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Black Panther - Wakanda Forever

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"Black Panther 2"-Recasting war keine Option + neue Fotos & Laufzeit (Update)

"Black Panther 2"-Recasting war keine Option + neue Fotos & Laufzeit (Update)
27 Kommentare - Mi, 28.09.2022 von N. Sälzle
Kevin Feige spricht darüber, weshalb eine Neubesetzung für T`Challa ausgeschlossen war - und neue Einblicke in die Welt von Talocan gibt es ebenfalls.
Achtung, diese Meldung enthält Spoiler!

++ Update vom 28.09.2022: Scheinbar kennen wir nun die Laufzeit von Black Panther - Wakanda Forever und die könnte - sofern sie sich bestätigt - alle anderen MCU-Filme der Phase 4 und ersten Black Panther-Film in den Schatten stellen. Mehrere Kinos, die Black Panther - Wakanda Forever inzwischen auf ihrer Website aufgenommen haben, setzen eine Laufzeit von 2 Stunden und 41 Minuten an. Damit handelt es sich bei Black Panther - Wakanda Forever um den längsten MCU-Film seit Avengers - Endgame und er schlägt Black Panther aus dem Jahre 2018 um beinahe 30 Minuten. Ausreichend Zeit, um Wakanda weiter und Talocan neu zu entdecken.

++ News vom 27.09.2022: Die Marketingkampagne zu Black Panther - Wakanda Forever läuft allmählich an und beschert uns ein paar neue Bilder und Details zum Film. Überschattet wird dieser natürlich weiterhin von dem Tod von Chadwick Boseman, insbesondere auch deshalb, weil man sich dagegen entschied, die Rolle des T´Challa neu zu vergeben und das Publikum gespannt darauf wartet, wie man mit diesem tragischen Ereignis im Film umgehen wird.

Während viele die Ansicht vertreten, dass Marvel T´Challa besser an einen neuen Darsteller weitergereicht hätte, sind andere dankbar dafür, dass man den Part zu Bosemans Ehren nicht neu vergab. In diese Richtung äußerte sich in einem Interview mit Empire vor kurzem auch Kevin Feige. Der Marvel-Guru erklärte, dass es sich angefühlt habe, als sei einfach noch nicht ausreichend Zeit vergangen, um die Rolle neu zu vergeben.

Stan Lee hätte Marvel stets als Blick auf die Welt raus aus dem Fenster betrachtet und man hätte deshalb lange darüber gesprochen, welche außergewöhnlichen und fantastischen Charaktere und Geschichten diese Welt prägen, am Ende allerdings alles auf eine menschliche Komponente hinauslaufe, zu der man einen Bezug aufbauen könne. Die Welt verarbeite noch immer den Tod Bosemans und genau das hätte Regisseur Ryan Coogler in die Handlung von Black Panther - Wakanda Forever einfließen lassen.

Einen weiteren Blick können wir dabei auch auf Tenoch Huerta werfen, der mit Namor einen weiteren Mutanten ins MCU einbringt - jep, richtig gelesen, Namor wird im MCU ein Mutant sein. Und der hat eine Menge Ärger an der Backe, denn die Entscheidung von T`Challa hat auch Auswirkungen auf die Leute in Talocan (dem MCU-Pendant zu Atlantis). Die Entscheidung sei eine Gefahr für Talocan, so Huerta, und die Bewohner müssten die Initiative ergreifen, um sich zu schützen.

Schützen muss sich auch Wakanda, denn nach dem Tod von T´Challa trachtet die Welt nach den Ressourcen des Landes und Königin Ramonda (Angela Bassett), Shuri (Letitia Wright), M´Baku (Winston Duke) und die Dora Milaje müssen alles daran setzen, Wakanda vor Schaden zu bewahren.

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27 Kommentare
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MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
30.09.2022 16:19 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 5.635 | Reviews: 66 | Hüte: 490

@ MobyDick

"Aber so wie ich das verstehe widerspricht deine Aussage nicht unbedingt unserer Feststellung, dass eine bessere Fokussierung dem Film vielleicht ganz gut getan hätte: Weniger Charaktete, die nur für ein Gadtspiel reinschneien, dafür eine bessere Konzentration auf die wenigeren Hauptakteure und der Film hätte dur kürzer auch vielleicht besser gefallen?"

