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Captain America - The First Avenger

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Der 1. Rächer

Captain America - The First Avenger Kritik

Captain America - The First Avenger Kritik
4 Kommentare - 06.08.2013 von MarvelMan
In dieser Userkritik verrät euch MarvelMan, wie gut "Captain America - The First Avenger" ist.

Bewertung: 5 / 5

Es gibt kaum einen Marvel Film, wo die Meinungen so auseinander gehen, wie beim Captain. Mit dieser Kritik versuche ich zu erklären, warum Captain America- The First Avenger einer der Besten Rächer Filme ist. Diese Kritik beinhaltet große Spoiler, deshalb Vorsicht! Captain America ist mein persönlicher Lieblings Avenger, denn er handelt stets überlegt und ruhig, was mich schon seid 13 Jahren fasziniert. Als ich dann gehört hatte, dass der Captain seinen eigenen Film bekommt, war ich überglücklich und aufgeregt, wie der Film dann werden würde. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Bis dato waren Iron Man (585 Millionen Dollar Einspielergebnis), der unglaubliche Hulk (263 Millionen Dollar), Iron Man 2 (623 Millionen Dollar) und Thor (449 Millionen Dollar) in den Kinos gelaufen, die die Messlatte (außer Hulk) schon ziemlich hoch legten. Aber der Avenger mit dem großem Herz hat sich perfekt an den anderen Filmen von Marvel eingereiht. Man muss aber sagen, das er nicht ganz an Iron Man heran kommt, aber wie ich finde, nur ganz knapp. Der fünfte Film aus den Marvel Cinematic Universe ist zwar der Film,der am zweit wenigsten eingespielt hat, über 368,60 Millionen Dollar (in Vergleich Iron Man mit 585 Millionen Dollar), aber trotzdem mehr als das zweieinhalb fache des Budgets (140 Millionen). Inhalt: Es ist das Jahr 1943, der zweite Weltkrieg ist in vollen Gange, die Verluste auf allen Seiten sind so enorm, dass neue Soldaten rekrutiert werden müssen. Auch der schmächtige Steve Rogers fühlt sich verpflichtet, seinen Vaterland zu dienen. Doch er fällt immer und immer wieder durch die Tests, bis ihn ein geflohener Wissenschaftler aus Deutschland einen Vorschlag macht. Er schlägt ihn vor, sich bei einen neuen Experiment, wo Menschen zu Supersoldaten manipuliert werden, als Versuchs Kandidat zu verpflichten. Als es geklappt hat, stellt sich Captain America der geheimen Nazi-Organisation Hydra und ihren Anführer Red Skull, um den Krieg zu beenden. Ich verstehe es einfach nicht, wieso der Captain den Erfolg der anderen Helden Filme nicht teilen kann. Viele Personen meckern, er sei langweilig und die Effekte wären schlecht. Aber die Personen, die das behaupten, sind nicht besonders klug! Das erste Abenteuer des Captains ist nicht um sonst mit einen Scream Award sowie mit einem Visual Effects Society Award ausgezeichnet worden, nämlich für die besonders guten Effekte. Zum Beispiel ist Chris Evans Kopf virtuell auf einen anderen Körper gesetzt worden (der schmächtige Körper am Anfang) und man erkennt keinen Unterschied. Aber auch die Handlung ist alles andere als langweilig. Besonders der Zeitraum ist ,wie ich finde, sehr spannend, nämlich der zweite Weltkrieg. Als Inspiration für den Film nannte Kevin Feige, der Präsident der Marvel Studios, den Film Jäger des verlorenen Schatzes, der im Jahr 1936 spielt. In Captain America – The First Avenger findet sich eine Anspielung auf diesen Film, als Johann Schmidt nach der Entdeckung des Tesserakt-Würfels anmerkt, Hitler grabe „in der Wüste nach wertlosen Dingen“ (Eine Anspielung auf die Bundeslade, die in Jäger des verlorenen Schatzes eine wichtige Rolle spielt). Dies ist der erste Film, wo Marvel mehr auf Dramatik setzt, anstatt auf Humor. Aber nichts desto trotz ist Humor vorhanden (zum Beispiel die Propagandavorstellungen), aber nicht wie üblich, wie zum Beispiel bei Iron Man, wo es dann mehrere Lacher gibt. Nein, dieser Film ist durch seine dramatischen Momente sehr gut konzipiert, die Ereignisse die geschehen, geben der ganzen Handlung mehr Tiefe und Spannung, was mehr als gut klappt. Der dramatischste Moment ist wohl, als der Captain mit den Flügel-Bomber (auch bekannt als "Walküre") ins Eis abstürzt und er noch mit den anderen per Funk spricht, bis er aufschlägt. Das war ein wirklich gelungener Moment, den es bis jetzt noch in keinen anderen Film von Marvel gibt. Die im Film gezeigte Technologie basiert auf Fahr- und Flugzeugen, die tatsächlich zur Zeit der Handlung existierten oder zumindest in Planung waren. So ist zum Beispiel Schmidts Auto eine Kreuzung aus zwei verschiedenen Mercedes-Benz-Modellen, einem 540 K und einem G4. Bei dem Flugzeug, mit dem Schmidt vor der Explosion der Hydra-Fabrik flieht, handelt es sich derweil um einen „Triebflügel“, die in Wirklichkeit nie über die Konzeptphase hinauskam, während die Hydra-Panzer auf Landkreuzern wie dem ebenfalls nie verwirklichten P-1000 „Ratte“ basieren. Schmidts Flugzeug, das Captain America am Ende des Films zum Absturz bringt, basiert auf dem Nurflügler-Konzept, das die deutschen Gebrüder Horten vor und während des Zweiten Weltkriegs in vielen verschiedenen Modellen umsetzten. Diese Flugzeuge erreichten jedoch nie auch nur annähernd die Größe des im Film dargestellten Modells. Aber irgendwie ist es