Tenet | Film 2020 - Kritik - Trailer - News | Moviejones
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Tenet (2020)

Ein Film von Christopher Nolan mit John David Washington und Robert Pattinson

Meine Wertung
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Tenet Inhalt

Bewaffnet mit nur einem einzigen Wort - "Tenet" - und ums Überleben der ganzen Welt kämpfend, reist der Protagonist durch eine Zwielichts-Welt der internationalen Spionage, auf einer Mission, die sich in etwas jenseits der Echtzeit entfaltet. Keine Zeitreise. Inversion.

Cast & Crew

Wer ist der Regisseur von Tenet und wer spielt mit?

OV-Titel
Tenet
Format
2D
Der Film erhielt die FSK-Freigabe "Freigegeben ab zwölf Jahren".
Spannende Filme
Horizont erweitern

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111 Kommentare
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eli4s : : Moviejones-Fan
10.09.2020 09:44 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.538 | Reviews: 31 | Hüte: 104

@luph92

Ja, das würde ich im Großen und Ganzen so unterschreiben.

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Scarecrow : : Moviejones-Fan
09.09.2020 23:56 Uhr
0
Dabei seit: 09.09.11 | Posts: 309 | Reviews: 0 | Hüte: 3

Ich war heute nun das dritte mal in Tenet der Film zählt für mich neben Interstellar und Prestige ganz klar zu den Besten Filmen die Nolan gemacht hat.

Volle Punktzahl!

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
09.09.2020 18:46 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 14.563 | Reviews: 161 | Hüte: 520

@eli4s

Hier ein weiteres Review, das nach deinem Geschmack sein könnte.

https://www.moviepilot.de/movies/tenet/kritik/2428362

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
09.09.2020 17:46 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 14.563 | Reviews: 161 | Hüte: 520

@eli4s
"Hier nun verschmelzt er ja zwei verschiedene "Timelines" gleichzeitig innerhalb ein und derselben Szene/Sequenz"

Achso, ja. Das stimmt natürlich.

"I´m Thinking of Ending Things" habe ich leider noch nicht gesehen. Bisher fehlte mir die Zeit und/oder die richtige Verfassung oder Stimmung dafür. Möchte ich aber in den nächsten Tagen in Angriff nehmen.

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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eli4s : : Moviejones-Fan
09.09.2020 12:49 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.538 | Reviews: 31 | Hüte: 104

@PaulLeger

ja, da sind wir uns einig. Ich finde darüberhinaus auch das Schauspiel der Dame nicht sonderlich berauschend (in diesem Film).
Ich weiß nicht, inwieweit er sich da an Konventionen bindet, diesen Part einzubauen. Es funktioniert wirklich nicht. In Inception hat es mit Mal/Cobb funktioniert, finde ich.

Was ich halt sage ist, dass dieses Element den Film nicht trägt und es meiner Meinung nach vernachlässigbar ist, da der Film/weite Teile des Films auch unabhängig davon funktioniert/en. Und dass diese Teile eben durchaus beeindruckend sind. Also sein narratives Konzept, dass er sinnvoll mit der Story zu verknüpfen und umzusetzen weiß und teilweise Sequenzen beinhaltet, die ich zumindest so noch nicht gesehen habe (ungefähr ab der Szene als der Protagonist erneut (invertiert) durch das "Drehkreuz" am Flughafen geht und von da bis zum Ende - da kommt der Film wirklich zusammen). Siehe unten.

@all

Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge zu Im Thinking of Ending Things.

MJ-Pat
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CINEAST : : ReReleaser
09.09.2020 06:47 Uhr
0
Dabei seit: 17.11.09 | Posts: 1.781 | Reviews: 6 | Hüte: 68

@eli4s

Hatte den zwar auf der Watchlist, aber mir ist völlig entgangen, dass der schon verfügbar ist...bis zu deiner Kritik. Wird also die Tage (bestenfalls) gesichtet.

