Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn

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Harley Quinn muss es rausreißen

Ob das hilft...? US-Kinoketten ändern "Birds of Prey"-Titel ab

Ob das hilft...? US-Kinoketten ändern "Birds of Prey"-Titel ab
37 Kommentare - Di, 11.02.2020 von R. Lukas
Nachdem "Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn" viel schwächer als erwartet gestartet ist, sieht sich Warner Bros. zum Handeln gezwungen. Unter einem neuen Titel soll es besser laufen.
Ob das hilft...? US-Kinoketten ändern "Birds of Prey"-Titel ab

Nachdem man zuletzt erstaunlich erfolgsverwöhnt war (wir sagen nur Joker), haben Warner Bros. und DC Films mit Birds of Prey - The Emancipation of Harley Quinn einen kleinen Rückschlag erlitten. Zum Start spielte der Film in den USA 33,2 Mio. $ und weltweit 81,2 Mio. $ ein, was zwar kein Desaster, aber doch eine Enttäuschung war. Box-Office-Analysten hatten fürs US-Startwochenende zwischen 50 und 55 Mio. $ vorausgesagt, während das Studio auf zumindest 45 Mio. $ gehofft hatte. Weltweit lagen die Prognosen bei 110 bis 125 Mio. $. Von alledem war man letztendlich aber weit entfernt. Und das Studio glaubt auch zu wissen, was das Problem ist: der Titel.

Im Original lautet er Birds of Prey (And the Fantabulous Emancipation of One Harley Quinn), der Einfachheit halber meist zu Birds of Prey abgekürzt. So wurde die DC-Comicverfilmung vermarktet, nur weiß die breite Masse vielleicht gar nicht, wer diese Birds of Prey überhaupt sind. Margot Robbies Harley Quinn aber war der Hauptcharakter in einem Film, der fast 750 Mio. $ eingespielt hat (Suicide Squad). Statt ihren Namen im Titel zu "verstecken", wird sie deshalb kurzerhand zum Headliner gemacht.

Mehrere US-Kinoketten wie AMC, Cinemark und Regal führen Birds of Prey auf ihren Websites und in ihren Ticket-Apps nun als Harley Quinn - Birds of Prey, was tatsächlich auf Geheiß von Warner Bros. geschehen sein soll. Bei Ticket-Anbietern wie Fandango und Atom Tickets wurde der Titel noch nicht geändert, aber das dürfte nur eine Frage der Zeit sein, wenn es das Studio mit dieser Maßnahme ernst meint. Der Gedanke dahinter ist klar: Mit dem neuen Titel, der Harley Quinn in den Vordergrund stellt, sollen auch Leute ins Kino gelockt werden, denen die Birds of Prey nichts sagen.

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Quelle: Screen Rant
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37 Kommentare
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MobyDick : : Moviejones-Fan
14.02.2020 09:48 Uhr
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Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 5.611 | Reviews: 116 | Hüte: 397

PaulLeger

Ich bezweifle ernsthaft, dass die Vorlagentreue ein entscheidender Faktor beim Box-Office-Erfolg ist.

Es ist zwar nice to know aber mehr auch nicht haters still gonna hate, dann halt mit anderen "Argumenten"

Dünyayi Kurtaran Adam
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PaulLeger : : Moviejones-Fan
14.02.2020 09:34 Uhr | Editiert am 14.02.2020 - 09:34 Uhr
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Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 471 | Reviews: 3 | Hüte: 66

Und wie um meine These zu bestätigen hat sich DC-Autor Jimmy Palmiotti zu Wort gemeldet und erklärt, dass Margot Robbies Darstellung von Harley Quinn absolut der Harley entspricht, die er seit 2013 geschrieben hat: Link

So viel dazu was von der Kritik mangelnder Vorlagentreue durch angebliche Comic-Nerds zu halten ist...

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
12.02.2020 19:15 Uhr
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Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 471 | Reviews: 3 | Hüte: 66

@ Shred

Ich wüsste nicht, dass Romans sexuelle Orientierung in den Comics je thematisiert worden wäre, insofern spielt das für mich auch keine Rolle, zumal eine eventuelle Beziehung zu Zsasz eh nur angedeutet wird. Und wenn man einen Darsteller wie McGregor hat, dann versteckt man den auch nicht 110 Minuten hinter einer Maske.

