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Blue Velvet

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"I still cant figure out if youre a detective or a pervert."

Blue Velvet Kritik

Blue Velvet Kritik
6 Kommentare - 05.01.2021 von MB80
In dieser Userkritik verrät euch MB80, wie gut "Blue Velvet" ist.

In der beschaulichen Kleinstadt Lumberton geht scheinbar alles seinen friedlichen Wegen nach: Die Gartenzäune sind adrett weiß gestrichen, die Blumen davor blühen und alles wirkt einladend und beschaulich. Das Leben von Jeffrey Beaumont könnte eigentlich nicht behüteter sein, wenn nicht sein Vater gerade einen Schlaganfall gehabt hätte und im Krankenhaus läge.
Auf dem Rückweg von einem seiner Besuche beim Senior findet Jeffrey zufällig ein abgetrenntes Ohr, das er sogleich zur Polizei bringt. Detective John Williams nimmt den Hinweis und das mögliche Beweisstück gerne entgegen, muss aber Jeffreys Interesse an der weiteren Entwicklung des Falles eine Absage geben. Nicht so diskret ist dagegen Sandy, die Tochter des Detective, die Jeffrey darin einweiht, dass sie von ihrem Vater bereits mitbekommen hat, in welche Richtung die Ermittlungen gehen könnten.
Aus einer Mischung aus Neugierde und Naivität beginnen die beiden, auf eigene Faust zu ermitteln, was sie bald auf eine mysteriöse Sängerin mit dem Namen Dorothy Vallens bringt. Aber wie schon die oft gefeierte Eingangssequenz andeutet: manchmal kann es gefährlich sein, an der Oberfläche zu kratzen.

„Blue Velvet“ ist die Sorte Film, aus dem man nicht herausgehen kann, ohne irgendeine Art von Reaktion zu zeigen. Nach seinen gefeierten Frühwerken „Eraserhead“ und „Elephant Man“, gefolgt von dem desaströsen „Dune“, der beinahe David Lynchs Ruf ruinierte, kommen hier die Talente des Regisseurs zu einem großartigen Ganzen zusammen.
Und genau das bringt mich zu einem Problem: ich habe keinen guten Winkel gefunden, um etwas über diesen Film zu schreiben, ohne dabei einfach die Stilmittel von Lynch runter zu rattern. Bis mir bei einem Blu-Ray Extra jemand auffiel, der ebenfalls eine starke Reaktion auf den Film hatte: Roger Ebert, der eine wenig charmante ein-Stern-Kritik schrieb, also komplett konträr zu so ziemlich allen anderen die den Film gesehen haben.

Und ich glaube, ich habe meinen Angriffswinkel gefunden... Denn das ist einer der Filme, wo Herr Ebert mal komplett daneben haut.

"Blue Velvet" contains scenes of such raw emotional energy that its easy to understand why some critics have hailed it as a masterpiece. A film this painful and wounding has to be given special consideration.“

Zwei Sätze in Eberts Review bin ich noch voll an Bord, das ist tatsächlich eine wunderbare Kurzfassung des Filmes. Lynchs Talent, aus Szenen, die vielleicht rein logisch nicht besonders realistisch sind, aber assoziativ wunderbar funktionieren und beim Zuschauer Emotionen auslösen, kommt hier voll zur Geltung. Das können kleinere Szenen sein, in denen Sandy scheinbar aus dem mysteriösen Dunkel auf Jeffrey zu geht, in der nächsten Szene aber im Scheinwerferlicht direkt neben ihm steht, oder größere, wie die scheinbar völlig deplatzierte Frau auf dem Dach des Autos, die tanzt während sich um sie herum eine mit Gewalt geladene Szene entfaltet. Kern des Filmes ist eine Kriminalgeschichte, aber Lynch ist scheinbar nur rudimentär am exakten Prozedere der Lösung des Falles interessiert. Die Leitthemen sind vielmehr die Schaulust, was er aus seinem vorherigen Film „Elephant Man“ übernommen hat, die fragile Zweisamkeit aus Erotik und Gewalt (oder was manche darunter verstehen) sowie sein immer wiederkommendes Motiv: die seltsame Ähnlichkeit von Unheimlichkeit und Vertrautheit. Und dabei setzt Lynch oft auf Kontraste, und an diesem Punkt hat Herr Ebert ein Problem.

