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Star Wars - Der Aufstieg Skywalkers

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Star Wars - Der Aufstieg Skywalkers Kritik

Star Wars - Der Aufstieg Skywalkers Kritik
12 Kommentare - 24.12.2019 von Marozeph
In dieser Userkritik verrät euch Marozeph, wie gut "Star Wars - Der Aufstieg Skywalkers" ist.
Star Wars - Der Aufstieg Skywalkers

Bewertung: 3 / 5

J. J. Abrams ist kein Visionär, sondern ein talentierter Handwerker. Das machte ihn zu einer guten Wahl für den Neustart von Star Wars mit Episode 7: nach den ambitionierten, aber in der Ausführung gründlich verkorksten Prequels war solide Hausmannskost genau das richtige, um den Sternenkrieg einer neuen Generation zugänglich zu machen. Anschließend führte Rian Johnson die Serien mit The Last Jedi zu einem Höhepunkt, indem er erstaunlich konsequent sein eigenes Ding durchzog und die Erwartungen von Fan geflissentlich ignorierte, was ihm nicht nur Freunde einbrachte. Nachdem der ursprünglich für den letzten Teil vorgesehene Colin Trevorrow wieder vom Regieposten entfernt worden war, musste Abrams erneut ran – und eine Serie zu Ende zu bringen ist offenbar weniger sein Ding als sie zu starten.

The Rise of Skywalker beginnt mit seinem Tiefpunkt. Der obligatorische Eröffnungstext informiert uns dass Palpatine wieder da und Kylo Ren auf der suche nach ihm ist. Ein paar Minuten später hat er dann schon eine Gruppe unidentifizierter Gegner getötet, einen MacGuffin eingesammelt, Snokes (komplett uninteressante) Hintergrundgeschichte erfahren, den Imperator konfrontiert und eine Allianz mit ihm eingegangen. Ebenso schnell erfahren wir das die Rebellen einen Spion haben, Palpatines Plan kennen und bekommen zwei weitere Actionszenen (eine im Falcon, eine am Boden, wo Rey trainiert) serviert. Es passiert in kürzester Zeit gleichzeitig zu viel und zu wenig, man kann sich des Eindrucks nicht erwähnen dass Abrams nicht wirklich mit Episode 8 zufrieden war und die Geschichte so schnell wie möglich auf seine eigene Vision hinbiegen will, egal ob es Sinn macht oder nicht.

Trailer zu Star Wars - Der Aufstieg Skywalkers


Hat man den Start überstanden, wird der Film glücklicherweise langsam aber sicher besser, auch wenn der Hauptplot zunächst nur die Jagt nach einem zweiten MacGuffin ist. Die Chemie zwischen den Hauptdarstellern stimmt nach wie vor, Landos Auftritt ist purer Fanservice aber funktioniert und der obligatorische Wüstenplanet und die folgende verschneite Stadt sind ansehnlich in Szene gesetzt. Das der üblicherweise nur als Witzfigur genutzte C3PO eine echte Rolle spielen und für ein bisschen Pathos sorgen darf, ist dem Film ebenfalls positiv anzurechnen.


Die erste richtige Konfrontation zwischen Kylo und Rey ist dabei zwiespältig: die Inszenierung ist exzellent und der Film schafft es, echte Spannung zwischen den beiden aufzubauen. Das Problem ist, dass die Filmemacher es in Hinsicht auf Reys Herkunft sowohl Fans der Enthüllung aus Episode 8 als auch den davon Enttäuschten recht machen wollen und sich dabei zwischen alle Stühle setzen. Das Endergebnis fällt dann unter „Hätte schlimmer kommen können“, aber wirklich befriedigend ist es auch nicht. Nichtsdesdotrotz ist die Kylo/Rey - Dynamik einer der besseren Aspekte des Films, genauso wie die Kameradschaft im Heldenteam, dass diesmal die meiste Zeit zusammen bleiben darf. Ein paar holprige Dialoge stören da nur wenig.


Mit zunehmender Laufzeit nehmen dann auch die Referenzen auf die vorhergehenden Filme zu: Die Hauptdarsteller wandern durch die Ruinen des zweiten Todessterns, Kylo wird erneut mit seiner Vergangenheit konfrontiert, Palpatine darf wieder mit Blitzen werfen und ein wichtiges Technodings muss zerstört werden, um die Superwaffe aufzuhalten. Es ist klassischer J. J. Abrams: Nicht originell, aber gut gemacht.


