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Lucas´ Idee für die "Star Wars"-Sequels: Bekannter Schurke, anderer Auserwählter

Lucas´ Idee für die "Star Wars"-Sequels: Bekannter Schurke, anderer Auserwählter
18 Kommentare - Do, 12.11.2020 von N. Sälzle
Ein paar Ideen von George Lucas haben Einzug in den "Star Wars"-Kanon gehalten. Mit anderen Offenbarungen hätte wohl keiner gerechnet.
Achtung, diese Meldung enthält Spoiler!
Lucas´ Idee für die "Star Wars"-Sequels: Bekannter Schurke, anderer Auserwählter

In der Vergangenheit gab es bereits einige Offenbarungen zu den Plänen, die George Lucas für die Sequel-Trilogie verfolgte. Zusammenfassend an dieser Stelle nur ganz kurz: Midi-Cholorianer und die Whills hätten darin eine bedeutende Rolle gespielt. Vermutlich nicht ganz das, was den meisten Fans vorschwebte.

Mit der Veröffentlichung des Buches "The Star Wars Archives: 1999 - 2005" von Paul Duncan kommen weitere Details ans Licht, die zeigen, wie eine Sequel-Trilogie unter der Federführung von Lucas hätte aussehen können. Und zumindest ein paar Ideen kommen dem einen oder anderen Star Wars-Fan gewiss bekannt vor. Denn Darth Maul hätte in dieser Version der Sequels einen wichtigen Part eingenommen.

Bedenken sollte man hierbei, dass die Ideen - wie der Titel des Buches besagt - aus den Jahren 1999 - 2005 stammen. Wie viel von der Whills- und Midi-Chlorianer-Idee zu diesem Zeitpunkt noch oder bereits da war, geht aus den aktuellen Schilderungen nicht ganz hervor.

Darth Maul (Ray Park) kehrte im aktuellen Canon zwar in Star Wars - The Clone Wars und Star Wars Rebels  sowie für Solo - A Star Wars Story wieder zurück, doch Lucas hätte die Rückkehr des Schurken hinausgezögert. Erst nach den Ereignissen aus Star Wars: Episode VI - Die Rückkehr der Jedi-Ritter wäre er wieder in Erscheinung getreten. Dafür wäre er der Hauptschurke der Sequels gewesen und hätte - wie auch in den animierten Serien - mechanische Beine gehabt.

Maul hätte in der Lucas-Version der Sequels zudem nicht als Einzelkämpfer agiert. Stattdessen hätte er zum Beispiel auf Darth Talons Hilfe zurückgegriffen. Comic-Leser kennen die Sith-Dame aus der "Legacy"-Reihe.

Wäre es nach Lucas gegangen, hätte sich Maul bis nach dem Ende des zweiten Todessterns ein eigenes Verbrechersyndikat aufgebaut. Mit dem Ende des Imperiums erhebt er sich. Eine Idee, die zumindest ansatzweise verfolgt wurde, z.B. mit Crimson Dawn, dem Syndikat dem Maul vorsteht.

Neben der Darth Maul-Offenbarung hält das Buch aber noch eine Überraschung bereit. Leia (Carrie Fisher) hätte - wie ursprünglich auch für die jetzigen Sequels geplant - eine bedeutendere Rolle eingenommen. Aber damit nicht genug. Lucas hätte offenbart, dass sie die Auserwählte wäre. Zudem wäre sie die Oberste Anführerin der Republik gewesen. Eine Republik, die es nicht leicht gehabt hätte.

Inspiration für die Gründung dieser Republik zog Lucas aus dem Irak-Krieg. Nach dem Sturz der Anführer sei es schwer gewesen, den Ländern Stabilität zu bringen, sodass sie sich erholen konnten. Wie die USA in dieser Aufgabe versagt hätten, hätte es in den Sequels auch die Allianz, weshalb die Stormtrooper, die verschont worden wären, ihre eigenen militanten Organisationen gegründet hätten.

