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Heimkino mit Beamer

Großes Kino daheim: Unser Beamer- und Leinwandspecial für Filmfans & Gamer!

Großes Kino daheim: Unser Beamer- und Leinwandspecial für Filmfans & Gamer!
11 Kommentare - Sa, 10.02.2018 von Moviejones
Beamer gibt es wie Sand am Meer, aber dennoch ist nicht jeder Beamer für jedes Heimkino geeignet. Wir geben dir Tipps, worauf du beim Kauf achten solltest.
Großes Kino daheim: Unser Beamer- und Leinwandspecial für Filmfans & Gamer!

Einen Film zu erleben, im Kino oder daheim, entspricht völlig unterschiedlichen Eindrücken.

Lassen wir mal außer Acht, dass Popcorn daheim billiger ist und man gewöhnlich von weniger Leuten genervt ist, die auf irgendwelche Handydisplays starren, dann liegt der größte Unterschied zwischen Kino und Heimkino wohl in der Imposanz der Projektion. Zwar wurde das Heimkino in den vergangenen Jahren immer fortschrittlicher und kann mit HD- und UHD-Qualität aufwarten, aber reicht das aus? Obwohl Fernseher immer schmaler und Bilddiagonalen immer größer wurden, macht es einen gewaltigen Unterschied, ob Filme wie z.B. Der Herr der Ringe - Die Rückkehr des Königs oder Star Wars - Das Erwachen der Macht auf einer Leinwand oder nur auf der Glotze erlebt werden. Manchmal ist Größe eben doch entscheidend und so gilt nun mal, je größer das Bild, desto mehr bekommt der Zuschauer mit, desto geiler das Erlebnis.

In diesem Special wollen wir euch aus persönlicher Sicht erklären, worauf es beim Kauf von Beamer und Leinwand ankommt, um ein perfektes Heimkino-Erlebnis zu haben. Denn in den letzten 15 Jahren standen wir mehrmals vor dem Problem, uns mit Beamer- und Leinwandtechnik auseinandersetzen zu müssen und sind dabei immer wieder über die gleichen Fallstricke gestolpert. Wir richten uns dabei bewusst nicht an Techniknerds, die sowieso alles wissen, sondern an Otto-Normal-Verbraucher, die einen guten Kompromiss zwischen Preis-/Leistung suchen und in die Materie einsteigen wollen.

1 Welchen Beamer soll ich bloß kaufen?

Bildqualität

Kaum ein Aspekt bei einem Beamer ist so wichtig wie die Bildqualität, und dazu zählen nicht nur Schärfe und Kontrast. Um das Optimum zu erreichen, muss man viele Faktoren berücksichtigen und nicht selten macht einem die gewählte Technik einen Strich durch die Rechnung.

Standard, HD-Ready, Full HD: Die Frage nach der Bildqualität sollte sich in der heutigen Zeit erübrigen. Nachdem Full HD-Beamer inzwischen auch in die unteren Preissegmente vorgedrungen sind, raten wir zum Kauf eines Full HD-Beamers mit einer Auflösung von 1920x1080 Bildpunkten. Werden Amazon Prime- oder Netflix-HD-Streams verwendet oder dient gar der Blu-ray-Player als Zuspieler, kann nur so die optimale Bildqualität garantiert werden. Fällt bei gängigen TVs der Unterschied zwischen HD-Ready (1280x720px) und Full HD noch sehr gering aus, ist dieser bei Bilddiagonalen von über 150cm schon sichtbar. Als Einstiegsmodell kann man aber auch auf einen günstigen HD-Ready-Beamer setzen und hat immer noch ein sehr gutes Bild, besonders wenn man nicht zu tief in die Tasche greifen will.

