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Terminator - Genisys

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Terminator: Genisys Kritik

Terminator - Genisys Kritik

Terminator - Genisys Kritik
0 Kommentare - 10.01.2021 von ProfessorX
In dieser Userkritik verrät euch ProfessorX, wie gut "Terminator - Genisys" ist.
Terminator - Genisys

Bewertung: 2.5 / 5

Die Menscheit befindet sich in der Zukunft im Kampf gegen Skynet. John Connor (Jason Clarke) kämpft einen aussichtslosen Kampf gegen die Maschinen und sendet daher seinen loylaen Mitstreiter Kyle Reese (Jai Courtney) zurück ins Jahr 1984. Dort soll dieser seine Mutter Sarah Connor (Emilia Clarke) vor einem T-1000 (Lee Byung-hun) beschützen. In Los Angeles von 1984 angekommen stellt er zu seinem Überraschen fest, daß die erwartete Vergangenheit nicht mehr existiert, und Sarahs Eltern in der Vergangenheit von einem Terminator ermordert wurden. Das Modell T-800 (Arnold Schwarzenegger) beschützte das junge Mädchen und zog es groß. Zusammen "Paps" empfängt Sarah Kyle und möchte zunächst nichts davon hören, daß ihre Zukunft vorbestimmt ist.

Was wird dieser Film von eingefleischten Terminator-Fans gehasst. Vom Casting, über die Story, bis hin zu dem Verständnis um seine eigenen Charaktere ist Terminator: Genisys das mit Abstand schwärzeste Schaf der Reihe. Was eigentlich eine komplexe, vielschichtige, verstrickte Handlung sein soll, ist in Genisys mehr gewollt als gekonnt.

Trailer zu Terminator - Genisys

Denn dieser Film versucht seinen Zuschauer zu verwirren, um ihm klarzumachen wie toll doch sein Drehbuch ist. Dabei wäre dieser Film so gerne ein Memento, oder auch ein Birdman. Nur fehlt im dabei jede Klasse. Denn das Drehbuch ist nicht nur leicht zu entwirren, sondern auch völliger Blödsinn.

Wo Arnold Schwarzenegger sich endlich dem Trash (der seine Terminator-Filme schon immer ausgemacht hat) hingibt, da versagen Jai Courtney und Emilia Clarke leider komplett. Denn sie haben weder das Charisma eines Michael Bien, noch die Gravitas einer Linda Hamilton. Und während ich Courtney immer wieder in Schutz nehmen muss für sein durchaus vorhandenes Talent als Schauspieler, drängt sich bei Clarke immer mehr dei Frage auf, ob sich nicht allein auf Grund ihrer optischen Reize berühmt wurde.

Ja, ich gebe zu, daß auch das Drehbuch Sarah Connor ein wenig als aussehen lässt, doch gute Schauspieler können aus schlechten Matarial meistens noch etwas rausholen. Doch davon sieht man hier leider nichts. Viel zu hölzern und steif kommt Clarke in dieser Rolle rüber. Und während eingefleischte Terminator-Fans sicherlich mit der Ausrichtung der Figur John Connor (Jason Clarke) haben, so finde ich gerade diesen Aspekt äußerst spannend. Denn sein Handlungsstrang wagt tatsächlich etwas neues und lässt diese Messisas-Light-Figur tatsächlich auch mal interessant wirken. Abseits dessen muss ich gestehen, daß ich wirklich viel mit Schwarzenegger in diesem Film anfangen konnte. So ist er hier im Prinzip zu jedem Zeitpunkt der Comic Relief und bietet ein paar echte Lacher. Gerade eine Szene in einem Polizeirevier empfand ich als ziemlich amüsant.

Nur wird der Film im Verlauf immer generischer. Die Handlung ist auch bei diesem Terminator so austuschbar und pseudoverschachtelt, daß man sich langweilt. Die Actionsequenzen sind blutleer und schon tasuende Male da gewesen und machen es im Zusammenspiel mit zwei völlig austauschbaren Hauptfiguren zu einem generischen, langatmigen Seherlebnis.

Weiterhin beweist J.K. Simmons hier, daß er nach Whiplash schon wieder kein gutes Händchen für tolle Filme hatte und spielt Klischee-Cop #7192854. Und das geht sogar so weit, daß ich mittlerweile schon längst vergessen habe, was dieser Charakter eigentlich im Film zu suchen hatte. Regisseur Alan Taylor hat natürlich zum einen damit zu kämpfen, daß das Drehbuch absolute Grütze ist. Auf der anderen Seite muss man aber auch sagen, daß er einfach kein guter Regisseur ist. Uninspiriert, langatmig, klischeebehaftet und generisch ist dieses Machwerk.

Und genau deshalb gibt es auch nicht viel weiteres zu diesem Film zu sagen. Man kennt das alles schon, man hat es schon erträglicher gesehen und es ist einfach langweilig und absurd. Die Action ist 08/15, der Cast ist ein drunter und drüber und die Handlung wäre gerne so viel intelligenter, als sie ist. Jason Clarke tut einem fast schon Leid, da er tatsächlich der Einzige zu sein scheint, der wirklich etwas aus dem Material rausholen kann.

Terminator - Genisys Bewertung
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