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Captain Marvel

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Keine Zeit für Überraschungen

Captain Marvel Kritik

Captain Marvel Kritik
176 Kommentare - 06.03.2019 von Moviejones
Wir haben uns "Captain Marvel" für euch angeschaut und verraten euch in unserer Kritik, ob sich dieser Film lohnt.
Captain Marvel

Bewertung: 3.5 / 5

Back Widow ist auf Dauer nicht genug, das MCU hat eine starke Frau in einer Hauptrolle nötig gehabt. Carol Danvers, die Superheldin aus der B-Reihe lässt sogar einen Tony Stark erblassen und Oscar-Gewinnerin Brie Larson ist perfekt für die Rolle geeignet. Die Gags sitzen und Fans des Cinematic Universe kommen an unzähligen Stellen auf ihre Kosten, nur die Dramaturgie macht dieses Mal eine gehörige Auszeit, Spannung ist Fehlanzeige und am Ende bleibt die Frage, ob es plausibel ist, dass dieser übermächtige Superheldenjoker passend vor Avengers - Endgame aus dem Hut gezaubert wird. Kurzum, ein typisches Marvel-Abenteuer - kennt man eins, kennt man alle - das aber gerade in der Kombi Danvers/Fury gut unterhält.

Captain Marvel Kritik

Lange bevor die Avengers in Erscheinung traten, bevor Tony Stark zu Iron Man wurde, traf Nick Fury eine Frau. Wir befinden uns mitten in den 90ern und eigentlich ist Vers (Brie Larson) all ihrer Erinnerungen beraubt, nur flüchtig huschen nicht zuordenbare Bilder durch ihren Verstand. Ausgebildet zu einer der besten Kämpferinnen der Kree, soll sie zusammen mit ihrem Mentor Yon-Rogg (Jude Law) die Bedrohung durch die Skrulls endgültig stoppen. Vers verschlägt es dabei mitten auf die Erde, wo sie zusammen mit Fury nicht nur ihrer Vergangenheit auf die Spur kommt, sondern auch noch ganz anderen Geheimnissen.

Trailer zu Captain Marvel

Schaut man sich das MCU an, dann fehlte es den Filmen bisher sicher nicht an starken Frauenrollen, aber dennoch handelten alle Filme immer von Männern in den Hauptrollen. Mit Captain Marvel soll sich dies nun ändern und das Cinematic Universe bekommt seinen ersten Superheldenfilm mit weiblicher Besetzung: Brie Larson darf sozusagen als MCU-Wonder Woman für den Geschlechterwechsel sorgen. Gerade bei Disney erweckt dies im ersten Augenblick erst einmal negative Assoziationen, nach Das Zeiträtsel und den neueren Star Wars-Filmen hatte man nicht selten den Eindruck, dass intern eine Genderagenda verfolgt wird. Ähnliches hätte man nun auch von Captain Marvel erwarten können und entsprechend groß ist die positive Überraschung, dass dem nicht so ist.

Brie Larson steht als Carol Denvers nicht nur ihrer Frau und den Männern im MCU in Nichts nach, es wird auch kein großes Gewese darum gemacht. Keine überfrachtete Botschaft, die in ihre Rolle gelegt wird, sondern nur eine Frau, die wie einst Hulk zur falschen Zeit am falschen Ort war und nun mit den Umständen klarkommen muss. Diese "Nichtbeachtung" des Geschlechts tut dem Film gut, der sich dadurch voll auf seine Protagonistin konzentrieren kann. Hier muss neidlos anerkannt werden, dass Brie Larson perfekt für die Rolle ist, dabei aber auch schauspielerisch das gesamte MCU aufwertet und die meisten Darsteller und Darstellerinnen, die dort bisher agieren, locker an die Wand spielt. Ein echter Lichtblick, der auf die Zukunft hoffen lässt.

