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Alien 3

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Hinkt den Vorgängern hinterher

Alien 3 Kritik

Alien 3 Kritik
13 Kommentare - 12.08.2012 von Rinzler07
In dieser Userkritik verrät euch Rinzler07, wie gut "Alien 3" ist.

Bewertung: 3 / 5

[b]Ellen Ripley, die einzige Überlebende der Nostromo, konnte nur mit Glück das zweite Treffen mit der gefährlichen Alienrasse überleben. Zusammen mit ein paar anderen Überlebenden flüchtete sie von der Todesfalle LV-426, doch das das Schiff fängt Feuer, und stürzt auf einem Gefängnisplaneten ab, auf dem nur eine religiöse Sekte von Gefangenen lebt. Doch auf dem Schiff befand sich noch ein Facehugger, der sich nun im Gefängnis an den Insassen bedient...[/b] Wer kennt sie nicht, die berühmte [b]Alien[/b]-Reihe? Ridley Scott schuf 1979 einen Film, der sowohl dem Sci-Fi-, als auch dem Horror-Fan einiges zu bieten hatte. Mit einer wunderbar beklemmenden Atmosphäre wurde prompt ein Klassiker geschaffen, der auch heute noch toll ist. Die Fortsetzung [b]Aliens[/b] legte dann in Sachen Bombast noch einen Drauf: Mehr Action, mehr Effekte, und, nicht zu vergessen, mehr Aliens. Nun lag es an David Fincher 1992, einen würdigen dritten Teil abzuliefern. Warum dieser leider aber den Vorgängern in jeglicher Hinsicht hinterher hinkt, erkläre ich in dieser Kritik. Das hängt zum einen damit zusammen, dass er nach der Grössensteigerung von Alien zu Aliens wieder auf die minimalistischen Werte setzt. Fincher beschränkt sich wieder auf nur ein einziges Alien, dem diesmal mit gar keinen Waffen entgegengetreten werden muss. Dies verspricht eigentlich doch wieder diesen subtilen Horror, wie er in Teil 1 zu finden war, oder? Das sollte man meinen, aber Alien 3 hat zwar ansatzweise die gelungene Atmosphäre, die zu einem Alienfilm benötigt wird, dennoch fehlen ihm einfach die Feinheiten, diese auszubauen. So wirkt die Stimmung niemals richtig beklemmend, geschweige denn beengend, man hat nie wirklich dieses klaustrophobische Gefühl, wie es die Stimmung der Reihe ausmacht.  Natürlich liegt das unter anderem daran, dass man sich eben in einem sehr grossen Gebäudekomplex befindet, der nun mal nicht so eng ist, aber das Problem hatte [b]Aliens[/b] auch, und dennoch hatte man das Gefühl, gefangen zu sein, gefangen mit diesen Monstern, und genau dieses Gefühl habe ich bei Alien 3 fast komplett vermisst.  