Bild 1:Ob Star Wars oder Star Trek ... so was gehört auf eine Leinwand!
Ob Star Wars oder Star Trek ... so was gehört auf eine Leinwand!
© Walt Disney

DLP / LCD: Wie so oft wird es philosophisch, wenn es um die verwendete Technik im Beamer geht, um Bilder zu erzeugen. Oft steht die Frage im Raum: Welche Beamertechnik ist besser, LCD oder DLP? Eine pauschale Aussage ist nicht zu treffen, beide Techniken sind ausgereift und haben ihre Vor- und Nachteile:

LCD-Beamer: LCD steht für "Liquid Crystal Display" und beschreibt eine Technik, bei der das Licht der Beamerlampe durch ein mehrfarbiges Prisma in die Grundfarben aufgesplittet wird. Drei LCD-Bildschirme setzen das Bild dann mithilfe eines weiteren Prismas zusammen. Die Technik sorgt für weichere Farbübergänge, hat aber im Vergleich zu DLP-Beamern einen deutlich schlechteren Schwarzwert. Bei naher Betrachtung des Bildes und niedrigen Auflösungen kommt es zudem zum sogenannten Fliegengittereffekt. Bei modernen Beamern fällt dieses Problem aber nicht mehr auf, vor allem, wenn Full HD-Material zugespielt wird. Wir haben bisher immer auf die LCD-Technik gesetzt und waren mit dieser Entscheidung zufrieden.

DLP-Beamer: Die Konkurrenz nennt sich DLP und steht für "Digital Light Processing". Bei dieser Technik wird das Licht auf unzählige kleine Spiegel gerichtet, ein Farbfilterrad teilt dieses Licht dann in die Grundfarben auf. Die Farben werden hierbei nacheinander auf die Leinwand geworfen, die Zusammensetzung des Bildes übernimmt dann das menschliche Auge. Ein großer Vorteil dieser Technik ist der phänomenale Schwarzwert, mit dem LCD-Beamer nicht mithalten können. Wer nicht nur dunkel, sondern schwarz will, sollte also auf diese Technik setzen. Andererseits besitzt diese Technik auch ein gravierendes Problem und dies ist der Regenbogeneffekt, der durch die Erzeugung des Bildes entsteht. Dieser wird von jedem Menschen unterschiedlich empfunden.

Kontrastverhältnis: Hierbei handelt es sich um einen üblichen Messwert, der dazu dient, den maximalen Helligkeitsunterschied zwischen Schwarz und Weiß zu definieren. Angegeben wird dieser Wert als Quotient der maximal und minimal darstellbaren Leuchtdichte. Je größer dieser Wert ausfällt, desto lebendiger und kontrastreicher ist auch das Bild. Geringe Werte sorgen dafür, dass Farben matt wirken und schwarz eher zu grau wird. Im unteren Preissegment sind Werte von 15.000:1 inzwischen üblich. Im mittleren Segment ist aber bereits 50:000:1 und mehr normal. Wer auf einen guten Schwarzwert Wert legt, sollte also auf ein gutes Kontrastverhältnis achten.

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11 Kommentare
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Sully : : Elvis Balboa
11.02.2018 13:44 Uhr | Editiert am 11.02.2018 - 14:05 Uhr
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Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 9.605 | Reviews: 30 | Hüte: 343

@Tim

Was die Qualität in den verschiedenen Preissegmenten angeht, bin ich ganz bei Dir. Die Unterschiede sind da mittlerweile nicht immer ganz so groß.

Bezüglich 3D habe ich aber eine andere Erfahrung gemacht, als Du. Ein guter Freund hat einen Benq Beamer (ca 650 Euro), der steht auf Sitzhöhe ca.1m hinter der Couch. Selbst in ruhigen Filmmomenten ist der Lüfter sehr leise, sodass man ihn bei konzentriertem Schauen überhaupt nicht wahrnimmt.

