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Man of Steel

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Endlich Superman wie er sein sollte!?

Man of Steel Kritik

Man of Steel Kritik
0 Kommentare - 21.06.2013 von movieProphet
In dieser Userkritik verrät euch movieProphet, wie gut "Man of Steel" ist.
Man of Steel

Bewertung: 4.5 / 5

Vorab: [b]Ich mag Superman.[/b] Zwar habe ich inzwischen nicht mehr viele Comics, doch der Stählerne hat einen festen Platz in meinem Fan-Herzen. Auch wenn dessen Darstellung in den bisherigen Kinofilmen für mich nie viel mit dem [b]Man of Steel[/b] der Comics zu tun hatte, mochte ich sie [i](naja… die Teile 3+4 weniger)[/i]. Aber was mir bisher immer fehlte, waren die inneren Konflikte des Superhelden. Gefühle, die (Super-) man nicht unterdrücken kann. Und endlich! Endlich setzt man dies in einem Kinofilm um. Was eine schwache bis mittelmäßige Serie wie [b]Smallville[/b] (Ich bin trotzdem ein Fan! ;-) ) mit Leichtigkeit schaffte, sollte nun endlich auch fürs Kino umgesetzt werden: Ein Superman, der Wut und Angst empfindet (und das auch mal ordentlich rauslässt), der bei Weitem nicht allmächtig und unbesiegbar scheint, und dem seine Moral und Prinzipien manchmal auch zu schaffen machen. Der Film beginnt auf dem Planeten Krypton, dem Heimatplaneten einer hochentwickelten Rasse, der kurz vor seiner Vernichtung steht. Jor-El (Russel Crowe) und seine Frau Lara bringen den ersten natürlichen Kryptonier seit Jahrhunderten zur Welt. Um ihn zu retten, aber auch als Hoffnung für den Fortbestand der kryptonischen Rasse schicken sie den kleinen Kal-El auf die Erde. Dort wächst er bei den Adoptiveltern Jonathan und Martha Kent (Kevin Costner und Diane Lane) in Kansas auf. Als junger Mann geht Clark Kent (Henry Cavill) auf Reisen und lernt die Reporterin Lois Lane (Amy Adams) kennen, entdeckt seinen Ursprung und lernt mit seinen unglaublichen Kräften, die er bis dahin fürchtete, umzugehen. Doch plötzlich taucht ein weiterer Kryptonier auf. General Zod (Michael Shannon) fordert die Auslieferung Kal-Els und will das zerstörte Krypton auf der Erde neu entstehen lassen. [b]Man of Steel[/b] ist ein herrlicher Science-Fiction-Streifen geworden. Krypton ist vollgestopft mit fantastischen Ideen und der Neuansatz macht richtig Spaß. Wahnsinnig viele Details gibt es zu bestaunen und ich freue mich jetzt schon auf meinen zweiten Kinobesuch. Optisch haben sich Zack Snyder und sein Team offensichtlich richtig ins Zeug gelegt. Bei der Zerstörungs-Orgie im letzten Filmdrittel sogar zu sehr. Um den bisher vermittelten Hauch von Realismus beizubehalten, müsste Metropolis für die nächsten 40-50 Jahre evakuiert bleiben und neu aufgebaut werden, so sehr haben die Kryptonier die Stadt in Schutt und Asche gelegt. Ich persönlich kann bei der Qualität der hier dargebotenen Action aber locker darüber hinwegsehen und freue mich auf ein neu erstrahlendes Metropolis im zweiten Teil. Wackelkamera und schnelle Schnitte kann Herr Snyder in diesem dann aber gerne auf ein gesundes Maß reduzieren. Die Musik finde ich teilweise recht langweilig. Der Film hat einen epischen Soundtrack, keine Frage! Das ist man von Hans Zimmer gewohnt. Aber es gibt absolut kein Thema, das hängen bleibt. Außerdem fehlen dem Soundtrack