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Überarbeitung ausgeschlagen

Nach "Wonder Woman 3"-Kritik: Patty Jenkins ging von selbst

Nach "Wonder Woman 3"-Kritik: Patty Jenkins ging von selbst
6 Kommentare - Fr, 09.12.2022 von N. Sälzle
Wenn sich die aktuellen Berichte bestätigen, dann hätte "Wonder Woman 3" unter Patty Jenkins noch immer kommen können - doch die Regisseurin weigerte sich, das Drehbuch zu überarbeiten.

Der Artikel des Hollywood Reporters zu den aktuellen Umbrüchen im DC-Universum sorgte für ganz schön viel Aufregung. Während die Zukunft einiger Filme und Helden aktuell noch nicht ganz gewiss ist und James Gunn dies auch nochmals betonte, scheint Wonder Woman 3 in der Tat recht tot zu sein.

Zunächst hieß es lediglich, dass das Drehbuch von Patty Jenkins und Geoff Johns nicht zu der Vision passe, die die DC Studios unter Gunn und Peter Safran für die Zukunft des DC-Film- und -Serienuniversums hätten. Doch es scheint, als hätte man Wonder Woman 3 nicht so erbarmungslos den Stecker gezogen, wie es zunächst den Anschein erweckte.

Deadline will erfahren haben, dass Jenkins durchaus die Option gehabt hätte, das Drehbuch zu überarbeiten. Doch statt sich darauf einzulassen, einen weiteren Entwurf zu erarbeiten, hätte sie im übertragenen Sinne ihre Sache gepackt und sei gegangen.

Auch der Deadline-Bericht erwähnt, dass Jenkins und Johns ein Treffen mit Gunn, Safran sowie Michael De Luca und Pamela Abdy gehabt hätten. Daraufhin heißt es bei dem Portal weiter: Diese hätten ihnen offenbart, dass das Drehbuch nicht zu den neuen, aber sich erst noch entwickelnden Ideen für das neue DC-Universum passe. Zudem hätten sich aus dem Drehbuch Probleme für die Charakterentwicklung ergeben, die denen in Wonder Woman 1984 gleich gekommen wären. Besonders viel Vertrauen in das Drehbuch hätte man deshalb wohl nicht gehabt, wenn man bedenkt, wie erbarmungslos der Film verrissen wurde.

Jenkins sei jedoch von ihrem Drehbuch überzeugt gewesen und hätte darauf bestanden, dass die Charakterentwicklung von Wonder Woman 3 durchaus solide gewesen sei. Daraufhin hätte Jenkins ihren Hut genommen und sei gegangen, ohne eine Überarbeitung in Betracht zu ziehen.

Sollte dem tatsächlich so sein, dass Jenkins von sich aus gegangen ist, stellt sich natürlich die Frage, ob eine von Gal Gadot gespielte Wonder Woman weiterhin einen Platz in den zukünftigen Plänen für das DC-Universum finden würde. Sollte Gadot ohne Jenkins natürlich überhaupt an einem weiteren Auftritt als Diana Prince interessiert sein ...

Quelle: Deadline
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6 Kommentare
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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
09.12.2022 14:48 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 10.742 | Reviews: 45 | Hüte: 678

Kommt eigentlich nicht überraschend, wenn man bedenkt was zwischen Marvel und Jenkins damals vorfiel. Damals gab es bei Thor 2 auch kreative Differenzen und sie verließ das Projekt, aus ähnlichen Gründen. Wiki sagt: "Jenkins felt she could not have made a good film "out of Thor 2 because I wasnt the right director... I could have made a great Thor if I could have done the story that I was wanting to do. But I dont think I was the right person to make a great Thor out of the story they wanted to do."
Zwar nicht der gleiche Fall, aber ähnlich gelagert. Heißt, Jenkins sieht sich nicht als reine Auftragsarbeiterin und man mag mutmaßen, dass dies vielleicht auch zum Problem bei Star Wars wurde.

Diese hätten ihnen offenbart, dass das Drehbuch nicht zu den neuen, aber sich erst noch entwickelnden Ideen für das neue DC-Universum passe
Klingt ein wenig nach meiner Vermutung, dass WW3 die Figur in eine Richtung gedrückt hätte, welche halt nicht zu den Plänen des übergeordneten Universums gepasst hätten. Also der Solofilm z.B. den Ereignissen aus The Flash widersprochen hätte.