Leider ist auch die Story nicht frei von Fehlern. Zwar wird wieder auf Altbewährtes gesetzt, dennoch fehlt auch hier wieder der nötige Feinschliff. Das heisst jetzt nicht, dass die Handlung besonders schlecht ist, sondern dass sie ein paar Ungereimtheiten zu bieten hat, welche man zwar getrost ignorieren kann, aber auch einen stören können. So muss man einfach akzeptieren, dass die Facehugger, die ganz plötzlich die [i]Sulaco[/i] zum Absturz brachten, nur als Aufhänger für den Film dienen und einfach nicht wirklich logisch zu erklären sind. Dazu kommt, dass der Aufbau der Handlung erschreckend vorhersehbar ist. Es ist sicherlich kein Pluspunkt des Films, dass der grosse Storytwist, der gegen Ende stattfindet,  schon in den ersten paar Szenen abzusehen ist. Und auch die Szenen mit dem Alien sind leider so vorhersehbar, dass es einiges der Spannung zerstört. Man weiss direkt am Anfang einer Szene, ob derjenige diese auch überleben  wird oder nicht, und das ist bei so einem Film nicht sehr erstrebenswert. Doch trotz all der Schwächen, die die Handlung in Sachen Spannung und Vorhersehbarkeit schafft der Film es gegen Anfang des letzten Drittels, noch die Kurve zu bekommen und dramaturgisch einiges zu retten. Denn  wenn sich die letzten Überlebenden um Ripley entschliessen, sich der Bestie stellen, spürt man in den darauf folgenden Szenen endlich diese Enge, diese Beklemmung, zu der auch noch die Verzweiflung, die die Charaktere mittlerweile empfinden, hinzukommt, bis hin zu dem doch sehr gelungenen Ende. So bleibt, dass der Wendepunkt in der Geschichte auch einen Wendepunkt für den Film darstellt.  Sigourney Weaver gibt sich auch in ihrem dritten Kampf gegen die Bestie von einem anderen Planeten wenig Blöße, nein, sowohl sie als auch ihre Figur der Ellen Ripley scheinen ein weiteres Mal gewachsen zu sein. Man spürt bei Ripley einfach, dass sie in nunmehr drei Filmen bis aufs Blut gegen die Aliens kämpft. Ihr im Laufe des Films anwachsender innerer Konflikt wird von Weaver sehr gut überzeugend verkörpert. Was mich nur gestört hat, ist die Tatsache, dass Ripley im sozialen Bereich eine Art Rückschritt erlitt. Sah sie sich in Teil 2 wie eine Mutter für Newt, ist leider davon in Teil 3 nicht mehr viel zu spüren. So wirkt auch die "Romanze" zwischen Ripley und dem Arzt Clemens nicht glaubwürdig, was auch nicht gerade dadurch verbessert wird, diesen doch eh schon fragwürdigen Charakter sofort zu killen, ohne ihm wirklich eine Chance zu geben, sich gebührend zu entfalten. Denn obwohl dies mit einer Backstory für ihn versucht wurde, wurde es einfach nicht geschafft, aber nichtesdotrotz ist er unter den Nebenfiguren noch der interessanteste. Die Idee, aus den Insassen eine Sekte zu machen, ist leider eine recht schlechte gewesen, da dies den Personen nahezu jede Individualität genommen hat. Durch einheitliche Kleidung und Glatzen ähneln sich die Sträflinge schon wie ein Ei dem anderen, aber warum musste man ihnen allen dann auch noch fast die selben Charakterzüge geben? Das lässt sie einfach nur einfallslos und extrem 08/15 wirken, was ausserdem auch auf die Schauspieler zutrifft, da diese alle höchstens gut bis überdurchschnittlich sind. Die einzigen Insassen, die