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Zwei glorreiche Halunken

Kritik Details Trailer Galerie News
...also eigentlich sind es ja drei!

Zwei glorreiche Halunken Kritik

Zwei glorreiche Halunken Kritik
15 Kommentare - 19.01.2014 von sittingbull
In dieser Userkritik verrät euch sittingbull, wie gut "Zwei glorreiche Halunken" ist.

Bewertung: 5 / 5

Krieg trifft Raffinesse. Ehre trifft Gier. Partnerschaft trifft Misstrauen. Und schließlich trifft amerikanischer Mythos die Extravaganz Italiens.

Handlung:

1862. In Amerika tobt der Bürgerkrieg und die Südstaaten versuchen mit ihrem New-Mexico-Feldzug einen Vorteil gegen die Nordstaaten zu erlangen. In mitten der Wirren des Krieges gelangt die Regimentskasse mit 200.000 Golddollars in den Besitz eines Soldaten, der diesen Schatz gut versteckt. Der stille Meisterschütze Joe, der schmierige Ganove Tuco und der brutale Kopfgeldjäger Sentenza machen sich auf die Jagd nach dem Gold. Der Haken an der Sache: Sie müssen kooperieren und sind nicht bereit zu teilen.

Kritik:

„Zwei Glorreiche Halunken“ bzw. „The Good, The Bad and the Ugly“ ist der dritte und letzte Teil von Sergio Leones legendärer „Dollar-Trilogie“. Nachdem er bei den ersten beiden Filmen mit relativ knappem Budget auskommen musste, bewilligte man aufgrund des vorherigen Erfolgs 1,2 Millionen Dollar für sein neuestes Projekt. Obwohl die beiden Vorgänger stilprägend und relativ erfolgreich waren gelang Leone erst mit diesem Film der endgültige Durchbruch zum Meisterregisseur. Das erhöhte Budget erlaubte ihm seine Kreativität voll auszuleben und 1966 einen Film zu schaffen, der besser fast nicht sein könnte.

Der Film beginnt mit dem was einen Leone-Film ausmacht – Nahaufnahmen eines Gesichts eines schwitzenden, vernarbten und unrasierten Mannes in einem langen staubigen Mantel. Im Kontrast dazu folgen sofort die weitläufigen Landschaftspanoramen und die kleinen Häuser einer typischen Westernstadt. Hinzu kommt ein Aspekt, der in einem heutigen Film nicht mehr denkbar wäre, in meinen Augen aber eins der besten Stilmittel überhaupt ist. In den ersten 10 Minuten des eigentlichen Films wird kein Wort gesprochen.

Das drückende Schweigen erzeugt gleich zu Beginn enorme Aufmerksamkeit und fesselt den Zuschauer. Es entsteht unweigerlich Neugier und auch ein gewisser Grad an Bedrohung. Eine hohe Kunst, die leider viel zu selten im heutigen Kino vorkommt.

Nach den wortkargen ersten Minuten kommt dann auch die Story immer mehr in Fahrt. Sergio Leone inszeniert sie sehr überlegt und intelligent durch verschiedene Handlungsstränge und Beziehungen zwischen den Darstellern. Allgemein hat der Film einen extrem zynischen und humoristischen Unterton, dem man sich zu keinem Zeitpunkt entziehen kann. Das wiederum revolutionäre daran ist, dass die meisten Western bis zu diesem Zeitpunkt von klassischen Helden geprägt waren. Sie kämpften auf der „richtigen“ Seite des Gesetzes und waren der Inbegriff des amerikanischen Heroismus. Darsteller wie John Wayne, Cary Cooper oder Henry Fonda waren damals die Hauptprotagonisten die sich meist mit Themen wie Landbesiedelung oder Indianerkonflikten herumschlagen durften. Dieser Italowestern stagniert hingegen nicht in seiner eigenen Antiquiertheit und stellt mit den drei Hauptdarstellern sympathische Anti-Helden zur Verfügung, die sich meist mit moralisch fraglichen Themen auseinandersetzen. Gewalt, Gier, Krieg und einige andere Brocken liegen ihnen oftmals im Weg. Der Rest der Story ist von vielen Wendungen durchzogen und wird in keinem Augenblick langweilig. Es gibt immer eine kleine Nebengeschichte und tolle Darsteller zu bewundern, während sich alles auf das letzte Drittel des Films ausrichtet. Gerade das letzte Drittel gehört für mich zu den besten Dingen, die dem Kino je passiert ist – dazu aber später mehr. Kurzum gesagt: Der Film ist zynisch, schmutzig und rau – genau wie die USA im Jahre 1862.

Die Darsteller brillieren ebenfalls mit diesen Eigenschaften.

