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Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn

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Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn Kritik

Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn Kritik
13 Kommentare - 08.02.2020 von TiiN
In dieser Userkritik verrät euch TiiN, wie gut "Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn" ist.
Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn

Bewertung: 2 / 5

2016 gab es Suicide Squad – die Schurken aus dem Batman-Universum vereinigen sich. Viel wurde darauf hin gefiebert und die Enttäuschung war bei vielen im Kino damals groß. Trotzdem hatte dieser Film mindestens eine Stärke und das war die Darstellung von Harley Quinn durch Margot Robbie. Nun im Jahr 2020 hat eben diese Figur durch dieselbe Darstellerin ihren eigenen Film bekommen, in Birds of Prey ist sie auf der Leinwand unterwegs. Diese Kritik ist spoilerfrei.

Trailer zu Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn

Birds of Prey sucht zu Beginn den Anschluss an Suicide Squad und kann durchaus als eine Fortsetzung mit Fokus auf Harley Quinn betrachtet werden. Aber es dauert leider überhaupt nicht lange und mehrere Sachen im Film fühlen sich falsch an. Das Gotham nicht an Gotham erinnert kann man verschmerzen, auch wenn das Szenenbild später mit dazu beiträgt, dass der Film einem auf den Keks geht. Aber die niedergeschriebene Geschichte sowie die Inszenierung wirken einfallslos und zeitgleich auch unpassend für die Figuren, welche man bislang kannte. Das aller schlimmste ist jedoch: Margot Robbie fühlt sich nicht mehr wie Harley Quinn an.

Der Film spricht in seinem Untertitel von der Emanzipation von Harley und das wird auch durchaus thematisiert. Aber dieser Untertitel ist tatsächlich der rote Faden der Geschichte, so fühlt sich der Film über seine knapp zwei Stunden Laufzeit an, als wolle man auf dem Zug der Frauenbewegung, #MeToo usw. aufspringen. Inhaltlich mag das durchaus zur Figur Harley Quinn passen, aber die Umsetzung lässt jegliche Authentizität vermissen.

Groß geredet wurde im Vorfeld auch über das R Rating, welches zunehmend beliebter wird. Hier zu Lande ist der Film ab 16 freigegeben und hat durchaus einige brutale Szenen. Aber keine einzige von ihnen wirkt schockierend, weil es der Inszenierung an jeglicher Klasse oder auch Dramaturgie fehlt. Es ist auch eine Kunst einen Film zu drehen, der zwar ein R Rating hat, sich aber wie PG-13 anfühlt – trotz der notwendigen Szenen.

Natürlich ist Harley Quinn nicht allein unterwegs sondern hat diverse Figuren um sich herum. Black Mask schafft es auf die Leinwand und wird von Ewan McGregor dargestellt, zudem bekommen wir andere DC Figuren wie Victor Zsasz oder Detective Montoya zu sehen. Aber alle haben das gleiche Problem. In diesem Film welcher zu fast keinem Zeitpunkt irgendetwas Authentisches ausstrahlt können ihre Figuren kaum etwas bewegen.

Hier und da gibt es durchaus mal einen netten Dialog oder eine lustige Szene, aber das sind Tropfen auf einem heißen Stein, welche wenig ausmachen können. Zudem erhofft man sich natürlich Figuren wie den Joker oder Batman. Aber diese sind aus bekannten Problemen nicht vertreten, auch wenn insbesondere auf den Joker öfter verwiesen wird. Zeitgleich hätten beide Figuren überhaupt nicht in das Setting dieses Streifen gepasst.

Letztendlich gelingt Birds of Prey jedoch eine Sache: Der Film hebt die Stärken von Suicide Squad hervor. Dieser ist zwar immer noch kein guter Film, aber man kann die großartige Darstellung von Harley Quinn durch Margot Robbie noch mehr schätzen und der Film fühlt sich trotz des Nachdrehchaos dreckiger und echter an, als Birds of Prey.