„The movie has two levels of reality. On one level, were in Lumberton, a simple-minded small town where people talk in television cliches and seem to be clones of 1950s sitcom characters. On another level, were told a story of sexual bondage, of how Isabella Rossellinis husband and son have been kidnapped by Dennis Hopper, who makes her his sexual slave. [...]
Everyday town life is depicted with a deadpan irony; characters use lines with corny double meanings and solemnly recite platitudes. Meanwhile, the darker story of sexual bondage is told absolutely on the level in cold-blooded realism.“

Ebert macht hier leider eine falsche Einschätzung, die oft passiert: Er scheint anzunehmen, dass Lynch Traum und Realität verwischt, oder auf verschiedenen Ebenen erzählt. Das ist aber nicht der Fall, Träume werden bei Lynch normalerweise als solche markiert (die „Lady in the radiator“ in „Eraserhead“ als Beispiel). Ebert stolpert hier über den genannten Punkt des Assoziativen: Lynch erzählt „traumhaft“, und appelliert gezielt an die Emotionen des Zuschauers, aber er verwischt nicht die Realitäten. Im Gegenteil sogar: Kern der Handlung ist es, wie nennen wir es das Böse, oder Gewalt, oft nur unter der Oberfläche lauert, vielleicht schon invasiv in die beschauliche Welt eingedrungen ist. Vielleicht bin ich dabei sogar schon wertender, als es Lynch eigentlich sein will, denn gerade bei dem Kernthema Sex bleibt er hier seltsam ambivalent (bis zu einem gewissen Punkt...).
Wie dem auch sein, diese Fehleinschätzung, der Film fahre zweigleisig, und der eine Teil sei nur eine Satire, hat böse Folgen für Eberts Schlussfolgerungen.

„If "Blue Velvet" had continued to develop its story in a straight line, if it had followed more deeply into the implications of the first shocking encounter between Rossellini and MacLachlan, it might have made some real emotional discoveries. Instead, director David Lynch chose to interrupt the almost hypnotic pull of that relationship in order to pull back to his jokey, small-town satire. […]
The sexual material in "Blue Velvet" is so disturbing, and the performance by Rosellini is so convincing and courageous, that it demands a movie that deserves it. American movies have been using satire for years to take the edge off sex and violence.“

Ebert macht hier einen Fehler, der für einen Filmkritiker-Veteranen von seinem Format fast schon schockierend ist: er wünscht sich einen anderen Film, weil er das Material gerne anders bearbeitet sehen würde, und/oder die Form von Lynchs Film nicht versteht oder verstehen will. Ebert war immer auch ein Charakterkopf, aber das ist subjektivistisch auf einem Level, dass man eigentlich nur von einem Ausreißer reden kann. Lynch benutzt keinen Humor, um den „Biss“ aus Sex und Gewalt zu nehmen, er baut Kontraste auf. Diese Kontraste machen den Film so stark, und da Ebert dies selber bemerkt muss man sich wundern, wie er den Zusammenhang übersehen konnte.
Zumindest lobt er die Arbeit von Isabella Rossellini, das macht wieder versöhnlich. Aber dann...

„In one scene, shes publicly embarrassed by being dumped naked on the lawn of the police detective. In others, she is asked to portray emotions that I imagine most actresses would rather not touch. She is degraded, slapped around, humiliated and undressed in front of the camera.
Whats worse? Slapping somebody around, or standing back and finding the whole thing funny?“

Oje oje... So sehr ich noch mit seinen Einleitungssätzen übereinstimme, Eberts letzter Absatz ist der Sargnagel in seinem Review.
Zunächst einmal, öffentlich blamiert und sie (schau-)spielt Emotionen, die andere Schauspielerinnen lieber nicht spielen würden. Ja, es heißt „Schauspielen“, das nennt sich professionell arbeiten in dem Job. Nur weil Ebert diese Situationen unangenehm sind heißt ja nicht, dass sie künstlerisch wertlos sind. Frank Booth, mit dem Dennis Hooper übrigens einen Bösewicht für das Jahrzehnt geschaffen hat, der Darth Vader einen „run for his money“ geben könnte (die Sauerstoffmaske funktioniert sowohl als Verballhornung des genannten, aber auch als thematische Fortsetzung der mechanischen Entmenschlichung, mit der Lynch in „Dune“ gespielt hat), wird nicht lustig in Szene gesetzt, noch wird er oder seine Taten irgendwo rehabilitiert. Der Film baut eine gewisse Ambivalenz auf, was Erotik/Sex für Individuen bedeuten kann, und Ebert verurteilt ihn dafür, dass er dies nicht nach seinen Vorstellungen macht.

Nicht umsonst spielt über der letzten Szene der Song „Mysteries of Love“, aber da hat Herr Ebert wohl leider schon nicht mehr zugehört.