The Good: Clint Eastwood (Dirty Harry) mimt wieder die Rolle seines Lebens. Der kettenrauchende, intelligente Meisterschütze Joe, der nur redet wenn es unbedingt nötig ist wurde praktisch für ihn erfunden. Er tritt fast schon provozierend lässig und cool auf und spielt meiner Meinung nach alle bis dato dagewesenen Westernhelden in Grund und Boden. Im Film schlicht „Der Blonde“ genannt agiert er stets überlegt und weiß mit seiner Präsenz und den tollen Sprüchen zu überzeugen („Es gibt zwei Kategorien von Menschen. Die einen haben einen geladenen Revolver... und die anderen buddeln!“). Auch wenn Leone mit seinem Schützling nicht immer komplett zufrieden war, ist Eastwood für mich die Top-Besetzung dieses Films. Das ist einfach Schauspielkunst in Reinkultur.

The Bad: Der fiese Kopfgeldjäger Sentenza wird von Lee Van Cleef (Sabata) dargestellt. Gleich zu Beginn wird klar was für eine Art Mann „Angel Eyes“ im Grunde ist – gierig und erbarmungslos. Van Cleef verkörpert diese Art von Mann perfekt. Er hat einen ähnlich durchdringenden Blick wie Eastwood und erzeugt durch seine bloße Anwesenheit Respekt und Angst. Allein seine Vorstellungsszene im Film ist ganz großes Kino. Bemerkenswert ist aber, dass man nie wirklich übermäßige Abneigung gegenüber Sentenza empfindet. Natürlich ist sein Verhalten moralisch mehr als fragwürdig aber er passt sich einfach so gut an und spielt souverän, dass man ihn zwangsläufig cool finden muss.

The Ugly: Der dritte im Bunde ist der mexikanische Bandit Tuco. Eli Wallach (Die glorreichen Sieben) ist für mich die ganz große Überraschung im Film. Ich habe selten so einen großartigen Charakter gesehen. Er ist lange nicht so intelligent und lässig wie „Der Blonde“, aber er ist ein Schlitzohr erster Güte. Wallach spielt diese Rolle einfach großartig. Perfekte Mimik und Gestik gepaart mit Dialogen, die selbst heute noch nach ihres Gleichen suchen müssen, bringen die Rolle wohl am besten auf den Punkt. („Der Blitz soll dich beim scheißen treffen!“) Wahrlich tolle Unterhaltung! Allgemein lässt sich sagen, dass die Dialoge toll geschrieben sind. Man muss immer wieder schmunzeln oder sogar lachen wenn Tuco und Joe zu Höchstform auflaufen.

Tuco findet einen Brief und liest vor: „Wir seh-en uns wie-der Idi...“ Joe: „Idiot. Er ist an dich gerichtet.“

Nicht umsonst ist „Zwei Glorreiche Halunken“ der Lieblingsfilm von Quentin Tarantino, der sich in vielen seiner Filme bei der tollen Charakterarbeit orientiert hat.

Bei drei so überaus starken Hauptdarstellern bleibt natürlich nicht viel Platz für den restlichen Cast. Dennoch sind die einzelnen, kleinen Rollen gut besetzt (u.a. Mario Brega). Primär ist hierbei entscheidend, dass sie optisch einfach immer perfekt ins Bild passen. Es sind immer ganz spezielle Charakterköpfe, auch wenn man sie nur selten besser kennenlernt.

Die raffinierte Kameraarbeit überzeugt ebenso auf ganzer Linie. Neben den klassischen Stilmitteln eines Leone-Films (Nahaufnahmen von Gesichtern und Händen, sowie weiten Landschaftsaufnahmen) gibt es auch einige beeindruckende Szenarien des Krieges zu sehen, die eigens für den Film in der spanischen Peripherie nachgebaut wurden. Gekrönt wird das Ganze dann noch durch die Besetzung der Schauplätze mit ca. 1,600 Statisten aus der spanischen Armee. Das Resultat dürfte klar sein: eine tolle Massenszene wie es sie 1966 in einem Western noch nie gegeben hat und sogar aufkeimende Kritik am Krieg allgemein zulässt. („So ein Blödsinn. Krepieren alle. Und für was?“) Man hat sowieso das Gefühl, dass die Ausstattung von dem hohen Budget unheimlich profitiert und sich Leone eine gewisse Opulenz erlaubt.

Der nächste Punkt widmet sich der Musik. Was wäre ein Film von Sergio Leone ohne die Musik von Meisterkomponist und Schulfreund Ennio Morricone? Zunächst muss man hier festhalten, dass sich der Sound der Artillerie als wiederkehrendes Thema im Gehör des Zuschauers festsetzt. Immer wieder hält die Kamera drauf und man hört das phänomenale Donnern der Haubitzen und Kanonen. Das macht definitiv Laune und soll die Omnipräsenz des Krieges vermitteln.