beeindruckend, wie viel Wirklichkeit in diesen Film steckt, auch wenn die meisten dieser Maschinen nur geplant waren. Der Captain ohne Action? Das geht natürlich nicht! Deshalb wurde ordentlich Action eingebaut! Die Action sieht nicht nur gut aus und wirkt optisch sehr ansprechend, sondern sie ist eigentlich auch nicht übertrieben und genau platziert. Klar, vielleicht übertreibe ich ein wenig, aber es ist nicht so übertrieben und teilweise unnötig wie beim Hulk, die Action ist hier genau passend, was deutlich erträglicher ist. Aber die Action ist ohne die Effekte nur halb so interessant, deshalb war es auch schwierig, die Schauplätze der Action gut zu animieren. Aber auch die echten Schauplätze sind nicht nur sehr gut gewählt, sonder sie sind optisch eine richtige Augenweide! So wurden in englischen Manchester Straßen in das 1940er Brooklyn verwandelt und die Szene am Ende wurde tatsächlich am Times Square gedreht. Aber für Steve Rogers, alias Captain America, braucht man auch einen Schauspieler, der nicht nur passend aussieht, sonder auch genau so überzeugend den Captain geistig verkörpert. Und Chris Evans (Fantastic Four 1&2, The Losers) ist genau der richtige für diesen Job! Er hat ja extra für diese Rolle trainiert, um den Captain nach der Behandlung optisch noch mehr zu ähneln. Es ist inzwischen wie bei Iron Man und Robert Downey jr., man kann sich Chris Evans nicht mehr weg denken als Captain America. Man braucht auch einen mehr als passenden Schauspieler für Johann Schmidt, alias Red Skull. Aber es gab schnell einen anwerter für diese Rolle, nämlich Hugo Weaving (Der Herr der Ringe 1-3, Der Hobbit). Er spielt den Anführer von Hydra genau richtig, mit sehr viel Überzeugung und so viel Hass, dass es richtig viel Spaß macht ihn zu zuschauen! Aber er hat so viel gegeben, dass er gesagt hat, er werde nicht noch einmal in diese Rolle zurückkehren, was ich sehr schade finde. Da es ein Film ist, der im Krieg spielt, darf ein Colonel natürlich nicht fehlen. So bekam Tommy Lee Jones (Men in Black 1-3, Der Herr des Hauses) die Rolle des mürrischen Colonel Phillips, der ihm wie aus den Leib geschnitten ist. Aber es darf auch der Mann nicht fehlen, der den Captain so gemacht hat, wie er ist, nämlich der Wissenschaftler Abraham Erskine. Er wird verkörpert von Stanley Tucci (Lucky # Slevin, Jack and the Giants), der seinen Job natürlich auch hervorragend macht. Aber ein Mann darf natürlich nicht fehlen: Der langjährige Marvel-Comicautor Stan Lee, zu dessen ersten Arbeiten Geschichten für die Serie Captain America Comics aus dem Jahr 1941 gehörten. Er hat natürlich wie in fast allen Marvel-Verfilmungen einen Cameo-Auftritt und spielt hier einen General, der sich im Publikum einer Ordensverleihung befindet, zu der Steve Rogers jedoch nicht erscheint. Aber was sind Marvel Filme ohne Zusammenhänge und Easter Eggs? Nichts! Deshalb wurde auch hier schön versteckt Anspielungen auf die bisherigen und kommenden Filme aus den Marvel Cinematic Universe gemacht. So sieht man zum Beispiel Howard Stark (hier gespielt von Dominic Cooper), den Vater von Tony Stark, wie er bei dem Experiment hilft, wo Steve Rogers zum Supersoldat gemacht wird. Oder der Tesserakt-Würfel, wie Schmidt sagte stamme das Juwel aus Odin´s Schatzkammer und am Ende von Thor wird der Würfel vorbereitet für die Avengers, wo der Würfel eine sehr wichtige rolle spielt. Aber die Zusammenhänge betreffen auch die Fortsetzung des Captains, nämlich den Winter Soldier! Der war ja bekanntlich der Freund von Steve Rogers, na eigentlich genauer Bucky Barnes ( Sebastian Stan), der aber im Film genau wie im Comic einen vermeidlich tödlichen Unfall hat. So ist der Weg, wie jetzt der offizielle Name von Captain America 2 vermuten lässt, frei für den von Russen manipulierten Attentäter Winter Soldier, der eine große Rolle in der Fortsetzung spielen wird. Aber auch Schmidts rechte Hand, den Nazi-Wissenschaftler Armin Zola ( Toby Jones) werden wir wahrscheinlich auch in den zweiten Abenteuer des Captains sehen, nämlich als Androide mit den Bewusstsein von Zola, genau wie in den Comics. Wer aufmerksam aufgepasst hat, hat bemerkt, dass Zola, als er aus der Hydra-Fabrik flieht, die Pläne für diesen Androidenkörper bei sich trägt. Ich weiß das nicht alle meine Euphorie teilen werden, aber ich kenne Personen, die genau meiner Meinung sind. In den ca. 119 Minuten, die Joe Johnston ( Jurassic Park 3) inszeniert hat, ist man bestens unterhalten! Die Leute, die diese wirklich gute Geschichte langweilig finden, und Krach und Bumm vermissen, verstehen die Handlung einfach nicht. Ich könnte den ganze lieben Tag so weiter machen, aber ich glaube, dass ich mich unmissverständlich ausgedrückt habe. Wer eine geniale Comicverfilmung aus den Hause Marvel sehen will, die auf keinen Fall zu lang oder zu kurz ist, sollte Captain America- The First Avenger unbedingt sehen. Er ist neben Iron Man der Beste Rächer Film. Die Fortsetzung, die nächstes Jahr ins Kino kommt, ist sicher auch ein Meisterwerk aller Marvel. Wie man bei Hydra zu sagen pflegt, schneidet man einen Kopf ab, wachsen zwei neue nach! Ich gebe den Captain 10 von 10 Punkten, weil er einer der genialsten Filme von Marvel ist.

