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Alita - Battle Angel

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Verliebter Berserker

Alita - Battle Angel Kritik

Alita - Battle Angel Kritik
19 Kommentare - 01.02.2019 von Moviejones
Wir haben uns "Alita - Battle Angel" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
Alita - Battle Angel

Bewertung: 4 / 5

Alita - Battle Angel, oder besser gesagt "Battle Angel Alita", begleitet uns seit dem Beginn von Moviejones, denn das Filmprojekt von James Cameron gehörte zu den ersten 400 Filmen, die wir in unsere Datenbank aufnahmen. Dass es nunmehr zwölf weitere Jahre dauern sollte, bis sein Herzensprojekt - mit ihm als Produzent - erschien, konnte keiner ahnen. Aber was lange währt, wird gut und trotz des undankbaren Februarstarts haben wir ein imposantes und actionreiches Sci-Fi-Märchen gesehen, das auf dem berühmten japanischen Manga beruht.

Alita - Battle Angel Kritik

Der Cyber-Doktor Ido (Christoph Waltz) findet auf einem Schrottplatz in Iron City den zerstörten, aber noch aktiven Körper eines Cyborgs. In seiner Klinik flickt er den Körper zusammen und gibt dem offenkundig weiblichen, jungen Wesen den Namen Alita (Rosa Salazar). Als sie erwacht, kann sie sich an nichts erinnern und muss das "Leben" neu lernen. Auf ihren Streifzügen in der Stadt lernt sie den Jungen Hugo (Keean Johnson) kennen und durch ihn auch die Freude an Motorball, einer intensiven Sportart, die unzählige Fans anzieht. Eines Tages erkennt Alita jedoch, dass sie über spezielle Kampffähigkeiten verfügt und auf der Suche nach ihrer Vergangenheit und als möglicher "Hunter Warrior" könnten ihr diese unschätzbare Dienste erweisen...

Trailer zu Alita - Battle Angel

Wirkten die Effekte von und um Alita vor allem im ersten Trailer extrem befremdlich, legt sich dieses Gefühl im Kinosessel unglaublich schnell. Dies hat zum einen mit den Optimierungen, vor allem an den Augen, zu tun, aber auch, weil besonders Alita extrem glaubwürdig inszeniert ist und ihre Emotionen, Regungen und Interaktionen echt wirken. Ein spürbarer Schritt nach vorne, vor allem wenn dies mit dem CGI-Einheitsbrei verglichen wird, der sonst dem Zuschauer serviert wird. Hier zeigt sich wohl auch die Erfahrung von James Cameron, der dem Regisseur Robert Rodriguez beratend zur Seite stand, obwohl er genug mit seinem eigenen Avatar-Mamutprojekt zu tun hat.

Wer mit den Mangas bisher noch nicht in Kontakt gekommen ist, wird unweigerlich einige Motive in Alita - Battle Angel wiedererkennen. Gewisse Ähnlichkeiten zu anderen Cyberpunkgeschichten sind dabei einfach nicht zu verhindern, vor allem Ghost in the Shell und Akira fallen einem sofort ein. Aber auch sonst bedienten sich andere Macher inspirativ an der Vorlage und da fällt einem Elysium aus der jüngsten Zeit ein. Dennoch wirkt es nicht so, als hätte man das alles schon einmal gesehen. Zwar wird auch hier eine eher dystopische Vision gezeichnet, wir sind aber weit von der depressiven Stimmung eines Blade Runner entfernt. Wir erleben die Welt durch die Augen eines fast verspielten Mädchens, welches rausfinden muss, wer es ist und wie die Welt funktioniert, erste Liebe inklusive. Klingt kitschig, passt im vorliegenden Plot aber sehr gut, vor allem da der Film auf den ersten Blick mit zwei Stunden gar nicht so lang erscheint, sich aber eben nicht in unzähligen Actionsequenzen verliert und somit viel Zeit der Entfaltung zentraler Figuren widmet.

