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Stranger Things

Reviews Details Trailer Galerie News
"Stranger Things" Staffel 3 - Mehr Action, mehr Drama, mehr Splatter

Stranger Things Review

Stranger Things Review
36 Kommentare - 04.07.2019 von Moviejones
Wir haben uns "Stranger Things" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Review, ob sich diese Serie lohnt.
Stranger Things

Bewertung: 4.5 / 5

Unglaublich, aber Stranger Things Staffel 3 schafft es in acht Folgen, dass keine Sekunde Atem bleibt, und von Episode zu Episode es einfach immer nur noch besser wird! Auch insgesamt legt die neue Season in allem noch eine fette Schippe drauf! Egal, ob gruselige SciFi-Monster in diversen Größen und Formen mit reichlich Ekel- und Splatterszenen, oder ob in der Heldenaction, dem Drama oder der tiefer ausgeloteten Mythologie. Ein genialer Mix!

Auch wenn Will diesmal verschont bleibt, er ist einer der ersten in Stranger Things Staffel 3, der spürt, dass das Schattenmonster zurück ist. Und das hat Großes vor, während Elfie (Millie Bobby Brown) und ihre Freunde eigentlich auf einen tollen gemeinsamen Sommer mit Romantik und Spaß 1985 in Hawkins hofften...

Trailer zu Stranger Things

Es ist toll, wie es Stranger Things Staffel 3 in acht Episoden gelingt, dass niemand von dem gar nicht mal so kleinen Cast zu kurz kommt und eine wirklich tolle Storyline ausfüllen darf - und das auch wieder mehr als überzeugend tut. Nicht nur der Hauptcast legt dabei ordentlich zu in der Charakterentwicklung mit all ihrer emotional-dramatischen Achterbahnfahrt: Billy bekommt eine Schlüsselrolle, die ebenso großartig ist wie Hoppers (David Harbour) Wandel zum Magnum-Verschnitt mit einer ordentlichen Prise Rambo-Qualitäten.

Das sorgt in Stranger Things Staffel 3 für kultige Helden-Balleraction, doch auch der totale SciFi-Psychowahnsinn oder auch Zombiehorror, der mit der Rattenstory wirklich bloß klein anfängt, gewürzt mit dem typischen Humor der Serie und massig Referenzen ans Horror- und SciFi-Genre ist extrem cool! Eine große Rolle spielt dabei zum Beispiel eine rote Tür und schwarzes Wasser, das sollte Genrefans etwas sagen. Und auch im Dramabereich kommt nichts zu kurz, sei es bezüglich mehr offenbarter SciFi-Mystery-Mythologie, oder auch mehr Romantik, Erwachsenwerden, und tragischer Entwicklungen bis hin zu Todesfällen. Auch die Neuzugänge passen prima ins Bild und sorgen für passend frischen Wind.

Man kann schwer beschreiben, was Stranger Things Staffel 3 hier schafft, alles miteinander zu verbinden, man muss es einfach sehen und sich dabei genial unterhalten fühlen. Dabei wird eine steile Steigerungskurve aufgebaut, die ab der Hälfte natürlich nochmal an Tempo und Action zulegt, und man merkt, acht Folgen, das ist rund und nahezu perfekt. Neben 80er-Referenzen werden ziemlich cool auch Netflix-eigene Referenzen mit integriert.

Kurz: Wahrlich ein gelungenes Feuerwerk! Wie üblich wartet der Abspann mit einem coolen Cliffhanger für Stranger Things Staffel 4 auf, die hoffentlich kommen wird! Ja, das Warten hat sich gelohnt - und wir warten gern noch einmal so lang, wenn wieder ein solch tolles Ergebnis dabei herauskommt!

Mehr Spoiler gefällig? Hier mehr Getease in der Review der ersten beiden Folgen!

Stranger Things Bewertung
Bewertung des Films
910
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36 Kommentare
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
18.07.2019 17:27 Uhr | Editiert am 18.07.2019 - 17:28 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.518 | Reviews: 166 | Hüte: 376

@GeneralGrievous
Das Potential, Staffel 3 zu mögen, ist auf jeden Fall da. Ich habe auch schon diverse Kommentare und Reviews von Personen gelesen, die Staffel 3 als die beste Staffel der Serie ansehen.

