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The Dark Knight

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Ein gelungene Fortsetzung, die auf eine perfekte Trilogie hoffen lässt.

The Dark Knight Kritik

The Dark Knight Kritik
0 Kommentare - 18.04.2010 von ScorchONeill
In dieser Userkritik verrät euch ScorchONeill, wie gut "The Dark Knight" ist.

Bewertung: 5 / 5

Batman ist ja schon oft verfilmt worden, jedoch hat mich noch nie ein Batman-Serie dermaßen angesprochen, mitunter „The Dark Knight“ und dem fast ebenbürtigen „Batman Begins“.

Der Cast wurde leider, was ich wirklich bedauere, nicht vollständig vom Vorgänger übernommen.
  Die Hauptrolle blieb natürlich gleich. Bruce Wayne/ Batman, wird von Christian Bale verkörpert, der eine sehr gute Performance zeigt. Jedoch stand diese Schauspielleistung von Bale im Schatten von dem leider verstorbenen Heath Ledger. Er meistert die Rolle des Bösewichts, dem Joker, mit Bravur und verbreitet durch sein schauspielerisches Können, Angst und Schrecken wie kein Anderer. Gary Oldman spielt wieder Jim Gordon, der seine Rolle auch sehr gut meistert. Maggie Gyllenhaal übernimmt diesmal die Rolle der Rachel Dawes, die im Vorgänger von Katie Holmes verkörpert wurde. Ein neues Gesicht im Film ist Aaron Eckhart, der den Staatsanwalt Harvey Dent spielt. Morgan Freeman, der Lucius spielt, und Sir Michael Caine, der den Butler Alfred verkörpert, sind auch, wie gewohnt, positiv zu beurteilen.

Die Geschichte von „The Dark Knight“ knüpft an den vorherigen ersten Teil an. Der Polizist Jim Gordon arbeitet jetzt mit Batman zusammen, um in Gotham für Recht und Ordnung zu sorgen. Doch dann wird Stadt von einem neuen Übeltäter heimgesucht, dem Joker. Daraufhin bindet Gordon den Staatsanwalt Dent mit in das Geschehen ein, um stärker gegen das organisierte Verbrechen vorzugehen. Dent ist ebenfalls mit Bruce Jugendliebe Rachel liiert.
Bei einer geheimen Versammlung der Mafiabosse, taucht der Joker auf und stellt ein Angebot. Er will Batman, gegen 50% des Vermögens der Mafia, umbringen. Nach ein wenig Gelächter willigen die Bosse schlussendlich doch ein. Der Joker verkündet daraufhin, dass er jeden Tag einen Menschen töten wird, wenn sich Batman nicht erkenntlich zeigt und seine Maske ablegt. ..

Die Story des Nolan Films gehört der Gruppe der Filmgeschichten komplexer Art an. „The Dark Knight“ weist, im Verglich zum Vorgänger, eine ähnlich schwierige Story auf, was allerdings für einen Comicfilm oftmalig der Schuss ins Knie bedeutet. Aber diese Batman Serie stellt hier die Ausnahme dar. Der Regisseur, Christopher Nolan, schafft es, durch die düsteren Aufnahmen Gothams und der Charaktere, in Kombination mit einer verschachtelten Geschichte, einen Film zu kreieren, der primär nicht wie eine Comicverfilmung wirkt, sondern eher einem ominösen Actionfilm gleich kommt, der durch eloquente Dialoge und dunkle Thriller Elemente beeindruckt. Dieses letztlich erreichte Ergebnis, hat aber allerdings auch mit dem Superhelden selbst etwas zu tun. Batman, kommt bekanntlich aus dem DC-Universum, und ist ein Held, dessen Macht nicht auf Irgendeiner, unnatürlicher Art beruht, sondern auf der Macht des Geldes. Bruce Wayne, zu Nachts Batman, ist nach der Ermordung seiner Eltern, Inhaber eines der größten Unternehmen der Welt. Deswegen kann Bruce durch Lucius Hilfe, entsprechendes Equipment bauen und entwickeln, das ihm ermöglicht, in der Nacht, seiner Tätigkeit, als maskierter Vollstrecker der Selbstjustiz, nachzugehen, um in Gotham für Recht und Ordnung zu sorgen.
Batman ist in dem Sinne also kein Superheld, wie Spiderman, was, aber auch durch Nolans Regieleistung, dazu geführt hat, dass „The Dark Knight“ wohl eine der obskursten Comicverfilmung der Filmgeschichte ist, aber auch gerade deswegen eine der Besten.

