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Star Wars - Die letzten Jedi

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Der Letzte Jedi

Star Wars - Die letzten Jedi Kritik

Star Wars - Die letzten Jedi Kritik
0 Kommentare - 19.12.2017 von theduke
In dieser Userkritik verrät euch theduke, wie gut "Star Wars - Die letzten Jedi" ist.
Star Wars - Die letzten Jedi

Bewertung: 3 / 5

Star Wars - Der letzte Jedi wäre der passendere Titel.

Wie immer enthalten meine Kritiken gewisse Spoiler, und in diesem Fall sogar mehr als sonst.

16 Uhr Cars Wars - Der letzte Parkplatz. Die Verfolger abgeschüttelt, drang Duster Blue Shadow in Ebenen vor, die noch er noch nie zuvor beleuchtet hat. Auf Ebene 8 endlich eine Lücke, doch die Schurkin hinter mir begann ein Fehler und rammte mit ihrer Special Edition ihrerseits ihre Verfolgerin. Durch diese Ablenkung konnte die Duster Besatzung unerkannt in den Elevator gelangen.
Später im Capitol öffnete sich der Curtain und die Schrift lief an.

Es war einmal.
Die Rebellen sind wieder einmal von dem Imperium (die sich ja bekanntlich First Order nennt) geortet worden und müssen ihren Stützpunkt verlassen.
Dameron sitzt in einem X Wing und greift ganz alleine einen gigantischen Sternenzerstörer an, gegen den er keinerlei Chanzen hat, doch er will nur dessen Waffentürme zerstören damit die Rebellen-Bomber ihre Arbeit tun können. Man wundert sich warum er der einzige X-Wing ist, was aber durch einen Funkspruch einer sehr bekannten Person schnell seine Erklärung findet, denn Poe handelt ohne Befehl.
Der Film schwenkt zu dem Wasserplaneten Ahch-To, wo Rey das alte Lichtschwert an seinen alten Besitzer übergibt, und seine Hilfe einfordert, die Luke Skywalker aber ablehnt. Luke wurde durch sein selbst auferlegtes Exil zum unumgänglichen Eremiten der von der Macht nichts mehr wissen will. Jeder Versuch von Rey scheitert.
Finn schlüpft aus seinem Emergency Container, beginnt ein Gespräch mit Leia, die ihm die Frage beantwortet wo Rey ist, und wie diese wieder zurück zu den Rebellen findet. Es ist ein Armband die Organa und Rey verbindet. Die First Order übernimmt einen Angriff nach den anderen gegen die fliehenden Rebellenflotte, dabei auch das Ship von General Organa getroffen wird. Organa im All treibt, dem Tode geweiht, wieder an Bord gelangt, sie wird auf die Ambulance Station gebracht. Finn findet das Armband, will die Flucht ergreifen, doch eine Maschinistin überredet ihn für die Sache zu kämpfen. Man findet heraus, die Order besitzt ein Peilgerät, mit dem sie die flüchtenden Schiffe überall ausfindig machen können, doch um dieses Gerät auszuschalten, benötigen sie die Hilfe des besten Code Knackers der Galaxie.

Cast: Mehr will ich zur Geschichte nicht verraten, doch um Positiv.- und Negatives aufzuarbeiten, muß ich ab hier leider auch vieles ansprechen, was man nur im Film sieht. Also nur weiter lesen wenn ihr schon im Kino gewesen seid.
Der Cast aller Charaktere , aller Figuren ist ein Augenschmauß der aller ersten Güte. K.M. Tran spielt eine gelungene Gefährtin Tico, die mit Finn eine Solo Mission übernimmt. Laura Dern (Jurassic Park) steht diese lila Frisur als Fizeadmiral Hodo total gut, sie immer noch den alten Charme als Schauspielerin besitzt. Joonas Suotamo ist wieder dieser Bettvorleger Wookie. Über Benicio del Toro als DJ muß man nichts mehr sagen, denn ich kenne keine Rolle in der er nicht überzeugen konnte. Den Rest des Cast kennt man ja aus der OT bzw aus Das Erwachen der Macht. Wie eine nervende Zecke wirkte dieses mal aber Domhnall Gleeson als General Hux, der nicht wie ein General rüberkam, eher wie ein Störenfried (Vader hätte diesen entsorgt) . In The Force Awakens vermissten alle SW Kinobesucher einen längeren Auftritt von Gwendoline Christie, als gefürchtete Captain Phasma, die wohl Spezial Troopers anführt und ausbildet. Wieder hatte sie hier nur eine Nebenrolle.

