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Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer

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Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer Kritik

Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer Kritik
0 Kommentare - 10.06.2018 von XamSaby1
In dieser Userkritik verrät euch XamSaby1, wie gut "Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer" ist.
Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer

Bewertung: 4 / 5

Wer die Augsburger Puppenkiste kennt, kennt auch Jim Knopf. Das kommt daher, dass die Fernsehserie vom Hessischen Rundfunk seit den 70ern einen Evergreen des Kinderfernsehens darstellt. Inzwischen ist das Buch schon über 50 Jahre alt, doch Dank eines Zeichentrickrevivals in den 90ern, zwei Musicals und unzähligen Hörspieladaptionen ist die Geschichte um den kleinen schwarzen Waisenjungen Jim und seines Freundes, dem Lokomotivführer Lukas, immer noch in aller Munde. Bei dieser Beliebtheit war es also naheliegend, dass früher oder später eine Verfilmung des Klassikers folgt. Dass dies jedoch keine übereilte Entscheidung des Produzenten Christian Becker war, zeigt sich an dem langen, künstlerischen Prozess: Insgesamt dauerte es 14 Jahre, von den ersten Ideen bis zur ersten Klappe im Studio Babelsberg, und noch einmal 2 Jahre Postproduktion, bis der Film am 29.03.2018 unter der Regie des Erfolgsregiesseurs Dennis Gansel in die Kinos kam. Und die wichtigste Frage vorweg: Lohnte sich die Mühe?

Trailer zu Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer

Meine Antwort: Ja! Der Film strozt nur so vor frischen Ideen, hat einen charmanten Hauch von Nostalgie, ist spektakulär und erstaunlich einfach zugleich. Das Zusammenspiel des englischen Jim Knopf-Darstellers Solomon Gordon, der das Buch vor dem Casting übrigens noch nicht kannte, und dem deutschen Schauspieler Henning Baum, bekannt als letzter Bulle, machen ihre Sache gut bis spitze. Man folgt ihnen gerne auf die Reise ins Unbekannte, auf der Suche der verschwundenen Prinzessin Li Si, und Jims rätselhafter Herkunft. Dass manche Passagen des Drehbuches im Studio nachsynchronisiert werden mussten, stört nur minimal. Aber auch die anderen Schauspieler wie Annete Frier, C. M. Herbst, und Rick Kavanien schlagen sich gut auf der kleinen Insel Lummerland. Nur Uwe Ochsenknecht als selbstverliebter König Alfons der Viertelvorzwölfte geht mit seinem ständigen Herumgehopse mit der Zeit gehörig auf den Senkel. Aber seine herrlichen Wortverdrehungen("Jede Pflicht muss für Lummerland seine Einwohner tun!"), machen das wett.

Die Effekte des Films sind eine Klasse für sich, was natürlich vor allem an dem für deutsche Verhältnisse gigantischem Budget von 27 Millionen Euro liegt: Da sürzt das Tal der Dämmerung ein, als wäre es das normalste der Welt, und eine riesige Welle zieht die gefährlich schwankende Lokomotive Emma fast auf den Meeresgrund. Leider geht die Geschichte in der Effekteschau machmal etwas unter. Und dass Frau Malzahn, die Drachenlehrerin in Kummerland nur so wenig Screentime bekommt, ist schade. Da hätte man mehr daraus machen können. Trotzdem ist es schön anzusehen, dass viel Liebe in den Film gesteckt wurde.

Wenn am Ende der langen Reise noch einmal das legendäre Lummerlandlied mit Orchesterfeeling ertönt, stimmt es einen fast schon wieder ein bisschen traurig Abschied von den liebgewonnen Helden und Außenseitern wie dem Halbdrachen Nepomuk und dem Scheinriesen Herr Tur Tur zu nehmen. Doch wenn der Erzähler Thomas Fritsch kurz vor dem Abspann erzählt, dass es noch viele Geheimnisse gibt, die jim und Lukas erforschen müssen, wird man wieder fröhlich. Und hat außerdem eine Botschaft mitbekommen, die heutzutage noch wichtiger ist, als in den 60er oder 70er Jahren!

Jim Knopf & Lukas der Lokomotivführer Bewertung
Bewertung des Films
810
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