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"Kick-Ass"-Erfinder über DC-Superhelden

Gewagte These! Scheitert das DCEU an nicht filmtauglichen Helden?

Gewagte These! Scheitert das DCEU an nicht filmtauglichen Helden?
53 Kommentare - Mi, 28.02.2018 von N. Sälzle
Man sollte meinen, dass sich jemand wie Mark Millar in der Branche auskennt. Doch mit seiner Aussage zum DCEU könnte sich der Comic-Schöpfer mächtig in die Nesseln gesetzt haben.
Gewagte These! Scheitert das DCEU an nicht filmtauglichen Helden?

Warner Bros. und DC Films haben sich mit den aktuellen Entwicklungen rund um Batgirl und Co. mal wieder mitten ins Rampenlicht katapultiert, wenn auch reichlich unfreiwillig. Obwohl sie sich mit ihren neuesten Produktionen - allen voran Wonder Woman - wirklich bemühen, will es im Kino nicht so rund laufen, wie sie es gerne hätten und wie es dem Comic-Giganten DC gebührt.

Nun kann man die Gründe dafür an den unterschiedlichsten Stellen suchen. Die einen werfen Warner Bros. und DC vor, zu zwanghaft zu versuchen, Marvel in kürzester Zeit hinterherzuhetzen. Andere sehen die Probleme eher in der Auswahl der Superhelden und der Anordnung bzw. dem ständigen Durcheinanderwerfen des Filmfahrplans.

Alles nicht der wahre Grund für das Scheitern der DC-Superhelden an den Kinokassen, wenn es nach Kick-Ass- und Kingsman-Erfinder Mark Millar geht. Der tätigt eine ziemlich gewagte Aussage und begibt sich damit auf gefährlich dünnes Eis. Man kann sich jedenfalls gut vorstellen, dass er sich mit diesem Kommentar in einem seiner jüngsten Interviews keinen Gefallen getan hat.

Dabei sei es ganz einfach, meint Millar: Die Charaktere seien schlichtweg nicht filmtauglich, und das sage er als riesiger DC-Fan und jemand, der die DC-Charaktere denen von Marvel deutlich vorziehe. Superman, Batman und Wonder Woman zählen zu seinen Lieblings-Superhelden, doch mit Ausnahme von Batman basieren sie nicht auf ihrer geheimen Identität, sondern auf ihrer Superkraft. Marvel hingegen konzentriere sich stärker auf die Persönlichkeit beispielsweise eines Matt Murdock (Daredevil), eines Peter Parker (Spider-Man) oder der individuellen X-Men. Alles drehe sich dort um den Charakter, was bei DC - abgesehen von Batman - nicht der Fall sei.

Batman könne man verstehen und man könne sich Sorgen um ihn machen. Bei jemandem wie Green Lantern verhalte es sich allerdings völlig anders. Mit einem Ring und der Kraft seiner Gedanken kann er physische 3D-Manifestationen aus grünem Plasma erschaffen, während er auf die Farbe Gelb allergisch reagiert. Wie soll man damit einen Film machen, fragt sich Millar. Im Jahr 1952 hätte es noch Sinn ergeben, heutzutage habe das Publikum jedoch keine Ahnung mehr, um was es dabei geht, denkt er.

Das ist ein ganz ordentlicher Brocken, den der geneigte DC-Fan hier schlucken soll. Andererseits fällt dem weniger bewanderten Zuschauer als erfolgreiche DC-Comicverfilmung wohl als allererstes die The Dark Knight-Trilogie von Christopher Nolan ein, die sich bekanntermaßen Batman verschreibt, also dem einzigen Charakter, der laut Millar auf der Kinoleinwand funktioniert. Aber kann man es sich so leicht machen?

Millar ist sich darüber im Klaren, dass er mit seiner Meinung anecken und Kritik ernten wird. Er sieht sie jedoch als bewiesen an. Großartige Regisseure, großartige Autoren, großartige Schauspieler und tonnenweise Geld seien bei diesen Filmen schon verbraten worden, und dennoch funktionieren sie schlicht und ergreifend nicht. Seinem Empfinden nach sind die DC-Charaktere schlecht gealtert. Wenn Kids sie betrachten, fehlt ihnen dieses Coole. Selbst bei Superman, den er selbst liebt, habe er das Gefühl, er gehöre in ein Amerika, das es nicht mehr gibt. Er repräsentiert das 20. Jahrhundert, und dies sei für Superman auch die beste Zeit gewesen, so Millar.

