Moviejones.de ist ein kostenloses Angebot, welches sich durch Werbung refinanziert. Adblocker minimieren die Einnahmen monatlich um 40%. Wenn du möchtest, dass wir auch in Zukunft unsere Redakteure bezahlen können, deaktiviere bitte deinen Adblocker.

Du willst dennoch keine Werbung oder diese deutlich minimieren?

Hier mehr erfahren
Moviejones finanziert sich nur über Werbung
Möchtest du MJ helfen, deaktivere bitte deinen Adblocker. Falls du dennoch weniger Werbung sehen willst und das sogar kostenlos, erfährst du hier mehr.

Alita - Battle Angel

Kritik Details Trailer Galerie News
Verliebter Berserker

Alita - Battle Angel Kritik

Alita - Battle Angel Kritik
21 Kommentare - 01.02.2019 von Moviejones
Wir haben uns "Alita - Battle Angel" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
Alita - Battle Angel

Bewertung: 4 / 5

Alita - Battle Angel, oder besser gesagt "Battle Angel Alita", begleitet uns seit dem Beginn von Moviejones, denn das Filmprojekt von James Cameron gehörte zu den ersten 400 Filmen, die wir in unsere Datenbank aufnahmen. Dass es nunmehr zwölf weitere Jahre dauern sollte, bis sein Herzensprojekt - mit ihm als Produzent - erschien, konnte keiner ahnen. Aber was lange währt, wird gut und trotz des undankbaren Februarstarts haben wir ein imposantes und actionreiches Sci-Fi-Märchen gesehen, das auf dem berühmten japanischen Manga beruht.

Alita - Battle Angel Kritik

Der Cyber-Doktor Ido (Christoph Waltz) findet auf einem Schrottplatz in Iron City den zerstörten, aber noch aktiven Körper eines Cyborgs. In seiner Klinik flickt er den Körper zusammen und gibt dem offenkundig weiblichen, jungen Wesen den Namen Alita (Rosa Salazar). Als sie erwacht, kann sie sich an nichts erinnern und muss das "Leben" neu lernen. Auf ihren Streifzügen in der Stadt lernt sie den Jungen Hugo (Keean Johnson) kennen und durch ihn auch die Freude an Motorball, einer intensiven Sportart, die unzählige Fans anzieht. Eines Tages erkennt Alita jedoch, dass sie über spezielle Kampffähigkeiten verfügt und auf der Suche nach ihrer Vergangenheit und als möglicher "Hunter Warrior" könnten ihr diese unschätzbare Dienste erweisen...

Trailer zu Alita - Battle Angel

Wirkten die Effekte von und um Alita vor allem im ersten Trailer extrem befremdlich, legt sich dieses Gefühl im Kinosessel unglaublich schnell. Dies hat zum einen mit den Optimierungen, vor allem an den Augen, zu tun, aber auch, weil besonders Alita extrem glaubwürdig inszeniert ist und ihre Emotionen, Regungen und Interaktionen echt wirken. Ein spürbarer Schritt nach vorne, vor allem wenn dies mit dem CGI-Einheitsbrei verglichen wird, der sonst dem Zuschauer serviert wird. Hier zeigt sich wohl auch die Erfahrung von James Cameron, der dem Regisseur Robert Rodriguez beratend zur Seite stand, obwohl er genug mit seinem eigenen Avatar-Mamutprojekt zu tun hat.

Wer mit den Mangas bisher noch nicht in Kontakt gekommen ist, wird unweigerlich einige Motive in Alita - Battle Angel wiedererkennen. Gewisse Ähnlichkeiten zu anderen Cyberpunkgeschichten sind dabei einfach nicht zu verhindern, vor allem Ghost in the Shell und Akira fallen einem sofort ein. Aber auch sonst bedienten sich andere Macher inspirativ an der Vorlage und da fällt einem Elysium aus der jüngsten Zeit ein. Dennoch wirkt es nicht so, als hätte man das alles schon einmal gesehen. Zwar wird auch hier eine eher dystopische Vision gezeichnet, wir sind aber weit von der depressiven Stimmung eines Blade Runner entfernt. Wir erleben die Welt durch die Augen eines fast verspielten Mädchens, welches rausfinden muss, wer es ist und wie die Welt funktioniert, erste Liebe inklusive. Klingt kitschig, passt im vorliegenden Plot aber sehr gut, vor allem da der Film auf den ersten Blick mit zwei Stunden gar nicht so lang erscheint, sich aber eben nicht in unzähligen Actionsequenzen verliert und somit viel Zeit der Entfaltung zentraler Figuren widmet.

