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96 Hours

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Erwachsen, kompromisslos, gnadenlos.

96 Hours Kritik

96 Hours Kritik
4 Kommentare - 29.04.2012 von cayman2300
In dieser Userkritik verrät euch cayman2300, wie gut "96 Hours" ist.

Bewertung: 5 / 5

„Was würden Sie tun? Wie weit würden Sie gehen um jemanden zu retten, den Sie lieben?“ Gut, dieses Zitat stammte aus dem interaktiven Film Heavy Rain und nicht aus dem Film, über den ich heute schreibe. Aber hey, dieses Zitat beschreibt den Film perfekt. Die Tochter des Ex-Agenten Brain Millis Kim wird von einer skrupellosen Frauenhandel-Zirkels in Paris entführt. Da Brain durch seine guten Kontakte weiß, dass mit diesen Typen nicht zu Scherzen ist und ihm nur 96 Stunden bleiben bis sich Kims Spur verliert, zieht er alleine los und weckt den Profi-Killer/Agenten in sich wieder. Eine Jagd gegen die Zeit beginnt… Mehr muss und kann man zur Story sagen, da ich sonst unnötig spoilern würde. Wieso? Weil der Plot einfach nur wahnsinnig spannend ist! „96-Hours-Taken“ ist mit seinen knapp 1,5 Stunden ein recht kurzer Film, dennoch spürt man diese Kürze nie, da die Handlung mit einen Wort als gelungen bezeichnen kann. Dabei nimmt sich der Film anfangs die Zeit seine, bzw. seinen Protagonisten einzuführen. So lernen wir Brain als einen vorsichtigen, aber sorgenvollen Vater kennen, der versucht zur seiner Tochter, welche durch die Scheidung mit seiner Frau Lenore aus dem Blick verloren ist, einen guten Draht zu erhalten. Doch dann reist Kim mit ihrer Freundin nach Frankreich, welches dieses mal als eine etwas andere „Stadt der Liebe“ kennenlernen, und wird dort nach kurzer Zeit entführt. Ab dem Punkt beginnt dann die richtige und actionlastiger Part von „96-Hours-Taken“. Mit toll geschnitten Schlägereien, Schießereien und Rasereien. Spannend, kompromisslos und erwachsen. Und hier wären wir auch schon beim nächsten Pluspunkt, neben der Spannung, von „96-Hours-Taken“: Die gnadenlose Darstellung von Gewalt. Denn hier wird nicht sauber gestorben. Hier wird nicht sauber mit einander gesprochen. Nein, hier geht es ernst und brutal zur Sache. Keine Witze, keine zwölfer Zurechtstutzung. Bei „96-Hours-Taken“ wird schonungslos alles dem Zuschauer gezeigt, was zu zeigen ist und genau diese Gewaltdarstellung demonstriert die Entschlossenheit von Brain. Realistisch, perfekt, 96. Aber wer spielt diesen Brain? Die Antwort: Liam Neeson. Wie gut? Sehr gut. Bitte um genauere Analyse. Liam Neeson spielt Brain Millis. Mehr muss man nicht sagen. Er verkörpert den rachsüchtigen und kompromisslosen Vater, der seine Tochter will perfekt. Mimik, Gesten und Stil, die bisher beste Leistung von Neeson, die ich je gesehen habe. Überhaupt ist der Film eine One-Man-Show und gerade deshalb kommt Neeson, der für sein Alter, in den halsbrecherischen und gelungenen Stunts eine sehr gute Figur macht, voll zur Geltung. Die Rolle des Killers nimmt man ihm einfach ab. Aber sonst, gibt es keinen anderen Schauspieler, der überhaupt was zu sagen hätte, weil die meisten schnell und schön in Szene gesetzt von Neeson ins Jenseits geschickt werden. Gut, Maggie Grace als die Tochter Kim ist sympathisch und Olivier Rabourdin als der zwielichtige Cop macht ebenfalls eine sehr gute Figur, aber gegen den einsamen Wolf Neeson sind beide haushoch unterlegen. Aber ist dies schlimm? Nein, weil die Schauspieler glaubwürdig rüberkommen. Ein hohes Niveau wird uns geboten. Die Musik ist minimalistisch und recht ruhig gehalten, dreht aber auf wenn es zur Sache geht. Sie klingt schön und passt zum Film, mehr kann ich dazu nicht sagen bzw. aussetzen. „96-Hours-Taken“ ist ein kompromissloser, erwachsener Action-Thriller der gekonnt seine Handlung präsentiert und Liam Neeson in Bestform zeigt und dies in seinen Alter! Der Film ist spannend, actionreich, doch er hat seine ruhigen Momente, die sogar berühren und um diese Kritik passend zu beenden, das Zitat, welches den Film sehr gut beschreibt: „Was würden Sie tun? Wie weit würden Sie gehen um jemanden zu retten, den Sie lieben?“ Die Antwort: Sehr weit. „96-Hours-Taken“ bekommt 5 von 5 Hüten.