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53 Kommentare
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Zeltan : : Moviejones-Fan
07.03.2018 23:08 Uhr
0
Dabei seit: 14.06.13 | Posts: 47 | Reviews: 0 | Hüte: 1

Es war ein großer Fehler Zack Snyder auf den Regiestuhl für Man of Steel zu setzen. Er hat ein Auge und ein gutes Feelung für Action, aber er ist nicht in der Lage den wahren Kern eines Charakters und einer Geschichte zu erfassen. Allein der Schnitt in Man of Steel zeigt, dass die ursprüngliche Geschichte massiv abgekürzt wurde. Zu schnell ist er erwachsen und auf Reisen, bei denen er nicht viel erlebt. Zu sehr von Selbstzweifeln getrieben, die ihn nicht gerade wie einen glaubwürdigen Weltenretter erscheinen lassen. Zum Schluss bricht er auch noch den ungeschriebenen Kodex, den nicht einmal Batman gebrochen hat...

Superman ist ein überaus würdiger Filmcharakter. Man bedenke: Ein Charakter mit so viel Macht und er nutzt sie nie für seine Zwecke und das in einer Zeit in der das nicht selbstverständlich ist.

Sorry Millar, aber du liegst einfach nur falsch.

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Zeltan : : Moviejones-Fan
07.03.2018 23:00 Uhr
0
Dabei seit: 14.06.13 | Posts: 47 | Reviews: 0 | Hüte: 1


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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
02.03.2018 09:45 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 11.811 | Reviews: 1 | Hüte: 242

@KalEl79:

Darüber habe ich auch gelesen. Sollte das tatsächlich stimmen ? Wird echt Zeit, das Time Warner DC endlich von WB trennen. Das ist langsam nicht mehr tragbar, WB Dummheit... aber warten wir auf offizielles Statement von Reeves oder WB/DC

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KalEl79 : : Moviejones-Fan
02.03.2018 05:15 Uhr
0
Dabei seit: 27.09.13 | Posts: 197 | Reviews: 0 | Hüte: 15

Moin,

angeblich hat Matt Reevs für The Batman hingeschmissen.

Wenn das stimmt ist das Ende des DCU eingeläutet

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
01.03.2018 11:17 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 11.811 | Reviews: 1 | Hüte: 242

Snyder selbst scheint sich auch über Schnurrbart von Cavill in JL lustig zu machen, über Twitter... na ja,.. wer kann ihn das verübeln xD

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
01.03.2018 10:44 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 11.811 | Reviews: 1 | Hüte: 242

@TameroChelis:

Ich verstehe dich voll und ganz. Mach dir da keine Sorgen. Ich erleben das oft... selbst in der U Bahn oder S Bahn, sehe ich immer oft,.. wenn weiße Menschen ( nicht rassisch gemeint ) in der Sbahn einsteigen. Die sehe ein schwarzer Sitz,. Ringsum um ihn/ mir ist die Plätze frei. Die Leute würde lieber dahin sitzen, wo es schon voll ist. Oder lieber mit anderen weißen sitzen, als zu ein schwarzer Person. Das sagt schon über unseren, ach ja.. so entwicklung/Gesellschaft... vertiefen wir diesen Themen einfach nicht weiter, ok smile ich habe mich damit abgefunden und meine innere Frieden gefunden, das was ich bin, wer ich bin und wie ich bin. Ein Mensch und darauf sollte man als Mensch stoltz sein. Man kann sein Vaterland verehren und seinen Nationalität. Aber wenn es Anfang um Mensch durch seinen Herkunft zu verachten oder zu meinen, ( ich bin was besseres als du ) dann is für mich Schluss .

@TiiN:

In JL war das die Schluss Folgerung, Superman wieder ins spielen bringen. Aber ich glaube nicht, das er immer die Liga in der letzten Sekunden den arsch retten müssen... sofern JL 2 geben sollte smile

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TiiN : : Pirat
01.03.2018 10:16 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 3.685 | Reviews: 89 | Hüte: 123

@ChrisGenieNolan
Du hast es selbst auf die punkt gebracht. Nämlich in JL habt man das gut gelöst ... une darum geht es doch oder?

Aber man kann nicht in jedem künftigen Justice League Film Superman erst gegen Ende aufkreuzen lassen, damit er dann den Endboss umhaut.

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TamerozChelios : : Moviejones-Fan
01.03.2018 08:10 Uhr
0
Dabei seit: 20.05.14 | Posts: 2.036 | Reviews: 1 | Hüte: 60

@Chris

Ich wollte eigentlich nur erzählen, wie es in meinem Leben ablief bis hier her. Mittlerweile habe ich ein ganz anderes Denken.

Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass Nationalstolz und ein Vaterland Gift für die Menschen sind, wirklich !! Mein bester Freund, trägt die Nationalität, mit die sich mein Vaterland in der Vergangenheit jahrhundertelang nicht vertragen hat - und inoffiziell es bis heute immer noch nicht tut. Ständig kamen wir in Diskussionen, warum und wieso und weshalb und und und... Wir sind so viel beste Freunde, dass wir niemals gedacht hätten, dass wir uns mal zerstreiten. Und was ist geschehen? Tatsächlich gab es lange Zeitpunkte, in denen wir kein Kontakt mehr hatten. Wofür? Für Länder, in denen wir nicht wohnen, weil wir hier geboren/aufgewachsen sind.

Keiner kann und soll mir sagen, dass ein bisschen Nationalstolz ok ist. Denn es ist nicht ok !!

Die Leute machen sich immer Sorgen über die Menschen aus ihrer Heimat, wenn sie bombardiert werden oder wenn eine Flut oder ein Tornado alles vernichtet - selbst wenn sie keine Familien mehr da haben. Warum? Warum NUR Sorgen über die Menschen machen, die aus dem Land kommen, aus dem man auch kommt? Wieso macht man sich nicht Sorgen über die anderen Menschen in den anderen Ländern? Die sind plötzlich egal, die interessieren keinen. Warum? Sind es keine Menschen? Man sagt immer, weil die Leute aus dem Land, aus dem man selbst kommt, Brüder und Schwestern sind. So ein Quatsch ! Der Mensch ist Mensch und man ist mit denen dann nicht weniger verwandt als mit anderen Menschen. Außerdem wollen Leute mit Nationalstolz immer als erstes den Menschen helfen, die aus dem eigenen Land kommen. So ein Mist !! Wir müssen endlich mal diesen Gedanken von "Grenzen auf dieser Welt" loswerden. Jeder Mensch hat 2 Augen, 1 Nase, 2 Ohren, 1 Mund udn wir leben verdammt noch mal alle auf einem Planeten, den wir selbst vernichten. Darum sollten wir uns kümmern!

Aber nein, Propaganda gibt es überall und die Menschen werden angeheizt, für ihr eigenes Land zu stehen. In meinem Vaterland ist es sehr mit Stolz verbunden, wenn man zum Militärdienst geht udn ein Soldat wird. Das ist neben Familie und Hausbauen eins der Grundsteine eines Mannes, sonst wirst du halt kein Mann. Genau da fängt es schon an.

Man muss sagen, dass die meisten Menschen sturr und blind sind, beispielsweise kann ich meine Gedankengänge meinen Eltern gar nicht erklären, die verstehen das nicht. Die sagen zwar, ja du hast Recht, jeder Mensch ist Mensch und man muss alle gleich behandeln, aber du darfst deinem Vaterland nicht den Rücken kehren. Vor einiger Zeit wurde ich aggressiv, weil sie es nicht verstanden haben, aber dann habe ich verstanden, dass sie Mitte 50 sind und zu einer Zeit aufgezogen wurden, in der Freisprechen es nicht mal annähernd gab. Erst zu diesem oder vielleicht schon letzten Jahrzehnt habe ich gemerkt, dass einige meiner Landsleute offener sprechen können. Aber dennoch haben die Nationalstolzen Überhand.

Ich komme aus einem Land, welches sehr religiös ist... oder sollte ich pseudo-religiös sagen? Ständig wirft man um die Ohren, dass man ein guter Religiöser sein sollte, und ständig sagen die Leute, was für gute Gläubige sie sind. Aber im nächsten Satz sprechen sie davon, dass ihre Feinde in der Hölle verrecken sollen, dass Gott ihnen keine Gnade geben soll, dass diese Menschen und ihre Kinder alle brutal ermordet werden sollen.

Aus diesen Gründen habe ich halt kein Facebook mehr und den Kontakt zu vielen abgebrochen. Aus diesem Grund kotzt mich auch jede Kleinigkeit an. Aus diesem Grund habe ich mich mal aufgeregt, dass ein Schauspieler, der wenig Filme gemacht hat, aber durch den einen oder anderen eine starke Präsenz abgeliefert hat, ins RIP Thread aufgenommen wurde und eine Stuntfrau, die beim Dreh von Deadpool 2 starb, nicht mal erwähnt wurde. Deswegen regt es mich auf, wenn Leute um Schauspieler trauern - Menschen, die sie persönlich nicht kennen, von denen sie nicht wissen, wie sie privat waren (ob sie vielleicht Kinderschänder oder Frauenvergewaltiger gewesen sein könnten).

