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Bahubali 2 - The Conclusion

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Ein Epos, das Seinesgleichen sucht

Bahubali 2 - The Conclusion Kritik

Bahubali 2 - The Conclusion Kritik
11 Kommentare - 08.03.2019 von MobyDick
In dieser Userkritik verrät euch MobyDick, wie gut "Bahubali 2 - The Conclusion" ist.
Bahubali 2 - The Conclusion

Bewertung: 4.5 / 5

So nun, mal was "Exotisches". Nachdem wir in einer anderen News über einen potentiellen Regisseur eines potentiellen neuen Conan fabuliert hatten, schmiss ich den Namen S.S. Rajamouli in den Ring. Wer soll das sein? Nun ja, folgendes Doppel-Review gibt die Antwort. Ich werde Bahubali - The Beginning und Bahubali - The Conclusion hier als Einheit besprechen, da es prinzipiell ein Film ist, der halt weil er zu lang geraten ist und daher in zwei teilen verpackt werden musste.

Vorab mal ein paar Informationen zur Einstimmung:

Bahubali als Zweiteiler ist ein südindischer Film, der in mehreren indischen Sprachen gedreht und synchronisiert gleichzeitig in Indien anlief und damit der flächendeckendste Indienstart eines südindischen Filmes überhaupt war. Es war der Plan in Nordindien die Vorherrschaft des Bollywoodkinos zu durchbrechen. Tatsächlich gelang dem Film national und international ein überragender Start, dazu kamen - zumindest auf internationalem Parkett ebenso überragende Kritiken. In Indien selbst mischte sich allerdings die eine oder andere kritische Stimme (bei einer Kritik nicht unüblich, höhö) dazu - dazu gleich mehr. Hier gibt es zwei Fragestellungen: Wurde der Film international so hoch bewertet, weil es ein indischer Film und man diesen (und anderen asiatischen Fantasyfilmen) einfach nicht viel zutraut und daher dann gönnerisch auch bei einem durchschnittlichen Film mal ein paar Äuglein zudrückt? Oder ist der Film wirklich so gut?

Bevor wir dies zu beantworten versuchen noch ein klitzekleiner erklärender Exkurs: Das Südindische Kino unterscheidet sich massiv vom Nordindischen Kino. Letzterer ist besser bekannt als Bollywood und viel mehr dazu brauche ich glaube ich dazu nicht zu schreiben. Das südindische Kino ist im Vergleich dazu deutlich fiebriger, exotischer, machismobehafteter, dennoch mit starken Frauenfiguren durchsetzt, sexistischer, gewalttätiger, überlebensgrößer, sleaziger. Also im Prinzip ist Tollywood für Bollywood das, was Bollywood für Hollywood ist, nur irgendwie abgefuckter. Wenn also ein Tollywood-Film sich aufmacht, die Welt zu erobern, muss er dennoch sich deutlich zurück nehmen und stark an seiner Konservativitätsschraube drehen, dabei aber gleichzeitig versuchen, die eigene Identität zu bewahren. Mittlerweile laufen regelmäßig in Indien Tollywood-Filme den weichgespülten Bollywood-Filmen den Rang ab, da sie auch von der Bevölkerung als irgendwie authentischer wahrgenommen werden. Nur ein Beispiel: Spielt eine Bollywood-Rom-Com in elitären Internaten und hangelt sich von einer neurotischen gestellten Liebessituation in die nächste, spielt das Tollywood-Equivalent mit einem jungen aufstrebenden Gangster, der schon mit Mitte 20 einen Vollschnauzbart trägt, muskelbepackt bis zum Geht-Nicht-Mehr, "I-Wear-My-SunGlasses-At-Night" nur in die Gangster-Szene eingetaucht ist, um den Mörder seines Vaters zu rächen, sich dabei ausgerechnet in die Tochter des Gangster-Bosses verliebt und wo sich 5 Minuten vor Schluss heraus stellt, dass der beste Bodyguard des Fieslings sein lange für tot gehaltener mittlerweile böser Zwillingsbruder ist. Sehr blutig, sehr over the top, sehr sexy, sehr sleazy. Ihr versteht was ich meine.

