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Sony & Disney stimmen sich ab

Änderungen zuhauf: "Spider-Man 3" verdrängt "Doctor Strange 2"

Änderungen zuhauf: "Spider-Man 3" verdrängt "Doctor Strange 2"
32 Kommentare - So, 26.04.2020 von R. Lukas
Bei Sony und Disney werden die Kinostarts wieder neu gemischt, auch die mehrerer Marvel-Filme. Darunter der nächste "Spider-Man"-Realfilm und der nächste "Spider-Man"-Animationsfilm...
Änderungen zuhauf: "Spider-Man 3" verdrängt "Doctor Strange 2"

Weiter geht der Spaß. Disney und Sony Pictures haben ihre Startkalender (erneut) umgekrempelt, was vor allem ihre Marvel-Titel betrifft. Auch einen gemeinsamen: Spider-Man 3, den noch titellosen Nachfolger von Spider-Man - Homecoming und Spider-Man - Far from Home, verschiebt Sony vom 15. Juli 2021 auf den 28. Oktober 2021, weshalb Doctor Strange in the Multiverse of Madness nicht länger an diesem Termin (hierzulande war es der 28. Oktober 2021) startet, sondern nun am 25. März 2022. Apropos Spidey: Spider-Man - A New Universe 2 verzögert sich um ein halbes Jahr, vom 8. April 2022 bis zum 13. Oktober 2022. Und noch eine kleine MCU-Anpassung: Thor - Love and Thunder, zuletzt auf den 17. Februar 2022 datiert, wird eine Woche vorgezogen.

So weit die Marvel-Filme, aber das sind längst nicht alle Änderungen. Bei Sony hat sich noch Folgendes getan: Der von Phil Lord und Christopher Miller produzierte Animationsfilm Connected - Familie verbindet kommt einen Monat später in die Kinos, am 22. Oktober statt am 24. September dieses Jahres. Die Actionkomödie The Man from Toronto mit Kevin Hart und Woody Harrelson rutscht vom 26. November 2020 auf den 30. September 2021, das Horror-Sequel Escape Room 2 vom 30. Dezember 2020 auf den 6. Januar 2021, das schon etliche Male hin- und hergeschobene Drama Fatherhood (auch so ein Film mit Hart) vom 21. Januar 2021 auf den 29. April 2021 und das Animationsabenteuer Vivo vom 15. April 2021 auf den 3. Juni 2021. Während das WWII-Drama The Nightingale mit Dakota Fanning und Elle Fanning seinen diesjährigen Weihnachtsstart gegen einen im kommenden Jahr eintauscht, darf Uncharted tatsächlich wieder vorrücken, vom 7. Oktober 2021 auf den 15. Juli 2021 - man wird Tom Holland also doch nächsten Sommer im Kino sehen. Auch Hotel Transsilvanien 4 öffnet früher und tauscht den 23. Dezember 2021 gegen den 5. August 2021.

Disney hält es gewohnt vage: Ein unbekannter Realfilm wurde für den 8. April 2022 angesetzt, wo ein 20th Century Studios-Film rausfliegt, und ein unbekannter Event-Film erhält einen US-Kinostart am 9. Juli 2021.

Quelle: Deadline
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32 Kommentare
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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
02.05.2020 15:22 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 8.609 | Reviews: 35 | Hüte: 531

Da mich die gesamte Corona-Kacke einfach nur nervt und ich eigentlich jedem User hier zustimmen muss (Gegner. Befürworter, Optimist, Pessimist, Leugner, Hobby-Virologe, Statistik-Leser,etc.) ignoriere ich einfach die vorherigen Kommentare und komme zurück zur News. Oder fast, denn Sony hat nun ihr Universum einen offiziellen Namen gegeben:

Sony Pictures Universe of Marvel Characters

Nicht gerade elegant, aber immerhin hat man nach nur einem (!) Film dem Universum wenigstens einen Namen gegeben. DC hat dies ja auch nach 8 (!) Filmen nicht geschafft

Bild
MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
01.05.2020 18:14 Uhr | Editiert am 01.05.2020 - 18:26 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 3.073 | Reviews: 31 | Hüte: 313

@ MB80

"des Ausgangpunkt hier war das Infragestellen der Effektivität des Lockdowns, und den kann man halt nachweisen (zitierte Studie oder einfach mal ein Lineal nehmen und bei Wiki nachschauen)."