Falls du "Under the Hood" gelesen hast, von der Darstellung in dem Comic ist er eigentlich nicht weit weg. Da sind wir wieder bei meinem Lieblingsthema wie unverständlich ich es in vielen Fällen finde, wenn man sich über die angeblich fehlende Vorlagentreue einer Comicverfilmung beschwert. Die Vorlagen selbst ändern die Charaktere ständig und widersprechen sich auch schon mal, je nachdem welcher Autor die Figur gerade schreibt.

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Shred : : Moviejones-Fan
12.02.2020 07:16 Uhr
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Dabei seit: 26.10.13 | Posts: 1.331 | Reviews: 12 | Hüte: 75

@PaulLeger

Es ist nicht nur die Maske die er eigentlich permanent tragen sollte. Meine letzte Batman Story mit Black Mask die ich gelesen habe ist zwar schon etliche Jahre her, aber in den Comics war er weder homosexuell (und schon gar nicht interessiert an Zsasz) noch sonderlich witzig überdreht. Ich sehe das ein bisschen wie bei Two Face in Batman Forever. Hintergrund Geschichte, Aussehen, Entscheidungen durch Münzwurf...alles wie im Comic, aber dennoch charakterlich völlig daneben gegriffen und meilenweit entfernt von der eigentlichen Vorlage.

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
12.02.2020 00:28 Uhr
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Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 14.999 | Reviews: 4 | Hüte: 318

Leute Leute... ihr bricht euch die Köpfe umsonst. WB hat keine Ahnung, wie man DC Characteren anpacken kann. Ich sehe es wie @ Kayin v jericho: Keine von diese Vögel. Sehen wie das was jerichocane gepostet hat... kaum landet WB ein Erfolg, wie: WW, AQM, Shazam ( und man denkt? Ahhh, jetzt habe die den Bogen drauf ) und Zack. Sonst verbrannten die ein weiteren DC Figuren . das ist echt traurig und peinlich.

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StevenKoehler : : Hobbit
12.02.2020 00:01 Uhr
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Dabei seit: 26.07.18 | Posts: 1.273 | Reviews: 174 | Hüte: 4

Ich glaube nicht wirklich, dass es allein am Titel gelegen haben könnte. Im Trailer ist meiner Meinung nach sehr wenig sagend, um was es eigentlich im Film geht, daher kann ich mir gut vorstellen, dass es auch am Trailer liegen könnte. Mal schauen, was die Titelanpassung bringen wird.

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
11.02.2020 23:38 Uhr
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Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 471 | Reviews: 3 | Hüte: 66

@ Shred

Das mit Black Mask. Es sei denn du meinst, dass er die Maske nicht die ganze Zeit trägt. Ansonsten ist er ein Psychopath, der Freude am Foltern hat und seinen Sadismus an anderen auslässt, der Gothams Unterwelt beherrschen will, Besitzer von Janus Corp ist, seine Eltern verachtet, Masken sammelt und sogar seine Handlanger Masken tragen lässt (=False Face Society). Was davon passt jetzt nicht zum Black Mask der Comics?

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Shred : : Moviejones-Fan
11.02.2020 21:51 Uhr
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Dabei seit: 26.10.13 | Posts: 1.331 | Reviews: 12 | Hüte: 75

@PaulLeger

Und wo bitte habe ich Quatsch erzählt oder Quellen zitiert die Quatsch verzapfen?

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
11.02.2020 21:40 Uhr | Editiert am 11.02.2020 - 21:41 Uhr
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Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 471 | Reviews: 3 | Hüte: 66

@ Kayin

Da hast du Recht, so hoch werden die Marketingausgaben nicht gewesen sein, einen kleinen Gewinn dürfte Shazam somit abgeworfen haben. Dennoch gehört er nicht zu den großen Erfolgen wie "Joker" oder "Aquaman".

MJ-Pat
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Kayin : : Hollywoodstar
11.02.2020 21:28 Uhr
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Dabei seit: 11.10.15 | Posts: 2.776 | Reviews: 2 | Hüte: 313

@paulleger

Shazam war kein Flop. Bei einem Budget von 100 Millionen hat er knapp 366 Millionen eingespielt. Selbst wenn man nochmal 100 Millionen auf das Budget für Marketing drauf packt und schlechte Umrechnungskurse berücksichtigt, bleiben noch einige Millionen übrig. Für einen solchen Charakter, den nicht viele kannten, ein durchaus beachtlichr Erfolg.

