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Inception

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Überschätzt oder ein Meisterwerk?

Inception Kritik

Inception Kritik
36 Kommentare - 23.11.2013 von AldrichKillian
In dieser Userkritik verrät euch AldrichKillian, wie gut "Inception" ist.

Bewertung: 5 / 5

Im Sommer 2010 war es endlich soweit, der erste Film vom gefeierten Regisseur Christopher Nolan nach seinem grandiosen „The Dark Knight“ zwei Jahre zuvor kam in die Kinosäle und die Erwartungen waren aufgrund der bisherigen Arbeiten Nolans natürlich sehr hoch. Doch ist „Inception“ tatsächlich eine weitere Vorzeigearbeit des Ausnahmetalents geworden, oder wurde dieser aufgrund des anhaltendes Hypes von „The Dark Knight“ einfach nur überbewertet? [u][b]!!ACHTUNG!!DIESE KRITIK ENTHÄLT MASSIVE SPOILER! WER NICHTS VON DER HANDLUNG ERFAHREN MÖCHTE, SOLLTE NICHT WEITERLESEN!![/b][/u] Der Unterbewusstseinsexperte Dominick „Dom“ Cobb ist in seinem Auftrag, gut gesicherte und geheime Informationen eines japanischen Geschäftsmannes zu stehlen, gescheitert, allerdings möchte jener Cobb nichtsdestotrotz einen heiklen Job anvertrauen, denn ein gerissener und mächtiger Konkurrenz des Japaners Saito soll sein Unternehmen nachdem er es geerbt hat aufgeben und somit muss Cobb tief in seinen Verstand einbrechen, die Idee der Geschäftsaufgabe darin einpflanzen und danach wieder verschwinden, ohne dass die Zielperson etwas davon bemerkt. Und somit stellt Cobb sein altes Team voller speziellen Experten zusammen und geht diesen einen letzten Auftrag an, ohne dabei auch nur ansatzweise zu erahnen, was noch passieren wird... Diese Handlung wurde vom Regisseur Christopher Nolan persönlich verfasst und sollte ursprünglich in einem Horrorfilm enden, bevor Nolan sich auf die Charaktertiefe und Emotionalität konzentrierte, was sich im Nachhinein als Geniestreich ansehen lässt, denn man merkt über die komplette Laufzeit von beinahe zweieinhalb Stunden die enorme Vorarbeit und Charakterstudie Nolans an und so verwundert es nicht, dass das Verfassen des Drehbuchs aus der Idee über sieben Monate dauerte und somit das Drehbuch mit Recht für einen Oscar nominiert wurde. Darüber hinaus ist diese äußerst intelligente und tiefsinnige Handlung und ihre Ausarbeitung schon einmal die erste große Stärke des Filmes, denn Nolan schafft es, die Spannung für den Zuschauer von der ersten Filmminute an kontinuierlich zu steigern, obwohl es immer wieder kleinere Nebenhandlungen gibt, sowie es anfangs oftmals kleine Hinweise und Details gibt, die unerwarteterweise später in der Filmhandlung wichtig werden und somit die Handlung langsam aber ununterbrochen aufgebaut wird und somit seine eigene kleine Welt schafft, in welcher man sich als Zuschauer sehr schnell verliert und mitgerissen wird und kaum aushalten kann, wie es mit den Geschehnissen weiter geht. Der Film nimmt sich glücklicherweise sehr viel Zeit jeden Charakter kurz einzuführen und dem Publikum näher zubringen, auch wenn die Charakterentwicklungen nach und nach undurchschaubar werden und einige große Überraschungen bereit halten, was ebenfalls von einem starken Drehbuch zeugt, welches für eine große Hollywoodproduktion eine unglaublich tiefe Charakterarbeit vorzuweisen hat. Allerdings sind gut gezeichnete Charaktere und eine gelungene, sowie faszinierende Handlung nur ein Grundgerüst und können ohne die passenden schauspielerischen Besetzungen zunichte gemacht werden, doch ist das bei „Inception“ auch der Fall, oder wurden die Rollen passend besetzt? Auf diese Frage kann es nur eine Antwort geben und zwar jene, dass die Charaktere bis in die Nebenrollen passend mit großartigen und bekannten Schauspielern besetzt wurden, wie beispielsweise die Rolle der Hautpfigur Dominick Cobbs, dem Dieb von Informationen im Unterbewusstsein, mit Leonardo DiCaprio, welchen die meisten Menschen aus „Titanic“ kennen dürften, welcher mit seiner Mimik und