bei mir doch irgendwie hängen geblieben sind, sind zum einen Dillon, gespielt von Charles Dutton, weil er wenigstens ein bisschen mehr Screentime als die anderen bekam, und zum anderen Morse, gespielt von Danny Webb, und dieser auch nur, weil sein Name in den letzten 15 Minuten am häufigsten gebrüllt wurde. Ich stelle mir jetzt hier mal die Frage, ob es wirklich notwendig war, Newt, Corporal Hicks und den Androiden Bishop, die einzigen anderen Überlebenden von Teil 2, direkt zu Anfang zu killen, so hat man mit ihnen doch zu sehr mitgelitten, um sie dann doch so nebensächlich zu töten, geschweige sie sogar sofort auszuweiden, das hatten sie einfach nicht verdient. Das war einfach sehr unklug, vor allem wenn man als Ersatz dafür diese neuen, uninteressanten Charaktere vorgesetzt bekommt. Neben Ripley hat sich aber auch ihr Feind, das Alien selbst, weiterentwickelt. Tatsächlich scheint die Sternenbestie so stark wie noch nie, selbst wenn es sich dabei nicht um eine Königin handelt, sondern "nur" um ein Normales. Es kann nicht nur auf einmal viel mehr einstecken, sondern auch unheimlich schnell rennen. Nie war ein einziges Alien in den Filmen gefährlicher, und dennoch wird diese Gefahr leicht abgebremst, und zwar durch die Technik. Man sieht einfach an allen Ecken und Kanten, dass die Kreatur animiert ist, daher ist es fraglich, ob es besser gewesen wäre, sich erneut auf Puppen zu verlassen, selbst wenn man dabei wahrscheinlich auf die Eigenschaft des Rennens verzichtet hätte. Klar, der Film wollte technisch sich weiterentwickeln, und das will ich ihm ja auch eigentlich gar nicht vorwerfen, aber nichtesdotrotz sieht es einfach nicht  mehr so realistisch aus wie in den Vorgängern. [b][u]Fazit:[/u][/b] Tja, was lässt sich abschliessend zu Alien 3 sagen. Die Ansätze sind da, aber um so gut wie Alien oder Aliens zu werden, hakt es zu oft, ihm fehlt einfach zu viel. Die Grundvorraussetzungen sind da, und ich will ja auch nicht sagen, dass er wirklich schlecht ist, nein, wirklich nicht, aber es war unumstritten mehr drin. Man hätte die alten Bekannten nicht einfach so umbringen lassen sollen, und schon gar nicht gegen so unspektakuläre und standardmässige Charaktere eintauschen, auch wenn Ripley sich erneut weiterentwickelt hat und Sigourney Weaver den schauspielerischen Höhepunkt bildet, aber das ist nunmal nicht genug, wenn sämtliche restliche Figuren nicht funktionieren. Der Film hat damit zu kämpfen, dass er relativ spannungsarm und vorhersehbar ist, auch wenn er in der Schlussphase noch einmal die Kurve bekommt und sowohl in Spannung, als auch Atmosphäre doch noch aufdrehen kann. Ich vergebe [b]Alien 3 [u]6 von 10 Punkten[/b][/u]. Als Alien-Film zwar relativ schwach und enttäuschend, da er sein volles Potential nicht nutzt, aber wenn man ihn für sich sieht, noch gut. 