Quelle: Slashfilm
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18 Kommentare
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TiiN : : Pirat
15.11.2020 20:35 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 6.027 | Reviews: 131 | Hüte: 329

@MB80

George Lucas hat mir Spielberg, Howard, Zemeckis & Co jedoch keine Bewerbungsgespräche geführt, sondern sich unter Freunden unterhalten.
Der springende Punkt ist, dass ihm seine Freunde nicht gesagt haben "Ich möchte nicht, probier doch Regisseur XY" sondern "Star Wars ist dein Baby, das solltest du selbst machen."
Daher ist es absolut legitim, dass Lucas seinerzeit gesagt hat: Ok, dann mach ich das komplett - auf den Rat seiner Freunde.

Bei dem Ergebnis bin ich bei dir. Lucas große Regie- und Drehbuchleistungen stammen aus den 1970er Jahren. Es kam nicht von ungefähr, dass er in den 1980er und 1990er diese Rollen nicht mehr ausgeführt hat.

Ich erinnere mich gut an die große Episode 1 Dokumentation auf der DVD. Wie er mit einem Rotstrich an diversen Zeichennungen vorbei ging und Sachen weggestrichen oder durchgewunken hat etc.

Aber es war eine bewusste Entscheidung auf Raten seiner Freunde.

MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
15.11.2020 20:08 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.700 | Reviews: 30 | Hüte: 143

@TiiN:

"Das ist kein Buch mit drei ?. Lucas hat mehrfach in Interviews gesagt, dass er seine Freunde wie Spielberg, Howard etc. darum gebeten hat, an seiner Prequel-Trilogie mitzuarbeiten. Sie haben ihm jedoch gesagt, dass Star Wars sein Baby ist und er dies alleine machen sollte."

Ich kenne das Zitat, dass er Zemeckis, Spielberg und Howard wohl gefragt hat. Aber das sind nicht die einzigen Regisseure die es in den 90ern gab. Und statt weiter so suchen hat er sich dennoch entschieden, die drei wichtigsten kreativen Positionen in seiner Person zu einen, obwohl ihm selber seine Schwächen bekannt waren. Das Ergebnis war vorhersehbar, bei wichtigen kreativen Entscheidungen hat ihm keiner reingeredet, was man ganz nett in den BluRay Extras sehen kann, wo tatsächlich erst nach der ersten Sichtung von "Episode I" die große Fehlerdiskussion los geht. Aber da war es zu spät.

Also ja, ersetze "sich nicht reinreden ließ" durch "hat halbherzig versucht, jemanden für die Regie zu finden, um dann doch die Kontrolle komplett an sich zu reißen". tongue-out

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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filmfanfb : : Moviejones-Fan
14.11.2020 20:35 Uhr | Editiert am 14.11.2020 - 20:38 Uhr
0
Dabei seit: 12.07.13 | Posts: 138 | Reviews: 1 | Hüte: 23

@Duck-Anch-Amun

Naja, die Frage ist halt was Carrie Fisher dazu gesagt hätte. Und dann kann man dies auch weiterspinnen und fragen, ob man nicht Teil 9 komplett mit Effekten und Doubles hätte drehen können...die Diskussion gab es ja mehrfach.

Ich rede ja nicht nur von Episode 9, sondern auch von Episode 7 und 8. Da hätte man ja mit Carrie darüber reden können, ob sie mehr Action will, was mit Stuntdoubles hätte passieren. Sie hat ihren Charakter so sehr geliebt. Episode 9 ist ja ein besonderer Fall... Außerdem hat sie schonmal zugestimmt, dass man ihr Gesicht digital verwendet und zwar in Rogue One.

Definitiv, weshalb gerade Episode 9 bei mir abfällt

Ja, aber den Grundstein hat ja Episode 7 geliefert.

Und hier finde ich, dass einige zu "nett" mit Mando sind und zu "böse" mit der ST. Ich finde eher, wenn man A sagt muss man auch B sagen. Ich hab bei Mando noch nie jemanden meckern hören, dass Baby Yoda ohne Ausbildung coole Jedi-Tricks kann, die es zuvor noch nie gegeben hat. Bei der ST heulen einige seit Episode 7 wegen Rey rum.