Ich habe ja nur den wirtschaftlichen Lockdown infrage gestellt. Z. B. gehen 80 % der Arbeitnehmer immer noch zur Arbeit und machen kein Home-Office. Kontakteinschränkungen, Hygiene, Masken, Handschuhe, kein offenes Husten oder Niesen, kein Händeschütteln, kein Umarmen, Abstand halten. Das sind effektive und sinnvolle Maßnahmen. Was ich aber für massiv übertrieben halte, ist das komplette Schließen von Läden, Restaurants, Kinos, etc. Man hätte ja auch einfach die maximale Personenzahl reduzieren können, sodass genügend Abstand zu anderen Gästen möglich ist. Kinos hätten z. B. jeden zweiten oder jeden dritten Sitzplatz verkaufen können. Solche Maßnahmen hätten nicht gleich für massive Pleitewellen und Insolvenzen und Jobverluste gesorgt. So hätte man das beste aus zwei Welten verbunden. Supermärkte durften ja auch weiter geöffent bleiben, von daher sehe ich in anderen Geschäften keine großen Probleme, wenn alles z. B. Masken tragen und sich beim Hineingehen und Verlassen der Geschäfte die Hände desinfizieren können. Und auch bei Maßnahmen nach meinem Vorschlag wäre die Kurve flacher geworden. Passiert ja bei jeder Grippewelle auch, völlig ohne Shut- und Lockdowns. Die Kurve wird zum Frühling hin flacher ohne großartiges Zutun.

@ luhp92

"Dazu folgender statistischer Vergleich im Hinblick auf Skandinavien:
- Schweden: 21520 Infizierte, 2653 Tote
- Dänemark: 9311 Infizierte, 460 Tote
- Norwegen: 7759 Infizierte, 210 Tote
- Finnlannd: 5051 Infizierte, 218 Tote"

Das ist kein eindeutiger Beweis. Schweden hat ja überhaupt nichts getan, nicht mal die Kontaktbeschränkungen und Abstandsregeln eingeführt. Da haben sich fröhlich alle weiter öffentlich die Hände geschüttelt, sich umarmt, usw. Dass so die Kurve steil bleibt, ist klar. Die Totenzahlen sagen auch nur wenig aus, denn auch hier gilt wieder: Hätte man die Kurve flacher gemacht, würden sich die Toten nur auf eine längere Zeitspanne verteilen. Die 2.600 Toten wären dann nicht innerhalb von 6 Wochen gestorben, sondern innerhalb von 6 Monaten. Wie Merkel kürzlich erst wieder sagte: 70 % der Menschen WERDEN sich infizieren, ergo werden die Leute, die jetzt in kurzer Zeit gestorben sind, auch dann später sterben, denn noch sind die Krankenhäuser nicht ausgelastet, auch in Schweden nicht. An mangelnden Intensiv-Betten jedenfalls lag es nicht, dass so viele gestoerben sind. Das lässt sich auch kaum verhindern, denn selbst eine künstliche Beatmung hat noch kaum jemanden gerettet, wenn die Lungen selbst betroffen waren. Ganz im Gegenteil, eine künstliche Beatmung soll angeblich sogar die Ausbreitung in der Lunge begünstigen.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
01.05.2020 17:02 Uhr | Editiert am 01.05.2020 - 17:25 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.336 | Reviews: 149 | Hüte: 472

@Raven13
"Den Beweis, dass ohne Shutdown mehr Menschen gestorben wären, muss man erst einmal liefern. [...] Könnte auch sein, dass die Ansteckungsrate sich auch ohne Shutdown auf natürliche Weise verringert hätte und dass der Shutdown total unnötig war und ist."

Dazu folgender statistischer Vergleich im Hinblick auf Skandinavien:
- Schweden: 21520 Infizierte, 2653 Tote
- Dänemark: 9311 Infizierte, 460 Tote
- Norwegen: 7759 Infizierte, 210 Tote
- Finnlannd: 5051 Infizierte, 218 Tote

https://www.worldometers.info/coronavirus/

Schweden ist das einzige der vier Länder ohne Shutdown.