Alien 3 Bewertung
Bewertung des Films
610
DVD & Blu-ray

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13 Kommentare
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Zebra : : Moviejones-Fan
02.01.2013 02:59 Uhr
0
Dabei seit: 29.12.12 | Posts: 114 | Reviews: 0 | Hüte: 1
Ich sags jetzt einfach mal, ich finde Finchers Alien 3 besser als Camerons Aliens.
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Umleitung : : Moviejones-Fan
16.08.2012 07:50 Uhr
0
Dabei seit: 22.10.11 | Posts: 673 | Reviews: 2 | Hüte: 16
@ZSSnake

"Aufklärung zu Punkt 2"

Die Königin kann ohne den Beutel keine Eier legen, weil sie sich in diesem erst "Entwickeln"...Der Beutel ist ungefähr genau so lang wie die Königin selbst und es ist sehr gut zu erkennen, dass in diesem ein Dutzend Eier liegen und das Ei, dass am Ende des Beutels ist, ist immer das älteste und damit, dass am weitesten Entwickelte und somit wird es als nächstes „gelegt“. Wenn die Königin den Beutel gar nicht brauchen würde, dann hätte sie ihn überhaupt nicht...Macht Sinn oder?
Wie die Eier trotzdem an Bord gelangt sind? Ganz einfach, Bishop hat sie vom Planeten mitgebracht und zwar während Ripley sich auf die Suche nach Newt begeben hat. Als sie nämlich auf die Platform gelangt ist, war das Dropship nicht da (der Roboter hat sich wohl etwas zu viel Zeit mit dem Einpacken der „Proben“ gelassen)...Entweder hat er 2 Eier mitgebracht, was ich eigentlich nicht glaube, einfacher wäre es ja, 2 Facehugger (einer mit einem „Soldaten“, der andere mit einer Königin „ausgestattet“, obwohl ich auch mal gehört habe, dass die Facehugger ihre „Produktion“ umstellen können, dieses macht aber auch keinen Sinn, denn dann hätte der aus Teil 1, Gilbert ja mit einer Königin „geschwängert“) in den Flüssigkeitsbehältern mitzunehmen. Na ja, obwohl man ja, am Anfang von Teil 3 Ein „aufgeplatztes leeres“ Ei sieht, dass an der Decke in einer Ecke angebracht ist...Aber das ist wohl ein Logikfehler des Regisseurs...Genau so wie die Irreführende Aussage vom „kaputten“ Androiden in teil 3, wonach das Alien die ganze Zeit an Bord war (habe ich bis heute nicht verstanden), was meint er damit?...Seit dem Aufbruch der SULACO von der Erde, oder der Flucht von LV 426?...LOGIKFEHLER! Ps. Ich fand den 3 Teil, den schwächsten der ganzen Reihe, auch als DC.
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LinQ : : Lord Helmchen
13.08.2012 15:44 Uhr | Editiert am 13.08.2012 - 15:47 Uhr
0
Dabei seit: 30.06.11 | Posts: 1.391 | Reviews: 0 | Hüte: 13
Spoiler:
Ich mußte mir nach Prometheus auch nochmal die DC´s der Alien Reihe gönnen. Gerade Alien³ kommt im DC ganz anders daher.
In der Kinofassung schlüpfte das Alien aus einem Hund, in dem DC ist es eine Kuh. Und die komische Schlußszene, in der Ripley das Alien noch festhält bevor sie stirbt, fehlt in der DC.
Ich finde Alien³ ziemlich stimmig.
Alien 4 ist gar nicht so schlecht wie viele meinen, da er sich selbst nicht allzu ernst nimmt. Teil 4 ist zwar der Schwächste von allen, aber immernoch sehenswert.
MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
13.08.2012 14:50 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 8.526 | Reviews: 171 | Hüte: 576
Dann freu dich schonmal drauf. Ich war auch sehr begeistert, zumal das Finale im DC von Alien teils schon sehr anders ist dadurch. In Alien 3 ist ein komplett neuer Handlungsstrang drin, in Aliens sind auch viele interessante Handlungselemente, insbesondere zu Beginn in der Raumstation, drin. Also ich war sehr froh, dass ich diese anderen Blicke auf die Filme gewonnen habe. Wobei ich bei Alien nicht sagen könnte welche Version mir besser gefällt, während bei Aliens und Alien 3 definitiv die längeren Fassungen besser sind. Bei Alien 4 kann man ja so schlecht davon reden was gut und schlecht ist...aber ich finde die Langfassung wirkt auch da ein wenig besser, obgleich der Film dadurch nicht wirklich mehr zu Alien 1-3 passt.
"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
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Rinzler07 : : Prae-Alien
13.08.2012 14:46 Uhr
0
Dabei seit: 25.02.12 | Posts: 315 | Reviews: 44 | Hüte: 1
Wow...
Also, ich frage mich gerade, wieso man etwas so schneidet, dass es eine ganz andere Stimmung hat. Aber egal, ich werds kaufen smile
MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
13.08.2012 14:41 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 8.526 | Reviews: 171 | Hüte: 576
Ähm...also sieht man ihn sterben? Nein, man sieht nur wie das Alien nach ihm greift. In der Kinofassung kann man das als tot stehen lassen. Was man allerdings noch so nettes mit der Figur anfangen kann in einem Directors Cut... Mehr sage ich zum teasern einfach mal nicht wink
"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
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Rinzler07 : : Prae-Alien
13.08.2012 14:37 Uhr
0
Dabei seit: 25.02.12 | Posts: 315 | Reviews: 44 | Hüte: 1
Okay, überzeugt, denn das klingt echt gut, und die Bilder sehen verdammt Spitze aus. Aber das, was mich gerade am meisten überrascht hat, war, Captain Dallas ist NICHT in dem Schacht gestorben?
MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
13.08.2012 14:23 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 8.526 | Reviews: 171 | Hüte: 576
@ Rinzler:

