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Und täglich grüßt das Murmeltier

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I`ve had a veeeery long day...

Und täglich grüßt das Murmeltier Kritik

Und täglich grüßt das Murmeltier Kritik
10 Kommentare - 14.02.2019 von Silencio
In dieser Userkritik verrät euch Silencio, wie gut "Und täglich grüßt das Murmeltier" ist.

Bewertung: 4.5 / 5

Der Wetterfrosch Phil Connors ist mit seinem Job nicht wirklich zufrieden. Wer kann es ihm auch verübeln? Immerhin scheint er zu Höherem berufen, während er bei einem kleinen Lokalsender festhängt. Zu allem Überfluss wird er auch noch mit der neuen Aufnahmeleiterin Rita und dem Kameramann Larry in das verschlafene Nest Punxsutawney geschickt, um dort über den Murmeltiertag zu berichten. Dort wird jedes Jahr im Februar ein riesiges Volksfest veranstaltet, bei dem das Murmeltier Punxsutawney Phil aus seinem Baumstamm gezerrt wird. Sieht es dabei seinen Schatten, so sagt die Legende, geht der Winter noch sechs Wochen weiter. Connors hält das Ganze natürlich für eine schreckliche Hinterwäldlerveranstaltung, will eigentlich gar nicht erst hin, aber auf jeden Fall so schnell wie möglich wieder weg. Doch ein Schneesturm hindert ihn an der Abreise, er und sein Team müssen noch einen endlos langen Tag in der kleinen Stadt verbringen. Wie endlos der Tag werden soll, das ahnt Phil jedoch noch gar nicht: als er am nächsten Tag wach wird, ist gar nicht der nächste Tag. Phil ist in einer Zeitschleife gefangen, gezwungen den vermaledeiten Murmeltiertag immer und immer und immer und immer wieder zu durchleben...

Was macht einen guten Film aus? Es gibt ein paar Tricks und Kniffe, die einem Hollywooddrehbuch bzw. dem darauf basierenden Film Bedeutung verleihen und darüberhinaus auch noch zu einem befriedigenden Erlebnis machen. Einer davon wäre das Prinzip von Wiederholung und Variation: eine Grundsituation, eine Dialogzeile, eine Charakterbeziehung wird mehrfach durchgespielt, ein Bild wird mehrfach gezeigt, man kann noch beliebig viele Beispiele anführen. Manchmal ist das ganz offensichtlich, manchmal wird das maskiert, manchmal fällt es einem beim ersten Schauen schon auf, manchmal braucht man dafür mehrere Durchgänge, gelegentlich fällt es einem vielleicht sogar nie auf. Nun, in „Und täglich grüßt das Murmeltier“ wird diese Technik genommen und für jeden sichtbar an die Oberfläche gekehrt. Das wirkt auf die drei Leute, die den Film noch nicht gesehen haben, beim Lesen vielleicht etwas verkopft, aber das ist der Film, da wird der Rest der Welt zustimmen, gar nicht.

Warum funktioniert das in „Und täglich grüßt das Murmeltier“? Nun, jeder hat wahrscheinlich einmal eine Phase durchlebt, in der sich der alltägliche Trott wie eine Unendlichkeit anfühlt, in der die tägliche Routine gedroht hat, einem die Seele zu zerfressen. So geht es unserem Protagonisten Phil und zwar nicht erst, als er im Purgatorium Punxsutawney landet, sondern bereits vor seiner Abreise. Gelangweilt vom Job, gelangweilt von seinen Mitmenschen, ist er ein zynisch-sarkastischer Miesepeter, dessen Spott gegenüber seinen Mitmenschen ihn in einem anderen Film wahrscheinlich zum Antagonisten gemacht hätte. Und als er dann herausfindet, dass sein Handeln keine Konsequenzen hat, weil er eh immer wieder am Murmeltiertag erwacht, lässt er auch die letzte Maske fallen und entpuppt sich als Beinahe-Solipsist, der andere Menschen nur als Verlängerung seiner Selbst warhnehmen kann. Andere Leute sind im Grunde nur Triviafragen, die es auswendig zu lernen gilt, und Maschinen, die mit dem richtigen Input auch das richtige Ergebnis ausspucken.