Bahubali - The Beginning

Ein Mann, der als Kind in einem Fluss gefunden und von einer Dorfgemeinschaft an einem Wasserfall aufgezogen wurde, sieht sich Zeitlebens von einem Wasserfall angezogen, er möchte da hoch und wissen, warum er immer da hinauf wollte. Als er die Maske einer Frau unten am Wasserfall findet, welche offensichtlich runtergespült wurde, verliebt er sich in diese, und diese unendliche Sehnsucht es nach oben zu schaffen, potentiert sich plötzlich noch mehr und er findet endlich die Kraft bis nach ganz oben. Oben angekommen findet er sowohl die Frau als sich auch in einem jahrzehntealten Konflikt wieder, mit dem er deutlich stärker verbunden ist, als er zu dem Zeitpunkt wissen kann.

Das umreisst im Prinzip sowohl die Handlung des ersten als auch des zweiten Films, um ja nicht allzuviel zu spoilern. Wer den ersten Film zu Ende geschaut hat, wird verstehen warum!

Die Inszenierung ist vor allem am Anfang gewöhnungsbedürftig um nicht zu sagen sehr holprig, es gibt extrem in die Länge gezogene unnötige Szenen, nur um dann plötzlich und sehr kurz gehalten etwas völlig anderes und Wichtiges einfach so in den Raum zu stellen. Auch wirkt er zu diesem Zeitpunkt deutlich billiger als er eigentlich sein dürfte. Doch hat man sich sagen wir mal durch die ersten 40 Minuten gequält (das ist vielleicht ein bißchen zu hart ausgedrückt, aber dürfte bei einigen westlichen Zuschauern in der Tat zutreffen), dann erwartet einen eine absolut mitreissende Fantasy-Saga, die sich vor keiner Hollywood-Blockbuster-Produktion überhaupt zu verstecken braucht. Dazu gleich mehr, wenn ich Teil Zwei besprochen habe ;-)

Der Film endet auf einem absolut unglaublichen Cliffhanger, der alles vorher Gesehene in ein völlig anderes Licht rückt und eine extrem dramatisch überhöhte Auflösung verspricht, die möglicherweise kein Auge trocken lassen dürfte. Der Hammer.

Doch es gibt zwei Aspekte, die zumindest nicht unerwähnt bleiben sollten, welche das Gesehene doch ein bißchen schmälern könnten. Tun sie bei mir nicht, aber ich sollte sie trotzdem erwähnen:

1. Im Kriegsgetümmel sind die Gegner teilweise grotesk karikatureske Gestalten, wo man dem Film Rassismus unterjubeln könnte. Nicht unähnlich der Situation in Herr der Ringe und den Orks. Wie gesagt, stört mich nicht im Geringsten, aber erwähnen sollte ich es trotzdem. Ich persönlich sehe hier keinerlei Rassismus sondern nur eine Form des einfachsten Weges, den unwichtigen Gegner optisch abzuheben bzw. als gemeiner hinzustellen, damit wir uns nicht allzu lange mit ihm aufhalten. Denn der wahre Gegner ist ja jemand anderes.

2. Und dieser Punkt ist der wesentlich Wichtigere und Gewichtigere, der so groß aufbegauscht wurde in Indien (zu Recht!), das die betroffene Figur im Folgefilm drastisch an Leinwandzeit einüßen musste (zu Unrecht!): Das ist die Verführungsszene, in der sich der Held und seine Angebetete näher kommen. Könnte man die Annäherungsversuche anfangs noch als neckisch und spielerisch verharmlosen (wohlgemerkt: KÖNNTE, man kann genauso gut davon sprechen, dass er die Angebetete stalkt), so verkommt die Frau spätestens beim direkten Aufeinandertreffen nur noch zu einem nach kurzem Zögern willigen Weibchen. Das kann man sehr wohlwollend als Naiv-romantisch titulieren, und darüber hinweg gehen, was sicherlich auch das Anliegen des Regisseurs gewesen ist. Gerade in der westlichen Hemisphäre wird man wohl gönnerisch diese Karte ziehen und sich selbst wegen seiner ach so weltoffenen Weitsicht auf die Schulter klopfen. Vorsicht! Denkfehler! Gerade in Indien ist das Thema der Rolle der Frau mindestens im letzten Jahrzehnt an vorderste Front gerückt. Vor allem auch wegen der extremen und anhaltenden Welle an Vergewaltigungen junger Frauen, was auch hierzulande nach massiven publik gewordenene Massenvergewaltigungen mit anschliessender Tötung der Opfer, ist sich die indische Gesellschaft der Situation sehr wohl bewußt. Und es geht nun darum, im Männerkopf ein Umdenken zu erzwingen und das Frauenbild zu stärken. Vor allem die Unterhaltungsindustrie ist derzeit sehr darauf bedacht, das traditionelle Frauenbild aufzubrechen und zu modernisieren. Es gibt zum einen immer mehr Filme die sich sehr wütend dieses Themas annehmen, und diese werden trotz offensichtlicher qualitativer Mängel immer stärker über den Klee gelobt, als sie es verdienen würden. Manche männlichen Superstars geben den ersten Credit ihrer Filme publikumswirksam der weniger bekannten Leading Lady ab, und nicht zuletzt hat ein Kurzfilm über Menstruation in Indien publikumswirksam den Kurzfilmoscar bekommen. Das alles damit das Volk auch dafür sensibilisiert wird. "Die Frau hat unterwürfig zu sein" ist so in der Form wie hier dargestellt, mittlerweile ein komplettes No-Go in der indischen Medienlandschaft.