Wenn du besonders die ersten beiden magst ist die Box tatsächlich fast ein Muss. Hier sind nur mal ein paar Vergleichsbilder zu Aliens zwischen DVD und BluRay Qualität. Die beiden ersten Filme wurden überaus aufwendig Bild für Bild restauriert und auf HD hochgearbeitet. Das sieht man den Filmen auch absolut an. Alien 3 und 4 sehen auch gut aus, aber die ersten beiden sind schlicht überwältigend und mit das Beste was ich an BluRay-Qualität bisher gesehen habe. Zusätzlich sind die Extendet und Directors Cuts einfach faszinierend. Sogar der DC zu Alien enthält eine komplette Szene in der Ripley an Bord der Nostromo das "Nest" des Aliens entdeckt, in das es unter anderem den noch lebenden Captain verschleppt hat. Wirklich, wirklich beeindruckend und von der Stimmung her nochmal was ganz anderes. Und in Aliens wird viel von Ripleys "Lost Years", also den über 50 Jahren Kälteschlaf, aufgeklärt, weshalb sie umso verlorener wirkt. Freu dich drauf.
"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
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Rinzler07 : : Prae-Alien
13.08.2012 14:17 Uhr
0
Dabei seit: 25.02.12 | Posts: 315 | Reviews: 44 | Hüte: 1
@Regularmaddin

Das mit dem Facehugger nach dem Abspann wusste ich echt nicht, ich schau dann noch mal rein. Wenn das so ist, will ich in der Hinsicht nichts gesagt haben smile

@ZSSnake

Danke für den Link, ich denke gerade darüber nach, ob ich mit die holen sollte, obwohl ich ja die Quadrologie schon bei mir stehen habe. Dennoch werde ich sie mir vermutlich kaufen, da ich zum einen ein echt grosser Fan von Teil 1 und sogar ein noch größerer Fan von Teil 2 bin, die als Blue-Ray wahrscheinlich viel besser rüber kommen, und zum anderen, weil ich nach den Schilderungen von euch beiden Teil 3 noch eine Chance geben will, da ich ihn ja nicht abgeschrieben habe, sondern ihn halt "nur" als gut sehe. Die Wiedergeburt ist wahrscheinlich immer noch schlecht, aber damit muss ich halt leben.
MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
13.08.2012 13:41 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 8.526 | Reviews: 171 | Hüte: 576
@ Rinzler:

Dann kann ich deine Probleme nachvollziehen. Die ganze Handlung funktioniert in der Special Edition (unter anderem enthalten in der Anthology-BluRay-box: Facehugger-Relief-Schuber . Ist sogar derzeit sehr gut bezahlbar, sogar auf BluRay. Lohnt sich wirklich, da insbesondere das Bild von Alien 1+2 überwältigend gut ist. Darin enthalten sind alle Filme in Kinofassung und der jeweiligen Langfassung (Alien 117 Min KF/116 Min DC, Aliens 137 Min KF/154 Min DC, Alien 3 114 Min KF/155 Min SE, Alien 4 109 Min KF, 119 Min EC). Lohnt sich wirklich und vielleicht gefällt dir dann auch Alien 3 besser wink Aliens rockt in der DC-Version auch sehr.
"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
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regularmaddin : : Moviejones-Fan
13.08.2012 13:22 Uhr
0
Dabei seit: 12.09.10 | Posts: 636 | Reviews: 15 | Hüte: 10
Tolle Kritikund 6 von 10 Punkten sind für die Kinofassung gerechtfertigt
Allerdings ist der Extended Cut nochmal ein ganz anderes Kaliber und dem würde ich dann auch eher 8 von 10 punkten gönnen.
PS: Wenn man Aliens mit dem kompletten Abspann zu Ende guckt, hört man am Ende das typische Geräusch eines Facehuggers. Der war also schon an Bord ,ohne das Er erst als Ei "gelegt" werden musste.
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Rinzler07 : : Prae-Alien
13.08.2012 13:05 Uhr
0
Dabei seit: 25.02.12 | Posts: 315 | Reviews: 44 | Hüte: 1
@zssnake