Beim Rest hast du natürlich recht. Sie wissen wirklich nicht, was ein Erfolg wird und was floppen wird. Das zeigt mir welcher Ahnungslosigkeit WB seine Filme plant und produziert. Sie wissen mMn auch nicht, was die Fans wollen und was sie nicht wollen. Eigentlich ein Armutszeugnis für ein Studio, welches die besten Comicrechte inne hat.

"I’ll do my best."

"Your best! Losers always whine about their best. Winners go home and fuck the prom queen."

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jerichocane : : Advocatus Diaboli
11.02.2020 21:15 Uhr
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Dabei seit: 08.08.09 | Posts: 6.108 | Reviews: 22 | Hüte: 267

Naja, der Film floppt nicht des Titel wegens, sondern wegen der Unfähigkeit der Regisseurin und co. Schon der Trailer wirkt als ob die Macher noch nie einen Comic lasen. Zuerst einmal wirkt keiner der Charakter, wie Ihre Ebenbilder aus den Vorlagen. Im Film sehen sie aus wie ein paar Girlsdie Ihr Night Out feiern. Dazu kommen mit Margot Robbie als Harley und das Mädel als Cassandra Cain zwei komplett Fehlbesetzungen. Cassandra Cain ist in den Comics kein Balg sondern eine seit klein auf zum Morden ausgebildete Killerin. Na und Harley ist schon in SSQ eine Fehlbesetzung gewesen. Sie ist nicht cool sondern nervend.

Die BoP hätte man anders anfangen müssen. Zuerst hätte man erst zwei drei Affleck Batmanfilme machen müssen, in denen wir eine Barbara Gordon kennengelernt hätten, die schon seit längerem Batwoman ist und eine Cassandra Cain, die unter Batflecks Fittiche genommen wird. Im dritten Batmanfilms wird Barbara vom Joker niedergeschossen und Cassandra wird am Ende Batgirl. Birds of Prey hätte dann damit begonnen das Barbara als Oracle zusammen mit Cassandra als Batgirl die Brids of Prey gründen was am Ende in Richtung einen Gotham No Mans Land Film oder Trilogie geendet hätte. Nebenbei hätte Warner z.b. einen Nightwing und Catwoman Film produziert und DC hätte ähnlich wie MCU eine DCU Phase entwickelt welche aber anders als MCU sich auf einen Ort festlegt, eine Art Gotham Chronicles. Als nächstes hätte man dann mit Superman, Supergirl, Powergirl etc eine Metropolis Chronicles Phase gemacht, die in Doomsday endet. Dann mit Central City Chronicles hätte WB dann eine Flash Phase inzeniert die in Flashpoint endet, usw. bis man nach einigen "Chronicles" einen JLA Film gebracht hätte. Inden einzelnen Chronicles hätte man dann auch Cameos von Helden anderer Städte einbringen können.

So hätte DC zwar auch Phasen gehabt, jedoch ganz anders als Marvel und ich hätte es cool gefunden.

Bild
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PaulLeger : : Moviejones-Fan
11.02.2020 21:02 Uhr | Editiert am 11.02.2020 - 21:04 Uhr
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Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 471 | Reviews: 3 | Hüte: 66

@ Poisonsery

Vielleicht klingt es zu einfach aber mit gestandenen Charakteren wie Batgirl, Poison Ivy, Catwoman die gefühlt auch jeder kennt, wäre der Film erfolgreicher geworden

Sollte man meinen, aber beim DCEU gibt es irgendwie gar keine Verlässlichkeiten. Wenn bekannte Figuren reichen, hätte "Justice League" niemals ein Flop werden dürfen, wenn beliebte Figuren Voraussetzung für Erfolg sind, hätte "Aquaman", der den meisten vor dem Film entweder gar nicht oder nur als Witzfigur aus "South Park" bekannt war, kein Erfolg werden dürfen.