Zwar bleiben einige Protagonisten und Motivationen dennoch etwas blass und hätten mehr Ausarbeitung verdient gehabt, anderseits ist hier auch klar zu sagen, dass wir es mit dem Auftakt einer viel größeren Geschichte zu tun haben. Denn Alita - Battle Angel bedient sich vor allem der ersten beiden Mangas von Yukito Kishiro, auch wenn bis Band 4 Elemente zu finden sind. So spielt Motorball schon eine wichtige Rolle, was gerade Fans gefallen dürfte. Anders sieht es mit den Figuren im Hintergrund aus; während Vector (Mahershala Ali) und Chiren (Jennifer Connelly) als zentrale Antagonisten in diesem Film herhalten, lauert im Hintergrund immer dieser obskure Nova, der von zentraler Bedeutung für Alitas Vergangenheit ist. Die Geschichte hierzu ist für den Zuschauer aber nur schwer zu greifen, überlagert manchmal den Hauptplot und verkompliziert manches. Kenner der Mangas wissen, wie wichtig diese Handlung später noch werden wird, aber hier bleiben erst mal nur Fragezeichen.

Gerade weil der finanzielle Erfolg von Alita - Battle Angel nicht garantiert ist und der Kinostart im Februar extrem unglücklich gelegen, bleibt zu befürchten, dass der Film sich damit für eine Marschrichtung entschieden hat, der man letzten Endes nie folgen wird. Es wird sehr stark auf den internationalen Erfolg ankommen, ob ein zweiter Teil überhaupt realistisch ist und auch dann hängt vieles in Zukunft von Disney ab, die bald die Rechte an dem Film besitzen werden. Gerade diese ungewisse Ausgangslage hängt wie ein Damoklesschwert über dieser Story, denn Alita - Battle Angel ist erstaunlich gut geworden, sieht man von kleineren Macken ab. Die Besetzung ist abwechslungsreich, das Setting erfrischend, die Herangehensweise anders, für einen Blockbuster alles ziemlich emotional, und hätte man hier und da statt auf Computer sogar noch etwas praktische Effekte verwendet (wir sagen nur Gehirn), wäre sogar noch mehr drin gewesen.

Was bleibt ist die Erkenntnis, dass Robert Rodriguez durchaus in der Lage ist, einen Big Budget-Film zu stemmen und das Ergebnis dann auch zu überzeugen vermag. Jetzt müssen das nur noch mehr als eine Handvoll Zuschauer erkennen, dass hinter den Trailern mehr steckt und dass die auf den ersten Blick vielleicht einfache Story Überraschungen bereithält - die noch gar nicht abzusehen sind und rückblickend als ziemlich großer Mindfuck in die Kinogeschichte eingehen könnten, wenn man dem Film die Reihe schenkt, die er und die Zuschauer verdienen. Also Daumen drücken und hoffen, dass wir Alita irgendwann noch einmal wiedersehen.

Alita - Battle Angel Bewertung
Bewertung des Films
810
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19 Kommentare
MJ-Pat
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Strubi : : Hexenmeister
19.02.2019 18:04 Uhr
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Dabei seit: 30.08.10 | Posts: 3.215 | Reviews: 2 | Hüte: 45

@Watchman

Ich denke da zielst u.a. auf Filme wie Life ab.

Nein, ich meine in erster Linie das MCU und das DCEU. Ich mag die Filme meistens auch. Aber dass da wirklich viel mehr als nette Bilder gezeigt werden, sehe ich definitiv nicht. Unterhaltsam (zumindest beim erstmaligen Sehen) ja, RICHTIG gut? Eher nicht, zumindest in den seltensten Fällen. Man kann das auch auf andere Filme ausweiten: Transformers, Pirates of the Caribean, Star Wars und was weiß ich nicht... das sind ja alles nette Filme. Aber richtig gut? Nö, mMn nicht (ich beziehe mich da jeweils auf die neueren Teile aus den letzten Jahren). Erfolgreich waren die meisten trotzdem ohne Ende. Also das finanzielle Ergebnis eines Films hängt seltenst in erster Linie von der Güte ab.

Zur Alita-Diskussion muss ich sagen, dass ich die Mangas nicht kenne. Kann also keinen Vergleich ziehen, sondern beziehe mich einzig und allein auf den Film.

Charakterentwicklung in Alita? Wo? Bei wem?

Natürlich hatte Alita eine Entwicklung. Letztendlich sogar eine recht krasse. Vom kleinen, naiven Mädchen zur absoluten Kampfmaschine. Mir ging es, wie gesagt, teilweise etwas zu schnell. Da hätte ich mir auch noch etwas mehr Zeit, etwas mehr Erklärung und Tiefe gewünscht.

