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Hagazussa - Der Hexenfluch

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EraserVVitch

Hagazussa - Der Hexenfluch Kritik

Hagazussa - Der Hexenfluch Kritik
16 Kommentare - 31.05.2019 von MB80
In dieser Userkritik verrät euch MB80, wie gut "Hagazussa - Der Hexenfluch" ist.

Bewertung: 4 / 5

In einer abgelegenen Region der Alpen wächst die kleine Albrun als einziges Kind einer Ziegenhirtin auf. Ohne Vater oder Ehemann, und getrennt von der Gemeinschaft lebend, wird die kleine Familie das Ziel altertümlicher Vorurteile und durch Aberglaube angeheizter offener Feindseligkeit. Familientragödie und permanente Ausgrenzung beginnen bald an Albrun zu zehren, deren Verzweiflung zunehmend Anzeichen von Wahnsinn zu tragen scheint.

Hagazussa, das Regiedebut von Lukas Feigelfeld, welches im September 2017 auf dem Fantastic Film Fest in Austin, Texas, das Licht der Welt erblickte, ist die Definition eines „slow burn“ Films. Der Film ist langsam, extrem atmosphärisch, und verlässt sich völlig auf seine unheimlichen Bilder und Schauspieler, um seinen existentiellen Horror unter die Haut kriechen zu lassen. Er nutzt die Isolation in einem Alpental wunderbar, um sowohl schöne Bilder zu produzieren, diese aber mit der furchtbaren Vereinsamung der Charaktere zu kontrastieren. Unterstrichen wird dies weiter durch eine klare Seltenheit an Dialogen, was das audiovisuelle Erlebnis, und das meine ich als hohes Lob, nochmals verstärkt.

Trailer zu Hagazussa - Der Hexenfluch

Aus dieser hilflosen Isolation schöpft der Film eine seiner großen Stärken, er überträgt die nagende Ungewissheit seiner Protagonistin auf das Publikum. Der Film lässt einen wortwörtlich im Ungewissen, was als nächstes passiert, und transportiert dies von der Handlungs- und Bildebene sogar auf die Struktur. Es wird durch eine klare Einteilung durch „Titel“ eine klassische drei-Akt-Struktur angedeutet, die dann aber einfach gebrochen wird (oder nicht?), und den Zuschauer wie die Protagonistin in Unsicherheit zurücklässt. Er baut vollkommen auf eine zunehmend morbide Ästhetik, die zum Ende definitiv ins surreale abdriftet und durch den zunehmend degenerierenden Geisteszustand von Albrun konnotiert ist, und kommt dabei ohne jegliche „jump scares“ aus. Aber die Bilder bleiben im Kopf, und es gibt zwei Szenen, in denen man innerlich aufschreien und eingreifen will, sowie eine Szene in der einem legitim etwas flau im Magen werden kann.

Als der Film erschien, wurden in einigen Kritiken Vergleiche zu The VVitch gezogen, was durch die Hexen- und Aberglauben-Thematik sowie die Abgeschiedenheit im Wald offensichtlich ist. Eine Stimme sprach von einem „feministischen Eraserhead“, was ein trefflicher Vergleich ist. Während der Klassiker von David Lynch eine Parabel über die Ängste des Mannes vor den Ungewissheiten der Ehe und des Kinderkriegens ist, thematisiert Hagazussa die Ächtung von Frauen, die nicht in ihre gesellschaftliche Rolle fallen, sowie die möglichen Folgen, natürlich mit dem Instrumentarium eines Horrorfilmes. Er geht sogar darüber hinaus, die Hoffnungslosigkeit der Situation von Albrun lässt sich leicht auf die aktuelle gesellschaftliche Situation übertragen, in der der Status oft einfach durch Geburt festgelegt ist, und in der man durch einen Migrationshintergrund, vererbtes Vermögen oder seinen Vornamen oft bereits an einer bestimmten Position der sozialen Leiter gestrandet ist. Das Thema „Vererbung“ trägt der Film ebenfalls groß auf der Brust, was ihm eine tiefgreifende existentielle Dramatik verleiht, die im Kopf bleibt. Hier bieten sich natürlich Vergleiche zu einem weiteren aktuellen Horrorfilm, Hereditary, an, von dem sich der Film zumindest eine Sache ausborgt: Charaktere, die lange in den Abgrund, oder besser die Kamera, starren.

