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Resident Evil 6 - The Final Chapter

Nur was für Zombies

Resident Evil 6 - The Final Chapter Kritik

24 Kommentar(e) - 25.01.2017 von Moviejones
Filmkritik

Resident Evil - The Final Chapter Bewertung: 1.5/5

War es das nun endlich?! Wir gaben Resident Evil 6 - The Final Chapter eine faire Chance und besonders die lange Pause nach Resident Evil - Retribution (2012) hat uns hoffen lassen, dass es kein Fehlgriff wie Teil 5 wird. Das Ergebnis ist dann schonend gesagt ernüchternd. Mäßig begabte Schauspieler mühen sich erneut, die im Grunde immergleiche Geschichte an den Mann zu bringen und den Zuschauer in unfassbar schnell geschnittenen (Action-)Szenen bei Laune zu halten. Wer bis jetzt noch Bock hat auf die Reihe, wird Resident Evil 6 - The Final Chapter einfach schauen müssen, aber es ist wirklich kein guter Film- nur hoffentlich wirklich das Ende. Wer ohne Zombies nicht kann, sollte eher auf das deutlich bessere The Girl with All the Gifts warten.

Resident Evil - The Final Chapter Kritik

Da ist sie wieder, Alice (Milla Jovovich), dass Teufelsweib, welches die letzte Hoffnung für die Menschheit ist und jene vor dem Untergang bewahren soll, deren Ende wirklich nah ist. Und nun, kurz vor der finalen Schlacht, welche entscheidend ist für den Fortbestand der menschlichen Rasse, haben Alice und ihre Verbündeten nur noch vierzig Stunden Zeit, um einen Antivirus zu beschaffen! Ein wahrer Wettlauf gegen die Zeit beginnt...

... und dieser ist leider alles andere als wirklich spannend. Die Story, für die selbst ein Bierdeckel zu viel Platz bietet, ist hauchdünn und gerät schon nach wenigen Minuten zur Nebensache. Ein an sich starkes Thema (Untergang der Menschheit, Ende der Welt, Endzeit, Katastrophen!) verkommt in Szenen, die für ADHS-Teenies gedreht sein müssen, zu einem Abklatsch der Vorgänger und bietet immer wieder dasselbe. Wir erwarten ohne Frage den reflexartigen Aufschrei einiger Leser, die meinen "Paul W.S. Anderson und die Resident Evil-Filme stehen doch sowieso auf der MJ-Abschussliste. Ihr gebt dem Film ja gar keine Chance und erkennt nicht die ihm innewohnende Qualität, ihr Hater!", aber bei allem Wohlwollen, das auch wir Anderson entgegenbringen, ist das einfach kein guter Film.

Der Videoplayer(12699) wird gestartet

Es ist nicht falsch, Filme derart zu choreographieren, das ändert aber auch nichts daran, dass wieder nur viel heiße Luft aufgeblasen wird, um mächtig cool zu wirken, was aber bei genauerer Betrachtung nur ein müdes Gähnen entlockt. Vieles wäre nur halb so schlimm, wenn man wenigstens besser folgen könnte, nur leider ist das kaum möglich. Die Schnitte in diesem Film sind direkt der Hölle entsprungen, mit stroboskopartig wechselnden Bildern und wenigen Szenen, denen selten mehr als 2-3 Minuten Raum geboren wird. Drama? Starker Soundtrack? Am Rande von allem ein bisschen, aber deutlich zu wenig. Zusammen mit dem mauen 3D, was erstaunlich ist im Hinblick auf das ansehnliche 3D in Resident Evil - Afterlife, ist Konfusion vorprogrammiert. Verwunderlich ist dieses Schnittmassaker in keiner Weise, stand mit Doobie White ein Schnitttechniker zur Verfügung, der auch an Filmen wie Gamer und Crank 2 - High Voltage gearbeitet hat.