Stimmenarbeit den Zuschauer in den emotionalen Momenten seiner Figur berühren kann, aber als krasses Gegenteil auch in den actionreichen Momenten eine tolle Leistung darbietet und somit ein weiteres Mal beweisen konnte, warum DiCaprio einer der besten Schauspielern unserer Zeit ist. Die Nebenrolle der Architektin für Träume, Ariadne, wurde von der jungen Ellen Page verkörpert, welche den kompletten Film über etwas gelangweilt wirkt und leider nur einen einzigen Gesichtsausdruck vorzuweisen hat, weshalb an ihrer Stelle das Potenzial ihrer Figur nicht komplett ausgeschöpft werden konnte. Der bis dato unbekannte Tom Hardy spielt den draufgängerischen Eames sehr überzeugend und mitreißend, sowie mit einer unglaublichen Leichtigkeit und ist zweifelsohne der heimliche Star des Filmes, was berechtigterweise viele weitere Rollenangebote als Folge hatten. Gerade seine Beziehung zur Hauptfigur Cobb ist sehr gut charakterisiert worden und man kann sofort erkennen, dass sich beide schon länger kennen, aber dennoch einige Unstimmigkeiten besitzen, wie es bei Arbeitskollegen oftmals der Normalfall ist. Joseph Gordon-Levitt gibt den etwas zurückhaltenden und ruhigen Strategen Arthur, allerdings lässt seine Performance den Zuschauer ziemlich kalt, was allerdings womöglich von Regisseur Christopher Nolan gewollt war, um den schüchternen Partner Cobbs zu inszenieren. In weiteren, nennenswerten Rollen kann man die französische Schauspielerin Marion Cottilard als die psychisch angeschlagene Mal sehen, welche der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte darstellt, da ihre ehemalige Beziehung zu Cobb immer wieder aufkommt und zu unerwarteten Nebeneffekten führt, Cillian Murphy als die zwiegespaltenen und innerlich gequälte Zielperson Robert Fischer Jr. und natürlich Großmeister Michael Caine als den guten, weisen, sowie liebenswerten Vater von Cobb, welche allesamt eine glaubhafte Darbietung abliefern und noch einmal verdeutlichen, wie gut Regisseur Nolan mit seinen Darstellern umgehen kann und wie er jene richtig einsetzen muss. Neben der ausgezeichneten Charakterarbeit und tiefsinnigen Handlung gibt es allerdings auch zahlreiche Actionsequenzen, welche in bester Nolan Manier großartig sind, denn die Idee hinter dem Träumen und dem Erschaffen von Objekten durch Erinnerungen bietet eine unglaubliche Anzahl an abstrakten und noch nie davor gesehener Actionsequenzen, so fahren beispielsweise gigantische Schwerlastzüge durch den Verkehr auf Straßen einer Großstadt, Häuserinnenräume werden unerwartet von einer vollkommen Flut an Wasser gefüllt, Menschen schweben in der Schwerelosigkeit durch Räume, aber es kommt auch außerhalb der Traumsequenzen zu mehreren Schusswechseln oder der immer parallel ablaufenden Verfolgungsjagd zwischen mehreren Fahrzeugen, welche ihren Höhepunkt auf einer Brücke findet, welche in einer der besten Zeitlupenaufnahmen der letzten Jahren noch einmal mit ruhigerer Inszenierung Nolans gesteigert werden kann. Diese Actionszenen sind eine positive Auflockerung zwischen den handlungsaufbauenden Elementen, welche mit der Zeit anstrengend enden hätte können, allerdings sorgen die brachialen, innovativen und abwechslungsreichen Actionmomente für eine nötige Entspannung des Zuschauers, welche allerdings nichtsdestotrotz unglaublich emotional und mitreißend dargestellt wurden. Etwas besonderes an den Actionsequenzen ist außerdem, dass Regisseur Nolan einmal mehr auf die visuellen Effekte verzichten wollte, wenn das möglich war, weshalb die unfassbaren Schwerelosigkeitsszenen in einem über zwanzig Meter langem, frei drehbaren Nachbau des Hotelflures gedreht wurde und somit die Gravitationsänderungen real waren und nicht nur durch Spezialeffekte am Computer entstanden sind, was dem Zuschauer deshalb selbst ein Gefühl der Schwerelosigkeit gibt, da man von der ersten Sekunde an am Staunen ist und fasziniert wird, was in der heutigen Filmindustrie leider immer seltener der Fall