Nach dem gesagten wird es wohl wenig überraschen, dass das Ende zumindest eine der Fragen des Filmes zu beantworten scheint, aber dennoch durchaus ambivalent interpretierbar ist. So lässt sich der finale Akt durchaus als perverser Befreiungsschlag gegen die auferlegten Riten der Gesellschaft deuten, und als Rückbesinnung auf einen „naturgebundeneren“ Status. Dieser Deutung widerspricht allerdings wieder die letzte Szene, die scheinbar zeigt, dass man für diese Rebellion den höchsten Preis zahlen muss . Alleine ist der Mensch nicht überlebensfähig, aber es bedarf einer gesunden Gemeinschaft um auch zu funktionieren.

Einige Punkte sind allerdings zu kritisieren, so ist die Musikuntermalung, passend zur Thematik, trist und monoton, wobei monoton am Ende leider die Überhand gewinnt. Eine gewisse Variation an verstörenden Tönen hätte gutgetan. Auch wirken einige Szenen unterentwickelt, abrupt und etwas plakativ ( Konfrontation mit der Dorfjugend, das Kennenlernen der „Freundin“, sowie die Szene mit dem Priester ), wenn man sich schon die Zeit nimmt, hätte man hier noch ein paar Minuten investieren können. Und letztendlich merkt man dem Film auch an einigen Stellen das sicherlich kleine Budget an, so fällt manchmal ein klarer Mangel an Texturen auf, womit ich sagen will, dass einige der Kulissen, vor allem die Kostüme, zu sauber sind.

Diese Kritikpunkte beiseite, Hagazussa ist einer der interessanteren Filme die ich zuletzt gesehen habe, und platziert Lukas Feigelfeld solide in der „sollte man beobachten“ Liste junger Regisseure.

Hagazussa - Der Hexenfluch Bewertung
Bewertung des Films
810
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16 Kommentare
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
15.09.2019 12:07 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.893 | Reviews: 176 | Hüte: 394

@MB80

Das mit den 70ern meinte ich jetzt filmgeschichtlich im Hinblick auf die Filme davor und im Bezug darauf, welchen Einfluss "Eraserhead" auf kommende Filme hatte.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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MB80 : : Cheddar Goblin
15.09.2019 11:46 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.100 | Reviews: 21 | Hüte: 79

luhp92:

Joa, ich würde spontan Eraserhead auch vor Hagazussa stellen ;)

Der erstgenannte ist schon echt faszinierend, und wird auch regelmäßig zitiert und diskutiert. Einige halten den ja sogar für den besten Film ever. Streitbar. Ich nehme allerdings Anstoß an deiner "für einen 70er Film" Formulierung, sooooooooo schlimm waren die Filme in dem Jahrzehnt nun auch nicht tongue-out (haste aber bestimmt nicht so gemeint).

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
15.09.2019 00:49 Uhr | Editiert am 15.09.2019 - 00:53 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.893 | Reviews: 176 | Hüte: 394

@MB80
(Und weil sie unten in den Kommentaren stehen, packe ich auch noch mal MobyDick und Silencio mit in den Kommentar^^)

Ich habe dann jetzt endlich "Eraserhead" gesehen.
Der Film hat inhaltlich und narrativ tatsächlich viel mit "Hagazussa" gemein, Lynch bedient allerdings noch ein paar mehr Themen und formuliert diese zudem (noch) präziser aus, als es Feigelfeld hier vermag. Im englischen und deutschen Wikipedia finden sich zu "Eraserhead" ausführliche Analysen, die viele meiner Beobachtungen und Eindrücke während des Schauens bestätigten. Ein eindrucksvolles Debutwerk, vor Allem für einen 70er-Film ein absolutes Brett! Inspirierte Kubrick für "The Shining" usw.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
20.08.2019 23:54 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.893 | Reviews: 176 | Hüte: 394

@MB80
Das kann ich mir sehr gut vorstellen laughing
Als regelmäßiger Skifahrer komme ich oft mit österreichischem Dialekt in Kontakt.