Edit: Ah, zodiwil schrieb das schon^^


@PaulLeger

Danke für den Link zum Hongkong-Beispiel.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
01.05.2020 16:22 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 505 | Reviews: 3 | Hüte: 66

@ MB80

Natürlich ist der Lockdown effektiv, wäre ja auch unlogisch wenn nicht. Die Frage ist eher, ob weniger drastische Maßnahmen nicht auch erfolgversprechend gewesen wären. Beispiel Hongkong

Wie du richtig sagst, ist das aus heutiger Perspektive unmöglich einzuschätzen.

MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
01.05.2020 15:49 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.672 | Reviews: 30 | Hüte: 140

PaulLeger:

Du, dass das ganze ein komplexes Thema ist da bin ich ja auch komplett bei dir. Falls das ganze aus der Bahn gelaufen ist (soll ja vorkommen), des Ausgangpunkt hier war das Infragestellen der Effektivität des Lockdowns, und den kann man halt nachweisen (zitierte Studie oder einfach mal ein Lineal nehmen und bei Wiki nachschauen). Und diese Maßnahmen sind nunmal gerade die einzigen, die wir im Arsenal haben.

Gehen die Maßnahmen aktuell zu weit? Das wissen wir in nem halben Jahr wirklich. Aber es gibt da diese Weisheit aus der Epidemiologie (vom wem müsste ich nochmal nachschlagen), dass es mit einem "Outbreak" etwa wie mit einem Häuserbrand ist: frühe, entschlossene Aktionen dämmen ein, und wenn man den Einsatz verschläft brennt vielleicht der Block ab. Auch wenn es ein komplett anderer Zeitrahmen ist, aber das völlige Versagen der Reagan Regierung bei der Eindämmung von HIV ist hier ein Beispiel. Die haben sich lieber jahrelang damit beschäftigt, Homosexuelle zu dämonisieren, als Medikamente o.ä. zu entwickeln. Sowas muss man halt bedenken, wenn man diese "better safe than sorry" Politik kritisiert.

So und jetzt schau ich mal, ob ich noch etwas Kleingeld für Aktien von Gilead übrig habe tongue-out

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
01.05.2020 15:11 Uhr
0
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 505 | Reviews: 3 | Hüte: 66

@ MB80

Meiner Meinung nach kann man eben auch die negativen Folgen des Lockdowns nicht aus der Gleichung nehmen und damit meine ich nicht nur die ökonomischen. Ist einfach ein sehr komplexes Thema und wenn man sich mal Einschätzungen anderer Fachleute abseits der drei, vier medial dauerpräsenten Virologen zu Gemüte führt (und nein, ich meine ausdrücklich nicht irgendwelche Spinner, die absurde Verschwörungstheorien erfinden), dann zeichnet sich da ein differenzierteres Bild.

Wie dem auch sei, hoffen wir einfach, dass die leicht positive Entwicklung anhält und wir demnächst wieder Schritte Richtung Normalität machen können.

MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
01.05.2020 10:28 Uhr | Editiert am 01.05.2020 - 11:27 Uhr
1
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.672 | Reviews: 30 | Hüte: 140

PaulLeger:

Wie geschrieben, war ne fixe Milchmädchenrechnung. Die relativ hohe Mortalität bei der WHO hat mich selber bisschen überrascht, ich könnte drauf Wetten, dass da in einem Report im März noch 1-3% standen. Die Zahlen könnten durch mehrere Faktoren evtl. so hoch sein (bzw. für Deutschland zu hoch), z.B. testen Länder wie Spanien und Italien, zumindest lange Zeit, erst bei Einlieferung ins Krankenhaus. Plus, wie der Report der WHO selber schreibt, die Mortalität hängt stark vom lokalen Gesundheitssystem ab, welches trotz häufigem Murren in Deutschland immer noch gut ist.
Das große Ungewisse sind eben die assymptomatischen Patienten, und da sind wir in nem sehr ungewissen Feld. Am Anfang gab es ja Berichte über 80% Infektionen ohne Symptome, auf dem US Flugzeugträger war dann die Rede von 2/3 der (jungen) Population. Wenn man mit den Faktoren grob kalkuliert ist auch nachvollziehbar, dass einige Experten letztendlich im Promillebereich landen.