Erstmal Danke für die Rückmeldung, ich nehme dir deine Anmerkungen natürlich nicht übel. smile

1) schon korrigiert smile

2) Okay, so wie du das schilderst, klingt das schon sehr logisch, dennoch ist diese Begründung doch mehr Mittel zum Zweck. Immerhin hätte man diese Möglichkeit doch komplett ausser Acht lassen können, wenn es den Film nicht gegeben hätte, zudem frage ich mich, wieso die Königin ausgerechnet ein Ei mit einer weiteren Königin produzierte.

3) Das mag zwar wahr sein, nichtesdotrotz hätte man das aber auch besser machen können. Man hätte doch Newt doch vorläufig überleben lassen, um sie dann im Laufe des Films zu töten, das hätte doch mehr Eimdruck hinterlassen, als einfach nur nachträglich zu sagen, sie sei gestorben, um ihr dann den Brustkorb sinnlos aufzubrechen. Das selbe bei Clemens. Sein Tod hätte doch deutlich mehr Wirkung gehabt, wenn zum einen die "Romanze" nicht so halbgar gewesen wäre, und zum anderen, wenn man ihm vielleicht nicht sofort getötet hätte.

4) Doch auch wenn die Insassen alle so gleich sein sollen, ändert das nichts daran, dass es einfach schlechte Figuren für einen Film mit so einer Thematik sind. Es war mir irgendwann mal so gut wie egal, ob die Personen sterben, da sie einfach alle gleich sind. Das Thema mit der Anpassung mag zwar interessant sein, dennoch ist einfach unpraktisch in diesem Film. Und mit der Tatsache, dass alles ehemalige Verbrecher sind, hätte man eben doch individuelle und interessante Charaktere schaffen können, und das wurde durch die Idee einer Sekte kaputt gemacht.

5) Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen, weil die Animationen echt schlecht sind, zumal das animierte Alien noch nicht mal richtig schwarz ist, wenn ich mich nicht irre, sondern sogar leicht bräunlich.

6) Ich habe den Grossteil des Films wirklich das Gefühl gehabt, dass der Film nicht mehr so eine dichte Stimmung hatte wie zuvor. Und ich wurde wirklich nicht mehr so überrascht wie jetzt beispielsweise in Aliens. Dennoch, wie ich schon erwähnte, fand ich das letzte Drittel dafür echt gelungen, denn wenn ein Gang nach dem anderen geschlossen wurde, spürte ich in der Tat zum ersten Mal im Film richtige Beengung. Zudem fand ich es dramaturgisch unklug, dass es schon am Anfang abzusehen war, dass Ripley ein Alien in sich trägt.


Ich hatte die Kinofassung, welche in de Alien-Jubiläumsedition vorhanden ist. Ich wusste sogar nicht, dass es eine halbe Stunde längere Fassung gibt, die funktioniert wahrscheinlich wirklich viel besser, vielleicht sollte ich sie mir wirklich mal ansehen. smile
MJ-Pat
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ZSSnake : : Expendable
12.08.2012 22:45 Uhr
0
Dabei seit: 17.03.10 | Posts: 8.526 | Reviews: 171 | Hüte: 576
@ Rinzler:

