Kritik an Trevorrow wird lauter - "Star Wars"-Regisseur kontert

Deshalb ist Colin Trevorrow der Richtige

Kritik an Trevorrow wird lauter - "Star Wars"-Regisseur kontert

7 Kommentare - Mo, 17.07.2017 von N. Sälzle - Die Macht ist mit ihm: Colin Trevorrow sieht sich derzeit aufgrund schlechter Kritiken im Visier der Medien, weiß aber auch, dass er genau der Richtige für den Regieposten von "Star Wars IX" ist.

Kritik an Trevorrow wird lauter - "Star Wars"-Regisseur kontert

Durch kräftige Turbulenzen muss sich derzeit das Star Wars-Franchise manövrieren. Es gibt zwar Lichtblicke, wie das Behind-the-Scenes-Video zu Star Wars - Die letzten Jedi, aber es hagelt auch eine Menge negativer Nachrichten.

Inmitten dieser Turbulenzen wird die Kritik an Star Wars - Episode IX-Regisseur Colin Trevorrow immer lauter, der derzeit mit seinem neuesten Film The Book of Henry eine negative Bewertung nach der anderen einfährt und auf Rotten Tomatoes bei gerade mal 23 Prozent steht.

Dennoch hofft Trevorrow, dass die Fans wissen, dass er der Richtige für den Regieposten bei Star Wars - Episode IX ist. Nicht nur sei er mit den Filmen aufgewachsen, sondern ihm seien auch die Werte, die Star Wars vermittelt, persönlich sehr wichtig. Die Macht lehre einen schließlich, wie man mit anderen Menschen umgehen und ihnen gegenüber Respekt zeigen sollte, sie führe einen durchs Leben. Star Wars habe ihn genauso stark beeinflusst wie alle anderen, und Trevorrow wünschte, dass wir es auch einsehen.

Ferner führt der Jurassic World-Regisseur aus, dass für ihn die Herausforderung darin besteht, zu berücksichtigen, dass jeder seine ganz eigene Beziehung zu den Star Wars-Geschichten hat, die sich individuell unterscheidet. Deshalb müsse er einen Film machen, der jeden anspricht und jeden emotional bewegt, ganz gleich, wie verschieden er von den Leuten wahrgenommen wird. Darüber denke er sehr viel nach, so Trevorrow.

Dass auch die Filmkunst etwas ganz Persönliches ist, das erläutert er am Beispiel von Phil Lord und Christopher Miller, die bei Han Solo - A Star Wars Story ihre Koffer packen mussten und dafür durch die klickgetriebene Boulevardpresse getrieben wurden, wie es mit vielen Filmen - egal welcher Art - heutzutage der Fall sei. Eine traurige Tatsache, wie er darlegt. Zugleich betont Trevorrow allerdings auch, dass ein Filmprojekt für ihn stets eine Teamleistung ist, in die alle Beteiligten viel Herzblut stecken.

Das tut er hoffentlich auch, wenn die Produktion von Star Wars - Episode IX beginnt. Das finale Kapitel der Trilogie soll bereits am 23. Mai 2019 in die Kinos kommen.

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Vongola
Moviejones-Fan
17.07.2017 | 21:30 Uhr17.07.2017 | Kontakt
Jonesi

@Tim

und das stört dich weil? Bei den Serien ist das doch nix anderes. Die Produzenten geben die Richtlinien vor und die Regisseure haben sich daran zu halten. Sonst kommt am Ende eine Serie vor tote doch wieder leben und Lebende tot sind.

Bei solchen Franchise Filmen ist das doch nix anderes. Stell dir mal vor Abrahams hätte Darth Vader zurückgeholt und aus ihm den neuen Jar Jar Binks gemacht und das nur um sich "auszutoben".

Was dein Beispiel von dem Han Solo Spinoff angeht, so würde den Produzenten angeblich klar, das der Ton deutlich heiterer werden sollte, als zunächst vermutet. Da Han Solo eher bekannt war für seinen trockenen Humor, fürchteten die Produzenten de Reaktionen der Fans und zogen die Reißleine

Halespare4
Moviejones-Fan
17.07.2017 | 20:15 Uhr17.07.2017 | Kontakt
Jonesi

Episode VII fand ich total furchtbar und ich hab auch nicht viel Hoffnung dass mir Episode VIII und IX besser gefallen wird. Dafür ist für mich einfach zu viel falsch gemacht worden. Im moment hoffe ich dass nach Episode IX eine neue Trilogie startet die mir besser gefallen wird.