Das muss ja an irgendwas liegen. Außerdem muss man eines zu deinen Vergleich sagen: Baby Yoda war unter der Kontrolle des Imperiums. Es wurde mit ihn experimentiert. Da müssen sie mitbekommen haben, dass er Macht hat. Deswegen ist er ja so wertvoll. Rey hätte auch im Kindesalter eine Grundausbildung bekommen können und ich dachte, dass wir sowas in Episode 9 erfahren. Ich habe übrigens nie umgeheult. Rey hat durch ihren Kampfstab schon die Nahkampferfahrung.

In Episode 9 waren wir auf Mustafar, aber sonst hast du natürlich Recht. Es muss aber auch storytechnisch Sinn ergeben und hier sehe ich das Problem. Wo hätte man einen bekannten Planeten einsetzen können? Es ist logisch, dass Rebellen und Co. sich auf "geheimen" planeten verschanzen. Episode 8 spielt größtenteils im All und klar, man hätte auch die Kantina Band anstatt des Kasinos nehmen können. Aber ich sehe nicht wie, so wie die Geschichte schlussendlich war, Naboo und Co. da rein gepasst hätten. Es wäre definitiv möglich gewesen, dann wären wir aber wieder bei dem vergeudeten Potenzial - letztendlich sehe ich andere Probleme als dass man nicht auf bekannten Planeten war.

Naja, die erste Ordnung herrscht über die Galaxis. Warum sind sie dann in Episode 9 nicht auf coruscant? Oder warum wurde ein vollkommen unbekannter Planet und nicht Coruscant in Episode 7 zerstört, was emoional viel bedeutsamer gewesen wäre? Warum hat man für die Casino-Szene in Episode 8 nicht Nar Schaddaa gewählt, was in den Legends sehr bedeutsam war und dort von den Imperium nicht belagert wurde? Warum wurde auch zum Beispiel Mustafar nicht so gezeigt wie es die Menschen kenn? Ich mein, wenn man es nicht durch die Story erfahren würde, würde man es nicht erkennen. Es gibt noch andere Beispiele. Man hätte sich ja auch Planeten aus den Legends nehmen können. Ich frage mich auch warum Rey unbedingt auch auf einen Wüstenplanten aufwachsen musste... Außerdem sage ich auch, dass das originale Drehbuch von Episode 9 zeigt, dass es auch besser möglich gewesen wäre.


Umgekehrt war Mando auch nur (?) auf einem bekannten Planeten, dies zweimal und dies hatte 0,0 Auswirkung auf die Handlung an sich. Könnte es noch, aber da muss man erst beweisen, dass man mehr als Fanservice macht...bin da weiterhin skeptisch.

Neben der Handlung ist doch auch sowas wie Settings und Worldbuilding wichtig... Was ist eine gute Handlung ohne eine gut dargestellte Welt? Stimmt... In der ersten Staffel gab es nur einen und zwar Tatooine. In der zweiten soll es mehr geben. Aber ich muss sagen, dass ich zum Beispiel sowas auch logisch finde... Die Neue Republik und die Führer wissen ja genau, was in der Originaltrilogie passiert (durch Leia) und somit wurde das Kopfgeldjagen auf Tatooine verboten, weil es ja die Hochburg war, und sie mussten in unbekanntere Regionen. Also sieht man, dass es Veränderungen gegeben hat durch eine neue Regierung und somit trägt schon auch zur handlung bei. Es gibt aber auch nur 4 neue Planeten in Staffel 1 und das in circa 8 Stunden. Dabei lernen wir zum Beispiel Nevarro sehr gut kennen, weil es quasi der Haupthandlungsort ist.

Wird dies jemals auch in den Filmen erwähnt? ;)

Nein... Dann könnte man aber anders fragen: Warum tauchen sie in der OT auf, aber nicht in der ST? Und man kann auch davon ausgehen, dass Star Wars-Fans mehr als nur die Filme schauen.