wird. Ebenfalls atemberaubend ist die Explosion des Krankenhauses im Gebirge, welches, wie auch schon die ähnliche Bergstation aus Nolans früherem Film „Batman Begins“, auf einem Parkplatz vor dem Studio als großes Modell aufgebaut wurde und mit CGI-Effekten verbessert und verfeinert wurde, wo wir auch schon beim nächsten positiven Punkt angekommen wären, nämlich den Spezialeffekten aus dem Computer, welche trotz der zahlreichen realen Schauplätzen, gerade für die Traumstadt der Charaktere Mal und Dom Cobb verwendet wurden, denn diese sind einfach nur grandios und äußerst glaubwürdig, weil sie eben nur moderat eingesetzt wurden und man sich teilweise wie auch die Filmcharaktere wirklich fragen muss, ob das nun noch Realität ist oder doch nur ein CGI-Effekt aus dem Computer, denn selbst die Szenen in einem pariser Café, in der sich die Umgebung um die Protagonisten langsam in Luft auflöst und explodiert, wurden tatsächlich mit handgemachten Effekten erzeugt und wieder nur durch CGI verbessert. Die traumhaften und surrealen Filminhalte werden durch die exzellente Kameraarbeit von Wally Pfister für den Zuschauer noch einmal verstärkt, denn die eingesetzten Kameraperspektiven lassen Illusionen, wie die unmögliche „Penrose-Treppe“, dank einer Zentraleinstellung von oben zunächst als realistisch erscheinen, bevor sich die Kamera schnell senkt, um den Surrealismus zu verdeutlichen, was die Wirkung auf den Zuschauer hat, dass man sich selbst wie in einem Traum fühlt und genau die Wirkung hat, wie es Hauptfigur Dom Cobb so schön im Film sagt: „Während man träumt fühlt sich alles real an, dass irgendetwas merkwürdig war, erkennen wir erst, wenn wir wieder aufgewacht sind“, und das trifft auch auf den Zuschauer während dieses wahrhaftigen Filmes zu. Doch auch die restlichen Kameraeinstellung wurden von Pfister klug gewählt, denn die Bilder sind immer sehr ruhig und haben, wie auch die Handlung, vorallem den Fokus auf den Charakteren und ist somit selbst während den großen Actionsequenzen immer nah an der Figur und schafft somit eine unglaubliche Emotionalität, was noch einmal verdeutlicht, dass der eigentliche Fokus des Filmes trotz der bombastischen Action immer noch auf den Charakteren und ihren Problemen liegt, was ebenfalls nur noch selten bei großen Hollywoodproduktion zu finden ist und deshalb wurde Kameramann Wally Pfister zu Recht mit einem Academy Award für die beste Kamera ausgezeichnet. Neben den Einstellungen der Kamera wurde desweiteren die Beleuchtung und der Nolan-typische, düstere Kamerafilter benutzt, welcher die Bedrohung während der Traumsequenzen noch einmal verdeutlicht, aber dennoch wurden die Schauplätze während jenen Szenen so passend unterschieden, dass es selbst für den abgelenkten Zuschauer noch nachvollziehbar ist, auf welcher Ebene sich die Charaktere nun befinden. Ein Film kann allerdings nur wirklich mitreißend sein, wenn der untermalende Soundtrack dazu stimmig ist und deshalb wurde Hans Zimmer an Bord geholt, welcher in der Vergangenheit schon oftmals mit Regisseur Nolan zusammengearbeitet hat und somit die perfekten Vorraussetzungen für eine erneute, erfolgreiche Arbeit hatte. Natürlich vertraut Zimmer auf seinem bisherigen Stil und verwendet einmal mehr gekonnt seine technischen Töne und dieser Soundtrack ist sowohl melancholisch und nachdenklich, wie auch brachial, laut und mitreißend, was zur Folge hat, dass der Zuschauer spätestens durch die Musik oder im Zusammenspiel mit ihr, im Film versunken ist. Allerdings kann Zimmer auch sehr viel Neues und Experimentelles einbauen, was diesen Soundtrack zu etwas Eigenständigem, aber dennoch Vertrautem macht. Der sehr intensive Soundtrack Zimmers passt ausgezeichnet zum modernen und stilistischen Film, welcher mit dem Inhalt perfekt symbiosiert. Nolan ist ja dafür bekannt, in seinen Filmen Botschaften und Gesellschaftskritik einzubinden, was aufgrund der Konzentration auf wenigen Charakteren allerdings