Ebenfalls gelungen ist das Setting, welches mit unzähligen Referenzen über die 90er aufwarten kann, dabei viele offene Fragen klärt und das alles verpackt in ein Gesamtpaket, welches von der Tonalität vor allem mit den Thor und Guardians-Filmen zu vergleichen ist. Entsprechend ist auch der Humor im Film verankert, der passend zum Film ist, aber auch für MCU-Verhältnisse überdurchschnittlich hoch ausfällt. Für manchen Zuschauer zu hoch, auch wenn die Albernheit eines Thor - Tag der Entscheidung nicht erreicht wird.

Vieles in Captain Marvel funktioniert wunderbar und das Ergebnis kann dennoch nur als ganz nett umschrieben werden. Was dem Film fehlt, ist so etwas wie eine echte eigene Identität, eine echte Seele. So wie die guten Eigenschaften des MCU dem Film anheften, so auch die negativen. Diese lesen sich, man ist es als Kritiker müßig zu erwähnen, wie das Who-is-Who der MCU-Probleme. Fans ignorieren sie seit jeher, egal ob es lasche Soundtracks, simple Drehbücher und generell wenig Überraschungen sind. Leider überspannt man in einigen Bereichen bei Captain Marvel den Bogen hier aber zu sehr, nichts wird dem Zuschauer geboten, was er in den vorherigen 20 Filmen nicht bereits gesehen hat. Alles sieht gut gemacht und solide aus, reizt aber nicht. Die Gags sitzen, aber die Spannung bleibt immer auf der Strecke, wofür die banale Story und die fehlende Dramaturgie verantwortlich ist. Selbst die Gegenspieler bleiben für das MCU unterdurchschnittlich.

Wir mussten bei Captain Marvel unweigerlich in vielen Momenten an das aktuell im Kino gescheiterte Alita - Battle Angel denken. Auch hier haben wir einen Film mit einer starken weiblichen Hauptrolle mit einer recht banalen Story. Doch damit wären alle Ähnlichkeiten zwischen Alita - Battle Angel und Captain Marvel bereits aufgezählt und ein Film, der wegweisender und mutiger ist, wird im Kino den Kürzeren ziehen.

Trotz dieser harschen Worte fällt es richtig schwer, Captain Marvel schlecht zu bewerten, zu solide ist seine Machart. Inklusive einer wunderschönen Widmung an Stan Lee. Der Film ist der Inbegriff von nett gemacht, bei dem aber inhaltlich so gut wie nichts haften bleiben wird. So erschafft nun Captain Marvel eine übermächtige Superheldin, ohne ihr auch etwas Gleichwertiges entgegen zu setzen. Der in Avengers - Infinity War angedeutete Deus Ex Machina ist damit recht trivial ins Leben gerufen. Es bleibt nur zu hoffen, dass Avengers - Endgame nun nicht jenen befürchteten Joker ausspielen wird, um alles zu revidieren: Es wäre unserer Meinung nach für das MCU - rückwirkend als auch nach vorn gerichtet - fatal.

Captain Marvel Bewertung
Bewertung des Films
710
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176 Kommentare
MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
16.03.2019 14:09 Uhr | Editiert am 16.03.2019 - 14:09 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 1.457 | Reviews: 33 | Hüte: 142

@ Duck-Anch-Amun

Heute ist Hut-Tag für dich. wink

Wieder so ein toller und ausführlicher Kommentar von dir, in dem du auf alles zusammengefasst gut eingehst und fast jeden Logik-Kritikpunkt aufgreifst und abschwächst / aus der Welt räumst.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
16.03.2019 13:27 Uhr
2
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 7.099 | Reviews: 36 | Hüte: 418

Hier wurde ja bereits vieles richtig gestellt und ich danke da Usern wie Suitlady, Rafterman oder Raven13, welche hier schon sehr vieles richtig gestellt haben. Bei manchen sehe ich ein gewissen "Nitpicking", vor allem nachdem Moviejones Aquaman vorwarf, das Universum in dem er spielt nicht zu berücksichtigen - da wird scheinbar verzweifelt versucht irgendwie Logikfehler zu finden.