Es gab aber auch bekannte Alienrassen, zudem gab es bekannte Flugzeuge, Handlungsstränge und sogar Charaktere!

Also wenn ich ehrlich bin kann ich mich nur an Mon Calamari und Wookie und sehr viele Menschen als bekannte Spezien erinnern. Und eben Yoda und zwei Ewoks für ein paar Sekunden in Episode 9 Kannst mich gerne korrigieren laughing Die Handlungsstränge waren zu bekannt, aber das sagte ich ja schon und das mit den Charakteren habe ich doch auch erwähnt. Mir ging es um das Setting drumherum. Okay... Ich sehe das und das. Ich bin in der Welt drin. Ich glaube das ist wirklich das Hauptproblem. Auf der einen Seite gab es zu wenig neues (Handlung) und auf der anderen Seite zu wenig altes (Aliens, Orte, usw.) und noch ein Problem der Sequels war, dass es schon Fortsetzungen von Episode 6 gab, welche sogar wirklich beliebt sind und diese komplett ignoriert wurden. Das verstehe ich auf der einen Seite wegen der Kreativität und dann sehe ich eben die Filme und denke... Okay. Man hätte ja auch nicht alles zu Legends packen müssen. Man hätte zum Beispiel sagen können, dass die sehr beliebte Thrawn-Trilogie Kanon bleibt und die Geschichte so an diesen Punkt weitergespielt. Das hätte sogar zu Kylo und Rey gepasst, weil Leia am Ende vom Buch Zwillinge bekommt. Sowas hätte ich mir halt gewünscht und auch eine Animationsserie, welche zwischen Episode 6 und 7 spielt, weil das eben echt eine sehr lange Zeit ist.

Also Cara war einfach da - wir wissen doch absolut nix über die Figur, außer dass sie mal bei den Rebellen war. Da kann noch was kommen, aber die Nebenfiguren blieben in Staffel 1 zumindestens doch sehr blass

Wir wissen schon was über das Drama hinter der Figur... Cara ist eine unglaublich starke Kämpferin, welche für die Rebellion kämpfte, jetzt aber enttäuscht ist. Sie will immer stark wirken, damit sie nicht verletzt wird. Natürlich hätte man die ganze Charakterbiografie gleich verraten können, aber das hat man bei Star Wars noch nie gemacht.

Naja, bisher ist es doch so: Mando muss auf einem Planeten, weil er was sucht oder sich versteckt. Baby Yoda macht irgendeinen Unfug oder wird gefangen genommen. Mando muss ihn retten oder eine Mission als Gegenleistung erbringen udn ab geht es zum nächsten Planeten. Ich bleib dabei, auch wenn ich auf hohem Niveau meckere, ist es nicht wirklich kreativ. Zudem führt dies einfach zu Filler-Folgen und von bisher 11 Folgen könnte ich die Handlung locker verstehen wenn ich 5 Folgen ausgelassen hätte.

Du meinst wie bei jeden Star Wars-Produkt? Das wenn man flüchtet man am besten immer wieder den Ort wechselt ist ja auch ziemlich einleuchtend. Ich finde es eben schon kreativ und zwar insofern, dass es was neues erzählt, was man zuvor eben noch nicht in der Star Welt sah.

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
14.11.2020 14:43 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 8.729 | Reviews: 35 | Hüte: 534

@filmfanfb
Wie gesagt geb ich dir bei vielem Recht und möchte eigentlich zum Thema gar nicht mehr viel schreiben. Da kommen wir nicht auf einen gemeinsamen Nenner, was ja absolut kein Problem ist. Trotzdem wäre es unhöflich die Diskussion, welche Spaß macht, einfach so zu beenden, deshalb geh ich kurz auf einige Punkte ein:

Wofür gibt es das Stunt-Double? Die Effekte haben sich ja auch weiter entwickelt. Man hat auch Luke das Alter angesehen und er hatte ja auch einen ziemlich coolen Lichtschwertkampf.
Naja, die Frage ist halt was Carrie Fisher dazu gesagt hätte. Und dann kann man dies auch weiterspinnen und fragen, ob man nicht Teil 9 komplett mit Effekten und Doubles hätte drehen können...die Diskussion gab es ja mehrfach.