Das größte Problem des Films ist dabei das Pacing: Nach der absurden Eröffnung fängt er sich wieder, aber das Erzähltempo bleibt zu hoch, so als wäre hier ein wesentlich längerer Film auf ein blockbusterfreundliches Format zurecht gestutzt worden. Dies führt dann dazu, dass viele Plotwenden keine Atemzeit haben. Rey will Lukes Lichtschwert nicht tragen, weil sie nicht würdig ist...in der nächsten Szene nimmt sie es dann doch. Chewbacca stirbt...aber in der nächsten Szene erfahren wir, das er doch noch lebt. Hux wird als der Verräter enhüllt...und stirbt in der nächsten Szene. Der Film scheint Angst davor zu haben, irgendetwas kontroverses zu machen, also werden alle Überraschungen schnell wieder kaschiert. Ob Disney den Filmemachern keine kreative Freiheit gegeben hat oder diese einfach nicht den Mumm hatten sie zu nutzen bleibt offen.


Das Endergebnis ist ein unterhaltsames, aber frustrierendes Werk. Ein Film der großes Kino sein will, aber sich vor den dafür notwendigen harten Entscheidungen scheut. Episode 9 ist am besten, wenn er einfach nur klassisches Star Wars imitiert. Aber für den Abschluss einer neunteiligen Serie ist das ein bisschen wenig.

Star Wars - Der Aufstieg Skywalkers Bewertung
Bewertung des Films
610
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12 Kommentare
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Silencio : : Moviejones-Fan
01.01.2020 14:00 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.744 | Reviews: 47 | Hüte: 185

luhp:

"Das könnte man genauso gut über die OT sagen. Nach der düsteren Episode V switcht Lucas in Episode VI wieder zurück zum Kindlichen und lässt das Imperium von süßen Teddybären fertigmachen."

Das ist der Ton des Films, sein "Gefühl" (weil Ton im Deutschen doppelt belegt ist), das ist nicht gemeint. Was mit meinem Zitat da gemeint ist, ist folgendes: die Prequels machen Sprünge, die ihre interne Logik nicht hergeben. Die Teddys werden vom Film übrigens humoristisch unterwandert, das ist so eine Kritik, die ich schon immer für unsinnig gehalten habe. Ohne jetzt groß Fan der Ewoks zu sein...

"Anakin als Kind mag ich dagegen sehr, hier zeigt sich ja schon sein Talent als Techniker und Flieger. Und das auf Anakin fokussierte und an "Ben Hur" sowie "Mad Max" angelehnte Podrennen dürfte kaum etwas (oder nur etwas) für Kinder sein."

Okay, warum erzählt der Film davon irgendwas GUT? Die Frage ist ja nicht, was dir gefällt, sondern wie etwas erzählt wird. Es gibt hunderte Filme, die schlecht erzählt sind, aber trotzdem gute Ideen beinhalten.

"Die sich oftmals aber in das Ausdrucksgefüge der PT einfügen. Zum Beispiel um die Reinheit der Republik und des demokratischen Gedankens hervorzuheben, hier jetzt im Zusammenhang mit der allgemeinen Sterilität des Szenenbilds. Im Gegensatz zum schmutzigen Look des Imperiums in der OT."

Sterilität und Reinheit sind zwei grundunterschiedliche Dinge, die Lesart ergibt deshalb wenig Sinn. Abgesehen davon muss man dafür die Produktionsrealität der Filme ausblenden - die Sterilität der Effekte war höchstwahrscheinlich keine Entscheidung, sondern ergibt sich daraus, dass die Technologie einfach noch nicht weit genug war. Und ja, ich verstehe, dass die Republik nicht so heruntergekommen aussehen soll: zwischen dem versuchten Ausdruck und dem, was letztlich auf der Leinwand gelandet ist, ist ein Unterschied...

"Ein anderes Beispiel wäre die Klonarmee, künstlich hergestelt und geklont wie CGI-Efekte. Im Gegensatz zur Analogität und zum Handgemachten der Stormtropper-Armee in der OT, die ja nicht mehr aus Klonen sondern aus normalen Rekruten besteht."

Auch das würde Sinn ergeben, würde sich das mit der Klonarmee auf diesen Aspekt beschränken, aber hier ist jede Armee aus dem Computer, außer der Film geht von seinen Schlachtenaufnahmen näher ans Geschehen und an unsere Helden - und in den Momenten sind die Clone Trooper auch nicht mehr mit dem Cloning Tool reingesetzt.