@Duck-Anch-Amun
"So oder so weiß ich gerade nicht wirklich was ich selbst will und bin überrascht, dass der von mir in Staffel 2 kritisierte Teil nun meine Hoffnung für Staffel 4 ist"
Dito^^ Hätte man die Serie mit Staffel 3 beendet, dann hätten wir das Problem nicht tongue-out

"dass der Titel Stranger Things eigentlich vieles offen lässt und man genauso gut eine Serie wie American Horror Story starten könnte, denn seltsame Dinge passieren ja auf der gesamten Welt."

Oder wie "The Terror", in der Serie geht es auch um Anthologie-Mysteryhorror. Staffel 1 handelt von einer britischen Expedition im Arktischen Ozean 1846, Staffel 2 von einem Konzentrationslager für Japaner in den USA während des Zweiten Weltkrieges,

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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MobyDick : : Moviejones-Fan
18.07.2019 16:16 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 4.208 | Reviews: 53 | Hüte: 278

Duck

Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass uns Staffel 4 nur enttäuschen kann. Dafür haben die Duffer Brüder bisher einfach überzeugende Arbeit geleistet. Wenn sie es schaffen, die Kinder endlich als wirkliche Jugendliche zu zeigen, und die Geschichte vernünftig zu Ende bringen, dann bin ich schon zufrieden.

Und ja, ich denke, es wird auch meines Erachtens darauf hinaus laufen, dass man über diese Paralleldimension nach Russland kommt...

Dünyayi Kurtaran Adam
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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
18.07.2019 15:33 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 6.849 | Reviews: 36 | Hüte: 408

Wenn man sich so alle Meinungen durchliest, dann kann uns Staffel eigentlich nur enttäuschen. Auf der einen Seite ist es gerade der Cast, der soviel Spaß macht und bei dem fast jede Figur glänzen kann. Auf der anderen Seite hat man doch mit Ermüdungserscheinungen zu kämpfen, dass man die gleiche Geschichte nach dem Motto "Höher&schneller" nun schon 3 mal gesehen hat.
So ist die Möglichkeit alles nach Russland zu verfrachten spannend, andererseits will ich dann nicht irgendwie einen erfundenen Plot weshalb die Kids dort ne Rolle spielen sollen.

So oder so weiß ich gerade nicht wirklich was ich selbst will und bin überrascht, dass der von mir in Staffel 2 kritisierte Teil nun meine Hoffnung für Staffel 4 ist ^^
Schon nach Staffel 1 schrieb ich jedoch, dass der Titel Stranger Things eigentlich vieles offen lässt und man genauso gut eine Serie wie American Horror Story starten könnte, denn seltsame Dinge passieren ja auf der gesamten Welt. Das "Upside-Down" würde dann als Verbindungsglied herhalten.

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GeneralGrievous : : Moviejones-Fan
18.07.2019 15:00 Uhr
0
Dabei seit: 18.02.14 | Posts: 1.457 | Reviews: 0 | Hüte: 45

Da ich die 3. Staffel in den letzten beiden Tagen durchgeguckt habe, möchte ich auch - wenn auch nur sehr kurz - meinen Senf dazu geben. Habe mir auch eben noch zunächst die ganzen Kommentare durchgelesen.

Kurzes Fazit zu Staffel 3:

Im Prinzip gibt MJ meine Gedanken zur neuesten Staffel von Stranger Things sehr gut wieder: Man kann schwer beschreiben, was Stranger Things Staffel 3 hier schafft, alles miteinander zu verbinden, man muss es einfach sehen und sich dabei genial unterhalten fühlen. Dabei wird eine steile Steigerungskurve aufgebaut, die ab der Hälfte natürlich nochmal an Tempo und Action zulegt, und man merkt, acht Folgen, das ist rund und nahezu perfekt. Neben 80er-Referenzen werden ziemlich cool auch Netflix-eigene Referenzen mit integriert.