- CINEAST -

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
08.09.2020 23:57 Uhr | Editiert am 09.09.2020 - 00:11 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 1.043 | Reviews: 8 | Hüte: 142

@ eli4s

Genauso wie ich dir zustimme, dass ne gute Charakterisierung nicht nur auf bestimmte genres zutrifft, sollte auch festgehalten werden, dass eben nicht jeder Film eine solche zwangsweise benötigt

Klar, Kubricks "2001" wäre ja so ein Paradebeispiel für einen Film, der bewusst auf Charakterisierung der menschlichen Figuren verzichtet. Aber Kubrick bleibt dabei eben konsequent und zeigt uns die Figuren in rein funktionalen Rollen, die erst gar nicht versuchen, emotionale Anteilnahme einzufordern.

Bei Tenet ist es hingegen anders, Nolan zeigt - oder besser gesagt: erzählt - uns ja in mehreren ausführlichen Szenen die Gefühlswelt der Frau und die behauptete Liebe zu ihrem Sohn. Das soll also offensichtlich den Zuschauer emotional involvieren, es klappt nur überhaupt nicht, weil es schlecht umgesetzt ist. Du schreibst ja selbst, dass die Frau fehl am Platz wirkt. Da hätte Nolan eben so konsequent sein und gänzlich auf diesen erzählerischen Ballast verzichten sollen, so ist diese emotionale Schiene aber im Film und sie wurde schlecht umgesetzt, ergo ist es legitim, dies zu kritisieren.

Man kann gerne darüber diskutieren, wie stark man diesen Kritikpunkt jetzt gewichten muss, da natürlich nicht das Hauptaugenmerk des Films darauf liegt. Ich habe Tenet ja auch nicht mit 2 Hüten abgestraft, sondern immer noch im positiven Bereich bewertet, daran sieht man ja, dass ich diesen Punkt auch nicht besonders stark gewichtet habe. Ihn jedoch kategorisch für ungültig zu erklären wie es dieser Schmitt offenbar tut, halte ich allerdings ganz klar für den falschen Ansatz.

Zum Kaufman-Film: Hoffe, dass ich am Wochenende die Zeit finde ihn zu schauen. Einem ersten Überblick zufolge spaltet der die Gemüter ja mindestens so wie Tenet, bin gespannt.^^

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eli4s : : Moviejones-Fan
08.09.2020 19:43 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.538 | Reviews: 31 | Hüte: 104

@Luph92

ja, ich war kein so großer Fan von Dunkirk und Interstellar. Deine Tenet Kritik habe ich noch nicht gelesen. Da bin ich noch am Nachholen. Danke im Zuge dessen auch für den Link.


Zumindest mich klar an "Memento". Dieses Reverse-Storytelling bzw. genauer die Zangenbewegung praktizierte Nolan da über den gesamten Film hinweg und nicht nur in einzelnen Szenen.

Ja, absolut. Aber ich denke, Nolan geht hier nun noch einen logischen Schritt weiter. In Memento laufen die "Timelines" ja noch parallel (unterbrochen durch flashbacks), um dann am Ende zusammenzukommen.
Hier nun verschmelzt er ja zwei verschiedene "Timelines" gleichzeitig innerhalb ein und derselben Szene/Sequenz und löst sie auch ebenfalls sehr schön und sinnvoll in Verbindung mit der Story auf. Und es sind nicht nur vereinzelte Szenen. Die Gesamte letzte Stunde/dreiviertel Stunde ist doch konstant in diesem Modus, den er vorher (zugegebenermaßen oft etwas mühsam) vorbereitet hat.

Ja, es kommt natürlich auf den Kontext an.

OFF TOPIC:
Wann gedenkst du (/ihr) denn "Im thinking of ending things". Da erhoffe ich mir auch die ein oder andere gute Diskussion...

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
08.09.2020 18:06 Uhr | Editiert am 08.09.2020 - 18:14 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 14.563 | Reviews: 161 | Hüte: 520

@eli4s
"Für mich sein bester seit Inception."

Oof, da gehen wir dann doch unterschiedliche Wege^^ Ich mochte "Tenet" ja auch sehr, aber würde den schon zu den schwächsten Nolan-Filmen zählen. Gerade gegen "Interstellar" und "Dunkirk" aus den 2010ern sieht der für mich kein Land.

