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Solo - A Star Wars Story

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Ja, für mich ist das Han Solo!

Solo - A Star Wars Story Kritik

Solo - A Star Wars Story Kritik
19 Kommentare - 28.05.2018 von sublim77
In dieser Userkritik verrät euch sublim77, wie gut "Solo - A Star Wars Story" ist.
Solo - A Star Wars Story

Bewertung: 4 / 5

Vorab, wie immer die Warnung vor Spoilern. Da ich auf Ereignisse des Films direkt eingehen werde, sollte man die Kritik erst nach der Sichtung lesen.

Wie immer war ich zusammen mit Halespare4 im Kino. Der Kinobesuch war diesmal sehr spontan, denn eigentlich wollten wir erst nächste Woche gehen. Aufgrund eines defekten Parkautomaten fielen diesmal keine Kosten fürs Parken an (Jippieh!) Allerdings war der Weg zu unserem gewohnten Filmtempel (Cineplex) dieses Mal etwas abenteuerlich, da in Mannheim Stadtfest war. Ansonsten waren es die üblichen 22€ für zwei Karten, plus Verpflegung für etwa 15€. Die Kosten hielten sich also in Grenzen.

Was wurde im Vorfeld nicht alles über Streit hinter den Kulissen und Ungereimtheiten berichtet. Vom holprigen Casting, über die Entlassung von Lord und Miller (die ersten Regisseure), für die dann Ron Howard übernehmen musste (durfte). Ganz zu schweigen von den unheimlich vielen verprellten Star Wars Fans, die sich einfach nicht mit dem Gedanken anfreunden wollten oder konnten, weil Han Solo nun von Alden Ehrenreich dargestellt werden sollte. Auch ich war nicht frei von Vorurteilen, die sich bei mir aber auf seltsame Weise, je mehr ich vom Film zu sehen bekam, in Wohlgefallen auflösen sollten. Denn eines kann ich gleich vorweg sagen: Solo - A Star Wars Story hat mir sehr gut gefallen, jedenfalls im Vergleich zu allem was Disney seit der Übernahme von Lucasfilm sonst so auf die Leinwand gebracht hat.

Zur Kritik:

Wie so oft kann ich mich der kritischen Haltung zur Story nicht anschließen. Nennt mich oberflächlich, nennt mich anspruchslos, aber ich hab einfach auch meinen Spaß mit Filmen, die keine tiefere Bedeutung oder sonstige Aussagen zu machen haben. Solo ist einfach ein Film, der die Geschichte eines liebenswerten Schmugglers erzählt, nicht mehr und nicht weniger. Und ich bin absolut der Meinung, dass der Film diese Aufgabe sehr gut gemeistert hat. Für mich wird mit diesem Film weder die Heldenfigur Han Solos beschädigt, noch konnte ich weitere Brüche im Kanon feststellen (dazu später noch mehr). Die Story macht einfach Spaß und erklärt sehr vieles, über das in vielen Filmen gesprochen wurde. Sicher kann man sich fragen, ob man das braucht, ob man alles was irgendwo mal erklärt wurde in Filmen auch gezeigt werden muss, aber wie ich schon sagte, hat es mir sehr viel Spaß gemacht Han Solo und seinen Mitstreitern bei seinem Abenteuer zuzusehen. Für mich passt die erzählte Geschichte absolut zu dem Bild, welches ich immer von meinem Lieblingshelden hatte.

