Moviejones.de ist ein kostenloses Angebot, welches sich durch Werbung refinanziert. Adblocker minimieren die Einnahmen monatlich um 40%. Wenn du möchtest, dass wir auch in Zukunft unsere Redakteure bezahlen können, deaktiviere bitte deinen Adblocker.

Du willst dennoch keine Werbung oder diese deutlich minimieren?

Hier mehr erfahren
Moviejones finanziert sich nur über Werbung
Möchtest du MJ helfen, deaktivere bitte deinen Adblocker. Falls du dennoch weniger Werbung sehen willst und das sogar kostenlos, erfährst du hier mehr.

Avengers - Endgame

Kritik Details Trailer Galerie News
Wer ist würdig?

Avengers - Endgame Kritik

Avengers - Endgame Kritik
6 Kommentare - 25.04.2019 von TiiN
In dieser Userkritik verrät euch TiiN, wie gut "Avengers - Endgame" ist.
Avengers - Endgame

Bewertung: 4 / 5

Avengers: Endgame ist eine US amerikanische Comicverfilmung aus dem Jahr 2019, der 22. Teil des Marvel Cinematic Universe und der inoffizielle Abschluss einer Epoche. Die nachfolgende Kritik ist spoilerfrei.

Trailer zu Avengers - Endgame

Jeder der sich mit diesem Film beschäftigt wird Avengers Infinity War gesehen haben. Man weiß, dass Thanos an alle Infinitysteine kam, geschnipst und die Hälfte der Lebewesen ausgelöscht hat. Genau hier setzt Avengers: Endgame an und bringt, wie der Name es schon andeutet, das große Finale.

Die Erwartungen an diesen Film waren enorm. Marvel hat mit ihrer Filmreihe in den letzten elf Jahren das Blockbusterkino zunehmend dominiert. Den Hype welchen früher Star Wars ausgelöst hat, das war spätestens in den 2010er Jahren das Marvel Cinematic Universe. Viele Filme sind sehr einfach gestrickt, sprechen aber hervorragend die breite Masse an – vor allem die Ensemble-Filme unter dem Titel „Avengers“ brachten das Salz in die Suppe. So auch Infinity War, welcher 2018 in seiner Gesamtheit überzeugen konnte. Seitdem waren auch die Erwartungen an „Endgame“ unfassbar groß. Erwartungen, welche kein Film der Welt gerecht werden kann.

So fängt Avengers: Endgame doch ziemlich überraschend an. Ungefähr die erste Stunde des dreistündigen Werkes kommt ziemlich ruhig daher und von einem Endgame ist keine Spur. Man nimmt sich viel Zeit für die Situation nach Thanos‘ Sieg, manch einem wird das zu viel Zeit sein. Vor allem wenn man die Erwartungshaltung an einem riesigen Spektakel mitbringt.

Wie so viele Filme lässt sich auch Avengers: Endgame wunderbar in drei Teile betrachten. Während der erste Teil ziemlich ruhig daher kommt, ist der Mittelteil eine wunderbare Reise durch 11 Jahren MCU, möglicherweise ist Revival das richtige Wort, vielleicht auch eine Verbeugung, jedenfalls macht es jede Menge Spaß.
Im letzten Drittel bekommt man dann tatsächlich das geboten, was viele Zuschauer vermutlich von Anfang an erwartet haben – und es wird noch größer als in Infinity War.

Avengers: Endgame nimmt sich einige Freiheiten und bricht damit über weite Strecken aus dem klassischen MCU Muster aus – das ist erfrischend und schön. Mit manchen Figuren werden teilweise sehr mutige Entwicklungen vollzogen, welche nicht bei jedem Zuschauer gut ankommen werden. Insbesondere betrifft das zwei Figuren welche hier nicht genannt werden. Eine besonders positive Überraschung erhält man mit Captain Ameica, welcher oft ziemlich steif wirkte - vermutlich war er in keinem Film besser als hier.
Schön ist, dass Thanos‘ Plan, seine Folgen und seine Lehren aus diesem Plan thematisiert werden.

Mit seinen 3 Stunden Laufzeit weiß Avengers: Endgame wunderbar umzugehen. Möglicherweise könnte dem einen oder anderen Zuschauer in der ersten Stunde etwas langweilig werden, aber insgesamt passt die Laufzeit sehr gut und ist nicht zu knapp.

Mit allen Figuren wird würdig umgegangen und man spannt einen großen Bogen der stimmig ist. Zwar sind die Filme alle einfach gestrickt, aber 21 Filme mit einem finalen Werk würdig abzuschließen erfordert dann schon ein gutes Drehbuch.