Das Hauptthema „il buono, il brutto, il cattivo“ ist nichts geringeres als ein Meilenstein der Filmgeschichte. Diese unorthodoxe Mischung aus Pfiffen, Schnalzen und Gejaule ist einfach meisterlich. Der Soundtrack ist schwer zu beschreiben weil er so außergewöhnlich und revolutionär ist. Die beste Taktik ist wohl einfach den Film anzugucken! Morricone bedient sich hierbei bei einer Taktik die Wagner schon vor ihm bei seinen Nibelungen anwandte und Howard Shore bei der Herr der Ringe-Trilogie nach ihm. Er komponiert eine geniale Grundstruktur und lässt für die einzelnen Charaktere Variationen einfließen. So hören wir z.B. bei dem Blonden eine Flötenvariation während das gleiche Thema bei Tuco’s Auftritten gesungen wird. Man assoziiert sofort den jeweiligen Charakter und baut eine Verbindung zu ihm auf.

Während das Hauptthema brilliert, kann auch der Rest der Kompositionen vollkommen überzeugen. Jede Szene des Films ist passend und gut unterlegt.

Gerade am Ende, als sich die Handlung immer weiter zuspitzt, wird die Musik oftmals so gut, dass „episch“ nicht mal ansatzweise ein passendes Wort dafür wäre. Kenner werden mir zustimmen wenn ich sage, dass die Szene auf dem Friedhof mit der Begleitung von „L’estasi Dell’oro“ und dem folgenden „Il Triello“ eine Verschmelzung von Musik, überragender Szenerie und nervenzerreißender Spannung ist. In meinen Augen einfach bahnbrechend!

Bleibt eigentlich nur noch die deutsche Synchronisation. Die ist alles in allem sehr gut obwohl Eastwood einen anderen Sprecher hat als in den beiden vorherigen Filmen der Trilogie. Leider gibt es von diesem Film sehr viele unterschiedliche Versionen und Schnittfassungen. Es gibt eine deutsche Kinofassung, eine ZDF-Fassung, eine Pro7-Fassung und eine DVD-Fassung. Ich gebe euch den gut gemeinten Rat: verzichtet auf ein paar extra Minuten und nehmt die kürzere Kinofassung. Der Originalton ist natürlich auch nicht zu verachten.

Fazit:

Bei „Zwei Glorreiche Halunken“ bekommt man alles was einen guten Film ausmacht. Tolle Charaktere mit viel Charme und derbem Humor, raffinierte Kamera, überirdischen Soundtrack, beeindruckende Landschaften und imposante Kulissen. Hinzu kommt erstaunlich viel Tiefsinn, Spannung und eine großartige Message am Ende. Der Film ist in meinen Augen sehr nahe an der Perfektion und beweist eindrucksvoll, dass man auch ohne Affinität zum Westerngenre viel Spaß beim gucken haben kann. Er ist sogar noch besser als seine Vorgänger, die man zum Verständnis dieses Films nicht gesehen haben muss. Man kann Sergio Leone, Ennio Morricone, Clint Eastwood, Eli Wallach, Lee Van Cleef und allen anderen Beteiligten für ihren Pioniergeist und ihre Arbeit nur größten Respekt zollen und hoffen, dass sie niemals in Vergessenheit geraten.

Mich hat der Film nachhaltig beeindruckt und sogar ein bisschen sprachlos zurückgelassen. Ich kann euch somit nur eine ganz eindeutige und klare Empfehlung aussprechen! Kultfilm!

Also holt euch ein Gläschen Whiskey sowie eine schöne Zigarre und genießt die Jagd von drei Ganoven nach 200.000 Dollar – im besten Western aller Zeiten!
Zwei glorreiche Halunken Bewertung
Bewertung des Films
1010
DVD & Blu-ray
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15 Kommentare
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TiiN : : Goldkerlchen 2019
15.09.2015 09:05 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 4.224 | Reviews: 101 | Hüte: 162

Auch hier, ähnlich wie "Für eine Handvoll Dollar", eine tolle und sehr ausführliche Kritik von dir. Hier kann ich den Lobgesang über weite Strecken nachvollziehen und bestätigen.

Wobei mich der Film nicht zu 100 % überzeugt hat, liegt aber denke ich auch daran, dass ich im Allgemeinen nicht so der große Western Fan bin. Aber eine 9 von 10 finde ich aus meine Sicht auch noch würdevoll. smile

Was ich mich aber frage, bei "Für eine Handvoll Dollar" hast du die angenehme Laufzeit gelobt. Dieser Film hier geht 2,5 Stunden ... eine Stunde mehr. Ich hab mir den Film ehrlich gesagt in drei Teilen angeguckt.