„Blue Velvet“ ist ein voll entwickelter „Lynch“: mysteriös, befremdlich, unberechenbar, fordernd und voll mir großartigen Charakteren. Er ist ein Meisterwerk darin, die Aufmerksamkeit der Zuschauer zu halten, und wird etwas in einem aufwühlen. Ein absolutes Muss aus den Achtzigern für Filmliebhaber.

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6 Kommentare
MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
06.01.2021 20:22 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.815 | Reviews: 34 | Hüte: 155

@PaulLeger:

Danke und jup, sieh den Film als bei mir gesetzt an ;)

Zu Ebert:

"A Clockwork Orange is an ideological mess, a paranoid right-wing fantasy masquerading as an Orwellian warning."

Ja, mit Ambivalenz hat er glaube ich manchmal seine Probleme gehabt. Aber deshalb fand ich das Format mit Siskel bzw. Roeper so gut, da gab es bei kontroversen Filmen oft einen Korrektiv (Siskel hat beiden Filmen sehr positive Kritiken geschrieben). Eigentlich waren die ja die Vorlage für alle Youtube Diskussionsrunden heute, auch "Half in the bag".

Was mir beim Ebert übrigens auch gefiel: der fand auch die Sterne Bewertungen eher trivial und hat immer die Intelligenz seiner Leser hervorgehoben, selbstständig mit seinen Kritiken arbeiten zu können. Gibt schon nen Grund, warum ich inzwischen die Wertungen bei meinen Kritiken entferne smile

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
05.01.2021 20:03 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 612 | Reviews: 5 | Hüte: 85

Na immerhin an einen Film von meiner 80er-Liste kann ich also nen Haken machen, dass er eine zweite Nennung bekommt. Blieben noch rund 20 Wackelkandidaten...shock

Zu Ebert: Ich meine "Uhrwerk Orange" hat er auch verrissen. Er schien also generell Probleme mit der ambivalenten Darstellung von Gewalt zu haben und öfter mal daran zu scheitern, deren Impetus richtig einzuordnen.

MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
05.01.2021 17:05 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.815 | Reviews: 34 | Hüte: 155

@MobyDick:

Danke für Lob und Lesen ;)

"Er hat keinem nicht zu sehr aus den irgendwie konservativ gearteten Bahnen ausbrechenden Filmen im ersten Anlauf sonderlich hohe Wertungen zukommen lassen. Erst bei Zweitbewertung hat er recht häufig dann nachjustiert."

Ich habe tatsächlich mal etwas gesucht, er hat scheinbar nie eine zweite Meinung zu "Blue Velvet" abgegeben. Bei dem Punkt muss ich die sogar Recht geben, Ebert war simplem "feel good" Kino, mal überspitzt geschrieben, immer mehr zugewand. Aber auch da: er war einer der wenigen, der dem ach-so-tollen JJ Abrams Action-Trek damals eine negative Kritik geschrieben hat, eben mit der Begründung, dass die interessanten Ideen von Star Trek der Action gewichen sind.

"Schulterzucken" ist übrigens genau die Reaktion, die ich nach dem Film nicht verstehen kann tongue-out Da schon eher das Bier gegen den Fernseher schmeißen...

Aber ja, ich bin jetzt tatsächlich heiß auf das 80er Ranking, und auf deine Bürgerschreck-Filme...

@eil4s:

Ebenfalls danke!

Den Film kriegt man tatsächlich nicht so leicht, aber bei iTunes kann man ihn wohl für 4 Ocken leihen...

Bei den Set pieces würde ich nochmal beide Szenen erwähnen, die mit einem Wandschrank zu tun haben. Ich glaube, Hitchcock hätte sich gefreut.

Ich habe mir von Ebert und co. immer gerne die "Best/Worst of ..." angesehen. "Sweet Revenge" haben die das immer genannt, wenn die sich am Ende des Jahres über die schlechtesten Filme hergemacht haben. Da wurde dann auch manchmal gebellt, wenn da ein Film auftauchte, den der andere gut fand, aber dann wurde es umso interessanter.

@all:

Ja, der Ebert hat manchmal auch richtig daneben gehauen, aber ich finde so eine Fehlbarkeit durchaus gut und menschlich. Der hatte halt ne Meinung, aber die hat er dann auch manchmal revidiert.

Mein liebster Klops von ihm: seine 3.5/4 Sterne Kritik für "Episode I". Ich weiß noch, dass er in einem Interview damals Jar Jar Binks als den interessantesten neuen Charakter gefeiert hat. Oh boy...