Zum Casting muss ich sagen, dass, bis auf Emilia Clarke, alle Schauspieler einen fantastischen Job machen. Lando Calrissian wird von Donald Glover so perfekt gespielt, dass man sofort das Charisma des Schurken wiedererkennt. Er IST Lando Calrissian. Auch, und ganz besonders, der viel diskutierte Alden Ehrenreich macht seine Sache als Han Solo wirklich sehr gut. Es ist eben einfach so, dass man sich auch auf eine Sache einlassen wollen muss. Ich für meinen Teil habe beschlossen ihm eine Chance zu geben und wurde nicht enttäuscht. Ich habe Ehrenreichs Han Solo jedenfalls vollkommen akzeptiert. Leider ging mir Emilia Clarkes Qi´ra ein wenig auf die Nerven. Ich kann nicht sagen, ob es an ihrem dauergrinsenden Gesicht, dem generellen Mangel an schauspielerischem Können oder an der Figur selbst gelegen hat, aber sie ist ein Störfaktor, der mich den ganzen Film über genervt hat. Lächeln musste ich allerdings, weil es sich Disney mal wieder nicht hat nehmen lassen, das Thema “Gleichberechtigung“ unbedingt im Film zu thematisieren. So wird der weiblich anmutende Roboter (was ein Quatsch), L3-37, zur Freiheitskämpferin für alle geknechteten Roboter und wirkt dabei, wie eine Roboterversion von Alice Schweizer. Und natürlich ist es auch im Han Solo Film wieder eine Frau, die am Ende den Tag retten muss. Aber nun ja, Star Wars ist unter Disney eben zum feministischen Leuchtfeuer mutiert. Wie gesagt, ich nehme das lächelnd hin, auch wenn ich es einfach zu penetrant umgesetzt finde.

Zum Score oder vielmehr dem Mangel des Selben muss ich sagen, dass ich die kritischen Stimmen nicht verstehen kann. Ja, es gibt keine nennenswerte neue Melodie die einem im Ohr bleibt, aber wieso sollte das auch so sein? Denn Han Solo hat schon seit 1977 einen beeindruckenden Score, nämlich den der Originalfilme und ehrlich gesagt, finde ich das auch völlig in Ordnung so. Jedes Mal wenn die Fanfaren die Originalthemen rausgehauen haben, hatte ich Gänsehaut. Mehr Score brauche ich nicht, jedenfalls nicht wenn es um die Helden der Originalfilme geht.

Auch die Optik des Films ist für mich absolut top. Die Schiffe, ebenso wie die Orte und Kostüme, sind absolut Star Wars, so dass ich für meinen Teil das Star Wars-Feeling hatte, welches ich erwartete.

Zum augenscheinlichen Mega- Cameo kann ich nur sagen, dass ich ihn eben nicht als solchen wahrgenommen habe. Denn als Fan der Serien The Clone Wars und Star Wars Rebels, kannte ich die Hintergrundstory um Darth Maul nur allzu gut. Von daher war es nur richtig ihn in diesem Film mit einzubinden. Zum Kanon passt sein Erscheinen jedenfalls sehr gut. Kenner wissen, dass Darth Maul nach seiner Rettung durch seinen Bruder zu einem Gangsterboss mit Racheattitüden wird. Wie gerne würde ich diese Storyline weiter verfilmt sehen, was angesichts der schwachen Besucherzahlen an den Kinokassen wohl sehr fragwürdig sein wird.

Normaler Weise lasse ich in meine Kritik an dieser Stelle die Meinungen meines Begleiters mit einfließen, doch auf seinen eigenen Wunsch hin, möchte er dies in einem Kommentar dieses Mal selbst tun. Nur so viel vorab, seine Wertung ist noch um einiges höher ausgefallen, als meine.

Mein Fazit:

Han Solo ist ein guter Film innerhalb des Star Wars-Universums. Bringt er die Geschichte um Jedis, Siths und das Imperium weiter? Nein, aber meiner Meinung nach muss er das auch garnicht. Solo erzählt lediglich die Geschichte des jungen Schmugglers Han Solo und erklärt dabei einige oft angedeutete Geschehnisse. Nicht mehr und nicht weniger. Aber genau das will der Film auch. Wenn man dabei nicht allzu deutlich auf einige Ereignisse mit dem Finger gedeutet hätte, wäre es wahrscheinlich besser gewesen (Stichwort Würfel -ja wir wissen es ja, dass das DIE Würfel sind-^^). Das größte Manko bei Solo-A Star Wars Story ist für mich aber einmal mehr dasselbe wie bei allen Disney-Star Wars Filmen, nämlich die “brecheisen-artige“ Weise, wie man auf Gleichberechtigung zu pochen versucht. Das ist mir einfach oft zu viel, so eben auch hier. Ansonsten hat mir der Film wirklich Spaß gemacht und ich hätte mich auch über weitere Filme zur Vorgeschichte von Han und seinen Gangsterkumpels gefreut. Von mir bekommt Solo-A Star Wars Story vier von fünf Hüten und eine klare Weiterempfehlung.