Aber: auch wenn die Zahlen letztendlich niedriger liegen, was mit Sicherheit ALLE hoffen, bleiben u.a. die drei Punkte, die ich unten geschrieben habe. Du hast einen Virus, der wohl infektiöser ist als Influenza und gegen den es keinerlei Immunität oder Impfung gibt. Wenn der sich exponentiell ausbreitet geht auch bei einer milden Mortalität das Gesundheitssystem krachen. Ein "schwarz/weißes" Szenario würden sich die meisten wohl wünschen, aber gerade hast du eben das Dilemma Gesundheit/sozialer Stress/Wirtschaft. Und die Regierungen haben sich fast einvernehmlich entschlossen erst mal die Notbremse zu ziehen. Und jetzt muss man halt schauen, wann und wo man lockern kann.

Edit: steht auch so in den Schlussfolgerungen der Studie.

Raven13:

Sorry, ich lese deine Kommentare zu dem Thema nicht mehr ernsthaft. Bei Filmen können wir gerne wieder anfangen.

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
01.05.2020 09:03 Uhr | Editiert am 01.05.2020 - 09:12 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 3.073 | Reviews: 31 | Hüte: 313

@ PaulLeger

Danke!

@ MB80

"Hier ist ne Milchmädchenrechnung für dich: bei einer aktuell geschätzten Mortalität von 3-4% (WHO Situation Report 46)* bedeutet das für Deutschland, wenn man von einer Herdenimmunität bei 70% der Bevölkerung ausgeht, 1,73 bis 2,32 Millionen Tote. Wahrscheinlich etwas weniger dank gutem Gesundheitssystem, und die meisten werden >65 Jahre alt sein."

Die Dunkelziffer lässt du anscheinend, genau wie die WHO, einfach mal außen vor. Wenn Corona wirklich so hoch-ansteckend ist, dann kann man von einer zehnfach höheren Infiziertenzahl ausgehen. Aufgrund der begrenzten Testzahl sind viele Fälle einfach gar nicht bekannt. Hinzu kommt, dass bei einer Großzahl Infizierter der Verlauf nur sehr leicht ist oder gar nicht bemerkt wird. Durch also eine viel höhere Dunkelziffer sinkt die Mortalität auch wieder auf bis zu 1/10, also 0,3 bis 0,4 %, was sich mit PaulLegers Quelle deckt. Zieht man dann noch die ab, die nur MT Corona und nicht AN Corona gestorben ist, was sich nur durch mehr Obduktionen feststellen lässt, was ja nicht getan wird, dann sinkt sie noch weiter.

Außerdem liest du meine Kommentare auch nicht richtig. Alte, schwache und gefährdete Menschen sollte man während der Durchseuchung natürlich besonders abschotten und schützen. Aber wenn es schnell geht, dann hätten wir es in wenigen Monaten hinter uns.

Bei der Grippe mag die Tödlichkeit insgesamt geringer sein, dafür ist aber der durchschnittliche Verlauf schwerer. Leichte Grippefälle gibt es kaum, praktisch jeder mit Grippe liegt mit Fieber, Schweißausbrüchen, Schwindel, Kreislaufproblemen flach. Das wiederum ist bei Corona nicht der Fall. Da gibt es von keinen Symptomen bis kritisch alles. Eine Grippe ist zudem für Kinder und junge Menschen gefährlicher als Corona. Außerdem kennen wir die Influenza seit vielen Jahrzehnten und haben bereits eine Grundimmunität, die durch Impfungen noch verstärkt wird. Corona in seiner neuen Form ist neu für uns Menschen, weshalb vielleicht auch die Zahlen etwas höher ausfallen, was sich im Laufe der Jahre aber ändern kann, wenn die Menschheit sich daran mehr angepasst hat.