Zwar bleiben einige Protagonisten und Motivationen dennoch etwas blass und hätten mehr Ausarbeitung verdient gehabt, anderseits ist hier auch klar zu sagen, dass wir es mit dem Auftakt einer viel größeren Geschichte zu tun haben. Denn Alita - Battle Angel bedient sich vor allem der ersten beiden Mangas von Yukito Kishiro, auch wenn bis Band 4 Elemente zu finden sind. So spielt Motorball schon eine wichtige Rolle, was gerade Fans gefallen dürfte. Anders sieht es mit den Figuren im Hintergrund aus; während Vector (Mahershala Ali) und Chiren (Jennifer Connelly) als zentrale Antagonisten in diesem Film herhalten, lauert im Hintergrund immer dieser obskure Nova, der von zentraler Bedeutung für Alitas Vergangenheit ist. Die Geschichte hierzu ist für den Zuschauer aber nur schwer zu greifen, überlagert manchmal den Hauptplot und verkompliziert manches. Kenner der Mangas wissen, wie wichtig diese Handlung später noch werden wird, aber hier bleiben erst mal nur Fragezeichen.

Gerade weil der finanzielle Erfolg von Alita - Battle Angel nicht garantiert ist und der Kinostart im Februar extrem unglücklich gelegen, bleibt zu befürchten, dass der Film sich damit für eine Marschrichtung entschieden hat, der man letzten Endes nie folgen wird. Es wird sehr stark auf den internationalen Erfolg ankommen, ob ein zweiter Teil überhaupt realistisch ist und auch dann hängt vieles in Zukunft von Disney ab, die bald die Rechte an dem Film besitzen werden. Gerade diese ungewisse Ausgangslage hängt wie ein Damoklesschwert über dieser Story, denn Alita - Battle Angel ist erstaunlich gut geworden, sieht man von kleineren Macken ab. Die Besetzung ist abwechslungsreich, das Setting erfrischend, die Herangehensweise anders, für einen Blockbuster alles ziemlich emotional, und hätte man hier und da statt auf Computer sogar noch etwas praktische Effekte verwendet (wir sagen nur Gehirn), wäre sogar noch mehr drin gewesen.

Was bleibt ist die Erkenntnis, dass Robert Rodriguez durchaus in der Lage ist, einen Big Budget-Film zu stemmen und das Ergebnis dann auch zu überzeugen vermag. Jetzt müssen das nur noch mehr als eine Handvoll Zuschauer erkennen, dass hinter den Trailern mehr steckt und dass die auf den ersten Blick vielleicht einfache Story Überraschungen bereithält - die noch gar nicht abzusehen sind und rückblickend als ziemlich großer Mindfuck in die Kinogeschichte eingehen könnten, wenn man dem Film die Reihe schenkt, die er und die Zuschauer verdienen. Also Daumen drücken und hoffen, dass wir Alita irgendwann noch einmal wiedersehen.

Alita - Battle Angel Bewertung
Bewertung des Films
810
Galerie Galerie Galerie Galerie Galerie Galerie
DVD & Blu-ray
AmazonAmazonAmazonAmazonAmazon

Weitere spannende Kritiken

Men in Black - International Kritik (Redaktion)

BiB - Boring in Black

Poster Bild
Kritik vom 12.06.2019 von Moviejones - 19 Kommentare
Charme, Witz, dazu ein wenig Alienhumor und gute Action? All das, was die Men in Black-Grundidee ausmacht, wird in Men in Black - International schmerzlich vermisst. Bis auf eine gelungene Optik mit meist sehr schönen Schauplätzen ist das ganze Unterfangen von Beginn an zum Scheitern verur...
Kritik lesen »

The Dead Don’t Die Kritik (Redaktion)