"Meinst du da jetzt den Score? Der ist finde ich ebenso hochwertig wie in der OT"

Ich meine die Bildkompositionen, die kaum einen Raum spürbar machen. Wenn du ein Bild designst, willst du dem Betrachter was an die Hand geben, damit er ein Verständnis von den Raum (im Sinne von space), den er da betrachtet, hat. Das machst du, indem du das Bild "layerst", also auf der Tiefenachse Dinge anordnest. Hier mal ein Beispiel aus "Blade Runner", an dem man das ganz gut verdeutlichen kann. Siehst du, wie das Bild über die ganze räumliche Distanz gefüllt ist? Wie alles klar auf einen Fluchtpunkt leicht neben der Bildmitte hinläuft? Sieht man am Besten, wenn man auf die Lampen schaut. Natürlich muss nicht jedes Bild in jedem Film so voll sein, aber sie sollten schon eine gestalterische Hand zeigen, die ein bisschen mehr als zu großen Teilen nur Abfilmen des Drehbuchs ist.

"Etwa in der Mitte steht Anakin, zwischen ihm und Palpatine nur noch Obi-Wan und Padmé. Bis auf Palpatine verschwinden dann alle Charaktere in der Unschärfe."

Zugegeben: ist ein recht netter Einfall. "Haushoch überlegen" ist das aber nicht, solche Einfälle hat der "Last Jedi" auch, wenn Finn sich im Meeting mit Poe immer wieder vor Rose schiebt zB.

"Oder der Endkampf in Episode III auf Mustafar, das Setting als Ausdruck ihrer brodelnden Gefühlswelt"

Für gute Bildsprache muss das aber auch gut aussehen. ;)

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
31.12.2019 18:13 Uhr | Editiert am 31.12.2019 - 18:36 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 12.240 | Reviews: 180 | Hüte: 415

@Silencio und Marozeph (MB80 und PaulLeger im "CC" ^^)

"Narrativ sind die nach der OT alle nicht besonders gut. Das Problem ist aber, dass die Narrative nicht besonders kohärent ist, dass der Plot als solcher logische Sprünge macht, die vom selbst etablierten nicht gestützt werden. Ich mein Marozeph hat da ja ein paar Reviews zu geschrieben"

Das könnte man genauso gut über die OT sagen. Nach der düsteren Episode V switcht Lucas in Episode VI wieder zurück zum Kindlichen und lässt das Imperium von süßen Teddybären fertigmachen. Ansonsten halte ich das für Auslegungssache, wie gut man damit umgeht bzw. umgehen kann. Auf den Jar-Jar-Binks-Slpastick hätte ich z.B. auch verzichten können. Anakin als Kind mag ich dagegen sehr, hier zeigt sich ja schon sein Talent als Techniker und Flieger. Und das auf Anakin fokussierte und an "Ben Hur" sowie "Mad Max" angelehnte Podrennen dürfte kaum etwas (oder nur etwas) für Kinder sein.

Auslegungssache ebenso in Episode II, die Liebesbeziehung funktioniert für mich abgesehen von ein paar schwachen Dialogen perfekt.

Und die Produktion der Klonarmee wurde von dem Jedi Sifo-Dyas angeordnet, eben weil die Republik über keine eigene Armee verfügt. Die Klonarmee sollte das werden, der Plan wurde dann jedoch von Sidious aufgedeckt. Durch die Politik und die Separatisten als Strohmann zieht Sidious den Senat und die Galaxis auf seine Seite, die ihm sonst feindlich gegenüber stehen würden. Und indem er die Klonarmee zunächst für die Republik kämpfen lässt, hat er danach gegenüber den Völkern der Galaxis und den Jedi den Überraschungsvorteil auf seiner Seite.

Zu Episode III: Die Schwächen des Jediordens, die Anakin mitunter auf die dunkle Seite treiben, zeigen sich schon in den früheren Episoden. Zum Beispiel mit dem Dogmatismus, mit dem die Jedi dem Andersdenker Qui-Gon Jinn begegnen. Obi-Wan konnte Anakins Ausbildung in den Episoden II und III nicht bewältigen, Qui-Gon Jinn wäre der richtige Mann gewesen.


"offensichtlicher Green Screen-Aufnahmen"

Die sich oftmals aber in das Ausdrucksgefüge der PT einfügen. Zum Beispiel um die Reinheit der Republik und des demokratischen Gedankens hervorzuheben, hier jetzt im Zusammenhang mit der allgemeinen Sterilität des Szenenbilds. Im Gegensatz zum schmutzigen Look des Imperiums in der OT.
Ein anderes Beispiel wäre die Klonarmee, künstlich hergestelt und geklont wie CGI-Efekte. Im Gegensatz zur Analogität und zum Handgemachten der Stormtropper-Armee in der OT, die ja nicht mehr aus Klonen sondern aus normalen Rekruten besteht.