"Mit seinem " Reverse-engineering " erinnert Tenet"

Zumindest mich klar an "Memento". Dieses Reverse-Storytelling bzw. genauer die Zangenbewegung praktizierte Nolan da über den gesamten Film hinweg und nicht nur in einzelnen Szenen.


"Das ist DIE Leistung, die Nolan verfolgt. und genau deswegen braucht er nicht nur keine große Charakterisierung, er geht ihr ganz bewusst aus dem Weg. Er will überspitzt gesagt, den das filmische Erzählen neu denken oder zumindest erweitern."

Oh, dann wird dir sicherlich folgendes Review zusagen. Auf die Art und Weise würde ich persönlich zwar nicht an den Film herantreten, aber es ist doch schon interessant.
- -> https://www.moviepilot.de/movies/tenet/kritik/2426339

"dass ne gute Charakterisierung nicht nur auf bestimmte genres zutrifft, sollte auch festgehalten werden, dass eben nicht jeder Film eine solche zwangsweise benötigt"

Da wären wir passenderweise zum Beispiel auch wieder bei "Dunkirk", der bewusst darauf verzichtet, um etwas Bestimmtes auszusagen. Es kommt eben immer auf den Kontext an.

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
08.09.2020 17:58 Uhr | Editiert am 08.09.2020 - 18:07 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 14.563 | Reviews: 161 | Hüte: 520

@CINEAST
"Heute komme ich luhp92 ; )einfach mal zuvor"

Hehe. Ja, das Teilen des zweiten Schmitt-Video habe ich mir bewusst gespart. Zum Einen, weil es da nur indirekt um "Tenet" geht und zum Anderen, weil ich da mit Schmitts Aussagen nicht so konform gehe. Beim Thema Logiklücken geht er nicht weit genug (bei "Tenet" ist die Kritik Unsinn, bei anderen Filmen aber nicht?), das Psychologisieren von Charakteren sehe ich auch nicht als großes Übel an und natürlich kann sich Schmitt da sein Serien-Bashing nicht verkneifen.

Ansonsten kritisiert Schmitt da eh Offensichtliches. Wenn Filme wegen Logiklücken, mangelnder Emotionalität oder fehlender Charakterentwicklung ohne Kontext kritisiert werden, halte ich das auch für den falschen und einen Diskurs abblockenden Weg, aber das Ignoriere ich mittlerweile eher und lese ich nur noch nebenbei.

@eli4s
"zum Filmanalyse-Schmitt... ich würde dich, PaulLeger, gern ermutigen, doch mal hin und wieder reinzuschauen. Ich hab den Typ am Anfang auch stark abgelehnt. Aber er hat doch immer wieder sehr interessante Perspektiven zu bieten, die sich auch deutlich von den meisten anderen abheben."

Dito, kann ich nur bestätigen.

"Dit is einfach kleinlich, weeste? Kleinjeld macht kleinlich, Alter. Dieset Rechnen und Feilschen und Anjebote lesen, Flaschenpfand, weeste? Dit schlägt dir einfach auf de Seele."

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eli4s : : Moviejones-Fan
08.09.2020 16:51 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.538 | Reviews: 31 | Hüte: 104

@Raven13

inwiefern? Das klingt in meinen Augen nach einer sehr festgefahrenen Sichtweise auf das Medium. Es gibt nicht nur eine Art, einen Film zu drehen. Erzähl das mal all den wirklich experimentellen filmischen Strömungen.

und billig schon gar nicht. eine neue/erweiterte Erzählperspektive zu etablieren ist ein verdammt schwieriges Unterfangen...

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
08.09.2020 15:53 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 4.226 | Reviews: 45 | Hüte: 394

@ eli4s / CINEAST

"Das ist DIE Leistung, die Nolan verfolgt. und genau deswegen braucht er nicht nur keine große Charakterisierung, er geht ihr ganz bewusst aus dem Weg. Er will überspitzt gesagt, den das filmische Erzählen neu denken oder zumindest erweitern."

Sorry, aber in meinen Augen klingt das nach ner billigen Ausrede.