Stars vs. Untote

Poster Bild
Kritik vom 11.06.2019 von Moviejones - 6 Kommentare
Die Stars sind die Stars in diesem gar nicht mal so kreativen Zombieabenteuer. Zwar bleibt sich Jim Jarmusch weitestgehend treu und schafft es mit seiner Zombievision, eine Menge bekannter Schauspieler vor die Kamera zu locken. Aber auch das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass diese sc...
Kritik lesen »
Mehr Kritiken
Horizont erweitern

Was denkst du?
21 Kommentare
MJ-Pat
Avatar
CINEAST : : Killerkind
21.02.2019 21:33 Uhr | Editiert am 21.02.2019 - 21:41 Uhr
0
Dabei seit: 17.11.09 | Posts: 1.196 | Reviews: 3 | Hüte: 26

@Strubi

Alles piano ;)

Natürlich liegt es mir normalerweise fern mich schon vorab so negativ über einen Film zu äußern, aber in diesem Fall ist die Enttäuschung über die (für mich) verpasste Chance einfach so groß, weil einfach so viel mehr drin gewesen wäre.

Das fatale daran ist ja gerade, dass eine vollständige Sichtung des Films für mich überhaupt keinen Sinn macht, weil mich bereits entscheidende Punkte (Alita selbst, Optik der Welt, Effekte etc.) die den Film ja zu einem großen Teil ausmachen, schon im Vorfeld so immens stören.

Ich versuche enttäuschende Filmbesuche grundsätzlich zu vermeiden, gerade wenn sie sich mit einem Vorschlaghammer ankündigen wie Alita - Battle Angel.

Nachtrag:

Natürlich gibt es auch immer mal wieder Filme die einen dann doch überraschend gut gefallen, obwohl die Trailer durchwachsen waren, aber bei denen habe ich dieses durchwachsene Gefühl in der Regel auch beim Trailer schon und bin hin und hergerissen. Ich bin aber noch nie von einem Film überrascht worden, bei dem ich im Vorfeld schon absolut negative Emotionen ihm gegenüber hatte. Ganz einfach weil für mich ganz entscheidende Merkmale (abhängig vom Film) schon vorab ein absolutes No-Go sein können, die den Sehgenuss so oder so trüben werden.

- CINEAST -

Avatar
Watchman : : Moviejones-Fan
20.02.2019 17:22 Uhr | Editiert am 21.02.2019 - 12:33 Uhr
0
Dabei seit: 30.04.13 | Posts: 95 | Reviews: 0 | Hüte: 8

@TheUnivitedGast

Mag sein dass ich etwas kritischer bin.liegt aber höchstens daran, dass ich Filme immer auch mit bereits gesehenen Filmen vergleiche. Das passiert automatisch. Auch was ein Film sein möchte fließt u.a. mit rein in meine Kritik.

So unterschiedlich können Erfahrungen sein. Die Charakterentwicklung war mir zB viel zu wenig, bzw. gab es kaum eine. Die hätte man durchaus besser zeigen können und müssen weil die Story ja kaum berührt wurde. Somit fehlten dem Film einfach auch interessante Aspekte.

Mir ging es nicht um die Umsetzung der Figur, sondern die Animation des Gesichtes. Ich fands weniger gelungen aber so eine Geschmacksabhängige Sache fließt in meine Bewertungen nicht unbedingt mit rein.

Ich ging leider ziemlich enttäuscht aus dem Kino. Aber lange nicht so sehr wie nach DCU Filmen.

@Strubi

"Man kann das auch auf andere Filme ausweiten: Transformers, Pirates of the Caribean, Star Wars und was weiß ich nicht... das sind ja alles nette Filme. Aber richtig gut? Nö,..."

Geb ich absolut Recht. Auch zu den MCU und DCU Filmen. Vor allem Transformers finde ich ganz schlimm, bzw. so ziemlich alles was von Michael Bay kommt. ABER, im Gegensatz zu Alita haben alle diese Filme eine große Fanbase. Entwerder aus TV oder Kino oder Nostalgie. Selbst wenn man 2Std. einen schwarzen Bildschirm gezeigt bekommt und nur die letzten 30 sek einen geheimen Teaser zeigen würden, würden die Leute in die Kinos strömen. Alita ist hier sehr unbekannt und noch weniger kennen den Manga. Da muss man den Film erstmal etablieren und entsprechend aneders und interessanter gestalten.

