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Asiatischer Held in Austalien

Marvel goes Martial Arts: "Shang-Chi" findet seinen Regisseur (Update)

Marvel goes Martial Arts: "Shang-Chi" findet seinen Regisseur (Update)
16 Kommentare - Mi, 24.04.2019 von R. Lukas
Wer drei Filme mit Captain Marvel in seinem Portfolio hat, muss doch irgendwann im MCU landen. Für Destin Daniel Cretton ist es jetzt so weit, auf ihn wartet die Herausforderung "Shang-Chi".
Marvel goes Martial Arts: "Shang-Chi" findet seinen Regisseur

++ Update vom 24.04.2019: Auf einer Pressekonferenz für Avengers - Endgame bestätigte Kevin Feige, dass Shang-Chi Teil von Phase IV sein wird. Es sei keine Endgame-Frage, sondern eine Frage nach der Zukunft. Er solle keine Fragen nach der Zukunft beantworten, aber in diesem Fall werde er es tun, da die Antwort Ja laute, so Feige.

In einem Interview mit News18 erklärte er noch, jeder Film, den sie (die Marvel Studios) machen, berge ein Risiko. Sie wollen nur Filme machen, von denen die Leute zu glauben scheinen, dass sie Risiken seien. Die Geschichte eines asiatisch-amerikanischen Helden chinesischer Abstammung zu erzählen, sei für sie sehr faszinierend. Es werde ganz anders und besonders werden, verspricht Feige.

++ Update vom 08.04.2019: Ein neuer Marvel Studios-Film, dessen Titel sowohl Disney als auch die australischen Behörden noch geheim halten, soll in den Fox Studios Australia in Sydney gedreht werden. Der Canberra Times zufolge handelt es sich aber um Shang-Chi. Wenn dem so wäre, fänden die Dreharbeiten für den ersten asiatischen MCU-Film auf australischem Grund und Boden statt.

++ News vom 14.03.2019: So wenig wir über die bevorstehende Phase IV des Marvel Cinematic Universe auch wissen, eines ist ziemlich sicher: Auf ethnische Diversität und Inklusion vor und hinter der Kamera wird künftig mehr Wert gelegt denn je. Black Panther (1,3 Mrd. $ eingespielt, drei Oscars eingesackt) dient als Musterbeispiel dafür, wie es gehen kann.

Was dieser Film für Afrikaner und Afroamerikaner bewirkt hat, das verspricht man sich nun von Shang-Chi für Asiaten und Sinoamerikaner. Die asiatische Prägung soll sich ebenso im Personal widerspiegeln, weshalb mit Dave Callaham (Wonder Woman 1984) ein chinesisch-amerikanischer Drehbuchautor engagiert wurde. Er soll den Titelhelden modernisieren, um Klischees zu vermeiden, mit denen vielen Comic-Charaktere aus dieser Ära belastet waren - Shang-Chi, der Meister des Kung Fu, debütierte 1973 auf den Comicseiten.

Und Disney und die Marvel Studios haben auch entschieden, welchem Regisseur sie ihren ersten Superheldenfilm mit einem asiatischen Protagonisten übergeben wollen: Die Wahl fiel auf Destin Daniel Cretton (gebürtiger Hawaiianer), der schon dreimal mit Captain Marvel-Star Brie Larson gedreht hat, bei Short Term 12 - Stille HeldenSchloss aus Glas und ganz aktuell Just Mercy. Vielleicht hat sie ja ein gutes Wort für ihn eingelegt, wer weiß. Einen Kinostart besitzt Shang-Chi noch nicht, steht damit aber nicht alleine da. Die weiteren MCU-Pläne sollen erst nach Avengers - Endgame und Spider-Man - Far from Home offengelegt werden.

Quelle: Deadline
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16 Kommentare
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theMagician : : Steampunker
09.04.2019 07:41 Uhr
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Dabei seit: 03.05.13 | Posts: 1.429 | Reviews: 0 | Hüte: 44

So langsam tun mir die Film Studios leid. Wenn Sie größtenteils weiße Schauspieler engagieren dann ist der Aufschrei groß und alle reden über White Washing und wenn sie dann einen Film mit ausschließlich asiatischen Schauspielern UND auch einer asiatischen Crew machen, dann wird gemeckert, weil die Wortwahl den Leuten nicht gefällt. Vielleicht sollte man sich einfach mehr auf den Film freuen als ständig das Haar in der Suppe zu suchen.

In unserer heutigen überpolitisch korrekten Zeit fühlt sich jeder auf den Schlips getreten der einen Twitter Account hat und der der Meinung ist, dass seine Kultur in Filmen nicht ausreichend representiert werden.

Filme soll in ersten Linie Spaß machen. Ob die Schauspieler grün, gelb oder orangefarbig sind ist mir egal. Ich will Unterhaltung und das will ich mit guten bis sehr guten Schauspielern.