@Poncho

Danke für den Hut, habe ich lange nicht mehr bekommen. Die Leute mögen mich hier mittlerweile nicht mehr, hab es zu sehr verbockt hahahahhaa

Gute Vorbereitung ist 90% Sieg!

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
28.02.2018 20:53 Uhr
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Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 11.811 | Reviews: 1 | Hüte: 242

@Syncro:

Nichts zu Danke

zu Superman. Abgesehen von holprigen Erzählung, hat Superman gut funktioniert. Das Drehbuch hätte nur sorgfältiger ausgearbeitet müssen. Aber millar wiederum sagt: nur Batman funktioniert und ist filmtauglich ... das stimmt nicht... die Figuren sind alle tauglich. Es fordert nur Geduld. Das mit Richard Donners Superman, hast du gut in der Punkt gebracht. Nämlich nichts als Nostalgiebonus für die Olddies unter uns laughing

@TiiN:

Du hast es selbst auf die punkt gebracht. Nämlich in JL habt man das gut gelöst ... une darum geht es doch oder? So ein schwere Charakteren filmtauglich zu machen und massentauglich zugänglich. Das kann DC auch. Es benötige nur Zeit. DC Comics bestehen nicht nur auf Batman. Und WW is auch ein weibliche Superman. Schau was Stories von Snyder, Fuchs v Johns und Drehbuch von allen v Johns daraus gemacht haben... alles is möglich und machbar xD

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Syncro : : Moviejones-Fan
28.02.2018 20:34 Uhr
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Dabei seit: 27.02.18 | Posts: 23 | Reviews: 0 | Hüte: 1

Danke Chris - freu mich.

Zu deinem Post - ja, in MoS war Superman eine deutlich "menschlichere" Version zu sehen und auch für mich der beste Superman. Tatsächlich fand ich MoS gelungen, bis auf einige Knackpunkte und der stärkste Film des DCEU. Aber (musste kommen tongue-out) ist Superman auch da nie am Ende oder resigniert gar. Die Bohrinsel ist ein gutes Beispiel: er rettet die Leute - wie du auch schon sagst - weit unter seinen Möglichkeiten (warum eigentlich nicht effizient und schnell - es gibt keinen Grund, seine Identität ist ihm auch egal). Und das macht Superman auch in MoS einwenig unglaubwürdig. Die Donner-Filme würden heute aber noch viel weniger funktionieren, sie sind eben ein Produkt aus einer anderen Zeit und viele Fans sehen hier noch den Nostalgiebonus.

"Die Frage ist nicht wer ich bin, sondern wo ich bin!"

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TiiN : : Pirat
28.02.2018 19:44 Uhr
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Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 3.685 | Reviews: 89 | Hüte: 123

Mal unabhängig von den Verfilmungen der letzten 20 Jahren sind meine vier Lieblingscomicfiguren:

  1. Batman
  2. Superman
  3. Spider-Man
  4. Iron Man

Entsprechend gern und auch in der Reihenfolge habe ich auch damals die Zeichentrickserien gesehen und die Comics gelesen.
Ich würde auch behaupten, dass Batman und Superman in weltweiten Abstimmungen die beliebtesten Figuren aus Comics sind.

Beide Figuren sind jedoch so unglaublich unterschiedlich - gerade Superman ist eigentlich niemand, der sich für große Come together Filme eignet, weil er einfach mal quasi übermächtig ist. Da geht jegliche Spannung verloren - auch wenn es Justice League im Film noch ganz gut gelöst hat.

Naja und was sind die anderen Figuren von DC? Wonder Woman geht ziemlich in die Richtung Superman, Green Lantern ist auch viel zu mächtig am meisten Witz von den anderen Figuren hat noch Flash.

Der Fehler ist für mich ganz einfach, dass man all diese Helden unbedingt zusammenbringen wollte ... dass passt weder mit Batman (Mitternachtsdetektiv!), noch mit Superman (Übermensch!) oder mit den anderen Freaks.

Wie Batman funktioniert hat Nolan demonstriert und so hätte man auch an eine Solo-Superman-Trilogie rangehen können. Aber auch bei Man of Steel ging es viel zu schnell mit der Invasion und der Klopperei in der Stadt. Wie man Superman gut mit seinen Stärken und Schwächen darstellen kann, hat zum einen Richard Donner (Superman 1 & 2) aber auch die Serie Die Abenteuer von Lois & Clark gezeigt.