Warum sie besonders ist wird im Film einigermaßen angeschnitten aber überhaupt nicht gezeigt und ist auch nicht wichtig.

Man hatte doch von Anfang an das Gefühl, dass Alita etwas Besonderes ist. Und das steigerte sich, je weiter Film lief. Es mag sein, dass es in den Mangas noch mehr gibt. Aber ich hatte auch hier das Gefühl, dass der Film bewusst noch nicht alles erzählt. Sondern das es in einer potenziellen Fortsetzung dann noch weitergeht.

Insgesamt leidet der Film einfach an einer Story die keine ist, Logiklöchern noch und nöcher (...) Nach wenigen Tagen bleibt von dem Film nichts übrig. Ich kann mich zwar an ihn erinnern aber es bleibt nichts wirklich haften.

Warum es zu diesem Film eine Fortsetzung geben sollte kann ich nicht erkennen. Was will der Film überhaupt erzählen oder zeigen? Das sollten die Filmemacher erstmal unter sich klären, denn der Film wirkt als ob er durch zig Hände ging und jeder wollte was anderes zeigen.

Ich gebe dir Recht, dass die Story (noch) nicht so richtig wusste, wohin sie will. Ich habe den Film aber auch eher als eine Einführung in diese Welt verstanden. Man lernt Alita kennen, man lernt die Welt kennen und man merkt eigentlich die ganze Zeit, dass da im Hintergrund noch etwas anderes ist, worauf der Film zusteuert, wofür er den Grundstein legt (was hat es wirklich mit Salem, Nova und dem großen Krieg auf sich, usw.). Das wäre natürlich alles hinfällig, wenn es keine Fortsetzung gäbe oder wenn diese die Thematik nicht wieder aufgreifen würde.
Was mich eher gestört hat an der Story, war, dass manche Sachen halt recht konstruiert wirkten. Da sind dann Dinge passiert, weil sie passieren mussten, um die Geschichte voranzutreiben, ohne dass es dafür eine tiefere Erklärung gab. Deswegen (und wegen der teilweise zu schnellen Charakterentwicklung) schrieb ich ja, dass der Film definitiv auch noch Steigerungspotenzial gehabt hätte. Aber so schlecht, wie du ihn darstellst, ihn er mMn auf keinen Fall.

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TheUnivitedGast : : Moviejones-Fan
19.02.2019 15:26 Uhr | Editiert am 19.02.2019 - 15:27 Uhr
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Dabei seit: 27.04.12 | Posts: 413 | Reviews: 0 | Hüte: 11

@Watchmen

wenn ich dein Kommentar lese denke ich du hast einen anderen Film gesehen...

Das liegt wohl daran das du genauer hinsiehst und auch kritischer bist.. :-)

Was wir hier auch schon diskutierten ist Erwartungen an Filme. Bei mir sind diese Grene abhängig und eine Charakter Entwicklung die über das Gezeigte bei Alita hinausgegangen wären, wären für mich auch einfach Zuviel gewesen...

Natürlich könnte man das später in Fortsetzungen mit Flashbacks handeln und auch so weiter aufbauen..

Ausserdem fand ich die Figur Alita stark umgesetzt und alles andere als Creepy.. Nun Geschmäcker .. ach lassen wir das... ich bin froh im Kino gewesen zu sein...

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Watchman : : Moviejones-Fan
19.02.2019 13:50 Uhr
0
Dabei seit: 30.04.13 | Posts: 91 | Reviews: 0 | Hüte: 8

@Strubi

"Wäre das der Fall, dann wären die Comicverfilmungen der letzten Jahre bei weitem nicht so erfolgreich."

Ich denke da zielst u.a. auf Filme wie Life ab. Da würde ich dir Recht geben, der Film bietet eigentlich nur Bilder, wenn überhaupt. Allerdings weiß der Zuschauer auf was er sich bei dem Film einlässt, weil er Altbekanntes was in der Vergangenheit funktioniert hat in neuen Kleidern zeigt. Bei Alita weiß man nach dem Film nicht mal wirklich worum es ging weil die Story ziemlich zusammenhangslos und zu schnell erzählt wurde ohne dabei ein echtes Ziel zu definieren. Dabei wurde mehr Wert auf Unnötiges gelegt als dem Zuschauer diese neue Welt zu zeigen. Die Welt von Alita ist wichtig, wird im Film aber sträflich vernachlässigt.