Grundsätzlich bewerte ich immer nur die Filme für sich. Inwieweit sie der Vorlage gerecht werden bleibt also außen vor. In diesem Fall wäre es hilfreich die Vorlage zu kennen, denn viele Besucher sind ziemlich verwirrt aus dem Kino gegangen. Wie gesagt, der Film führt die Leute zu wenig in diese Welt ein.

"Vom kleinen, naiven Mädchen zur absoluten Kampfmaschine. Mir ging es, wie gesagt, teilweise etwas zu schnell. Da hätte ich mir auch noch etwas mehr Zeit, etwas mehr Erklärung und Tiefe gewünscht."

Auch hier stimme ich überwiegend zu allerdings sehe ich den Schritt vom kleinen Mädchen zur Kampfmaschine nicht. Sie war die ganze Zeit diese Kampfmaschine, wurde nur von Ido (kurz) zurückgehalten. Unter einer Entwicklung verstehe ich was anderes.

"Man hatte doch von Anfang an das Gefühl, dass Alita etwas Besonderes ist. ..Sondern das es in einer potenziellen Fortsetzung dann noch weitergeht."

Also den Aspekt dass sie was besonderes ist, wird mir zu wenig dargestellt, und auch in den Augen anderer im Film kommt dies nicht zur Sprache oder Ausdruck. Nur Ido und seine Assistentin wissen und behandeln sie besonders. Der Junge auch, aber nur weil er verliebt ist. Ansonsten ist sie ein Charakter wie jeder andere auch. Man darf ruhig Sachen für eine Fortsetzung zurückhalten aber da muss man eine Balance schaffen nicht zu viel oder zu wenig zu verraten. Dies wurde für micht nicht erreicht.

"Ich gebe dir Recht, dass die Story (noch) nicht so richtig wusste, wohin sie will. Ich habe den Film aber auch eher als eine Einführung in diese Welt verstanden"

Das gelingt dem Film mMn nach überhaupt nicht. Am Ende des Filmes weiß man nicht wirklich mehr als davor. Ja, man fragt sich was es mit Salem auf sich hat, aber der Einfluss ist so gering in dem FIlm, dass man nur denkt es ist eine bessere Welt. Mehr nicht.

"Was mich eher gestört hat an der Story, war, dass manche Sachen halt recht konstruiert wirkten. Da sind dann Dinge passiert, weil sie passieren mussten, um die Geschichte voranzutreiben, ohne dass es dafür eine tiefere Erklärung gab. "

So seh ich es auch.

Nun, meine Kritik mag schlimm klingen, ist sie aber nicht wirklich. Ich kann die gute Bewertung hier nicht verstehen und habe halt meine Kritikpunkte angeführt. Die Probleme von Alita sieht man in letzer Zeit in Filmen durchaus häufiger. Ich denke nicht, dass der Film wirklich schlecht ist, aber gut ist er für mich auch nicht. Wie gesagt, die Bilder sehen ganz schön aus, sind aber nicht up to date. Und ansonsten ist der Film sehr durchschnittlich in allen Belangen und bei der Story sogar etwas unterdurchschnittlich was auch dem ersten Teil einer Reihe geschuldet ist. Somit ist eine gute Bewertung für mich ausgeschlossen genauso wie eine weitere Sichtung dieses Filmes.

Man könnte eine Grundsatzdiskussion führen was gute Filme ausmacht aber ich denke das lassen wir lieber.

MJ-Pat
Avatar
Strubi : : Hexenmeister
19.02.2019 18:04 Uhr
0
Dabei seit: 30.08.10 | Posts: 3.240 | Reviews: 2 | Hüte: 48

@Watchman

Ich denke da zielst u.a. auf Filme wie Life ab.