Aber wie sieht das „richtige“ Ergebnis denn aus? Nun, das ist durchaus eine der zentralen Fragen in „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Vielleicht hilft bei der Beantwortung dieser Frage der Blick auf einen weiteren Trick, nämlich den der „Wants and Needs“. Wenn man einen Charakter schreiben will, hilft es, ihm oder ihr ein paar gegensätzliche Eigenschaften zu geben. Warum, das liegt auf der Hand: die Charaktere fühlen sich zum einen lebensechter an. Niemand kennt eine Person, die nur zynisch oder nur liebenswürdig ist. Zum anderen, das mag fast wichtiger sein, gibt es der Geschichte einen Haken, an dem man sie aufhängen kann. Indem auseinanderfällt, was ein Charakter oberflächlich will und was er eigentlich, meistens ohne dies selbst zu erkennen, braucht, wird Drama erzeugt. Wir sehen dies an Phil beinahe lehrbuchartig, sobald er den ersten Horror seiner Situation verarbeitet hat und sich seinen simpleren Gelüsten hingibt und sich seine Verachtung für andere Menschen in einem der lustigsten Gags des Films entlädt: der nervige Versicherungsvertreter Ned kriegt mit Schmackes die Fresse poliert. War er bei seinen ursprünglichen Begegnungen mit dem „Freund“ von damals noch an soziale Normen gebunden, die ihn zum zivilen Umgang gezwungen haben, kann er nun endlich wie er will. Hieraus zieht der Film auch den Großteil seiner Komik, wenn er den großen Sarkast Bill Murray einfach sein Ding abziehen lässt, wenn er die ganzen nervigen Situationen ein zweites und ein drtittes Mal durchspielen und einfach die Sau rauslassen darf. Denn das ist natürlich auch irgendwo Wunscherfüllung für den Zuschauer: wer hat nicht mal beim Eimkaufen einen alten Bekannten von damals getroffen und hätte ihm nicht am Liebsten das Gesicht neu ausgerichtet? Wer würde nicht gerne den ganzen Tag Kuchen, Kaffee und Kippen in sich reinschieben? Sich all seinen Gelüsten hingeben? Phil will sich nicht von anderen „runterziehen“ lassen, nicht Teil der Gesellschaft sein, auf die er auch noch irgendwie Rücksicht nehmen müsste.

Das ist die „Wollen“-Seite. Aber was ist mit dem „Brauchen“? Nun, nachdem wir die immer gleichen Situationen und die immer gleichen Entscheidungen gesehen haben, die Phil immer und immer leerer zurückgelassen haben, beginnt ein neuer Prozess. Vielleicht sind die anderen Menschen ja gar nicht so schlimm, vielleicht liegt das Seelenheil darin sich auf andere einzulassen, sie nicht zum eigenen Vorteil zu benutzen, sondern auf sie und ihre Bedürfnisse einzugehen. Vielleicht lohnt es sich hier nochmal auf das Prinzip der Wiederholung und Variation zu schauen, indem wir unseren Blick auf Phils Beziehungsleben richten. Wir sehen Phil im Laufe des Filmes mit drei Frauen, ironischerweise liegt einer der Schlüssel aber bereits in seiner Begegnung mit Nancy. Nachdem er auswendig gelernt hat, wo sie zur Schule gegangen ist und sich damit in ihr Leben gelogen hat, landen die beiden auf Phils Hotelzimmer. Doch beim Vorspiel passiert Phil ein entscheidender Fauxpas: er spricht Nancy aus Versehen mit dem Namen seiner Aufnahmeleiterin Rita an. Unterbewusst wäre Phil wohl lieber woanders – was übrigens eine seiner ersten Zeilen im Film ist, auch hier erkennen wir wieder, wie gut der Film eigentlich geschrieben ist – doch er weiß noch gar nicht so richtig, wo er in Wirklichkeit hingehört. Später sehen wir dann, wie er versucht, die gleichen billigen Tricks bei Rita abzuziehen, indem er sie mit falschen Liebesbekundungen und auswendig gelernten Fakten beeindrucken will. Doch die sträubt sich vor seinen forschen Annäherungsversuchen, bleibt für Phil ein unlösbares Problem.