für eine Kritik an dem Großteil der Gesellschaft sehr schwierig war, aber dennoch bietet „Inception“ ganz klar eine tiefsinnige und zum nachdenken anregende Handlung, denn auch wenn es nur eine kleine Gruppe von Menschen ist, auf welche Nolan sich konzentriert, ist das Motiv des Träumens doch etwas, das jeden einzelnen von uns betrifft und wie damit im Film umgegangen wird, kann man ganz klar als Gesellschaftskritik ansehen, denn wir werden ebenfalls jeden Tag im Unterbewusstsein beeinflusst, beispielsweise durch Werbung, welche eine Idee in unserem Verstand einpflanzt, ohne das wir es bemerken und genau dieses Thema wird in diesem Film noch einmal auf die Spitze getrieben und zwar als gezielte Manipulation des Militärs, und wer weiß, vielleicht gibt es diese Art von Waffe bei einigen Armeen bereits, da es auch Menschen gibt, welche ihre Träume genaustens kontrollieren können und somit ist diese Science Fiction eigentlich gar keine, sondern etwas, das jeden einzelnen von uns betrifft. Außerdem gelingt es Christopher Nolan, die Art des modernen Diebstahles und der Kriminalität zu kritisieren und darzustellen, welche viel komplexer und in unserem Verstand stattfindet und nicht mehr auf Kriegsfeldern, was in absehbarer Zukunft sicherlich der Fall sein wird. Zwar ist die Kritik an der Gesellschaft nicht ganz so offensichtlich dargestellt wie beispielsweise in „The Dark Knight Rises“, allerdings bemerkt man deutliche Ansätze, welche zum nachdenken anregen und somit „Inception“ ein typischer Nolan Streifen ist und das in jeglicher Hinsicht. Neben den gesellschaftkritischen Momenten, wird der Zuschauer aber auch sonst gefordet und muss sich ein eigenes Bild der Filminhalte bilden, denn Nolan liefert nicht jede Information, sondern lässt einen deutlichen Raum für Spekulationen oder eigenen Meinungen, was vorallem das offene Ende betrifft. Dort kann der Zuschauer nämlich sehen, wie Dom Cobb seinen Totem, ein Kreisel, welcher zeigen soll, ob man sich in der Realität befindet oder doch nur träumt, auf dem Wohnzimmertisch drehen lässt und dann glücklich zu seinen lange getrennten Kindern geht und der Film kurz davor endet, bevor man sieht, ob der Kreisel fällt oder weiterdreht und somit der Zuschauer entscheiden muss, ob es nur ein Traum ist. Meiner Meinung nach ist es schlussendlich die Realität, da es mehrere Andeutungen gibt, wie die unterschiedliche Kleidung und veränderte Alter der Kinder, der fehlende Ehe-Ring Cobbs und dass Nolan einfach ein glückliches Ende erschaffen wollte, allerdings muss das jeder für sich selbst entscheiden. Oder ist sogar der komplette Film nur ein einziger Traum, ohne jemals in die Realität zu wechseln? Dieses Stilmittel macht den Film noch einmal sympathischer und tiefsinniger, was den meisten Blockbustern heutzutage einfach fehlt, da man noch nach dem Ansehen über den Inhalt diskutieren kann. Alles in allem ist „Inception“ also eine weitere grandiose Arbeit von Nolan, welche eine interessante, intellektuelle und charakterbezogene Handlung besitzt und diese zu jeder Zeit absolut spannend und mitreißend ist und man dank der tollen Kameraarbeit und musikalischen Untermalung durch Hans Zimmer, so wie dem erstklassigen Cast nichts auszusetzen hat und noch lange nach dem Abspann dem Film im Gedächtnis hat, also selbst im Verstand geblieben ist, wie die titelgebende „Inception“. Für mich persönlich ist dieser Film der beste Original-Film dieses noch jungen Filmjahrzehntes, also ein Film der auf keinen Comics, Büchern oder vorangegangenen Filmen basiert, und ein großer Hollywoodfilm wie dieser, nur selten eine so tiefsinnige Charakterarbeit abgeliefert hat. Ein Film, denn man immer wieder anschauen kann, aber letztlich jeder mindestens einmal gesehen haben sollte. [b]Bewertung: 10/10 Punkten,[/b] für einen Film, von dem man noch in zwanzig Jahren reden wird und wenn es nur wegen der einschneidenden und nachhaltig beeinflussenden Filmmusik ist. Kultfilm!