Letztlich ist dieses Machwerk nur ein weiteres Zeugnis für die Inkompetenz eines Paul W.S. Anderson. Und nein, das Argument, er habe auch Event Horizon - Am Rande des Universums gedreht, zählt nicht. So wie eine Schwalbe keinen Sommer, macht ein guter Film keinen guten Regisseur. Er hatte damals tatsächlich die Chance, eine Karriere als talentierter Regisseur zu starten, sich aber statt des mühsamen Bergaufstiegs für eine Talfahrt entschieden, die mit aus billigen Videospieleadationen besteht, welche ein Großteil der Menschheit bewusst meidet. Deswegen auch der Januar-Kinostart. 1,5 Hüte für Alice, die coole Sau, ein paar nette Szenen und das ein oder andere Monster.

...die Arena ist eröffnet.



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Resident Evil 6 - The Final Chapter Bewertung
Bewertung des Films
310
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24 Kommentare - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
MrNoname
BOT Gott
Geschlecht | 01.02.2017 | 10:46 Uhr01.02.2017 | Kontakt
Jonesi

Danke ZSSnake für deinen Kommentar, somit ist RE6 für mich absolut kein Film fürs Kino.

Bild zum Beitrag Kritik: Resident Evil 6 - The Final Chapter von Moviejones
CainAbel
Moviejones-Fan
01.02.2017 | 09:59 Uhr01.02.2017 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 01.02.2017 10:00 Uhr editiert.

Also ganz ehrlich. ich fand ihn gut!!
Nachdem der 5. ja wirklich der aller..allerletze Sch...ß war, hat mir der gestern genau das gegeben, was ich sehen wollte.

Ne tolle Milla, gute Kampfszenen, coole Musik...halt ne Videospielverfilmung.
Ja, am Anfang is der Schnitt sehr hektisch und ned jedes Zitat muß unbedingt in dem Film sein...aber hey, das ganze ist weder ne Literaturverfilmung noch erwarte ich eine besonders knifflige Handlung.

Als ich behaupte einfach, wem 1-4 gefallen hat, wird mit 6 zumindest zufrieden sein!

sublim77
Moviejones-Fan
Geschlecht | 30.01.2017 | 07:42 Uhr30.01.2017 | Kontakt
Jonesi

@ZSSnake:

Nach der vernichtenden Kritik von MJ nun das Selbe von dir. Somit sind meine letzten Hoffnungen, dass mir der Film doch gefallen könnte dahin. Nun gut, ich hatte ja schon so einiges zu diesem Thema geschrieben. Was solls, weiter gehts.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

ZSSnake
Expendable
Geschlecht | 29.01.2017 | 22:50 Uhr29.01.2017 | Kontakt
Jonesi

Oh mein Gott war das furchtbar. Ich mochte ja bislang alle Resident Evil Filme auf eine irgendwie cheesige weise..aber da konnte man auch noch erkennen was im Film passiert.

Dieser Schnitt grenzte an visuelle Vergewaltigung, jede Actionszene wurde dermaßen zerschnitten, dass man praktisch nichts erkannt hat. Dazu grausiges 3D und schaurig schlechte "Charaktere" (oder heißt das nur noch Kanonenfutter?)

Die "Story" hat erneut Figuren aus dem vergangenen Film einfach verschwinden lassen und auch sonst ein paar neue "Ideen" und "Infos" reingeworfen, wodurch auch dieser Film zu keinem Zeitpunkt Sinn machte. Dazu machte er aber eben auch keinen Spaß, so wie die anderen. Grottiger Abschluss (?) einer als guilty pleasures eigentlich ganz witzigen Reihe. 3/10 - 1 für Milla, 1 für ganz okayes Design und 1 "finaler" dafür dass es endlich vorbei ist...