Nein, ich meine in erster Linie das MCU und das DCEU. Ich mag die Filme meistens auch. Aber dass da wirklich viel mehr als nette Bilder gezeigt werden, sehe ich definitiv nicht. Unterhaltsam (zumindest beim erstmaligen Sehen) ja, RICHTIG gut? Eher nicht, zumindest in den seltensten Fällen. Man kann das auch auf andere Filme ausweiten: Transformers, Pirates of the Caribean, Star Wars und was weiß ich nicht... das sind ja alles nette Filme. Aber richtig gut? Nö, mMn nicht (ich beziehe mich da jeweils auf die neueren Teile aus den letzten Jahren). Erfolgreich waren die meisten trotzdem ohne Ende. Also das finanzielle Ergebnis eines Films hängt seltenst in erster Linie von der Güte ab.

Zur Alita-Diskussion muss ich sagen, dass ich die Mangas nicht kenne. Kann also keinen Vergleich ziehen, sondern beziehe mich einzig und allein auf den Film.

Charakterentwicklung in Alita? Wo? Bei wem?

Natürlich hatte Alita eine Entwicklung. Letztendlich sogar eine recht krasse. Vom kleinen, naiven Mädchen zur absoluten Kampfmaschine. Mir ging es, wie gesagt, teilweise etwas zu schnell. Da hätte ich mir auch noch etwas mehr Zeit, etwas mehr Erklärung und Tiefe gewünscht.

Warum sie besonders ist wird im Film einigermaßen angeschnitten aber überhaupt nicht gezeigt und ist auch nicht wichtig.

Man hatte doch von Anfang an das Gefühl, dass Alita etwas Besonderes ist. Und das steigerte sich, je weiter Film lief. Es mag sein, dass es in den Mangas noch mehr gibt. Aber ich hatte auch hier das Gefühl, dass der Film bewusst noch nicht alles erzählt. Sondern das es in einer potenziellen Fortsetzung dann noch weitergeht.

Insgesamt leidet der Film einfach an einer Story die keine ist, Logiklöchern noch und nöcher (...) Nach wenigen Tagen bleibt von dem Film nichts übrig. Ich kann mich zwar an ihn erinnern aber es bleibt nichts wirklich haften.

Warum es zu diesem Film eine Fortsetzung geben sollte kann ich nicht erkennen. Was will der Film überhaupt erzählen oder zeigen? Das sollten die Filmemacher erstmal unter sich klären, denn der Film wirkt als ob er durch zig Hände ging und jeder wollte was anderes zeigen.

Ich gebe dir Recht, dass die Story (noch) nicht so richtig wusste, wohin sie will. Ich habe den Film aber auch eher als eine Einführung in diese Welt verstanden. Man lernt Alita kennen, man lernt die Welt kennen und man merkt eigentlich die ganze Zeit, dass da im Hintergrund noch etwas anderes ist, worauf der Film zusteuert, wofür er den Grundstein legt (was hat es wirklich mit Salem, Nova und dem großen Krieg auf sich, usw.). Das wäre natürlich alles hinfällig, wenn es keine Fortsetzung gäbe oder wenn diese die Thematik nicht wieder aufgreifen würde.
Was mich eher gestört hat an der Story, war, dass manche Sachen halt recht konstruiert wirkten. Da sind dann Dinge passiert, weil sie passieren mussten, um die Geschichte voranzutreiben, ohne dass es dafür eine tiefere Erklärung gab. Deswegen (und wegen der teilweise zu schnellen Charakterentwicklung) schrieb ich ja, dass der Film definitiv auch noch Steigerungspotenzial gehabt hätte. Aber so schlecht, wie du ihn darstellst, ihn er mMn auf keinen Fall.

Avatar
TheUnivitedGast : : Moviejones-Fan
19.02.2019 15:26 Uhr | Editiert am 19.02.2019 - 15:27 Uhr
0
Dabei seit: 27.04.12 | Posts: 466 | Reviews: 0 | Hüte: 11

@Watchmen

wenn ich dein Kommentar lese denke ich du hast einen anderen Film gesehen...

Das liegt wohl daran das du genauer hinsiehst und auch kritischer bist.. :-)

Was wir hier auch schon diskutierten ist Erwartungen an Filme. Bei mir sind diese Grene abhängig und eine Charakter Entwicklung die über das Gezeigte bei Alita hinausgegangen wären, wären für mich auch einfach Zuviel gewesen...