Ich finde die von luhp, Moby oder MB80 angebrachten Kritikpunkte natürlich durchaus berechtigt, und vermutlich kann ich meine Meinung dazu auch nur schwer verständlich wiedergeben, aber während des Schauens konnte ich über diese Aspekte wirklich jederzeit hinwegsehen, weil mich diese Staffel abermals (nicht ganz so wie die geniale 1. Staffel, aber wieder mehr als die noch gute 2. Staffel) abgeholt hat. Klar werden auch viele Klischees bedient, die man zum Teil gerade noch so verschmerzen kann, aber worauf ich hinaus will: Vermutlich gehe ich als "Fanboy" auch nicht wirklich objektiv & kritisch genug an die ganze Sache heran, aber vielleicht will ich das - ähnlich wie Duck - auch gar nicht. Ob nun die tollen Darsteller (mein Favorit ist immer noch David Harbour mit wirklich sehr viel Mut zur Hässlichkeit), der Humor (definitiv Dustin & Hopper), das 80er-Setting (Musik!), die Elemente Spannung, Horror & Gore oder die bewegenden & traurigen Szenen (insbesondere die letzten dramatischen Minuten der letzten Folge) - diese Mischung dieser verschiedenen Elemente ausgeglichen zu halten, sodass beispielsweise der Humor - trotz großer Gefahr - nie aufgesetzt wird, das muss man so erst mal hinkriegen und da ziehe ich wirklich meinen Hut vor den Duffer Brothers.

Ausblick auf Staffel 4:

Da es ja diese ja dann die vorletzte oder gar letzte Staffel sein wird und die Darsteller auch nicht jünger werden, sollte man wirklich gut überlegen, wie man die nun eigentlich abgeschlossene Geschichte sinnvoll weiterführt. Vielleicht würde es auch die durchaus verständliche Kritik beruhigen, wenn man nun fernab von Hawkins - aber nicht unbedingt zwangsläufig in Russland - weiter macht oder gar komplett neu anfängt. Wobei ich mir Letzteres nicht wirklich vorstellen kann, zu sehr ist Stranger Things mit seinen tollen (jungen) Charakteren verbunden. Man darf also gespannt sein, wie es weiter geht. :-)

Bewertung:

Staffel 1 - 5/5 Hüte
Staffel 2 - 4/5 Hüte
Staffel 3 - 4,5/5 Hüte

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
18.07.2019 00:37 Uhr | Editiert am 18.07.2019 - 00:39 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.518 | Reviews: 166 | Hüte: 376

@Duck-Anch-Amun
Ja. Ich bin mittlerweile dann doch ebenfalls sehr gespannt, ob wir Elevens Vater und die X-Teens doch noch mal zu Gesicht bekommen werden^^ Inhaltlich und dramaturgisch wäre das auf jeden Fall sinnvoller als eine Rückkehr Hoppers und die Kids auf Russland-Klassenfahrt oder was auch immer.

@MobyDick
Zu den Frisuren und Klamotten: Da ist etwas Wahres dran. Bei Finn Wolfhard (Mike) liegt es zum Teil aber auch daran, dass er mittlerweile 1,78m groß ist, und Caleb McLaughlin (Lucas) war mit 16-17 Jahren während des Drehs schon 2-3 Jahre älter als sein Charakter.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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MobyDick : : Moviejones-Fan
17.07.2019 09:30 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 4.208 | Reviews: 53 | Hüte: 278

So, auch durch...

Ich bin zwiegespalten:

Einerseits ist die Spannungsschraube deutlich stringenter als in Staffel 2, die verschiedenen Teilabenteuer sind alle in sich stimmig und das Zusammenwürfeln der Charaktere passt hervorragend. Die 1980er Reminiszensen schwanken an der Grenze zum Selbstzweck, kriegen aber fast alle gerade so noch die Kurve. Die Darstellerleistungen, vor allem der Kinder, wird immer besser.

Andererseits: Das Monster ist ziemlich generisch und könnte aus allen möglichen Filmen geschustert sein (ja, ich weiss, das ist ja bei dieser Serie so gewünscht), aber es bietet kaum was Neues. Die Charaktere chargieren ziemlich stark, vor allem Hopper, nur damit ein gewisses Drehbuchziel erreicht wird. Und wie die Jungs mittlerweile angezogen sind, passt so einfach nicht mehr ins richtige und atmosphärische Bild. Das sind mittlerweile alles Teenager und tragen immer noch Klamotten von 7 Jährigen, mit den dazu eben nicht mehr passenden Klamotten. Jedes Mal wenn ich diese künstliche Mireille Matthieu Gedächtnis Frisur gesehen habe oder die Jungs in "Hot Pants" war ich komplett aus der Handlung gerissen.