TiiN
Pirat
Geschlecht | 17.07.2017 | 16:55 Uhr17.07.2017 | Kontakt
Jonesi

Bei Star Wars, ähnlich wie bei Marvel, macht der Regieposten nicht mehr viel aus. Wegen Episode IX muss man sich keine Sorgen machen. Der Film wird sehr gut zu Episode VII und VIII passen.

MrBond
Moviejones-Fan
Geschlecht | 17.07.2017 | 15:16 Uhr17.07.2017 | Kontakt
Jonesi

@Tim

Ja gut, dass es sich hier um Auftragsarbeiten handelt ist mir schon klar. Es hieß aber auch, dass Disney den Regisseuren viel Freiraum geben (das ist ja, was den ein oder anderen stört, da es scheinbar keinen roten Faden gibt). Ich glaube aber, dass ein Regisseur, der sich mit dem identifizieren kann, was er gerade produziert, ein besseres Ergebnis liefert, als ein anderer. Das meine ich mit "Ich mag es, wenn ein Star Wars Fan einen Star Wars Film macht".

Dass Disney dann doch einen Rahmen vorgibt kann sowohl gut als auch schlecht sein. Wenn es wirklich so ist, dass "Han Solo" zu einem Klamauk geworden wäre, ist die Entscheidung seitens Disney sicher die richtige. Ich hoffe, dass es die richtigen Entscheidungen sind und Star Wars für mich auch in zukünftigen Verfilmungen sehenswert bleibt.

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

Tim
King of Pandora
Geschlecht | 17.07.2017 | 15:05 Uhr17.07.2017 | Kontakt
Jonesi

@MrBond
Genau wegen dem Gegenteil von dem was du schreibst, ist es aber kein Problem mit Trevorrow. Was Disney eben nicht will, sind Regisseure die sich ausleben wollen und wirklich kreativ zu Werke gehen. Sie wollen Regisseure, die Auftragsarbeit machen. Zwar hier und da mit Freiheiten, aber den Ton, Ausrichtung und Art des Drehs bestimmt Disney. Deswegen ja auch die Han Solo-Misere. Die Regisseure bei SW sind wie Regisseure im Serienbereich, die drehen das was andere Leute bestimmen und genau so, wie es dort bestimmt wurde.

MrBond
Moviejones-Fan
Geschlecht | 17.07.2017 | 14:15 Uhr17.07.2017 | Kontakt
Jonesi

Bis jetzt mache ich mir keine Sorgen. Bei Jurrasic World hat Trevorrow mMn gute Arbeit geleistet. Und jeder Regisseur hat auch mal einen schwächeren Film im Portfolio.

Es ist ja nicht nur der Regisseur, der für die Qualität eines Films verantwortlich ist. Wie er selber sagt: "Zugleich betont Trevorrow allerdings auch, dass ein Filmprojekt für ihn stets eine Teamleistung ist, in die alle Beteiligten viel Herzblut stecken." - Damit hat er absolut recht. Wenn das Team nicht harmoniert, kann die beste Geschichte den Bach runter gehen. Ich glaube immer noch, dass er der Richtige ist.

Also Ball flach halten und abwarten. Ich mag es, wenn ein Star Wars Fan einen Star Wars Film macht und nicht irgendein Dahergelaufener nur einfach eine Auftragsarbeit abliefert, dem es absolut egal ist, ob das alles überhaupt Sinn ergibt, was er den Fans vor die Füße schmeißt.

Sehe ich so aus als ob mich das interessiert?!"

ChrisGenieNolan
DetectiveComics
Geschlecht | 17.07.2017 | 13:54 Uhr17.07.2017 | Kontakt
Jonesi

Dennoch hofft Trevorrow, dass die Fans wissen, dass er der Richtige für den Regieposten bei Star Wars - Episode IX ist

das ist eben nicht der Fall. Für diese Regieposten zu SW gehört auch die Magie, die Macht zu spüren und sie auch auf Leinwand Transportieren. JD Punkten durch den Franchisen. Und nicht durch seinen Regiekunst, die fragwürdig war ...na ja.. bei der Produktion wird Disney schon wissen, wie bei Lord v Miller smile