Solo - A Star Wars Story Bewertung
Bewertung des Films
810
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19 Kommentare
MJ-Pat
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sublim77 : : Rattle Head
13.06.2018 09:46 Uhr | Editiert am 13.06.2018 - 10:09 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 3.285 | Reviews: 25 | Hüte: 223

@MrBond:

Meine Meinung zu Hans "egoistischem" Verhalten und seiner Großmütigkeit in diesem Film:

Ich denke ehrlich gesagt, dass es kein Widerspuch ist, dass er sich zu diesem Zeitpunkt seines Lebens anders verhalten hat. Er ist jünger und man weiss ja noch garnicht, welche Erlebnisse ihn dazu bringen, die Dinge abgeklärter zusehen und sich zum Zeitpunkt von Episode IV zu verhalten, wie er es eben getan hat. Ich meine, er schuldet einem gefährlichen Schmuggler sehr viel Geld und muss das hinter sich bringen. Da kann man seine Ideale schon mal etwas verrücken. Schließlich ist er am Ende ja doch nicht der Egoist, der er zu Beginn zu sein scheint. Vielleicht hat man einfach nur angenommen, dass er eine Entwicklung in den Episoden durchgemacht hat, vielleicht war er aber schon immer so und hat eben durch die Umstände ein wenig "Gaunertum" angenommen, am Ende aber wieder zu seinen Wurzeln zurückgefunden.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

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MrBond : : Moviejones-Fan
13.06.2018 09:31 Uhr
0
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 2.441 | Reviews: 15 | Hüte: 319

Da diese ganze "Spoiler-Markiererei" nervt, lasse ich sie mal weg und mahne und warne im Vorfeld:

! SPOILERWARNUNG !

@luhp92

"Da habe ich mich wohl wieder als "Star Wars"-Halblaie geoutet"

Im Umkehrschluss macht Dich das ja auch zum "Star Wars"-Halbexperte ^^

"Eigentlich wollte die Truppe um Han den Kossal-Flug ja in den normalen 20 Parsecs fliegen"

Das ist eben bereits der Punkt, den mein Hirn so nicht akzeptieren wollte. Der legendäre Kossal-Flug bzw. Kessel-Run soll einfach nur eine geheime Schmuggler-Route sein? Und weil da jetzt ein imperialer Sternzerstörer drin herum schipperte musste Han abkürzen und die Route in nur 12 Parsecs schaffen? Das ist für mich irgend so "beläufig" - so belanglos...

Ich meine, hey, Han Solo in Episode IV macht einen auf dicke Hose, erzählt den erstaunten Obi-Wan Kenobi und Luke Skywalker, er habe das schnellste Schiff der Galaxis... es macht anderthalbfache Lichtgeschwindigkeit und schaffte den Kossal-Flug in weniger, als 12 Parsecs. Das hört sich so an, als wäre das ein wahnsinns Ereignis gewesen und sein Schiff stünde in irgendeinem Wettbüro auf Platz 1 - seither ungeschlagen. Das ist dann sogar so extrem legendär, dass 40 Jahre später Rey, voller Ehrfurcht daran erinnert. Und da soll wirklich nur eine Flucht vor`m Imperium die Erklärung sein? Mindestens genauso "legendär" müsste ja fast auch über Hans spektakuläre Flucht in Ep5 erinnert werden.

Dass die Szene ansich ein großartiger "Star Wars Moment" war, steht natürlich ausser Frage. Da bin ich bei Dir.

