X-Men - Dark Phoenix

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Zu Unrecht gescholtener Abschluss der Reihe

X-Men - Dark Phoenix Kritik

X-Men - Dark Phoenix Kritik
29 Kommentare - 07.06.2019 von sublim77
In dieser Userkritik verrät euch sublim77, wie gut "X-Men - Dark Phoenix" ist.
X-Men - Dark Phoenix

Bewertung: 4 / 5

Vorab die obligatorische Warnung vor Spoilern. Wer den Film noch nicht gesehen hat, sollte ab hier nicht weiterlesen.

Angespornt und neugierig auf den Film geworden durch die MJ Kritik, vor allem aber wegen der vielen negativen Kritiken generell, habe ich mich spontan entscheiden mir Dark Phoenix im Kino anzusehen und mir ein eigenes Bild zu machen.

Trailer zu X-Men - Dark Phoenix

Als Kino habe ich mir dafür wieder das Cineplex in Neustadt ausgesucht. Selbstverständlich wieder D-Box Sitze, aber diesmal kein 3D. Besonders spannend war, dass ich diesmal komplett alleine im Kino war und damit meine ich nicht nur, dass ich alleine hingegangen bin, sondern, dass ausser mir keiner da war. Weder im Kinosaal, noch im Kino generell. Ausser dem netten Ticketverkäufer, war keine Menschenseele in Sicht. Irgendwie gespenstisch, aber auch angenehm. So muss sich ein Promi fühlen, der das ganze Kino gemietet hat.

Zur Handlung:

Die Handlung ist recht schnell erzählt. Die X-Men sind mittlerweile sozusagen die Helfer, die man anruft, wenn es mal wieder Schwierigkeiten der besonderen Art gibt. In diesem Fall ein in Not geratenes Shuttle, dass im All Hilfe benötigt. Bei dem Versuch die Crew des Shuttles zu retten, kommt Jean Grey mit einer fremden Macht in Berührung, die sie so dermaßen stark macht, dass sie ihre Kräfte nicht kontrollieren kann und sogar ihre eigenen Freunde verletzt. Leider empfindet sie die Hilfe der X-Men als Bedrohung und flieht. Wie sich herausstellt, sind die X-Men aber nicht die Einzigen, die Jean suchen, denn der Kontakt mit der fremden Kraft war alles andere als Zufall. So stellt sich heraus, dass eine fremde Alienrasse ebenso hinter Jean her ist, weil sie die Kraft, die ihr nun inne wohnt, für ihre eigenen Zwecke nutzen will. Da nun auch Magneto und seine Verbündeten hinter Jean her sind, weil er in ihr eine Gefahr sieht, entbrennt ein wilder Kampf, sowohl zwischen den X-Men und der Alienrasse, als auch unter den X-Men selbst.

Zur Kritik:

Der erste Gedanke der mir nach dem Abspann durch den Kopf geschossen ist, war die Frage, welchen Film die Kritiker wohl gesehen haben, als sie sich daran machten, den Film zu verreißen. Ich weiss echt nicht wieso es in den letzten Jahren so oft der Fall ist, dass Filme sehr schlecht ankommen und ich komplett anderer Meinung bin. Filme wie Der dunkle Turm, Suicide Squad, World Of Warcraft, Man Of Steel oder wenn wir bei den X-Men Filmen sind, Wolverine-Der Weg des Kriegers und ganz besonders X-Men Der letzte Widerstand, den ich bis heute für den besten der gesamten X-Men Reihe halte, sind bei vielen sehr schlecht angekommen, haben mir aber sehr gut gefallen. Genauso ist es auch bei X-Men-Dark Phoenix.