Dieser Aspekt wurde so stark und kontrovers in Indien diskutiert, dass der zweite Teil gar keine andere Wahl hatte als später ins Kino zu kommen und die im ersten Teil so zentrale Romanze komplett an den Rand gedrückt wurde, die Darstellerin wurde sozusagen quasi fast schon rausgeschrieben. Doch das ist in dieser Frauenrollen-Diskussion diesmal auch gar nicht weiter schlimm, denn urplötzlich hat man in jenem Teil zwei Überlebensgroße (mit großem Ü) Frauenfiguren, die in der heutigen Medienlandschaft weltweit ihresgleichen suchen.

Also dann:

Bahubali - The Conclusion

Man nahm sich also mehr Zeit als ursprünglich angedacht, um ja nicht dieselben Fehler zu begehen und einen der größten indischen Cliffhanger endlich aufzulösen. Und meine Fresse, das Ergebnis ist atemberaubend. Man merkt dem Film in jeder Pore das höhere Budget für die Effekte an und die Story entwickelt sich stimmig weiter.

Es geht komplett ans Eingemachte, indem alle Emotionen abgedeckt werden, um die Story, die im ersten Teil angefangen hat, befriedigend zu beenden: Liebe, Verrat, Herrschaft, Erbe, Gerechtigkeit, Popularität, Gehorsam, Treue. All das in einer quasi extrem überhöhten fiebrigen Inszenierung, die ihresgleichen sucht. Und trotz allem präsentiert er seine Haupt-Story, die zum Höhepunkt hinführt sehr detailverliebt, so dass die Fallhöhe der Figuren sehr deutlich und auch tragisch überhöht wird - wie gesagt die eine oder andere Träne sollte fliessen. Er nimmt sich also die nötige Zeit für die Etablierung des finalen Konflikts, nur um dann einen extrem aberwitzigen Showdown, das auf mehreren Ebenen gleichzeitig abläuft, abzuliefern, dass einem die Spucke komplett wegbleibt, nur um dann schließlich völlig abrupt zu enden. Ich führe dies auf die Problematik des ersten Teils zurück und dass hier jetzt nicht nochmal auf die "problematische" Liebesbeziehung eingegangen werden sollte. Das stört das finale Empfinden doch ein bißchen, denn ein 5-Stunden-Epos kann sich auch noch zwei Minuten für einen vernünftigen kleinen Epilog nehmen. Und wenn wir die "Liebe" im ersten Teil so aufgedrückt bekommen haben und sie dann auch als solche akzeptieren, dann sind wir auch mit einem solchen Epilog glücklicher als eben keinem. Aber sei es drum, in diesem zweiten Teil ist das für mich der einzig nennenswerte Kritikpunkt. Und das ist Jammern auf verdammt hohem Niveau.

Bevor wir jetzt zur kritischen Würdigung des Prunkstückes der Inszenierung kommen - nämlich der Inszenierung selbst - noch ein kurzes Wort zu etwas typisch Indischem: Dem Gesang und dem Tanz. Natürlich gibt es das auch hier, natürlich ist es auch hier extrem kitschig und mehr als gewöhnungsbedürftig. Aber hat man sich erst mal daran gewöhnt, passt es wunderbar ins Gesamtbild dieses Kolosses an Blockbuster. UND fast noch wichtiger: Ihr solltet, so ihr euch das Ding mal anschaut, unbedingt vermeiden, während der Songs vorzuspulen, egal wie verlockend das auf dem ersten Blick wirken mag, denn die Songs tragen auch inhaltlich was zur Story bei!