Avengers: Inifinity War wirkte deutlich knackiger, kränkelte aber daran, dass viele Handlungen der Figuren arg konstruiert wirkten. Dieses Problem hat Avengers: Endgame nicht in dem starken Maß. Dafür eckt er mit seinem Mut hier und dort an und kommt ab und zu etwas ins Wanken, bei der Aufgabe alles zu vereinen. Letztendlich gelingt es dem Film jedoch und so ist Avengers: Endgame nicht nur ein schöner (vorläufiger) Abschluss dieser langen Filmreihe sondern gehört zugleich zu den deutlich besseren Filmen des Marvel Cinematic Universe.

Avengers - Endgame Bewertung
Bewertung des Films
810
Galerie Galerie Galerie Galerie Galerie Galerie
DVD & Blu-ray
AmazonAmazonAmazonAmazon

Weitere spannende Kritiken

Die Reise zum Mittelpunkt der Erde Kritik

Nach 60 Jahren...

Poster Bild
Kritik vom 13.07.2019 von TiiN - 4 Kommentare
Jeder kennt Jules Verne und seine Geschichten, zu denen es zahlreiche Verfilmungen gibt. Warum gerade diese filmische Adaption von der Reise zum Mittelpunkt der Erde besonders sehenswert ist kann man in dieser spoilerfreien Kritik erfahren. Mal ging es zum Mond, mal tief ins Meer, um die Welt od...
Kritik lesen »

Spider-Man - Far from Home Kritik

Spider-Man: Back to the Roots

Poster Bild
Kritik vom 11.07.2019 von KobayashiMaru42 - 0 Kommentare
Spider-Man ist zurück! Und endlich wurde ich wieder gut unterhalten. Homecoming hatte mich damals enttäuscht, aber dafür hat mir der neue Film mit Tom Holland als freundliche Spinne aus der Nachbarschaft deutlich mehr Spaß gemacht. Apropro Nachbarschaft, das ist ein wichtiges ...
Kritik lesen »
Mehr Kritiken
Horizont erweitern

Was denkst du?
6 Kommentare
Avatar
Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
26.04.2019 17:14 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 6.847 | Reviews: 36 | Hüte: 408

@Tiin
- Groot war tatsächlich fast gar nicht zu sehen.
- Hulk hob am Anfang bis zur Giant-Man-Szene das Haus, war dann zudem einfach übelst geschwächt und verletzt. Trotzdem hätte ich gerne den Berseker-Hulk gesehen, aber letztendlich kann ich verstehen Thor/Cap/Iron Man diese Momente zu geben.
- War Thor nicht ständig im Zweikampf mit Thanos beschäftigt? Ich hatte das Gefühl, dass er quasi ominipräsent im Zweikampf war und wenn nicht (z.B. Scarlet Witch)-Szene lag er am Boden, weil Thanos ihn mehrfach übelst zurichtete und ja auch fast tötete. Letztendlich hast du aber Recht - ne normale Sache die so passieren MUSSTE wegen Tony. Auch Captain Marvel wäre ne bessere Wahl gewesen.

Avatar
TiiN : : Goldkerlchen 2019
26.04.2019 00:10 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 4.482 | Reviews: 107 | Hüte: 180

So schnell geht es zur Zweitsichtung, ich war heute wieder im Kino und habe mir den Streifen ein zweites mal angeschaut. Diesmal in 2D und ohne Pause.

Wenn man weiß was auf einem zukommt, dann nimmt man den Anfang viel besser an. Aber ein paar Spoilerthemen:

Beim zweiten Mal gucken fällt schon bei dem großen Endkampf auf, dass nicht nur Dr. Strange nur damit beschäftigt ist, Wasser abzuhalten, sondern dass der Hulk und Groot fast gar nichts zutun haben.

Aber was mir viel mehr Gedanken bereitet hat: Die Avengers hatten die ganze Zeit den Handschuh. Warum hat Thor ihn nicht einfach angelegt, geschnipst und Thanos & seine Armee wegpustet? Thor hätte die Stärke gehabt, sowas zu überstehen.
Klar, den ersten Schnipper haben sie ihm nicht zugetraut, da waren alle sehr angespannt, aber anschließend herrschte eine neue Situation und Thor war abgesehen von seinem Gewicht durchaus fokussiert gewesen.
Schon klar, man wollte Tony nen Abgang geben und der war auch stimmungsvoll, aber nüchtern betrachtet haben die Avengers zwei Leute, die den Handschuh führen können und sie haben den Handschuh fast den kompletten Kampf bei sich.

Trotz allem immer noch ein sehr stimmungsvoller Film der wunderbar den Bogen um alles zieht.

