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Cowboys & Aliens

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"Wir haben n Kind und n Hund, warum nicht noch ne Frau?"

Cowboys und Aliens Kritik

Cowboys und Aliens Kritik
2 Kommentare - 08.09.2013 von Croatia
In dieser Userkritik verrät euch Croatia, wie gut "Cowboys & Aliens" ist.

Bewertung: 3.5 / 5

Regisseur Jon Favreau war nach den Filmen Iron Man und Iron Man 2 ein gefragter Regisseur in Hollywood. Zwar war der zweite Teil keine besondere Fortsetzung, trotzdem bot das Sequel unterhaltsame Action. Für den SciFi-Western Cowboys & Aliens war Jon Favreau somit der ideale Regisseur. Der Amerikaner nahm das Angebot an und inszenierte einen effektvollen Western mit Starbesetzung. Zur Starbesetzung gehören James Bond-Darsteller Daniel Craig, Indiana Jones-Schauspieler Harrison Ford und die Irin Olivia Wilde. Alle Drei liefern eine herausragende Performance ab. Vor allem Harrison Ford, der in einem solchen Alter noch genug fit ist für solch einen Actionfilm. Ebenfalls Craig überzeugt als J.Lonergan und sicher ist Craig die bessere Wahl wie Robert Downey Jr., selbst wenn dieser in Favreaus Iron Man-Double glänzte.

Trailer zu Cowboys und Aliens

Story: Ganz wie ein Spaghetti-Western von Sergio Leone beginnt Cowboys and Aliens mit einem Fremden (Daniel Craig) der in die staubige Westernstadt Silver City kommt. Allerdings kann sich der mysteriöse Revolverheld weder an Namen erinnern, noch weiß er, was eine technologisch hochentwickelte Apparatur an seinem Arm zu suchen hat. Seine Identität wird ihm bald durch den Sherriff Taggart und Colonel Woodrow Dolarhyde (Harrison Ford) klargemacht, die nach ihm fahnden. Sein Name ist Jake Lonergan und er hat das Gold von Dolarhyde gestohlen, doch als die Stadt von mysteriösen Wesen angegriffen wird und viele Leute mitgenommen werden, braucht Dolarhyde Jakes Hilfe um die Menschen wieder zurück zu holen. Es beginnt ein explosiver Kampf zwischen Cowboys und Aliens...

Kritik: Cowboys & Aliens beginnt wie Die Bourne Identität. Ein Mann wacht in einem unbewohntem Gebiet auf und weiß nicht mehr, wer er eigentlich ist. Als ihm dann ein paar Jungs in die Quere kommen, nimmt er sie einfach auseinander. Doch wofür Jason Bourne eine Trilogie brauchte, braucht Lonergan nur 20 Minuten und ebenso wie Bourne gehört er eher zu den Bösen. Cowboys & Aliens ist ein interessanter Mix aus Mensch und Monster. Als "Haupt-Cowboys" wurden Daniel Craig, Sam Rockwell, Harrison Ford, Keith Carradine und Clancy Brown verpflichtet. Hauptdarsteller Craig ist sofort in seiner Rolle, genau wie Indy Harrison Ford. Die Nebendarsteller spielen ihre Rolle solide. Leider merkt man Olivia Wilde schon anfangs an, dass sie etwas verheimlicht, wäre das nicht so, so würde die späte Wendung mehr überraschen. Übrigens spielt Walton Goggins wie auch in Django Unchained einen Cowboy. Eigentlich ist der Charakter des Percy Dolarhyde sinnlos gewesen, da man am Anfang denkt er bekommt einen großen Anteil im Film, aber kurz danach wird er geschnappt und erst wieder am Ende bekommt er ein wenig an Laufzeit. Favreau setzte bei den Aliens auf CGI. Was zum einen zwar cool aussieht, zum andern hätte man manchmal auch eigene Tricks einbauen können. Des Öfteren bemerkt man Storylücken, doch dafür ist nicht nur Favreau verantwortlich, sondern auch die Drehbuchautoren. Vor allem deswegen, da sie insgesamt sieben waren. Mit New Mexico und Kalifornien wurden die passenden Drehorte gefunden. Cowboys & Aliens enthält auch atemberaubende Effekte, die immer wieder für Spannung sorgen. Schade ist, dass vor dem großen Showdown viel zu viel geredet wird. 115 Minuten sind zu viel für solch einen Film. Favreau benutzt auch in seinem sechsten Film typische Action-Klischees und am Ende müssen sich sogar die Indianer mit den Cowboys herumschlagen. Bedauerlicherweise lässt Favreau ein paar Fragen offen: (Spoiler-Beginn:) Warum kann sich Jake nicht erinnern? Warum zerstören die Menschen das Alien-Raumschiff, während es wegfliegt, freilich würden die Aliens Verstärkung holen, doch auch wenn das Raumschiff zerstört wird, würden die Aliens bemerken, dass eins fehlt und sie würden somit auch Verstärkung schicken. Und warum nehmen die Aliens die Menschen als Geisel? (Spoiler-Ende).

Kritik: Cowboys & Aliens ist ein solider SciFi-Western der so manche Logiklücken hat. Favreau schafft es zwar coole Effekte und so manche Gags einzubringen, dennoch fehlt der Story etwas. Bei den Darstellern gibt es keine Fehlverpflichtungen. Craig und Ford spielen ihre Rolle brillant. Vielleicht wäre aus Cowboys & Aliens mehr als nur ein Durchschnitts-Film geworden, wenn man ihn etwas düsterer gemacht hätte. Von mir gibt es 7/10 Punkte.
Cowboys und Aliens Bewertung
Bewertung des Films
710
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2 Kommentare
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Croatia : : Moviejones-Fan
02.10.2013 18:55 Uhr
0
Dabei seit: 26.07.12 | Posts: 61 | Reviews: 117 | Hüte: 1
Danke, irgendwie ist das alles an mir vorbei gerauscht.
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Denim : : Moviejones-Fan
16.09.2013 08:11 Uhr
0
Dabei seit: 11.04.12 | Posts: 78 | Reviews: 6 | Hüte: 2
"Warum kann sich Jake nicht erinnern?" - Aufgrund der großen Wunde, welche ihm von dem "Folter-Alien" zugefügt wurde, wurde er bei der Flucht bewusstlos - wahrscheinlich der Grund für den Gedächtnisverlust.

"Warum zerstören die Menschen das Alien-Raumschiff, während es wegfliegt, freilich würden die Aliens Verstärkung holen, doch auch wenn das Raumschiff zerstört wird, würden die Aliens bemerken, dass eins fehlt und sie würden somit auch Verstärkung schicken." - Olivia Wilde erklärt den Cowboys & Indianern ja als sie aus dem Feuer steigt, dass ihr Heimatplanet von den gleichen Aliens zerstört wurde und um nicht das selbe Schicksal zu erleiden, sollen sie das Raumschiff vernichten. Wer weiß, womöglich haben die Aliens ja kein Funkgerät wink Nein, Scherz. Meine Theorie ist, dass das Alienvolk ihre Schiffe einfach ins All entsendet, um selbständig diverse Planeten aufzusuchen und nach Rohstoffen bzw. eben Gold zu forschen. Das Raumschiff ist standardmäßig gelandet ohne sich beim Heimatplanet zu melden, dann explodiert - Heimatplanet weiß also nicht wo er suchen muss... Is halt nur ne Theorie

"Und warum nehmen die Aliens die Menschen als Geisel?" - Um ihren Feind auf diesem Planeten kennenzulernen. Schwachstellen und Stärken feststellen.
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