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Neue Infos zu "The Marvels"

Das Menschliche im Fokus: Regisseurin mit neuen Infos zu "The Marvels"

Das Menschliche im Fokus: Regisseurin mit neuen Infos zu "The Marvels"
3 Kommentare - Mi, 20.10.2021 von M. Höfler
Wie Regisseurin Nia DaCosta im Interview mit Inverse verrät, wird die Marvel-Fortsetzung tiefer in die menschlichen Aspekte hinter dem Superhelden-Dasein sowie den Charakter von Brie Larsons Carol Danvers eintauchen.

Nia DaCosta, die mit Candyman erst vor kurzem als erste schwarze Frau einen Nummer-1-Hit an den US-Kinokassen hingelegt hat, hat einige neue Details zu ihrem kommenden MCU-Blockbuster Captain Marvel 2 - The MarvelS verraten. Wie bereits bekannt ist, wird es in der Fortsetzung zu Captain Marvel zum Aufeinandertreffen von Brie Larsons Carol Danvers, Kamala Khan aka Ms. Marvel und der aus dem ersten Teil und WandaVision bekannten Monica Rambeau kommen. Iman Vellani wird dafür ihre Rolle aus der 2022 startenden Disney+-Serie Ms. Marvel wiederaufnehmen, ebenso kehrt natürlich auch Teyonah Parris zurück.

Wie die Regisseurin jetzt in einem Interview verraten hat, wird sich The MarvelS darüber hinaus auf die menschliche Seite hinter der Fassade als Superheldin konzentrieren. Besonders Carol Danvers Charakter soll dabei im Fokus stehen und endlich tiefer beleuchtet werden. Besonders gereizt habe DaCosta die Frage, welche Gedanken und Träume einen so mächtigen Charakter wie Captain Marvel bewegen und hinter der eindrucksvollen Fassade schlummern.

Das etwas unterkühlt wirkende Auftreten und die fehlende Charakterentwicklung von Brie Larsons Charakter war ein häufig von Fans genannter Kritikpunkt am ersten Teil. Diese Kritik scheint Marvel in der Fortsetzung anzugehen, die Zuschauer können sich daher scheinbar auf eine genauere Analyse des Charakters der vielleicht mächtigsten Superheldin des MCUs freuen.

Ebenfalls bemerkenswert: Laut eigenen Aussagen hat DaCosta bei The Marvels größere kreative Kontrolle als bei ihren vorherigen Filmen bekommen. Die Zeichen stehen also gut, dass DaCosta ihre eigenen Vorstellungen auch ansprechend auf die große Leinwand übertragen kann.

Nach der jüngsten Verschiebung soll Captain Marvel 2 - The MarvelS jetzt am 17. Februar 2023 in den US-Kinos starten. Neben den genannten Superheldinnen soll dann übrigens auch Samuel L. Jackson in seiner Paraderolle als Nick Fury zurückkehren. Darüber hinaus wird The MarvelS auch direkt mit der kommenden Disney+-Serie Marvels Secret Invasion zusammenhängen, ebenfalls mit Samuel L. Jackson in einer der Hauptrollen.

Quelle: ScreenRant
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3 Kommentare
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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
21.10.2021 10:44 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 9.730 | Reviews: 39 | Hüte: 605

Dass viele nicht mit Brie Larson warum wurden, lah natürlich an der Darstellung an der Figur. ich hab aber von Anfang an gesagt, dass da sicher noch mehr kommen wird bzw. kommen muss. Letztendlich haben die Filme bereits Caroles größte mögliche Schwäche offenbart, dass sie nicht so teamfähig ist und halt durch ihre Stärke sich selbst als unbesiegbar ansieht.

Und genau hier muss der neue Film ansetzen, wo diese Zeilen für mich eigentlich mehr als naheliegend sind. Der erste Konflikt entsteht ja schon dadurch, dass sie nun auf Monica Rambeau trifft, welche ja scheinbar nicht so gut auf Carole zu sprechen ist (siehe WandaVision). Und genau hier wird die Figur dann sicher analysiert werden: Carole muss sich auch Fragen stellen lassen, warum sie zuließ, dass Menschen starben und warum sie nie wieder für ihre beste Freundin und deren Tochter da war.
Noch interessiert mich der Film nicht wirklich, aber ich glaube, dass da Potenzial drin ist. Immerhin wollen wir ja auch alle einen Man of Steel 2, obwohl der erste Film GENAU die gleiche Charakterentwicklungen mit sich bringt wie Captain Marvel.

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
20.10.2021 21:31 Uhr | Editiert am 21.10.2021 - 10:55 Uhr
1
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 4.383 | Reviews: 47 | Hüte: 404

"Das etwas unterkühlt wirkende Auftreten und die fehlende Charakterentwicklung von Brie Larsons Charakter war ein häufig von Fans genannter Kritikpunkt am ersten Teil."

An der Stelle kann ich nur mit dem Kopf schütteln. Haben die Zuschauer, die ihr fehlende Charakterentwicklung und unterkühltes Auftreten vorwerfen, etwa nicht richtig aufgepasst?

Carol hat ihr Gedächtnis verloren und kann sich an ihre Vergangenheit nicht erinnern. Sie ist verbittert und genau DAS ist das unterkühlte, was man an ihr bemerkt. Und, oh Schreck, sie taut zum Ende hin immer mehr auf und macht im gesamten Film durchaus eine Entwicklung durch, nämlich von der Unwissenheit zur Gewissheit über ihre Vergangenheit. Je mehr sie sich erinnert, desto emotionaler wird sie auch. Aber sowas braucht auch seine Zeit.

Wer immer DAS im Film übersehen hat oder nicht erkannt hat, hat entweder nicht aufgepasst oder besitzt keinerlei Einfühlungsvermögen.

Und als sie ihre wahren Kräfte entwickelt und erkennt, merkt man ihr richtig an, wie viel Freude sie daran hat, dass sie eben solche Kräfte hat. Das zeigt auch nur, dass sie eben doch sehr emotional sein kann. Mal im Ernst: Wenn ihr, werte Kritiker, solche Kräfte plötzlich hättet, würdet ihr euch dann nicht wie Bolle darüber freuen und diese Kräfte dann grinsend gegen den Feind einsetzen?

Zu Guter letzt stimmt die Chemie zwischen Brie Larson / Carol und Samuel L. Jackson / Nick Fury total. Die beiden spielen super miteinander und bilden ein tolles Team.

Brie Larson hat ihre Rolle sehr gut dargestellt, passend zum Charakterhintergrund.

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
20.10.2021 14:08 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 15.910 | Reviews: 12 | Hüte: 363

Das etwas unterkühlt wirkende Auftreten und die fehlende Charakterentwicklung von Brie Larsons Charakter war ein häufig von Fans genannter Kritikpunkt am ersten Teil

Ja, das war wirklich der größte Kritikpunkt, in Cpt Marvel. Lustlos ... null entwickelung. Hauptsache draufhauen, Schiffe versenken und Juhuuu schreien ... ich wünsche mir in der Tat mehr tiefen.

Laut eigenen Aussagen hat DaCosta bei The Marvels größere kreative Kontrolle als bei ihren vorherigen Filmen bekommen. Die Zeichen stehen also gut, dass DaCosta ihre eigenen Vorstellungen auch ansprechend auf die große Leinwand übertragen kann.

Hoffen wir das mal. Die beide vorherige Regisseure/in hatte überhaupt nichts zu sagen gehabt. Es ist ok ein Film zu überwachen. Aber man sollte auch Regisseure mehr Mut trauen ... schließlich kommt auf den an

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