A Propos Story: Es ist ja ganz schön müßig, etwas zur Story schreiben zu wollen, ohne sie großartig verraten zu wollen, aber nur so viel: Es ist niucht die Story selbst, die so ungemein fesselt - auch wenn sie ihren teil dazu beiträgt - sondern die Umsetzung. Ohne zu viel verraten zu wollen, es finden sich Elemente von Lady MacBeth, Dem König der Löwen, Hamlet, Moses und vielen anderen in der Popkultur und wahrscheinlich auch indischen Folklore verwurzelten Figuren und Geschichten wider (letzteres kann ich leider nicht wirklich bestätigen mangels Kenntnisse), aber niemals hat man das Gefühl, etwas Aufgewärmtes vorgesetzt zu bekommen.

Aber jetzt endlich zur Gesamtwürdigung der Inszenierung:

Die Bildsprache ist imposant (und das ist fast noch untertrieben), das CGI ist wirklich gut, vor allem im zweiten Teil (man darf nicht vergessen, dass es sich immer noch um eine vergleichsweise Billigproduktion handelt), die Charaktere allesamt überlebensgroß und die Story fesselt einfach ungemein.

Was die Filme einfach zu einem absolut fesselnden Augenschmaus erhebt, ist dass der Regisseur einfach ein Auge für dramatische Bilder hast. In vielen seiner großartigen Momente erinnert er nicht nur entfernt an einen gewissen Zack Snyder, nur dass dieser Snyder hier vor allem bzgl. Actionchoreographie, Spannungserzeugung und Auflösung des Spektakels von seinem südindischen Regiekollegen noch deutlich lernen kann. Rajamouli ist tatsächlich in der Lage, seine Bilder auch dramatisch, dynamisch und spannend zu arrangieren, was zumindest Snyder nicht immer gelingt. Während es bei Snyder teilweise langweilig statisch wirkt, ist es bei Rajamouli in jeder Szene kinetisch und dramatisch. Selbst seine in die Hirnrinde sich einfräsenden Einzelbilder wirken immer fiebrig und mit Machismo und Testosteron vollgepumpt bis zum Geht-Nicht-Mehr! Da schafft er es mal so einfach beim Vorbeigehen, mindestens zwei Dutzend ikonografisch anmutende Bilder für die Ewigkeit zu zaubern, dass einem einfach die Spucke wegbleibt, und mit zunehmender Dauer des Films wird der Film und die Bildsprache auch gefühlt immer besser. Es ist mit zunehmender Dauer einfach eine optische Wucht ohnegleichen, was einem hier aufgetrumpft wird.

Internationale weitere Vergleiche wären vielleicht sowas wie irgendwo zwischen der Drahtseilästhetik der traumhaften Hong-Kong-chinesischen Produktionen der 1990er Jahre und einem Tarsem Singh zu seinen "The Fall" / "The Cell" Zeiten (hier wiederum deutlich dynamischer! Ähnlicher Punkt wie bei Snyder).

Und nicht vergessen: Das alles gepaart mit traditionell südindischem Pathos und überlebensgroßen Figuren allerorts, verquirlt in einen Showdown, der in so einem aberwitzigen Tempo und unglaublicher Wucht mehrere Actionhandlungsstränge virtuos verbindet, dass ich das einfach noch einmal betonen musste!

Als Einheit ist das ein Hammer-Monster-Blockbuster, der so kinetisch und unglaublich mächtig ist, dass es derzeit kaum ähnlich wuchtige Blockbuster weltweit gibt, und man nicht umhin kann, mindestens 9 Punkte zu vergeben.

Noch zu den Fragesetllungen vom Anfang:

1. Ja, der Film (ich sehe beide als Einheit) ist tatsächlich so gut wie das internationale Presseecho hergibt, das hat also nichts mit großmännersichem Gönnertum aus dem Westen zu tun, und ja, trotzdem hat er die Probleme, die in Indien adressiert wurde, und ja, er beginnt holprig und man muss erst mal hinein finden, aber dann ist es TOP!

2. Tatsächlich geht dieser südindische Film einen eghörigen Schritt inszenatorisch auf Bollywood und internationale Vermaktbarkeit zu, und verliert dadurch auch einen nicht geringen Anteil an Tamil-Charme - will sagen Tollywood-Flair. Aber in vorliegendem Fall ist das bei genauerer Betrachtung sogar für das Produkt von Vorteil, denn dadurch ist er deutlich leichter zugänglicher und auch epischer und größer als es eine wahrscheinlich deutlich B-Movie-mäßig aussehende komplett düdindische Variante gewesen wäre - welche wahrscheinlich auch sehr reizvoll gewesen wäre, aber dann eher halt für Südinder und solche, die Filmexperimente lieben. Der vorliegende Film ist ganz klar universell zugänglich!