Mal etwas anderes. Du als Star Wars Halbexperte kennst ja Hans Entwicklung in der OT, richtig? Wie fandest Du (Die Meinung von @sublim77 und anderen Fans wäre hier auch interessant) diese wahnsinnige Großmütigkeit, die er am Ende des Spin-Offs an den Tag legt? Er war ja in Ep4 z.B. noch der absolute Egoist. Wollte nicht einmal am Angriff auf den Todesstern teilnehmen, sondern einfach nur sein "Finderlohn" einsacken und abhauen. Ausgerechnet 10 Jahre zuvor hat er aber so große Sympathie zu den Rebellion-Gründern (die er 5 Minuten vorher erst als "nett" kennen gelernt hatte), dass er die Kohle nicht einfach einsackt und abhaut und stattdessen alles abtritt? Da war wohl das "wir müssen aus Han Solo einen Helden machen"-Argument etwas übertrieben...

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

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luhp92 : : BOTman Begins
11.06.2018 22:17 Uhr | Editiert am 11.06.2018 - 22:18 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.044 | Reviews: 132 | Hüte: 314

@MrBond

Da habe ich mich wohl wieder als "Star Wars"-Halblaie geoutet laughing

Eigentlich wollte die Truppe um Han den Kossal-Flug ja in den normalen 20 Parsecs fliegen, dann tauchte vor ihnen aber der Sternzerstörer auf. Han entwickelte daraufhin spontan den Plan, durch das Vakuumfeld abzukürzen und dabei L3-37s detaillierten Kartenspeicher zu nutzen, um nicht gegen irgendwelche Asteroiden o.Ä. zu fliegen.

So können sich Meinungen unterscheiden, für mich war der Kossal-Flug (als solches, unabhängig vom Auslöser durch den Sternzerstörer) das Highlight des Films. "Star Wars"-Atmosphäre pur, die Szene zählt für mich zu den größten Momenten des Franchises!

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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MrBond : : Moviejones-Fan
11.06.2018 15:39 Uhr
0
Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 2.441 | Reviews: 15 | Hüte: 319

@luhp92

Wurde sie tatsächlich schon vor dem Kossal-Flug (^^) implementiert ? Ich weiß es gar nicht mehr so genau. Übrigens fand ich die Namenslösung recht witzig: Der Kossal-Flug von Kessel . Eines der Dinge, auf die ich sehr gespannt war, ob sie das Ding in der deutschen Synchro nicht einfach kurzerhand umbenennen .

Davon abgesehen war ich ziemlich enttäuscht vom Kossal-Flug . Ich hätte da lieber ein Wettrennen, eine Art sportliches Event , gewünscht. Diese ganze Sternzerstörer-Substory war mir zu aufgesetzt .

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

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luhp92 : : BOTman Begins
11.06.2018 11:03 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.044 | Reviews: 132 | Hüte: 314

@MrBond

Man benötigte halt eine Erklärung, warum Han den Kesselflug in zwölf Parsecs schafft, ohne dabei draufzugehen^^

L3-37 hat damit, soweit ich weiß, ihre Persönlichkeit aufgegeben. Merkwürdig fand ich da eher, dass Lando ziemlich schnell von der Trauer über den Tod seiner Weggefährtin zu "Ja, macht ruhig!" wechselt.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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MrBond : : Moviejones-Fan
11.06.2018 09:08 Uhr | Editiert am 11.06.2018 - 09:11 Uhr
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Dabei seit: 03.12.14 | Posts: 2.441 | Reviews: 15 | Hüte: 319

@L3-37

Also ganz klar ist es mir auch bis heute nicht geworden, was man damit eigentlich bezwecken wollte. Klar, sie wurde als William-Wallace-Droidin in die Geschichte eingebaut und ihr verrücktes Gehabe war teilweise ein bisschen over-the-top, aber immer noch erträglich, aber was sollte das "Sie ist jetzt Teil des Falken" ? Soll mir das jetzt rückwirkend sagen, dass der Falke seine eigene Persönlichkeit hat? Dass, wenn er in Ep5 nicht mehr anspringt (bzw. der Hyperdrive nicht mehr funktioniert), dass das einfach nur die bockige L3-37 ist? Dass Han die verrückten Manöver nur fliegen kann, weil "sie" ihn unterstützt? Das wäre ja, als hätte jemand nachträglich aus Absicht eine Schwachstelle in den Todesstern eingebaut ... ups...

