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Es - Teil 1

Es ist noch nicht komplett

Es - Teil 1 Kritik

33 Kommentar(e) - 14.09.2017 von Moviejones
Filmkritik

Es - Teil 1 Bewertung: 3.5/5

Stephen King-Verfilmungen können auch gut sein und mit Es - Teil 1 wird dies eindrucksvoll bewiesen. Darsteller und böser Clown wissen zu überzeugen, auch wenn der Film zugunsten der Zuschauer deutlich an Komplexität einbüßen musste. Buchleser sollten sich bewusst sein, dass man sich mit dieser Neuadaption deutlich weiter vom Roman entfernt als dies 1990 der Fall war. So halten sich plausible und unnötige Veränderungen in etwa in der Waage. Nach den letzten mauen Kinomonaten ist Es - Teil 1 aber trotzdem ein strahlender Lichtblick, den sich niemand entgehen lassen sollte, egal ob man mit dem Buch vertraut ist oder nicht.

Es Kritik

In dem kleinen Örtchen Derry verschwinden immer wieder Kinder auf mysteriöse Weise. Auch der Junge Bill (Jaeden Lieberher) musste vor einem Jahr den Verlust seines kleineren Bruders erleiden. Doch während seine Eltern in Lethargie gefangen sind, glaubt Bill weiterhin, dass sein Bruder irgendwo da draußen ist und so macht er sich zusammen mit seinen Freunden - dem "Club der Verlierer" Ben (Jeremy Ray Taylor), Beverly (Sophia Lillis), Ritchie (Finn Wolfhard), Mike (Chosen Jacobs), Eddie (Jack Dylan Grazer) und Stan (Wyatt Oleff) - im Sommer 1989 auf die Suche. Die Freunde ahnen nicht, welch tatsächliches Grauen unter Derry lauert und schon bald werden sie alle nach und nach von Visionen des Clowns Pennywise (Bill Skarsgård) verfolgt, der jedem von ihnen nach den Leben trachtet...

Stephen Kings "Es" gehört mit zu den besten Werken, die der Autor in seiner schon Jahrzehnte andauernden Schaffensperiode produzierte. Bereits 1990 verfilmte man diese Geschichte in einem TV-Zweiteiler, damals mit einem großartigen diabolischen Tim Curry als Pennywise grandios besetzt. Doch schon damals stellte sich heraus, dass dieser Mammut-Roman selbst in einem Zweiteiler alles andere als leicht verfilmbar ist. Entsprechend lange hat es gedauert, bis man sich erneut an die Materie herantraute.

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Auch wenn die Romanvorlage immer wieder als Horrorgeschichte beschrieben wird, trifft dies genau genommen nicht wirklich zu. Es ist eine Geschichte mit Horrorelementen und lässt sich am besten als Stand by Me - Das Geheimnis eines Sommers mit einem Clown beschreiben. Wie schon in jener Erzählung steht auch bei Es die Geschichte von Kindern im Mittelpunkt und wie diese von den Ereignissen eines Sommers geprägt werden. Freundschaft ist in beiden Fällen das zentrale Thema, welches King anstrebte. Entsprechend wichtig ist es, diese Freundschaft in Es - Teil 1 glaubwürdig zu porträtieren. Um dies möglichst authentisch zu gestalten, entschied man sich für die erste große Änderung zum Roman, denn anstatt wie dort die Geschichte mit Zeitsprüngen zu erzählen, konzentriert sich der erste Teil der Verfilmung voll und ganz darauf, wie aus Fremden Freunde werden.

Diesen Prozess darzustellen, ist weitestgehend geglückt. Die Kinder sind größtenteils gut gecastet worden, vor allem Jaeden Lieberher als Stotter-Bill und Sophia Lillis als Beverly machen ihren Job ganz ausgezeichnet. Aber auch die anderen Kinder spielen ihre Rollen überzeugend. Mängel in der Darstellung bzw. Wahrnehmung durch den Zuschauer sind dabei nicht auf die Darsteller zurückzuführen, sondern vor allem einigen unglücklichen Regieentscheidungen geschuldet, denn der Film wirkt bei der Entwicklung der Charaktere recht zerstückelt.