Ich persönlich finde die ersten Batmanverfilmungen abstoßend, einerseits weil diese, für diesen Superhelden, viel zu komisch interpretiert worden sind, welche mit einem kopfverdrehenden Humor beeindrucken wollten, und andererseits, weil inhaltlich sicherlich mehr drinnen gewesen wäre. Den Tiefpunkt der der Batman Reihe, vor der Nolan Interpretation der Batman Comics, ist klar und deutlich bei „Batman und Robin“ festzustellen, der unter der IMDB eine wirklich schlechte Bewertung von 3,4 erhalten hat.

Wiegesagt, Batman ist nicht unbedingt die Superhelden Comicfigur, dadurch ist es sicher eine gute Entscheidung, des Regisseurs, gewesen, Batman einmal anders zu verfilmen, in dem er nicht mehr als, der von der Bevölkerung, angepriesene und heroisch gefeierte Retter dargestellt wird, sondern in dem Batman der dunkle Beschützer ist, den Gotham in Zeiten der Not benötigt.

Erwähnenswert ist das Design des Filmes. Mir persönlich gefällt das Batmobil wirklich gut. Vor allem die Begründung warum Batman zu so einem Gefährt kommt ist ebenfalls gelungen. Die Firma von Bruce Wayne hat schon etliche Regierungsaufträge angenommen, dessen Prototypen aber nicht ausgeliefert wurden, und somit ermöglicht es Wayne, all diese Überbleibsel selbst auszuprobieren, darunter eben das Batmobil, sein Anzug, usw.
Die Dialoge sind ebenfalls gelungen und etwas besser und ausführlicher als im ersten Teil „Batman Begins“.

Was mich allerdings ein wenig stört, ist die Tatsache, dass Scarecrow nur zu Beginn zu sehen ist. Wenn man den Vorgänger nicht gesehen hat, ist es unmöglich herauszufinden, was diese Person soll und was sie gemacht hat. Das hätte meiner Meinung nach einer ausführlichen Erklärung zur Folge haben müssen, aber vielleicht wollte Christopher Nolan das ganze Augenmerk auf den einen Feind, auf Joker, legen.

 Die visuellen Effekte des Filmes sind im Vergleich zu heutigen Effekten eher als gut zu bezeichnen. Christopher Nolan ist ja dafür bekannt, dass er eher mit wenigen oder gar keinen visuellen Effekten arbeitet. Dafür habe ich vollstes Verständnis, aber wenn der Regisseur mit so einem Budget nur mit visuellen Effekten zu dem Ergebnis kommt, das er sich vor Augen führt, dann sollte man bei einer Großproduktion, wie „The Dark Knight“, alles versuchen was die Rechner her geben.


Fazit:
  Der Film „The Dark Knight“ ist eine gelungene Fortsetzung des erstklassigen „Batman Begins“, der mit einer inhaltlich überragenden Geschichte, sowie einem gut ausgewählten Schauspielerensemble und einer gransiosen Obskuriätat und Spannung  aufzeigt, was ihn wohl zum vielleicht besten Comic Film der Filmgeschichte macht. Einziger Störfaktor ist die Neubesetzung der Rachel Dawes. Für michperönlich gehört diese Streifen zu den besten Filmen dieser Dekade, folglich hat er meines Erachtens auch nur diese Beurteilung verdient: 10/10 Sterne.

Trailer zu The Dark Knight

The Dark Knight Bewertung
Bewertung des Films
1010

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