Das wäre durchaus gut gewesen, wenn man fokussierter gewesen wäre. Mir hätte das mit Sicherheit gut gefallen. Und weniger Humor nur um des Humors Willen. Humor, der erzwungen ist, ist für mich kein Humor. Deshalb funktionieren Komiker für mich auch nur selten. Da wirkt alles einstudiert und erzwungen.

"Wie auch immer, keine Sorge, no Bad blood"

smile

@ DrStrange

"Keine Sorge - alles gut !!"

smile

"Bei Thor4 bin ich ja definitv PRO, wenn ich ihn mit 8 von 10 bewertet habe."

Die Krux ist: auch ich habe ihm 8/10 Punkte gegeben, weil er mir trotz alledem gut gefällt. wink

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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DrStrange : : Moviejones-Fan
30.09.2022 08:08 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 2.488 | Reviews: 33 | Hüte: 82

@Raven13:

Keine Sorge - alles gut !! smile

Bei Thor4 bin ich ja definitv PRO, wenn ich ihn mit 8 von 10 bewertet habe.

"The Wheel weaves as the Wheel wills"

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MobyDick : : Moviejones-Fan
29.09.2022 22:27 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 7.033 | Reviews: 213 | Hüte: 558

Raven13

Wie gesagt, ich habe Thor 4 nicht gesehen. Aber so wie ich das verstehe widerspricht deine Aussage nicht unbedingt unserer Feststellung, dass eine bessere Fokussierung dem Film vielleicht ganz gut getan hätte: Weniger Charaktete, die nur für ein Gadtspiel reinschneien, dafür eine bessere Konzentration auf die wenigeren Hauptakteure und der Film hätte dur kürzer auch vielleicht besser gefallen?

Wie auch immer, keine Sorge, no Bad blood smile

Dünyayi Kurtaran Adam
MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
29.09.2022 19:17 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 5.635 | Reviews: 66 | Hüte: 490

@ MobyDick / DrStrange

Ich entschuldige mich für meine Aussae mit dem "Filmfan". Wobei ich es nicht so expliziit formuliert habe. Ich stellte ja nur die Frage, wie ein Filmfan sich kürzere Filme wünschen kann. Das war aber von mir nicht so gemeint, dass ihr keine seid. Ich kenne euch schon lange genug, um zu wissen, dass ihr leidenschaftliche Filmfans seid. wink

Gerade von euch hatte ich mit sowas nicht gerechnet.

Natürlich habt ihr recht, es gibt viele Filme, die halt auch mit kurzer Laufzeit gut funktionieren. Fury Road wurde ja als Beispiel genannt. Aber man muss dazu auch sagen: Es gibrt praktisch nur sehr wenig Charakterzeichnung im Film. Max selbst macht keine echte Entwicklung durch und man erfährt über ihn kaum etwas neues. Die Frauen, die gerettet wurden, sind auch recht flach und man erfährt auch über diese kaum etwas. Einzig Furiosa darf hier etwas Charakterentwicklung durchmachen. Aber bei dem Fim stört mich das auch nicht die Bohne, denn es ist ein rasanter Actionfilm, dessen Fokus wirklich nur auf der Action liegt. Story und Charaktere sind da nebensächlich.

Beim MCU allerdings finde ich die Stories und die Charakterentwicklungen doch schon um einiges wichtiger, wogegen die Action ein wenig unwichtiger ist als in einem Fury Road.

Ich hätte halt gern mehr Figurenzeichnung in Thor 3 & 4 gesehen und für mich funktioneirt der Film deswegen nur bedingt. Dass euch der Film so gut gefallen hat, wie er ist, gönne ich euch.

Aber danke für die Diskussion! wink

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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DrStrange : : Moviejones-Fan
29.09.2022 08:43 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 2.488 | Reviews: 33 | Hüte: 82

@Raven13:

Mit T2 hast du jetzt leider wirklich ein nicht gelungenes Beispiel gewählt. Da bin ich ebenfalls bei @MobyDick, das hier der Erstling gerade in punkto der Narrative so ziemlich alles besser ausbreitet. Was nicht heißen soll das T2 ein schlechter Film ist.