Das einzige Muster, das man bei DC in letzter Zeit erkennen kann ist, dass immer abwechselnd ein Flop auf einen Hit folgt. Wonder Woman Erfolg -> Justice League Flop -> Aquaman Erfolg -> Shazam Flop -> Joker Erfolg -> Birds of Prey Flop ^^

Bei allen Fehlern, die Warner macht, kann ich es auf der anderen Seite ein Stück weit verstehen, wenn sie selbst ratlos sind, was sie machen sollen, denn welche Filme am Ende ein Erfolg werden, folgt bei DC einfach überhaupt keiner Logik und ist dementsprechend überhaupt nicht vorherzusehen. Sieht man ja schon daran, dass bei der Ankündigung von "Aquaman" oder "Joker" die skeptischen Stimmen deutlich in der Überzahl waren und trotzdem entwickelten sich beide zu Hits.

@ Shred

Manchmal ist es besser zu einem Film, den man nicht gesehen hat, keine inhaltlichen Aussagen zu treffen, denn es könnte durchaus sein, dass die Quellen, von denen man seine Infos bezieht, Quatsch erzählen.

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Poisonsery : : Moviejones-Fan
11.02.2020 19:17 Uhr
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Dabei seit: 02.03.18 | Posts: 564 | Reviews: 0 | Hüte: 11

Vielleicht klingt es zu einfach aber mit gestandenen Charakteren wie Batgirl, Poison Ivy, Catwoman die gefühlt auch jeder kennt, wäre der Film erfolgreicher geworden. Es kommt vieles zusammen aber schon die Charaktere haben mich null interessiert bei Birds of Prey. Und naja auch der Gegenspieler Black Mask ist einer den auch nicht jeder kennt. Also würde ich sagen schon vom Charakterpool wenig potential.

MJ-Pat
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sublim77 : : Rattle Head
11.02.2020 19:11 Uhr | Editiert am 11.02.2020 - 19:13 Uhr
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Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 5.296 | Reviews: 43 | Hüte: 494

@Duck-Anch-Amun:

Wenn der Alkohol wirklich der Grund sein soll, dann hätte man ihn nie casten dürfen

Wenn ich mich recht erinnere (man darf mich da gerne berichtigen, wenn ich das falsch in Erinnerung habe), dann war Affleck zu Beginn seiner Zeit als Batman recht stabil. Jennifer Garner, die trotz ihrer Trennung auch weiterhin auf ihn aufpasst, hat ihn, aufgrund eines Rückfalls, mehr oder weniger gezwungen wieder in Therapie zu gehen, was dann quasi der Anfang vom Ende gewesen sein soll. Zumindest ist das der Hergang, der mir soweit geläufig ist. Wie gesagt, wenn da jemand etwas anderes dazu weiss, ich bin ganz Ohr.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
11.02.2020 16:18 Uhr
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Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 8.506 | Reviews: 35 | Hüte: 527

@sublim77
Wenn der Alkohol wirklich der Grund sein soll, dann hätte man ihn nie casten dürfen! Ich bin jetzt nicht so bewandert in den Klatsch-Medien, aber hatte das Gefühl, dass Afflecks Alkohol-Exzesse erst nach dem Batman-Aus wieder vermehrt diskutiert wurden.

@Kayin
So gesehen kann ich WB sogar bisschen verstehen. Das Casting ist ja bis auf wenige Ausnahme überragend und auch ich würde mit Gal Gadot, Margot Robbie, Jason Momoa und Co. immer weiter arbeiten. Aber genauso mit Will Smith, Ben Affleck und besonders Henry Cavill, welche aber raus sind.
So schafft man es leider nicht die Filme als Standalone zu präsentieren, da eben die Ensemble-Filme zuerst da waren, andererseits kann man es nicht rebooten, da man dann die Top-Darsteller verlieren würde.

@CMetzger
Also der erste WW-Film ist nicht abgekapselt, hat er doch sogar einen Prolog und ein Ende, welche in der Gegenwart nach BvS spielen. Im Film selbst wird ja auch das Foto behandelt, welches ein wichtiges Artefakt in der Handlung von BvS ist.
Allerdings widerspricht sich das Ende des Films bereits teils mit BvS. Teil 2 widerspricht der Aussage in BvS aber eindeutig, wo es somit möglich ist, dass man den Film "standalone" macht, was aber als Sequel eines "Universum-Films" nicht so einfach ist.
Aquaman ist ebenfalls nicht abgekapselt, da Elemente dazu in JL behandelt werden. Allerdings wirken die Szenen in Aquaman so, als würde man JL ignorieren, nur um dann im nächsten Satz Steppenwolf zu erwähnen. Das hat insgesamt wenig Hand und Fuß...

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