Denn Rita ist mehr als eine Eroberung, sie ist das fleischgewordene Konzept, das Phil in seinem Leben braucht. Sie repräsentiert eine Positivität dem Leben gegenüber, die Phil fehlt, eine gewisse Empathie für alle Mitmenschen. Diese, zusammen mit der Lektion, dass das Leben endlich ist und daraus seine Bedeutung gewinnt, muss er in einer schmerzlichen Sequenz erlernen, in der er versucht, einen alten Obdachlosen immer und immer wieder zu retten, der den Murmeltiertag aber einfach nicht überleben kann. Und erst als er aus dem toxischen Kreislauf, den sein Zynismus seinem Leben verleiht, ausbrechen kann, kann er auch dem höllisch langen Tag entfliehen – und Rita für sich gewinnen. Jetzt ließe sich noch endlos lange darüber referieren, wie vollgepackt der Film mit christlicher Symbolik ist, wie Regisseur Harold Ramis deshalb jedes Bild mit blauen Gegenständen vollpackt, wie es in dem Film um den Kreislauf von Leben und Tod geht und deswegen öfter die Brücke zur Psychoanalyse geschlagen wird und warum es deswegen so wichtig ist, dass Punxsutawney Phil seinen eigenen Schatten sieht, wie er eine der witzigsten Leistungen seines Hauptdarstellers hat, wie er vollgestopft mit schrulligen, liebenswürdigen Charakteren ist und, und, und. Aber letztendlich würden wir doch immer wieder nur das Gleiche aussagen: Die Hölle, das mögen die Anderen sein, aber sie sind auch unsere Rettung. Das gilt es zu erkennen und das führt uns auch zu unserem Fazit:

Der Wetterfrosch Phil Connors ist mit...

Und täglich grüßt das Murmeltier Bewertung
Bewertung des Films
910
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10 Kommentare
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Silencio : : Moviejones-Fan
21.03.2019 16:20 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.397 | Reviews: 46 | Hüte: 133

Ich hab so meine Momente...

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

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ELanchester : : Moviejones-Fan
21.03.2019 16:13 Uhr
1
Dabei seit: 12.12.18 | Posts: 28 | Reviews: 5 | Hüte: 9

Fantastisch.

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MobyDick : : Moviejones-Fan
02.03.2019 11:42 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 3.925 | Reviews: 50 | Hüte: 267

Matroschka jetzt häppchenweise geschaut, anfangs zieht es sich extrem, wird dann aber immer besser, und selten war ein Serientitel so unterschwellig passend. Klare Empfehlung, auch für Serienmuffel mit 8 Folgen a 25 min.

8 punkte

Dünyayi Kurtaran Adam
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
16.02.2019 21:49 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.289 | Reviews: 158 | Hüte: 366

@MobyDick und Silencio

Ich hätte jetzt tatsächlich die Serie "Matrjoschka" empfohlen, die das Thema zwar nicht wirklich anders, aber dafür ansprechend, witzig und dramatisch umsetzt, da habt ihr mir unten aber schon den Wind aus den Segeln genommen^^

Ansonsten könntet ihr euch noch die Horrorvariante "Happy Deathday" ansehen, da solltet ihr meiner Meinung nach aber 80 Minuten abbrechen, die letzten 15 Minuten zerstören all das Gute, was den Film vorher ausgezeichnet hat.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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Silencio : : Moviejones-Fan
15.02.2019 12:21 Uhr | Editiert am 15.02.2019 - 12:22 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.397 | Reviews: 46 | Hüte: 133

MB80:

Da vertust du dich aber gewaltig. Diese gewollt ironisch-distanzierte Art, der Sarkasmus, die Rollenauswahl, die sich nie auf Indie oder Mainstream, auf Kunst oder Kommerz festlegen kann und der Drang, ständig gegen den eigenen Typ besetzt werden zu wollen, da kann ich wirklich gar nichts mit anfangen.