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PaulLeger : : Moviejones-Fan
01.05.2020 02:26 Uhr | Editiert am 01.05.2020 - 02:32 Uhr
1
Dabei seit: 26.10.19 | Posts: 505 | Reviews: 3 | Hüte: 66

@ MB80

bei einer aktuell geschätzten Mortalität von 3-4%

Das kann eigentlich nicht stimmen, in dem WHO-Report heißt es, die crude mortality ratio betrage 3-4%, das ist denk ich mal nicht die Mortalität von Corona, sondern da werden wohl alle Todesursachen zusammengefasst: The crude mortality rate is defined as "the mortality rate from all causes of death for a population," calculated as the "[t]otal number of deaths during a given time interval" divided by the "[m]id-interval population", (Link)

Die Heinsberg-Studie des Virologen Hendrik Streeck hat dort für Corona eine Letalität von 0,37% (unter den Erkrankten, an der Gesamtpopulation betrug die Mortalität gerade mal 0,06%) ergeben und die meisten Virologen, selbst Ober-Schwarzmaler und Interimskanzler Drosten, gehen von ähnlichen Zahlen aus. 3-4% stehen denke ich außerhalb jeder Diskussion, daher sind auch die Millionenzahlen, die du errechnet hast, völlig übertrieben.

Streeck ist übrigens der Meinung, dass die Abschottungsmaßnahmen der Bundesregierung überzogen sind und wir stattdessen lernen müssen mit dem Virus zu leben und der ist wie gesagt auch Virologe. Ist also nicht alles so schwarz/weiß.

MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
01.05.2020 00:09 Uhr
3
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.672 | Reviews: 30 | Hüte: 140

Raven13:

"Die Politiker und Virlogen wissen auch nicht mehr und spekulieren auch nur wild herum und versuchen diese Unwissenheit hinter klugen Sprüchen und Aussagen zu verstecken und ecken damit genauso an wie ich gerade. Und diese Virologen und Politiker gehen auf Nummer Sicher, ohne Rücksicht auf die Probleme, die wiederum durch diese "Nummer Sicher" entstehen. Wenn in drei Jahren halb Deutschland in chinesischer Hand ist, weißt auch du, was ich heute gemeint habe."

"Ich weiß nicht, wie ich sonst noch argumentieren soll, aber ein Virologe weiß auch nicht mehr vom Leben als jemand von uns hier."

Sorry, aber du hast einfach keine Ahnung wovon du redest... Nur mal so zum zweiten Teil: Virologen haben idR Medizin, Humanmedizin oder Biologie studiert.

Zu deiner Auflistung in der Antwort an Uatu: sag mal glaubst du, die Politiker sind sich dieser Probleme nicht bewusst? Glaubst du die Stimmen ihre Entscheidung nicht in Kombination mit dem Ratschlag von Wirtschaft plus Epidemiologen ab?

Hier ist ne Milchmädchenrechnung für dich: bei einer aktuell geschätzten Mortalität von 3-4% (WHO Situation Report 46)* bedeutet das für Deutschland, wenn man von einer Herdenimmunität bei 70% der Bevölkerung ausgeht, 1,73 bis 2,32 Millionen Tote. Wahrscheinlich etwas weniger dank gutem Gesundheitssystem, und die meisten werden >65 Jahre alt sein.

Was hier aber noch gar nicht drin ist:

- Kollaps des Gesundheitssystems, sprich mehr Tote durch "Lapalien". Das wird dann noch dadurch eskaliert, dass das Klinikpersonal ausfällt (allein 150 tote Ärzt*innen in Italien bislang).
- Mehr Virusvermehrung bedeutet mehr Mutationen, also neue Stämme die die Immunität wieder unterlaufen könnten.
- Es gibt Berichte, laut denen es auch bei Genesenen zu Folgeschäden kommen kann, also reduzierte Lungenfunktion usw. > Reduktion der Lebensqualität/Lebenslänge.

Wärest du jetzt in der Verantwortung kann ich mir schwer vorstellen, dass du genauso daher reden würdest wie du es hier tust. Auf deine verschwörungstheoretischen Anwandlungen gehe ich mal gar nicht ein.