Inception Bewertung
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36 Kommentare
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AldrichKillian : : Black Panther
12.02.2014 13:48 Uhr | Editiert am 12.02.2014 - 13:52 Uhr
0
Dabei seit: 24.05.13 | Posts: 2.336 | Reviews: 20 | Hüte: 205
Hallo Seromal,

ersteinmal bedanke ich mich bei dir, dass du dir die Zeit genommen hast um meine Theorie zu lesen, über deine Rückmeldung und natürlich auch den Hut!

Desweiteren kann ich deine Aussage komplett nachvollziehen und verstehe diese, denn der Kreisel stellt ja eigentlich den Totem seiner Frau Mal dar und es wird den kompletten Film über nicht explizit auf Dom Cobbs eigenen Totem eingegangen.
Daraus könnte man wirklich schließen, dass Cobbs Totem sein Ehering ist, jedoch könnte man diesen auch anders deuten, denn er sagt immer wieder im Film, dass wenn er träumt, immer noch mit Mal zusammen ist und deshalb in den Traumwelten seinen Ehering selbst anzieht, wenn er in der "Realität" ist jedoch diesen wieder selbst abnimmt, da seine Frau hier nicht mehr lebt.

Leider wird auf die Totem nicht großartig eingegangen, denn die restlichen Totem sind Gegenstände die ihre Wirkung verändern, aber sollte Cobbs Totem tatsächlich sein Ehering sein, dann würde dieser ja in der Realität verschwinden und dann stellt sich die Frage, wie er diesen überhaupt angefertigt hat, wenn er in der "Realität" gar nicht existiert.
Und ein weiteres Problem wäre dann, was Cobbs Totem gewesen ist, als Mal noch gelebt hat, denn damals waren ja auch beide schon in ihren Träumen und bauten ihre Städte, aber auch in der "Realität" waren sie noch verheiratet und dann müsste Cobb ja durchgehend den Ring getragen haben und was war damals sein Totem?
Und wenn Cobb damals schon einen hatte, was wurde dann aus diesem?

Außerdem wird im Film selbst gesagt, dass Totem dazu da sind, dem Eigentümer zu zeigen, ob er sich im Traum einer anderen Person befindet, was den Schluss zulässt, dass man nicht genau sagen könnte, ob man sich in seinem eigenen Traum befindet und in meiner Theorie könnte es ja immer noch sein, dass der Totem (der Kreisel) am Ende anzeigt, dass er sich nicht mehr in einem Traum befindet, aber wenn diese Totem wirklich nur zeigen, ob man sich im Traum einer anderen Person befindet, dann würde das immer noch die Theorie zulassen, dass Cobb sich in seinem eigenen Traum befindet, den ganzen Film über, wir die richtige Realität also nie zu Gesicht bekommen, denn die Totem anderer Personen sehen wir ja gar nicht im Film.

Ich habe sogar hier gerade gelesen, dass sich die Totem im eigenen Traum richtig anfühlen und man wirklich nur aufgrund der Totem sagen kann, ob man sich im Traum eines anderen befindet, ob man im eigenen Traum agiert ist jedoch nie hundertprozentig zu sagen.

Und es wird auch gesagt, dass die Totem nur beim Eigentümer benutzbar sind und niemand anders diese Veränderung der Objekte erfahren darf, aber der Kreisel ist ja gar nicht Cobbs Totem, sondern Mals und das würde doch auch die Wirkung des Kreisels komplett verändern und nutzlos machen und wieder die Möglichkeit offen lassen, dass wir die Realität einfach nicht sehen und sich diese mindestens eine Ebene über dem Level befindet, welche dem Zuschauer als Realität vorgegeben wird.

Wie du siehst, gibt es viele offene Fragen und Möglichkeiten und meine Theorie könnte stimmen oder wird zumindest ermöglicht, aber natürlich könnte es auch ganz einfach sein und die Realität im Film ist auch die Realität.
Wir werden es wohl nie erfahren, esseidenn Nolan selbst meldet sich einmal zu Wort und das hat er in der Vergangenheit immer vermieden und antwortete nicht auf solche Fragen oder explizit zum Ende.
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Seromal : : Moviejones-Fan
11.02.2014 18:04 Uhr
0
Dabei seit: 19.01.14 | Posts: 504 | Reviews: 3 | Hüte: 14
@ Aldrich

So deine Theorie ist sehr sehr sehr interessant! Deswegen auch von mir einen Hut!
Mein Kopf spinnt zwar gerade total und ist die ganzen Informationen am aufarbeiten, muss das alles auf jeden Fall alles nochmal durchlesen, weil alles habe ich glaub ich noch nicht in meine Kopf bekommen!

Deine Theorie ist sehr schlüssig, bis auf die Sache mit dem Ring. Habe ich da beim ersten schauen, noch gar nicht drauf geachtet so ist es bei mir beim nachfolgenden sehen, schon aufgefallen!
Also ich habe das auch so verstanden, dass der Ring sein eigentlicher Totem ist. Auch wenn das nirgendwo explizit erwähnt wird und immer der Kreisel im Vordergrund steht, so sehe ich das auch als sein richtiges Totem an!
Weswegen ich glaube, dass es am Ende die Realität ist, und der Kreisel am Ende sich nur dreht, um den Zuschauer nochmal weiterhin zu verwirren.