Hinzu kommen teils starke Abweichungen, die vor allem Romankennern sauer aufstoßen dürften. An vielen Stellen werden unnötige Änderungen vorgenommen, so hat Ritchie etwa keine Angst mehr vor Werwölfen, sondern vor Clowns, Stan, der durch seine Liebe zur Ornithologie ausgezeichnet wird, wird dieser völlig beraubt. Auch die Vorstellung von Eddie ist nicht wirklich geglückt, da die Beziehung zu seiner Mutter nicht glaubhaft rüberkommt und er auch nicht wie der kränklich-schwächliche Junge wirkt, der er eigentlich sein sollte. Überhaupt gibt es stellenweise eine massive Änderung der Gruppendynamik und unter dieser hat vor allem Mike zu leiden. Seine Rolle ist der absolute Schwachpunkt im Film, denn alle Eigenschaften, die ihn ausmachen, wurden Ben zugeschrieben, der dadurch deutlich prominenter in Erscheinung tritt, was jedoch Mike zum reinen Anhängsel und klassischen "Quotenschwarzen" werden lässt. Damit werden im schlimmsten Fall seine in Teil 2 relevanten Entscheidungen unglaubwürdig.

Überhaupt nimmt sich die neue Verfilmung viele künstlerische Freiheiten heraus. Zwar bleibt die Geschichte im Kern intakt und es gelingt größtenteils gut, die Bande zwischen den Kindern zu zeigen, jedoch erscheinen viele Änderungen einfach unnötig. Gerade der Bau des Staudamms stellt im Buch ein Szenario dar, welches den Club der Verlierer zusammenfinden lässt und die Freundschaft festigt. Auf dieses Kapitel völlig zu verzichten, sorgt dafür, dass so viele Änderungen bei der Charakterzeichnung nötig waren und die tatsächlich teils missglückt sind. Viele Änderungen gehen auch einher mit der neuen zeitlichen Einordnung; spielte der Roman in den späten 50ern, wurde die Geschichte für Es - Teil 1 in das Jahr 1989 verlegt, mit allen popkulturellen Änderungen. Hier war die Verfilmung 1990 deutlich dichter am Roman dran. Gleich vorweg: Wie schon 1990 wird aber auch 2017 auf die wohl kontroverseste Stelle im Buch verzichtet.

An anderer Stelle bleibt hingegen wieder Zeit für Momente, die man 1990 mangels Laufzeit ignorieren musste. So werden deutlich mehr Anspielungen auf die Historie von Derry gebracht und auch Horrormomente sind deutlicher. Hier fällt vor allem auf, dass mehr Morde von Pennywise thematisiert werden, darunter auch der Tod von Patrick Hockstetter. Doch zeigt sich auch, dass gerade bei den Horrormomenten nicht die gleiche Qualität geboten wird wie beim Fokus auf die freundschaftlichen Bande. Vieles ist sicherlich dem Budget von nur 35 Mio. $ geschuldet (welches nach dem phänomenalen Start sicherlich für die Fortsetzung aufgestockt wird), aber Patrick Hockstetter ist symptomatisch für ein Problem, mit dem Es - Teil 1 zu kämpfen hat. Bis auf den Klub der Verlierer sind alle Figuren unterentwickelt, so auch Henry Bowers Gang, die bis auf eine Szene nichts weiter ist als eine Gruppe Schläger. Der Tod von Patrick Hockstetter wurde im Buch zu einem zentralen und verstörenden Kapitel, im Film hingegen wird nicht nur die gesamte Rahmenhandlung mit ihm geändert, auch für mehr als einen kurzen Moment 08/15-Standardhorror ist keine Zeit.

