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Rambo - Last Blood

Kritik Details Trailer Galerie News
Der Udo Jürgens des Tötens

Rambo - Last Blood Kritik

Rambo - Last Blood Kritik
13 Kommentare - 19.09.2019 von MobyDick
In dieser Userkritik verrät euch MobyDick, wie gut "Rambo - Last Blood" ist.
Rambo - Last Blood

Bewertung: 2 / 5

Ich weiss nicht genau wieso, aber nachdem ich heute Mittag eine hitzige Diskussion mit einem anderen Fisch hatte, rumorte es in mir und ich habe mir kurzfristig einen Film, den ich auf gar keinen Fall sehen wollte, doch noch reingezogen, und sei es auch nur, um der Schlange Paroli bieten zu wollen! Zssnakes Kritik werde ich dirket nach dem Schreiben dieser Kritik lesen und bin schon ganz gespannt, inwieweit wir beieinander oder auseinander liegen. Ich fürchte ja, dass wir eher beide an unterschiedlichen Enden des Spektrums liegen werden.

Also dann, los gehts: Erst mal rudimentär die Handlung: Rambo lebt abgeschieden auf der Farm seiner Eltern, hat eine Art Pflegetochter, die natürlich total unschuldig und süss ist, der einzige Aspekt, der sie vom normalen Amerikaner ein bißchen abhebt, ist ihre mexikanische Herkunft. Doch dies ist insofern relevant, als dass sie auf die Suche nach ihrem abgehauenen Vater - wider Rambos Rat - nach Mexiko fährt und in die Fänge eines Sexsklavenrings fällt und dort zudem auch noch unter Drogen gesetzt und entstellt wird. Rambo will sie befreien gehen, legt sich mit der mexikanischen Mädchenhändlermafia an und es kommt zum Finale auf seiner Farm, wie schon in den Trailern alles verraten wurde.

Trailer zu Rambo - Last Blood

Rambo - in den Fortsetzungen ab Teil 3 wohlgemerkt - ist immer an Orten gewesen, wo große Ungerechtigkeit geherrscht hat und hat dann stellvertretend für den FoX-News-Geprimeten augeklärten Ami Stellvertreterkriege geführt und so die Welt wieder ins Lot gerückt. Da hat er in Teil 3 alleine die bösen Sowjets aus Afghanistan vertrieben, die roten Khmer in Burma abgeschlachtet, um ein paar Armutstouristen, sorry, Missionare zu retten, und jetzt in Teil 5 nimmt er sich des brisanten Themas der Frauenfeindlichkeit in der Welt, und insbesondere im Machismogetränkten Nordmexikanischen Grenzbereich, an. Das ist insbesondere deshalb eine Erörterung wert, da dies tatsächlich neben Indien als Ganzes mitunter als frauenfeindlichste und - verachtendste Region der Welt angesehen wird mit der wohl höchsten Gewaltverbrechensrate an Frauen weltweit! Und es ist aller Ehren wert, dass ausgerechnet ein Rambo in einem astreinen Blockbuster dieses ernsten Themas annimmt. Auf dem paier zumindest. Aber dazu gleich mehr.

Außerdem ist der Film wirklich gut aufgebaut und die ersten 15 Minuten des Films aind auch wirklich extrem bemerkenswert konzipiert: Wir haben den zwar eigenbrötlerischen Rambo, der sich oberflächlich zwar arrangiert hat, und selbst bei der Polizei ein gern gesehener und agesehener Unterstützer in Notsituationen ist (eine kluge Umkehrung der Ausgangssituation aus Rambo 1), aber unter der Oberfläche (im wahrsten Sinne des Wortes) einfach nicht abzuschliessen in der Lge ist. In seiner Traumatisierung geht er sogar soweit die Chu Chi-Tunnel auf seinem Grundstück nachzubauen. Alleine diese Grundkonstellation zeigt ganz klar und auch im Rahmen des Filmes äußerst glaubwürdig, dass es sich bei Rambo um eine tickende Zeitbombe handelt, der nur mal einen falschen Tag erwischen muss. Tja, und wie er diesen falschen Tag erwischen wird!