3. Wer diesen fiebrigen Film gesehen hat, kann wahrscheinlich verstehen, warum ich Rajamouli für den richtigen Mann für eine eventuelle Conan Verfilmung ansehen würde.

Nur noch kurz zu den Versionen, die ich sah: ich habe die Langfassungen im Original mit Untertiteln gesehen und die deutschen Veröffentlichungen, obwohl ich Teil 1 zu Hause haben, nie gesehen, daher kann ich nicht beurteilen, wie diese Fassungen im Vergleich zu der Fassung ist, die ich gesehen habe. Aber grundsätzlich empfehle ich immer die Langfassung!

Fazit

Für mich mit einer der besten internationalen qualitativ hochwertigen Blockbuster der letzten Jahre, der sich - Stand März 2019 - auch nicht vor dem großen Elefanten im Raum genannt Infinity War und Endgame zu verstecken braucht, wenn auch anderer Rahmen!

9 Punkte

Bahubali 2 - The Conclusion Bewertung
Bewertung des Films
910
DVD & Blu-ray
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11 Kommentare
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DrStrange : : Moviejones-Fan
11.03.2019 13:44 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 396 | Reviews: 2 | Hüte: 14

Und dann starten wir die "S.S. Rajamouli for Conan-Director" - Petition

Bitte lass mich irgendwo unterschreiben ! cry

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MobyDick : : Moviejones-Fan
11.03.2019 13:33 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 3.667 | Reviews: 44 | Hüte: 243

Tim:

Wie gesagt, und auch von DrStrange ja bestätigt, ja! Aber du musst dich erst mal durchquälen bis du drin bist. Aber dann ist er so gut, und besser wink

Ich freue mich über jeden, dem ich den Film näher bringen kann.

Und dann starten wir die "S.S. Rajamouli for Conan-Director" - Petition tongue-out

Dünyayi Kurtaran Adam
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Tim : : King of Pandora
11.03.2019 13:16 Uhr
0
Dabei seit: 06.10.08 | Posts: 2.869 | Reviews: 192 | Hüte: 75

Ist der wirklich so gut? Hab die seit langer Zeit auf meiner Liste stehen, traute mich bisher nie ran, weil das was ich bisher gesehen habe zwar einerseits total cool, aber auch total cheesy gewirkt hat. Hm... Kritik macht mich neugierig.

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DrStrange : : Moviejones-Fan
11.03.2019 12:23 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 396 | Reviews: 2 | Hüte: 14

@luhp92

das hat der Film mit links geschafft. Wirkt sogar noch nach... hab immer noch die Bilder im Kopf.

Kann den Film an dieser Stelle nur jedem empfehlen.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
11.03.2019 12:04 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.058 | Reviews: 156 | Hüte: 359

@DrStrange

Schön, dass du das trotz deiner Skepsis durchgezogen hast, und noch schöner, dass dir der Zweiteiler dann tatsächlich auch gut gefallen hat!

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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DrStrange : : Moviejones-Fan
11.03.2019 09:54 Uhr
0
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 396 | Reviews: 2 | Hüte: 14

@MobyDick:

Da hattest du den richtigen Riecher ! Bei der ersten "Sing & Tanzszene" war ich schon etwas genervt, aber hier heißt das Zauberwort "Durchhaltevermögen".

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MobyDick : : Moviejones-Fan
11.03.2019 09:34 Uhr
0
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 3.667 | Reviews: 44 | Hüte: 243

DrStrange

Danke dir für den Hut, das Durchhaltevermögen und das Teilen meiner Meinung :-D

P.S.: Ich wusste doch, dass du mich nicht verfluchen würdest wink

Dünyayi Kurtaran Adam
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DrStrange : : Moviejones-Fan
11.03.2019 08:33 Uhr
1
Dabei seit: 07.05.12 | Posts: 396 | Reviews: 2 | Hüte: 14

@MobyDick:

Ich habe das "Projekt" nun am WE komplett durchgezogen und kann dir nur zu 100% zustimmen. Der Film ist ein bildgewaltiges Epos, welches die internationale Konkurrenz nicht scheuen muss. Gerade der bereits erwähnte "Hobbit" kann dagegen wirklich brausen gehen. Manche Szenen erinnern wirklich an einen Snyder, aber Rajamouli kann diesen auch ein Bedeutung und eine Handlung vermitteln. Selbst die arg gewöhnungsbedürftigen Szenen in denen es zum unvermeidbaren Tanzen und Singen kommt, fügen sich sich wirklich wunderbar in das Gesamtbild, sobald man sich daran gewöhnt hat und sich auch darauf einlässt.

