The Last House on the Left

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Wenn Täter zu Gejagten werden

The Last House on the Left Kritik

The Last House on the Left Kritik
2 Kommentare - 08.04.2012 von Tim
In dieser Userkritik verrät euch Tim, wie gut "The Last House on the Left" ist.

Bewertung: 4 / 5

Inhalt
Mit The Last House on the Left hatte Dennis Iliadis im Jahr 2009 den Wes Craven Klassiker aus den 70ern neu aufgelegt. Wie immer wollten die Collingwoods nur ein paar schöne Tage an ihrem Liebelingssee verbringen. Nach ihrer Ankunft beschließt Tochter Mari (Sara Paxton) sich in der Stadt mit ihrer alten Freundin Paige (Martha MacIsaac) zu treffen. Doch kurz darauf geraten die beiden Mädchen in die Gewalt von drei Killern. Während Paige umgebracht wird, wird Mari vergewaltigt und angeschossen. Dennoch gelingt ihr die Flucht. Während dessen zieht ein Unwetter auf und die Verbrecher suchen zuflucht in einem Haus nahe dem See. Nichtsahnend, dass dort die Eltern von Mari leben. Als diese von den Ereignissen erfahren, schwören sie Rache.

Zum Film
Wer einen Slasher-Film wie in den letzten Jahren vielfach erlebt, erwartet, wird mit The Last House on the Left nicht sonderlich glücklich. Zwar legt der Film bereits nach wenigen Minuten gut los und ist auch später nicht sonderlich zurückhaltend in der Darstellung, doch wäre der Film auch mit weit weniger Gewalt gut gefahren. Streckenweise ist diese sogar fast zuviel des guten, raubt sie einem wirklich tollen Film etwas die Stimmung. Die Besonderheit an The Last House on the Left ist, dass sich der Film die nötige Zeit nimmt die Figuren vorzustellen und die Geschichte langsam aufzubauen. Damit steigt auch nur langsam aber sehr effektiv die Spannung. Bis Mari dem Horror ausgesetzt ist und fliehen muss, ist gut mehr als die Hälfte der Laufzeit des Films vorrüber. Sogesehen sticht The Last House on the Left hier wirklich hervor, wird heutzutage doch fast nur Wert auf viel Gewalt und unheimlich schnelle Schnitte im Horrorgenre gelegt.

Darsteller
Hier kann ich kaum meckern. Das Casting ist für so einen Film echt gelungen. Vor allem Tony Goldwyn (Ghost) zu sehen war mal wieder schön. Auch Garrett Dilahunt als Fiesling Krug nimmt man die Rolle sofort ab. Überraschend auch Sara Paxton, die ich einen Tag später im grottigen Shark Night sah, überzeugt hier im Film. Vor allem die Vergewaltigungsszene ist heftig. Zwar nimmt man ihr die Rolle der Profischwimmerin bei der Figur nicht ab, aber das ist den körperlichen Vorraussetzungen geschuldet und liegt nicht an ihrer Schauspielerei.

Fazit
Wer einen guten und "unterhaltsamen" Horrofilm sucht, der einmal nicht nach dem klassischen Muster abläuft und Täter teilweise zu den Gejagten macht, ist mit The Last House on the Left gut beraten. Wirklich einer der besseren Filme des Genres der jüngeren Zeit. Gut inszeniert, gute Darsteller aber eben dann doch manchmal überflüssig brutal.

The Last House on the Left Bewertung
Bewertung des Films
810
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2 Kommentare
MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
09.04.2012 00:15 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 8.405 | Reviews: 164 | Hüte: 553
Die Kritik gefällt mir soweit ganz gut, wenn auch etwas kurz geraten. Ansonsten tu ich mich mit dem Film stellenweise etwas schwer. Die Inszenierung ist wirklich sehr sehenswert, die Darsteller spielen auch allesamt überzeugend und weit über Genredurchschnitt. Trotzdem habe ich ein Problem mit der doch sehr harschen Antwort, die der Film am Ende liefert. Klar, jeder kann wohl nachvollziehen, dass ein Vater den Vergewaltiger und beinahe-Mörder seiner Tochter mit allen Mitteln ausschalten will. Trotzdem ist der Film in letzter Konsequenz dann zu hart mit Selbstjustiz an der Hand. Die Art, wie am Ende eine regelrechte Hinrichtung passiert, ist mir eigentlich einen Schritt zu weit. Trotzdem, bis auf die fragwürdige Idee der Selbstjustiz ein sehenswerter Film für Horrorfans, die nicht allzu zart besaitet sind.
"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
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Amokknobi : : Fanshee
08.04.2012 21:34 Uhr
0
Dabei seit: 26.08.11 | Posts: 2.775 | Reviews: 1 | Hüte: 67
besonders erwähnen sollte man auch noch den genialen soundtrack von john murphy (sunshine, 28 days/weeks later)
gareth dillahunt kannte ich vorher nur von deadwood aber, da war er sehr blass während er hier, wie du schon erwähntest, ne echt fiese performance hinlegt genau wie aaron paul. die inzenierung und die darsteller sind allesamt top

[b]I dont know, Man. I just...Why did the Pug Life choose me?[/b]

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