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Phantastische Tierwesen - Grindelwalds Verbrechen

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Queenie, oh, Queenie...

"Phantastische Tierwesen 2"-Darstellerin verteidigt ihren Twist

"Phantastische Tierwesen 2"-Darstellerin verteidigt ihren Twist
19 Kommentare - Do, 22.11.2018 von Moviejones
"Phantastische Tierwesen - Grindelwalds Verbrechen" geizt nicht mit Überraschungen, manche gelungener als andere. Eine, die viele Fans verwirrt oder gar verärgert, versucht Alison Sudol zu rechtfertigen.
Achtung, diese Meldung enthält Spoiler!
"Phantastische Tierwesen 2"-Darstellerin verteidigt ihren Twist

Der Fakt, dass Phantastische Tierwesen - Grindelwalds Verbrechen weltweit schon über 250 Mio. $ eingespielt hat, täuscht darüber hinweg, dass Warner Bros. mit dem US-Start nicht wirklich zufrieden sein kann (und mit den Kritiken auch nicht). 62 Mio. $ am ersten Kinowochenende bedeuteten zwar Platz eins in den Charts, aber einen neuen Minusrekord fürs Harry Potter-Franchise.

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind kam vor zwei Jahren auf 74 Mio. $, von den Harry Potter-Filmen startete in den USA Harry Potter und der Orden des Phönix (77,1 Mio. $) am schlechtesten. Allerdings immer noch besser als Phantastische Tierwesen - Grindelwalds Verbrechen. Verfliegt der Zauber von J.K. Rowlings Wizarding World also langsam? Wir wollen es mal nicht hoffen, denn drei Phantastische Tierwesen-Filme liegen ja noch vor uns.

Der aktuelle steckt voller Wendungen und Enthüllungen, und Queenie Goldsteins Wechsel auf die dunkle Seite gehört sicher zu den überraschendsten Momenten, haben wir sie in Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind doch als fröhliche, charmante und leicht wunderliche (um nicht zu sagen verrückte...) Legilimentorin kennengelernt. Doch in Phantastische Tierwesen - Grindelwalds Verbrechen gerät sie in eine Abwärtsspirale, was damit endet, dass sie sich Gellert Grindelwald (Johnny Depp) und seiner Sache anschließt.

Darstellerin Alison Sudol war selbst schockiert, als sie davon erfuhr, nach dem Motto "Wie konnte das passieren?". Es habe in ihrer Vorstellungskraft lange gedauert, es auch nur ansatzweise zu verstehen, gibt sie zu. Im Laufe des Films sei ihr klar geworden, dass Queenie kein anderer Mensch geworden ist, sondern einfach nur in unhaltbaren Umständen allein gelassen wurde. In gewisser Weise sei sie zu sehr da, und das sei ein Teil des Problems. Sie liest die ganze Zeit über die Gedanken aller Menschen, was für eine einzelne Person viel zu ertragen sei. Queenie habe eine riesige Macht, und doch werde sie dazu gebracht, sich wie ein Niemand zu fühlen. Das ist schlecht, sagt Sudol. Es könnte jeden verrückt machen.

Als sie sich dann auf Grindelwalds Seite schlägt, fühlt Queenie sich von ihrer Schwester Tina (Katherine Waterston), von Newt Scamander (Eddie Redmayne) und ganz besonders von ihrem Liebsten, No-Maj Jacob Kowalski (Dan Fogler), im Stich gelassen, erklärt Sudol. Es gehe nicht so sehr darum, dass Jacob nicht mit ihr auf die dunkle Seite wechselt, sondern darum, dass er nicht mit ihr kommt, obwohl sie zusammen da drinstecken. Und wenn sie ihn und Tina nicht habe, wen dann? Newt habe sie gewissermaßen verraten, sie herausgefordert, was beschämend gewesen sei. Wer also bleibt ihr noch?

Trotz allem denkt Sudol, dass Queenie tief in ihrem Herzen dazu übergehen wird, für das zu kämpfen, woran sie glaubt. Grindelwald sage, er erschaffe eine andere Welt, und die Welt, in der Queenie lebe, sei kaputt. Dass sie nun richtig böse wird, kann Sudol sich nicht vorstellen. Sie versuche eher, jemanden zu finden, der ihr eine Option gibt. Grindelwald manipuliere sie, aber er manipuliere ja jeden. Selbst mit Albus Dumbledore (Jude Law) habe er es getan.