Tesseract:
Wie schon geschrieben: Howard Stark rettete den Tesseract aus dem Meer. Der Tesseract gelangt in die Hände der SSR aus der SHIELD sich entwickelte.
Das Projekt PEGASUS war ne Joint Venture zwischen der NASA, Airforce und SHIELD und so durfte Doktor Lawson an ihm herumexperimentieren bis zum Unfall. Der Tesseract verschwand dann, weil er versteckt wurde.
1995 gelangt der Tesseract wieder in SHield-Besitz. Aufgrund der Ereignisse aus Thor 1 (2010) beschließt der Weltsicherheitsrat Furys Argumente zu folgen und reaktiviert Projekt PEGASUS (sieht man in Avengers 1) um am Tesseract zu forschen. Die Forschungen führen zu Lokis Auftreten.

Coulson:
Coulson kommt im Film tatsächlich nicht in Kontakt mit den Aliens, als normaler Agent und "Frischling" dürfte er kein hohes Level besitzen und so wohl nur wenig über den Zwischenfall erfahren haben. Trotzdem ist er denke ich klug genug zu wissen, dass Aliens die Erde unterwanderten.
In Thor 1 herrscht dann tatsächlich der erste echte Kontakt mit einem Alien. Schaut euch den Film nochmal an: Coulson ist nie wirklich überrascht, er glaubt Thor nur einfach nicht. Liegt aber vorallem daran, dass dieser sich als Donnergott Thor präsentiert.
In AoS Staffel 1 gerät Coulson dann in Kontakt mit einem Kree-Leichnam und scheint sich nicht daran zu erinnern. Sif erklärt, dass die Kree keine Bedrohung für die Erde seien. Coulsons Nicht-Wissen liegt aber eindeutig an Projekt TAHITI, welches ihm jegliches Wissen über seinen Tod und dem Projekt an sich, aus dem Gedächtnis löschte.

SHIELD:
Zwar wird Shield erstmalig am Ende von Iron Man 1 genannt, aber dies war wohl eher ein Witz gegenüber Pepper und den Fans. Denn Coulson präsentiert seine Organisation bereits als Strategische Heimat-Interventions-, Einsatz- und Logistik-Division. Laut AoS Staffel 1 hatte wohl jemand verzweifelt versucht, dass dieser Name als Abkürzung SHIELD bedeutet.
Shield taucht auch in den Dokumenten von Incredible Hulk auf, welche mit Sicherheit vor Iron Man spielen.
Bzgl. Agent Carter: In der Serie selbst fällt der Name Shield glaub ich nie, oder erst am Ende. Damals arbeitete Carter noch für die SSR, aus der sich Shield entwickelte. Der One-Shot "Agent Carter", welcher als Inspiration zur Serie gilt, zeigte dann die tatsächliche Erschaffung von Shield. Da die Serie leider mit offenem Ende abgesetzt wurde wissen wir nicht, wann die SSR tatsächlich zu SHIELD wurde.

Nick Fury
Hier sehe ich den einzigen Kontinuitätsfehler den Captain Marvel produzierte - aber nur aufgrund eines dämlichen Fotos. Auf dem Foto in Winter Soldier hat Fury ne Glatze und beide Augen, am Ende von Cpt. Marvel die Haare und nur 1 Auge. Das ist dann natürlich ein Fehler, auch wenn in Winter Soldier nie gesagt wird wann er von Pierce vereidigt wird und wann die Rettungsmission in Bogotas stattfand. Einziger "Fehler" ist somit das Foto, welches in Winter Soldier gezeigt wird und dass er dort noch 2 Augen hat.