Der Kritikpunkt, der mir bei vielen Kritiken aufgefallen ist, auch bei der Review von MJ, ist der, dass der Film sich so klein anfühlen würde. Das finde ich ehrlich gesagt sehr seltsam, denn ich erinnere mich daran, wie oft man die letzten X-Men Filme als zu bombastisch und übertrieben empfand, dass man sich mehr mit den Charakteren befassen sollte, anstatt immer die ganze Welt aus den Fugen zu reißen. Nun, meiner Meinung nach macht Dark Phoenix genau das, nämlich sich mit den Charakteren selbst zu befassen. Es geht um die X-Men selbst, darum wie sie zueinander stehen und wie sie miteinander umgehen. Es ist ein sehr persönlicher Film, denn es geht primär darum Jean zu retten. Klar, die Welt ist in Gefahr, doch das was als klein empfunden wird, habe ich als sehr persönlichen Film wahrgenommen und das hat mir sehr gut gefallen.

Der Cast ist nach mittlerweile zwölf X-Men Filmen gut bekannt, auch wenn der aktuell bestehende Cast natürlich nicht von Beginn an der jetzige war. Hier gibt es meiner Meinung nach nichts auszusetzen. Angefangen bei (der leider zu Unrecht und viel gescholtenen) Sophie Turner, die mir in der Rolle der Jean Grey sehr gut gefällt, über James McAvoy, der ein absolut würdiger Nachfolger für Patrick Stewards Professor X ist, bis hin zu Jennifer Lawrence, die ihre Sache als Mystique ebenso gut macht wie Michael Fassbender, der einen hervorragenden und überzeugenden Magneto gibt.

Vom Sound her (hier zeichnet sich Hans Zimmer verantwortlich) hat man es endlich mal wieder geschafft einen Track zu kreieren, der einem während des Films mitreißt. Gerade zum Ende hin, gibt es einige Gänsehautmomente, die durch die tolle musikalische Untermalung noch verstärkt werden.

Eines der Probleme der letzten Filme war für mich, dass die Handlungen der Figuren irgendwie immer dieselben waren. Es gab ein Problem, die eine Hälfte der X-Men wollte das Problem anders lösen, als die andere. Am Ende war es immer Magneto, der nach einer weiteren Lektion von Professor X den Kürzeren zog und verschwand (was auch in Dark Phoenix thematisert wird). In gewisser Weise ist das auch hier der Fall, doch man ist dennoch einen anderen Weg gegangen. Denn auch wenn Magneto zu Beginn erneut auf der falschen Seite steht, so bekommt er diesmal doch seinen Heldenmoment. Er bekommt endlich den Raum, zu zeigen wer er wirklich ist. Ebenso hat man es mit den anderen Charakteren diesmal gemacht. Dieser Film fühlt sich nicht nur in der Handlung anders an, sondern auch in der Charakterzeichnung.

Was ich verstehen kann, ist die Kritik an den Antagonisten, denn sie bekommen kaum Raum und werden auch kaum näher beleuchtet. Sie bleiben dem Zuschauer als namenlose Rasse, die eben die Erde für sich nutzen will, in Erinnerung. Hier hätte man einfach mehr Charakterarbeit investieren müssen.

Ein weiterer Kritikpunkt sind einmal mehr die Kontinuitätsprobleme der Reihe. Man mag mich gerne verbessern, aber ist Dark Phoenix nicht der Nachfolger von Apocalypse und dieser nicht der Nachfolger von Zukunft ist Vergangenheit? Wenn das so ist, dann frage ich mich, wie es sein kann, dass sich am Ende von Zukunft ist Vergangenheit Wolverine (als er am Ende in der Zukunft erwacht, die ja dann nach Dark Phoenix spielt) mit einem Leiter der Schule, nämlich Professor X unterhält, wenn er doch schon in den Neunzigern (wo Dark Phoenix spielt) die Schule verlassen hat und noch verwirrender ist, dass sich Wolverine mit Jean Grey unterhält, ist die doch in den Neunzigern zum Phoenix geworden, der fröhlich im All umherschwebt. Da frag ich mich doch, wie das zusammen passt? Hier wäre ich für eine Erklärung von denjenigen die da den Durchblick haben dankbar.