Auf den Spuren eines Liam Neeson (Taken), gepaart mit George C Scott (Ein Vater sieht rot), Charles Bronson (jeglicher seiner späteren schäbigen Selbstjustizfilme) und optisch sehr stark an einen abgehalfterten Belmondo (in beispielweise Der Profi 2) erinnernd, fängt Rambo also an, einen auf Denzel Washington (Man on Fire) zu machen. Und ab da geht es dann auch rapide mit dem Film bergab.

Erstens einmal war Rambo in jedem seiner Filme bisher schlau genug: Den Krieg in sein Revier zu verlagern, hier läuft er erstmal superplump auf, bevor er plötzlich genau das macht.

Und zweitens - ab hier jetzt milde SPOILER!! - mausert sich der Film recht schnell in eine völlig andere Richtung als "Ich rette das Mädchen".

Die Action, die dann kommt, und das muss jetzt auch gesagt werden, ist bei Leibe nicht der Irrsinn, wie es noch in John Rambo (Teil 4) der Fall war, sondern völlig okay im Rahmen (bis auf eine spezielle Sache, aber selbst das ist verschmerzbar -AUTSCH!). ABer, und das ist das große Aber: Richtige Spannung kommt hier zu keinem Zeitpunkt auf, denn er hat alle Fallen minutiös vorbereitet, ist ein extrem bewährter Kämpfer, und die Mexikaner kommen in sein revier. Jeder, der Rambo 1 kennt, weiss, dass er selbst ohne große Vorbereitung seinen Verfolgern hier immer 5 Schritte voraus ist.

Was bleibt also übrig: Ein durchschnittlicher Actioner, der sein Verprechen im Titel nie einlöst, und Themen anschneidet, die den Film, wenn der Film wirklich richtig auf diese Themen eingegangen wäre, durchaus in höhere Sphären hätte hieven könne, selbst mit einem Rambo im Titel.

Welche das sind:

1. Frauenthematik an der mexikanischen Grenze: Hier kann man durchaus differenzierter an die Sache rangehen als nur so, dass es immer ein Sexsklavenring sein muss. Wie das durchaus sehr gelungen geht, zeigt beispielweise "Paradies der Mörder"

2. Die Kriegstraumahandlung wird sehr schön etabliert, und auch wie die Situation beendet wird, entbehrt nicht einer gewissen intelligenten ironie, welche allerdings im ganzen Krawumm leider fast komplett untergeht

Wie gut ist Rambo 5 nun?

Natürlich ist First Blood unschlagbar, und ich liebe Rambo 2 einfach für das was er ist. Aber Teil 5 dürfte in etwa qualitativ bei Rambo 3 liegen. Über den Gewaltporno Teil 4 rede ich mal nicht so viel mehr.

Und jetzt letztlich: Ist der Film mexikofeindlich? Das würde ich vehement verneinen. Man braucht hier nunmal einen erstmal übermächtig erscheinenden Gegner und hat sich als Thema diese Frauenthematik rausgesucht, da gehört es dazu, dass die Bösen die Mexikaner sind. Es gibt schließlich mehr als genug gute Mexikaner im Film.

Also dann zum Fazit:

Gelungenerer Film als Rambo 4, aber eigentlich nicht die Zeit wert, die ich dafür geopfert habe. Von mir aus kann Sly ab jetzt gut und gerne 5 weitere Rambos drehen, ich bin raus, wer ihn weiterhin deshalb feiern will, kann das gut und gerne tun. Wenn ich einen guten Rachefilm mit ähnlicher Thematik sehen will, schaue ich mir demnächst nochmal Lady Vengeance an.