Die von dir erwähnte "fragwürdige" Tanzszene fällt wirklich auf, auch wenn man diese aus unserer westlichen Sicht erstmal schnell als gegeben überzogen ansehen könnte. Vielen Dank an dieser Stelle für deine interessanten Ausführungen.

Das Ende kommt dann wirklich sehr abrupt um die Ecke und die im ersten Teil aufgebaute Liebesgeschichte, spielt im zweiten Teil wirklich so auffällig keine Rolle mehr. Ich kann trotz allem damit leben, weil ansonsten alles wirklich homogen und rund erzählt wird. Im Prinzip könnte man es doch auch damit erklären, das es dem "Kastenwesen" geschuldet ist, das der neue König keine Rebellin zur Frau nehmen kann.

Bezüglich unserer zuvor geführten "Conan-Diskussion", kann ich sagen das ich diesen Punkt ständig bei der Sichtung des Films im Hinterkopf hatte. Ohja, Rajamouli wäre die perfekte Wahl für den Regie Posten. Es gab wirklich sehr viele Szenen, in denen ich mir auch Conan dabei vorstellen konnte und mir wünschen würde jemand würde diese Figur so großartig in Szene setzen.

Vielen Dank für deine Empfehlung und deine wunderbare Review. Die Infos zum indischen Kino und der indischen Gesellschaft, gerade in Bezug auf die Rolle der Frau, habe ich mit größtem Interesse gelesen. Dafür gibt es natürlich einen Hut !

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MobyDick : : Moviejones-Fan
08.03.2019 15:01 Uhr
1
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 3.667 | Reviews: 44 | Hüte: 243

luhp:

Erstmal vielen Dank für den Hut, und ja, mach das unbedingt :-D

Und auch ja: Krieg der Götter! Mir ist partout der Name nicht eingefallen, obwohl ich den eigentlich lieber mag als 300! Danke dafür und stellvertretend dafür und dein Interesse für Bahubali und deine sicherlich auch irgendwann folgende Kritik zur Fortsetzung gleich der Hut zurück :-) (Wenn das mal nicht unter Druck setzen ist, hehe)

Edit der Kritik:

Habe noch was zum Inhalt ergänzt sowie eine Einschätzung dazu abgegeben, wieviel von seiner Tollywood-Identität der Film aufgeben musste, damit er international vermarktbar wird. Sorry dass ich es nicht von vornherein drin hatte, aber bei so vielen Gedanken zum Aufbau sind diese beiden Punkte zwischendurch verschütt gegangen wink

Dünyayi Kurtaran Adam
MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
08.03.2019 14:12 Uhr | Editiert am 08.03.2019 - 15:10 Uhr
1
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 11.058 | Reviews: 156 | Hüte: 359

Schön, schön! :-)

Besonders möchte ich da noch deine Ausführungen zur indischen Kinolandschaft, zum Frauenbild in der indischen Gesellschaft und den indischen Medien sowie die Vergleiche mit Zack Snyder hervorheben.

Bei Tarsem Singh würde ich zudem - und eigentlich auch noch vor "The Fall" - "Krieg der Götter" nennen. Natürlich qualitativ kein Vergleich zu "The Fall" oder "Baahubali", aber letzterem ist er als CGI-Fantasyactionfilm und als "300"-Nachzügler doch näher.

Hoffentlich komme ich demnächst mal dazu, mir endlich auch "The Conclusion" - dann wohl im Doppelpack mit "The Beginning" - anzuschauen!

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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MobyDick : : Moviejones-Fan
08.03.2019 12:25 Uhr
1
Dabei seit: 29.10.13 | Posts: 3.667 | Reviews: 44 | Hüte: 243

Nach den gestrigen Diskussionen hatte ich Lust, die Filme hier mal zu würdigen :-)

Ich hoffe, ausser DrStrange und luhp finden sich hier noch andere, die diesen beiden Werken eine Chance einräumen :-)

Dünyayi Kurtaran Adam
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