"Der Film ist nicht perfekt, aber definitiv nicht schlechter als die erfolgreichen Comicverfilmungen der letzten Jahre."

Das sehe ich anders. Die Charakterentwicklungen in den MCU Filmen zB stagniert seit einiger Zeit und ist nicht mehr präsent wie in Iron man 1 z.B, ja. Aber es gab sie. Charakterentwicklung in Alita? Wo? Bei wem? Jeder Charakter ist bereits fertig und völlig austauschbar. Selbst Alita. Warum sie besonders ist wird im Film einigermaßen angeschnitten aber überhaupt nicht gezeigt und ist auch nicht wichtig.

"Mal im Ernst, die Effekte fand ich überhaupt nicht schlecht. Negativ sind sie mir zu keiner Zeit aufgefallen."

Auch das sah ich völlig anders. Die ständigen Studioaufnahmen sprangen mir förmlich ins Gesicht und waren zu offensichtlich. Hat der Stimmung des Filmes nicht gut getan. Das Aussehen von Alita ist wohl Geschmackssache. Anderen im Kino fiel es durchaus negativ auf. Mir auch. Ich kann ihr Gesicht nur mit "creepy" beschreiben. Es war ein Experiment, hat mMn aber nicht funktioniert. Die restlichen Effekte waren ok aber nichts Besonderes. Als ob der Film 2-3 Jahre zu spät gekommen ist.

"Alitas Entwicklung ging mir manchmal etwas zu schnell. Auch anderen Charakteren und deren Motivationen hätte etwas mehr Beleuchtung gut getan. Ähnlich ging es mir dann auch mit der Story. Im Ansatz gut, wirkten manche Dinge dann aber doch konstruiert."

Ich kann nicht nachvollziehen welche Entwicklung du meinst. Die Entwicklung sah überspitzt so aus: Sie sieht die Welt, sie sieht Rollerball sie will Champion werden. Wow. Warum weshalb? Weil isso. Da halfen auch die Clips aus ihrer Vergangenheit nicht. Die sollten u.a. wohl den Wandel des Charakters zeigen, warfen aber mehr ungeklärte Fragen und Logiklöcher auf.

Insgesamt leidet der Film einfach an einer Story die keine ist, Logiklöchern noch und nöcher (die Szene mit dem Raumschiff nur mal als Beispiel. Oder auch Nova), fehlender Charakterentwicklung irgendeines Charakters im Film, höchstens durchschnittlich CGI Effekte und ein chaotisches Script. Dazu kommen noch unnötige Szenen wie die künstliche Romanze die für mich nicht funktioniert hat und nur Zeit frisst die man woanders besser hätte einsetzten können. Dazu kommt noch das man als Zuschauer immer weiß was in etwa in den nächsten 15min passiert. Also Spannung gleich Null. Da man die Story der Bände nicht gut im Film verpacken konnte wäre es wichtig gewesen die Charaktere auszuleuchten um etwas Interessantes zu zeigen. Aber alle Charaktere bleiben blass. Nach wenigen Tagen bleibt von dem Film nichts übrig. Ich kann mich zwar an ihn erinnern aber es bleibt nichts wirklich haften.

Warum es zu diesem Film eine Fortsetzung geben sollte kann ich nicht erkennen. Was will der Film überhaupt erzählen oder zeigen? Das sollten die Filmemacher erstmal unter sich klären, denn der Film wirkt als ob er durch zig Hände ging und jeder wollte was anderes zeigen.

MJ-Pat
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Strubi : : Hexenmeister
19.02.2019 13:25 Uhr
0
Dabei seit: 30.08.10 | Posts: 3.215 | Reviews: 2 | Hüte: 45

@Duck

Das hab ich auch geschrieben, weil er in seinem Post ja noch anmerkt, dass jetzt bestimmt jemand kommt und im vorwirft, den Film doch erstmal zu gucken. Hatte auch noch nen Smiley beigefügt, was aber zur Hälfte verschluckt wurde^^.