So, ich denke, ich habe genug bessere Titel im Verlauf dieses Reviews genannt:

4 Punkte!

Rambo - Last Blood Bewertung
Bewertung des Films
410
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13 Kommentare
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MobyDick : : Moviejones-Fan
24.09.2019 10:49 Uhr | Editiert am 24.09.2019 - 13:56 Uhr
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Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 4.852 | Reviews: 78 | Hüte: 325

Gerade habe ich meine Kritik zu "Bring mir den Kopf von Alfredo Garcia" online gestellt:

Das ist der bessere Film zum Thema: traumatisierter Kriegsheimkehrer, mexikanische Gangster, Frau in Bedrängnis, abgetrennter Kopf und Amoklauf wink

Edit: Noch ein letztes Wort zu meinem letzten Wort zu Slys Fortsetzungen und dass ich raus bin. Wie Sly selbst auch immer wieder lasse ich auch mal ein Hintertürchen offen: Sollte tatsächlich ein Rambo 6 kommen und sollte da der Cosmatos Junior (ihr wisst schon die Nase die für Mandy verantwortlich zeichnet) die Regie übernehmen, und sollte sich damit zum gefühlt 10.000. mal in diesen ewigen Rocky und Rambo Fortsetzungen irgendein Kreis schliessen, bin ich natürlich sofort dabei wink

Dünyayi Kurtaran Adam
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MB80 : : Cheddar Goblin
20.09.2019 20:34 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.223 | Reviews: 26 | Hüte: 89

TiiN (und MobyDick, petra82, Tim):

Also zu der altbewä(e)hrten Bewertungsdiskussion... Ich bin da ganz bei Moby. Also wenn man gerade bei angloamerikanischen Seiten mal schaut, gilt dort ein 2/5 noch als "fair" bzw. mäßig, und ein 3/5 durchaus als "good" bzw. gut/mindestens ok. Ein 2.5/5 ist das, was man als "gemischte Tüte" bezeichnet, oder wie jemand anderes mal sagte, "macht soviel gut wie er falsch macht". 4.5 oder 5/5 wären ja quasi perfekt, soviele Filme, die mit ner 4/5 rumlaufen, kann es eigentlich gar nicht geben...

Oder so: Wenn man mal bei RottenTomatoes rumschaut, gibt es diverse 3/5 Kritiken die positiv, oder halt "fresh", sind. Eine 3.5/5 wäre bei mir z.B. eine solide Empfehlung, die aber Macken hat. Muss ein Film auch erst mal schaffen...

Ach warum nicht, so würde ich die Punkte verteilen:

4.5 oder 5/5: Quasi Perfekt, Klassiker, Meisterwerk, freu freu freu!

4/5: Sehr (sehr) gut

3.5/5: Gut. Nicht alles überzeugt, aber gut, Empfehlung!

3/5: Ok, kann auch heißen handwerklich gut, inhaltlich "Blah", oder sowas.

2.5/5: Siehe oben, 50:50

2/5: Schwach, bzw. Schwächen überwiegen.

1.5/5: Hier betreten wir langsam Verriss-Territorium. Schlecht!

1/5: Wenn man bei einem (möchtegern) persönlichen Drama nur am gackern ist, wäre das die richtige Wertung.

0.5/5: Handwerklich UND Inhaltlich irreversibel kaputt/"so bad, its good"

UND LETZTENDLICH sollte man es halten wie der Ebert: Der Zuschauer ist intelligent genug, aus einem gut geschriebenen Review herauszulesen, ob ihm der Film gefällt.

Cheers!

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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TiiN : : Goldkerlchen 2019
20.09.2019 16:55 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 4.946 | Reviews: 118 | Hüte: 217

@Bewertungsdiskussion

Hatten wir an anderer Stelle schonmal, aber der Durchschnitt ist bei einer 10er Skala nicht automatisch 5 sondern es kommt auf die zu betrachtenden Filme an.

Nach meinem Bewertungsschema ist eine 5 nicht durchschnittlich sondern er ist so, dass man ihn noch gucken kann, ohne dass es weh tut. Ab 4 fängts dann an zu schmerzen und dann lasse ich die Filme auch lieber liegen, wenn ich kann. Der Durchschnitt liegt für mich eher bei 6-7 wo die meisten Streifen landen. Zwar ganz gut gedacht und gemacht, aber unterm Strich nichts besonderes. Wirklich gut ist ein Film für mich ab 8.

