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Homefront Kritik

Homefront Kritik
0 Kommentare - 15.01.2014 von Croatia
In dieser Userkritik verrät euch Croatia, wie gut "Homefront" ist.
Homefront

Bewertung: 3 / 5

2014 beginnt wie schon das vergangene Jahr mit einem Actionfilm, bei dem ein Darsteller der [b]Expendables[/b]-Crew die Hautrolle übernimmt. Während letztes Jahr Arnie mit [b]The Last Stand[/b] sein Comeback feierte, darf dieses Jahr Jason Statham mal wieder beweisen, dass er ein echt cooler Action-Star ist. Noch ist es für Statham nicht soweit in die Fußstapfen der alten Action-Stars wie Sly oder Arnie zu treten, dafür kommt er seinem Ziel immer näher. In [b]Homefront[/b] spielt Statham einen Ex-DEA-Agenten welcher trotz Rente nicht Ruhe bekommt. Neben Statham erleben wir auch James Franco, Winona Ryder und Frank Grillo. Regie führte [u]Gary Fleder[/u], welcher den meisten Fans noch durch die Regiearbeit zu [b]Sag kein Wort[/b] bekannt sein dürfte. Trotz immer wieder auftretenden Fragen und ein paar coolen Actionstunts lohnt sich der Kinobesuch nicht, doch dies war zu erwarten. Story: Phil Broker (Jason Statham), ein ehemaliger Agent der Drogenbekämpfungsbehörde, zieht sich nach dem Tod seiner Frau mit seiner Tochter Maddy (Izabela Vidovic) aufs Land zurück. In der idyllischen Umgebung einer Kleinstadt will er Ruhe finden und seine Vergangenheit hinter sich lassen. Zunächst geht der Plan auch auf. Als seine Tochter in der Schule jedoch von Rowdys bedrängt wird und sie sich gegen deren Wortführer mit heftigen Schlägen zur Wehr setzt, ändert sich die Situation schlagartig. Der Onkel des Jungen ist der lokale Drogenboss Gator Bodine (James Franco), der diesen Vorfall nicht einfach so hinnehmen will. Er sucht Brokers Haus auf, um ihn zur Rede zu stellen. Da die Familie nicht zuhause ist, durchstöbert er deren Sachen und stößt auf Brokers Vergangenheit als Drogen-Polizist. Gator sieht seine Chance auf Rache und hetzt Broker ein paar schwere Jungs auf den Hals, deren Drogenring er einst auffliegen ließ.. Kritik: [b]Homefront[/b] beginnt wie vor ein paar Jahren auch [b]The Expendables[/b] begann, doch geht es hier nicht um ein paar Söldner, sondern um eine kriminelle Motorbike-Gang, welche eine Drogenküche betreibt. Was sie allerdings nicht wissen, ist das [i]Phil Broker[/i], gar nicht zu ihnen gehört. Man erfährt in diesem "Rückblick", dass Statham ein Spitzel ist und nach ein paar dramatischen Szenen schafft es [i]Broker[/i] die Gang gefangen zu nehmen. Der Anfang des Actionfilmes ist relativ blutig und actionreich, leider aber auch der beste Teil des kompletten Films. Teilweise ist er sogar übertrieben, aber das passt zu Filmen mit Jason Statham. Nach diesem Rückblick geht es in der Zeitspanne zwei Jahre vorwärts und [i]Broker[/i] kümmert sich bereits um seine Tochter und er ist zudem kein DEA-Agent mehr. Was genau [i]Broker[/i] macht, ist bedauerlicherweise unklar. Statham passt natürlich zu hundert Prozent in diese Rolle und man kann von einer fehlerfreien Performance reden. Neben Statham überzeugt auch Izabela Vidovic, welche im Film [i]Broker[/i]s Tochter spielt und das ebenso fehlerfrei. Neben den beiden Hauptdarstellern, überzeugt auch James Franco, allerdings hat er auch nicht unbedingt eine schwere Rolle zu bewältigen. Leider gefiel mir dafür nicht die deutsche Synchronstimme von Franco, außerdem wundert es mich warum Franco die Rolle des Bösen in so einem Film überhaupt spielt. Selbst wenn ich ein großer Franco-Fan bin, finde ich nicht dass Franco in so einen Film unbedingt passt. Komischerweise wurde auch Kate Boswoth gecastet, obwohl sie eigentlich nicht oft in solchen Filmen zu sehen war, trotzdem erleben wir eine solide Darstellung. Am meisten freute ich mich über Rachelle Lefevre, welche mir in der Serie [b]Under the Dome[/b] sehr gefallen hat, auch wenn sie in [b]Homefront[/b] kaum vorkommt. Nebendarsteller Frank Grillo übernimmt den Part des eigentlichen Hauptgegners und auch von ihm kommt eine solide Performance, aber an die Darstellung von [b]The Grey[/b] kommt er nicht heran. Das Drehbuch ist übrigens von Sylvester Stallone, der aber sonst nicht mehr weiter am Actionfilm mitwirkte. Aber in [b]Homefront[/b] gibt es eben auch den typischen Verlauf der Story, den man auch in anderen Actionfilmen wie [b]Shootout[/b] oder [b]The Last Stand[/b] findet. Ab der zwanzigsten Minute sinkt die Spannung immer mehr und bis zum Ende kann man nicht wirklich von einer spannenden Atmosphäre sprechen. Immerhin passt die Drama-Musik von Mark Isham. Bedauerlicherweise wechselt der Film im Mittelteil immer so zwischen verschiedenen Genres. Erst erlebt man pure Action, dann wird es dramatisch und anschließend wird es fast ein Familienfilm, doch Spannung wird nie erzeugt. Kleinere Wendungen treten zwar auf, aber diese sind vorhersehbar. Als Zuschauer wartet man (gespannt) auf einen Höhepunkt, doch diesen findet man nicht ganz. Höhepunkte sind sozusagen die Action-Stunts von Statham, jedoch gibt es kaum welche zu betrachten und die Zeit vergeht wie im Flug. Im finalen Akt gibt es dann noch eine negative Veränderung der Rolle von Franco, welche mir gar nicht gefallen hat, zu viel will ich aber nicht verraten. Zum Schluss gibt es nicht viel zu sagen. Die Meisten werden bereits erahnen was voraussichtlich passiert. Natürlich gibt es ein Endbattle, bei dem kräftig geschossen wird und teilweise wird sogar gekämpft, aber einen besonderen Abschluss hat [b]Homefront[/b] nicht. Dafür kann man Statham für die coolen Stunts loben. Fazit: [b]Homefront[/b] ist sicherlich kein großartiger Actionfilm. Eine sehr schwache Story von Stallone und der langweilige Mittelteil sorgen dafür, dass auch das actiongeladene Finale nichts mehr am restlichen Film verändert. Statham und auch die meisten anderen Darsteller liefern eine gute Performance ab, jedoch reicht das in diesem Fall nicht. Ein typischer Film für einen DVD-Abend, aber das Geld fürs Kino sollte man sich lieber für die kommenden Highlights 2014 sparen. Von mir gibt es 6/10 Punkte.

Homefront Bewertung
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610
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