Grundsätzlich ist es ja auch nicht so, das Filme nicht eine ausufernde Länge auffahren dürfen, aber dann müssen sie zumindest den kleinsten gemeinsamen Nenner aufweisen, um dies auch zu rechtfertigen. Du nennst ja bereits selbst einige Historienfilme wie Braveheart, Master & Commander, etc. die dieses hervorragend unterstreichen. Der für mich beste Film aller Zeiten, "Lawrence of Arabia" hat auch eine Länge von 227 Minuten. Aber ebenfalls ganz oben dabei ist für mich "High Noon" mit seinen 85 Minuten, welche vollkommen ausreichen um jeden Charakter komplett zu skizzieren und die Handlung homogen zu erzählen.

Das MCU mit seinem ganzen Unterhaltungswert, welchen ich sehr schätze, ist für mich eher in der Kategorie Film, welche mir keine Doktorarbeit vorlegen muss, um seine Handlung und Charaktere ausreichend zu erklären. So bleibt Thor4 mit seinen zwei Stunden noch legitim, aber mehr braucht der Film beim besten Willen nicht.

Du solltest aber hier wirklich vorsichtig sein, wem du hier sowas wie "kein Filmfan" unterstellst. Auch hier gibt es nicht nur eine Form der Ausrichtung.

"The Wheel weaves as the Wheel wills"

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MobyDick : : Moviejones-Fan
28.09.2022 23:31 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 7.033 | Reviews: 213 | Hüte: 558

Raven13

Ich fordere gar nichts, du liest Sachen falsch, ich habe nur etwas angemerkt. Ganz ehlrich, ich finde es ehrlich gesagt etwas vermessen, mir abzusprechen ein Filmfan zu sein, nur weil ich anderer Meinung bin als du, und dann ausgerechnet mit Terminator 2 als Paradebeispiel daher zu kommen als tiefschürfendem Film, der seine Lauflänge an Hand von Themenvielfalt und großem Inhalt rechtfertigt.

Terminator 2 könnte genauso gut in meinen Augen ohne Linda Hamilton funktionieren, dürfte ruhig 20-30 Minuten kürzer gehen und könnte sich viel stärker auf die Beziehung zwischen dem Terminator und John fokussieren und würde sogar besser funktionieren, da John dann kein Netz und doppelten Boden hat, der ihn nach diesem emotionalen Schlag in die Magengrube des Verlustes der einzigen verbliebenen Bezugsperson auffängt in Form seiner Mutter. So geschehen nämlich im deutlich besser fokussierten, inhaltlich eben besseren, weil nicht mit unnötigem Blabla vollgestopftem, verzweifelterem Original genannt Terminator Teil 1. Da wird dieselbe Geschichte, dieselben Action-Szenen, dasselbe Finale erzählt, da verliert Sarah aber alle Bezugspersonen und hat in der Kürze der Zeit sogar die ebenjene mit dem Typen, von dem sie anfangs dachte, er wolle sie umbringen, ein Kind zu zeugen. Da wird auch nebenbei ohne viel Tam-Tam in einem Nachrichtenschnipsel am Ende die Herkunft von Skynet erklärt, da kommt nicht Joe Norton bedeutungsschwanger daher -

Ich will dir sicherlich nicht T2 madig machen, der Film hat ganz klar seine Daseinsberechtigung, aber die haben auch gewisse andere Meinungen. Fokussierung aufs Wesentliche kann eben auch für Filmfans ein großartiges immersives Erlebnis sein, wie zB Fluchtpunkt San Francisco oder eben auch der letzte Mad Max wesentlich als PS-Filme aufzeigen können. Oder auch sowas wie The Grey, wo ein Haufen Männer vor die Hunde, sorry, Wölfe geht. Auch ein Beziehungsdrama, wo ein Paar in eine Waldhütte geht, wo es eher kontemplativ darum geht, warum die Beziehung vor die Hunde ging, ohne viel Worte und Erklärung, mit kleinen und größeren Gesten kann in dieser Reduziertheit durchaus sehr gut funktionieren. Oder gar die ganzen Filme von Carpenter und Hill wie Precinct 13 oder The Warriors, oder Bessons Metro.

Aber komm du mir gerne mit sowas um die Ecke.