"Hättest du vielleicht mal ein Beispiel, was du damit meinst?"

Zum CGI und Look schrieb ich oben ja schon etwas.

Ansonsten zum Beispiel die Anordnung der Charaktere in Episode I während der Beerdigung von Qui-Gon Jinn. Anakin in der Mitte und links und rechts neben ihm die anderen Charaktere gemäß ihrer Beziehung zu Anakin vor dem Hintergrund der hellen und dunklen Seite der Macht. Ganz rechts steht Palpatine, ganz links davon in einigem Abstand Yoda und Mace Windu als Gegenpol. Etwa in der Mitte steht Anakin, zwischen ihm und Palpatine nur noch Obi-Wan und Padmé. Bis auf Palpatine verschwinden dann alle Charaktere in der Unschärfe.

Oder der Endkampf in Episode III auf Mustafar, das Setting als Ausdruck ihrer brodelnden Gefühlswelt. In dem Endialog zwischen Obi-Wan und Anakin zeigt sich auch nochmal die Scheinheiligkeit des Jediordens. Obi-Wans Vorwurf gegenüber Anakin "Only a Sith deals in absolutes" ist ebenfalls eine Absolute.

Ich möchte gerne noch etwas zum Sand und dem Sanddialog schreiben, dafür fehlt mir jetzt wegen Silvester aber die Zeit. Das folgt dann im neuen Jahr^^

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
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Kayin : : Hollywoodstar
25.12.2019 13:49 Uhr
0
Dabei seit: 11.10.15 | Posts: 2.528 | Reviews: 2 | Hüte: 257

@silencio

Klar, natürlich nur wenn Zeit ist. Wird dir definitiv gefallen, sie führen da ein paar Stilmittel auf (zb dieses "Double Mumbo Jumbo", sehr interessant und stimmig, wenn es um Sci fi und Fantasy geht). Vor allem die Retrospektive zu allen SW Filmen und deren Entstehungsgeschichten samt Drehbuch Änderungen sind sehenswert.

"I’ll do my best."

"Your best! Losers always whine about their best. Winners go home and fuck the prom queen."

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Silencio : : Moviejones-Fan
25.12.2019 11:33 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.744 | Reviews: 47 | Hüte: 185

Kayin:

Ich hab da heute nicht mehr so wirklich Zeit für, aber ich guck da morgen mal rein. ;)

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

MJ-Pat
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Kayin : : Hollywoodstar
25.12.2019 11:15 Uhr
0
Dabei seit: 11.10.15 | Posts: 2.528 | Reviews: 2 | Hüte: 257

@silencio

Wenn du keine Angst vor Spoilern hast, dann schau dir mal dieses Video an. Bei ca 2:07 h wird über die Entstehungsgeschichten der Episoden geredet und im speziellen über Episode 9. Sehr interessant. Dort wird auch gesagt (behauptet, weiß nicht mehr genau), dass Vader im September diesen Jahres von Kennedy höchstpersönlich aus dem Film rausgeschnitten wurde.

Spoilertalk Quadrataugen

@Sublim77 und @Halespare4

Schaut es euch auch mal an, wie gesagt erst ab der letzten Std, davor ist viel blabla.

"I’ll do my best."

"Your best! Losers always whine about their best. Winners go home and fuck the prom queen."

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Silencio : : Moviejones-Fan
25.12.2019 10:40 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.744 | Reviews: 47 | Hüte: 185

Kayin:

"Schau dir RoS einfach mal an und du wirst so viele Drehbuchfehler finden, aber die Umsetzung solch eines schlechten Drehbuchs, hat JJA mMn so gut hinbekommen, dass zumindest ein halbwegs guter Film dabei rauskam."

Ne, die Filme vom Abrams haben alle Drehbuchprobleme. Wenn jetzt wirklich weitreichend so ziemlich jede Stimme selbst in positiven Reviews sagt, dass die hier nicht mehr zu ignorieren seien, werden das zweieinhalb bis drei Stunden im Kino sein, durch die ich mich echt durchquälen müsste. Da muss ich schon echt in der Stimmung sein (und einen argen Anfall von Selbsthass haben).