Avatar
TiiN : : Goldkerlchen 2019
25.04.2019 15:23 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 4.482 | Reviews: 107 | Hüte: 180

@Duck-Anch-Amun und ZSSnake

Danke für eure Meinungen smile Ja, zum Einen bin ich beim MCU nicht so ein Fan wie viele andere Moviejones User, zum anderen mag ich eine sachliche Kritik und keine Fanmeinung schreiben. Daher ist hier nicht wirklich Euphorie zu finden. smile

Ja, der Hulk und Thor - das werden wohl bei viele die Reibungspunkte werden, unabhängig davon, wie man es nun findet. Mit Thor konnte ich mich deutlich mehr arrgangieren, auch wenn man die Ausführung von Duck Anch Amun liest. Aber Hulk hatte seinen letzten großen Moment wohl in Thor 3 gehabt, evtl. noch am anfang von Infinity war.

Avatar
Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
25.04.2019 07:54 Uhr | Editiert am 25.04.2019 - 08:00 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 6.847 | Reviews: 36 | Hüte: 408

Schöne Kritik, welche nicht so euphorisch ist wie meine sein wird, aber trotzdem schön alles ohne Spoiler auf den Punkt bringt.

@ZSSnake und @Tiin
Jep, dem Hulk fehlte definitiv das Rematch, welches ich dem Film aber auch ankreide. Allerdings war es schon klug die Big Three auf Thanos loszulassen, dazu dann Scarlet Witch mit dem schmerzhaftesten Verlusten sowie Captain Marvel als Symbol der Zukunft.
Als Plotdevice sah ich die Szene nicht, dass Hulk den Handschuh anziehen musste:
1. es konnten nur er oder Thor machen, wobei ich auch die Thor-Szenen im Endkampf nicht hätte missen wollen
2. war es ne tolle Anspielung an Avengers 1, als Banner süffisant fragt weshalb er rekrutiert wurde und ob sie erwarten, dass er den Tesseract schlucken soll^^

Thor war dann auch die meist diskutierte Figur in unserem Freundeskreis. Für mich fühlte es sich richtig an, auch wenn ich dem Berseker-Thor, der in besserer Form deutlich weniger Probleme gegen Thanos gehabt hätte, nachtrauere. Der Film schafft es meiner Meinung stark das Leben der Avengers nach dem Snap aufzuzeigen und ihnen Schwächen zu geben. Was macht man aber mit einem quasi unsterblichen Gott? Man macht ihn menschlich. In Infinity War erklärt er ja bereits, dass er alles verloren hat. Nun gibt er sich die Schuld, dass 50 % aller Lebewesen der Erde ebenfalls alles verloren haben. Nimmt man den Ragnarok-Vibe dazu, dann hat man diesen Thor - welcher erst durch einen tollen emotionalen Moment wieder die Kurve kriegt.

MJ-Pat
Avatar
ZSSnake : : Expendable
25.04.2019 01:14 Uhr | Editiert am 25.04.2019 - 01:15 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 7.944 | Reviews: 156 | Hüte: 446

Recht nüchtern und sachlich formuliert bringt die Review deinen Standpunkt gut zur Geltung, entfacht aber nicht unbedingt Euphorie ^^

Bruce, bzw. Hulk ist wohl auch mein größter Kritikpunkt des Films, er wird mir zu sehr zum Plotdevice (Gamastrahlung, es scheint als wäre ich genau hierfür gemacht) degradiert und darf dann nicht mal seinen Redemption-Kampf gegen Thanos haben, sondern bleibt im Finale brav im Hintergrund. Ich finde er hätte mit Cap, Thor und Tony in den Kampf gegen Thanos ziehen müssen. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Trotzdem war Cap mit Hammer für mich DAS Highlight, ich liebe den Kerl einfach ^^

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
Avatar
TiiN : : Goldkerlchen 2019
25.04.2019 00:37 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 4.482 | Reviews: 107 | Hüte: 180

Habe ich mich jetzt doch noch hingesetzt und meine Kinoeindrücke runtergetippt - ja, das war ein guter Abschluss für mich. Hätte ich nach der ersten Stunde nicht gedacht, wobei mir hier auch meine Erwartunghaltung einen Streich gespielt hat. Rückblickend fand ich die erste Stunde dann doch gut.

Ein paar Spoiler

Ich denke, die Leute, welche den Film gesehen haben wissen, welche zwei Figuren ich gemeint habe. Es ist natürlich von Thor und dem Hulk die Rede. Insbesondere auf Hulk bzw. Bruce kam ich nicht klar und hat viel von der spannenden Figur und seinen Konflikten genommen.

Besonders gut gefallen hat mir, dass Captain America den Hammer von Thor führen konnte. Was man schon mit Avengers 2 damals angedeutet hat, wurde erneut aufgegriffen.

Nachhaltig könnte ich mir vorstellen, dass Infinity War als der bessere Film von beiden angesehen werde wird. Meine Nummer 1 bleibt jeden Marvels The Avengers von 2012.

Forum Neues Thema