Natürlich könnte man das später in Fortsetzungen mit Flashbacks handeln und auch so weiter aufbauen..

Ausserdem fand ich die Figur Alita stark umgesetzt und alles andere als Creepy.. Nun Geschmäcker .. ach lassen wir das... ich bin froh im Kino gewesen zu sein...

Avatar
Watchman : : Moviejones-Fan
19.02.2019 13:50 Uhr
0
Dabei seit: 30.04.13 | Posts: 95 | Reviews: 0 | Hüte: 8

@Strubi

"Wäre das der Fall, dann wären die Comicverfilmungen der letzten Jahre bei weitem nicht so erfolgreich."

Ich denke da zielst u.a. auf Filme wie Life ab. Da würde ich dir Recht geben, der Film bietet eigentlich nur Bilder, wenn überhaupt. Allerdings weiß der Zuschauer auf was er sich bei dem Film einlässt, weil er Altbekanntes was in der Vergangenheit funktioniert hat in neuen Kleidern zeigt. Bei Alita weiß man nach dem Film nicht mal wirklich worum es ging weil die Story ziemlich zusammenhangslos und zu schnell erzählt wurde ohne dabei ein echtes Ziel zu definieren. Dabei wurde mehr Wert auf Unnötiges gelegt als dem Zuschauer diese neue Welt zu zeigen. Die Welt von Alita ist wichtig, wird im Film aber sträflich vernachlässigt.

"Der Film ist nicht perfekt, aber definitiv nicht schlechter als die erfolgreichen Comicverfilmungen der letzten Jahre."

Das sehe ich anders. Die Charakterentwicklungen in den MCU Filmen zB stagniert seit einiger Zeit und ist nicht mehr präsent wie in Iron man 1 z.B, ja. Aber es gab sie. Charakterentwicklung in Alita? Wo? Bei wem? Jeder Charakter ist bereits fertig und völlig austauschbar. Selbst Alita. Warum sie besonders ist wird im Film einigermaßen angeschnitten aber überhaupt nicht gezeigt und ist auch nicht wichtig.

"Mal im Ernst, die Effekte fand ich überhaupt nicht schlecht. Negativ sind sie mir zu keiner Zeit aufgefallen."

Auch das sah ich völlig anders. Die ständigen Studioaufnahmen sprangen mir förmlich ins Gesicht und waren zu offensichtlich. Hat der Stimmung des Filmes nicht gut getan. Das Aussehen von Alita ist wohl Geschmackssache. Anderen im Kino fiel es durchaus negativ auf. Mir auch. Ich kann ihr Gesicht nur mit "creepy" beschreiben. Es war ein Experiment, hat mMn aber nicht funktioniert. Die restlichen Effekte waren ok aber nichts Besonderes. Als ob der Film 2-3 Jahre zu spät gekommen ist.

"Alitas Entwicklung ging mir manchmal etwas zu schnell. Auch anderen Charakteren und deren Motivationen hätte etwas mehr Beleuchtung gut getan. Ähnlich ging es mir dann auch mit der Story. Im Ansatz gut, wirkten manche Dinge dann aber doch konstruiert."

Ich kann nicht nachvollziehen welche Entwicklung du meinst. Die Entwicklung sah überspitzt so aus: Sie sieht die Welt, sie sieht Rollerball sie will Champion werden. Wow. Warum weshalb? Weil isso. Da halfen auch die Clips aus ihrer Vergangenheit nicht. Die sollten u.a. wohl den Wandel des Charakters zeigen, warfen aber mehr ungeklärte Fragen und Logiklöcher auf.

Insgesamt leidet der Film einfach an einer Story die keine ist, Logiklöchern noch und nöcher (die Szene mit dem Raumschiff nur mal als Beispiel. Oder auch Nova), fehlender Charakterentwicklung irgendeines Charakters im Film, höchstens durchschnittlich CGI Effekte und ein chaotisches Script. Dazu kommen noch unnötige Szenen wie die künstliche Romanze die für mich nicht funktioniert hat und nur Zeit frisst die man woanders besser hätte einsetzten können. Dazu kommt noch das man als Zuschauer immer weiß was in etwa in den nächsten 15min passiert. Also Spannung gleich Null. Da man die Story der Bände nicht gut im Film verpacken konnte wäre es wichtig gewesen die Charaktere auszuleuchten um etwas Interessantes zu zeigen. Aber alle Charaktere bleiben blass. Nach wenigen Tagen bleibt von dem Film nichts übrig. Ich kann mich zwar an ihn erinnern aber es bleibt nichts wirklich haften.