@Kritik

Deine Meinung deckt sich eher mit den vielen anderen Stimmen, welche man so hört. Die IMDB Wertung ist mit 7,2 zu dem frühen Zeitpunkt ebenfalls katastrophal.
Ich bin trotzdem gespannt und werde den Film vermutlich noch am Wochenende sehen.

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MobyDick : : Moviejones-Fan
20.09.2019 13:14 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 4.852 | Reviews: 78 | Hüte: 325

Etwas, was ich noch unbedingt loswerden wollte, es aber nie irgendwie reingepasst hat, und für mich während dem Film auch ungefähr der Punkt war, ab dem der Film unmerklich bergab geht ist folgender halbwegs belangloser Austausch mit seiner Ziehtochter/-nichte: Er erzählt, dass er schon immer Soldat werden wollte (zumindest habe ich es so verstanden).

Das ist für mich ein ziemlich zweischneidiges Schwert, denn einerseits machst du dir als Autor nicht die Mühe, die Figur irgendwie anders zu unterfüttern oder ihr auch nur irgendeine andere menschliche Facette zu geben, und andererseits machst du ihn nur zu einem Soldaten, einen dem das Töten im Blut liegt, schon immer. Und genau das ist Rambo eben nicht gewesen, er wird zur Tötungsmaschine gemacht.

Wie gesagt kein großer Punkt, aber mich hat er doch sofort gestört und daher wollte ich das dennoch als Anhängsel hier mit reinnehmen :-)

Dünyayi Kurtaran Adam
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MobyDick : : Moviejones-Fan
20.09.2019 10:45 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 4.852 | Reviews: 78 | Hüte: 325

Petra82:

Dass das so nicht funktioniert, weiss ich selber, daher ja auch die Einschränkung selbst in meiner Argumentation. Es sollte nur wiedergeben, dass ich 6 auch schon für gut befinde. Und Rambo 5 ist eben nicht schon gut. Und wollen wir uns jetzt wirklich mit einer fliessenden Beurteilung und Punkten aufhalten, wenn die Kritik doch für sich selbst sprechen kann wink

Der eine sieht das so, der andere so

Dünyayi Kurtaran Adam
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Petra82 : : Schneefeger
20.09.2019 10:03 Uhr
0
Dabei seit: 07.10.08 | Posts: 1.947 | Reviews: 15 | Hüte: 68

@MobyDick

Klar, 4-6 kann man als Mittelmaß beschreiben. Aber 4 ist nun mal auch unter Durchschnitt und bei einer Skala von 10 eben wirklich fast ein Totalausfall. Und so hört es sich nun mal, zum Glück, nicht an :-)

Und zu dem Quervergleich mit VICE: Das funktioniert so nicht. Gab mal nen schönen Artikel dazu.

Warum bin ich nicht aus Stein wie du...?

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MobyDick : : Moviejones-Fan
20.09.2019 09:42 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 4.852 | Reviews: 78 | Hüte: 325

Tim

War wohl etwa zeitgleich: Wie schon zu Petra gesagt, 4-6 Ist bei mir ähnliches Terrain, wenn es euch besser zusagt, könnt ihr annehmen, dass es 6 wären. Nur: ich habe letztens erst Vice 6 Punkte gegeben, und der ist objektiv und in allen Belangen eindeutig diesem Werk hier überlegen - auch wenn völlig anderes Genre. Dahger würde ich mich im direkten Vergleich schon schwer tun, Rambo 5 6 Punkte zu geben. Mit 5 Punkten habe ich hingegen keinerlei Probleme wink

Dünyayi Kurtaran Adam
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MobyDick : : Moviejones-Fan
20.09.2019 09:39 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 4.852 | Reviews: 78 | Hüte: 325

Petra82:

Doch, doch, ist recht solide.