Zudem hätten sich aus dem Drehbuch Probleme für die Charakterentwicklung ergeben, die denen in Wonder Woman 1984 gleich gekommen wäre
Hmm, hätte Steve Trevor diesmal den Köper eines Toten oder eines Haustieres eingenommen? Oder wäre die feministische Darstellung wieder mal ins Absurde gedreht worden, dass Diana weiterhin nicht ohne Stevie kann und so mit à la Hercules von Disney seine Seele aus dem Hades befreit hätte? ^^

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MobyDick : : Moviejones-Fan
09.12.2022 14:07 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 7.102 | Reviews: 216 | Hüte: 561

Ich bin auch nicht traurig drum, dass hier ein neuer Ansatz gesucht wird, Jenkins hatte mich nie großartig überzeugt, auch wenn Gadot die perfekte Besetzung ist. Das war damals Reeves und Routh als Superman auch und jetzt gefühlt auch Cavill, aber man findet immer eine passende Neubesetzung. Also dann harren und scharren wir mal .

Dünyayi Kurtaran Adam
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Poisonsery : : Moviejones-Fan
09.12.2022 12:45 Uhr
0
Dabei seit: 02.03.18 | Posts: 1.385 | Reviews: 0 | Hüte: 26

Wonder Woman ist ein starker und sehr bekannter Charakter. Es wäre fahrlässig diesen Charakter fallen zu lassen. Egal welche Schauspielerin Wonder Woman spielt. Sie kommt wieder auch unter Gunn/Safran.

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Manisch : : Moviejones-Fan
09.12.2022 12:00 Uhr
0
Dabei seit: 19.10.18 | Posts: 1.114 | Reviews: 20 | Hüte: 43

Dann hat sie ja jetzt Zeit für Star Wars (:

Lässt sich auf die Ferne natürlich nur schlecht beurteilen, ohne das Drehbuch gelesen zu haben und bei den Gesprächen dabeigewesen zu sein.

Aber es ist schon erstaunlich, wie viel 84 eingerissen hat, nachdem Wonder Woman und Jenkins zeitweise DIE Ikonen für Superheldinnen waren.

Bitte hört auf, das Wort "manisch" in euren Kommentaren oder Filmkritiken zu verwenden. Streicht es am besten aus eurem Wortschatz. Ich bekomme sonst immer Benachrichtigungen, dass ich erwähnt wurde. Vielen Dank :D

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ChrisGenieNolan : : DetectiveComics
09.12.2022 10:41 Uhr | Editiert am 09.12.2022 - 10:49 Uhr
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Dabei seit: 19.08.12 | Posts: 16.697 | Reviews: 17 | Hüte: 382

Jenkins ist eine gute Geschichte Erzählerin. Aber Mann sollte sich nicht schreiben lassen. So sehr ich WW84 mag. Desto weniger war ich auch begeistert, wie die an ihre eigenen Film so viele verzapft haben. Aber gut. Wenn sie gehen will. Auch wenn es schade ist. Gibts genügen Autoren/Regisseur/in das zu vollenden können

Auch der Deadline-Bericht erwähnt, dass Jenkins und Johns ein Treffen mit Gunn, Safran sowie Michael De Luca und Pamela Abdy gehabt hätten.

mmhh... laut The Hollywood Reporter Enthüllung, hat Jenkins sich geweigert mit Gunn/Safran zu treffen und ihre Meinung mit beide zuteilen...

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
09.12.2022 09:50 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 5.860 | Reviews: 71 | Hüte: 512

"Jenkins sei jedoch von ihrem Drehbuch überzeugt gewesen und hätte darauf bestanden, dass die Charakterentwicklung von Wonder Woman 3 durchaus solide gewesen sei."

Oha, wenn man schon seine eigene Arbeit nur als "solide" bezeichnet, kann das auch nicht sonderlich viel taugen, oder?

Ein Zauberer kommt nie zu spät. Ebenso wenig zu früh. Er trifft genau dann ein, wenn er es beabsichtigt.

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