Avengers
Nach den Ereignissen von Captain Marvel beschließt Fury die Avengers Initiative zu gründen. Nachdem er Direktor von Shield wird, beginnt er zu rekrutieren und lässt u.a. Iron Man und den Hulk beschatten. Er intesiviert auch die Suche nach Steve Rogers.
Dieser ist dann "the First Avenger":
1. weil er der erste Superheld Amerikas war und zwar bereits im zweiten Weltkrieg
2. weil er der erste Superheld ist, welcher für die Initiative rekrutiert wird.
Den Namen "First Avenger" sollte man dabei nicht so ernst nehmen, wird er dochnur als Filmtitel genutzt und nie in den Filmen erwähnt.

Also ich sehe da keine Kontinuitäsprobleme. Genau deshalb sag ich sogar, dass Captain Marvel sehr wohl eine eigene Seele besitzt. Die Macher haben sich Mühe gegeben und eine Story geschafft, welche sich nahtlos ins MCU integrieren lässt. Es gibt so viele Easter Eggs wie schon lange nicht mehr und alleine dies zeigt, dass man diesen Film komplett durchplante.
Ein DCEU hat mit 6 und das XCU mit 11 Filmen deutlich mehr Kontinuitätsprobleme erschaffen als das MCU mit ihren 21 Stück.

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MrNoname : : BOT Gott
14.03.2019 10:18 Uhr | Editiert am 14.03.2019 - 10:33 Uhr
0
Dabei seit: 16.06.10 | Posts: 1.673 | Reviews: 19 | Hüte: 22

Den Film gestern gesehen und würde ihn auch mit 3,5 Sternen bewerten. Brie Larson und Sam haben mir sehr gut gefallen, die Jokes sind gut verteilt, von der Action her ist es halt schon iwie Marvel 08/15 Kost. Apropos Marvel: Ich wusste bisher echt nicht, was Marvel eigentlich heisst (jaja, ich schäme mich eh schon), aber zumindest ist mir jetzt einiges klarer.

Ich war wieder einmal froh, dass ich im Vorfeld keine Trailer geguckt und Artikel gelesen habe. So hatte ich doch des öfteren einen aha-Effekt, vor allem auch wegen des Casts.

Schön fand ich die vielen "Anspielungen" an die damalige Zeit und so manch jüngerer Zuschauer hat sich über unser Gelächter gewundert.

Jedenfalls freue ich mich schon auf Endgame.

Edit: Weil ich jetzt hier einige negative Aussagen bezüglich Larsons Mimik gelesen habe: Film ansehen und dann selbst urteilen. Die Frau hat mehr drauf als viele andere, und wenn man genau hinsieht, erkennt man das auch in den Trailern. Für mich ist sie eine gute Wahl.

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RonZo : : Mad Titan
13.03.2019 16:17 Uhr
0
Dabei seit: 07.11.14 | Posts: 671 | Reviews: 4 | Hüte: 44
@Raven13
@Rafterman

Wie gesagt ich will dem Film nix böses. Das hebe ich bewusst hervor da es auch hier auf MJ wenn es um die Big 3 Marvel/DC/Star Wars geht schon mal hoch her gehen kann.

Ich suche jetzt auch nicht zwanghaft nach Logikfehlern (Wir reden hier über Comicfilme!). Wie Raven ja gesagt hat: Als Thor 1 gedreht wurde gabs wahrscheinlich nicht den Plan Cap Marvel als Prolog in den 90zigern anzusiedeln.Man hat es ganz gut gelöst. MMn aber nicht perfekt.

Und nochmal zu AoS:
Direkte Verbindungen zu den Filmen sind rar aber doch da. Es wird regelmäßig in Dialogen Bezug auf die Ereignisse der Filme genommen. Lady Sif (aber nur in einer Folge) und Fury haben Gastauftritte.

Nukular! Das Wort heißt Nukular!