Fazit:

Dark Phoenix ist für sich alleine genommen ein absolut sehenswerter Film und ein weiterer guter Beitrag im X-Men Universum. Dass man als Abschluss nun den persönlichsten aller X-Men Filme präsentiert, scheint vielen Fans und Kritikern nicht zu gefallen. Ich muss zugeben, dass es umgekehrt wohl besser gewesen wäre, man erst mit einem Film wie diesem hätte angefangen sollen und sich mit einem Film wie zum Beispiel Apocalypse verabschieden hätte sollen. Nichtsdestotrotz ist Dark Phoenix dennoch ein würdiger Abschluss der X-Men Reihe, weil er jedem Charakter seinen Moment gibt und sich genügend Zeit für alle nimmt. So ist Dark Phoenix meiner Meinung nach ein weiterer Film, der völlig zu Unrecht von den Kritikern verrissen wird. Mir hat er jedenfalls gefallen und bekommt deshalb auch eine absolute Weiterempfehlung. X-Men-Dark Phoenix bekommt von mir vier von fünf Hüten und wenn der Film nicht erneut unverständliche Kontinuitätsprobleme geschaffen hätte, wären es sogar viereinhalb geworden.

X-Men - Dark Phoenix Bewertung
Bewertung des Films
810
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29 Kommentare
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GierigeEnte : : Entenlog
18.02.2020 21:00 Uhr
0
Dabei seit: 25.01.20 | Posts: 161 | Reviews: 14 | Hüte: 14

@sublim77

"Hey, Skiurlaub schon vorbei?"

Der Urlaub nicht, nur die heutige Fahrt auf der Piste. ^^

"Auf alle Fälle finde ich es nett von dir, dass du dir die Review tatsächlich durchgelesen hast"

Aber klar doch! Mache ich doch gern. smile

"Insofern freue ich mich schon auf die kommenden Gespräche."

Dem schließe ich mich an. :p

"Mir gegenüber im Nachteil zu sein, ist ein Vorteil, den ich Dir gegenüber behalten will."

https://entenlog.wordpress.com

MJ-Pat
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sublim77 : : Rattle Head
18.02.2020 20:08 Uhr | Editiert am 18.02.2020 - 20:12 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 5.296 | Reviews: 43 | Hüte: 494

@GierigeEnte:

Hey, Skiurlaub schon vorbei?tongue-out

Auf alle Fälle finde ich es nett von dir, dass du dir die Review tatsächlich durchgelesen hast smile

Was unser beider Filmgeschmack angeht, denke ich, dass wir da sehr unterschiedliche Ansichten, Empfindungen und Erwartungen an einen Film haben. Was ja grundsätzlich nichts schlechtes ist, im Gegenteil, ich finde es oft recht spannend zu erfahren, was genau die Gründe sind, welche bei Filmen angegeben werden, die mir persönlich gefallen, generell aber schlecht wegkommen. So wie eben bei meinen oben genannten. Manchmal kann ich die Argumente nachvollziehen (auch ohne sie zu teilen), manchmal auch nicht. Wie auch immer, der Austausch über einen Film kann jedenfalls gerade bei unterschiedlichen Ansichten sehr interessant sein. Insofern freue ich mich schon auf die kommenden Gespräche.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

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GierigeEnte : : Entenlog
18.02.2020 19:51 Uhr
0
Dabei seit: 25.01.20 | Posts: 161 | Reviews: 14 | Hüte: 14

@sublim77

Ebenfalls eine sehr schön zu lesende Kritik. Ist ja cool, dass Du tatsächlich vollständig allein warst, das hätte ich auch gern mal. smile

"Der dunkle Turm, Suicide Squad"

Haha, noch zwei Filme, die ich unglaublich miserabel fand, Dir aber scheinbar gefallen haben. ^^

Die anderen Deiner Beispiele habe ich gar nicht gesehen.

"Mir gegenüber im Nachteil zu sein, ist ein Vorteil, den ich Dir gegenüber behalten will."

https://entenlog.wordpress.com

MJ-Pat
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sublim77 : : Rattle Head
20.06.2019 22:22 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 5.296 | Reviews: 43 | Hüte: 494

@Duck-Anch-Amun:

Freut mich, dass dir meine Kritik gefälltsmile

Ich schätze, dass das mit dem "kleinen" bzw "persönlichen" Ton des Films da wirklich sehr unterschiedlich aufgenommen wird. Da ist wohl wirklich jeder anders gestrickt.