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Leia : : Prinzessin
14.03.2014 22:10 Uhr
0
Dabei seit: 14.04.13 | Posts: 558 | Reviews: 13 | Hüte: 56
So jetzt muss ich hier auch endlich mal einen Kommentar druntersetzen. Das war schon längst mal überfällig!
Lieblingsfilme zu kritisieren ist in meinen Augen mit das Schwierigste überhaupt. Jede Zeile und Äußerung soll dem Film gerecht werden, nichts möchte man unerwähnt lassen, die Begeisterung für den Film soll in die Kritik mit einfließen, ohne dabei in stumpfe Schwärmerei abzudriften, ... ... Für einen leidenschaftlicher Filmfan soll die Kritik an Perfektion herankommen, denn der Film den man so sehr liebt, tut es ja schließlich auch.
Tja, was soll ich sagen... Du hast Dich getraut und es durchgezogen und eine wirklich richtig richtig tolle Kritik abgeliefert. Mit Han, MarieTrin und Dir habe ich nun also 3 extrem starke Schreibvorbilder, die mich motivieren und inspirieren, mich auch endlich mal an meinen Lieblingsregisseur heranzuwagen.

Man liest in jedem Wort, wie sehr Dir der Film am Herzen liegt und wenn Du einzelne Szenen oder Momente ansprichst, gelingt es Dir, dass sie sich sofort vor dem inneren Auge abspielen. Du schreibst sehr mitreißend und spannend, so dass man unmittelbar nach dem Lesen extreme Lust auf den Film bekommt!

Ich bin begeistert und ziehe meinen staubigen Hut vor Dir! Die Perfektion hast Du in meinen Augen auf jeden Fall erreicht smile

Hören Sie... ich weiß nicht, wer Sie sind, und auch nicht, woher Sie kommen, aber von jetzt an tun Sie, was Ich Ihnen sage, OK!?!

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sittingbull : : Häuptling
27.01.2014 20:38 Uhr
0
Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.337 | Reviews: 6 | Hüte: 42
@MD02GEIST

Herzlichen Dank für deine Rückmeldung! Freut mich, dass es dir gefallen hat.
Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
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MD02GEIST : : Godzilla Fan #1
27.01.2014 10:16 Uhr
0
Dabei seit: 01.01.13 | Posts: 2.306 | Reviews: 23 | Hüte: 181
Klasse Kritik. Wirklich klasse!

Mehr kann ich einfach nicht sagen. Du hast den Film wundervoll besprochen.

Ich hoffe beizeiten auch eine Kritik anfertigen zu können. Vielleicht nicht zu diesem Film, aber das kann ich jetzt noch nicht sagen.

Ehre wem Ehre gebürt, sittingbull!
Monsters are born too tall, too strong, too heavy—that is their tragedy - Ishiro Honda
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sittingbull : : Häuptling
26.01.2014 22:47 Uhr
0
Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.337 | Reviews: 6 | Hüte: 42
@Han

Ja also ich kann nur sagen: Alle Angaben ohne Gewähr laughing
Aber geplant ist es auf jeden Fall irgendwann in nächster Zeit!


@Peralk

Vielen lieben Dank für deinen Kommentar! Gerade weil du neulich erst den Film gesehen hast und so einen positiven Eindruck hast freut mich das sehr smile
Ich bin tatsächlich kurz zusammengezuckt aber dann war ich umso erleichterter haha

Schön dass es dir gefallen hat und dass du 3 Eastwood-Western in deinen Top 3 hast. So ists recht!
Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
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Han : : Space Cowboy
26.01.2014 18:30 Uhr
0
Dabei seit: 14.04.13 | Posts: 1.977 | Reviews: 8 | Hüte: 102
@Häuptling:
Ohaa Tiger & Dragon gehört zu meinen Lieblingsfilmen, darauf bin ich dann aber mal gespannt! Und schön, dass Du nun doch noch Vol. 2 in Angriff nehmen willst. Na also, geht doch! laughing

Ach seid ihr ein komischer Haufen..

@duke:
Genau deswegen passt DU ja auch hier so gut rein hehehe. Keine Sorge, ich hab Dich aber schon richtig verstanden. Hast nur echt köstlich geschrieben, da musst ich einfach vor mich hin schmunzeln und was sagen. ;))

"In der Geschichte passiert alles zweimal. Das erste Mal als Tragödie, das zweite Mal als Farce." - J.J. Abrams

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theduke : : Moviejones-Fan
25.01.2014 00:15 Uhr
0
Dabei seit: 12.11.13 | Posts: 5.425 | Reviews: 12 | Hüte: 287
@Hahn ich war mit Bull nicht Sitting im Kino, wenn du das meinst.smile Ach seid ihr ein komischer Haufen..