Weniger ist gerade im Horrorbereich mehr und gerade Es sollte seine Angst aus dem ziehen, was wir nicht greifen können. So ist es zwar gut, dass sich der Film in seiner expliziten Darstellung dem Roman annähert, die Horrorsequenzen kommen aber nicht über billige Jump Scares hinaus. Um sich also zu gruseln, muss man schon eher sanfteren Gemütes sein und viel wahrer Horror geht auch durch den viel zu intensiven Einsatz von CGI flöten. Der eigentliche Horror im Roman ist jener, der nicht fassbar ist, die Agonie in Derry und die nicht greifbare metaphysische Ebene von Es. Hoffnung besteht noch, dass diese übernatürliche Ebene im zweiten Teil eine stärkere Rolle spielt, gerade wo auch hier die direkte Verbindung zu Der Dunkle Turm liegt.

Einen wichtigen Punkt haben wir uns bewusst für das Ende aufgehoben und das ist natürlich das Gegenstück zum Club der Verlierer, Pennywise der Clown. Auch wenn wir vor ein paar Jahren extrem gespannt darauf waren, wie Will Poulter diese Rolle spielen wird, macht Bill Skarsgård als Pennywise eine hervorragende Figur. Freundlich, witzig, diabolisch kommt er daher. Einen direkten Vergleich zu der Leistung von Tim Curry scheuen wir, da die Interpretation von Pennywise grundverschieden ist.

Es - Teil 1 ist nicht die perfekte Verfilmung geworden, die wir uns erwünscht haben. Gerade als Buchleser tun sich zu viele unnötige Änderungen hervor, die der Geschichte nicht gut tun und jetzt schon erahnen lassen, wie viele Anpassungen im zweiten Teil nötig sein werden, um die Geschichte zu einem Ende zu bringen. Ohne das Buch betrachtet, sieht die Sache schon ganz anders aus. Hier entpuppt sich Es - Teil 1 als überzeugender Coming of Age-Horrorfilm, der mit hervorragend spielenden Darstellern das Publikum für sich gewinnt. Dabei entpuppt er sich als deutlich humoristischer als vermutet, was aber weniger billigen Kalauern zuzuschreiben ist, sondern sich durch eine authentische kindliche Gruppendynamik ergibt.



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Es - Teil 1 Bewertung
Bewertung des Films
710
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33 Kommentare - Moviejones distanziert sich von Userbeiträgen.
MetroidFan1991
Moviejones-Fan
16.09.2017 | 15:01 Uhr16.09.2017 | Kontakt
Jonesi

Ich habe den Film auch schon gesehen und muss sagen bester Horrorfilm seid langen. Selbst ohne Horrorelemente hätte der Film mir gefallen da ich auch die jungen Schauspieler sehr gut fand. So viel CGI wie bemängelt wurde kam meiner Meinung nicht vor. Ist mir auch egal da sowas für mich nicht wichtig ist. Der Clown wurde sehr gut eingebracht und dargestellt. Die Story wurde sehr gut erzählt fande ich. Hoffendlich wird es einen zweiten Film geben ist aber auch nicht nötig finde ich. Ich gebe den Film 4 von 5 Hüten. Er wird wohl mit einer meiner Filme des jahres 2017 sein.

Hier noch ein lustiger interessanter Artikel zum Film:

Das Lititz Borough Police Department kennt sich allerdings wohl ziemlich gut damit aus, denn auf Facebook veröffentlichten sie ein paar Fotos der mysteriösen Ballon-Aktion und schrieben dazu:

„Ein bestimmter Film kommt in zwei Tagen in die Kinos und ein örtlicher Witzbold hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Film zu bewerben … Wir vergeben Punkte für die Kreativität, aber wir möchten den örtlichen Witzbold wissen lassen, dass wir komplett verängstigt waren, als wir die Luftballons von den Gullideckeln entfernten und wir bitten mit allem Respekt darum, so etwas nie wieder zu tun. Falls Sie nicht wissen, worüber wir sprechen, sucht nach „Es“ und schaut den Trailer. Aber wir empfehlen, den Trailer mit einem Freund oder Kollegen anzusehen und dabei alle Lichter anzuschalten und die Lautstärke runterzudrehen. Ihr werdet auch fliegen.“

Kurz darauf reichte die Polizei von Lititz ein Foto eines Untersuchungsbeamten nach, der eine rote Clownsperücke trug und einen der Ballons unter die Lupe nahm. Dazu schrieb man, dass sich nun eine spezielle Abteilung um den Fall kümmern würde. Humor scheinen die Beamten offensichtlich zu haben. Wir wünschen ihnen dazu noch starke Nerven, falls sie sich auch den Es-Film angucken sollten – natürlich mit angeschaltetem Licht und leisem Ton. Bilder der Aktion zeigen wir euch in unserer Bildershow.

