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Die Mumie

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Deutliche Worte zu Universals Neuauflage

Regisseur gibt zu: "Die Mumie"-Reboot mit Tom Cruise war ein großer Fehler

Regisseur gibt zu: "Die Mumie"-Reboot mit Tom Cruise war ein großer Fehler
7 Kommentare - Mo, 25.04.2022 von M. Höfler
Regisseur Alex Kurtzman, der Universals "Die Mumie"-Reboot als Auftakt eines neuen Universums inszeniert hat, spricht ungewöhnlich offen über seine negativen Erfahrungen während der Produktion.
Regisseur gibt zu: "Die Mumie"-Reboot mit Tom Cruise war ein großer Fehler

Im Jahr 2017 sollte Universals Die Mumie den Grundstein für ein völlig neues Universum legen, bevölkert mit den bekanntesten filmischen Monstern des Studios. Die Vorzeichen dafür standen damals gar nicht so schlecht, holte man sich mit Tom Cruise doch einen der aktuell größten Hollywood-Stars vor die Kamera. Für weitere geplante Filme waren unter anderem auch noch Namen wie Johnny Depp oder Javier Bardem vorgesehen.

Bekanntlich kam es letztendlich aber doch ganz anders, denn anstatt ein großes, inhaltlich verbundenes Universum zu initiieren, entpuppte sich Die Mumie stattdessen als dessen früher Sargnagel. Mit einem weltweiten Einspielergebnis von 410 Mio US-Dollar war das Reboot zwar kein völliger finanzieller Reinfall, die Kritiken und Zuschauerreaktionen auf den Film waren damals aber insgesamt äußerst verhalten. Das war letztendlich wohl auch der Hauptgrund für das vorzeitige Ende des Franchises.

Als Regisseur und Autor wurde damals Alex Kurtzman verpflichtet, der zuvor dank seiner Arbeit an den Drehbüchern zu Star Trek, Star Trek Into Darkness und The Amazing Spider-Man 2 - Rise of Electro bereits Erfahrungen mit Neuauflagen bekannter Franchises sammeln konnte. Fünf Jahre nach Veröffentlichung von Die Mumie hat sich der Regisseur jetzt deutlich zu seinen Erfahrungen mit Universals Reboot geäußert. Dabei beschrieb er den Film als wahrscheinlich größten Misserfolg seines Lebens, sowohl in persönlicher, als auch in beruflicher Hinsicht.

Trotz dieser klaren Worte und vielen Dingen, die er inzwischen an den Dreharbeiten bedauert, konnte Kurtzman im Nachhinein aber auch einige positive Aspekte für sich aus dieser Erfahrung ziehen. Demnach habe ihn die Arbeit an Die Mumie letztendlich zu einem härteren Mensch und einem klareren Filmemacher gemacht.

Durch diese Erfahrungen könne er jetzt leichter erkennen, wenn gewisse Dinge an einem Projekt nicht richtig laufen und es fiele ihm seitdem leichter, nicht mehr über solche Gefühle zu schweigen. Wenn er heutzutage so ein negatives Gefühl bei einem neuen Projekt habe, fiele es ihm außerdem leichter, dieses Projekt vorzeitig zu verlassen, wenn sich die Dinge nicht verbessern würden.

Ob Kurtzman diese Erkenntnisse bei seinen anschließenden Projekten umsetzen konnte, können wir schon in Kürze auf den Prüfstand stellen. Seine Serienadaption des Sci-Fi Romans Der Mann, der vom Himmel fiel startet in den USA schon am heutigen 24. April auf Showtime.

Quelle: Deadline
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7 Kommentare
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zmoggel : : Moviejones-Fan
25.04.2022 17:50 Uhr
0
Dabei seit: 29.11.20 | Posts: 85 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Egal ob ein Herr Kurzmann als Regisseur, oder ein Mister Cruise als Hauptdarsteller. Ich war damals erfreut, als ich die Meldung eines Monsterverse hörte. Das hätte alles prima funktionieren können, hätte man nur von Anfang an vernünftig geplant.

Es hätte keines Reboot der Mumie benötigt, und warum muss man dann immer gleich einen "Superstar" holen und dann gewaltsam eine Story um ihn herum aufbauen? Obwohl der Film letztendlich kein Desaster war, hatte man aber meiner Meinung nach, zu schnell den Stecker für die Reihe gezogen. Man hätte auch unter Beachtung der Finanzrisiken ruhig einen weiteren Film erst mal auf den Weg bringen können. Aber heutzutage scheuen die Studios immer mehr das Risiko und gerade deshalb kommt eine unnütze Neuverfilmung, Neuaufguss, Neuinterpretation nach der anderen ins Kino.