Ich hoffe du kannst das nachvollziehen und man kann verstehen was ich sagen will! smile

Think different

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AldrichKillian : : Black Panther
04.02.2014 14:30 Uhr
0
Dabei seit: 24.05.13 | Posts: 2.336 | Reviews: 20 | Hüte: 205
@Seromal:

Vielen Dank für deine positive Reaktion auf meine Kritik, welche eigentlich eher eine meiner schwächeren istsmile

Ich finde lange und ausführlich begründete Kritiken auch sehr viel lesenswerter und spannender oder aussagekräftiger als kurze Kritiken, welche teilweise sogar weniger Inhalt besitzen als so mancher Beitrag im "zuletzt gesehen"-Thread und freue mich, dass du das ebenfalls so siehst.

Außerdem freue ich mich schon auf deine Rückmeldung bezüglich meiner Hypothese, welche ich in der Kritik kurz angerissen habe, ob der komplette Film nur in den Traumwelten spielt und wir als Zuschauer zu keiner Zeit die Realität sehen und diese findest du bereits auf dieser Kommentarseite ganz unten mit "@Ist alles nur ein Traum?", weshalb du nicht alle Kommentare durchlesen müsstest, höchstens noch die darauf folgenden.

Aber ich freue mich wirklich schon auf deine Sicht der Dinge, da du ja auch ein "Inception"-Anhänger bist.
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Seromal : : Moviejones-Fan
02.02.2014 16:57 Uhr
0
Dabei seit: 19.01.14 | Posts: 504 | Reviews: 3 | Hüte: 14
@ aldrich

Super geniale Kritik. Sehr aussagekräftig!
Ich finde lange Kritiken immer besser als kurze, allein schon aus Prinzip deswegen erst einmal bitte weiter so!

Die Kommentare lese ich mir normalerweise immer danach durch. Da es hier aber schon ca 1,5 Seiten Comments sind, werde ich das nachholen!
Aber das werde ich auf jeden Fall tun, da du ja um meine Meinung gebeten hast. Wird denke ich heute abend sein, muss aber auch die wahrlich hervorragende Kritik erst einmal sacken lassen!
10/10 Punkten!

Think different

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sittingbull : : Häuptling
01.12.2013 13:56 Uhr
0
Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.586 | Reviews: 6 | Hüte: 61
@Aldrich

Auch wenn ein Häuptling eher Federn als Kopfschmuck bevorzugt nehme ich im Namen von Herrn Eastwood gern diesen Hut entgegen laughing
Vielen lieben Dank!


Ja. Das klingt sehr vernünftig! Schau dir "Porco" an und entscheide dann ob du noch "Mononoke" und "Chihiro" sehen willst...kein Stress smile
ganz unironisch bleibt noch zu sagen: "Ich freue mich" !!
Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
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RiinKwaad : : Moviejones-Fan
01.12.2013 13:47 Uhr
0
Dabei seit: 27.10.13 | Posts: 52 | Reviews: 0 | Hüte: 3
Eine wirklich gute Kritik, die Du mit viel Mühe und sehr eingängigen Gedanken geschrieben hast.
Gut strukturiert, angenehm zu lesen mit analytischen Verstand.
Ich weiß, daß Du es noch besser kannst. Deswegen gibt es nur 9/10 Punkten dafür, damit noch etwas Luft nach oben ist für deine nächsten Werke.
I like.
Der Journalist ist nur der Wahrheit verpflichtet.
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AldrichKillian : : Black Panther
30.11.2013 10:29 Uhr
0
Dabei seit: 24.05.13 | Posts: 2.336 | Reviews: 20 | Hüte: 205
@sittingbull:

Vielen Dank für den Hut!
Und ja, "Porco Rosso" war nicht sehr teuer und ich werde ihn mir irgendwann über Weihnachten einmal anschauen und natürlich eine Rückmeldung geben, was zur Folge haben könnte, dass ich mir auch noch die anderen von dir genannten Filme kaufen werde, aber sollten sie im Fernsehen zu sehen sein, dann werde ich sie mir garantiert ansehen.

PS: Für deine Kritik zu "Erbarmungslos" schulde ich dir glaube ich auch noch einen dreckigen Western-Hut, denn noch nie hat mich eine Kritik zu einem bisdahin für mich unbekannten Film gebracht und so massiv begeistert;)
Avatar
sittingbull : : Häuptling
30.11.2013 10:07 Uhr
0
Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.586 | Reviews: 6 | Hüte: 61
@Aldrich

haha...nein nein passt schon smile Rowan bleibt erstmal da wo er ist tongue-out Ich mach das alles aus freien Stücken


und ich feier dich komplett! Sehr sehr geil! Gute Entscheidung den Film zu bestellen...kostet auch glaub kein Vermögen.
Bin total gespannt wie du ihn finden wirst smile
Und wer weiß? Vllt änderst du ja deine Meinung zu Chihiro & Mononoke noch tongue-out