nur weil ich die Filme kritisiere heißt es nicht, dass ich die Filme nicht mag. Ich mag die ST.
Und ich mag The Mandalorian und die PT, auch wenn dies bestimmt öfters anders rüber kommt^^

Dennoch muss man einfach sagen, dass mehr und besseres möglich gewesen wäre
Definitiv, weshalb gerade Episode 9 bei mir abfällt

Mando macht es eben deutlich besser wie man es an den überwiegend guten Reaktionen sehen kann. Weil er eben etwas neues macht, aber das alte nicht vernachlässigt.
Und hier finde ich, dass einige zu "nett" mit Mando sind und zu "böse" mit der ST. Ich finde eher, wenn man A sagt muss man auch B sagen. Ich hab bei Mando noch nie jemanden meckern hören, dass Baby Yoda ohne Ausbildung coole Jedi-Tricks kann, die es zuvor noch nie gegeben hat. Bei der ST heulen einige seit Episode 7 wegen Rey rum.

Im Gegensatz zu der ST spielt Mando eben auch auf bekannte Planeten. Kannst du mir einen bekannten Planeten aus den vorherigen Filmen nennen, welche in den Sequels vorkamen? In Episode 9 kamen drei vor, aber in den anderen Episode nicht. Es sollte eine gute Mischung aus alten und neuen sein.
In Episode 9 waren wir auf Mustafar, aber sonst hast du natürlich Recht. Es muss aber auch storytechnisch Sinn ergeben und hier sehe ich das Problem. Wo hätte man einen bekannten Planeten einsetzen können? Es ist logisch, dass Rebellen und Co. sich auf "geheimen" planeten verschanzen. Episode 8 spielt größtenteils im All und klar, man hätte auch die Kantina Band anstatt des Kasinos nehmen können. Aber ich sehe nicht wie, so wie die Geschichte schlussendlich war, Naboo und Co. da rein gepasst hätten. Es wäre definitiv möglich gewesen, dann wären wir aber wieder bei dem vergeudeten Potenzial - letztendlich sehe ich andere Probleme als dass man nicht auf bekannten Planeten war.
Umgekehrt war Mando auch nur (?) auf einem bekannten Planeten, dies zweimal und dies hatte 0,0 Auswirkung auf die Handlung an sich. Könnte es noch, aber da muss man erst beweisen, dass man mehr als Fanservice macht...bin da weiterhin skeptisch.

Twileks ist die Spezies, welche am zweithäufigsten auftritt nach den Menschen und in der Sequeltrilogie sieht man sie überhaupt nicht.
Wird dies jemals auch in den Filmen erwähnt? ;)

aber es hilft dabei, ein Film in ein Universum zu versetzen
Es gab aber auch bekannte Alienrassen, zudem gab es bekannte Flugzeuge, Handlungsstränge und sogar Charaktere!

Vorallem Cara Dune, aber natürlich auch Din und das Kind
Also Cara war einfach da - wir wissen doch absolut nix über die Figur, außer dass sie mal bei den Rebellen war. Da kann noch was kommen, aber die Nebenfiguren blieben in Staffel 1 zumindestens doch sehr blass

Ich finde man macht es sich zu leicht ein "Planet/Monster-of-the-Week-Szenario" aus The Mandalorian zu machen... Denn die Serie setzt auch gut die Star Wars-Mythologie fort und erzählt eine eigenständige Geschichte und ja, die Hauptcharaktere reisen von Planet zu Planet, weil sie auch verfolgt werden. Das jeder Planet auch eigene Kreaturen hat, welche verbunden werden mit bekannten Spezien, ist auch kein Wunder.
Naja, bisher ist es doch so: Mando muss auf einem Planeten, weil er was sucht oder sich versteckt. Baby Yoda macht irgendeinen Unfug oder wird gefangen genommen. Mando muss ihn retten oder eine Mission als Gegenleistung erbringen udn ab geht es zum nächsten Planeten. Ich bleib dabei, auch wenn ich auf hohem Niveau meckere, ist es nicht wirklich kreativ. Zudem führt dies einfach zu Filler-Folgen und von bisher 11 Folgen könnte ich die Handlung locker verstehen wenn ich 5 Folgen ausgelassen hätte.

