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X-Men - Erste Entscheidung

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"DOFP" als großes Finale

Anders geplant: Matthew Vaughn prangert "X-Men"-Verlauf an

Anders geplant: Matthew Vaughn prangert "X-Men"-Verlauf an
6 Kommentare - Fr, 31.05.2019 von N. Sälzle
Wie wäre es eigentlich gekommen, wenn Matthew Vaughn mit den X-Men weitergemacht hätte? Hätte eine andere Aufschlüsselung der Reihe gutgetan? Er schildert seine ursprüngliche Trilogie-Vision.
Anders geplant: Matthew Vaughn prangert "X-Men"-Verlauf an

Der Kinostart von X-Men - Dark Phoenix steht bevor und fällt passenderweise mit der Promotour für Rocketman zusammen, wo Matthew Vaughn als Produzent tätig ist. Im Zuge dessen fragte ihn ComingSoon.net, was er anders gemacht hätte, wenn er sich hätte zweiteilen und sowohl seine Kingsman-Filme drehen als auch das beenden können, was er mit X-Men - Erste Entscheidung begonnen hat. Eine Frage, die sich sicherlich auch viele X-Men-Fans schon gestellt haben.

Als Grund dafür, dass er nicht weitergemacht hat, gibt Vaughn an, man habe einfach nicht auf ihn gehört. Sein Plan sei gewesen, als zweiten Film nach X-Men - Erste Entscheidung einen über einen neuen, jungen Wolverine in den 1970er Jahren zu machen, um mit diesen Charakteren fortzufahren, mit seiner Version der X-Men. So hätte man alle von ihnen richtig kennengelernt, meint Vaughn, und sein Finale wäre X-Men - Zukunft ist Vergangenheit gewesen. Denn was sei schon größer, als Ian McKellen und Michael Fassbender und Patrick Stewart und James McAvoy zusammenzubringen?

Als er mit dem Drehbuch für X-Men - Zukunft ist Vergangenheit fertig gewesen sei, habe er sich gedacht, es wäre doch spaßig, Tom Hardy oder jemand anderen als jungen Wolverine zu casten und dann am Ende alle zusammenzuführen, erzählt Vaughn. Doch mit der Reaktion des Studios hatte er vermutlich nicht gerechnet. 20th Century Fox habe das Zukunft ist Vergangenheit-Skript gelesen und es für so gut befunden, dass man es gleich umsetzen wollte. Er habe gefragt, womit es danach weitergehen solle - man könne nirgends mehr hin, das könne man ihm glauben.

Dann habe Fox X-Men - Apocalypse gemacht, und wenn man diese Reihenfolge auch nur umgedreht hätte, wäre es besser gewesen, denkt Vaughn. Hollywood verstehe das Pacing, die Dynamik der Handlung nicht, kritisiert er und umschreibt es sehr bildhaft: Die Entscheidungsträger fahren mit 100 Sachen, während sie in den Rückspiegel blicken, und kapieren nicht, warum sie einen Unfall bauen. Wenn das mal keine harten - und wahren - Worte sind...

Quelle: Comingsoon
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6 Kommentare
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Rotschi : : M. Myers
01.06.2019 18:57 Uhr
0
Dabei seit: 17.12.09 | Posts: 1.337 | Reviews: 6 | Hüte: 20

Ich fand First Class , Vorsicht Wortspiel, Klasse :-)

Aber DoFP um Welten besser. Er war dreckig, er hat mir eine düstere Zukunft gezeigt. Und als die ersten Szenen über die Leinwand liefen und einige meiner Lieblingscharaktere zeigten. Blieb mir des Öfteren ein Kloß im Hals stecken.

Dann würde Apocalypse angeteast und ich dachte mir, geil, ein klasse 5 Mutant im nächsten Teil. Hoffentlich versauen Sie es nicht, wie einst bei X-Men Last Stand. Und was war das Endergebnis? Ein überladener Blockbuster mit zwar schön anzusehende Schauwerten, aber wenig Substanz dahinter. Nicht wirklich bedrohlich.

Diesbezüglich kann Ich Vaughns Aussage schon teilen. DoFP hätte der krönende Abschluss sein können, wenn nicht sogar müssen.

Nun bin ich trotzdem auf Phoenix gespannt. Habe aber alleine der rumorenden Laufzeit wegen Angst um den Film. Wenn da nicht mindestens 130 Minuten Laufzeit auf der Habenseite stehen sollten, dann wird das nix. Dennoch, die Hoffnung stirbt zuletzt. Möge sich der Phoenix aus der Asche erheben.

Ich liebe das Franchise einfach.

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Rafterman : : Moviejones-Fan
31.05.2019 14:32 Uhr
0
Dabei seit: 18.01.17 | Posts: 446 | Reviews: 0 | Hüte: 12

Eine andere Reihenfolge macht aus Apocalypse keinen besseren Film.

Ich sage immer die Wahrheit. Selbst wenn ich lüge!

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TiiN : : Goldkerlchen 2019
31.05.2019 13:23 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 4.393 | Reviews: 105 | Hüte: 174

Meiner Meinung nach hat man es mit der X-Men Reihe übertrieben und hatte nach dem zweiten Film (2003) bereits kein Konzept mehr, hat aber trotzdem wie verrückt die Filme ins Kino rausgehauen.
Die X-Men Filme nimmt keiner mehr wirklich ernst und sie stellen auch nichts besonderes mehr da, auch wenn sie anhand ihrer Thematik natürlich kurzweilig zu unterhalten wissen.

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Bonsai : : Moviejones-Fan
31.05.2019 12:36 Uhr
0
Dabei seit: 08.12.12 | Posts: 300 | Reviews: 2 | Hüte: 20

Nein ich bin tatsächlich seiner Meinung. Sei es Star Wars, der Star Trek reboot oder das DCU - zu schnell zu viel wollen versaut Chancen und das Gegenteil eigentlich die größte Stärke des MCU.

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MobyDick : : Moviejones-Fan
31.05.2019 11:02 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 4.060 | Reviews: 51 | Hüte: 272

Nun, ich mag ja Vaughn sehr. Aber soweit ich mich erinnere war er teilweise auch bei DoFP involviert (und hat dann vermutlich f´rustriert das Handtuch geworfen).

Aber:

1. ist das was er da erzählt vollkommener Quatsch: in First Class war Hugh Jackman schon als Wolverine zu sehen, da jetzt mit dem üblichen Namen Hardy zu kommen, ist schon ziemlich billig

2. hat er sich mit Kingsman 2 auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert

Das heisst für mich:

Der Mann tritt gerade einfach nur bei einem sterbenden Franchise nach! Da muss der Frust rechtz tief sitzen, was damals abgelaufen ist.

Unabhängig davon trauere ich seiner Vision (seiner tatsächlichen Vision!) schon hinterher, da ich zwar Singers Version von DoFP auch wirklich gut finde, aber mich seit jeher frage, was Vaughn daraus hätte machen können. Als Geschichtenerzähler halte ich von Vaughn doch mehr als von Singer

Dünyayi Kurtaran Adam
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Zombiehunter : : Moviejones-Fan
31.05.2019 10:33 Uhr
0
Dabei seit: 21.10.12 | Posts: 1.394 | Reviews: 0 | Hüte: 33

Moviejones

Den ersten Satz des Artikels nochmal lesen^^. Mir passiert das öfter passiert auch hin und wieder mal mir^^

Nur ein toter Mensch ist ein guter Zombie! :)
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