Moby:

Da ich eh nur Gelegenheits-Netflixer bin und dementsprechend im Moment mein Abo (wenn man es denn überhaupt so nennen kann...) ruht, hab ich da auch nur von gehört. Da ich aber eh nicht der größte Serienfan bin (jede Serie nimmt kostbare Zeit von Filmen weg...), lässt mich das Konzept auf etliche Stunden aufgeplustert auch ziemlich kalt. Das ist ja was, was ich an "Und täglich..:" so schätze: trotz der betonten Wiederholung kein Gramm Fett dran. Das hab ich bis jetzt bei noch keiner Netflix-Serie ausmachen können...

Diese Experimental-"Tatort" Folgen (ich nenn sie jetzt mal einfach so) finde ich von der Grundidee ja gar nicht verkehrt, aber... warum dann nicht einfach ein anderes Sendekonzept entwickeln und da dann mit sowas rumspielen? Jaja, wegen dem eingebauten Publikum, das eh jeden Sonntag vor der Glotze sitzt, aber mal ehrlich: die Wahrscheinlichkeit neue Zuschauer mit sowas zu generieren halte ich für ziemlich gering und den einmaligen Quotenboost kann es auch nicht wert sein.

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

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MobyDick : : Moviejones-Fan
15.02.2019 12:00 Uhr | Editiert am 15.02.2019 - 12:01 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 3.925 | Reviews: 50 | Hüte: 267

Silencio

Jep, ich bin eigentlich kein Tatort-Gucker, aber so wie der auf einer anderen Seite über den Klee gelobt wird, ist schon fast nicht mehr feierlich. Ich nehme mal an, dass das der typische Tatort-Bonus ist, und wenn ich nichts besseres zu tun habe, werde ich vielleicht mal 5 Minuten riskieren... Bei näherem Nachdenken, eher nicht. Dafür ist mir meine Zeit dann doch zu kostbar, ich vergeude meine Zeit schon mit genug Rotz, da muss es nicht auch noch der zehnte Aufguß eines alten Themas sein. (Ich drücke mich ja schon seit einer Woche oder so erfolgreich um dieses Netflix Matroschka Zeugs herum)

MB80

Nee, das verwechselst du, das ist Richard Burton wink

Dünyayi Kurtaran Adam
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MB80 : : Cheddar Goblin
15.02.2019 11:52 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 671 | Reviews: 15 | Hüte: 47

Schöne Kritik, mal wieder ein paar neue Aspekte dabei... habe den schon ne Weile nicht mehr gesehen. ‘bout time..

NUr zwei Gedanken.

“Wer würde nicht gerne den ganzen Tag Kuchen, Kaffee und Kippen in sich reinschieben?“

Wieso „würde“? Das heißt bei mir Wochenende ;)

Und bei mir verhärtet sich der Verdacht du magst Bill Murray...

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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Silencio : : Moviejones-Fan
15.02.2019 11:37 Uhr
1
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.397 | Reviews: 46 | Hüte: 133

Raven:

Danke dir.

Moby:

Witzig, habe das dann gerade mal schnell gegooglet. Die Prämisse klingt arg nach einer "Akte X"-Folge, in der es Mulder ähnlich ergeht. Also selbst beim "inspiriert werden" nicht mal wirklich kreativ gewesen, unsere lieben "Tatort"-Autoren...

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
15.02.2019 10:53 Uhr | Editiert am 15.02.2019 - 10:55 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 1.090 | Reviews: 25 | Hüte: 112

Schöne Kritik, Silencio. Ich habe den Film nun auch schon bestimmt fünfzehn Mal oder so gesehen und liebe ihn einfach. Aber deine Erläuterungen haben mir doch das ein oder andere Interpretation aufgezeigt, auf welche ich bisher so gar nicht auf gekommen bin. Da steckt ja noch viel mehr Bedeutung drin, als mir bisher aufgefallen ist.

Hut für die schöne Kritik.

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MobyDick : : Moviejones-Fan
15.02.2019 10:30 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 3.925 | Reviews: 50 | Hüte: 267

Silencio:

ich schätze der nächste Tatort dürfte was für dich sein wink

Dünyayi Kurtaran Adam
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