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
TamerozChelios
Moviejones-Fan
Geschlecht | 26.01.2017 | 02:22 Uhr26.01.2017 | Kontakt
Jonesi

Habe den zwar noch nicht gesehen (ist ja glaub ich auch noch nicht raus), aber eindeutig verdient. Verdient aus zig tausend anderen Gründen. Verdient, weil es die Vorgänger schon verdient hatten. Verdient, weil wieder Charaktere zu sehen sind, die in den Spielen nicht vorhanden sind. Verdient, weil der Trailer schon so ein Mist war. Verdient, weil es mit den Spielen nichts zu tun hat. Verdient, damit irgendwann in paar Jahren die Teile mal endlich richtig verfilmt werden können. Verdient, damit die Regisseure nie wieder an solchen Adaptionen beteiligt werden sollen.

Natürlich werde ich auch diesen Teil mir angucken (nicht im Kino), da ich absoluter Resi Gamer bin, und dann werde ich höchstwahrscheinlich weiter kotzen. Kann mir nur sehr schwer vorstellen, dass der Teil davor besser sein könnte, also was ich damit meine: schlimmer als der letzte kann es nicht sein

Gute Vorbereitung ist 90% Sieg!

BenBFR
Moviejones-Fan
26.01.2017 | 02:12 Uhr26.01.2017 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 26.01.2017 02:13 Uhr editiert.

Paul W.S. Anderson und die Resident Evil-Filme stehen doch sowieso auf der MJ-Abschussliste. Ihr gebt dem Film ja gar keine Chance und erkennt nicht die ihm innewohnende Qualität, ihr Hater!

MrNoname
BOT Gott
Geschlecht | 26.01.2017 | 01:58 Uhr26.01.2017 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 26.01.2017 01:59 Uhr editiert.

Ich habs befürchtet und finde es sehr schade, dass die Reihe so dermaßen in die "Bedeutungslosigkeit" gerutscht ist.

Der erste Teil ist noch am ehesten mit den ersten Spielen zu vergleichen, das geringe Budget sieht man dem Film zwar an, trotzem finde ich ihn spannend und atmosphärisch, der Soundtrack von Beltrami und Manson zählt immer noch zu meinen meistgehörten.

Teil 2 und 3 mussten schon die ersten Abstriche hinnehmen, aber Afterlife und Retribution wurden für mich dann nur noch unerträglich.

Schade, sehr schade.

tossi01
Moviejones-Fan
26.01.2017 | 00:35 Uhr26.01.2017 | Kontakt
Jonesi

Dann daddel ich doch lieber RE 7 und warte auf den Streifen "Resident Evil: Vendetta". cool

GabrielVerlaine
Moviejones-Fan
Geschlecht | 26.01.2017 | 00:21 Uhr26.01.2017 | Kontakt
Jonesi

Man man man habe noch nie eine schlechtere Kritik hier gelesen glaube ich :-D ich selbst war nie der große RE gucker, geschweige denn Fan. Geld gebe ich dafür auch nicht aus. gucke es aber sicher mal mit nem freund bei Chips und Bier zu hause. habe da einen freund der jeden teil gesehen hat, immer auch im Kino und jeden teil für heimkino kauft,aber seit teil 2 kein gutes Wort mehr darüber verliert sondern nur rummekelt was alles schlecht war und warum. :-D ich persönlich verstehe das nicht auch wenn er es erklärt. kurz gefasst ist dir erklärung die. er hat die reihe angefangen und MUSS sie zuende gucken und komplett besitzen. Naja jeder lebt in seiner persönlichen hoelle auf seine Weise denke ich mir da nur :-)

"Hier sind eure Namen: Mr. White, Mr. Blue, Mr. Blonde, Mr. Brown und Mr. Pink." - "Warum bin ich Mr. Pink?" - "Weil du ne Schwuchtel bist, darum!"
sublim77
Moviejones-Fan
Geschlecht | 25.01.2017 | 21:17 Uhr25.01.2017 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 25.01.2017 21:18 Uhr editiert.

@Rubbeldinger:

Wie das klingt

Hehe, war durchaus auch beabsichtigt wink

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!