Es 2017: Werbeaktion verängstigt Polizei - Bild 1 von 3

MisfitsFilms
Marki Mork
Geschlecht | 15.09.2017 | 03:44 Uhr15.09.2017 | Kontakt
Jonesi

Ich denke, dass die große Mehrheit das Buch nicht kennt. Die einen, weil sie Stephen King zu sehr das Fürchten lehrte, zum anderen ist der Roman mit über 3000 Seiten schon ein Brummer und zum letzten liest leider heute kaum noch jemand.

Ich hab es mir einst mit 14 angetan und war begeistert. Erst diese Woche hab ich mir jetzt den guten alten Tim mit Curry Wurst hier in Berlin angeschaut, der zwar seine Schwächen hat aber immer noch gut inszeniert ist für einen TV Film.

ES ist soweit

Auf der öffentlichen Toilette hört Dich niemand schreien ....

MrBond
Moviejones-Fan
Geschlecht | 14.09.2017 | 23:43 Uhr14.09.2017 | Kontakt
Jonesi

@MJ

"Dennoch punktet der erste Teil noch immer mit einer sehr guten Stimmung, den perfekt gecasteten Kindern und seiner bedrohlichen Atmosphäre. Der zweite Teil ist hingegen deutlich schwächer."

Dem pflichte ich bei. Als Buch-(Noch-)Nichtkenner (ich "lese" gerade das Hörbuch), liegt das aber insbesondere daran, dass mir die Darsteller nicht sympathisch genug sind. Irgendwie wollen die mich nicht abholen und mit ihnen mitfiebern lassen. Das war beim Teil 1 mit den Kids genau das Gegenteil. Bin da sehr auf die Neuverfilmung gespannt und hoffe, dass es da dann klappt.

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

Tim
King of Pandora
Geschlecht | 14.09.2017 | 23:34 Uhr14.09.2017 | Kontakt
Jonesi

@Schombi
Eigentlich ist es paradox, dass man bei King-Verfilmungen immer erst denkt: "Oh mein Gott!" Klar gibt es viel Mist, aber liegt daran, dass einfach so viel schon von ihm verfilmt wurde. Im Gegenzug gibt es sehr viele sehr gute Filme, viele nicht nur gut sondern überdurchschnittlich.

Moviejones
Das Original
14.09.2017 | 23:31 Uhr14.09.2017 | Kontakt
Jonesi

@TiiN & Schombi Die 90er-Verfilmung hat natürlich einen Nostalgiebonus, weswegen ein objektiver Vergleich sehr schwer fällt. Nachdem wir das Buch gelesen hatten, wurde auch der Blick auf den Zweiteiler verändert, einfach weil sehr viele Szenen fehlen. Dennoch punktet der erste Teil noch immer mit einer sehr guten Stimmung, den perfekt gecasteten Kindern und seiner bedrohlichen Atmosphäre. Der zweite Teil ist hingegen deutlich schwächer. Die Neuverfilmung teilt sich so manche Stärke, die wir bei der 90er-Fassung schätzen.

Wie schon bei der Frage nach Pennywise gibt es unserer Meinung nach keine bessere oder schlechtere Verfilmung. Jede hat ihre Stärken und Schwächen, wobei die Neuverfilmung sowieso nicht im vollen Umfang bewertet werden kann, es fehlt einfach Teil 2 und dieser kann durchaus die Rezeption des vorliegenden Films verändern (positiv wie negativ).

Schombi
Moviejones-Fan
Geschlecht | 14.09.2017 | 17:28 Uhr14.09.2017 | Kontakt
Jonesi

Dieser Beitrag wurde am 14.09.2017 17:29 Uhr editiert.

@moviejones

mich würde auch interessieren wie Ihr die Verfilmung von 1990 fandet im Vergleich zur jetzigen, aber nur so am Rande weil ihr geschrieben habt das der jetzige sich noch weiter entfernt vom Buch.