Wie viel eine Musik ausmachen kann, erkennt man am besten an der neutralen Studio-Intro Musik bei 20Th Centurio Fox, denn da denke ich immer an Star Wars. Und hier bei Ennio´s Trommeln , 2 - 3 Taktschläge an den Trommeln reichen aus, und man weiß was es für ein Film ist. Diese Dinge fehlen mir bei neuen Filmen sehr. Filmmusik ist leider eine Kunst die im 21 Jahrhundert vergessen wird. Bleiben wir mal bei Eastwood. Höre ich die Klänge von seiner Serie, weiß ich auch hier sofort das es nur 1000 Meilen-Rawhide sein kann. Das waren halt noch Western und Filmzeiten die ich sehr vermisse.
Wer denkt im Internet kann man Punkte erlangen um der Größte zu sein, der ist im realem Leben oft der Kleinste.
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sittingbull : : Häuptling
24.01.2014 17:37 Uhr | Editiert am 24.01.2014 - 17:39 Uhr
0
Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.337 | Reviews: 6 | Hüte: 42
@theduke

Vielen vielen Dank für deine ausführlichen, netten und vor allem amüsanten Worte!
Ich bin etwas erschlagen aber ich bin froh wenn ich dir ein sagen wir mal angenehmes Lesegefühl vermitteln konnte haha. Über Filmsex ganz zu schweigen laughing

Ich kann dir aber auch in allen genannten Punkten zustimmen. Ein Meisterwerk in fast allen Belangen...Schauspieler, Musik, Story etcetc. Das haben wir ja ausreichend genannt. Wirklich ein jammer, dass das nicht immer so gewürdigt wird.

Wie gesagt ich kann nur die Kinosynchro beurteilen und kenne auch nur diese. Ich habe den Film auf MGM aufgenommen und da lief er in der "kurzen" Kinoversion. Wenn ich mir die Stimmen aus den anderen 2 Versionen anhöre kommt mir alles hoch.
Ich glaube auf der DVD ist das so gelöst dass alle Szenen mit der Kinosynchro sind und eben die erweiterten Clips mit der TV-Synchro eingefügt wurden. Klingt zwar komisch aber ist schon okay...

Deine genannte Szene ist echt total witzig! Ich finde aber auch toll wo Tuco Joe sein Herz ausschüttet und er sagt: "Jaja, nimm ein paar kräftige Züge..." den Rest kennst du ;)

Also abschließend: vielen lieben Dank!

@Han

Naja also bitte die Kirche mal im Dorf lassen laughing Ich kann mich natürlich auch bei dir nur herzlich bedanken. Freue mich immer sehr über dein Feedback!

Das mit dem Geld finde ich auch extremst heftig. 1,2 Millionen ist rein gar nichts! Und damit wurden solch bombastische Kulissen errichtet und sogar noch mit Statisten gefüllt. Man muss natürlich immer auch die Zeit im Kopf haben (1966) aber trotzdem ist das einfach Wahnsinn wie sehr sich das Filme machen verändert hat.
Wie du schon völlig korrekt sagst entstehen die meisten eh vorm Greenscreen in nem Studio oder komplett am Rechner und verschlingen locker das 100-fache.
Ich will jetzt nicht einen auf "früher-war-alles-besser" machen aber hier wird diese Aussage schon bestätigt laughing
Und ja das Wort gibt es! tongue-out


Mit der Oper hast du recht. Ich finde auch dass der mangelnde Humor teilweise zu der ein oder anderen Länge bei "Spiel mir das Lied vom Tod" führt. Ich sehe das nicht so streng aber ich kann die Leute verstehen, die es nervt. Bei diesem Film hingegen wurde durch den zynischen Humor viel "aufgebrochen" (hat ja theduke auch erwähnt)

Deine Forderung nach einer weiteren Kritik ehrt mich smile ich muss aber mal gucken wie und ob das klappt (hab momentan ja noch "Kill Bill Vol.2" vor und "Tiger & Dragon" ist auch ein heises Eisen)

Also auch für dich nochmal ein fettes danke von meiner Seite!
Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
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Han : : Space Cowboy
24.01.2014 16:21 Uhr
0
Dabei seit: 14.04.13 | Posts: 1.977 | Reviews: 8 | Hüte: 102
Wieder mal eine klasse Kritik, Häuptling! Aber was anderes erwarte ich bei Dir auch gar nicht mehr. laughing

Das Budget betrug nur 1,2 Mio? Sehr interessant. Nach heutigen Maßstäben ein Witz, aber damals wars richtig viel Geld, mit dem Leone so einen "großen Film" zaubern konnte! Wahnsinn. Heute verschlingen die meisten Animationsfilme schon zw. 100-200 Mio. Das muss man sich mal vorstellen: Die kommen KOMPLETT aus dem Rechner. Da musste man nicht nach Spanien fahren, riesige Sets aufbauen und 1600 Statisten anheuern und bezahlen usw usf. Klar, ist heute ne ganz andere Zeit. Dennoch find ich die Unverhältnismäßigkeit (gibts das Wort?) schon heftig.