Ich sage ja auch nicht, dass es immer so sein muss, aber die MCU Filme sind eben keine Filme von Kubrick, Aronofski, Einstein oder sonstwas, sie sind ganz einfach seichte Unterhaltung, das jetzt unnötig und vor allem sinnlos aufzublähen, kann manchmal durchaus hinderlich sein (wohlgemerkt spreche ich hier jetzt im "kann", da ich den Film eben nicht gesehen habe und es mich derzeit auch nicht wirklich reizt nach allem was ich gehört und gelsen habe)

Wo es eben nicht immer funktioniert, sich aufs Wesentliche zu fokussieren, und es dem Film oder Werk auch mal schadet, gibt es natürlich auch immer wieder. Ein nicht ganz so bekanntes aber wirklich in meinen Augen großes Beispiel ist der Film The Cut von Fatih Akin. Da hat der gute Mann einen großen Stoff und ein episches Drehbuch, das es auch rechtfertigen würde, er hat die finanziellen Mittel, er hat die Darsteller. Es ist alles da für ein 3,5-4 Std. Epos. Aber hat da die Möglichkeit - Once in a Lifetime - sein Drehbuch einem der Stammmitdrehbuchautoren Scorseses vorlegen zu dürfen, ein Traum wird für ihn war, und dieser Typ sagt ihm, er solle daraus einen fokussierten und reduzierten 2 Std Film machen, mehr ist nicht nötig. Akin hinterfragt dies nicht, da er dem Mann blind vertraut und raus kommt die größte verpasste Chance seines Lebens! Das ist schade, und sowas gibt es immer wieder, aber das ändert nichts daran, dass es nicht immer besser ist, den Film möglichst lange auszudehnen.

Ein Justice League Snyder Cut ist NATÜRLICH besser als der Whedon Cut, aber ist es notwendig, dass der Film dieses Tempo an den Tag legt, in dieser zerfransten Art und Weise. ich bin mir sehr sehr sicher, mit dem Material, das da vorlag hätte man einen mindestens dreimal so guten Film mit etwa 40 Minuten weniger hingekriegt, der sich eben nicht elendlich in seiner eigenen Soße fünfmal laben muss.

Wenn du mir mit La Flor angekommen wärst oder dem Soderbergh Che Guevara oder irgendeiner tatsächlich guten Literaturverfilmung, ja gut, selbst ein guter Dialogfilm wie der Vorname, Gott des Gemetzels, El Metodo, die 12 Geschworenen oder Virginia Wolf oder wie sie sonst noch heissen mögen geht auch keine 2 stunden und hat es auch nicht nötig und man erfährt trotzdem alles (und manchmal sogar mehr als man möchte) über die relevanten Figuren...

ich denke, ich dürfte meinen Punkt als Filmfan deutlich gemacht haben wink

Dünyayi Kurtaran Adam
MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
28.09.2022 22:20 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 5.635 | Reviews: 66 | Hüte: 490

@ MobyDick

"ihr wisst schon: Fokussierung aufs Wesentliche und so"

Würde man das mit allen Filmen tun, dann könnte man praktisch jeden Film um die Hälfte kürzen und nur noch die allerwesentlichsten Dinge zeigen. Manchmal frage ich mich, wie ein Filmfan eine solche Aussage tätigen kann. Warum schauen wir eigentlich Filme? Nur um schnell zum Ziel zu kommen und nur das Wesentliche zu erleben?

Okay, nehmen wir einfach bei z. B. Terminator 2 die lange Flucht raus, denn sie dient nur dem Zweck, die beziehung zwischen John und dem T-800 zu vertiefen. Da der T-800 am Ende terminiert wird, ist es aber eigentlich unwesentlich. Eigentlich könnte man auch die Sarah Connor-Storyline komplett rausnehmen. Wozu ist sie eigentlich im Film. Das Wesentliche wäre: Der T-800 rettet John vor dem T-1000. Off-Screen-Überleitung der Flucht nach Mexico zum Waffenschmuggler. Den muss man nicht zeigen, weil unwichtig für die Handlung. Dann Überleitung zum Angriff auf Cyberdyne, allerdings durch John ohne Sarah. Der T-1000 kreuzt auf und sie fliehen ins Stahlwerk. Showdown um 10 Minuten kürzen. Am Ende hätten wir einen 50-Minuten-Film, aber das Wesentliche wäre drin. Wozu mehr "Ballast"?