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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eli4s : : Moviejones-Fan
08.09.2020 13:59 Uhr | Editiert am 08.09.2020 - 16:59 Uhr
0
Dabei seit: 22.02.12 | Posts: 2.538 | Reviews: 31 | Hüte: 104

@Cineast/PaulLeger

hehe, ne. Ich bin da deiner Meinung. Die Gewichtung ist hier sehr wichtig, die Perspektive, aus der man den Film betrachtet.
Das gepostete Video greift das ja auch auf. Fand ich sehr gut.
Das ist genau, was ich mit dem Begriff der Form meinte. Also aus einer medientheoretischen/medienspezifischen Sichtweise ist der Film ein ziemlicher Erfolg. Nolan ist explizit nicht daran interessiert, seine Geschichte konventionell zu erzählen. Die durchaus sehr gewöhnliche Story ist nur der Rahmen, in dem er sich bewegt (und auch für den Zuschauer, um sich zurecht zu finden) um sich derweil ganz konkret mit dem Medium Film zu beschäftigen und narrative Strategien neu auszuloten bzw. voranzutreiben. Wie er das hier auf diesem Level visuell/erzählerisch umsetzt, das halte ich für eine ziemliche Leistung. Das ist DIE Leistung, die Nolan verfolgt. und genau deswegen braucht er nicht nur keine große Charakterisierung, er geht ihr ganz bewusst aus dem Weg. Er will überspitzt gesagt, den das filmische Erzählen neu denken oder zumindest erweitern. (Natürlich erfindet er das Rad nicht ganz neu, soweit geht es sicher nicht, aber) er macht denke ich - auch was sein eigenes Oeuvre betrifft - einen guten Schritt in diese Richtung. Löblich ist das allemal. Je mehr ich drüber nachdenke, desto mehr gefällt es mir.

zum Filmanalyse-Schmitt... ich würde dich, PaulLeger, gern ermutigen, doch mal hin und wieder reinzuschauen. Ich hab den Typ am Anfang auch stark abgelehnt aufgrund seiner doch hin und wieder herablassenden Art und seiner selbstgefälligen Präsentation. Und das mag ich bis heute nicht. Aber er hat doch immer wieder sehr interessante Perspektiven zu bieten, die sich auch deutlich von den meisten anderen abheben. Heißt ja nicht, dass man zustimmen muss, aber interessant kann es ja trotzdem sein.

Außerdem, um fair zu sein. Er hat das so verallgemeinert gar nicht gesagt mit den genres. Er hat nur ein paar Beispiele genannt, die auf Emotionalität und Figuren fokussiert sind und mit tenet verglichen.

Genauso wie ich dir zustimme, dass ne gute Charakterisierung nicht nur auf bestimmte genres zutrifft, sollte auch festgehalten werden, dass eben nicht jeder Film eine solche zwangsweise benötigt

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
08.09.2020 01:03 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 1.043 | Reviews: 8 | Hüte: 142

@ CINEAST

Kein Problem, würde mich auf jeden Fall freuen wenn du die Zeit findest.

MJ-Pat
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CINEAST : : ReReleaser
08.09.2020 00:38 Uhr | Editiert am 08.09.2020 - 00:42 Uhr
0
Dabei seit: 17.11.09 | Posts: 1.781 | Reviews: 6 | Hüte: 68

@PaulLeger

..wenn die Zeit^^ nicht wäre..ich würde hier deutlich mehr ausformulieren, als ich es häufig tue.

Bei Tenet werde ich es vielleicht zum Wochenende mal schaffen. War auch eher Zufall, dass ich gerade drüber gestolpert bin und ich war mir sicher, dass es morgen von luhp92 ohnehin gepostet worden wäre : D

Den von dir angesprochenen Part meine ich unter anderem mit "überspitzt" und "billiger Vergleich". Ich empfand ihn auch immer als etwas zu schnöselig und effektheischend, mit seinem "Ich bin wichtig"-Setting, habe aber mittlerweile festgestellt, dass ich ihm damit durchaus Unrecht getan habe...wenn ich auch trotzdem kein Fan von ihm bin...aber er ist schon ne Type...

Ich bin aber eigentlich auch kein Fan von "Schaut euch das an, das ist auch meine Meinung"-Bildern, Texten, Videos etc...hier passte es halt gerade...und ich bin wie gesagt gerade kanpp bei Zeit. ; )

- CINEAST -

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