Für mich ist der Streifen übrigens auch der beste Western im klassischen Sinne. Denn Spiel mir das Lied vom Tod ist in meinen Augen eher sowas wie ne Western-Oper, bei der die Musik nooooochmal sehr viel wichtiger und präsenter ist, als hier. Aber das zu erläutern, überlass ich Dir wenn Du dazu dann die Kritik schreibst (das musst Du jetzt tun). tongue-out

Die Sätze habe ich so gelesen als wenn ich gerade selber den Film betrachtet habe ohne ihn zu kennen. Da ich ihn aber kenne war es noch mehr Filmsex für mich, eine Art Dejavue.

@duke:
Hahaha DU bist echt der Knaller! Der arme bull. xD

"In der Geschichte passiert alles zweimal. Das erste Mal als Tragödie, das zweite Mal als Farce." - J.J. Abrams

Avatar
theduke : : Moviejones-Fan
24.01.2014 00:53 Uhr | Editiert am 24.01.2014 - 01:24 Uhr
0
Dabei seit: 12.11.13 | Posts: 5.425 | Reviews: 12 | Hüte: 287
Wo fange ich an? Wo höre ich auf? Wo beginnt das Böse und endet es? Wo fängt das Gute an, und wo sind die Grenzen ? So grob kann man den Film beschreiben ! Der US Titel beschreibt den Film viel besser als es der (Zwei glorreiche Halunken) Deutsche Filmnamen vermitteln kann.

@Sitting deine Sätze bringen den Film so rüber, als wenn ich ihn gerade wieder gesehen hätte. Eine bessere Besetzung hätte man sich zur damaligen Zeit nie vorstellen können, denn Lee v.C war in fast allen Filmen schon ein extremer Darsteller, Eli Wallach sieht wie ein durchtriebener Junge aus der gealtert ist, und klaro Clint Eastwood mit seinen eingefallenen Tränensäcken, den hängenden Augenliedern, den fast schlitzigen Augenpartien mit dem gewissen Blick wo man Angst bekommt. Das ist ein Bruchteil der den Film schon zum Klassiker macht.

Ein weiterer Teil, den du super benennst, ist der Schluß ohne Worte mit der Musik. Geil kann ich da nur sagen. Wer die Szene kennt, merkt das man hier aber auch eine Sequenz einbrachte, die an die Römerzeit in einem Kolosseum der Gladiatoren erinnert. Der Friedhof wurde genau so dargestellt. Schluss-Arena

Wie soll ich auf diese gelungene Kritik antworten? Ich kann es gar nicht, denn es war wie ein Hammer als ich es gelesen habe. Ich mache es hier anders. Angenommen ich kenne den Film nicht, wird man hier geradezu dazu gezwungen sich den Film zu besorgen, denn du hast es geschafft die Neugierde zu wecken. Du hast in deiner Schreibweise eine Art, die ich echt nicht beschreiben kann. Die Sätze habe ich so gelesen als wenn ich gerade selber den Film betrachtet habe ohne ihn zu kennen. Da ich ihn aber kenne war es noch mehr Filmsex für mich, eine Art Dejavue.

Leider gibt es wenig Western die wirklich gut sind, wo Spiel m.d,L,v Tod ganz oben steht, der damals zwar ein gewisses Publikum mitgerissen hat, aber der Rest auf der Strecke liegengeblieben ist. Mit Zwei Glorreichen Halunken, der auch sehr lang ist, hat man es aber mit ein wenig Humor geschafft noch ein anderes Publikum anzusprechen.

Bei Filmen ist meine liebe Frau , als normale Filmbetrachterin , immer mein bestes Beispiel. Pennt sie bei einem Film ein, ist das schon ein Anzeichen das ihr der Film nicht gefällt. Wenn ich sie aber danach frage ob sie den Rest ansehen will, und sie Ja sagt, dann brauche ich hier sicher nichts weiter zu sagen, denn sie sagt bei dem Western immer Jaaa

Filmmusik: Ich habe keine Ahnung was sich da Ennio Morricone dabei dachte, um den Tarzanschrei so umzusetzen als hätte man Tarzan seine ..Ei... gequetscht, denn es klingt so schmerzvoll klasse das ich es nicht beschreiben könnte. Zuerst die Eule, dann dann Wahwahwa... , das folgende UUUUuuuuuhhhh und die Pfiffe. Der Sound selbst weist schon 4 Komponenten auf. Angst UUUuuhh, Spannung die Trommeln, Trauer Wahwahh , Hochspannung die Pfiffe . Dann flacht der Soundtrack positiv ab und allein die Musik erzählt schon die Geschichte des Films.