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
13.03.2019 15:49 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 1.457 | Reviews: 33 | Hüte: 142

@ RonZo

1. In Thor 1 wirkt er mMn sichtlich überrascht und geschockt als er feststellen muss das Thor ein leibhaftiger Außerirdischer ist. So als würde er das erste mal Kontakt zu Aliens haben.

Dazu kann ich nur sagen: Damals, als Thor 1 gedreht wurde, wusste wahrscheinlich noch niemand, dass es mal einen Film geben wird, wo Coulson schon in den 90ern in Berührung mit Außerirdischen kommt. Aber wie Rafterman schon sagte, ist Coulson nicht "bewusst" einem Alien begegnet. Auf dem Parkplatz vor der Videothek sieht er ja nur hohe Technologie, aber keine Außerirdischen. So gesehen ist Thor sein erster "bewusster" Zusammenstoß mit einem Alien. Und 15 Jahre sind schon eine lange Zeit, wenn man so vieles erlebt wie ein Agent von SHIELD, da kann eine solche Sache wie mit Carol Danvers auch schon mal ins Hinterstübchen rutschen.

Was Agents of SHIELD angeht, so dachte ich immer, dass die Serie keinen direkten Bezug zu den Filmen hat. Ich kenne sie jedenfalls nicht und kann zur Serie und dahingehenden Logikproblemen nichts sagen. Solange die Filme in sich zu 95 % logisch sind, ist für mich alles okay.

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Rafterman : : Moviejones-Fan
13.03.2019 14:47 Uhr | Editiert am 13.03.2019 - 14:47 Uhr
0
Dabei seit: 18.01.17 | Posts: 515 | Reviews: 0 | Hüte: 17

@RonZo Hey kein Problem, man kann über Logikfehler ganz normal sprechen. Ich hatte gestern den Eindruck das Fury eher niemanden davon etwas erzählt, auch nicht dass der Tesserakt in Goose verweilt.

Ich sage immer die Wahrheit. Sogar wenn ich lüge!

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RonZo : : Mad Titan
13.03.2019 14:44 Uhr
0
Dabei seit: 07.11.14 | Posts: 671 | Reviews: 4 | Hüte: 44
@Rafterman

Coulson wird "gesimt". Von daher keine Ahnung was er zwischen dem eintreffen am Videobuster und Carlos ET-Telefonat mitbekommt. Anschließend im Auto sitzt er ja nicht.

Aber er ist Teil des Einsatzes und irgendwas sollte er (obwohl er wie gesagt als Greenhorn dargestellt wird) mitbekommen.

Und selbst wenn er gar nix mitbekommen hat erklärt das nicht warum er im Jahr 2000 irgendwas als SHIELD Director der auf sämtliche Daten von Fury (dessen rechte Hand er jahrelang war) zugreifen kann nicht weiß wer Kree und Skrulls sind.

Nicht falsch verstehen:
Ich will dem Film nix böses! Ich fand ihn okay.

Nukular! Das Wort heißt Nukular!

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Rafterman : : Moviejones-Fan
13.03.2019 14:31 Uhr | Editiert am 13.03.2019 - 14:41 Uhr
0
Dabei seit: 18.01.17 | Posts: 515 | Reviews: 0 | Hüte: 17

@RonZo Kann mich nicht erinnern das Coulson Kontakt zu Krees hatte? Und zu Skrulls nur in menschlicher Form?

Ich sage immer die Wahrheit. Sogar wenn ich lüge!

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RonZo : : Mad Titan
13.03.2019 14:27 Uhr
0
Dabei seit: 07.11.14 | Posts: 671 | Reviews: 4 | Hüte: 44
@Raven13

Okay... Hier mein Versuch (der sich aber nicht auf den Tesserakt bezieht):

Mir passen im Nachhinein 2 Sachen bzgl. Agent Coulson nicht:

1. In Thor 1 wirkt er mMn sichtlich überrascht und geschockt als er feststellen muss das Thor ein leibhaftiger Außerirdischer ist. So als würde er das erste mal Kontakt zu Aliens haben.