DC/Warner hat wohl nur Marvels Universum gesehen und gedacht: Das wollen wir auch. Leider selbst schuld. Haben sie doch die Figuren mit dem mit Abstand meisten Potential in ihren Reihen und wurde ihn mit Batman schon aufgezeigt, wie man damit umzugehen hat.

Naja, so werden wir uns wohl noch einige halbherzige Versuche antun müssen.

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
28.02.2018 19:21 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 11.811 | Reviews: 1 | Hüte: 242

Und mal ehrlich, bei dem was alles passiert, könnte auch ein Supie nicht alles und jeden retten - irgendwann müsste er wohl auch resignieren. @Syncro: Das ist genau der Superman, wo Snyder in MoS präsentiert hat. Er is ein super-man ... aber er kann auch nicht alle retten. Einen der viele Beispiel, in MoS .. die Bohrinsel. Er war sogar überfordert, die Insel könnte er nicht retten. Der Richard Donners oder Bryan Singer Superman‘s hätte das mit seinem Atemluft, das Feuer eingedämmt.

Selbst die teraforming. Er war auch auf Menschen Hilfen angewiesen. Selbst als er Zod töteten. War er auch emotional am enden. Also wenn man meinen Superman sei allzu glatt ? Zumindest Snyder Version oder die Superman Comics den ich kennen und gelesen habe. Dann wissen diese Leute überhaupt nichts von Superman

von mir aus willkommen bei uns smile

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Syncro : : Moviejones-Fan
28.02.2018 18:21 Uhr
0
Dabei seit: 27.02.18 | Posts: 23 | Reviews: 0 | Hüte: 1

@Duck Danke für den Hut und das freundliche Willkommen! Deine Beiträge fand ich differenziert und die Kommentare - wo ich bisher lesen konnte - spiegeln auch meine Meinung wieder (Identifikation mit Peter Parker als Beispiel).

Die Diskussion um Superman ist schwierig wie Chris schon bemerkte, auch ein anderer Forist hat schon auf die Vielschichtigkeit von Supie hingewiesen und da muss ich einfach schlicht sagen: kommt drauf an wie dus verkaufst (als Drehbuchautor) und ob überhaupt das in die jeweilige Zeit passt. Nehmen wir die klassischen "Kinodiplomaten" der 80iger. Ein Stallone, Schwarzenegger und Van Damme mit der Wumme im Anschlag und nem fiesen Spruch wird heute als antiquiert und als stumpf empfunden, während sie früher Kinosäale füllten. Superman könnte - mit entsprechender Anpassung - deutlich mehr Zuschauer erreichen, denn gerade heute ist das Thema "Alleinsein trotz 343 FB Freunden" auch ein Ansatzpunkt, den ein gestrandeter Kryptonier vermitteln könnte. Supie ist nach Einschätzung von Nicht Comic Fans im meinem Bekanntenkreis schlicht der langweilige Saubermann und die restliche JLA im Film nur Wiedergeburtshelfer, ansonsten gegen Steppenwolf mehr oder weniger belanglos (das waren die Kommentare nach dem Film).

Ein fast schon klassischer Antiheld, ein desillusionierter Superman, der es satt hat, sich verstellen zu müssen, der trotz vielen Taten sein Handeln als Sisiphusarbeit ansieht, dass wäre mMn eine Figur, die mit sich und der Welt klarkommen muss. Dabei keinesfalls ein abgef*** Hancock, sondern trotz all der Kraft eine tragische Person, die den Glauben an die Menschheit aufgegeben hat. Und mal ehrlich, bei dem was alles passiert, könnte auch ein Supie nicht alles und jeden retten - irgendwann müsste er wohl auch resignieren. Und hier sähe ich tatsächlich Potential. So ich bin raus - schönen Abend noch.

"Die Frage ist nicht wer ich bin, sondern wo ich bin!"

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Poncho : : Moviejones-Fan
28.02.2018 16:00 Uhr
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Dabei seit: 26.09.17 | Posts: 121 | Reviews: 0 | Hüte: 4

@ TamerozChelios

Für deinen Grau-Beitrag einen Hut!

Übrigens sehe ich Superman genau so wie du, und in MoS und BvS wurde das ebenfalls recht deutlich thematisiert.

MJ-Pat
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WiNgZzz : : Moviejones-Fan
28.02.2018 15:54 Uhr | Editiert am 28.02.2018 - 15:54 Uhr
0
Dabei seit: 14.01.11 | Posts: 1.627 | Reviews: 0 | Hüte: 50

Was ich da geschrieben habe war natürlich auch nicht Ernst gemeint...

noch nicht...

laughing

Ach komm...

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