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19 Kommentare
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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
03.12.2018 16:58 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 8.743 | Reviews: 35 | Hüte: 535

@luhp
Jepp, meiner Meinung nach war sowieso die gesamte Szene einfach überragend und eines der Highlights des Films. Ich fand die Umsetzung ebenfalls gut und sie gefällt mir ebenfalls. Letztendlich zeigte die Szene einfach sehr gut wie Grindelwald seine Anhänger auf seine Seite zog. Während Voldemort viele Menschen auch aus Angst folgten, tun sie es bei Grindelwald wohl auch aus Überzeugung.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
02.12.2018 17:33 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.458 | Reviews: 150 | Hüte: 476

@Duck-Anch-Amun
"Ehrlich gesagt hatte ich zuvor immer gedacht (nach der Lektüre der Bücher), dass der zweite Weltkrieg erst durch Grindelwald entstand und er der Auslöser war."

Ich hatte es mir früher immer so vorgestellt, dass beiden Kriege schon seperat voneinander ablaufen (die Faschisten der Achsenmächte klar mit ihren Ideologien), aber dass Grindelwald die Achsenmächte als Verbündete ansieht oder sie zumindest für seine Zwecke nutzt. Letztendlich also ähnlich wie du.

So, wie es jetzt im Film dargestellt wird, ist es natürlich etwas anders, aber ein Zusammenspiel beider Kriege bleibt dennoch das Thema. Eventuell gefällt mir die Filmversion sogar etwas besser, weil Grindelwalds Vorgehend nachvollziehbarer macht und das ihn von Voldemort abhebt. Worauf ich nämlich weniger Lust habe, was ja auch aus den Büchern hervorgeht, ist die Möglichkeit einer Darstellung Grindelwalds als Voldemort 2.0.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
30.11.2018 09:49 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 8.743 | Reviews: 35 | Hüte: 535

@Strubi
Sehe ich auch so, die gesamte Story um Queenie war mir einfach zu konstruiert und in die Handlung gedrängt. Ja, es war interessant einen der Guten auf die dunkle Seite wandeln zu sehen, aber es passierte meiner Meinung nach nur, weil das Drehbuch es so wollte. Da hätte ich es spannender gefunden, wenn es sich um Newts Bruder gehandelt hätte (und Leta Lestrange überlebt hätte).

@luhp
Ich war eigentlich überrascht, dass Grindelwald den Vorwand der Gefahr eines zweiten Weltkrieges nutzt um die Zauberer auf seine Seite zu ziehen. Ehrlich gesagt hatte ich zuvor immer gedacht (nach der Lektüre der Bücher), dass der zweite Weltkrieg erst durch Grindelwald entstand und er der Auslöser war. Klar kann dies immer noch so passieren, aber ich war überrascht, dass man nun 20 Jahre vor Ende des Krieges bereits mit diesem Thema angereist kommt.
In meinen Vorstellungen war es bisher eher so wie bei WW oder Percy Jackson (in den Büchern), dass Weltkriege nur wegen "mächtiger Wesen" entstanden und im Hintergrund etwas viel größeres stattfand.

@MTB
Mit den Lestranges ist tatsächlich strange (höhö), aber wenn man sich die Stammbäume auf Pottermore ansieht, dann scheint Leta aus einem anderen Zweig der Familie zu entstammen und nur entfernt mit Bellatrix und Co. verwandt zu sein.

Die McGonagall-Sache störte mich ebenfalls und ich würde auch lieber ein Universum haben als eins auf Papier und eins auf der Leinwand. Aber wenn ich mich richtig erinnere, hat McGonagall in HP 5 sogar vor Umbridge erwähnt, seit wann sie in Hogwarts arbeitet. Würde den "Fehler" noch größer machen.

MJ-Pat
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Strubi : : Hexenmeister
28.11.2018 21:49 Uhr
0
Dabei seit: 30.08.10 | Posts: 3.245 | Reviews: 2 | Hüte: 49

Interessante Diskussion hier.