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

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luhp92 : : BOTman Begins
11.06.2018 08:10 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.044 | Reviews: 132 | Hüte: 314

@sublim77

Im Bezug auf "The Force Awakens" war es für mich schon ein deutlicher Unterschied, im englischen Original fühlten sich die Witze (Rey, Finn, Han, ...) "Star-Wars-ig" an und nicht wie aus dem MCU übernommen. Mit "Rogue One" hatte ich dann die gleichen Probleme (allen voran mit dem Droiden K-2SO), den Film möchte ich noch in der OV nachholen. "The Last Jedi" habe ich mir dann direkt im Original angesehen und es war einfach herrlich! Bei "Solo" hätte ich es wie gesagt ebenso getan, wenn mein kleineres Kino auf dem Land (wohne ja nicht mehr in Bochum) den Film auch im Original angeboten hätte.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
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MJ-Pat
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sublim77 : : Rattle Head
11.06.2018 06:59 Uhr | Editiert am 11.06.2018 - 06:59 Uhr
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Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 3.285 | Reviews: 25 | Hüte: 223

@luhp92:

erneut auf ein nerviges Marvel-Gagfeuerwerk (siehe TFA und RO im Deutschen)

Nur mal so aus Interesse, sind die Gags im englischen Originalton denn nicht so nervig? Vorstellen könnt ich mir das (hab mir die neuen SW Filme noch garnicht in englisch angesehen), denn die deutsche Synchro ist manchmal ja schon ziemlich gaga.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

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luhp92 : : BOTman Begins
10.06.2018 22:36 Uhr
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Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.044 | Reviews: 132 | Hüte: 314

@sublim77

"Um ehrlich zu sein, hatte ich sogar mit einem sehr viel höheren Anteil an komödiantischen Einlagen gerechnet."

Ich auch. Ich hatte mich in der deutschen Fassung (OV wurde leider nicht angeboten) erneut auf ein nerviges Marvel-Gagfeuerwerk (siehe TFA und RO im Deutschen) eingestellt und war überrascht, dass dem nicht so war. Natürlich ist "Solo" eine augenzwinkernde Komödie, aber es wird eben nicht mit dem Witz übertrieben.

"Umso mehr muss ich betonen, wie schade ich es finde, dass der Film so schlecht abschneidet."

Wenn es nach mir gehen würde, hätte es "Rogue One" getroffen. Die Milliarde haben zwar beide Filme aber nicht verdient, "Solo" einen soliden Erfolg dafür schon.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
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sublim77 : : Rattle Head
10.06.2018 18:13 Uhr
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Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 3.285 | Reviews: 25 | Hüte: 223

@luhp92:

Auf jeden Fall gebe ich dir Recht, dass der Witz, sowohl auf L3-37 bezogen, als auch auf den Film generell, zu keiner Zeit nervig rüber kommt. Um ehrlich zu sein, hatte ich sogar mit einem sehr viel höheren Anteil an komödiantischen Einlagen gerechnet. Ich finde es sehr gut, dass man bei Lucasfilm wieder auf ein gutes Level gekommen ist. Bei Episode VIII war mir das einfach ein Tick zu viel.

Umso mehr muss ich betonen, wie schade ich es finde, dass der Film so schlecht abschneidet. Hoffentlich zieht man bei Disney nun nicht die falschen Schlüsse daraus.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

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luhp92 : : BOTman Begins
10.06.2018 17:50 Uhr | Editiert am 10.06.2018 - 17:52 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.044 | Reviews: 132 | Hüte: 314

"weil es sich Disney mal wieder nicht hat nehmen lassen, das Thema “Gleichberechtigung“ unbedingt im Film zu thematisieren. So wird der weiblich anmutende Roboter (was ein Quatsch), L3-37, zur Freiheitskämpferin für alle geknechteten Roboter und wirkt dabei, wie eine Roboterversion von Alice Schweizer."