Denn die Vögel der Gebete präsentieren sich als Emanzipationsversuch, welcher ein paar Jahre zu spät kommt und handwerklich starke Defizite hat. Dagegen ist Wonder Woman tatsächlich ein kleines Wunder.

Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn Bewertung
Bewertung des Films
410
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13 Kommentare
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CMetzger : : The Revenant
17.02.2020 08:56 Uhr
0
Dabei seit: 10.06.15 | Posts: 2.265 | Reviews: 10 | Hüte: 103

TiiN

Oh, herzlichen Dank für den 100. Hut, :-)
Bei der news/dem Thread ging es, soweit ich weiß, um die verschiedensten Schreibweisen von Avengers, wie man sie hier überall gefunden hat.

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TiiN : : Pirat
14.02.2020 19:20 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 5.276 | Reviews: 126 | Hüte: 256

Danke für den kurzen Exkurs, CMetzger, dafür gabs deinen 100. Hut. smile
Mir war das Wort "prey" tatsächlich nicht geläufig, vermutlich, weil ich es nicht so mit dem Ausbeuten habe. tongue-out

An die Avengers-News erinnere ich mich nicht, worum ging es da?

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CMetzger : : The Revenant
14.02.2020 16:34 Uhr
1
Dabei seit: 10.06.15 | Posts: 2.265 | Reviews: 10 | Hüte: 103

@Tiin

Sehr schöne Kritik, liest sich gut. Spiegelt ebenfalls genau das wider, was ich von den News und dem Trailer erwartet habe. Ich habe nicht damit gerechnet, dass es gelingen wird, Margot Robbie als Harley einen ganzen Film tragen zu lassen. Als Sidekick, Nice 2 Have jederzeit, aber als main character... da kamen Zweifel in mir auf, wohl aber auch Hoffnung und Vorfreude.

Bezüglich Deines Übersetzungsfehlers, nur einen kleinen Exkurs in Englisch:

to pray - beten
to prey - ausbeuten

Somit übersetzt Raubvögel, wobei Vögel der Gebete durchaus auch intressant ist, aber hier nicht ganz korrekt :-)

Passiert. Ich weiß nicht, ob Du dich noch an die News zu dem Schreibweisen der Avengers erinnerst laughing

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
08.02.2020 16:09 Uhr | Editiert am 08.02.2020 - 16:13 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 296 | Reviews: 4 | Hüte: 38

@ TiiN

Ist dann wohl Geschmackssache, ich empfinde das Gotham in Nolans Filmen als ausgesprochen langweilig, eine gesichtslose und austauschbare Metropole, in der auch ein stinknormaler Actionfilm spielen könnte, das hatte für mich nun wirklich überhaupt nichts mit dem Comic-Gotham zu tun (was natürlich von Nolan mit seinem betont realistischen Ansatz exakt so gewollt war).

Burtons Szenenbild ist nach wie vor unerreicht und "Birds of Prey" geht für mich wieder ein wenig in diese Richtung. Klar, die Tagszenen sind genau so wie du sie beschreibst, was aber auch am vergleichweise geringen Budget liegen könnte. Gerade zum Ende hin kommen mit dem Vergnügungspark und dem nebelverhangenen Setting, wo der allerletzte Showdown stattfindet, dann aber Schauplätze dazu, die für mich schön comichaft sind und deutlich mehr mit dem Comic-Gotham zu tun haben als alles in Nolans Filmen.

Die Dramaturgie ist durchaus ein Schwachpunkt, den ich in meiner Kritik auch angemerkt habe. Das kam für mich in deinem obigen Text nicht ganz rüber, weil du es mit dem R-Rating verzahnt hast, jetzt wurde es klarer.