You, me, or nobody is gonna hit as hard as life. But it ain’t about how hard you hit. It’s about how hard you can get hit and keep moving forward

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
08.04.2019 09:25 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 6.986 | Reviews: 36 | Hüte: 411

Zur News:
Nachdem man Birsbane ja in New York verwandelte hoffe ich dann nun mal, dass man nun auch Asien als Setting holt. Zwar waren die letzten Abenteuer der Avengers eher global, trotzdem haben wir nur Black Panther, welcher nicht als amerikanischer Held betrachtet wird. Da wäre es toll, wenn Shang-Chi nicht nur der erste asiatische Held wird, sondern auch der erste Held des asiatischen Kontinents.

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JetLi : : Moviejones-Fan
08.04.2019 09:03 Uhr
0
Dabei seit: 15.05.18 | Posts: 56 | Reviews: 0 | Hüte: 1

Hoffentlich besorgen die sich denn auch einen ordentlichen Editor, Kameramann, und Kampfchoreografen.

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Winter : : Moviejones-Fan
15.03.2019 00:22 Uhr
0
Dabei seit: 26.07.10 | Posts: 753 | Reviews: 0 | Hüte: 19

Gut, kann ich nachvollziehen. Dennoch muss man das Wort Diversität ja nicht so mantraartig wiederholen. Sagen, dass man auch Asiaten einbeziehen will und extra jemanden engagiert, der Klischees vermeiden soll. reicht doch.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
14.03.2019 17:11 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 6.986 | Reviews: 36 | Hüte: 411

@Winter
Ich geb die ja Recht, aber weder im Filmbusiness noch im Fussballgeschäft noch im Industriemarkt hab ich bisher jemanden gesehen, der auch das faselt, was jeder eigentlich weiß. Hätte Feige sich nun dahin gestellt und gesagt: Wir machen einen Film um auch den Asiaten das Geld aus der Tasche zu ziehen, wäre der Aufschrei zumindestens dort genau so groß gewesen.
So bekommen wir vielleicht einen neuen interessanten Helden mit dem sich dann auch vielleicht die Asiaten identifizieren können wie es die afroamerikanische Bevölkerung mit Black Panther tat. Kalkül? Natürlich. Dass dies aber gerne angenommen wird zeigte ja der Panther.

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Winter : : Moviejones-Fan
14.03.2019 15:36 Uhr
0
Dabei seit: 26.07.10 | Posts: 753 | Reviews: 0 | Hüte: 19

@Duck-Anch-Amun:

Ich habe nicht gemeckert, dass es ein anderes Setting gibt, sondern, dass von Diversität gefaselt wird, obwohl nur berechnendes Kalkül zu gunsten eines möglichst tollen Abschneidens am Box Office dahintersteht. Mit Diversität hat das alles nichts zu tun, Marvel macht das nicht aus ethischen Gründen. Oder glaubst du ernsthaft, Black Panther wird sich als schwul outen und einen Mann heiraten oder Black Widow sich überlegen, dass sie sich als Mann fühlt und dementsprechend geschlechtsumwandeln lassen? UNd ganz sicher werden wir auch keinen suizidalen/depressiven Peter Parker erleben oder einen Indianer, der Capatin America wird. Weil die Zielgruppen daffür nicht vorhanden sind. Okay, es ist ein Geschäft, aber dann sollen sie sich auch nur dafür feiern lassen - und nicht dafür, dass sie solche Gutmenschen sind.

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Tequila : : Moviejones-Fan
14.03.2019 12:39 Uhr
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Dabei seit: 09.10.16 | Posts: 207 | Reviews: 0 | Hüte: 4

"aber das klingt mir doch sehr nach affigen Karate-Zappeleien bei denen hunderte Meter weit über Baumkronen gelaufen wird."

Da kennt wohl jemand nur Jackie Chan Filme, sowie den ganzen Wuxia Kram. Gibt nämlich auch MA-Filme, die nicht so drauf sind.

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Deathstroke : : Moviejones-Fan
14.03.2019 11:23 Uhr
0
Dabei seit: 15.05.15 | Posts: 280 | Reviews: 0 | Hüte: 5

@JetLi

Das befürchte ich leider auch. Was natürlich schade wäre.

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JetLi : : Moviejones-Fan
14.03.2019 10:50 Uhr
0
Dabei seit: 15.05.18 | Posts: 56 | Reviews: 0 | Hüte: 1

Shang-Chi ist zwar neben Iron Fist meine Lieblingsfigur von Marvel, aber vom Film erwarte ich nichts. Allerhöchstens Kämpfe auf Amateur-Niveau.