Ich hab dann ja nur geschrieben, dass die Optik nicht so schlecht ist bzw stört, wie man es evtl aus den Trailern erwarten konnte. Aber natürlich ist es trotzdem sein (und auch dein) gutes Recht für den Film nicht ins Kino zu gehen.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
19.02.2019 10:32 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 6.190 | Reviews: 30 | Hüte: 358

@Strubi
Finde nicht, dass er meckert^^ Er erklärt nur, weshalb er keinen Zugang zum Film findet. Und da geht es mir irgendwie gleich. Ich hab irgendwie überhaupt kein Interesse an dem Film, das Thema ist für mich irgendwie komplett ausgelutscht und letztendlich waren die Trailer auch nie gut genug um mich zu überzeugen. Letztendlich würde ich nur in den Film aufgrund der guten Kritiken und Meinungen gehen, aber dies tat ich z.B. schon nicht bei Blade Runner 2, wo die Thematik mich einfach kalt ließ. Leider ist dies manchmal so, da man eben auch nicht alles im Kino anschauen kann (ich zumindestens nicht), da müssen leider Projekte, die einen persönlich weniger interessieren oder wo man Zweifel hat, zurückstecken.

Mich freut aber, dass der Film so gut ankommt und allein dadurch bin ich guter Dinge, dass er doch etwas mehr Kohle macht und nicht gerade der Mega-Flop wird, den man befürchten musste.

MJ-Pat
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Strubi : : Hexenmeister
19.02.2019 10:03 Uhr
0
Dabei seit: 30.08.10 | Posts: 3.215 | Reviews: 2 | Hüte: 45

@Cineast

Schau dir den Film doch erstmal an, bevor du meckerst -). Mal im Ernst, die Effekte fand ich überhaupt nicht schlecht. Negativ sind sie mir zu keiner Zeit aufgefallen. Natürlich ist da eher weniger Handgemachtes dabei, aber das wird ja generell immer seltener. Auch die Optik von Alita gefällt. Ich war im Vorfeld auch skeptisch diesbezüglich. Aber diese Skepsis war unbegründet. Die Augen stören überhaupt nicht. Im Gegenteil, mir gefiel das irgendwie sogar. Auch sonst wirkt Alita nicht künstlich (mal davon ab, dass sie ein Cyborg istwink).

MJ-Pat
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Strubi : : Hexenmeister
19.02.2019 09:57 Uhr
0
Dabei seit: 30.08.10 | Posts: 3.215 | Reviews: 2 | Hüte: 45

@Watchmen

Das halte ich für ein Gerücht. Gerade bei Blockbustern entscheidet doch schon lange nicht mehr die Güte, ob ein Film erfolgreich wird oder nicht. Wäre das der Fall, dann wären die Comicverfilmungen der letzten Jahre bei weitem nicht so erfolgreich. Das sind zwar in der Regel keine filmischen Flops, aber auch selten richtig gut. Viel mehr als tolle Bilder kommt doch da auch in den seltensten Fällen.

Alita z.B. fand ich eigentlich wirklich gut. Der Film ist nicht perfekt, aber definitiv nicht schlechter als die erfolgreichen Comicverfilmungen der letzten Jahre.

@Moviejones

Im Großen und Ganzen würde ich eurer Kritik zustimmen. Mir gefiel der Film auch gut. Ich hatte aber immer den Eindruck, dass dem Film - trotz der für heutige Verhältnisse relativ wenigen echten Actionszenen - ein paar Minuten mehr noch gut getan hätten. Alitas Entwicklung ging mir manchmal etwas zu schnell. Auch anderen Charakteren und deren Motivationen hätte etwas mehr Beleuchtung gut getan. Ähnlich ging es mir dann auch mit der Story. Im Ansatz gut, wirkten manche Dinge dann aber doch konstruiert.

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Watchman : : Moviejones-Fan
19.02.2019 09:24 Uhr | Editiert am 19.02.2019 - 09:25 Uhr
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Dabei seit: 30.04.13 | Posts: 91 | Reviews: 0 | Hüte: 8

@TheUnivitedGast

"Es ist echt Schade das Filme die im Sifi Bereich mal etwas anderes Zeigen es so schwer haben..."

Würden sie gute Filme und nicht nur schöne Bilder liefern. hätten sie es auch nicht so schwer. Filme die nur Bilder liefern, inhaltlich aber nicht überzeugen können haben es generell schwer, egal in welchem Genre. Star Wars überlebt nur aufgrund seiner sehr großen Fanbase, nicht weil es gute Filme sind. Vor allem der letzte nicht.