1. Ridley Scott SCHUF(!!), nicht "schaffte"

2. Der Facehugger ist mE schon logisch. Die Alien-Queen hat sich unter dem Fluchtschiff in Aliens am Ende versteckt. Dabei hat sie dann wohl das Facehugger-Ei im Fluchtschiff hinterlassen. Obgleich ihr "Eierbeutel" ab war, denke ich trotzdem, dass das Ei mit Sicherheit von ihr dort platziert wurde. Die Eier entstehen ja sicher nicht im Eierbeutel, sondern in der Queen selbst. Da sie auch ohne den Beutel problemlos lebensfähig ist, sollte sie auch ohne fähig sein, Eier zu legen. Problem gelöst wink

3. Die "Romanze" spiegelt doch im Grunde Ripleys Normalsituation wider. Jeder den sie liebt stirbt in ihrer Gegenwart. Das macht sie so hart und verbittert, wie sie es am Ende von Alien 3 ist. Das ist mE sogar der letzte Anreiz, der sie, abgesehen von der Alienqueen in ihr, dazu bringt sich zu töten. Newt und Hicks, die sogar eine Art Familie für sie darstellten hat Fincher bewusst, obgleich Cameron sie leben lies, bereits zu Beginn des Films brutal eliminiert und damit Ripley vor kalte, nackte Tatsachen gestellt. So lange sie lebt, steht sie ihrem Nemesis gegenüber, alleine, auf sich gestellt.

4. Bei den Figuren ist die Konformität doch der Aufhänger. Ripley ist der Fremdkörper, der sich in ihre Mitte begibt. Erst als sie sich der Konformität unterordnet und alle gemeinsam mit dem Ziel das Alien zu vernichten vereint sind, werden die Unterschiede ausgeblendet. Die Konformität bei den Charakterzügen liegt lediglich daran, dass es alles Häftlinge sind, was man nicht vergessen darf. Alle sind verurteilte Mörder, Vergewaltiger und was weiß ich nicht alles, die im Glauben nicht weniger bösartig sind. Dadurch und durch die Sekten-Idee ist Konformität notwendiger Bestandteil der Figuren und macht den Reiz hier aus. Typisch Fincher geht es um Außenseiter und den Versuch der Anpassung, der niemals wirklich gelingt. Die Schattenseite der Dinge ist doch das wirklich interessante hier.

5. Was die Animationen angeht, gehe ich mit. Die animierten Szenen sind wirklich das Problem mit dem Alien. Man ist jedes Mal froh, wenn es wieder Momente gibt, in denen es von einer Puppe dargestellt wird. Da ist die Bedrohlichkeit jedoch sofort wieder da und es macht Spaß.

6. Voraussehbar fand ich den Film nun nicht, insbesondere da man keine klaren Identifikationsfiguren außer Ripley hat. Und wenn Fincher in letzter Konsequenz wirklich sehr unvorhersehbar den Figuren das Lebenslicht ausbläst, zeugt das wirklich von Mut. Zudem ist die Stimmung größtenteils wieder extrem klaustrophobisch und düster.

Darf ich fragen welche Fassung des Films du gesehen hast? Die Special Edition mit 31 Minuten mehr macht nämlich weit mehr her als die Kinofassung und funktioniert sehr viel besser, wohl auch weil sie näher an Finchers Wunschfassung dran ist.

Der Film ist nicht perfekt, dazu sind die Animationen des Aliens einfach zu übel. Ansonsten funktioniert er jedoch (insbesondere im O-Ton) unglaublich gut. Hab ich grade vorgestern mal wieder geschaut und war doch überrascht wie verdammt dicht er ist. Von mir gibts für den Film 9/10 Punkte und für die Kritik, da ich die subjektive Einstellung zum Film die ich vor einiger Zeit noch teilte nachvollziehen kann und für die gute Schreibe bis auf den Eingangsfehler ebenfalls 9/10. Hoffe du nimmst mir die vielen Anmerkungen nicht übel, so sehe ich die Dinge halt :-)
"You will give the people of Earth an ideal to strive towards. They will race behind you, they will stumble, they will fall. But in time, they will join you in the sun, Kal. In time, you will help them accomplish wonders." (Jor El, Man of Steel)
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