Sitting bisher lief der Film auf den Regionalsendern ARD auch ZDF eigentlich mit den normalen Sprechern. Die Synchro kannte ich gar nicht.

Leider kennt und würdigt man heutzutage solche Musikwerke nur noch selten. Siehe hier den genialen Aufwand von E. Morricones Orchester. Ennio Morricone Original

Die beste Szene ist die mit Eastwood und Wallach in der Wüste, wo sie Kleidung der Südstaaten tragen und " Konföderierte Soldaten " angeritten sind und Tuco sich freute. Die Freude hielt nur solange an, bis die Soldaten den Staub abschüttelten, denn es waren Nordstaatler. smile

Gelungene Kritik
Wer denkt im Internet kann man Punkte erlangen um der Größte zu sein, der ist im realem Leben oft der Kleinste.
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sittingbull : : Häuptling
21.01.2014 19:50 Uhr
0
Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.337 | Reviews: 6 | Hüte: 42
@MobyDick

Erstmal vielen dank für deine Rückmeldung!

Danke für den Hinweis. Mir war das mit Gary Cooper nicht so stark bewusst, wrsl weil ich nur allgemein über sein schaffen bescheid weiß.
War also gar nicht negativ gemeint. Es war eben mehr als Wachablösung gedacht ;)

Die anderen beiden Herrschaften habe ich nicht erwähnt aber auch diese Aspekte sind mir so noch nicht untergekommen wobei ich auch zugeben muss dass noch nicht viele Filme dieser Herren gesehen habe laughing Also auch hier danke für die Info.

Ganz perfekt kann wohl kein Film sein aber "Zwei Glorreiche Halunken" ist für mich genau so wie für dich mehr als nur der beste Western aller Zeiten, sondern auch einer der besten Filme überhaupt. Ich bin wirklich nachhaltig von diesem Film beeindruckt wie ich es selten bin! Ich denke das konnte ich in der Kritik einigermaßen darstellen^^

Also danke fürs Feedback! Wenn du Bock hast kannst dir ja auch noch meine anderen 2 Western-Kritken angucken. Keine Ahnung ob du die schon kennst. Würde mich jedenfalls sehr über dortiges Feedback freuen! smile
Erbarmungslos & Handvoll Dollar
Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
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MobyDick : : Moviejones-Fan
21.01.2014 10:16 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 3.706 | Reviews: 48 | Hüte: 247
Sitting Bull:

Eine ausgezeichnete Kritik zum wahrlich besten Western aller Zeiten, der auch gleichzeitig einer der besten Filme aller Zeiten ist.
Sicher, es gibt noch eine Menge anderer wirklich herausragender Western, aber dieser hier toppt sie alle.

Ich habe da nur zwei kleine Anmerkungen, manche mögen meinen Spitzfindigkeiten, da keine wirklichen Kritikpunkte:

1.
Es wird immer und überall davon gesprochen, dass bevor es Leone gewagt hat, das Westerngenre mit dem Italowestern zu revolutionieren, alle Westernhelden gelackt und schnörkellos waren, und auch du nennst hier Gary Cooper und John Wayne in einem Atemzug.
Gerade Gary Cooper ist hier allerdings nicht in den gleichen Topf zu werfen. Gary Cooper ist nicht nur die Speerspitze des linksintellektuell angehauchten kritischen Westernhelden, der das bestehende System mehr als nur leicht kritisiert (12 Uhr Mittags), er spielt auch im Prototypen des Italowestern die Hauptrolle (Vera Cruz), welcher Jahre vor dem ersten Italowestern in den USA gedreht wurde. Und hier ist vor allem Burt Lancaster zu nennen, der den Antihelden/Schurken für die Italowestern eigentlich definiert.
Auch Robert Taylor spielt gerade in den 1950ern zerrissene Charaktere, die näher am Dreckschwein sind als am Helden.
Aber um ehrlich zu sein, keiner von denen ist auch nur Ansatzweise so zynisch angelegt wie Eastwoods Kultcharakter (Burt Lancaster in Vera Cruz als vielleicht einzige Ausnahme).

2.
Du sagst, dass Zwei glorreiche Halunken sehr nah an der Perfektion ist, dem muß ich entschieden widersprechen: Zwei Glorreiche Halunken ist schlicht perfekt.