Zum Thema Queenie / Jakob hab ich ne andere Meinung. Ich stimme zu, dass es für den reinen Plot des zweiten Teils nicht nötig war. Ich könnte mir halt vorstellen, dass das in den folgenden Teilen noch eine Rolle spielt. Dazu ist es ja schon interessant, wenn einer von den "Guten" zu den "Bösen" wechselt.
Mich hat viel mehr die Umsetzung dieses Storyfadens gestört. In Teil 1 fand ich Queenies Charakter aufgrund ihrer Schrulligkeit und gewissen Mysteriösität noch ganz sympathisch. Aber hier wirkte sie auf mich nur noch wie eine liebestolle, dumme und nervige 14-jährige. Ich fand diesen ganzen Plot und die Entwicklung ihres Charakters einfach nur unglaubwürdig und nicht nachvollziehbar. Erst macht sie nen Fass auf, weil Jakob sie - aus nachvollziehbaren Gründen - nicht heiraten (aber trotzdem mit ihr zusammen sein) will. Also haut sie ab und versinkt in Selbstmitleid. Schon das empfand ich nicht als besonders logisch. Dass sie dann von Grindelwalds Ideen (die sie bis dahin ja nur sehr oberflächlich kennt) angetan ist, kann ich ja nachvollziehen. Aber dass sie sich dann Grindelwald anschließt und damit Jakob quasi aufgibt, obwohl sie ihn vorher angeblich so sehr liebt und ja letztendlich nur deshalb unzufrieden mit den Zauberergesetzen ist, ist für mich nicht nachvollziehbar und ziemlich unlogisch . Dadurch wirkt das auf mich extrem konstruiert.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
28.11.2018 17:32 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.458 | Reviews: 150 | Hüte: 476

Bevor das jetzt allzu negativ aufgefasst wird:

Die Ähnlichkeiten zu "X-Men: First Class" sind schon sehr deutlich, allerdings habe ich mir ein Grindelwald-Prequel seit Jahren schon genauso vorgestellt. Ein Zaubererkonflikt vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkrieges, wobei sich die Zauberer- und Muggelwelten dabei überschneiden und sich gegenseitig beeinflussen. Grindelwald wurde meiner Vorstellung nach nicht umsonst 1945 besiegt.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
27.11.2018 22:33 Uhr | Editiert am 27.11.2018 - 22:36 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.458 | Reviews: 150 | Hüte: 476

Ist Euch eigentlich schon aufgefallen, dass sich "The Crimes of Grindelwald" und
"X-Men: First Class" ziemlich ähnlich sind?^^

Zauberer = Mutanten
Dumbledore = Prof X
Grindelwald = Magneto
Queenie = Mystique
Zweiter Weltkrieg = Kubakrise


@ZSSnake
Schöne Theorien zum Dumbledore-Twist!

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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MTB319002 : : Moviejones-Fan
23.11.2018 09:20 Uhr | Editiert am 23.11.2018 - 09:21 Uhr
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Dabei seit: 22.11.16 | Posts: 127 | Reviews: 5 | Hüte: 0

Das einzige, was mich an dem kritisierten "Fanservice" gestört hat, war der Auftriff von McGonagall. Den Informationen von Pottermore zufolge passt sie nämlich einfach nicht in den Film, da sie erst acht Jahre später geboren wurde. Auch ihre Mutter (was ich zuerst annahm) kann es nicht sein, da diese in dem Film erst zehn wäre und andere McGonagall Hexen gibt es nicht, da Minervas Vater (Robert McGonagall) ein Muggel war.

Ist nur nen kleines Detail, doch ich fände es schade, wenn man die Filme und die Bücher bzw. Pottermore nun seperat betrachten muss. Dann wirkt es irgendwie so, als würden zwei HP-Universen aufgebaut werden. undecided

Was mich nach dem Film jetzt aber noch frage, ist, was nun mit der Familie Lestrange los ist. Im Film kam es mir so vor, als wäre Leta die letzte ihrer Familie, was (wie wir alle wissen) nicht sein kann, da Bellatrix ja später Rodolphus Lestrange geheiratet hat. Also muss es ja noch irgendwo mindestens einen Lestrange geben.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
23.11.2018 08:06 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 8.743 | Reviews: 35 | Hüte: 535

@ZSSnake
Da hast du natürlich Recht und auch wenn Johnny Depp, warum auch immer kritisiert wird, ich fand ihn in seiner Rolle wirklich überzeugend und als er die Visionen zeigte, kann man seine Ansichten sogar verstehen. Dass er mit seiner Darstellung auch sehr in der geschichtlichen und aktuellen realität verankert ist, muss man dann auch nicht mehr erwähnen.
Btw: bisher dachte ich, dass der zweite Weltkrieg aufgrund von Grindelwald passiert - also es (wie z.B. bei Wonder Woman) ne Schlacht mächtiger Wesen war, die im Hintergrund die Fäden zogen. ich glaub der geteaste Ansatz, dass der zweite Weltkrieg der Grund sein wird, weshalb Grindelwald sich gegen die Muggel stellt, gefällt mir sogar besser - und es wird wohl nicht bei Queenie bleiben, welche wanken wird.