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TiiN : : Pirat
08.02.2020 15:27 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 5.276 | Reviews: 126 | Hüte: 256

@PaulLeger

  • Es wird sicherlich auch in Gotham andere Ecken geben, aber allein als Schaubild verbinde ich mit diesem Film sehr viel, nur nicht Gotham City.
  • Genau diese Entwicklung von Harley habe ich der Figur nicht abgenommen. Unser anderem wegen dem nächsten Punkt:
  • Der Film muss ja kein Drama sein, das habe ich auch nicht erwartet, aber eine Dramaturgie fehlt mir komplett in jeder Szene. Das schrieb ich auch in der Kritik und so ist es für mich schwer, mit den Szenen irgendwie mitzugehen.

Nochmal zu den Comicvorlagen: Natürlich muss man sie nie komplett dran halten. Trotzdem bringt jeder Fan eine gewisse Erwartungshaltung mit. Ich persönlich hatte z.B. ein ganz anderes Bild von Montoya und fand die Frau im Film furchtbar langweilig. Bei Black Mask habe ich vor allem Ewan McGregor und weniger die Figur Black Mask gesehen und Victor Zsasz. naja.

Ich kann verstehen dass dich der Film abgeholt hat, egal wie stark. Aber für mich war das nichts.

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
08.02.2020 15:03 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 296 | Reviews: 4 | Hüte: 38

@ sublim77

Die Kritik man sei nicht nah genug an der Vorlage ist so alt wie Comicverfilmungen selbst. Ich finde sie in den meisten Fällen überzogen, da auch die Comics einander häufig widersprechen, je nachdem welcher Autor die Figur gerade schreibt. Die meisten Comicfiguren sind Jahrzehnte alt und haben sich über diesen Zeitraum unter verschiedensten Autoren gewandelt, daher gibt es nicht die eine richtige Verkörperung. Der Black Mask des Films ist z.B. recht nah an der Version, die Judd Winick in den Comics geschrieben hat.

Die einzige Figur, die hier wirklich kaum was mit der Vorlage am Hut hat ist Cassandra Cain, wenn sich die Kritik auf ihre Darstellung bezieht, kann ich sie nachvollziehen.

@ TiiN

- Zum Punkt mit den Hochhäusern: Jede Metropole hat unterschiedliche Ecken, ein Film, der in Brooklyn oder Queens spielt, hat auch nicht die Hochhausschluchten, die ein Film mit Manhattan als Setting hat. Es ergibt für mich durchaus Sinn, dass eine Figur wie Harley Quinn sich eher in einem schäbigen Randbezirk von Gotham aufhält als im Zentrum.

- Ist ja gerade ein Punkt des Films, dass die anderen nur deswegen von ihr eingeschüchtert waren, weil sie die Geliebte des Jokers war. Im Grunde genommen ist sie ja nur eine Psychopathin mit einem Baseballschläger und es macht in einem Comicuniversum mit Meta-Wesen auch nicht viel Sinn, vor einer Frau ohne Superkräfte übermäßigen Respekt zu haben. Und am Ende des Films emanzipiert sie sich eben vollends vom Joker ("Im the one they should be scared of") und man kann den Film also durchaus als Heldenreise verstehen, in der sie am Ende aus eigener Kraft das wird, was sie zuvor nur durch einen Mann (den Joker) war, nämlich eine einschüchternde Person.

- Dass dem Film das Drama fehlt stimmt, ich glaube aber nicht, dass die Intention der Macher überhaupt in diese Richtung ging.