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Musashi : : Moviejones-Fan
19.02.2019 03:19 Uhr
0
Dabei seit: 27.01.14 | Posts: 725 | Reviews: 0 | Hüte: 23

aber nur Superhelden und Star Wars reicht mir nicht.

Da gehörst du leider zur Minderheit cry

Das Höchste was eine Frau im Leben erreichen kann ist eine gute Hausfrau und Mutter zu sein

Chen Zhili, former President of the All-China Women’s Federation

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TheUnivitedGast : : Moviejones-Fan
18.02.2019 23:10 Uhr
0
Dabei seit: 27.04.12 | Posts: 413 | Reviews: 0 | Hüte: 11

Ich fand ihn Klasse und würde mich Wahnsinnig auf eine Fortsetzung freuen...

Es ist echt Schade das Filme die im Sifi Bereich mal etwas anderes Zeigen es so schwer haben...

Klar oft liegt es auch darin das die Kosten einfach schon zu hoch sind.. aber nur Superhelden und Star Wars reicht mir nicht.

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dinomania66 : : Moviejones-Fan
16.02.2019 23:33 Uhr
0
Dabei seit: 02.12.15 | Posts: 120 | Reviews: 0 | Hüte: 3

Fand Alita sehr gut!! Hoffe auf eine Fortsetzung! Anschauen lohnt sich!

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RonZo : : Mad Titan
15.02.2019 11:37 Uhr
0
Dabei seit: 07.11.14 | Posts: 506 | Reviews: 4 | Hüte: 30
Also ich kenne die Vorlage nicht, aber der Film hat mich sehr gut unterhalten! Visuell (in 2D gesehen) teilweise wirklich beeindruckend.

In Zeiten in denen verdammt viel Mist x Fortsetzungen kriegt, wünsche ich Alita dass er ein Hit wird! Ich würde gerne sehen wie es weiter geht...

7,5/10

Nukular! Das Wort heißt Nukular!

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Watchman : : Moviejones-Fan
15.02.2019 11:27 Uhr
0
Dabei seit: 30.04.13 | Posts: 91 | Reviews: 0 | Hüte: 8

Also die gute Bewertung kann ich nicht nachvollziehen und auch was der Mindfuck gewesen sein soll ist mir schleierhaft. Für mich reiht sich dieser Film in die lange Liste vertaner Chancen ein eine gute Anime Adaption abzuliefern. Schade.

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CINEAST : : Moviejones-Fan
11.02.2019 22:32 Uhr | Editiert am 11.02.2019 - 22:46 Uhr
0
Dabei seit: 17.11.09 | Posts: 1.086 | Reviews: 2 | Hüte: 16

Es ist wirklich zum verzweifeln...

Zu diesem Film führen mehrere gegensätzliche Emotionen in meinem Kopf ein täglich wiederkehrendes Streitgespräch.

Zuerst war ich wie so viele nach vielen Jahren des Wartens sehr gespannt auf eine Umsetzung dieses, mir zwar unbekannten - aber popkulturell wohl sehr wichtigen, Mangas.

Die Vorzeichen (Cameron, Rodriguez, Waltz...) lasen sich sehr gut und ich war gespannt, was da kommen wird.

Dann tauchten die ersten Bilder und der Trailer auf und meine Vorfreude fiel ins bodenlose. Wenn man kurz zurückblickt und bedenkt, dass Alita einst bei Cameron den gleichen Stellenwert wie Avatar besaß, ist es wirklich grausam zu sehen, was dieser Trailer einem für einen Film suggerierte.

Lange Zeit war der Film für mich dann gestorben, mich störte so ziemlich alles an diesem Trailer. Dann habe ich mir vor ein paar Wochen nach und nach sämtliches Filmmaterial zu Gemüte geführt was häppchenweise ja immer mehr veröffentlicht wurde und mit veränderter Erwartungshaltung konnte ich mich mit einigen gezeigten Dingen mittlerweile sogar anfreunden.

Seitdem schaue ich mir unregelmäßig immer wieder mal vereinzelt die finalen Trailer oder einzelne Clips an und ärgere mich maßlos darüber wie - vermeintlich (ich denke für mich schon sagen zu können: mit großer Sicherheit) - so viel Potenzial in den Sand gesetzt werden konnte.