Ich denke es ist ähnlich wie bei Star Wars Rogue One (auch wenn ich es passend fand) oder PT, dass viele es für unnötig halten, besonders wenn dadurch Dinge aus den Vorgängern/Originalen/Kanon verändert werden. Nagini, McGonagall oder eben die Familie Lesstrange - reiner Fanservice, der mich nicht störte, aber Buchpuristen wohl ziemlich auf die Nerven geht.
Ansonsten hatte ich mit deutlich mehr Anspielungen gerechnet (Schüler namens Potter, Longbottom oder Malfoy), weitere Lehrer, mehr Zeit in Hogwarts (die Kelpie-Szene sah im Trailer noch nach Hogwarts-See aus),. So schlimm wie manche tun war es deshalb nicht mal.

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ProfessorX : : Moviejones-Fan
22.11.2018 18:46 Uhr
0
Dabei seit: 17.05.14 | Posts: 500 | Reviews: 0 | Hüte: 11

@Duck-Anch-Amun

Achso, ja wenn sie auch in den Büchern bereits tot ist, dann irre ich mich wohl ^^ Wie dem auch sei, ohne Abbaforth kann die ganze Geschichte eigentlich nicht ausgehen, weswegen wir zumindest ihn in naher Zukunft sehen werden ^^

MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
22.11.2018 17:42 Uhr | Editiert am 22.11.2018 - 17:54 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 8.408 | Reviews: 164 | Hüte: 553

@Duck:

Gut, den Plot um Queenie und Jacob hätte es nicht wirklich gebraucht, stimmt. Allerdings fand ich es spannend, dass jemand von den "Helden" des ersten korrumpiert wird und sich (ganz oder teilweise) auf die Seite von Grindelwald stellt, da dieser die richtigen Dinge sagt und den Leuten die richtigen Ideen einpflanzt. Diese Idee eines charismatischen Anführers und Soziopathen, der sich genau durch diese Halbwahrheiten und leeren Versprechen zuerst die "geistig Schwachen" auf seine Seite zieht.

Ach und zum Thema Fanservice bzw dass immer wieder bekannte Namen auftauchen:

Ich hab an vielen Stellen gehört und gelesen, dass es dem Film vorgeworfen wird eben voller "Fanservice" zu sein. Aber wenn wir mal ehrlich sind...an wen richtet sich denn die ganze Sache sowieso in erster Linie? Richtig, Fans der Welt von Harry Potter. Dementsprechend stoß ich mich als Fan auch nicht dran und sehe nicht so recht, wo da die innere Logik liegen soll, einen solchen Film genau dafür zu kritisieren. Hätte Rowlings Werk nicht so unfassbar viele Fans, würde man sich garnicht weiter damit beschäftigen. Das ist als würde sich jemand beschweren, dass die Harry Potter Filme voller Fanservice für die Leser sind...

"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
22.11.2018 16:44 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 8.743 | Reviews: 35 | Hüte: 535

@ZSSnake
Danke für deine Mitteilung. Mir erging es ja ähnlich, wobei ich vielleicht nicht ganz so begeistert bin wie du. Ich fand das Zauberduell eigentlich passend, da es mal was Neues war und wir auch in der Haupt-Reihe schon mehrmals einfache Duelle hatten. So gesehen zeigte dieses Finale nochmals wie mächtig Grindelwald ist - etwas was bisher ja nur in Dialogen stattfand.
Wie gesagt, mein Problem an der Handlung war ehrlich gesagt nur dieses "Hineinzwängen" von Jacob und Queenie, welches einfach unnötig war. Auch sonst waren einige Anspielungen nicht nötig, ließen mein Fanherz aber höherschlagen. Und deshalb fand ich auch den Lestrange-Plot passend.

Aber ich bin deiner Meinung - ich ebenfalls gerne die Filme in Buchform, ich denke Rowling könnte da noch umso mehr ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Allerdings gibt es mittlerweile die Originaldrehbücher: https://www.amazon.de/Phantastische-Tierwesen-finden-sind-Originaldrehb%C3%BCcher/dp/3551556946/ref=pd_bxgy_14_img_2?_encoding=UTF8&pd_rd_i=3551556946&pd_rd_r=213a3a26-ee6d-11e8-9a11-fb6ade2adbb0&pd_rd_w=fsvC7&pd_rd_wg=8VdjQ&pf_rd_i=desktop-dp-sims&pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_p=c16bc8ff-3133-444d-b32d-3575d0da89ee&pf_rd_r=H3G5S9C5AR1Q5XM74T7V&pf_rd_s=desktop-dp-sims&pf_rd_t=40701&psc=1&refRID=H3G5S9C5AR1Q5XM74T7V

wobei ich nicht weiß wie diese vom Inhalt her aussehen und ob es dort noch mehr Infos gibt.

MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
22.11.2018 16:25 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 8.408 | Reviews: 164 | Hüte: 553

@ Duck-Anch-Amun:

Ich war tatsächlich sehr begeistert. Hatte noch überlegt ne Review zu schreiben, bin aber diese Woche krank und hatte dadurch irgendwie den Kopf nicht dafür frei. Nach zwei Kinobesuchen hab ich soweit auch die meisten Details in mich aufgesogen und mir gefiel der Ansatz. Abgesehen vom etwas zu effektlastigen Finale, das es so nicht gebraucht hätte. Mir wäre ein "langweiliges" Zaubererduell zwischen Grindelwald auf der einen Seite und Newt, seinem Bruder, Tina und Leta auf der anderen Seite weit lieber gewesen, bei dem Leta dann tödlich von Grindelwald getroffen wird, der daraufhin flieht. Das hätte dem Ganzen weit mehr Tiefe gegeben und Newt und Theseus hätten gemeinsam unmittelbar mit ihrem Ableben umgehen können, anstatt auf diese leicht gesteltzte Art mit der Umarmung nach dem Spektakel.

Trotzdem fand ich alle Handlungsstränge spannend und würde mir zutiefst wünschen, dass Rowling doch noch ein Einsehen hat und die Stories nebenbei Novelisiert, da ich das ehrlich gern ausführlicher lesen würde. Durch den Film wirkte es dann doch einen winzigen Tick zu schnell abgehandelt teils. Ich konnte allem gut folgen, manches hätte aber etwss mehr Zeit zum Atmen haben dürfen. Insgesamt war ich aber trotzdem sehr begeistert. Liege irgendwo zwischen 8 und 9/10 bei meiner Wertung, würde aber gern ne OV-Sichtung tätigen, bevor ich nen Strich drunter mache.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
22.11.2018 16:12 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 8.743 | Reviews: 35 | Hüte: 535

@ZSnake und damit auch @ProfessorX
Danke für die Zusammenfassung. Ich hatte nur an das legendäre Duell zwischen Albus und Gellert gedacht, nicht aber an die Konfrontation in der Jugend, bei der Ariana starb.
Letztendlich wird im Film ja erklärt, dass Dumbledore Newt wissentlich nach NY schickte um Credence aufzufinden. Für mich sieht es aber immer noch eher so aus, als dass er um die Gefahren ausgehend eines Obscorus wusste und deshalb einen Experten dorthin schickte. Dass dahinter familiäre Gründe vorhanden waren, glaub ich nicht.
Wie gesagt ich bin gespannt wie es weitergeht - meine erste Intention ist einfach mal, dass Grindelwald lügt, auch weil er die Geschichte um Ariana kennt (sich auch selbst deshalb auf die Suche nach Oscorien machte) und er Dumbledore somit nicht nur körperlich verletzen kann.

@ZSSnake
Wie fandest du den Film generell so? smile

MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
22.11.2018 15:01 Uhr | Editiert am 22.11.2018 - 15:02 Uhr
1
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 8.408 | Reviews: 164 | Hüte: 553

Zunächst zu Arianas Tod: sie starb irgendwann relativ kurz nach Dumbledores Abschluss (1899), da er und Grindelwald ja planten eine Reise um die Welt zu machen und der Konflikt daraus entstand, dass Aberforth ihm vorwarf sich nicht genug um seine Schwester zu kümmern. Zudem war dieser Vorfall, bei dem sie während des Dreier-Duells von einem "random" Fluch eines der drei getötet wurde, der Auslöser für das Zerwürfnis zwischen Grindelwald und Dumbledore.

Nun zu Queenie - ich fand es nachvollziehbar. Grindelwald ist charmant und überzeugend wenn er es sein will, Queenie sehnte sich nach Zugehörigkeit und Akzeptanz, insbesondere da sie ja von ihrem Geliebten sogar für verrückt gehalten wird. Und sie kann Gedanken lesen, was bedeutet, sie würde wissen, wenn Grindelwald Hintergedanken hätte. Zumindest glaubt sie das, denn es ist ja anzunehmen, dass jemand so mächtiges wie Grindelwald durchaus Okklumentik (das was Harry im sechsten Buch/Film von Snape lernen soll) beherrscht, also genau steuert, was er sie wissen lässt.