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

MJ-Pat
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Kayin : : Hollywoodstar
25.12.2019 10:13 Uhr | Editiert am 25.12.2019 - 10:38 Uhr
0
Dabei seit: 11.10.15 | Posts: 2.528 | Reviews: 2 | Hüte: 257

@silencio

Wenn man zurück blickt auf die ganze Saga, dann bemerkt man, dass die einzelnen SW Teile entweder den falschen Autor oder den falschen Regisseur hatten. Zb ist JJA mMn ein guter Regisseur aber ein ganz schlechter Autor.(Star trek 2009 ist mMn sehr gut umgesetzt, wurde aber von ihm nicht geschrieben). Bei GL verhält es sich umgekehrt. Rian Johnson hat es narrativ bei SW 8 einfach nicht hinbekommen, die gute Story auf die Leinwand zu bekommen. Nur bei Empire war die Aufteilung Regie/Autor perfekt (deshalb ist es auch der beste Teil.).

Schau dir RoS einfach mal an und du wirst so viele Drehbuchfehler finden, aber die Umsetzung solch eines schlechten Drehbuchs, hat JJA mMn so gut hinbekommen, dass zumindest ein halbwegs guter Film dabei rauskam.

Edit

Und danke für den Hut

"I’ll do my best."

"Your best! Losers always whine about their best. Winners go home and fuck the prom queen."

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Silencio : : Moviejones-Fan
25.12.2019 09:15 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.744 | Reviews: 47 | Hüte: 185

luhp:

"Die ist meiner Meinung nach jedem der Disney-Filme narrativ "

Narrativ sind die nach der OT alle (außer RoS, den hab ich noch nicht gesehen und ich hab es auch nicht eilig) nicht besonders gut. Damit meine ich übrigens nicht, dass die nichts interessantes zu sagen hätten, ich versteh die PT-Verteidigung, die sei ein Kommentar auf Bush-Amerika. Das Problem ist aber, dass die Narrative nicht besonders kohärent ist, dass der Plot als solcher logische Sprünge macht, die vom selbst etablierten nicht gestützt werden. Ich mein Marozeph hat da ja ein paar Reviews zu geschrieben. ;)

"und bildsprachlich teilweise haushoch überlegen."

Uff, da weiß ich ja nicht mal, wo ich wirklich anfangen soll: die ist voller Schnittfehler, offensichtlicher Green Screen-Aufnahmen und flachen Kompositionen. Hättest du vielleicht mal ein Beispiel, was du damit meinst?

"Gerade weil George Lucas eben auch ein Visionär ist."

Auf technischer Ebene kann man das durchaus sagen. Inhaltlich ist das mehr als diskutabel, gerade im Bezug auf die PT.

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
25.12.2019 01:11 Uhr | Editiert am 25.12.2019 - 01:21 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 12.240 | Reviews: 180 | Hüte: 415

@Silencio: Lol. Das würde ich schon hart feiern.

Die PT kommt mir unter den Moviejones-Cineasten aber eindeutig zu schlecht weg cry
Die ist meiner Meinung nach jedem der Disney-Filme narrativ und bildsprachlich teilweise haushoch überlegen. Gerade weil George Lucas eben auch ein Visionär ist.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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MB80 : : Cheddar Goblin
24.12.2019 16:43 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.300 | Reviews: 28 | Hüte: 100

Silencio:

Ich glaube langsam, "Rise of Skywalker" ist die subversive Persiflage von "Space Balls".

Gibts eigentlich schon Memes vom Abrams als Weltraumputze, wie er hinter Rian Johnson versucht sauber zu machen?

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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Silencio : : Moviejones-Fan
24.12.2019 16:24 Uhr
0
Dabei seit: 17.08.17 | Posts: 1.744 | Reviews: 47 | Hüte: 185

MB80:

Quatsch, Palpatine ist Abrams subversive Kritik an den Incel-Fans. "Seht ihr? Selbst der Typ hat Sex!"

"I know writers who use subtext... and they are all cowards."

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MB80 : : Cheddar Goblin
24.12.2019 15:54 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.300 | Reviews: 28 | Hüte: 100

Jo, das gute alte "Space Balls" Zitat hatte ich auch schnell im Kopf... Hätte der Abrams etwas Humor gezeigt, hätte er das auf einer der Sternenzerstörer geklatscht.

Wo so viele Leute die Szene aus "Last Jedi", in der Luke Milch trinkt, als so verstörend empfunden haben möchte ich übrigens mal anmerken, dass ich die hier implizierte "Palpatine sexy time" als deutlich verstörender empfunden habe...

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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