Auf jeden Fall coole Aktion Aldrich! (dafür und für die ganzen Kritiken von dir sowie den wirklich super Austausch zwischen uns muss jetzt mal der Hut her!)
Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
Avatar
AldrichKillian : : Black Panther
29.11.2013 14:59 Uhr
0
Dabei seit: 24.05.13 | Posts: 2.336 | Reviews: 20 | Hüte: 205
@Han:

Ja, der Hut ist inzwischen angekommen, noch einmal danke dafür!
Es könnte wirklich sein, dass Mal die Träumerin ist und Dom Cobb die Realität vorspielen möchte, allerdings wäre dann die Frage zu klären, warum sie das tun sollte, auch wenn wir natürlich nicht wissen, was es für Zustände in dem Level überhalb des Filmes, also der Realität, wenn das überhaupt der Fall ist, sind und ob Dom und Mal zumindest dort noch zusammen sind, aber das geht jetzt langsam zu weit in die reine Spekulation ohne Begründungen, aber dennoch ist es ein interessanter Ansatz.

@sittingbull:

Das freut mich wirklich sehr, dass Rowan wieder da ist und dass dieser Wechsel des Avatar-Bildes auch für dich in Ordnung geht, falls dich das Bild langweilen sollte oder etwas anderes im Sinn hast, kannst du es von mir auch wieder ändern, ich will dich nicht dazu zwingen, aber dennoch gefällt es mir;)

@sittingbull & Leia:

Danke für eure Hinweise und Anregungen, welche mich zu dem Schluss kommen lassen, dass ich mir vorerst nur "Porco Rosso", weil jener bei euch beiden hoch angesehen ist, auf DVD bestellen und in den nächsten Monaten anschauen werde, natürlich mit einer Rückmeldung unter deiner Kritik, sittingbull.
Da ich allerdings nicht so der Fan der Anime-Filme bin, werde ich mir die anderen Filme wohl eher nur im TV anschauen und dann hinterher entscheiden, ob ich mir noch die Silberscheibe hinter kaufen werde, aber "Porco Rosso" ist bestellt;)
Avatar
sittingbull : : Häuptling
27.11.2013 22:50 Uhr
0
Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.586 | Reviews: 6 | Hüte: 61
@Han

Stets zu Diensten! laughing

Ja kein Thema...machs einfach wie du Zeit/Bock hast ;)


@Leia & Aldrich

Habe bisher nur die 3 genannten Filme gesehen...bin gerade dabei alles aufzuarbeiten.
Aber jetzt wo dus sagst fällt mir auf dass gerade "Mononoke" ziemlich brutal is (zumindest für nen Kinderfilm...in Deutschland ist ein Anime ja leider immernoch ein Kinderfilm und nicht die Kunst, die es in Wirklichkeit ist...nur so am Rande: In Japan war der Film erfolgreicher als "Titanic")

Ich habe "Porco Rosso" auf ARTE oder 3sat geguckt. Weiß grad nicht mehr...da wars okay weils eben keine 2 Versionen gibt und auch keine Werbung die Magie zerstört.

Was "Mononoke" & "Chihiro" angeht schließe ich mich im Nachhinein Leia an ;) Es ist natürlich wesentlich geiler ohne Werbung bzw uncut ;) deshalb würde ich mirs auch leihen/ EVTL. einen kaufen oder anderweitig besorgen tongue-out

Also Aldrich es kommt mir so vor als würden wir dich hier voll bevormunden aber wir meinens doch nur gut haha laughing

Leia, ich werde mir wohl als nächstes Das wandelnde Schloss und eben das von dir angepriesene Nausicaä angucken smile Muss ja was dran sein...
Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
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Leia : : Prinzessin
27.11.2013 20:40 Uhr
0
Dabei seit: 14.04.13 | Posts: 558 | Reviews: 13 | Hüte: 56
@Aldrich: Ich würde Dir abraten, einen Ghibli Film im TV zu sehen. Vor allem Prinzessin Mononoke (was gern zur Weihnachtszeit gebracht wird, warum auch immer?) wird meistens nur geschnitten gezeigt. Und ich weiß, dass Super RTL bereits Beschwerden von Eltern bekommen hat beim Film Pom Poko, weil man dort die Eierchen der Tiere sehen konnte. Ich empfehle da, die entsprechenden Filme irgenwo auf DVD zu leihen. Und bei Nausicaä (sollten Dich Ghibli Filme generell interessieren und dieser Film ist da ein absolutes MUSS) musst Du schauen, denn da gibt es zwei Schnittversionen im Deutschen und die Ältere Version ist arg zerstückelt und nimmt dem Film eine Menge toller Momente und Hintergründe. Also da auf 117 min. Spiellänge achten. Sorry das ist jetzt etwas aus dem Kontext dieser Kritik-Seite gerissen, aber weils grad Thema zwischen Dir und sittingbull war, brannte mir diese Info gerade auf der Seele.