Ansonsten top Kritik, freue mich, weitere Westernkritiken von dir zu lesen, gibt ja nicht so viele Fans des Genres :-)
Dünyayi Kurtaran Adam
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sittingbull : : Häuptling
19.01.2014 23:32 Uhr | Editiert am 19.01.2014 - 23:40 Uhr
0
Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.337 | Reviews: 6 | Hüte: 42
@AldrichKillian

Ich kann mich nur herzlich bei dir für das lange und tolle Feedback bedanken!
Ich weiß das besonders von dir zu schätzen! smile Und außerdem finde ich es schön, dass du zu dem Ergebnis kommst dass diese Kritik meine bisher beste sei. Weil wir uns ja gegenseitig dauerhaft "verfolgen" weiß ich das wirklich einzuordnen. Danke!

Das mit der Länge ist so ne Sache. Ich hätte natürlich noch viel viel mehr schreiben können. Ich musste mich sogar zügeln mit den kleinen Nebengeschichten aber ich wollte auch die einwandfreie Spoilerfreiheit garantieren und den Leser nicht zu sehr langweilen. Aber ich weiß ja dass du längere Geschichten gut vertragen würdest – so wie ich. Dennoch hab ich mich da ein bisschen gezügelt.
Übrigens: [spoil]Die Brücke die man gegen Ende des Films sieht wurde auch eigens für den Film gebaut und der General der Soldaten, die diese Brücke bauten befahl die Sprengung bevor die Kameras liefen hahaha Es war ihm so peinlich dass er seine Soldaten sofort zum erneuten Bau aufforderte[/spoil]

Gut dass du die Sache ähnlich siehst. Es gibt wahrlich wenige die diesen Film noch zu schätzen wissen. Vor allem weil in Europa oftmals "Spiel Mir Das Lied Vom Tod" als Western Nr.1 genannt wird.

Dass "Erbarmungslos" ganz oben auf deiner Liste der besten Western steht ist gar kein Problem. Es geht da oben sehr eng zu und da ich dich ja zur Sichtung dieses Films bewegen konnte freue ich mich sowieso! smile


edit: ich freue mich natürlich auch auf dein kommendes Feedback zu Kill Bill!
Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
Avatar
AldrichKillian : : Black Panther
19.01.2014 20:23 Uhr
0
Dabei seit: 24.05.13 | Posts: 2.142 | Reviews: 20 | Hüte: 143
So, Häuptling sittingbull, deine Kritik zu "Zwei glorreiche Halunken" ist zweifelsohne deine bisher beste und macht durchgehend Spaß zu lesen, besitzt keine unnötigen Längen trotz eines relativ langen Textes, doch aufgrund der zahlreichen netten Hintergrund-Informationen vergeht diese Kritik im Nu und ich persönlich hätte sogar noch mehr lesen wollen.

Warum? Weil man dir einfach in jeder Zeile deine Liebe zum Genre und insbesondere dieses Filmes anmerkt und sich auch auf den Leser überträgt, welcher sofort in den Bann der Kritik genommen wird, das schaffen nur sehr wenige Kritiker, also ausgezeichnete Arbeit!

Sehr schön gefallen mir auch deine analytischen Ansätze und wieder einmal deine positive Kritik gegenüber der Kameraarbeit oder der musikalischen Untermalung und deine genauere Betrachtung der Hauptfiguren inklusive der Darsteller ist natürlich die Spitze dieser Kritik!

Ich würde dir eigentlich was den Film selbst angeht überall zustimmen und finde diese Landschaftsaufnahmen auch grandios und der Soundtrack von Morricone ist in der Tat etwas besonderes, aber immer passendes und steht im vollkommenen Symbiose zum Filminhalt, was es selten gibt.
Vorallem die kurzen Dialoge und tollen Mimiken der Darsteller, der gewohnt harten Gewaltszenen, sowie die kritische und klasse dargestellte Auseinandersetzung mit dem Bürgerkrieg machen den Film auch für mich zu einem tollen Western-Film, auch wenn du ja bekanntlich weißt, welcher eine Film dieses Genres bei mir ganz oben steht;)

Tolle Kritik zu einem tollen Film, welche die volle Punktzahl verdient, deine andere erschienene Kritik werde ich mir in den nächsten Tagen ansehen, auch wenn es schwierig wird, diese Kritik zu übertreffensmile
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sittingbull : : Häuptling
19.01.2014 19:35 Uhr
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Ich hoffe ich konnte meinen Standpunkt zu diesem Film klar machen laughing

Hoffentlich gefällt euch die Kritik! Ich würde mich natürlich besonders über Feedback freuen! smile


Zur angesprochenen Synchro:
DVD und TV-Fassung bitte ganz schnell vergessen
Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
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