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

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Tim : : King of Pandora
11.02.2018 13:23 Uhr
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Dabei seit: 06.10.08 | Posts: 2.757 | Reviews: 192 | Hüte: 63

@Mindsplitting
Ist 3000 für Heimgebrauch nicht etwas happig? Klar ist da noch mal ein kleiner Unterschied, aber ich fand die höheren Kosten stehen dann in keinem Verhältnis zum Mehrwert. Bin immer gut mit dem 1000 - 1500 Preissegment gefahren. Damit hält man locker 10 Jahre durch und hat alle Funktionen die man braucht. Aber für viele tut es genauso ein 300-400 Euro Beamer, wenn die Wohnung das hergibt. Ist ja immer eine Frage, ob die Zusatzfeatures nötig sind. Bildquali ist inzwischen auch im Low Budget-Segment sehr gut.

@Sully
Der Nachteil bei 3D beim Beamer ist, du hast dann ein Triebwerk in deiner Nähe. Da der Ecomodus nicht funktioniert, drehen die ordentlich auf. Hab bisher noch keinen 3D-Beamer im erschwinglichen Preissegment gesehen, der wenigstens ansatzweise leise ist.

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Mindsplitting : : Moviejones-Fan
11.02.2018 03:28 Uhr
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Dabei seit: 18.12.14 | Posts: 446 | Reviews: 0 | Hüte: 22

Lass dich am besten im Fachhandel beraten. Bei Beamern ist der Qualitätsunterschied wesentlich höher als bei TVs.

Und seine wir ehrlich, ein 3000€ Beamer der 15 Jahre hält plus eine Ersatzlampe, sind knapp 15€ im Monat smile Da haste dann so an die 9000h film drin. Das sind 25 Filme Pro Monat.

Die die im Bekanntenkreis nen Günstigeren Beamer haben, so um die 600€ warten aktuell alle drauf das ich endlich auf 4k umsteige, damit sie meinen krams endlich billig gebraucht kaufen können laughing

MJ-Pat
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Kayin : : Schneemann
10.02.2018 20:33 Uhr
0
Dabei seit: 11.10.15 | Posts: 978 | Reviews: 2 | Hüte: 55

Danke Jungs, das hilft mir weiter.

Jetzt muss ich nur noch meine Frau überzeugen, das ist der schwierige Teil.

After that, I understood the rules, I knew what I was supposed to do, but I didn’t. I couldn’t. I was compelled to stay, compelled to disobey. And now, here I stand because of you, Mr. Anderson. Because of you, I’m no longer an Agent of this system.
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jerichocane : : Advocatus Diaboli
10.02.2018 19:56 Uhr
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Dabei seit: 08.08.09 | Posts: 5.909 | Reviews: 23 | Hüte: 246

Mist! Bild wurde nicht anmgehängt.

Neuer Versuch

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jerichocane : : Advocatus Diaboli
10.02.2018 19:49 Uhr
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Dabei seit: 08.08.09 | Posts: 5.909 | Reviews: 23 | Hüte: 246

@Kajin

Erschreck dich nicht über die vorigen Kommentare. Heimkinoqualität bekommst du
schon für max 1500 Euro. Klar, nach oben hin gibt es keine Grenzen und 4K Beamer sind derzeit noch viel zu teuer

Zuerst einmal kommt es drauf an was für einen Beamer du brauchst.

Wie viel Platz hast du?

Also bei meinem Benq W1070 bekommst du ein 240cm breites Bild bereits bei einem Abstand von 2,70 -3,60m zur Leinwand. Sowohl 2D als auch 3D Bild der Benq Beamer zählt in Testberichten immer mit zu den Besten, nicht nur wegen des Schwarzwertes sondern auch wegen der Lichtstärke. Mein W1070 lag bei ca. 600 bis 700 Euro sein aktueller Nachfolger der W1090 hat aktuell auch einen Preis von 650 Euro und schneidet in Heimkinotest auch wieder sehr gut ab.

Neben dem Beamer benötigst du eine Leinwand, die gibt es bei 260 Breite Rollleinwände ab 100 Euro, jedoch würde ich schon etwas mehr ausgeben, da eine günstige Leinwand oft das Problem hat, dass sie zu leicht ist und sich dadurch durch kleinste Luftbewegungen bewegt.