Natürlich pocht der Film auf Gleichberechtigung, aber gerade diese übertriebene Emanzen-Auslegung kann man auch als Kritik an eben jenen auslegen. Hysterische Feministinnen, die in jedem Penis das Patriarchat und eine Gefahr sehen. Darüberhinaus schätzt L3-37 Lando falsch ein und glaubt paradoxerweise, er sei in sie verliebt^^

Ich empfand den Charakter auf seine Weise sehr witzig, halte es aber auch für einen klugen Schachzug, ihn mitten im Film sterben zu lassen. Zur Handlung trägt sie ohnehin nur etwas wegen ihres Datenspeichers bei und so besteht - zumindest aus meiner Sicht - nicht die Gefahr, dass der Witz überhand nimmt und nervig wird.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
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sublim77 : : Rattle Head
04.06.2018 18:35 Uhr | Editiert am 04.06.2018 - 18:57 Uhr
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Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 3.285 | Reviews: 25 | Hüte: 223

@Operator184:

Danke dir.

Ja, ich fand wirklich, dass bei dem Film einfach vieles gepasst hat. Schon komisch, ausgerechnet der Star Wars Film, der unter der Knute von Disney die schwächsten Einnahmen generiert, gefällt mir (zumindest bis jetzt) am besten. Ich denke einfach, dass die meisten dem Film einfach keine Chance geben wollten.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

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Operator184 : : Moviejones-Fan
04.06.2018 16:33 Uhr
0
Dabei seit: 05.09.12 | Posts: 63 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Super Kritik. Spiegelt so ziemlich auch meine Meinung wieder.
Ich fand die Synchro von Han auch klasse. Weiss nicht ob das Zufall war, aber er klang schon nach dem Originalen Han Solo.

Und ob ich wandere im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück. Denn ich trage einen dicken Knüppel und bin die fieseste Mistsau, im ganzen Tal.

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Halespare4 : : Moviejones-Fan
01.06.2018 11:43 Uhr | Editiert am 01.06.2018 - 11:44 Uhr
0
Dabei seit: 10.02.17 | Posts: 203 | Reviews: 0 | Hüte: 33

@sublim:

Wie du schon geschrieben hast fand ich den Film noch viel besser als du ihn gefunden hast. Für mich hat da echt alles gepasst. Die geschichte wie han zum Falken gekommen ist und wie er Chewie kennengelernt hat ist top. Wenn mir alle star wars filme so gut gefallen hätten wie der hier dann wär alles gut. Schade das der Film so schlecht ankommt das hat der nicht verdient

MJ-Pat
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sublim77 : : Rattle Head
28.05.2018 21:04 Uhr | Editiert am 28.05.2018 - 21:08 Uhr
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Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 3.285 | Reviews: 25 | Hüte: 223

@Raven13:

Auch von mir ein Dankeschön für die neue Kopfbedeckung laughing

Ja, ich denke es kommt einfach immer auch sehr viel darauf an, ob man sich auf etwas einlassen will oder eben nicht. Ich denke wenn man fair mit dem Film umgeht, dann kann man ihn eigentlich garnicht schlecht finden, jedenfalls nicht wirklich. Ich sehe es einfach so: So gerne Star Wars Fans sich Logiklöcher gerne aus Fanliebe selbst zusammenreimen, so leidenschaftlich hassen sie alles, was nicht in die eigenen Vorstellungen hineinpasst. Und nur um das klar zu stellen, ich zähle mich da absolut selbst auch mit dazu. Wer mich kennt, der weiss wie enttäuscht ich von Episode VII war. Ich bin mir mittlerweile sicher, dass es zu einen Großteil (unter anderem) daran lag, dass ich mit der Timothy Zahn Trilogie einfach zu feste Vorstellungen davon hatte wie die Geschichte um meine Lieblingshelden auszusehen hat. Auch heute halte ich die Trilogie von Timothy Zahn für die bessere Trilogie, aber es ist eben wie es ist. Und deshalb habe ich beim Han Solo Film beschlossen, mich einfach drauf einzulassen und ich wurde nicht enttäuscht. Natürlich kann das jeder sehen wie er will, aber für mich ist Solo-A Star Wars Story der bisher beste Film, gefolgt von Rogue One, der unter Disneys Führung herausgekommen ist.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

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