Zimmer 1408

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"Ich bitte Sie. Gehen die nicht... in dieses Zimmer!"

Zimmer 1408 Kritik

Zimmer 1408 Kritik
0 Kommentare - 30.04.2012 von patertom
In dieser Userkritik verrät euch patertom, wie gut "Zimmer 1408" ist.

Bewertung: 4 / 5

[u][b]Handlung:[/b][/u] Mike Enslin ist Schriftsteller und halbwegs erfolgreich. Nach dem Tod seiner Tochter beschäftigt er sich mit paranormalen Erscheinungen, vorzüglich in Hotels, und nutzt diese Besuche, um ein neues Buch zu schreiben. Seine Tochter, die vor einiger Zeit gestrorben ist, will Mike aber irgendwie nicht aus dem Kopf gehen. Eines Tages erhält er eine Postkarte mit der Aufschrift, dass er auf keinen Fall im "Dolphin Hotel" in Zimmer 1408 absteigen solle. Natürlich mietet sich Mike sofort dieses Zimmer. Der Hotemanager will ihn noch zuvor warnen und will ihn sogar bestechen, damit Mike nicht dieses Zimmer nimmt. Doch er will unbedingt dieses Zimmer und erlebt darauf einen wahren Alptraum. [u][b]Kritik:[/b][/u] [i]Story[/i]: Die Geschichte ist simpel, aber nie langweilig. Zu Beginn wird der Charakter Mike Enslin ein wenig eingeführt. Man erfährt womit er sein Geld verdient. Er schreibt Romane und Bücher, die allerdings nicht gerade die allergrößten Bestseller sind. Längen sind im Film keine festzustellen, denn jede gute Szene ist an eine neue gutgelungene Szene gereiht. Mehr will ich auch garnicht verraten, denn sonst würde ich hier womöglich noch etwas verraten. Der Film lebt von seiner Spannung, die permanent vorhanden ist und den Zuschauer in seinen Bann ziehen kann. Man fühlt und fürchtet sich mit dem Charakter Mike mit, was als positiv zu bewerten ist. [i]Atmosphäre[/i]: Wie bei jedem Horrorfilm ist die Atmosphäre, also die Stimmung, die ein Film vermittelt, von ungeheurer Bedeutung. Und die Stimmung in "Zimmer 1408" wirkt durch und durch bedrohlich. Jede Zeit kann etwas passieren und man weiß gar nicht so recht, was teilweise los ist, was die Spannung erhöht und die gelungene, düstere und unheimliche Atmosphäre gelungen untermalt. [i]Darsteller[/i]: John Cusack stellt den Hauptcharakter Mike Enslin dar. Und das macht er wirklich ausgezeichnet. Der Schrecken ist ihm augenscheinlich vom Gesicht abzulesen, wenn es im Zimmer dann richtig zur Sache geht und der zuvor ungläubige Enslin sein blaues Wunder erlebt. In diesem Zimmer erfährt man auch immer mehr über seine Vergangenheit und welche Fehler er früher getan hat. Also insgesamt wirkt der Charakter Mike Enslin überzeugend, und sypmathisch genug, um den Zuschauer dazu zu bringen mit ihm mitzufiebern und sich zu ängstigen. Als zweites wäre Samuel L. Jackson zu nennen. Er stellt den Hotelmanager Olin dar, welcher um jeden Preis verhindern will, dass noch ein Gast, in dem Fall Enslin, in Zimmer 1408 Quartier bezieht. Denn kein einziger hotelgast überlebte in diesem Zimmer jemals mehr als eine Stunde. Auch Samuel L. Jackson macht seine Sache ausgezeichnet. Man kauft ihm sofort ab, dass ihm die Sache ernst ist und er Enslin nicht in diesem Zimmer sehen will. Jackson verleiht seiner Figur zudem etwas misteriöses, das ihn zugleich interessant und unheimlich macht. Scheinbar hat er irgendetwas zu verbergen, könnte man meinen. Die restlichen Darsteller spielen ebenfalls gut, wenn auch nicht so überzeugend wie Samuel L. Jackson und John Cusack. [i]Ende[/i]: Das Ende, welchem einige äußerst spannende Wendungen vorausgehen, kann absolut überzeugen und ist so sicherlich nicht ganz zu erwarten gewesen. Wie der Rest des Filmes ist es gut und zugleich unheimlich. [u][b]Fazit:[/b][/u] Hier ist dem Regisseur Mikael Håfström ein gelungener Horrorstreifen geglückt, der aber auch nicht unbedingt als "Horrorfilm" bezeichnet werden muss, sondern als "psychothrillerartige Charakterstudie" mit vielen Horrorelementen. Auf Blut und Gore verzichtet der Film. Die ausgezeichnezen Darsteller liefern eine bravoröse Leistung ab und hieven den Film in die oberen Regionen der Punktzahlen. [b]8/10 Punkte[/b].

Zimmer 1408 Bewertung
Bewertung des Films
810
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