Du siehst hoffentlich, worauf ich hinaus will. Gerade die Nebenhandlungen und die vielen Dialoge und die lange Flucht bringen den Zuschauern die Menschlichkeit und die Beziehungen untereinander näher. Der Zuschauer baut eine Bindung auf und fiebert mehr mit. Und schlussendlich werden so die Emotionen verstärkt. Ob nun "Der Herr der Ringe", "Braveheart", "Gladiator", "Master & Commander" oder irgendetwas anderes: Ich als Zuschauer will "Emotionen", und das funktioniert nicht, wenn man sich nur auf das Wesentliche konzentiriert. Ich will mehr über die Charaktere (auch die Nebencharaktere) erfahren. Ich will mitfühlen, und das geht nur, wenn man die Motive der Charaktere und die Persönlichkeit kennenlernt. Und eine Persönlichkeit kann man nicht in 5 Minuten kennenlernen. Dafür braucht man Zeit. Das ist auch der Grund, warum "Der Herr der Ringe" die Zuschauer emotional so extrem mitnimmt: Weil der Film sich Zeit nimmt, auch für Unwesentliche Dinge der eigentlichen Handlung.

Ehrlich, wenn Filme so wären, wie du es forderst, wäre ich kein Filmfan mehr.

@ DrStrange

"Was Sif angeht... wie jetzt @MobyDick gut anbrachte, hat eben die Darstellerin nen Scheck eingesteckt. Kein Mehrwert - kein Impact."

Klar könnte man Sif einfach weglassen. Aber es wäre absolut schade, wenn sie als Charakter und beste Freundin von Thor einfach rausgeschrieben worden wäre aus dem MCU, so ganz ohne irgendein Wort. Wie soll das logisch erklärbar sein, dass ein so wichtiger Charakter aus Thor 1 plötzlich irgendwie gar nicht merh existiert. Sie ist die beste Freundin von Thor!

Und genau deshalb hätte ich es gut gefunden, wenn man ihr und Thor zusammen mehr Screentime gegeben hätte und wenn sie in der Story einfach relevanter gewesen wären. Das hätte auch wieder mehr Emotionan erzeugen können, wenn man es richtig angestellt hätte.

Ich mag es einfach, wenn Filme mehr "Nebensächlichkeiten" zeigen und erzählen, denn das macht eine Geschichte einfach glaubhafter, lebendiger und irgendwie nahbarer, fühlbarer und realer. Das echte Leben ist ja auch nicht nur das Wesentliche, sondern besteht aus vielen kleinen Nebensächlichkeiten. Und deshalb empfinde ich lange Filme meistens als emotionaler und fühlbarer als kurze Filme. Und gerade beim MCU finde ich es gut, wenn man mehr Hintergrund und Imput bekommt, sofern dieser gut umgesetzt wird.

Ich hoffe, du verstehst, was ich damit meine, auch wenn du das scheinbar anders siehst. wink

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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DrStrange : : Moviejones-Fan
28.09.2022 21:55 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 2.488 | Reviews: 33 | Hüte: 82

@Raven13:

Das ändert nichts an der plumpen Umsetzung. Hätte man defintiiv besser machen können.

Ja. Einfach ganz weglassen und ansetzen NACHDEM sie Thor abgesetzt haben. Sie haben hier weder für die Handlung des Films noch für die Charakterentwicklung von Thor irgendetwas beigetragen.

Was Sif angeht... wie jetzt @MobyDick gut anbrachte, hat eben die Darstellerin nen Scheck eingesteckt. Kein Mehrwert - kein Impact.

Zeus hatte doch seinen Crowe Moment. Was hätte man hier noch alles dranheften müssen ? Eine gesellige Teerunde ? Der wird in späteren Filmen schon noch wichtig, spätestens wenn Herc dazustößt. Was den Blitz des Zeus angeht, war auch mir als Zuschauer klar, das hier Thor einfach hoch gepokert hat. Er nahm einfach an, das der Blitz eine so mächtige Waffe darstellt, das diese auch Gorr gefährlich werden könnte. Sicher war er sich aber auch nicht. Manchmal muss man Sachen einfach hinnehmen wie sie sind und nicht erwarten das dabei noch eine esoterische Metatiefe dahintersteckt, welche die Figur Thor ja nicht mal selbst besitzt, bzw. Hemsworth zumindest in den Filmen so nie dargestellt hat.

