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Dem Untergang geweiht?

Latveria abgekapselt: Noah Hawley spricht über "Doctor Doom"

Latveria abgekapselt: Noah Hawley spricht über "Doctor Doom"
2 Kommentare - Mi, 13.03.2019 von R. Lukas
"Doctor Doom" teilt das Schicksal all der anderen "X-Men"-Projekte, die 20th Century Fox in Entwicklung hat, aber Noah Hawley schildert seine Vision dafür. Derweil steht auch "To Be Read Backwards" auf der Kippe.
Latveria abgekapselt: Noah Hawley spricht über "Doctor Doom"

Als Schöpfer der beiden FX-Serien Fargo und Legion machte sich Noah Hawley einen Namen. Nun versucht er selbiges auch als Filmemacher. Seine erste Film-Regiearbeit, das Sci-Fi-Drama Lucy in the Sky (ehemals Pale Blue Dot), ist in der Postproduktion und soll im Herbst erscheinen.

Dann erleben wir Natalie Portman als eine (mit Dan Stevens) verheiratete Astronautin, die nach einer längeren Mission im Weltall auf die Erde zurückkehrt und eine Affäre mit einem anderen Astronauten (Jon Hamm) anfängt. Sie gerät in eine Abwärtsspirale, verliert den Anschluss an ihre Familie, und als ihr Lover seinerseits eine Affäre mit einer Astronautin in Ausbildung (Zazie Beetz) anfängt, verliert sie endgültig den Boden unter den Füßen.

Bei einem anderen Filmprojekt ist Hawley dagegen auf Schwierigkeiten gestoßen. To Be Read Backwards, seine Verfilmung der gleichnamigen Kurzgeschichte von Matthew Baker, würde er zwar gern mit Sony Pictures machen, aber dort zögert man. Deshalb versuche er zu schauen, wo er sie sonst machen könne, sagt Hawley. Denn machen will er sie auf jeden Fall. Wenn Sony nicht will, dann eben woanders. Es geht um einen Mann, der sein Leben mit dem Tod beginnt und sich selbst und die Welt kennenlernt, während er alles in umgekehrter Reihenfolge erlebt. Dabei kommt er hinter die Geheimnisse der Menschheit.

Und dann hat Hawley weiterhin Doctor Doom in der Mache, einen eigenen Film über den Marvel-Superschurken und Erzfeind der Fantastic Four. Beim SXSW-Festival gab er ein Update dazu. Sein Drehbuch ist fertig, bedingt durch den vorm Abschluss stehenden Disney/Fox-Deal liegt das Projekt allerdings auf Eis. Marvel Studios-Präsident Kevin Feige soll ihn sogar schon gefragt haben, ob er noch an Doctor Doom arbeite, aber auf die schlagfertige Gegenfrage, ob er es denn sollte, bekam Hawley keine Antwort - obwohl er Feige anbot, doch mal das Skript zu lesen. Er würde den Film sehr gern machen, so Hawley. Marvel habe einen 25.000-Jahre-Plan, scherzt er, und er wisse nur nicht, ob er da reinpasse.

Doctor Doom soll eher ein geopolitischer, Kalter-Krieg-mäßiger Thriller als ein Standard-Superheldenfilm sein. Zu Beginn der Story errichtet Doom eine Kuppel über Latveria, dem fiktiven osteuropäischen Kleinstaat, den er regiert. Nach zehn Jahren in überwiegender Isolation lädt er eine Journalistin (ohne Superkräfte) zu sich ein, die seine Botschaft in die Welt hinaustragen soll. Hawley will ergründen, ob er eine gute oder eine schlechte Person ist - man wisse ja gar nichts über ihn.

Quelle: Deadline
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2 Kommentare
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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
14.03.2019 08:49 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 13.218 | Reviews: 3 | Hüte: 280

obwohl er Feige anbot, doch mal das Skript zu lesen.

Mmmhhh... bald ist der Deal angeschlossen. Mit Sicherheit, hat Feige mit the F4 was vor. Wobei Dr. Doom Geschichte, könnten man auch als Prolog für die the F4 in mcu, rein Siedlen ...

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
14.03.2019 08:18 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 6.332 | Reviews: 30 | Hüte: 379

Die Idee klingt eigentlich sehr toll - wenn es nicht gerade um einen der besten Marvel-Schurken aller Zeiten ginge. Latveria und Dr. Doom als Diktator spielten bisher noch absolut keine Rolle und ich denke, dies sollte man in Zukunft auch erforschen (könnte mir z.B. Sokovia als das neue Latveria vorstellen).
Aber ein solcher Film, der ja dann scheinbar auch teilweise ne fiktive Doku wäre, passt momentan einfach nicht ins MCU. Da sollte man dem Charakter einfach mal einen Grund geben auch ein Schurke zu sein. Ich denke diese Pläne wird Feige nicht aufgreifen und ich bin der Meinung, dass man einen solchen Film auch ohne Dr. Doom locker hinbekommen würde.

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