Musik: Die zieht sich hier komplett durch die 150 Minuten stimmig hindurch und untermalt hervorragend jede einzelne Szene. Eine Ausnahme gibt es aber fast. Rey steht alleine auf einen Felsen, übt sich im Schwertkampf und irgend so eine "Flöten"-Melodie ist zu hören, dieses gar nicht zu Szene passte, sich aber nach 10 Sekunden in ein anderes passendes Musikstück umwandelte. Alle Musikstücke tragen den Zuschauer durch den Film und nehmen ihn mit auf die Reise durch die Galaxie. Was aber im Vergleich zum MCU, zu DC, und zu den letzten beiden SW fehlte, das war der Bass Bums, der nur selten vorhanden war. Nur selten vibrierte die Luft oder der Boden dei den Kämpfen. John Williams übertrifft sich aber hier wieder selber, egal ob bekannte oder neue Kompositionen.

CGI und Realität: Wer Nachts mit dem Auto noch fahren muß, sollte seine Augen eine längere Zeit an ruhige Verhältnisse gewöhnen, denn das Augengewitter welches einen da in den Schlachten geboten wird..Mir fehlen gerade die Worte.. Blitzlichtgewitter auf alle Augennerven von der allerfeinsten Art die man sich nur wünschen kann, trifft es wohl besser. Vor dem Film hätte es eine Warnung geben müssen! "Setzen sie bitte ihre Schweißerbrillen auf, damit sie durch die Lichtblitze keine Sehschäden erlangen. Es war CGI der Superlative. Die neuen Tiere die man teilw. real eingescannt oder angepasst wurden sind einfach zum lieb haben, ohne das sie nervig oder kitschig wirken. Warum mich der Yoda so verwunderte, obwohl dieser ja wieder von Frank Oz stammt, kann ich mir selber nicht beantworten. Selbst meine Frau meinte, er war nicht ganz stimmig, wirkte sogar etwas mollig. Ok als Machtgeist nimmt man halt etwas zu. Hervorzuheben ist die Dreadnought, welche Poe am Anfang angriff, und Snokes Leadership die Supremacy die gigantisch wirken, mir aber zu wenig ausgereizt wurde. Kylos Tie Silencer erhielt nur eine Kurzsequenz.

Humor ist wenn man trotzdem lacht!: Wenn es denn was zum lachen gab, denn das was Rian Johnson hier aufgetischt hat, sorry das war selten Star Wars typisch, eher typisch Disney. BB8 versucht im X Wing die Waffen wieder zu aktivieren. 1. Sicherung überbrückt, dann die zweiter, dritte, vierte und nach geschätzten 12 Sicherungen, Leiter, Wiederstände und Relees reichen seine "Arme" nicht mehr aus und er rammt seinen Kopf in den Schaltkasten und die Waffen sind wieder aktiv. Chewie mit dem Gockerl in der Hand am Lagerfeuer. BB8 als Sparbüchse und Revolverheld. Rian Johnson versaute mit solch falsch gemachten Humor viele ernste Szenen. Klar gab es in SW schon immer Humor, oder lustige Szenen zw. R2 und C3 usw, selbst JJ Abrams ist mit BB besser umgegangen als es hier Johnson tat. Er zeigte doch das er auch ein Gespür für das feine Feeling besitzt, denn siehe als Luke zum ersten mal den Falken betrat. R2D2 war es, der Luke zum Umdenken umstimmen konnte, in dem er ihn die alte Aufzeichnung aus KRIEG DER STERNE vorspielte. Helft mir Obi Wan Kenobi! Ihr seid meine letzte Hoffnung" wo Luke diese Gleichung entgültig verstand. Als junger "Bauernsohn" suchte er den Eremiten, Rey nun sein Spiegelbild ist. Die Porgs sind dazu da um die Jugend anzusprechen, aber wem sollen diese Burgfräuleins Lanai ansprechen? Dazu noch diese Ahch-To Vierzitzen Felsenkühe. In jeder Sekunde dachte ich daran, hoffentlich öffnen diese Tiere nicht die Beine, oder Luke zeigt wie er die letzten Jahrzehnte seine Lust ausgelebt hat.