Mit Gorr muss ich zurückziehen, weil ich hier die Namen verwechselt habe und meinte eigentlich Korg und hab mich noch gewundert was du jetzt mit dem willst. Wobei ich mir gerade Korg in einer Disney+ Miniserie evtl. recht witzig vorstellen könnte.

Zu Gorr habe ich in meiner Kritik bereits geschrieben, das der Figur mehr angedichtet wird, als sie wirklich tragen kann. Was ich jetzt einfach der rosaroten Bale-Brille so manchen Users hier zuschreibe. Denn alles was über seine paar Minuten Einführung hinausging, war nicht mehr als der Standardschurke des MCU.

Als ob die Asen einfach zugelassen hätten, dass sie sich am Hammer vergreift, der dort im Museum ausgestellt ist.

Also ob Mjölnir sich hier reinreden lassen würde, was mit ihm geschieht. Wer hätte ihn denn davon abhalten sollen ? Korg ? Sif ?

Der grundsätzliche Zustand von "New Asgard" und deren Bewohner war grundsätzlich im Film kein relevantes Thema und es wurde nicht darauf eingegangen. Aber was nicht in Thor kam, mag an anderer Stelle wieder wichtig werden.

@MobyDick:

Also bei der Lauflänge von BP2 haben sie hoffentlich auch wirklich richtig viel zu erzählen und verpacken das noch mit einer guten Portion Wendungen und Twists. Ich bleibe jedenfalls erstmal skeptisch auf einem gesunden Niveau.

"The Wheel weaves as the Wheel wills"

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MobyDick : : Moviejones-Fan
28.09.2022 21:02 Uhr
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Raven13 vs DrStrange:

Ohne Thor 4 gesehen zu haben, habe es auch nicht so bald vor, wenn ich da lese, wer da alles reingequetscht wurde, nur damit diese Personen sich den Gehaltscheck abholen können, denke ich auch, dass weniger Ballast so einem Film gut getan hätte und nicht noch mehr, ihr wisst schon: Fokussierung aufs Wesentliche und so, aber naja, man kann einen Film auch noch weiter aufblähen, bedeutungsschwanger alles extrem verlangsamen und einen 4Std Nullinger im 4:3 Format daraus machen, heutzutage geht alles

- aber ich habe schon meine Gründe warum ich noch einen Bogen um diesen unnötig verwursteten im Kern ja doch tragischen Film mache...

Ach ja @topic:

Bei BP 2 gehe ich davon mal aus, dass die Länge ihre Berechtigung haben sollte - auch wenn ich nach wie vor recht pessimistisch ob der Quali bin ..

Dünyayi Kurtaran Adam
MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
28.09.2022 20:17 Uhr
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@ DrStrange

"Die Guardians waren im besten Fall "der alte Klotz am Bein". Die wurden ja nur eingebaut, weil Thor in Endgame? an Bord gekommen ist. Also eine auferzwungene Ausgangssituation."

Das ändert nichts an der plumpen Umsetzung. Hätte man defintiiv besser machen können.

"Zeus, Sif und Gorr, hatten für die eigentliche Handlung des Films keine tiefere Bewandtnis. Warum hier noch mehr Zeit reinstecken, wo es am Ende nur in einen Oneliner mündet."

Diese Charaktere exisitieren nun einmal, und warum dann nicht mehr draus machen? Sif hätte ja auch aktiver mit dabei sein können, um zu helfen, denn sie ist Thors älteste Freundin.

Und weshalb Gorr für die Handlung keine tiefere Relevanz hat, musst du mir erklären. Er ist DER Hauptgegner des Films. Natürlic ist er relevant, und je glaubhafter er ist, desto besser. Ergo wäre mehr Screentime und mehr Handlung um Gorr definitiv gut gewesen, zumal er der interessanteste Charakter im Film ist und von Bale auch noch genial gut gespielt wurde.