Im Grunde genommen wird inhaltlich deutlich mehr angedeutet und beschworen als abgeliefert werden kann, was aber auf der anderen Seite durch die extrem professionelle Machart noch kaschiert werden kann.

Wie gesagt besser als Staffel 2, schlechter als Staffel 1, weit davon entfernt die beste Netflix Serie zu sein, 7 Punkte

Für eine 4. Staffel muss da auf jeden Fall eine ordentliche inhaltliche Schippe drauf gelegt werden. Aber irgendwei gehe ich auch davon aus, dass das passieren dürfte, so wie die Staffel endet.

Dünyayi Kurtaran Adam
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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
17.07.2019 08:24 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 6.849 | Reviews: 36 | Hüte: 408

@luhp92
Jap, es ist einfach zu offensichtlich und ich bin damit (falls es dann auch tatsächlich so ist) ziemlich unzufrieden damit. Ich hoffe dann doch eher, dass Elfies Vater der US-Amerikaner ist und die Duffers in der letzten Szene nochmal einen Twist einbauten.

@MB80
Ich versteh was du meinst, nur kam mir beim Schauen nie der Gedanke, dass dies eigentlich alles ziemlich wirr zusammengeschustert wurde. Ein Kritikpunkt in meiner Review war ja auch, dass erst zu Beginn der 8ten Folge durch Mikes Erklärungen an Hopper klar wird, wie das Monster und die Russen zusammenhängen.

Die X-Teens müssen meiner Meinung nach auftauchen! Eher vertretbar, dass diese mit Russland in Kontakt kommen als die Kids-Bande.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
17.07.2019 00:49 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.518 | Reviews: 166 | Hüte: 376

Meine Kommentare zur Staffel 3 nun als Review zusammengestellt:

https://www.moviejones.de/kritiken/stranger-things-kritik-5588.html

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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ferdyf : : Alienator
17.07.2019 00:36 Uhr
0
Dabei seit: 04.02.13 | Posts: 2.343 | Reviews: 5 | Hüte: 78

Wahnsinns Staffel. 4.5 von 5 hätte ich auch gegeben

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
16.07.2019 22:54 Uhr | Editiert am 16.07.2019 - 22:55 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.518 | Reviews: 166 | Hüte: 376

So, ich bin jetzt auch durch. Episode 8 war schon ein gutes, emotionales Finale und ich stimme Duck-Anch-Amun zu, es hätte auch perfekt als Serienfinale dienen können. Bzw. dienen sollen, dann wäre Hoppers Tod oder Verschwinden vielleicht endgültiger ausgefallen und hätte eine noch emotionalere Wirkung gehabt.

So fällt Hoppers Nicht-Tod an sich überdeutlich aus. Im Gegensatz zu den Russen wird nicht gezeigt, wie Hoppers Körper zerfetzt wird, die Kamera hält nochmal lange auf den sich langsam schließenden Dimensionsspalt und in der Post-Credit-Szene in Russland ist dann noch von gefangenen US-Amerikanern die Rede.

@MB80
"Zum einen sind die Handlungsstränge nicht besonders gut zusammen geführt"

Zusammengeführt werden sie im Finale der Episode meiner Meinung nach schon gut. Ohne das Monster würde Hopper "überleben", ohne die Russen würde Billy überleben. Joyce muss dann entscheiden, ob sie Hopper opfern soll oder nicht.

Zu den X-Teens: Wie gesagt, nicht dass ich sie mochte oder unbedingt hätte wiedersehen wollen, aber da sie ja weiterhin existieren und von den Duffer-Brüdern lediglich ignoriert wurden, bleibt die Frage, warum sich der Mindflayer einzig auf Eleven fokussiert. Wenn ich es richtig verstehe, dürften die X-Teens ihm ja auch gefährlich werden können.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
16.07.2019 12:32 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.518 | Reviews: 166 | Hüte: 376

@Duck-Anch-Amun
"dass nicht ale Russen gleich die Bösen sind und es auch dort gute Menschen gibt. Ironischerweise wird der Gute dann vom stereotypsichen Bösen getötet."