Aus Köln, ah. Ich komme aus dem Kreis Kleve vom Niederrhein an der niederländischen Grenze, das ist ca. 125km von Köln entfernt.

Bezüglich "Der Mann aus dem Eis": Vielleicht überzeugt dich ja mein Review tongue-out
Oder die Tatsache, dass da auch Susanne Wuest und Franco Nero mitspielen.

https://www.moviejones.de/filme/45985/der-mann-aus-dem-eis.html#commentstop

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
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MB80 : : Cheddar Goblin
20.08.2019 20:01 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.100 | Reviews: 21 | Hüte: 79

luhp92:

Du ich komme eigentlich aus Köln, also gar nicht so weit her ;) Aber als ich vor 11 Jahren (Puh!) nach München gekommen bin hatte ich ein ähnliches Erwachen wie deine ehemalige Bachelorarbeitsbetreuerin... Wollte zum Bäcker und habe gefragt, wer aus der AG ein Brötchen oder zwei will. Antwort: "Des hoist hier übrigens ned Brötchen, DES HOIST HER SEMMELN."

Aber ich hab im Studium auch lange nen Freud verarscht, der nur Badisch gesprochen hat, also... Karma.

Jürgen Vogel als Ötzi? Bis jetzt bin ich noch nicht überzeugt.

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
20.08.2019 19:52 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.893 | Reviews: 176 | Hüte: 394

@MB80

Wo kommst du denn ursprünglich her?
Meine ehemalige Bachelorarbeitsbetreuerin stammt aus dem Allgäu und musste sich in Bochum dann erstmal angewöhnen, kein Bayrisch mehr zu sprechen bzw. keine Ausdrücke wie "Grüß Gott" mehr zu verwenden. Eine andere Doktorandin aus der Arbeitsgruppe stammt aus Hamburg, ihren norddeutschen Dialekt hörte man ebenfalls nicht mehr raus^^

Kennst du den frühzeitlichen Alpenfilm "Der Mann aus dem Eis" mit Jürgen Vogel als Ötzi? Der hat mir ebenfalls gut gefallen, ist im Bezug auf die Sprache durchaus mit "Hagazussa" vergleichbar. Dialogarm, gesprochen wird nur in der damaligen Sprache, Untertiteln gibt es allerdings keine^^

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
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MB80 : : Cheddar Goblin
20.08.2019 19:05 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.100 | Reviews: 21 | Hüte: 79

luhp92:

"Apropos Tal, ich habe mir "Hagazussa" mit Untertieln angesehen, weil ich den mittelalterlich-österreichischen Dialekt so gut wie gar nicht verstehen konnte^^"

Völlig legitim, ich bin schon ein paar Jahre hier in Süddeutschland und hatte gerade am Anfang echte Probleme damit, die zu verstehen. Funktioniert so ein bisschen wie die Teile bei "Der Pate",, wo sie Italienisch reden. Hier sind wir in einer anderen Welt, die uns nicht unbedingt zugänglich sein muss.

Ja wenn du nur einen gesehen hast kann ich mir vorstellen, dass das für dich sein "zugänglichster" Film ist :p

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
20.08.2019 18:48 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.893 | Reviews: 176 | Hüte: 394

@MB80

Danke für den Hut :-)

Bei so einem Langspielfilmdebut finde ich es umso erstaunlicher, dass "Hagazussa" Feigelfelds Abschlussfilm an der Film- und Fernsehakademie war.

Apropos Tal, ich habe mir "Hagazussa" mit Untertieln angesehen, weil ich den mittelalterlich-österreichischen Dialekt so gut wie gar nicht verstehen konnte^^

"Eraserhead" einer der zugängerlicheren, oha^^ Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass "Der Elefantenmensch" (der einzige, den ich bisher gesehen habe) Lynchs zugänglichster Film ist.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
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MB80 : : Cheddar Goblin
20.08.2019 18:19 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.100 | Reviews: 21 | Hüte: 79

luhp92:

Was ist denn hier los, hohes Lob und gleich zwei mal erwähnt? Weihnachten? ;)

Joa, dafür, dass dieser Lukas Feigelfeld laut einem Interview durch anhaltenden Aberglauben in seinem Tal einfach mal inspiriert wurde, diesen Film zu machen, ist das als erster "Versuch" ein ganz gutes Brett. Ich war extrem positiv angetan, aber wie du in deinem anderen Kommentar erwähnt hast, er ist durchaus sperrig, und nicht für jedermann. Aber der ist auch vielschichtiger, als man beim ersten Blick bemerkt, was ihn zu einem der besseren Horrorstreifen der letzten Zeit macht.