Ich konnte mittlerweile ja schon mit einem gut gemachten, reinen Actionfilm ohne tiefergehende Story leben (auch wenn die ja sogar gar nicht schlecht sein soll), wenn der mich auf dieser Ebene wenigstens abholen würde. Ich finde aber die Effekte leider nach wie vor absolut grausig, für diese Budgetklasse. Die Entscheidung Alitas Gesicht zu animieren um dem Manga näher zu kommen, empfinde ich als größten künstlerischen Fehlgriff Rodriguez und das nimmt mir leider jedliche Möglichkeit mit diesem Plastikgesicht mitzufühlen (ganz im Gegensatz zu den gezeigten Making Of Aufnahmen von Rosa Salazar, die ich zauberhaft finde). Die bisher gezeigten Actionszenen sind entweder dermaßen generisch oder super-over-the-top gefilmt, auf eine Art und Weise die ich leider überhaupt nicht leiden kann (Ready Player One lässt grüßen).

Hätte man an einigen Stellen die für mich richtigeren Entscheidungen getroffen, hätte ich den Film wahrscheinlich im Kino geschaut, wozu einem ja auch in allen Reviews geraten wird (größtes Kino, größte Leinwand, 3D..etc...), aber die Angst, nach 5 Minuten im Kinosessel zu sitzen, mit der (aus Erfahrungswerten) fast sicheren Gewissheit "Ja, auch das letzte bisschen Resthoffnung war unbegründet, der Film ist genau das, was ich im Vorfeld vermutet habe", ist einfach zu groß.

Dabei finde ich die Welt grundsätzlich unheimlich spannend ( wenn sie besser umgesetzt worden wäre), Alita als Charakter ebenfalls (mit normaler Darstellung Rosa Salazars) und und und...

Aber leider hilft da auch kein: "Schau dir den Film doch erstmal an", da mir die beschriebenen Aspekte schon anhand des (massenweise) bisher gezeigten Materials sauer aufstoßen.

PS: Was hätte man z.B aus der Motorball-Sequenz alles rausholen können, aber allein die Darstellung der Arena und der schlechten CGI-Kameraden Alitas rauben mir schon die Lust darauf, mir die im Film vollständig anzuschauen.

Gleiches Bild damals bei Ready Player One, so viel verschenktes Potenzial...

PPS: Einzig die paar wenigen Sekunden ab 00:56min, im unten stehenden Clip, machen mit dem rauchigen Go easy on me guys, Waltzs aufgeregtem Warhnhinweis, sowie dem einfach geil einsetzendem Soundtrack Bock auf die Sequenz, wenn sie nicht direkt danach, wie eben beschrieben, absolut unspektakulär und einfallslos gefilmt weiterlaufen würde. Ich hätte, wenn es auch kein Epic-Movie geworden ist, wenigstens Lust auf einen neuen Tron Legacy-ähnlichen Actioner in einer Cyperpunk-Welt mit interessanter Story und vermeintlich (in den Clips angedeuteter, guter Chemie zwischen Waltz und Alita) gehabt, aber so leider nicht.

Über Sinn und Unsinn einer enttäuschenden Vorabkritik kann man sicherlich streiten, ich mussten meinen Gedanken aber gerade mal freien Lauf lassen wink

Ich würde mich ja auch gerne von begeisterten Kritken anderer User, die eventuell kommen sollten, anstecken lassen, aber auch das wird aus genannten Gründen ja leider nicht passieren. Ich suhle mich also noch etwas weiter in diesem deprimierendem Zustand und wende mich dann wieder anderen Filmen zu...

Warte, das hatte ich doch schon mal...Ready Player One, Aquaman, Warcraft, Ghost in the Shell...mh...ein Muster?

- CINEAST -

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WangChi : : Moviejones-Fan
03.02.2019 22:26 Uhr
0
Dabei seit: 20.01.19 | Posts: 23 | Reviews: 0 | Hüte: 2

Die Kritik klingt ziemlich gut & auch ein Trailer den ich vor einer Weile gesehen hatte, hat mich sehr neugierig gemacht.Höchstwahrscheinlich wird es mir nicht vergönnt sein, den Film im Kino zu sehen, aber ich hoffe, er wird Erfolg haben

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