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TiiN : : Pirat
08.02.2020 13:52 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 5.276 | Reviews: 126 | Hüte: 256

@PaulLeger

Ich kann verstehen dass dir ein paar Beispiele fehlen, aber dieser Film hat mich sowas von kalt gelassen, dass ich diese Kritik auch entsprechend kurz lies. Dass meine ganze Kritik auf das Fehlen von Batman und dem Joker zurückzuführen ist, das würde ich abstreiten, habe ich beides doch lediglich in einem Satz erwähnt. Aber trotzdem gerne ein paar Begründungen für dich:

  • Ja, es gibt nicht diesen einheitlichen Gotham Lock, mal abgesehen von den beiden Burton-Filmen. Aber innerhalb von Nolans Trilogie sah Gotham durchaus vergleichbar aus, eben eine große Metropole, ähnlich wie New York oder Chicago (was damals auch die Drehorte waren). Dieses Gotham wirkt eher wie der Stadtrand von Los Angeles. Mit Gotham verbinde ich Hochhäuser und enge Gassen, nicht ohne Grund, diese hat man für den dunklen Ritter braucht. Diese Hochhäuser und Häuserschluchten sehe ich bei Birds of Prey sogut wie gar nicht (und dreh mir daraus bitte keinen Strick, dass es wieder auf Batmans Fehlen anspielt). Vom Schaubild habe ich mich bei diesem Film eher an Pulp Fiction erinnert gefühlt
  • Margot Robbie fühlt sich hier nicht an wie Harley Quinn, warum? Gute Frage. Möglicherweise war der gute Kniff in Suicide Squad, dass man hier auch immer wieder auf ihre Vergangenheit zurückging, ihr Leben davor und das so ein starker Bogen geschlagen werden konnte. Auch als Harley hatte sie immer eine teuflische Ausstrahlung, insbesondere wenn die anderen Widersacher der Truppe durch ihr Verhalten eingeschüchtert waren. In Birds of Prey schüchtert sie niemanden ein (meiner Meinung nach) sondern ist einfach nur albern oder hysterisch ohne etwas auszustrahlen.
  • Bzgl. Handwerk und Inszenierung fehlt mir einfach das Drama. In fast keiner Szene fieberte ich groß mit, nur wenige Szenen blieben mir hängen. Die ganze Geschichte ging letztendlich um einen Diamanten , welcher absolut in den Hintergrund rückte. Wie sich die Truppe am Ende formte war zwar ein netter Kniff, aber weil die meisten Figuren bis dahin platt blieben gab es keine große Gruppendynamik.

Das alles natürlich nur mein Empfinden, kann jeder gerne anders sehen.

Aber ich finde vor allem, dass diese Punkte sich gegenseitig hochschaukeln, so das verschiedene kleine Kritikpunkte sich aufsummieren.

MJ-Pat
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sublim77 : : Rattle Head
08.02.2020 13:47 Uhr | Editiert am 08.02.2020 - 17:19 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 5.296 | Reviews: 43 | Hüte: 494

@PaulLeger:

Es gibt genau eine Figur, die man vorher schon aus einem anderen Film kannte und das ist Harley Quinn, alle anderen sind hier zum ersten Mal im DCEU zu sehen

Ich schätze mal, TiiN bezieht sich dabei auf die Charaktere die er aus den Comics kennt. Ich habe schon in anderen Reviews gelesen, dass Comickenner mit der filmischen Umsetzung der Figuren (vor allem Black Mask) nicht sehr zufrieden sind. Das ist allerdings nur geraten von mir, da ich die Comics nicht kenne. Da ich mir den Film erst bei der kostenlosen Verwertung ansehen werde, kann ich mir zurzeit noch kein eigenes Bild machen, ob ich die Charaktere interessant oder gut geschrieben finde. Einen Vergleich zu den Comics, kann ich natürlich auch dann nicht ziehen.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
08.02.2020 13:14 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 296 | Reviews: 4 | Hüte: 38

@TiiN

Ehrlich gesagt kann ich aus der Kritik nicht herauslesen, wieso der Film schlecht ist. Das einzige was ich herauslesen kann ist, dass du gerne Batman und den Joker drin gehabt hättest (das Fehlen der beiden wurde schon im Vorfeld in Interviews klar kommuniziert, daher hätte man das vorher wissen können), dass Gotham nicht wie Gotham aussieht (hat das bei "Joker", wo Gotham einfach das Scorsese-New York der 70er ist oder bei Nolans Trilogie, wo es jede beliebige US-Metropole sein könnte, auch zu Abzügen geführt?) und dass du gerne einen Film gehabt hättest, der trotz R-Rating wie ein PG13-Film wirkt (diesen Kritikpunkt verstehe ich ehrlich gesagt überhaupt nicht). In einem Nebensatz erwähnst du noch handwerkliche Fehler ohne sie zu benennen, das hilft einem dann halt auch nicht weiter.