Mit den Timelines ist das echt so ne Sache. So wie du es aufzählst macht es am ehesten Sinn. Da sind natürlich noch einige andere Szenen, die bei mir Fragen aufgeworfen haben, aber ich hab ja schon lange damit aufgehört, alles bis ins kleinste Detail logisch erklären zu wollen.

Letzten Endes bin ich, wie ich ja schon schrieb, recht zufrieden mit dem letzten der Fox-Men und bin gespannt, wie, wo und wann man den ersten der X-Men (oder Womenwink) im MCU zusehen bekommen wird.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
20.06.2019 12:59 Uhr | Editiert am 20.06.2019 - 13:08 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 8.387 | Reviews: 33 | Hüte: 522

@sublim
Schöne Kritik, die ich aufgrund deiner Spoilermeldung erst jetzt gelesen habe.

Der Kritikpunkt, der mir bei vielen Kritiken aufgefallen ist, auch bei der Review von MJ, ist der, dass der Film sich so klein anfühlen würde.
Ich selbst kann dies jedoch komplett unterschreiben. Davon abgesehen, dass ich mir für den Abschluss definitiv etwas Epischeres gewünscht hätte (siehe meine Kritik), ist nicht das fehlende finale weltbedrohende CGI-Spektakel Schuld, dass er sich so klein fühlt, sondern einfach was man alles zeigen möchte. Der Film greift unzählige Themen auf und lässt sie oftmals links liegen. Sei es die Bedrohung aus dem All und die Aliens, die wandelnde Anerkennung in der Gesellschaft, die Thematik der X-Woman oder die Hybris von Charles - alles wird angedeutet aber quasi links liegen gelassen.
Davon abgesehen, dass der Film von Setpiece zu Setpiece rast, die Charakter verschiedene Positionen einnehmen, weil sie es müssen um sich dann zu wandeln, weil sie es müssen. Da steht natürlich Magnetos Bande im Fokus, aber auch Storm.

Letztendlich fühlt sich der Film deshalb so klein an, weil er so viele Ansätze in seine wenigen Minuten verpackt. Da ignoriere ich sogar die fehlende Zusammenhänge zu den vorherigen Filmen. Letztendlich hätte dieser Film eine deutlich längere Laufzeit von Nöten gehabt um den vielen tollen Ideen auch gerecht zu werden. Also ich finde schon, dass die Kritiker mit diesem Punkt teilweise Recht haben. Positiv natürlich, dass du es anders wahrgenommen hast smile

Zur Kontinuität wurde ja schon vieles gesagt:

Alte Zeitlinie:

  • X-Men: First Class
  • X-Men: Days of Future Past (Bis zur Zeitreise)
  • X-Men Origins
  • X-Men
  • X-Men 2
  • X-Men 3
  • X-Men: Wege des Kriegers
  • X-Men: Days of Future Past

Durch die Zeitreise entstand eine neue Zeitlinie ab dem Moment wo Logan zurückreist:

  • X-Men: Days of Future Past
  • X-Men: Apocalypse
  • X-Men: Dark Phoenix

Da Logan in DofP am Ende zurückreist, wird die Zeitlinie verändert, weshalb Jean z.B. noch am Leben ist. In dieser Zeitlinie könnte Logan spielen.
Deadpool 1 und 2 nehmen Bezug auf alle Zeitlinien, weshalb es schwer zu beurteilen ist. Deshalb passt der Charakter auch nicht wirklich in die verschiedenen Zeitlinien, weshalb ich den Charakter für die Zukunft auch unpassend für das MCU halte.