Wann begreift auch Hollywood, das manche Geschichten einfach nicht besser neu erzählt werden können. Siehe zum Beispiel nur mal Ben Hur, nur um einen von vielen zu nennen!

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Mindsplitting : : Moviejones-Fan
25.04.2022 15:51 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.14 | Posts: 969 | Reviews: 0 | Hüte: 46

Man hätte es vor allem nie als Remake aufziehen dürfen.

Die Frase Filme sind Abenteuer Klamauk, während man hier eher richtung "Grusel-Action" wollte.

Jeder der richtigen Horror mag, ist der Film zu soft und jedem der den Action Klamauk erwartete, war der Film zu ernst.

Ich fand ihn, für sich betrachtet mit schwächen okay. Als Start in ein Monsterverse mit leichten Anpassungen an die Zuschauererwartungen hätte meiner Meinung nach daS Monsterverse durchaus seinen Reiz gehabt.

Aber leider ist man in vielen Studios gar nicht mehr bereit Risiken zu gehen und wirft gute Ideen sofort in die Tonne anstatt nach Fehlern zu suchen und diese gerade zu rücken.

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DrGonzo : : Zauberer
25.04.2022 09:46 Uhr
0
Dabei seit: 02.12.10 | Posts: 2.168 | Reviews: 0 | Hüte: 88

Alex Kurtzman = Der Sensenmann für die Franchises tongue-out

Mumie mit Tom Cruise hätte gut funktionieren können - wenn man es richtig gemacht hätte. So halt eben nicht und das geplante Universe wurde dann auch schon wieder eingestampft. Genauso wie viele zuvor auch, in denen der Mann beteiligt war.

"Fuck the kingsguard, fuck the city, fuck the king."

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Poisonsery : : Moviejones-Fan
25.04.2022 08:55 Uhr
0
Dabei seit: 02.03.18 | Posts: 1.016 | Reviews: 0 | Hüte: 22

Da gucke ich lieber die Mumie mit Fraser. Das Remake gefiel mir garnicht. Aber denn Herr daraus lernte ist doch gut.

MJ-Pat
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DrStrange : : Moviejones-Fan
25.04.2022 08:32 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 2.155 | Reviews: 24 | Hüte: 68

Kurtzman ist definitiv ein "Franchise-Killer". Da spielt ein misslungener Film mit dem überteuerten Cruise eher weniger eine Rolle, als was er dem "Star Trek Franchise" angetan hat.

"The Wheel weaves as the Wheel wills"

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2Cents : : Moviejones-Fan
25.04.2022 06:52 Uhr | Editiert am 25.04.2022 - 07:00 Uhr
0
Dabei seit: 31.03.22 | Posts: 75 | Reviews: 0 | Hüte: 1

Kurtzman hat eher Erfahrung mit dem Töten von Franchises. Das Dark Universe, ebenso wie das Star Trek Film-Universum hat er ja schon erfolgreich beerdigt. Und den Andrew Garfield Spider-Man. Und das gesamte Trek-Serien Universum besteht nur aus Hirntoten Patienten, die von der CBS Maschine mühsam am Leben erhalten werden. Picard wollte ich ja eigentlich noch eine zweite Chance geben, aber nach den miesen Kritiken überall erspare ich mir das. Gutes Star Trek wird es VIELLEICHT einmal wieder geben, wenn Kurtzman weg ist. Genauso, wie gutes Star Wars erst wieder eine Chance hat, wenn Kathleen Kennedy den längst überfälligen Rausschmiss bekommen hat.

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
25.04.2022 06:07 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 16.317 | Reviews: 15 | Hüte: 374

Tja. Mann kann kein Universum ausbauen, wenn man ein One Cruise Show mehr screentime verpassen, das der Titel Figuren selbst nur noch Nebenrollen spielt. An sich hat der Film Spaß gemacht, gute Kamera Führung. Aber nur falsch gecastet und man hätte sich auch ein bisschen mehr Zeit lassen und Gedanken darüber machen müssen, wie das Universum aussehen sollten. Nun na ja .. ist halt alles passé

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