Tragische Momente: Sind leider sehr selten vorhanden, doch wenn vorhanden, zerstört die Art wie sie umgesetzt wurden diese Momente, oder der Szenenwechsel tat es. Snoke war leider wieder nicht die Figur die man fürchten sollte, denn seine Momente waren zu kurz, seine Auftritte fast unglaubwürdig, sein . zwar unverhofft, doch als jemand der die Macht kennt, wurde dies zu einfach mal so abgedreht. Sein Raum mit seiner Guard Elite Troopers versprühte aber Kälte und Gänsehaut, genau das war es was Snoke noch böser erscheinen ließ. Nur nützt das wenig, wenn man Snoke nur als Nebenbeifigur zeigt, vor dem nur Kylo zittert, der aber nur so tut als ob .. Unausgereift nenne ich das nur.

George Lucas PT & OT im Vergleich zur der neuen Tril. Wo Lucas mit der OT ein Mythos erschaffen hatte, die er bei den PT fast zerstörte, seine Jedis mit den Midi Chlorianern entmysthifiziert hat, schaffte es Rian Johnson das noch zu übertreffen. Ein Meister der über die Galaxie eine reale sichtbare Erscheinung entstehen lassen kann? Sowas ist ja noch akzeptabel. Aber Jedis die nur eine halbe Ausbildung erhielten, unterhalten sich über Lichtjahre 1:1 miteinander? Apropo Ausbildung! Die Ausbildung Rey von Luke wurde angekündigt, doch wo war diese? Selbst Joda hatte Luke ja noch besser so halb und halb ausgebildet.

Rian Johnson: Ohne meine Kritik nun zu erweitern, versuche ich hier mal gleich vorweg noch einiges beizutragen. Der neue Film hatte im meinen Augen keinen einzigen Humor, den man als Parodie betrachten könnte. Auch wenn die Trailer zuviel von den Action Szenen gezeigt hatten, war es wieder mal typisch SW Disney, in den Trailern falsche Spuren zu legen. Alle gelegten Fäden im Vorfeld wurden geschickt wie ein Labyrinth zugeschnitten, um noch mehr Fragezeichen in die Trailer, wie auch in den Film einzubringen. Ob man ungelöstes auch in den neuen Teil mag, das ist jedem selbst überlassen, es passt aber zu Old Star Wars. Johnson kopiert nicht Episode V, er stibitzt aus allen bisherigen Teilen ein kleines Etwas, was ich ganz gut fand.

Wie immer folgt mein (unser) Schlusswort, nein nicht das Vater unser.
Auch wenn 2015 viele User den Klau von JJ Abrams an der OT kritisierten, ich damals 10/10 Hüten gab, später auch einiges an Erwachen der Macht auszusetzen gehabt habe, so ist diese Fortsetzung 2017 eine mittlere Enttäuschung. Snoke ist nur Mittel zum Zweck, Finn bleibt wieder nur eine Figur die halt so nebenbei mitspielt, der Humor ist an vielen Stellen fast so wie es bei Lucas PT vorhanden war, unpassend gewählt. Die Story ist so, als würde man "Das Imperium schlägt zurück" rückwärts laufen lassen. Frische Pck. Taschentücher hätte ich im Auto lassen können. Die Länge von 150 Minuten wurde nicht richtig genutzt. Diese Überlänge hätte Johnson in die Ausbildung von Rey stecken müssen um eine Spannung aufzubauen. Ohne das der Film aber eine Langeweile zeigte, waren viele Dinge unwichtig. Mark Hamill, Carrie Fisher, Ridley, Isaac und diesmal sogar Driver haben den Film aufgewertet, dazu die Schlachtszenen die sich Star Wars nennen dürfen. Man merkt diesen Teil an, er will ein Film sein, der für Erwachsene gemacht ist, was ihm auch gelungen ist. Bei Kindern dürfte im Kino oft Langeweile aufkommen, und genau darin liegt der Casus Knacktus. Rian schafft es nicht diese Grenze zu vermischen.

Points: Nach dem Film meinte mein Nasenbär, ihre Erwartungen waren höher gesetzt, obwohl sie nur das Making Off und den letzten Trailer kennt. Meine Person hatte ja alles im Vorfeld verschlungen, trotzdem der gleichen Meinung. 5/10 Punkten. Durch Mark, der hier den besten Luke seines Lebens spielte, mein SW Herz noch ein Mitspracherecht besitzt, schiebe ich noch einen halben Cowboy Stetson Hut hinterher. Trotz meiner negativen Auflistungen, machte der Film Spass und wir beide haben den Kinobesuch nicht bereut. Also fast 7 von 10. Zugegeben, habe hier nach über 7 Std ein Edit machen müssen und meine Hüte auf 3/5 abgesenkt.

Star Wars - Die letzten Jedi Bewertung
Bewertung des Films
610
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