MJ-Pat
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sublim77 : : Rattle Head
13.06.2019 19:22 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 5.296 | Reviews: 43 | Hüte: 494

@Raven13:

Freut mich, dass dir der Film genauso gut gefällt, wie mir...und ein Dankeschön für das neue Mützchen smile

Es ist wie du sagst, dass uns der Film gefällt, kann uns keiner mehr nehmen. Ich würde mal sagen, wir haben mit Dark Phoenix einen Abschluss bekommen, mit dem wir gut leben können, egal was die Kinokassen dazu zu sagen haben -)

Da es sowieso der letzte X-Men Film dieser Filmreihe gewesen wäre, wird das schlechte Abschneiden an den Kassen auch keinen Einfluss haben. Bleibt nur das Bedauern, dass alle Beteiligten des Films nicht die Resonanz bekommen, die sie verdient hätten.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
13.06.2019 11:09 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 2.817 | Reviews: 30 | Hüte: 294

@ sublim77

Schöne Kritik! Hut dafür. Besonders deine Verweise auf offizielle Kritiken und dessen unverständliche negative Kritikpunkte sind klasse. Ich sehe das genauso und verstehe diese Begründungen nicht.

Sei es drum: Wir mögen den Film, und das kann uns niemand mehr nehmen. wink

MJ-Pat
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sublim77 : : Rattle Head
11.06.2019 19:43 Uhr | Editiert am 11.06.2019 - 19:57 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 5.296 | Reviews: 43 | Hüte: 494

@Halespare4:

Ach ne...auch mal wieder auf MJ? Und dann gleich wieder am motzen, was? wink

Okay, ich geb es ja zu, da hat mich die Neugier einfach übermannt. Es war wirklich eine absolut spontane Entscheidung. Keine Zeit, um groß rumzufragen. Das ging einfach so: Dienst...Auto...Kino. Einfach ratzfatz.

Ich sag mal mea culpa und danke für das Hütchen smile

Nächstes Mal bist du wieder dabei, versprochenvictory

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

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Halespare4 : : Moviejones-Fan
11.06.2019 12:43 Uhr
0
Dabei seit: 10.02.17 | Posts: 258 | Reviews: 0 | Hüte: 47

@sublim:

Ich bin zwar immernoch sauer, weil du ohne mich ins Kino gegangen bist, aber trotzdem lass ich mal en Hütchen springen -)

Nächstes mal gibst du aber bescheid scorn

MJ-Pat
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sublim77 : : Rattle Head
09.06.2019 17:31 Uhr | Editiert am 09.06.2019 - 17:34 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 5.296 | Reviews: 43 | Hüte: 494

@MobyDick:

Ich sag es mal so: Du darfst das ja auchwink

Was ich damit meine, habe ich ja unten schon geschrieben. Denn du bist ja auch kein hauptberuflicher Kritiker, sondern eben auch (wie ich) jemand, der als Hobby über Filme scheibt. Ich habe für mich jedenfalls nicht den Anspruch, unbedingt immer eine Bewertung rein professionell zu begründen. Ich nehme mir heraus, einfach meine eigene Meinung zum Film, basierend auf meinen Vorlieben und Erfindungen, als Grundlage für die Beurteilung eines Films zu äussern. Bei einem professionellen Kritiker sollte die Basis aber schon ein wenig anders gelagert sein. Wie ich ja schon oft sagte, bin ich der Meinung, dass keine Kritik wirklich objektiv ist, auch nicht die eines professionellen Kritikers, allerdings ist der Maßstab da schon ein anderer. Was mich aber stört, ist das Gefühl, dass bei den Kritikern Zynismus zum guten Ton gehört. Und das schadet oft den Filmen, wie man ja am Beispiel von Dark Phoenix sieht. Ich spreche da aber keineswegs von Leuten wie uns hier, die einfach nur Fans sind, welche eben ihre Meinung sagen. Auf alle Fälle warst du damit keineswegs angesprochen.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

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MobyDick : : Moviejones-Fan
09.06.2019 16:09 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 5.592 | Reviews: 116 | Hüte: 395