So grob könnte man sagen Beamer 650 Euro, Leinwand um die 200 Euro (dann hast du auf jeden Fall was Qualitatives, sollte es eine fest an der Wand montierte Lw sein rechne mit 100 Euro). Somit hast du für 850 Euro eine Leinwand mit Beamer. Wenn du 100 Euro drauf legst kannst du noch eine Deckenhalterung und 2 3D Brillen dazukaufen :-)

Wollte gerade mal Power Ranger schauen und dachte ich mir ich mach mal ein Foto vom Leinwand Bild. Leider kann man di Qualität nicht wirklich erkennen, da das Handy leider wie bei Computerscreens wegen der Frequenz leider ein Flackern mit aufnimmt.

Aber man erkennt schon ein wenig die Quali wink

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Mindsplitting : : Moviejones-Fan
10.02.2018 15:23 Uhr
0
Dabei seit: 18.12.14 | Posts: 446 | Reviews: 0 | Hüte: 22

@Kayin:

Kommt auf deine Ansprüche an. Im Hellen finde ich Beamerbilder nie schön, wie auch, der Kontrast wird ja quasi eliminiert. Abdunkeln würde ich IMMER.

Will man wirklich "Kinoqualität" haben muss man so um die 3000€ Rechnen für Beamer+Leinwand. Für Referenzklasse so um die 5000-7000 (Man Kann auch 15000 ausgeben, macht aber meiner Meinung nach keinen Sinn, dann hat man einen nativen 4K Laserbeamer)

ICh weiß nicht woher du kommst, aber der Laden "Heimkinoraum" hat in Deutschland verteilt einige Fillialen mit Showrooms wo man Beamer aller Preisklassen in geeigneter Umgebung testen und vergleichen kann. Da habe ich mein Equipment auch her, die sind Preislich auch fair und nicht viel teurer als im Internet.

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Mindsplitting : : Moviejones-Fan
10.02.2018 15:11 Uhr | Editiert am 10.02.2018 - 15:17 Uhr
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Dabei seit: 18.12.14 | Posts: 446 | Reviews: 0 | Hüte: 22

Neben LCD und DLP gibt es eine sehr sehr gute Alternative aus den Hause Sony: SXRD

SXRD hat die Vorteile von 3LCD Beamern, aber ohne Fliegengittereffekt. Die Pixelfüllrate liegt wesentlich höher, selbst wenn man bei einem 120" Bild auf 20cm an die LEinwand geht ist kaum ein spalt zwischen 2 Pixeln sichtbar. Seit ich den SXRD Beamer habe habe ich es nicht bereut smile

Leise sind sie auch, im Ecomode hat er grade mal 20db und im 3D Modus ca. 25db

Hat halt seinen Preis, obwohl das Modell das ich hab 3 Jahre alt ist kostets noch 2200€ (Sony HW45). Dazu sollte man sich aber noch einen Funktransmitter für Funk3d Brillen holen, die IR Shutter sind teurer und schwerer. Gute Funkbrillen gibts ab 35-40€ und die wiegen teils nur um die 30g. Wenn man dann noch auf 144Hz Shuttertechnik achtet, nimmt auch das Bildflackern enorm ab. Ist natürlich immer noch leicht wahrnehmbar wenn man sich drauf konzentriert, aber normalerweise merkt man beim Filmegucken nichts mehr davon.

P.s. Was die Leinwand angeht, wenn man eine gute Rolloleinwand 16:9 hat und sich den "Haltepunkt" markiert (Bei mir recht einfach, oberkante Verstärker) dann braucht man nichts nach zu justieren. Die Leinwand bleibt dann +-5mm genau stehen. Bei Rolloleinwänden darf man ohnehin wegen der Planlage nicht sparen. Billige werfen sehr schnell "Wellen" oder kräuseln sich am Rand.