Zeus wiederum hat deshalb Relevanz, weil Thor unbedingt Zeus` Blitz haben will. Der Blitz ist übrigens eine weitere Sache, die schlecht umgesetzt wurde. Es wird nie richtig erklärt, weshalb Thor unbedingt diesen Blitz braucht, wo er doch seine Axt hat, die er extra im sterbenden Stern geschmiedet hat. Wenn Waititi der Meinung ist, dass Zeus und der Blitz drin sein müssen, dann hätte er den Handlungsbogen auch besser umsetzen können. ODER Waititi hätte Zeus halt einfach komplett weglassen können und die 120 Minuten dann besser für die anderen Charaktere und Handlungen nutzen können.

Wie du schon sagst, die Figuren (speziell Zeus und Olympier, Sif und die Guardians) sind Ballast, so wie sie integriert sind. Entweder man integriert sie "richtig" oder man lässt sie ganz weg. Auch der Steinmann (der Name entfällt mir ständig) ist für mich total überflüssig und gibt dem Film nichts.

"Selbst Foster hatte ihre Charakterentwicklung amtlich abgearbeitet, in den Szenen welche sie erhalten hat. Für einen Film wie Thor4, braucht es kein Füllmaterial wie bei den Netflix Serien, bei denen bei 8 Folgen, ungefähr der Hälfte davon nur auf der Stelle getreten wird."

Jetzt übertreibst du. Ich rede hier ja auch nicht von Serienlänge und 10 Stunden Laufzeit. Ich sagte lediglich, dass ZEHN Minuten mehr für Janes Entwicklung gut gewesen wären und man hätte uns dann auch zeigen können, wie sie Mjölnir findet, nimmt und wie sie überhaupt an den Hammer gelangt ist. Als ob die Asen einfach zugelassen hätten, dass sie sich am Hammer vergreift, der dort im Museum ausgestellt ist. Uns diese Szene vorzuenthalten, zeugt davon, dass Waititit selbst nicht wusste, wie er das umsetzen soll.

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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Sideswape : : Moviejones-Fan
28.09.2022 18:17 Uhr
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Dabei seit: 16.01.12 | Posts: 129 | Reviews: 1 | Hüte: 2

Also ich sehe es wie Raven13, Thor 4 hätte locker noch mal 30 Minuten verrtragen können.

Was Black Panther angeht: Endlich mal eine ordentliche Laufzeit. Lieber ein Film der vielleicht 1-2 längen hat aber eine vernünftige Story erzählt und der sich Zeit für seine Charaktere nimmt als ein Film der durch die Story hetzt und den Charakteren keine Zeit gibt sich zu entwickeln und uns keine Zeit gibt uns an sie zu gewöhnen (wenn es neue Charaktere gibt).

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DrStrange : : Moviejones-Fan
28.09.2022 17:23 Uhr
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Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 2.488 | Reviews: 33 | Hüte: 82

@Raven13:

Die Guardians waren im besten Fall "der alte Klotz am Bein". Die wurden ja nur eingebaut, weil Thor in Endgame? an Bord gekommen ist. Also eine auferzwungene Ausgangssituation. Sollte also Guardians 3 nicht VOR Thor4 spielen und man das Thema mit Thor wieder aufgreifen, war der einzige Nutzen dieser Kooperation, der Oneliner "Asgardians of the galaxy".

Zeus, Sif und Gorr, hatten für die eigentliche Handlung des Films keine tiefere Bewandtnis. Warum hier noch mehr Zeit reinstecken, wo es am Ende nur in einen Oneliner mündet.

Selbst Foster hatte ihre Charakterentwicklung amtlich abgearbeitet, in den Szenen welche sie erhalten hat. Für einen Film wie Thor4, braucht es kein Füllmaterial wie bei den Netflix Serien, bei denen bei 8 Folgen, ungefähr der Hälfte davon nur auf der Stelle getreten wird.

So gesehen muss ich mich korrigieren und eingestehen, das der Film eigentlich zuviel Ballast mit sich herumträgt, von Figuren welche nicht wirklich relevant waren. Immerhin soll es ja ein Thor Film sein und nicht schon wieder ein Ensemblefilm. Daher hätte man Thor4 wahrscheinlich auf freundliche 90 Minuten kürzen können und hätte einen wertigen Actionfilm auf der Habenseite zu verbuchen gehabt.