Hören Sie... ich weiß nicht, wer Sie sind, und auch nicht, woher Sie kommen, aber von jetzt an tun Sie, was Ich Ihnen sage, OK!?!

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Han : : Space Cowboy
27.11.2013 20:32 Uhr
0
Dabei seit: 14.04.13 | Posts: 1.977 | Reviews: 8 | Hüte: 102
@sittingbull:
So gefällst mir! laughing tongue-out

Nun kann ich ja dann auch endlich Porco Rosso schauen. Leia sitzt mir deswegen auch schon im Nacken hehe.

"In der Geschichte passiert alles zweimal. Das erste Mal als Tragödie, das zweite Mal als Farce." - J.J. Abrams

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sittingbull : : Häuptling
27.11.2013 19:55 Uhr
0
Dabei seit: 22.06.13 | Posts: 2.586 | Reviews: 6 | Hüte: 61
@Aldrich & Han

Da ist das Ding!!! laughing


@Aldrich

Ja wie gesagt: kein Stress smile wenn du mal Zeit/Bock hast und die Gelegenheit günstig ist, schauste dir mal einen davon an. Alles easy.

Falls ich so eine Perle im TV-Programm entdecke schreibe ich dir sofort! Wobei die Filme eher selten laufen (vor ein paar Wochen lief sogar "Porco Rosso")
Naja...Freut mich wirklich sehr dass du das so positiv aufnimmst smile


@Han

Du bist mir auch noch ne kurze Rezension schuldig werter Herr tongue-out
(Nimms nicht zu ernst & chill dein Leben laughing)

lg
Kanalratte schmeckt vielleicht wie Kürbiskuchen, aber ich werds nie erfahren, denn ich fress die Viecher nicht
Avatar
Han : : Space Cowboy
27.11.2013 18:14 Uhr
0
Dabei seit: 14.04.13 | Posts: 1.977 | Reviews: 8 | Hüte: 102
@Aldrich:
Du glaubst nicht, was mir gerade krasses dazwischen kam, genau in dem Moment, als ich auf die Hutvergabe drücken wollte... nein Spass, jetzt müsste er aber angekommen sein. ;D

Dass Mal nicht in der eigentlichen Realität auftaucht, ist ein guter Punkt. Allerdings habe ich ja nicht gesagt, dass sie Cobb freundlich gesonnen sein muss und ihn aus dem Traum befreien will. Könnte ja sein, dass sie genau das Gegenteil bezweckt, also dass er niemals wieder rauskommt. Da dürfte sie dann natürlich eben nicht in dieser Ebene auftauchen. Ich muss aber zugeben, für eine solche Theorie gibts keine Anhaltspunkte. Das ist jetzt einfach nur mal so rumgesponnen ;)

"In der Geschichte passiert alles zweimal. Das erste Mal als Tragödie, das zweite Mal als Farce." - J.J. Abrams

Avatar
AldrichKillian : : Black Panther
27.11.2013 18:03 Uhr | Editiert am 27.11.2013 - 18:09 Uhr
0
Dabei seit: 24.05.13 | Posts: 2.336 | Reviews: 20 | Hüte: 205
@Han:

Vielen Dank für den Hut und es ist schön zu sehen, dass meine Theorie wohl bei einigen Anklang findet.
Ich bin wirklich ein großer Fan des Filmes, welchen ich allerdings erst vier Mal gesehen habe, aber dennoch denke ich, dass der komplette Film niemals in die Realität wechselt.

Dass Mal die eigentliche Träumerin ist und das komplette Team um Cobb herum nur in ihrem Traum mitträumt oder gar nur Projektionen sind, habe ich mir auch schon gedacht und das was Dom für die Projektionen von Mal hält, in Wahrheit die reele Frau ist, andererseits würde sie dann in dem Level fehlen, welche dem Zuschauer als Realität vorgegaukelt wird und sollte zumindest bei den Kindern vorkommen, weshalb ich nicht denke, dass sie die eigentliche Träumerin ist, da sie eben auf diesem entscheidenden Level fehlt.
Aber dennoch könnte das natürlich der Fall sein und Mal hält sich einfach nur fern von Cobb und den Kindern, aber wenn man die anderen Traum-Level betrachtet, dann sucht Mal immer wieder die Nähe zu Cobb, weshalb das vermutlich nicht der Fall wäre, wenn es überhaupt ein Traum ist und nicht die Realität.

Das weiß nur Nolan persönlich, oder selbst er nicht;)
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