Warum es zu diesem Film eine Fortsetzung geben sollte kann ich nicht erkennen. Was will der Film überhaupt erzählen oder zeigen? Das sollten die Filmemacher erstmal unter sich klären, denn der Film wirkt als ob er durch zig Hände ging und jeder wollte was anderes zeigen.

MJ-Pat
Avatar
Strubi : : Hexenmeister
19.02.2019 13:25 Uhr
0
Dabei seit: 30.08.10 | Posts: 3.240 | Reviews: 2 | Hüte: 48

@Duck

Das hab ich auch geschrieben, weil er in seinem Post ja noch anmerkt, dass jetzt bestimmt jemand kommt und im vorwirft, den Film doch erstmal zu gucken. Hatte auch noch nen Smiley beigefügt, was aber zur Hälfte verschluckt wurde^^.

Ich hab dann ja nur geschrieben, dass die Optik nicht so schlecht ist bzw stört, wie man es evtl aus den Trailern erwarten konnte. Aber natürlich ist es trotzdem sein (und auch dein) gutes Recht für den Film nicht ins Kino zu gehen.

Avatar
Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
19.02.2019 10:32 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 6.702 | Reviews: 34 | Hüte: 400

@Strubi
Finde nicht, dass er meckert^^ Er erklärt nur, weshalb er keinen Zugang zum Film findet. Und da geht es mir irgendwie gleich. Ich hab irgendwie überhaupt kein Interesse an dem Film, das Thema ist für mich irgendwie komplett ausgelutscht und letztendlich waren die Trailer auch nie gut genug um mich zu überzeugen. Letztendlich würde ich nur in den Film aufgrund der guten Kritiken und Meinungen gehen, aber dies tat ich z.B. schon nicht bei Blade Runner 2, wo die Thematik mich einfach kalt ließ. Leider ist dies manchmal so, da man eben auch nicht alles im Kino anschauen kann (ich zumindestens nicht), da müssen leider Projekte, die einen persönlich weniger interessieren oder wo man Zweifel hat, zurückstecken.

Mich freut aber, dass der Film so gut ankommt und allein dadurch bin ich guter Dinge, dass er doch etwas mehr Kohle macht und nicht gerade der Mega-Flop wird, den man befürchten musste.

MJ-Pat
Avatar
Strubi : : Hexenmeister
19.02.2019 10:03 Uhr
0
Dabei seit: 30.08.10 | Posts: 3.240 | Reviews: 2 | Hüte: 48

@Cineast

Schau dir den Film doch erstmal an, bevor du meckerst -). Mal im Ernst, die Effekte fand ich überhaupt nicht schlecht. Negativ sind sie mir zu keiner Zeit aufgefallen. Natürlich ist da eher weniger Handgemachtes dabei, aber das wird ja generell immer seltener. Auch die Optik von Alita gefällt. Ich war im Vorfeld auch skeptisch diesbezüglich. Aber diese Skepsis war unbegründet. Die Augen stören überhaupt nicht. Im Gegenteil, mir gefiel das irgendwie sogar. Auch sonst wirkt Alita nicht künstlich (mal davon ab, dass sie ein Cyborg istwink).

MJ-Pat
Avatar
Strubi : : Hexenmeister
19.02.2019 09:57 Uhr
0
Dabei seit: 30.08.10 | Posts: 3.240 | Reviews: 2 | Hüte: 48

@Watchmen

Das halte ich für ein Gerücht. Gerade bei Blockbustern entscheidet doch schon lange nicht mehr die Güte, ob ein Film erfolgreich wird oder nicht. Wäre das der Fall, dann wären die Comicverfilmungen der letzten Jahre bei weitem nicht so erfolgreich. Das sind zwar in der Regel keine filmischen Flops, aber auch selten richtig gut. Viel mehr als tolle Bilder kommt doch da auch in den seltensten Fällen.