Aber die niedergeschriebene Geschichte sowie die Inszenierung wirken einfallslos und zeitgleich auch unpassend für die Figuren, welche man bislang kannte

Es gibt genau eine Figur, die man vorher schon aus einem anderen Film kannte und das ist Harley Quinn, alle anderen sind hier zum ersten Mal im DCEU zu sehen. Und ich wüsste nicht wieso Geschichte und Inszenierung nicht zu Harleys Figur passen sollten, eigentlich passt die überdrehte Inszenierung doch sehr gut zu ihrem Charakter. Und die Geschichte, dass Gothams Unterwelt sich jetzt, wo sie vogelfrei ist (Pun intended), an ihr rächen will, ergibt auch Sinn.

Das aller schlimmste ist jedoch: Margot Robbie fühlt sich nicht mehr wie Harley Quinn an.

Auch hier wäre ein Beispiel schön, wieso du das so empfunden hast, ich hatte dieses Gefühl überhaupt nicht, für mich wurde die Figur logisch weiterentwickelt.

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Petra82 : : Schneefeger
08.02.2020 11:17 Uhr
0
Dabei seit: 07.10.08 | Posts: 1.963 | Reviews: 15 | Hüte: 74

@TiiN

Schöne Kritik. Aber es wird übersetzt wohl eher mit Raubvögel.

Warum bin ich nicht aus Stein wie du...?

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TiiN : : Pirat
08.02.2020 11:15 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 5.276 | Reviews: 126 | Hüte: 256

@ZSSnake

Tut mir leid wenn du das als kleine Spoiler aufnimmst. Inhaltlich hat das, was ich geschrieben habe überhaupt keine Aussagekraft, auch wenn es möglicherweise anders rüberkommt.

Um konrekt zu werden:

Der Joker wird sehr oft erwähnt, man sieht ein paar Szenen aus Suicide Squad und 1-2 wo man ihn ohne Gesicht zu zeigen dargestellt hat. Batman selbst wird ein einziges Mal erwähnt.

MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
08.02.2020 10:41 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 8.322 | Reviews: 176 | Hüte: 538

Abgesehen davon, dass der Aspekt um das Vorkommen von Batman und Joker für mich nen kleinen Spoiler darstellt (ich hatte ja im Stillen gehofft, dass man da doch n bisschen was im Marketing auslässt und in Film drin hat) ne schöne Review, die sich genau wie meine Erwartungshaltung nach den überdreht-nervigen und auf "Teenie-Cool" gemachten Trailern liest. Ich bin noch am überlegen, ob ich die Zeit überhaupt investieren soll. Ich mag Margot Robbie an sich echt gern und empfand sie ebenfalls in SuSq als das Highlight (neben Captain "I dont give a s**t" Boomerang ^^), aber schon in den Trailern sah das alles so extrem gewollt aus. Naja mal sehen ob ich mir die Mühe mache, nach der Review klingt es eher wie Zeitverschwendung ^^

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
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TiiN : : Pirat
08.02.2020 10:32 Uhr
2
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 5.276 | Reviews: 126 | Hüte: 256

Bislang hatte ich nur nen Kommentar unter der Moviejones Kritik, aber nachhaltig habe ich mich so über den Film geärgert, dass es doch eine kleine eigene Kritik werden musste. Für mich ein Totalschaden, den ich auch niedriger hätte bewerten können.

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