Und 4 Punkte sind für mich völlig solide Mittelmass-Filme (4-6 wären Mittelmass, drüber schon gut und drunter eben nicht), man muss halt auch immer wissen, wer solche eine Kritik verfasst: ich persönlich finde zB Gesetz der Rache ganz mies, und habe Equalizer sogar abgebrochen, weil ich den für reaktionären Schrott befunden habe, der völlig unreflektiert seine reaktionäre Sicht im Deckmantel eines Actionvehikels unters Volk gemischt hat. Wie gesagt unter dieser Prämisse ist Rambo 5 völlig okay und hat teilweise wirklich gute Ansätze, die er allerdings eher verkümmert abhandelt. Nur mich persönlich holt das halt nicht mehr wirklich ab, vor allem weil ich auch einige Probleme mit der Darstellung des Rambo hatte. Hier hat Sly für mein Empfinden ein bißchen zu sehr auch seinen Rocky mit einfliessen lassen, so dass die Figur durchaus im Vergleich zum alten Rambo Unschärfen hatte. Auch finde ich in der heutigen Zeit die Grundprämisse (alter Mann will junges Mädchen retten) anachronistisch, aber das ist kein Hinderungsgrund diesen Film zu schauen wink

Wer also so etwas mag, der kann diesen Film bedenkenlos schauen, er steckt jeden Seagal, derzeitigen Solo-Statham etc schon in die Tasche, und wie gesagt der Gore-Faktor ist im Rahmen solcher Filme auch völlig in Ordnung.

Noch ein kurzes Wort zu meiner Aussage mit der verlorenen Zeit, nur um es in den Kontext zu rücken: Ein bißchen bin ich auch über die verlorene Lebenszeit deshalb verärgert, weil ich derzeit recht selten ins Kino gehe, und jetzt diesen Film gesehen habe, obwohl ich ihn gar nicht auf dem Zettel hatte, und solche vermeintlichen Perlen wie OUATIH einfach nicht mitgenommen habe.

Dünyayi Kurtaran Adam
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Tim : : King of Pandora
20.09.2019 09:38 Uhr
0
Dabei seit: 06.10.08 | Posts: 2.921 | Reviews: 192 | Hüte: 79

@MobyDick
Gute Kritik, bin da aber auch mehr bei Petra. Die Kritik liest sich für mich eher wie drei statt zwei Hüte, da du ihn ja auch als durchaus sehenswert und mit vielen guten Stellen bestückt beschreibst.

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MB80 : : Cheddar Goblin
20.09.2019 08:45 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.223 | Reviews: 26 | Hüte: 89

MobyDick, ZSSnake:

Erst mal cool, dass ihr euch so ins Zeug legt ;)

Ich werde jetzt aber eure beiden Kritiken erst mal verschmähen (genau wie jede andere Kritik) und mir hoffentlich selber ein Bild machen. Nach allem was bis jetzt raus kam habe ich zwar so nen Riecher was einen erwartet, aber ich bin erstmals interessiert, den Film überhaupt zu sehen.

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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Petra82 : : Schneefeger
20.09.2019 00:38 Uhr
0
Dabei seit: 07.10.08 | Posts: 1.947 | Reviews: 15 | Hüte: 68

@MobyDick

Interessante Kritik. Nur ist bei mir 4/10 nicht wirklich Mittelmaß und sie liest sich auch nicht so. Eigentlich recht solide. 

Warum bin ich nicht aus Stein wie du...?

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MobyDick : : Moviejones-Fan
19.09.2019 22:58 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 4.852 | Reviews: 78 | Hüte: 325

Danke dir :-)

man kann den durchaus schauen, ist wie gesagt Mittelmass wink

Dünyayi Kurtaran Adam
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
19.09.2019 22:57 Uhr | Editiert am 19.09.2019 - 23:00 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 12.086 | Reviews: 180 | Hüte: 406

Sehr gutes Review!

Mittlerweile müsste ich mir den Film eigentlich echt im Kino ansehen, ich möchte mit ein eigenes Bild machen und mitreden können^^

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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