Ja, das gefiel mir wie schon erwähnt ebenfalls.

"Der Twist war überraschend, da man ja schon ab Folge 1 glaubte, man wisse wie die Sache enden würde."

Auch hier Zustimmung.

"Einzig Jon Bryers hatte in dieser Staffel keine einzige Notwendikeit und fiel eigentlich nur darin auf, dass er Nancy erklärte, dass man beim Fotomachen keine Tür öffnen sollte."

Da hast du im Großen und Ganzen erneut Recht. Wobei Jonathan zum Teil noch zur Darstellung des Typ Mannes genutzt wird, der den Sexismus gegenüber Frauen (Nancy) erst nicht wahrnimmt und dann eines Besseren belehrt wird.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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MB80 : : Cheddar Goblin
16.07.2019 11:38 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 855 | Reviews: 18 | Hüte: 58

Duck-Anch-Amun, luhp92:

Also vielleicht erstmal: Staffel 3 war nicht das schlimmste, was ich je gesehen habe, immerhin habe ich sie ganz gesehen, aber sie ist ein definitiver "mixed bag".

"Während die Kids die Grausamkeit kennen lernen und die Frage aufkommt, ob nicht doch die Menschen das wahre Monster sind, so dürfen die anderen lernen, dass nicht ale Russen gleich die Bösen sind und es auch dort gute Menschen gibt."

Mmmmh, jain?! Das Problem ist, dass dieses Konzept komplett von zwei Szenen am Ende untergraben wird, wenn sowohl Hopper als auch L non-chalant jeweils vier Russen einfach ermorden ("not-wehren"), die Dramatik aber komplett von süßlichem Synthie-Pop untergraben wird und man den Charakteren auch nichts anmerkt.

"Das Ende der Staffel entschädigt für vieles, einfach grandios und ich denke Episode 8 gehört zu meinen Lieblingsfolgen aller Staffeln."

Ich mochte das Ende aus mehreren Gründen nicht besonders. Zum einen sind die Handlungsstränge nicht besonders gut zusammen geführt, und was zählt ist eigentlich nur, was in der russischen Basis passiert . Was die Kids im Einkaufszentrum machen ist, nun ja, nur ein Effektfeuerwerk, es bringt aber die Handlung nicht vorran. Die Dramatik eines Todes wird komplett davon untergraben, dass die Schwester eine Wochen später völlig ok ist. Hier wäre mal ein guter Punkt gewesen, die X-Teens aus Staffel 2 mal als Pay-Off reinzubringen.

Wie gesagt, kein Desaster, aber das Drehbuch riecht nach kreativer Sackgasse und hätte 2-3 Überarbeitungen gut benötigt...

Lichtblick: am Ende geht es endlich raus aus Hawkings. Frischluft. Es fing an zu muffeln.

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
16.07.2019 07:57 Uhr | Editiert am 16.07.2019 - 08:01 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 6.849 | Reviews: 36 | Hüte: 408

@luhp92 und MB80
Ich empfand Staffel 3 besser als Staffel 3, ihr zeigt aber eindeutig die Schwächen auf, welche ich auch in meiner Review feststellte.

Lucas scheint einfach nur der Comic-Relief zu sein, auch wenn ich seine Tipps in Sachen Beziehung echt witzig fand. Wer kannte dies nicht, dass einer der Kumpels prahlte, weil er früher ein Mädel als andere geküsst hatte und deshalb der Beziehungsexperte war? ^^

Der Plot um den Russen fand ich persönlich jetzt nicht so schlimm, außer dass es mal wieder die Russen sind. Durch die getrennten Plots von Hoper/Joyce sowie den Mall-Kids wird auch das Schwarz/Weiß-Denken ad acta gelegt. Während die Kids die Grausamkeit kennen lernen und die Frage aufkommt, ob nicht doch die Menschen das wahre Monster sind, so dürfen die anderen lernen, dass nicht ale Russen gleich die Bösen sind und es auch dort gute Menschen gibt. Ironischerweise wird der Gute dann vom stereotypsichen Bösen getötet. Der Hopper-Plot dient wohl auch einfach um Murray wiederzubringen, eine Figur die gerade für die Zukunft noch wichtig werden könnte.