Achso, und die "Übersterblichkeit", also mehr Tote als erwartete Norm, ist in Europa bereits deutlich gestiegen. Hier.

* "Mortality for COVID-19 appears higher than for influenza, especially seasonal influenza. While the true mortality of COVID-19 will take some time to fully understand, the data we have so far indicate that the crude mortality ratio (the number of reported deaths divided by the reported cases) is between 3-4%, the infection mortality rate (the number of reported deaths divided by the number of infections) will be lower. For seasonal influenza, mortality is usually well below 0.1%. However, mortality is to a large extent determined by access to and quality of health care. "

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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Uatu : : The Watcher
01.05.2020 00:07 Uhr
2
Dabei seit: 12.10.11 | Posts: 1.368 | Reviews: 1 | Hüte: 130

@Raven13:

:O

Wow!

Okay, hab gerad mal ne Stunde über alles nüchtern und logisch philosophiert und jetzt endlich auch deine "Erkenntnisstufe" erreicht. War auch sehr viel bequemer als ein lebenslanges Studium.
Selbst meine Selbstzweifel haben sich in Luft aufgelöst, plötzlich scheint es ausgeschlossen, dass ich mit meinem Laienverständniss falsche Schlüsse ziehen könnte.

Toller Lifehack, danke.

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RonZo : : Last Jedi
30.04.2020 23:23 Uhr | Editiert am 30.04.2020 - 23:26 Uhr
2
Dabei seit: 07.11.14 | Posts: 982 | Reviews: 4 | Hüte: 68

"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."

Dieses Einstein Zitat gehr raus an die "Die Grippe ist viel tödlicher als Corona" Fraktion...

Bleibt gesund und #Stay@FuckinHome!

MJ-Pat
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Raven13 : : Desert Ranger
30.04.2020 23:02 Uhr | Editiert am 30.04.2020 - 23:23 Uhr
0
Dabei seit: 13.02.16 | Posts: 3.073 | Reviews: 31 | Hüte: 313

@ Uatu

Die Tödlichkeit des Virus ist längst nicht bestätigt, da nur 1 % aller "Corona-Toten" wirklich obduziert wurden und werden. Man kann daher nicht mal sicher sein, dass all die Corona-Toten wirklich an Corona gestorben sind. Nochmal: Im selben Zeitraum, in dem 220.000 Menschen vermeintlich an Corona gestorben sind, sind weit über 10 Mio. Menschen gestorben. Das einzige, was man bisher tut, ist, jeden Toten, der das Corona-Virus in sich trug, auf das Corona-Virus zu schieben, obwohl man gar nicht weiß, ob Corona bei dem Toten überhaupt ausgebrochen ist oder wirklich für den Tod verantwortlich ist.

Würde man bei jedem der 10 Mio. Toten einen Influenza-Test machen und es käme heraus, dass 1 Mio davon den Influenza-Virus in sich trugen, könnte man auch behaupten, dass es 1 Mio. Influenza-Tote gab.

Ich weiß nicht, wie ich sonst noch argumentieren soll, aber ein Virologe weiß auch nicht mehr vom Leben als jemand von uns hier. Als ob diese Virologen die Weisheit des Lebens mit Löffeln gefressen hätten. Die sagen selbst, dass sie fast nichts wissen, daher sind sie nicht viel schlauer als wir. Schon alleine die Tatsache, dass die Virologen drei Lösungswege erarbeitet haben, von denen die beste Lösung die aktuelle sei, die wir fahren, obwohl sie zugeben, dass dies eventuell Jahre dauern kann. Und wenn es dann einen vermeintlichen Impfstoff gibt, kann der gernauo schlimme Nebenwirkungen haben, weil er noch keinerlei Langzeittests an Menschen hinter sich hat. Bis dahin könnte es aber auch ganz andere, neue Probleme geben, weil wir niemals so lange sowas durchhalten können.