Captain America - The First Avenger Bewertung
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1010
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4 Kommentare
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Seromal : : Moviejones-Fan
17.03.2014 19:38 Uhr
0
Dabei seit: 19.01.14 | Posts: 486 | Reviews: 3 | Hüte: 12
Hallo Marvelman,

hoffentlich liest du diesen Kommentar noch, obwohl du ja eigentlich als abwesend geltest und nur noch auf PNs antwortest, mal sehen. smile


Ich stimme dir in deiner Argumentation 10/10 Punkte! Ich teile deine Einschätzung, und kann Leute die diesen Film langweilig finden, definitiv nicht verstehen.
Ich will hier niemanden beleidigen, aber ich finde, dass solche Leute denn sein einer Entwicklung der Figur schlichtweg nicht verstehen. Ich finde deinen Schreibstil genial, vllt schreibst du ja auch nochmal eine zum Winter Soldier.

Lg
Sero smile

Think different

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Uatu : : The Watcher
24.08.2013 08:01 Uhr
0
Dabei seit: 12.10.11 | Posts: 1.308 | Reviews: 1 | Hüte: 109
Schön, daß du im Gegensatz zu deinen ersten Kritiken nun auch erstmal etwas recherchierst.
Deine Punktevergabe finde ich allerdings etwas zu großzügig. 10 von 10 Punkte läßt mich annehmen, daß der Film für dich das Referenzmaß dieses Genres darstellt, was du aber selbst mit den Sätzen:

"Man muss aber sagen, das er nicht ganz an Iron Man heran kommt...

...an den Avengers kommt keiner ran.
"

verneinst.

Als Tip fürs nächste Mal: Die Abschnitte aus dem Wikipedia-Artikel noch mehr umschreiben, dann fällts nicht so auf. XD
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MarvelMan : : HERO for hire
07.08.2013 13:47 Uhr
0
Dabei seit: 07.04.13 | Posts: 1.300 | Reviews: 21 | Hüte: 12
Danke Aldrich!

Ja, an den Avengers kommt keiner ran und nächtes mal mache ich weniger Box Office in meiner Kritik! wink
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AldrichKillian : : Black Panther
07.08.2013 10:05 Uhr
0
Dabei seit: 24.05.13 | Posts: 2.319 | Reviews: 20 | Hüte: 196
Eine sehr gute Kritik MarvelMan, du hast viele interessante Infos und Anekdoten, von denen ich bisher nichts wusste und auch, dass die Technik im Film tatsächlich geplant war überrascht mich, das hätte ich nie gedacht, aber gut zu wissen.

Ich stimme dir auch zu, dass der "Captain America" Film nach "Iron Man" der beste Film ist (naja gut, der Solofilme, an Avengers kommen beide nicht ran), denn er ist einfach charmant, hat eine gute Story ohne zu sehr in Patriotismus zu verfallen und die Action ist sehr gut eingesetzt.

Deine Kritik ist sehr ausführlich, interessant, lesenswert geschrieben, aber ich würde nicht zu sehr auf das Box Office eingehen, weil das nichts über den Film aussagt, klar kannst du es als kleine Einführung verwenden, warum du den Film trotzdem besser findest, allerdings würde ich in Zukunft nicht zu sehr Wert darauf legen.
Ich bewerte deine Kritik mit 9/10, aber wirklich schon sehr gut;D
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