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Fantastic Four

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Seelenleben eines Regisseurs

Ganz okay: Josh Tranks Review seines "Fantastic Four"-Films

Ganz okay: Josh Tranks Review seines "Fantastic Four"-Films
1 Kommentar - Di, 26.11.2019 von R. Lukas
Wann reviewt ein Filmemacher schon mal seinen eigenen Film? Noch dazu einen böse gefloppten eigenen Film? Josh Trank hat den Mumm dazu und setzt sich offen und ehrlich mit "Fantastic Four" auseinander.
Ganz okay: Josh Tranks Review seines "Fantastic Four"-Films

Marvels erste Familie muss weiterhin auf einen Film warten, der ihrer würdig ist. Nach Tim Storys Fantastic Four und Fantastic Four - Rise of the Silver Surfer beschloss 20th Century Fox, es mal mit Chronicle - Wozu bist du fähig?-Regisseur Josh Trank und einem düsteren, realistischen Ansatz zu versuchen, doch die Sache ging nach hinten los. Was auch immer Tranks Vision war, wurde durch vom Studio angeordnete Änderungen und Nachdrehs vollkommen zerschossen.

Vier Jahre später blickt Trank nun auf sein Fantastic Four-Fiasko zurück, und nicht nur das - er hat auf Letterboxd sogar eine eigene Review dazu geschrieben. Der Film sei in Ordnung, beginnt er. Er habe ihn sich viel schlimmer vorgestellt, als er gewesen sei. Seit zwei Wochen vor Kinostart habe er ihn nicht mehr gesehen, und damals sei er in einem schwer traumatisierten Gemütszustand gewesen. Warum, das will Trank vielleicht ein andermal verraten. Aufgefallen ist ihm, wie toll der Cast war. Jeder im Film sei ein großartiger Schauspieler, und irgendwo darin stecke auch ein Film, den dieser Cast verdiene. Alle, die an Fantastic Four gearbeitet haben, wollten laut Trank eindeutig diesen Film machen. Aber es habe letztlich nicht sollen sein, konstatiert er.

Ob er den Film gemacht habe, den die Darsteller (allen voran natürlich Miles Teller, Michael B. Jordan, Kate Mara und Jamie Bell) verdient hätten? Um ehrlich zu sein, könne er es nicht sagen. Was er jedoch sagen könne, sei, dass hier zwei unterschiedliche Filme in einem Film darum wetteifern, dieser Film zu sein. Gebe es also ein #ReleaseTheTrankCut? Spielt keine Rolle, meint Trank. Er sei nicht Zack Snyder. Snyder sei ein sagenumwobener, ikonischer, legendärer Filmemacher, der Überragendes leiste, seit er - Trank - in der Highschool gewesen sei. Er hingegen sei 29 Jahre alt gewesen und habe seinen zweiten Film gemacht, in einer Situation komplizierter als alles, worauf sich ein zweimaliger Filmemacher einlassen sollte.

Gleichwohl bereue er nichts von alledem, sagt Trank zum Abschluss. Es sei ein Teil von ihm. Und er hoffe einfach, dass Peyton Reed den nächsten Fantastic Four-Film mache und diesen rocke. Und dass er einen Cameo bekomme.

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Quelle: Letterboxd
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1 Kommentar
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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
26.11.2019 00:34 Uhr
0
Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 14.257 | Reviews: 3 | Hüte: 291

Zack Snyder. Snyder sei ein sagenumwobener, ikonischer, legendärer Filmemacher, der Überragendes leiste, seit er

Yeeeah. My man :-) aber leider Teil er und Snyder, den selbe Schicksal ... trank hat mMn auch verdient, wieder ein Film Projekt zu leiten. Es wäre Talent Verschwendung, wenn er nichts tun würden ...

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