weniger epische Klänge, bei denen man auch mal zwischendurch zur Ruhe kommt. Zimmer kopiert sich zu sehr. Oscar-verdächtig klingt anders. Das[i] „Batman-Begins-Storytelling“[/i] wirkt in Man of Steel ein wenig aufgesetzt, besonders die Szenenwechsel sind nicht sehr gelungen. Die Szenen an sich sind große klasse, aber so ganz rund ist der Filmfluss nicht. Gaben die Zeitsprünge [b]Batman Begins[/b] noch einen gewissen Reiz, wirken manche Szenen bei [b]Man of Steel[/b] ab und an wie lieblos dazwischen geklatscht. Was die Darsteller angeht, bin ich sehr zufrieden. [i](Abgesehen davon, dass Amy Adams einfach nicht mein Typ ist und die Lois in meinem Kopf einfach zu perfekt ist. Charakterlich hätte ich mir eine ähnlich freche Lois wie Erica Durance aus Smallville, optisch eine wie die junge Teri Hatcher aus Superman – Die Abenteuer von Lois und Clark gewünscht. Aber man kann ja nicht alles haben :-P )[/i] Russel Crowe und Kevin Costner holen das heraus, was ihre Figuren hergeben. Bei beiden traue ich mir kein echtes Urteil zu. Ich sehe beide einfach gerne. Und ja, ich mag Costner auch in The Guardian, Robin Hood, Waterworld, Postman,… Michael Shannon’s Zod ist der absolute Wahnsinn, und nach Superman meine zweite Lieblingsfigur des Films. Des Weiteren hat mich Antje Traue als Faora sehr positiv überrascht. Coole Charaktere, deren Beweggründe und „Boshaftigkeit“ durch die künstliche Erschaffung der Kryptonier absolut plausibel erscheinen. [i](Stichwort: Kriegerkaste. Anleihe von Babylon 5? ;-) [/i]) Henry Cavill hat mich als Superman restlos überzeugt. Er ist der erste in der Rolle, der ein super Schauspiel mit einer passenden Physis kombiniert und ich hoffe, dass wir ihn in dieser Rolle noch einige Male wiedersehen werden. Zum 3D kann ich noch nichts sagen. Für den ersten Kinobesuch habe ich ein kleines Kino gefunden, welches auf diese unnötige (und viel zu teure) Dreingabe verzichtet. Nächste Woche wird dann noch die 3D-Version geschaut. Das allerbeste an Man of Steel ist die Figur des Kal-El. Endlich ist Clark nicht mehr nur die Witzfigur, Superman nicht nur der aalglatte Strahlemann. Der Name des Films ist Programm! Wenn es um das geht, was er liebt, kennt er auch mal keine Gnade; und trotzdem vergisst er niemals seine Prinzipien. [b]Mein Fazit:[/b] Für mich ist [b]Man of Steel[/b] in diesem Jahr der erste Film, der meinen Erwartungen gerecht wurde und diese vielleicht sogar übertroffen hat. Nachdem [b]Iron Man 3[/b] eine derbe Enttäuschung war und [b]Star Trek Into Darkness[/b] es gerade noch geschafft hatte, meine Erwartungen einigermaßen zu erfüllen, ist [b]Man of Steel[/b], nicht nur, weil ich die Figur Superman mag, bisher mein Film des Jahres. Wer auf Sci-Fi oder Superhelden steht: unbedingt reingehen! Wem Superman bisher zu langweilig, zu perfekt oder zu glatt war: Gebt dem Film eine Chance! Die Neuinterpretation mag einen nicht so sehr überraschen wie es damals Batman Begins getan hat, aber endlich zeigt ein Film den Superman, den wir aus den Comics lieben. Gebt ihm‚ ne Chance! Nur für euch verzichtet er auf Unterhose und Schmalzlöckchen :-) 4/5 Hüte – Bei meiner Kritik gibt’s den Fan-Bonus dazu! Das macht für mich dann 4,5 von 5 Hüten

Man of Steel Bewertung
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