Würden wir alle Gefährdeten Personen für sagen wir mal 6 Monate besonders schützen, aber alle anderen wenig gefährdeten Menschen direkt anstecken, hätten diese Menschen es hinter sich und die gefährdeten Personen wären auch schneller wieder außer Gefahr. Außerdem könnte man so den Shutdown und alle Maßnahmen kurz halten. Was wir jetzt machen, wird viel, viel schlimmere Folgen haben:

  • Massenhaft Depressionen durch Einsamkeit, Langeweile oder Existenzängste, Verlustängste, Geldprobleme, Arbeitslosigkeit, etc.
  • Daraus resultieren am Ende wesentlich höhere Selbstmord-Raten
  • erheblich mehr häusliche Gewalt durch Streit wegen Geld, Arbeitslosigkeit, Depressionen
  • noch größere Armut unter der Unterschicht und Mittelschicht. Dadurch noch höhere Sterblichkeit durch noch mehr Krankheiten durch wiederum Depressionen, Nahrungsmangel, etc.
  • Bei eventuell erneuter Dürre im Sommer werden all diese Probleme noch massiv verstärkt.
  • Alte Menschen sterben noch häufiger und schneller, weil sie noch mehr vernachlässigt werden, weil keiner mehr Geld für Pflege, Medikamente oder Behandlungen hat.
  • Extreme Bildungslücken bei den Schülern durch Ausfall der Schulen.
  • Zunahme der öffentlichen Gewalt und des Diebstahls durch erhöhte Armut und Verzweiflung.
  • China kauft sich massiv bei uns ein, und verhindern kann das niemand, denn deutsche Investoren wird es kaum geben.
  • Die Schulden des Staates dürfen wir alle wieder einmal mittragen, natürlich müssen wir auch wieder allen anderen Ländern der EU unter die Schulter greifen. Griechenland hat zwar gute Corona-Zahlen, aber dafür auch massive Schuldenberge neu angehäuft. Wer darf das am Ende wohl ausbaden?

Aber natürlich sind die Virologen intelligenter und schlauer als ich... ich bin ja nicht die geistige Elite... Ich kenne genügend Studierte Leute, die dumm sind wie Brot. Diese Leute sind oftmals total lebensfremd. Virologen sind auch nur ganz normale Durchschnittsmenschen, und nicht jeder Virologe hat mit einer Bestnote seine Prüfung bestanden.

Wenn ihr heute Abend mal ins Bett geht, dann denkt mal eine Stunde lang philosophisch über die Zukunft nach, sowohl über die Zukunft nach jetziger Situation als auch nach alternativen Situationen ohne Shutdown mit der Herdenimmunität. Ihr werdet sehen, dass ihr zu völlig neuen Erkenntnissen kommen werdet, wenn ihr nur mal ein wenig über alles nüchtern und logisch nachdenkt.

MJ-Pat
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zodiwil : : Moviejones-Fan
30.04.2020 22:56 Uhr
2
Dabei seit: 11.12.10 | Posts: 46 | Reviews: 0 | Hüte: 4

@Raven13:
"Den Beweis, dass ohne Shutdown mehr Menschen gestorben wären, muss man erst einmal liefern."

Schweden hatte nur Kontaktminimierung und Großveranstaltungsverbote, aber keinen Lockdown. Die Zahl der Corona-Toten ist dort 6 mal so hoch, wie in Norwegen und Finnland, wo Besiedlung und Wetter vergleichbar sind.

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Uatu : : The Watcher
30.04.2020 21:41 Uhr
1
Dabei seit: 12.10.11 | Posts: 1.368 | Reviews: 1 | Hüte: 130

@Raven13:

Die überwältigende Mehrheit aller Experten weltweit befürworten das momentane Vorgehen nicht nur, sondern halten es für notwendig. Und dennoch gibt es immer wieder Leute die ohne jedwede Expertise auf dem Gebiet, meinen es besser zu wissen.

Muss erst einer deiner Nächsten sterben, bis du aufhörst deine unfundierten, verharmlosenden Thesen zum Thema zu verbreiten. Deine persönliche Einschätzung zur Situation basiert lediglich auf deinem uninformierten, begrenztem Verständniss.

Man kann ja seine persönliche Meinung vertreten, aber wenn sie ein tödliches Virus verharmlost kann solch ignorantes Verhalten lebensgefährlich sein.

#antivaxx

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