Zu den Theorien um Ihr-Wisst-Schon-Wen wink

Ich hab derzeit ein paar Ideen:

1. Es ist wie Grindelwald sagt und wir finden später heraus, woher er genau stammt. Ob er eine Art Wiedergeburt von Ariana durch ihren Obskurus ist, oder eventuell auch einfach ein unehelicher Sohn bzw. dann Halb-Bruder oder sogar einfach ein weiterer Bruder, der nie erwähnt wurde - bleibt abzuwarten.

2. Er ist eben garkein Dumbledore und Grindelwald nutzt seine Macht und seine Fähigkeiten dahingehend Credence zu beeinflussen, da er weiß, dass er gegen Dumbledore, wegen dea Blut-Paktes, selbst nicht vorgehen kann, aber jemanden braucht, der die Macht hätte, Dumbledore zu schlagen, wenn es darauf ankommt. Dass Dumbledore das Blutpakt-Medallion (oder wie immer man das Ding nennt) aktuell besitzt und daran arbeitet, es zu zerstören weiß Grindelwald ja derzeit nicht. Er geht weiterhin davon aus, dass er jemand anderen benötigt.

3. Es ist - und das ist etwas weiter hergeholt - der Sohn von Albus oder Gellert, gezeugt irgendwann nach ihrem Zerwürfnis, ungeachtet ihrer eigentlichen sexuellen Orientierung, aus dem Wunsch heraus einen Erben zu schaffen, dann jedoch aus irgendeinem Grund verschollen und nun wieder aufgetaucht. Und nun will Grindelwald ihn dazu instrumentieren Albus zu vernichten.

Zusätzlich denke ich, dass eben eine ganz große Rolle spielt, dass Grindelwald sich von Albus betrogen fühlt und allen Grund hätte, sich irgend etwas auszudenken, was diesen an seine Schwester erinnert und direkt trifft wo es wehtut. In jedem Fall wissen wir nur aus halb-zuverlässigen bzw subjektiven Quellen Dinge über Dumbledores Vergangenheit (Ritas Buch, Berichte vom entfremdeten Bruder, ein paar Denkariumsausflüge), konkrete biografische Informationen aus erster Hand gab es nie und Dumbledore war im er sehr geheimnisumwoben.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
22.11.2018 14:15 Uhr | Editiert am 22.11.2018 - 14:21 Uhr
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Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 8.743 | Reviews: 35 | Hüte: 535

@Mr-Tentakeltyp
Dies ist eines der Probleme die ich ebenfalls hatte, welche ich aber im Sinne eines Ratespiels und Rätsel äußerst spannend fand. Ich fand es spannend mit zu raten und wollte sehen wo alles hinläuft. Zudem sorgte der Lestrange-Plot für eine emotionale Rückkehr nach Hogwarts. Aber ja, auch ohne diesen Aspekt wäre der Film geendet wie er endete - und dies wird Rowling auch angekreidet. Es wird jedoch erklärt, dass es ne Falle war um alle Personen an diesen Friedhof zu locken - ohne die Lestrange-Sache wären zumindestens Newt und Credence nicht dort gewesen.
Letztendlich hat Rowling solche Nebenhandlungen in ihren Büchern immer genutzt, in den Filmen sind aber solche Nebensächlichkeiten wie Queenie eben nicht notwenig. Und hier muss man dann Prioritäten setzen.
Grindelwalds Verbrechen sind tatsächlich kein guter Titel bezogen auf die Handlung, allerdings hat Grindelwald schon viele Möglichkeiten zu glänzen und seine immer wachsende Anhängerschaft zu positionieren.

@ProfessorX
Ja, ich denke Rowling ist selbst nicht mehr so richtig klar wann was geschah. Irgendwo habe ich auch gelesen, dass sie die Bücher von den Filmen trennen würde - Phantastische Tierwesen würden somit zum Kanon der Filme passen, aber nicht zu den Büchern. Beispielhaft ist ja der Auftritt von McGonagall.
Ich müsste Teil 7 nochmal lesen, aber ich glaube Ariannes Tod war noch lange vor Dumbledores Kampf mit Grindelwald. Wenn ich mich richtig erinnere war der Tod auch der Grund, weshalb Grindelwald und Dumbledore sich schlussendlich endgültig voneinander trennten und Dumbledore den Weg als Lehrer einschlug.

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