"The Wheel weaves as the Wheel wills"

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
28.09.2022 17:00 Uhr | Editiert am 28.09.2022 - 17:02 Uhr
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Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 5.635 | Reviews: 66 | Hüte: 490

@ DrStrange

"Die Lauflänge von Thor4 war geradzu ideal und hatte zu keinem Zeitpunkt auch nur den Ansatz "gehetzt" zu wirken."

Haben wir wirklich denselben Film gesehen? Es gibt so viele Szenen, die viel zu schnell abgehandelt werden und auch viele Charaktere kommen viel zu kurz:

  • Jane Foster bekommt keine richtige Entwicklung spendiert und gerade auch ihre ersten Szenen werden extrem schnell abgespult und vieles soll man sich dann Off-Screen vorstellen, statt dass es uns "gezeigt" wurde. Ihre Entwicklung zu Mighty Jane (Thor passt einfach nicht) kommt mir zu kurz. An den Zuschauer: BÄM, Jane hat Krebs! Szenenwechsel: BÄM, Jane ist plötzlich Mighty Jane (Off Screen). Sorrym das ist keine gute Art der Erzählung und einfach gehetzt.
  • Gorr hat unglaublich viel Potential als Charakter und ist sehr ambivalent, doch leider bekommt dieser tolle Charakter viel zu wenig Screentime und Entwicklung spendiert.
  • Zeus und die Götter des Olymps wirken ebenfalls nur eingeschoben, um dabei zu sein. Da gibt es auch viel zu wenig Hintergrund und zu wenige Dialoge. Nie wurden sie erwähnt und nun sind sie plötzlich da.
  • Lady Sif ist auch nur da, dfamit die Fans Ruhe geben. Ihre Screentime ist lächerlich gering und sie darf hier keinerlei Entwicklung durchmachen. Dass sie in Thor verliebt ist, wird hier gar nicht mehr erwähnt. Da hätte man auch viel mehr draus machen können.
  • Die Guardians of the Galaxy sind auch nur dazu da, um einfach nur dabei zu sein. Diese Szenen sind überflüssig und vor allem bringen sie die Charaktere nicht vorwärts. Und Waititi hat kein Händchen für die Umsetzung guter Dialoge der Guardians. Vergleiche mal die Guardians in Thor 4 mit den Guardians in GotG 1 & 2 miteinander. Da liegen Welten an Qualität zwischen. James Gunn ist einfach der fähigere Regisseur, um gute Momente zwischen den Charakteren zu inszenieren und die Figuren zu entwickeln. Waititit will nur Spaß, egal wie sinnlos er ist, doch echte Figurenzeichnung oder Charaktertiefe kann er einfach nicht.

Das waren so die wichtigsten Beispiele. Hätte man jedem dieser Charaktere zehn Minuten mehr Zeit gegeben, dann wären wir am Ende bei 160 Minuten gelandet.

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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fredfred : : Moviejones-Fan
28.09.2022 16:28 Uhr | Editiert am 28.09.2022 - 16:28 Uhr
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Dabei seit: 23.10.16 | Posts: 210 | Reviews: 0 | Hüte: 6

@DrStrange @Raven13

Die Laufzeit ist nicht das Problem von Thor 4, dafür (meiner Meinung nach) fast alles andere. Hoffe das Taika Waititi nie mehr ein Marvel Filmset betreten darf und erst recht nicht Regie bei einem MCU Film führen.

Thor ist der Aquaman des MCU (für mich).

Und wie sagte Radj bei Big Bang Theorie so treffend - Aquaman ist schei...

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DrStrange : : Moviejones-Fan
28.09.2022 15:01 Uhr
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Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 2.488 | Reviews: 33 | Hüte: 82

@Raven13:

Die Lauflänge von Thor4 war geradzu ideal und hatte zu keinem Zeitpunkt auch nur den Ansatz "gehetzt" zu wirken. Auch Endgame war hier mit 180 gerade richtig, aber mehr wäre mit Sicherheit der Todesstoß gewesen.

Und einen Eternals mit seinen 157 Minuten die sich anfühlen wie 314 Minuten, hätte man besser um eine ganze Stunde gekürzt.

Mehr ist bei weitem nicht immer die beste Wahl, gerade wenn sich aufzeigt, das man a) nix zu erzählen hat, b) nur auf der Stelle tritt und c) weder Plot noch Charaktere voranbringt.

"The Wheel weaves as the Wheel wills"

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