Ich fühle mich mit zynischer Herangehensweise mal angesprochen und widerspreche euch mal dreist: Ich bin bei Franchises, die mir besonders am Herzen liegen, besonders kritisch und seziert die Sachen im Vorfeld sehr kritisch und auch während dem Sehen. Das ist bei den X-Men so und auch beispielsweise bei Rocky (weswegen ich hier ja auch als abgrundtief zynisch angesehen wurde), doch das heißt nicht, dass ich den Filmen nicht ihre faire Chance geben würde. Das sieht man ja daran, dass ich keinen der letzten Rockyfilme schlecht bewertet habe und selbst Apocalypse besser Werte als ihn immer nieder rede. Diese Herangehensweise muss nicht unbedingt zynisch sein sondern kann auch als am Herzen liegend und ernsthaft besorgt gewertet werden ;)

Dünyayi Kurtaran Adam
MJ-Pat
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sublim77 : : Rattle Head
09.06.2019 14:25 Uhr | Editiert am 09.06.2019 - 14:34 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 5.296 | Reviews: 43 | Hüte: 494

@ZSSnake:

...zumal ich halt auch gerne mal Dinge positiver sehe/empfinde als ein zynischer Kritiker.

Das kann ich absolut unterschreiben. Man könnte meinen, dass es zur Pflicht eines Kritikers gehört, zynisch zu sein. Dabei finde ich es eher unsympathisch, ja sogar abstoßend, wenn man zynisch an eine Beurteilung herangeht. Ich meine, wenn einem ein Film nicht gefällt, dann ist das eben so, aber dann kann man doch trotzdem mit dem nötigen Respekt für die ganze Arbeit, die hinter so einem Film steckt, herangehen. Natürlich kann ich mich selbst auch nicht davon ausnehmen, hier und da über einen Film herzuziehen, aber ich bin eben auch kein professioneller Kritiker. Ich bin einfach nur jemand, der einen Film nach seiner eigenen Meinung öffentlich Revue passieren lässt, um sich mit seinen Filmfreunden darüber auszutauschen. Da darf Subjetkivität (meiner Meinung nach) absolut dabei sein. Von einem Profi erwarte ich allerdings mehr.

Edit:

Hab eben gerade gesehen, dass im Thread der MJ Kritik zu DP eine Diskussion über Subjektivität läuft. Offensichtlich ist das mal wieder Thema im Forum. Ich wollte aber keinesfalls auch hier eine Diskussion über dieses Thema anstoßen, weil ich finde, dass man da nur sehr schwer auf einen Nenner kommen kann. Das war jetzt reiner Zufall.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
09.06.2019 14:10 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 8.405 | Reviews: 164 | Hüte: 553

@ Raven/Sublim:

Ich bin da auch bei euch - will ich etwas sehen schau ich es auch, egal was die Kritiken sagen. Siehe Kampf der Titanen 2010, Siehe Gods of Egypt, Hellboy neulich, Siehe X-Men jetzt - es kann eben gut passieren, dass ich mich total fur einen Film begeistern kann, auch wenn die Kritiker ihn völlig vernichten. Klar, mitunter stimme ich in den Konsens auch ein, aber meist bilde ich mir die Meinung lieber selbst, zumal ich halt auch gerne mal Dinge positiver sehe/empfinde als ein zynischer Kritiker.

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
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MobyDick : : Moviejones-Fan
09.06.2019 11:57 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 5.592 | Reviews: 116 | Hüte: 395

Sublim:

Ziemlich mau, wenn überhaupt war es ein Drittel voll, und das am Startfreitag

Dünyayi Kurtaran Adam
MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
09.06.2019 11:46 Uhr
1
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 2.817 | Reviews: 30 | Hüte: 294

@ sublim77

Freut mich, dass ich nicht alleine bin mit meiner Ansicht und meinem Umgang mit Werbung. TV schaue ich schon seit Jahren nicht mehr, nur mal abends die Nachrichten im WDR oder eine Doku auf arte. Filme und Serien nur noch auf Blu-Ray oder im Kino, sonst nirgendwo. Ich kann gar nicht sagen, wie ich sehr ich Werbung hasse. Das ist für mich die pure Aufdringlichkeit und sowas kann ich nicht leiden. Wenn ich ein Produkt kaufe, dann nur aus voller Überzeugung oder auf Basis von Erfahrungswerten oder sehr viel Recherche.

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