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Silencio : : Moviejones-Fan
14.03.2019 08:40 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.527 | Reviews: 46 | Hüte: 146

Duck:

Ich glaube nicht, dass irgendwer geschockt ist, sondern die fadenscheinigen Begründungen wohl eher für die Aufreger sorgen. Klar, ein "Master of Kung Fu"-Film hat in den USA den Vorteil, dass er dort für mehr Diversität sorgen kann. Das ist mMn auch ein Vorteil, den man ihm zugestehen sollte. Aber es gibt eben auch die anderen Beweggründe, die nicht so nett sind, und die in solchen Aussagen eher selten auftauchen. Hätte da jetzt jemand erklärt, dass das "a good business opportunity" sei, wäre das zB wohl etwas ehrlicher gewesen. Dann noch die wohl weniger nette chinesische Regierung, die eben einschränkt, was man da auf die Leinwände bringen kann (sollte möglichst linientreu sein...), da kann man durchaus misstrauisch werden.

"Vor allem wenn dann gleichzeitig gemeckert wird, dass es immer die gleiche Story ist, die Filme immer in den USA spielen und die Avengers mit Captain America sogar ne amerikanische Flagge als Maskottchen besitzen."

Ich kann doch problemlos beides doof finden.

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
14.03.2019 08:28 Uhr | Editiert am 14.03.2019 - 08:31 Uhr
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Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 6.986 | Reviews: 36 | Hüte: 411

@Silencio
Iron Man 3, Avengers - Age of Ultron, Black Panther - ich mein es ist ja nichts neues, dass Marvel immer wieder auch auf den asiatischen Markt zielt. Es ist ja eine Entwicklung, die man in vielen Blockbustern (Transformers 4, Pacific Rim 2,...) mittlerweile erkennen kann. Weshalb man sich dann aber immer wieder darüber aufregt und scheinbar schockiert ist, dass das Studio die eigenen Taschen füllen will, will nicht in meinen Kopf gehen.

Vor allem wenn dann gleichzeitig gemeckert wird, dass es immer die gleiche Story ist, die Filme immer in den USA spielen und die Avengers mit Captain America sogar ne amerikanische Flagge als Maskottchen besitzen.

Ich kenn die Figur nicht mal, allein deshalb freu ich mich ebenfalls. Wenn dann noch ein asiatisches Setting hinzukommt bzw. asiatische Mythologie (muss ja nicht mehr erzählen, dass ich ein Fan von Iron Fist bin), dann freu ich mich umso mehr.

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Silencio : : Moviejones-Fan
14.03.2019 08:21 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.527 | Reviews: 46 | Hüte: 146

Duck:

Man heulte aber auch, weil der Ancient One in den Comics ein tibetanischer Mann ist und man wusste, dass Marvel da Tilda Swinton (die von mir aus übrigens ALLE Rollen im MCU spielen darf) gecastet hat, um den Film an den chinesischen Zensoren vorbeizukriegen. Insofern kann man da Winter schon zustimmen, das ist jetzt keine kontroverse These. Klar, man mag da 2006 schon dran gearbeitet haben, aber man sollte sich auch fragen, warum da gerade JETZT die Kohle für locker gemacht wird. Denn dass das MCU hart auf den chinesischen Markt schielt (erinnert sich noch wer an die extra für China gedrehten Szenen in "Iron Man 3"?), ist kein Geheimnis.

Andererseits: Shang Chi? Ich kann eigentlich gar nicht anders, als mich darüber freuen, wenn ich ehrlich bin. Das ist ein spaßiges Konzept, richtig angepackt könnte das sehr cool werden.

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
14.03.2019 08:13 Uhr
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Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 6.986 | Reviews: 36 | Hüte: 411

Wer ein bisschen googelt, der würde rausfinden, dass Shang-Chi bereits seit 2006 auf dem Agenda steht um verfilmt zu werden. Also bevor der übliche Bullshit hier abgelästert wird, sollte man sich doch mal informieren. Vor allem da hier ständig rumheult (wie nun bei Captain Marvel) und was neues, anderes will. Kommt dies, dann ist es ebenfalls nicht gut. Asien als Setting eines Superhelden-Films haben wir viel zu selten, einen asiatischen Superhelden hatten wir noch gar nicht. 2016 heulten noch alle rum, dass man The Ancient One mit einer weißen Frau besetzte.

Und natürlich geht es ums Business! Die Studios sind nicht das Rote Kreuz, ich frag mich echt was manche für Probleme haben.

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
14.03.2019 08:08 Uhr
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Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 13.778 | Reviews: 3 | Hüte: 284

Was sagte Michael Jackson damals zu Paul McCartney, als MJ die Rechte von der the Beatles gekauft habe? Es geht hier nur um Business ( Dr. Dre say: Yeah eeeehh ) greedy

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Tarkin : : Moviejones-Fan
14.03.2019 05:32 Uhr
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Dabei seit: 10.10.17 | Posts: 1.160 | Reviews: 0 | Hüte: 16

@ Winter

Ja, das sehe ich auch so. Den guten James Gunn haben sie auch wegen Uralt-tweets gefeuert, auch wenn sie geschmacklos waren. Zufällig direkt nach seinen Anti-Trump-Tweets. Ein Schelm, wer böses dabei denkt

Du schleppst mich in dieses Junkyhaus und jetzt muss ich auch noch diesen Scheissclown umlegen

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