Glückwunsch, es ist ein Prequel!

"The Purge 4" behandelt die erste Purge-Nacht - Casting im Gange

"The Purge 4" behandelt die erste Purge-Nacht - Casting im Gange
2 Kommentare - Di, 26.09.2017 von R. Lukas
"The Purge - The Island" heißt nicht ohne Grund so. Auf Staten Island fängt alles an, und es springt sogar was dabei heraus. Alles Weitere von James DeMonaco.
"The Purge 4" behandelt die erste Purge-Nacht - Casting im Gange

Update: Dem Tracking Board zufolge sind die ersten beiden Castmitglieder für The Purge - The Island gefunden, zwei noch relativ unbekannte. Es handelt sich um Y’lan Noel (Insecure) und Lex Scott Davis (Training Day). Wer das Franchise einigermaßen kennt, weiß, dass sie vermutlich um ihr Leben rennen werden.

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Obwohl er die Regie an Gerald McMurray (Burning Sands) abgetreten hat, bleibt The Purge-Schöpfer James DeMonaco beim vierten Teil The Purge - The Island stark involviert. Er kümmert sich immerhin noch ums Drehbuch, weiß also bestens über alle Vorkommnisse Bescheid. Ein Prequel wird es, aber nicht irgendeins: The Purge - The Island lässt uns an der allerersten, noch sehr experimentellen Purge-Nacht auf Staten Island teilhaben. Wir erleben mit, wie der irrsinnige Plan der Neuen Gründungsväter Amerikas, die Gesellschaft zu säubern, indem jedes Jahr eine Nacht lang alle Verbrechen legalisiert werden, in Gang gesetzt wurde.

Aber warum sollte überhaupt jemand an einem solchen Purge-Betatest-Event teilnehmen wollen? Für dieses Problem hat DeMonaco eine Lösung parat: Er habe sich gefragt, wie man Leute dazu bringen könnte, nicht einfach nach Brooklyn abzuhauen, sondern zu Hause zu bleiben und die erste Purge mitzumachen. Was passiert, ist, dass man anfängt, es zu monetarisieren. Den Ärmsten in dem New Yorker Stadtbezirk werden hübsche Summen Geld geboten, damit sie sich beteiligen. Monetarisierung von Mord und Gewalt, finanzielle Anreize fürs Töten und Sich-töten-Lassen - so grotesk entsteht die Idee der Purge und wird die Gesellschaft manipuliert.

Nichtsdestotrotz soll The Purge - The Island der zuschauerfreundlichste der The Purge-Filme sein. DeMonaco schwärmt von einem "kick-ass" dritten Akt und erzählt, dass es einen Antihelden gibt, einen einzelnen Helden namens Williams (statt einer ganzen Gruppe), der von Clint Eastwoods Charakter aus Erbarmungslos inspiriert ist. Ein sehr cooler, moderner Badass, der sich im Laufe der Story rehabilitiert. Zur The Purge Serie sagt DeMonaco, dass sie sich zwischen dieser ersten experimentellen Purge und den Ereignissen von The Purge - Election Year einsortiert. Die Hauptcharaktere werden ausgefeilter sein als in den Filmen, da man alles entschleunigt und sich in den zehn zur Verfügung stehenden Stunden naturgemäß mehr Zeit lassen kann. Mittels Flashbacks lernen wir die Figuren auch außerhalb der Purge kennen, ihre normalen Leben und ihre Vergangenheit.

Quelle: Vulture
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2 Kommentare
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LindaFB : : Splitter
09.09.2017 11:09 Uhr
0
Dabei seit: 03.10.16 | Posts: 428 | Reviews: 0 | Hüte: 6

Purge glänzt nicht zuletzt azfgrund des gesellschaftskritischen Aspektes. Sowohl was die Eliten als auch den Normalbürger betrifft. Das sollte auch in der Serie beibehalten werden. Ich bin zuversichtlich

"Kennen sie mich noch? Hm? Hm?"

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sublim77 : : Moviejones-Fan
09.09.2017 10:30 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 2.274 | Reviews: 17 | Hüte: 148

Das hört sich alles wirklich sehr interessant an. Sowohl der neue Purge Film, als auch die Serie. Ich muss wirklich sagen, dass The Purge für mich eine der Überraschungen der letzten Jahre ist. Als der erste Teil herauskam, habe ich ihn eine ganze Zeit lang ignoriert. Die Idee des Films fand ich einfach zu Hahnebüchen. Für mich, von vorne herein eine klassische Totgeburt. Ich hatte dem Film keine wirklichen Erfolgschancen zugetraut. Irgendwann bekam ich The Purge dann doch in die Finger und was soll ich sagen, ich war sehr positiv überrascht. Als der zweite Teil herauskam war ich gespannt, ob man nun einfach einen Aufguss des ersten Teils hinterherschob, was wegen des doch recht unerwarteten Erfolgs erwartbar war, doch ich wurde wieder überrascht, denn der zweite Teil war weder ein Abklatsch, noch konnte man einen qualitativen Abwärtstrend feststellen, im Gegenteil, ich fand, dass der zweite Teil eine klare Steigerung zum ersten war. Ebenso war es beim dritten Teil, den ich erneut besser als seine Vorgänger fand und das, obwohl die Erwartungen diesmal wesentlich höher waren. Nun ist The Purge zu einem recht beachtlichen Franchise angewachsen. Es steht eine Serie und der mittlerweile vierte Teil bevor. Meine Erwartungen sind nun natürlich sehr hoch. Die Ideen und Möglichkeiten für Fortsetzungen jeder Art sind mannigfaltig. Da man sich von forne herein nicht an die gleichen Personen, sondern eben am Thema selbst orientiert, sind den Geschichten die man erzählen könnte fast grenzenlos. Ich bin wirklich sehr gespannt, was uns die Purge-Nacht noch alles bieten wird.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

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