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Resident Evil - Retribution

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Resident Evil - Retribution - Kritik

Resident Evil - Retribution Kritik

Resident Evil - Retribution Kritik
0 Kommentare - 15.01.2021 von ProfessorX
In dieser Userkritik verrät euch ProfessorX, wie gut "Resident Evil - Retribution" ist.
Resident Evil - Retribution

Bewertung: 2.5 / 5

Alice (Milla Jovovich) erwacht in einer geheimen Operationsbasis der Umbrella Coportation. Als sie im Begriff ist den Komplex zu erforschen wird sie von der Spionin Ada Wong entdeckt (Li Bingbing), welche sie zu retten versucht. Weiterhin versucht auch ihr alter Freund Luther West (Boris Kadjoe) sie aus den Fängen von Umbrella zu retten. Doch das gesteltet sich schwierig, den der Bunker-Komplex von Umbrella besteht aus Simulationen bekannter Orte, welche Alice teilweise selbst besuchte.

Gerade zu Beginn des Filmes lenkt Paul W. S. Anderson das Geschehen in wirklich neue Bahnen und stellt eigentlich (vermutlich unwissend) eine ziemlich philosophische Frage in den Raum. Während er Alice in ihren "Leveln" als Protagonistin eines Spiels inszeniert, so kommt der Zuschauer nicht drum herum sich zu fragen, was Real und was Simulation ist. Retribution bietet also genau hier eigentlich die spannendsten Aspekte des gesamten Films und kann durch das Simulationsgeschehen auch gleichzeitig mit einigen clever integrierten Cameos auffahren, die damals das Franchise Jubiläum zelebrierten.

Trailer zu Resident Evil - Retribution

Auf der anderen Seite lernt Retribution auch aus dem direkten Vorgänger und streckt seine Handlung nicht über unzählige Slow-Motion-Sequenzen. Doch was sich daraus ergibt ist im Endeffekt ermüdet. Denn der Film ist vor allem eines: More of the Same.

Schon wieder bekommt Alice ein neues Team an die Seite gestellt. Welches zwar aus einigen altbekannten Gesichtern besteht, aber immer noch keine Charakterenwticklung erfahren darf. Schon wieder, und vielleicht sogar nicht schlimmer ist dieses Schauspiel unserer Charaktere. Milla Jovovich bleibt den gesamten Film über blass und auch die anderen Schauspieler können aus dem ihnen gegebenen Material nichts machen. Schon wieder gibt es einen Teaser auf den nächsten Teil der Reihe. Man hat das alles schon mal gesehen, und bis auf den wirklich kreativen Anfang, bietet dieser Film mitnichten etwas neues.

Überdies wagt dieser Film es auch noch etwas zu tun, was inzwischen Gang und Gäbe ist in Hollywood. Wenngleich es im Kern eine gute Sache ist, wenn man einen Multikulti-Cast aufweisen kann, so empfinde ich es als politisch äußerst fragwürdig wenn sich ein Film mit der Bestzung einer Darstellerin aus dem chinesischen Raum bei einer Zielgruppe/einem Volk anbiedert, welches nicht so ganz dem Freiheit- und Demokratieverständnis unserer Zivilisation folgt. Mag an dieser Stelle vielleicht den Film nicht wesentlich schlechter machen, aber es ist schon ärgerlich. Zumal in in den Resident-Evil Filmen eigentlich immer um den Sturz eines Regimes geht. Insofern vielleicht auch unfreiwillig komisch.

Davon abgesehen hat man hier nun endgültig das Gefühl in einem Videospiel zu stecken. Milla Jovovich Trennung von der virtuellen Welt ist eigentlich nur noch nachzuvollziehen, weil sie keine Items, oder EP sammelt. Doch der Film macht keinen Hehl daraus, daß man sich ein Vorbild an Videospielen nimmt.

Wenngleich es auch irgendwie wieder den gewissen Charme versprüht, so merkt man doch deutlich, daß die Luft einfach raus ist. Vielleicht wäre es spannender gewesen den egsamten Film in einer Parallelwelt anzusiedeln, wie es der Anfang andeutete. Doch man entschied sich anders. Auch wird zu keinem Zeitpunkt deutlich gemacht, wo denn eiegntlich ein gewisser Charakter aus dem letzten Teil abgeblieben ist. Das alles macht Retribution zu einem Fiilm, der zwar wie seine Vorgänger funktioniert, doch nicht deren Unterhaltungspotential hat. Betrachtet man den Film als eigenständig, und ohen das Wissen um die anderen Filme, so kann man vielleicht eine recht verwirrende, aber gute Zeit mit dem Film haben. Alle anderen werden sich auch ob der fragwürdigen Anbiederungsversuche, der fehlenden Ideen und der schlechten Schauspieler vermutlich zu Tode langweilen. Dennoch hassen kann ich diesen Film auch nicht, dazu genieße ich das irgendwie zu sehr.

Resident Evil - Retribution Bewertung
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510
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