""Eraserhead" habe ich leider noch nicht gesehen."

Der ist bei Prime, und definitiv einen Blick wert. Einer der zugänglicheren Filmen vom Lynch, wo man tatsächlich direkt versteht worum es geht ;)

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
20.08.2019 16:20 Uhr
1
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.893 | Reviews: 176 | Hüte: 394

@MB80

Großartige Kritik und Interpretation! Ich muss schon zugeben, wirklich alles im letzten Akt habe ich nicht verstanden, da bin ich hier nun durchaus fündig geworden, danke dafür^^

Vorgemerkt hatte ich mir "Hagazussa" als der deutsche "The VVitch", zum Glück geht "Hagazussa" inhaltlich und stilistisch aber eigene Wege und muss gar nicht zwangsläufig mit "The VVitch" verglichen werden.

"Eraserhead" habe ich leider noch nicht gesehen.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
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MB80 : : Cheddar Goblin
05.06.2019 10:24 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.100 | Reviews: 21 | Hüte: 79

MobyDick:

Danke habs gefunden, geb ich mir später mal wink

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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MobyDick : : Moviejones-Fan
05.06.2019 09:32 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 4.685 | Reviews: 71 | Hüte: 308

MB80:

Jup, genau der, habe hier übrigens auch eine Kritik dazu mal verfasst wink

Dünyayi Kurtaran Adam
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MB80 : : Cheddar Goblin
04.06.2019 23:41 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.100 | Reviews: 21 | Hüte: 79

MobyDick:

Merci für Lappen und Lob, und fürs Lesen ;)

Aber du triffst es da schon ganz gut, ich denke den Film formal als „gut“ zu betrachten ist nicht schwer, aber um auch Spaß zu haben muss man gerade auch in der Stimmung dafür sein. Der Film ist schon ein bisschen „trippy“, definitiv am Ende...

Und Danke für die Empfehlung, hab’s mal bei RT nachschauen wollen: du meinst schon „KIM-BOK-NAM SAL-IN-SA-EUI JEON-MAL“ von 2010 oder?

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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MobyDick : : Moviejones-Fan
04.06.2019 11:20 Uhr | Editiert am 04.06.2019 - 11:23 Uhr
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Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 4.685 | Reviews: 71 | Hüte: 308

Hmm, hört sich wirklich interessant an, leider bin ich gerade eben nicht auf dem Trip, SOLCHE Filme sehen zu müssen, das ist immer so in Phasen (die mit zunehmendem Alter zugegebenermassen aber immer kleiner und seltener werden). Dennoch inhaltlich, formal und athmosphärisch liest sich das schonmal sehr gut. Danke für den Tipp :-) (psst, Hut)

Edit: Weil es wohl sein muss: Quervergleich, der dir vielleicht in diesem Zusammenhang etwas befremdlich vorkommen könnte, aber thematisch auch mit der Rolle der Frau in der "Abgeschiedenheit" spielt: Bedevilled wink

Dünyayi Kurtaran Adam
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MB80 : : Cheddar Goblin
01.06.2019 16:37 Uhr
1
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.100 | Reviews: 21 | Hüte: 79

Silencio:

Das freut mich, ich habe die Kritik auch durchaus geschrieben um den Film mal hier auf das Radar zu bekommen (ist übrigens bei Netflix...).

Ist natürlich mit einer Vorwarnung zu genießen, ich habe immerhin „Mandy“ auch 4/5 gegeben, und die Kritiker/Zuschauer Diskrepanz bei RottenTomatoes ist auch beachtlich. DAS gesagt, ich habe irgendwie den Riecher, dass der Film bei dir durchaus die richtigen Knöpfe drücken wird.

Oh und falls er dir gefällt, gib dir als Horrorfan mal das, was bei „Filmstarts“ als Userkritiken für diesen Film durchgeht. It‘s a treat...

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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