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Rush Hour

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Rush Hour Kritik

Rush Hour Kritik

Rush Hour Kritik
0 Kommentare - 06.07.2021 von ProfessorX
In dieser Userkritik verrät euch ProfessorX, wie gut "Rush Hour" ist.

Bewertung: 3 / 5

Die Tochter des chinesischen Konsul Han (Tzi Ma) wird von dem Untergrundboss Juntao (Tom Wilkinson) entführt. Der internationale Konflikt ruft den Honkonger Polizisten Lee (Jackie Chan) auf den Plan, welcher bei den Ermittlungen vor Ort helfen soll. Die amerikanischen Behörden hingegen möchten auf eigene Faust ermitteln und rufen den Detective James Carter (Chris Tucker) herbei, um Lee von den Ermittlungen fernzuhalten. Zusammen entscheiden sich die unterschiedlichen Polizisten den Fall zu lösen.

In der Tradition des Urvaters aller Cop-Filme Lethal Weapon enstand gegen Ende der 1990er Jahre mit Rush Hour ein Film, der diese Formel abermals ein klein wenig abwandeln sollte. Im Mittelpunkt des Films steht ein globaler, kultureller Konflikt zwischen dem großen Amerika und Hongkong. Der leicht verblödete, aber unglaublich von sich überzeugte Polizist Carter, gegen den ruhenden, besonnenen Ermittler Lee. Das diese Prämisse für eine Komödie schon mehrere Male funktionerte, zeigt die Geschichte.

Allerdings ist dies auch ein Spiel mit dem Feuer. Denn gerade so brisante Themen, erfordern dann doch eine gewisse Behutsamkeit, denn seonst driften sie in rassistische Stereotypen ab, die nicht der Wirklichkeit entsprechen. In diesem Fall ist es nun passiert, denn wir haben eben unzählige Witze, die auf Kosten von Hong Kong geschehen. Das wird im Film zwar relativ verschachtelt, da sich auch der amerikanische Part als wenig gesitreich offenbart, ist aber in manchen Momenten dafür dann doch nicht so dezent, wie es sein sollte.

Bisweilen wird das sogar recht anstregend, da auch eigentlich jeder Gag von Chris Tuckers Charakter ausgeht. Das diese nicht sonderlich geistreich sind, brauch man an der Stelle nicht zu erwähnen. Irgendwie Juvenil und Post-Pubertär, wenn sich über das weibliche Geschlecht in einer Weise ausgelassen wird, die eben nicht mehr ok ist. Man erinnere sich dabei besonders an die von Elizabeth Peña gespielte Polizistin Tania Johnson. Und man fragt sich, ob es überhaupt jemanden wundern konnte, daß Brett Ratner für seine homophoben Aussagen, sowie sexstische Kommentare und Übergriffe im Zuge der Me Too-Debatte bekannt wurde.

Natürlich ist nicht jeder Gag schlecht und man sollte vielleicht auch nicht mit der Lupe nach jeder Aussage im Film fahnden, allerdings auffällig ist es in jedem Fall.

Davon abgesehen kennt man diese Formel. Sie ist nicht neu, wie Eingangs erwähnt, aber sie funktioniert. Und immerhin hat Jackie Chan genügend Charisma um den Zuschauer eben in seinen Bann zu ziehen. Zudem sind auch die Choreographien teilweise atemberaubend. Was Jackie Chan in Sachen Stunts leistet war schon immer sehr beeindruckend und macht ihn dann auf anderem Wege zu einem erstaunlichen Künstler. Man muss das einfach würdigen, denn es gibt zu wneige Leute, die noch ihre Stunts selber machen.

Mit Rush Hour ist eine schnelle und kurzweilige Komödie entstanden, die ganz im Fahrwasser von den großen Vorbildern treibt, aber nie an deren Brillanz heranreicht. Chris Tucker nervt ein wenig, Jackie Chan gibt sein bestes und auch die Story ist jetzt nicht zwingend ein muss. Ein Film den man sehen kann, aber auch nichts verpasst, wenn man ihn meidet.

Rush Hour Bewertung
Bewertung des Films
610
DVD & Blu-ray

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