Nun zu meiner Bewertung:

Ich hatte schon das große Glück ihn sehen zu dürfen und bin sehr sehr zufrieden.

ich bin Stephen King Fan und habe alle seine Bücher im Schrank stehen. Ich bin der Meinung das diese Version sich doch schon recht eng an das Buch hält. Die Verlegung in die 80er finde ich legitim und voll in Ordnung. Natürlich kann das Buch nicht 1 zu 1 übernommen werden fürs Medium Film, aber das endresultat überzeugt mich voll und ganz. Ich war erst skeptisch gegenüber den neuen Pennywise muss aber sagen schapo Bill absolut genial gespielt.

Ich freue mich schon sehr auf Teil 2 und dort sagte der Ressigseur schon das man vermutlich mehr Mittel zur Verfügung hat um gerade die zwischen Welten genau und passend ins Licht zu rücken ( Bills mentale Reise ; Schildkröte etc )

Bei King Verfilmungen denke ich zu erst immer oh mein Gott , weil einfach , und da stimmen die meisten bestimmt zu , es zu viele fehl versuche schon gibt . Selten bin ich positiv vom Ergebniss überrascht ( die guten: der Nebel, die Verurteilten, Misery )

Fazit: es ist manches Umgewandelt, ja aber es sind für mich vertretbare Umwandlungen die wie ich finde logisch in Teil 2 weiter geführt werden können ohne noch mehr abzuweichen vom Buch, daher ist dies die allererste King Verfilmung die von mir volle Punktzahl bekommt, da sie mich einfach gefesselt, erschreckt und überzeugt hat, dass King Verfilmungen eben doch auch klappen können.

5/5 Punkte Must See Movie 2017

Duck-Anch-Amun
Moviejones-Fan
Geschlecht | 14.09.2017 | 16:38 Uhr14.09.2017 | Kontakt
Jonesi

Ich hatte durch die Lobeshymnen im Netz ebenfalls eher mit einer 4 gerechnet, aber eine 3,5 ist doch immer noch sehr gut. Keine Ahnung wo das Problem ist, hatte ich schon bei WW nicht verstanden.
Da meine Bibliothek das Buch nicht zur Verfügung hat, werd ich wohl erst mal den Film anschauen müssen. Ich kann MJ-Kritikpunkte aber durchaus verstehen und finde es gut, dass sie den Buchvergleich wagen - dieser kam in den anderen Kritiken die ich las eigentlich immer zu kurz. Wenn man als Buchkenner nun bereits erkennt, dass man einiges zurecht biegen muss für Teil 2, dann ist dies sicherlich ärgerlich. Mir kommen da sofort Erinnerungen an Eragon auf. Die Punkte die wichtig sind funktionieren auch für MJ, bei den anderen Punkten wird man abwarten müssen ob man das Buch las, das Buch und den Film von 1990, nur den Film oder gar nichts (so wie ich)

TiiN
Pirat
Geschlecht | 14.09.2017 | 15:56 Uhr14.09.2017 | Kontakt
Jonesi

@Moviejones

Mich würde interessieren, wie ihr die Erstverfilmung aus den 1990er Jahren bewerten würdet. Ich kenne das Buch nicht, bin aber vom Fernsehfilm von damals sehr begeistert. So fällt es mir schwer, eure Kritik richtig einzuordnen, auch wenn ihr ein paar Vergleiche zum Fernsehfilm ja gezogen habt.

MobyDick
Moviejones-Fan
14.09.2017 | 15:19 Uhr14.09.2017 | Kontakt
Jonesi
1

WingZZZ:

Kommt immer auf den Kontext an, und sei es nur drei Zeilen, muß jeder für sich selbst wissen.

Dünyayi Kurtaran Adam
WiNgZzz
Moviejones-Fan
Geschlecht | 14.09.2017 | 14:37 Uhr14.09.2017 | Kontakt
Jonesi

@luhp92: Ein Buch mit 1500 Seiten auslassen, wegen einer Szene die wie sie dort ist kaum eine Seite füllt?

Ach komm...