96 Hours Bewertung
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1010
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4 Kommentare
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cayman2300 : : Rocker
30.04.2012 12:57 Uhr
0
Dabei seit: 20.05.11 | Posts: 1.480 | Reviews: 49 | Hüte: 10
@patertom

Tja, ich bin eben etwas leichter zu Beeindrucken ;)
Was kann ich dafür, dass ich nur gute Filme sehe. Okay, Alien 4 ist die Ausnahme und ich glaube ich schreib heut noch ne Kritik dazu.

@eli4s

Ich habe mittlerweile 39 Kritiken geschrieben. Da wird meine Gramatik auch nicht mehr viel besser. Ich mach ein Kontrolllesen und finde manchmal paar üble Fehler, aber den großteil überlese ich einfach frown

Sehen wir meine Rechtschreibung einfach als eine Art Markenzeichen und das Thema ist gegessen ;)

@patertom

Also die Folterszene fand ich einfach nur geil laughing
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patertom : : Fieser Fatalist
30.04.2012 12:26 Uhr
0
Dabei seit: 20.01.10 | Posts: 4.401 | Reviews: 95 | Hüte: 23
muss eli4s recht geben. das mit der grammatik und rechtschreibfehlern (haben wir zwar schon dutzende male durchgekaut, aber es) stimmt.
teilweise ist es etwas mühsam, manche sachen dann noch ordentlich zu lesen.
auch mir erscheint es, als vergibst du recht gerne hohe punktzahlen.
aber wenn du meinst, dass es so richtig(er) ist, dann nur zu.

ich gebe einem Film, der mich (sehr) gut unterhält, so 8-9 Punkte. nur einem wirklich außergewöhnlichen Film, den man unter umständen sogar mehrere male in kurzer zeit anschauen kann, und der vllt. sogar einen kleinen meilenstein im filmetum darstellt, gebe ich mal 10 punkte.

(ich habe jetzt über 80 kritiken hier geschrieben. und ich glaube nur bei 3 filmen habe ich 10 punkte vergeben.)
(=0:
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eli4s : : Moviejones-Fan
30.04.2012 12:16 Uhr | Editiert am 30.04.2012 - 12:17 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.522 | Reviews: 31 | Hüte: 104
Du solltest deine Kritiken IMMER nochmal durchlesen, bevor du sie postest!

Viele Rechtschreibfehler bzw. Tippfehler. Auch an der Grammatik fehlt es hier und da. Teilweise sind die Sätze unvollständig oder man erkennt, dass du mit zwei verschiedenen Ideen gespielt und diese dann in einem Satz vermischt hast, der dann so keinen Sinn mehr macht!


Zum Film kann ich sagen, dass es ein effektiver Actionstreifen ist, der danke Liam Neeson zu unterhalten weiß.
Aber trotzdem finde ich, dass du viel zu schnell die volle Punktzahl vergibst. Außergewöhnlich ist der Film auch nicht.
Minimaler Plot, fast keine Exposition, kaum bis keine Charakterentwicklung, konstruiert wirkende Prämisse mit arbiträrer "Deadline" ...

Gruß
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patertom : : Fieser Fatalist
30.04.2012 11:11 Uhr
0
Dabei seit: 20.01.10 | Posts: 4.401 | Reviews: 95 | Hüte: 23
gelungene Kritik.
den film hab ich sicher schon 3 mal oder so gesehen und kann behaupten, dass er wirklich gelungen ist.


mini spoiler:

nur die folterszene im keller mit dem strom, das fand ich ein bissl übertrieben

spoiler ende
(=0:
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