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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eli4s : : Moviejones-Fan
05.01.2021 14:27 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.470 | Reviews: 31 | Hüte: 93

@MB80

tolle Kritik zum richtigen Zeitpunkt. Ich habe vor genau diesen Film (unter anderen) nochmals anzusehen, da ich ihn durchaus interessant finde, aber wie Moby nicht so ganz mit ihm warm wurde (wie mit so einigen anderen Lynch Filmen). ist aber auch sicher 10 Jahre her... noch ist er aber in meiner potentiellen Auswahl. Deine Kritik hat noch etwas mehr Lust gemacht. Allerdings scheint der Film grade nirgends zu streamen. Eventuell finde ich noch alte DVDs davon. Irgendwo hatte ich ihn mal. Würde den Film auch gern im O-Ton sehen, da die Synchro meiner Erinnerung nach recht grottig war. Einige Themen und Set pieces des Films, die du auch ansprichst, sind echt stark. Mit den starken Kontrasten hatte ich aber auch meine Probleme. Nicht an sich, sondern weil ich nicht alle Teile gleich stark fand. Aber wie gesagt, ich muss den Film dringend nochmal sehen... meine Watchliste platzt aber mal wieder aus allen Nähten gerade.

Ein netter Wink an Herrn Ebert und cool zu lesen, dass du auch diese Kritiken und Shows derart konsumierst. Liefen und laufen bis heute bei mir rauf und runter. Mal unabhängig von den Kritiken selbst - und manchmal haben die Herren ja böse gepatzt - war der Unterhaltungswert immer sehr hoch. Ich denke, was mich am meisten fasziniert hat, war, wie ernst die die Filme/den Film als Medium genommen haben, wie euphorisch sie bei guten Filmen waren oder auch wie sauer oder enttäuscht bei anderen. Das habe ich als Kind gar nicht für möglich gehalten, dass sich Erwachsene so über Filme streiten können. Hat mir defintiv auch die Augen geöffnet, das alles etwas ernster anzugehen. Von daher kann ich den Salut völlig unterschreiben.


Ich bin auf eure Listen sehr gespannt ;)

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MobyDick : : Moviejones-Fan
05.01.2021 13:53 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 5.807 | Reviews: 130 | Hüte: 431

MB80

Sehr schöner Ansatz, sowohl als Lösungsansatz als auch als Ansatz an sich :-)

Dass das einen Hut wert ist, versteht sich da fast von selbst.

Zwei Sachen:

1. Im Gegensatz zu dir war ich nie ein großer Fan von Ebert, die paar kritiken die ich von ihm kenne, sind einfach allesamt zu mainstreamig gedacht. Er hat keinem nicht zu sehr aus den irgendwie konservativ gearteten Bahnen ausbrechenden Filmen im ersten Anlauf sonderlich hohe Wertungen zukommen lassen. Erst bei Zweitbewertung hat er recht häufig dann nachjustiert. Dass er also Blue Velvet zerriss, ist für mich daher auch kein "Ausreisser" in dem Sinne, da der Film selbst heute etwas sperrig rüberkommt.

Aber als Ansatzpunkt den Film zu besprechen ist das natürlich völlig fein wink

2. Ich persönlich konnte nie viel mit Blue Velvet anfangen. Ja der Film ist gut, ja der Film ist in seiner äußerst ernsthaften Ambivalenz irgendwie interessant, aber mir hat er nie mehr als ein Schulterzucken entlockt. Für die 1980er mag er sogar irgendwie großartig erscheinen, aber irgendwie würde ich gefühlt sagen, ohne es jetzt tatsächlich benennen zu können, dass es in den 1970ern und 1980ern vor allem aus Europa den einen oder anderen drastischeren Film zu gutbürgerlichen Fassaden und stillen Wassern gibt, die mich wahrscheinlich deutlich stärker abgeholt haben.

- Wie du dir denken wirst können, wird der sicherlich nicht in meiner best of 80s Kompilation auftauchen ;)

Dünyayi Kurtaran Adam
MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
05.01.2021 12:28 Uhr
3
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.815 | Reviews: 34 | Hüte: 155

Mein Beitrag zur aufkommenden Diskussion, was die besten Filme der 80er sind ;)

Der Vollständigkeit halber: ich bin eigentlich ein großer Fan von Roger Ebert, er ist der Kritiker, von dem ich wohl die meisten Kritiken gelesen habe, diverse Diskussionen mit Siskel und Roeper angesehen habe (YouTube macht es möglich), und der mich auch zur Filmkritik und zum selber schreiben gebracht hat.

Also, ein Salut für den verstorbenen Ebert, den ich hier mit einem Verriss seines Verrisses würdigen möchte. Das er Humor hat, hat er immer wieder bewiesen, also, sozusagen mit seinen eigenen Worten:

Danke für alles, Herr Ebert, aber "Your Review SUCKS." tongue-out

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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