Über Robin hab ich in meiner Review nix geschrieben, da der Charakter sich einfach organisch in die Handlung einfügte. Der Twist war überraschend, da man ja schon ab Folge 1 glaubte, man wisse wie die Sache enden würde. Da konnte man sich gekonnt von sonstigen Serien abheben. Ansonsten hatte sie eine starke Präsenz und die Chemie stimmte.

Zur Zukunft: Das Ende der Staffel entschädigt für vieles, einfach grandios und ich denke Episode 8 gehört zu meinen Lieblingsfolgen aller Staffeln. Aber auch hier wird zementiert, was man an eurer und meiner Kritik feststellen kann. Die Serie ist in einer Sackgasse und so leid es mir tut, man muss wohl Hawkins und die Kids hinter sich lassen um was Neues zu präsentieren.

Charakterentwicklung: naja, ich bekam hier genau das serviert was man erwarten konnte. Es gab doch genügend Teenie-Drama, Will hatte ne sehr emotionale Story und die Kombo Lucas/Mike und Elfie/Max könnte aus dem wahren Leben sein. Dann natürlich die Rolle von Steve, der die größte Wandlung durchmachte und meiner Meinung nach einen interessanten Part hat und mit Robin endlich eine Gleichgesinnte gefunden hat. Einzig Jon Bryers hatte in dieser Staffel keine einzige Notwendikeit und fiel eigentlich nur darin auf, dass er Nancy erklärte, dass man beim Fotomachen keine Tür öffnen sollte.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
16.07.2019 01:46 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.518 | Reviews: 166 | Hüte: 376

@MB80

Ja, das Monster in Staffel 3 wirkt so, als hätte man lediglich die Mind-Flayer-Animation aus Staffel 2 mit einer Cronenberg-Carpenter-Blob-Panade eingerieben^^

Zum Parallel-Plot: Ja, das ist mir ebenfalls aufgefallen. Einerseits die Erwachsenen und die Russen, andererseits die Teenager und die Russen, einen der Handlungsstränge hätte man im Prinzip auch weglassen können, das Endergebnis wäre das Gleiche gewesen.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
Avatar
luhp92 : : BOTman Begins
16.07.2019 01:34 Uhr | Editiert am 16.07.2019 - 01:38 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.518 | Reviews: 166 | Hüte: 376

Episode 7

Ein paar kurze Gedanken:

Welche Funktion hat eigentlich Lucas in der Staffel? Bisher ist er nur dabei, ohne etwas Relevantes zur Handlung beizutragen bzw. was nicht auch andere Charaktere an seiner Stelle hätten tun können.

Der Kampf der Teenager in der Hütte gegen das Monster war ja quasi der Kampf gegen den Kraken in "Fluch der Karibik 2" :-D

Als Murray Joyce und Hopper über deren Gefühle füreinander aufklärte und sich danach mit Alexei den Arsch ablachte, weil Joyce und Hopper kindisch drumherum tanzen, obwohl es offentlich ist, das fand ich schon ziemlich witzig. Dramaturgisch toll auch, dass Murray nun seine Angst und Vorurteile gegenüber Russen abbauen konnte - und dafür prompt mit einem Schlag in die Magengrube bezahlt. Der Tod von Alexei.

Die Beziehung zwischen Steve und Robin innerhalb der Staffel gefällt mir von allen wohl am besten, die Staffel nimmt sich die Zeit und baut das ruhig auf. Am Ende kommen sie leider nicht zusammen, weil sich Robin als lesbisch outet, aber hey, damit müssen auch Heteros lernen umzugehen. Homosexuellen geschieht das weitaus häufiger^^

Das hier jemand zufällig die Coming-of-Age-Serie "Everythings Sucks!" gesehen? <3

I´m dumb, she´s a lesbian
I thought, I had found the one

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
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