MJ-Pat
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Kayin : : Schneemann
10.02.2018 14:55 Uhr
0
Dabei seit: 11.10.15 | Posts: 978 | Reviews: 2 | Hüte: 55

So, und was müsste man denn mind. investieren, um in den Genuss zu kommen? Eine Hausnummer reicht. Full HD oder 4k sollte es schon sein, ca 240cm Diagonale, 3d ist nicht wichtig. Sollte auch im Hellen funktionieren. Danke

After that, I understood the rules, I knew what I was supposed to do, but I didn’t. I couldn’t. I was compelled to stay, compelled to disobey. And now, here I stand because of you, Mr. Anderson. Because of you, I’m no longer an Agent of this system.
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Sully : : Elvis Balboa
10.02.2018 13:36 Uhr | Editiert am 10.02.2018 - 13:40 Uhr
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Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 9.605 | Reviews: 30 | Hüte: 343

Ich besitze seit bereits gut 11 Jahren den Panasonic PT-AE900, der seinerzeit die Konkurrenz in Sachen Qualität ziemlich aufgemischt hat. Selbst heute hält der HD-Ready Beamer im Praxistest in Sachen Bildqualität, mühelos mit aktuellen Full-HD Geräten mit. Er war damals dann auch ziemlich teuer, aber wie man sieht, hat sich die Investition gelohnt. In Sachen Lichtstärke ist er den modernen Beamern natürlich unterlegen, aber sobald der Raum dunkel ist, spielt dieser Aspekt nur noch eine untergeordnete Rolle. Nur in hellen Räumen ist er nicht zu gebrauchen. Dies stört mich jedoch wenig, da ich fürs Kinofeeling ohnehin für die entsprechende (Nicht)Beleuchtung sorge. Der Lüfter ist so leise, dass der Beamer nicht stört, obwohl er direkt hinter dem Sofa steht.

Ein großes Plus ist beim 900er die Lens-Shift Funktion. Vorn rechts neben der Linse befindet sich eine Art Joystick. Diesen kann man leicht drehen um ihn zu lösen und dann lässt sich die Linse völlig frei bewegen. Hat man die richtige Position gefunden, dreht man den Stick wieder fest. Viele heutige Beamer, die sich im erschwinglichen Preissegment befinden, verzichten leider entweder komplett auf diese Funktion oder stellen sie, mit der Möglichkeit die Linse entweder nur horizontal oder vertikal zu bewegen, eingeschränkt zur Verfügung. Dies schränkt die Aufstellmöglichkeiten so stark ein, dass diese Geräte für manche Räume völlig ungeeignet sind.

Momentan ist das Einzige, das mich an einem neuen Beamer reizen würde, die 3D Funktion.

Auch wenn ich das Gerät schon so lange nutze hat er mit 850h erst relativ wenig Laufzeit auf dem Buckel. Um mir das Besondere am (Heim)Kino-Erlebnis zu bewahren, werfe ich ihn nach wie vor nur bei ausgewählten Filmen an.

Ich würde jedem der sowohl die räumliche Möglichkeit, die finaziellen Mittel, als auch das nötige Interesse hat, immer wieder zu einem Beamer raten.

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

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jerichocane : : Advocatus Diaboli
10.02.2018 12:46 Uhr
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Dabei seit: 08.08.09 | Posts: 5.909 | Reviews: 23 | Hüte: 246

Intrassentes Special,

Also für mich ist ganz klar der DLP Beamer die bessere Wahl, da ich das Glück habe und kein oder nur selten den Gegenbogeneffekt wahrnehme.

Als Tipp für Leute die mit dem Gedanken spielen sich einen Beamer zuzulegen, schaut auf Projektoren Datenbank mal rein.

Ich besitze einen Benq W1070 und bin voll und ganz zufrieden, obwohl ich gerne auf den W1080WL upgraden würde um ein noch größeres Bild (bisher 240cm Breite) zu bekommen.

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