2. In Agents of SHIELD (das ja offiziell zum MCU gehört und sich auf die Filme bezieht) muss Lady Sif ihm als SHIELD-Director erklären wer und was die Kree und Skrulls sind. Das passt für mich nicht... Ein Kollege von mir wollte als Erklärung nehmen das Coulson im Zuge seines Thahiti Aufenthalts von Fury die Erinnerungen an die Ereignisse aus Cap. Marvel gelöscht wurden aber das gefällt mir nicht da ich mir dann als Fan selber eine Erklärung zurecht biege.

Also alles um den Tesserakt und Fury (außer dieses lächerliche Nummer wie er sein Auge verliert) nehme ich hin.

Aber Coulson (der mir zu wenig Screentime hatte und als naives Greenhorn dargestellt wurde) passt für mich nicht. Vor Allem da ich mich als riesen AoS-Fan auf ihn am meisten gefreut hatte.

Nukular! Das Wort heißt Nukular!

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
13.03.2019 13:58 Uhr | Editiert am 13.03.2019 - 14:11 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 1.457 | Reviews: 33 | Hüte: 142

@ Watchman

"Denn diese ist kaum vorhanden und reiht sich überhaupt nicht ins bisherige MCU ein, sondern reißt riesige Logiklöcher. Stichwort Tesseract."

Und wo ist da jetzt ein riesiges Logikloch? Howard Stark hat den Tesserakt in den 40ern noch aus dem Meer gefischt und für einige Jahre sicher verwahrt. Dann hat er den Tesserakt einige Jahre später zur Forschung an S.H.I.E.L.D. übergeben. Die haben dann zusammen mit Dr. Wendy Lawson an dem ÜLG geforscht. Das war natürlich nicht das einzige Projekt. Am Ende von Captain Marvel landet der Tesserakt dann wieder bei Nick Fury auf dem Tisch. Danach wissen wir alle, was passiert. Stichwort: Avengers und Loki.

Es ist immer wieder interesssant, wie einige zwanghaft nach Logikfehlern suchen und sich dann oberschlau vorkommen und toll fühlen, weil sie ihrer Meinung nach etwas gefunden haben, was sie dem Film vorwerfen können. Tja, klappt halt nicht immer. Nächster Versuch.

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Rafterman : : Moviejones-Fan
13.03.2019 13:42 Uhr
0
Dabei seit: 18.01.17 | Posts: 515 | Reviews: 0 | Hüte: 17

@Watchmen wo reißt der Tesserakt denn riesige Logiklöcher?

Ich sage immer die Wahrheit. Sogar wenn ich lüge!

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Watchman : : Moviejones-Fan
13.03.2019 13:10 Uhr
0
Dabei seit: 30.04.13 | Posts: 101 | Reviews: 0 | Hüte: 9

Die Bewertung geht in Ordnung, ist für mich nur um einen Hut zu hoch. Dear FIlm schlägt für mich in die gleiche Kerbe wie Black Panther. Auch hier wurden Chancen vertan. Was ich alleridings nicht nachvollziehen kann sind die Äußerungen über die Story des Filmes. Denn diese ist kaum vorhanden und reiht sich überhaupt nicht ins bisherige MCU ein, sondern reißt riesige Logiklöcher. Stichwort Tesseract. Auch Charaktere, die man vorher bereits gesehen hat erkennt man nicht wieder. Entweder Marvel rückt dies noch gerade oder dieser Film ist inhaltlich der schwächste MCU Film bisher. Von fehlender Spannung mal abgesehen. Beim Infinity Gaunlet haben sie es sehr gut grade gebogen, hat aber bis Thor 3 gedauert. Mal sehen ob da noch was kommt.

@RonZo

"Fuck -wir müssen ja noch irgendwie Captain Marvel einbauen... So fürs Endgame. -Ja gut... Machen wir als Prolog. Passt schon."