Alita z.B. fand ich eigentlich wirklich gut. Der Film ist nicht perfekt, aber definitiv nicht schlechter als die erfolgreichen Comicverfilmungen der letzten Jahre.

@Moviejones

Im Großen und Ganzen würde ich eurer Kritik zustimmen. Mir gefiel der Film auch gut. Ich hatte aber immer den Eindruck, dass dem Film - trotz der für heutige Verhältnisse relativ wenigen echten Actionszenen - ein paar Minuten mehr noch gut getan hätten. Alitas Entwicklung ging mir manchmal etwas zu schnell. Auch anderen Charakteren und deren Motivationen hätte etwas mehr Beleuchtung gut getan. Ähnlich ging es mir dann auch mit der Story. Im Ansatz gut, wirkten manche Dinge dann aber doch konstruiert.

Avatar
Watchman : : Moviejones-Fan
19.02.2019 09:24 Uhr | Editiert am 19.02.2019 - 09:25 Uhr
0
Dabei seit: 30.04.13 | Posts: 95 | Reviews: 0 | Hüte: 8

@TheUnivitedGast

"Es ist echt Schade das Filme die im Sifi Bereich mal etwas anderes Zeigen es so schwer haben..."

Würden sie gute Filme und nicht nur schöne Bilder liefern. hätten sie es auch nicht so schwer. Filme die nur Bilder liefern, inhaltlich aber nicht überzeugen können haben es generell schwer, egal in welchem Genre. Star Wars überlebt nur aufgrund seiner sehr großen Fanbase, nicht weil es gute Filme sind. Vor allem der letzte nicht.

Avatar
Musashi : : Moviejones-Fan
19.02.2019 03:19 Uhr
0
Dabei seit: 27.01.14 | Posts: 798 | Reviews: 0 | Hüte: 28

aber nur Superhelden und Star Wars reicht mir nicht.

Da gehörst du leider zur Minderheit cry

Das Höchste was eine Frau im Leben erreichen kann ist eine gute Hausfrau und Mutter zu sein

Chen Zhili, former President of the All-China Women’s Federation

Avatar
TheUnivitedGast : : Moviejones-Fan
18.02.2019 23:10 Uhr
0
Dabei seit: 27.04.12 | Posts: 466 | Reviews: 0 | Hüte: 11

Ich fand ihn Klasse und würde mich Wahnsinnig auf eine Fortsetzung freuen...

Es ist echt Schade das Filme die im Sifi Bereich mal etwas anderes Zeigen es so schwer haben...

Klar oft liegt es auch darin das die Kosten einfach schon zu hoch sind.. aber nur Superhelden und Star Wars reicht mir nicht.

Avatar
dinomania66 : : Moviejones-Fan
16.02.2019 23:33 Uhr
0
Dabei seit: 02.12.15 | Posts: 135 | Reviews: 0 | Hüte: 3

Fand Alita sehr gut!! Hoffe auf eine Fortsetzung! Anschauen lohnt sich!

Avatar
RonZo : : Mad Titan
15.02.2019 11:37 Uhr
0
Dabei seit: 07.11.14 | Posts: 598 | Reviews: 4 | Hüte: 37
Also ich kenne die Vorlage nicht, aber der Film hat mich sehr gut unterhalten! Visuell (in 2D gesehen) teilweise wirklich beeindruckend.

In Zeiten in denen verdammt viel Mist x Fortsetzungen kriegt, wünsche ich Alita dass er ein Hit wird! Ich würde gerne sehen wie es weiter geht...

7,5/10

Nukular! Das Wort heißt Nukular!

Avatar
Watchman : : Moviejones-Fan
15.02.2019 11:27 Uhr
0
Dabei seit: 30.04.13 | Posts: 95 | Reviews: 0 | Hüte: 8

Also die gute Bewertung kann ich nicht nachvollziehen und auch was der Mindfuck gewesen sein soll ist mir schleierhaft. Für mich reiht sich dieser Film in die lange Liste vertaner Chancen ein eine gute Anime Adaption abzuliefern. Schade.

Forum Neues Thema