Genauso ging es mir den ganzen Film über. Der Charakter wurde viel zu spät eingeführt und dann eher halbgar reingeworfen mit völlig ausgelutschten Origin Details, damit der Zuschauer da einfach drüber gucken kann und keine neuen Eindrücke verarbeiten muss.

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Rafterman : : Moviejones-Fan
13.03.2019 08:27 Uhr | Editiert am 13.03.2019 - 09:46 Uhr
0
Dabei seit: 18.01.17 | Posts: 515 | Reviews: 0 | Hüte: 17

Ich habe es gestern endlich ins Kino geschafft und kann die Bewertung von 3,5 Sternen absolut nachvollziehen. Gute Story die sich prima in das MCU eingliedert, Logikfehler sind mir bisher keine Aufgefallen. Das Coulson bei Potts einer Zivilistin das Akronym Shield simpler übersetzt ist doch logisch. Auch das der Tesserakt auftaucht sehe ich nicht als Problem. Er wanderte von Captain Iglu aus dem Eis zu Howard Stark und von ihm zu Shield die damit erste Forschungen betrieben haben. Das Captain Marvel durch den Tesserakt ihre Kraft bekommen hat wie Scarlet Witch finde ich eher sehr passend. Einzig der Anfang war etwas träge und man hätte 5Min mehr von den Kree zeigen können, das war alles sehr Oberflächlich, dann hätte der Film auch 4 Sterne verdient. Bei Xandar haben sie das besser hinbekommen. Brie Larson hat ihren Job auch gut gemacht und hat den Gedächnisverlust und die damit verbundenen Reaktionen prima rübergebracht. Die Hates kann ich überhaupt nicht nachvollziehen, da war ein Tobey Maguire doch wesentlich eintöniger. Da der Film ja oft mit Wonder Woman verglichen wird kann ich nur sagen, dass Gal Gadot klar noch besser schauspielert, aber mir die Story von Captain Marvel wesentlich besser gefallen hat und zu keinem Kopfschütteln geführt hat wie bei WW. Was mich am Rande gestört hatte war das Talos die gleiche Syncro hatte wie der Collector.

Ich sage immer die Wahrheit. Sogar wenn ich lüge!

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RonZo : : Mad Titan
11.03.2019 12:15 Uhr
0
Dabei seit: 07.11.14 | Posts: 671 | Reviews: 4 | Hüte: 44
Sturmtief Eberhard hat dafür gesorgt das ich mir den Streifen Sonntags um 13:00 Uhr angeguckt habe (dafür aber immerhin im IMAX ):

Und das passte wie die Faust aufs Auge:
Ein Film für einen Nachmittag an dem es sich nicht lohnt vor die Tür zu gehen. Wie es MJ so schön formuliert hat: "Der Film ist der Inbegriff von nett gemacht..." Nicht mehr, nicht weniger.


Was mich gestört hat war das der Film auf mich wirkte als wäre Marvel/Disney irgendwann zwischen all den anderen Filmen auf dem weg zum Showdown mit Thanos noch aufgefallen: "Fuck -wir müssen ja noch irgendwie Captain Marvel einbauen... So fürs Endgame. -Ja gut... Machen wir als Prolog. Passt schon."


Aber was solls: Konnte man ganz gut gucken.


6/10

Nukular! Das Wort heißt Nukular!

MJ-Pat
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FlyingKerbecs : : One Punch Man
10.03.2019 21:03 Uhr
0
Dabei seit: 24.11.15 | Posts: 2.099 | Reviews: 17 | Hüte: 87

@Sully

Jo, aber ist ja nicht schlimm, so eilig ist es nicht. :-)

Manchmal ist das Leben wie ein dunkler, dunkler Tunnel. Man hat ständig das Gefühl, nie wieder ein Licht am Ende zu erblicken, aber wenn man immer schön weitergeht, dann wird man vielleicht an einen schöneren Ort gelangen.
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