mandalorischen Kultur, von der Nachkriegsära, von der Kopfgeldjägerkultur
Letzteres stimmt, beim Rest hoffe ich, dass da noch viel mehr kommt. Das Meiste kennt man schon wenn man Clone Wars gesehen hat

Ich freue mich wie gesagt auf jedes Star Wars-Projekt. Ich mag auch die Sequels und sage einfach nur, dass da mehr drin gewesen wäre, womit vielleicht die Mehrheit der Star Wars-Fans richtig zufrieden gewesen wäre.
Geht mir genauso! Und letztendlich ist es mir ziemlich schnuppe was die Mehrheit der Star Wars-Fans meint, solange ich zufrieden bin^^

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filmfanfb : : Moviejones-Fan
13.11.2020 16:46 Uhr
0
Dabei seit: 12.07.13 | Posts: 138 | Reviews: 1 | Hüte: 23

@Duck-Anch-Amun

Wofür gibt es das Stunt-Double? Die Effekte haben sich ja auch weiter entwickelt. Man hat auch Luke das Alter angesehen und er hatte ja auch einen ziemlich coolen Lichtschwertkampf. Ich glaube schon, dass es möglich gewesen wäre, wenn man es gewollt hätte.

Genau das sage ich ich ja nicht. Ich schrieb ja "manche sagen sogar Kopie, was ich nicht so sehe". Nur weil ich die Filme kritisiere heißt es nicht, dass ich die Filme nicht mag. Ich mag die ST. Ich mag die neuen Charaktere. Ich mag auch Episode 8. Dennoch muss man einfach sagen, dass mehr und besseres möglich gewesen wäre. Ich sage auch nicht, dass The Mandalorian etwas komplett neues ist, sondern einfach besser mit den Universum umgeht. The Mandalorian profitiert davon, dass es noch nie etwas gab wie du schon geschrieben hast und das es die erste Realserie von Star Wars ist. Es hat aber auch schon einige kreative Ansätze mit den Mythos umzugehen. Mando hat viel Fanservice, aber ich habe ja schon eben von den verschiedenen Arten des Fanservice geschrieben und Mando macht es eben deutlich besser wie man es an den überwiegend guten Reaktionen sehen kann. Weil er eben etwas neues macht, aber das alte nicht vernachlässigt.

Die Mischung machts... Die Mischung aus jung und alt. Im Gegensatz zu der ST spielt Mando eben auch auf bekannte Planeten. Kannst du mir einen bekannten Planeten aus den vorherigen Filmen nennen, welche in den Sequels vorkamen? In Episode 9 kamen drei vor, aber in den anderen Episode nicht. Es sollte eine gute Mischung aus alten und neuen sein. Das beste Beispiel, was ich schon erwähnte: Twileks ist die Spezies, welche am zweithäufigsten auftritt nach den Menschen und in der Sequeltrilogie sieht man sie überhaupt nicht. Das man bekannte Spezien einführt ist sicher kein Qualitätsmerkmal für einen Film, aber es hilft dabei, ein Film in ein Universum zu versetzen. Ich drehe auch nicht alles in Positive, aber es muss ja einen Grund haben, warum The Mandalorian besser ankommt als die Sequeltrilogie.

Mir sind die Charaktere in Mando überhaupt nicht fremd. Vorallem Cara Dune, aber natürlich auch Din und das Kind. Baby Yoda ist Fanservice und trägt aber eben auch positiv zu einer neuen Geschichte bei. Die Geschichte ist ja um mando und ihn quasi aufgebaut. Ich wollte außerdem schon immer mehr über die Spezies von Yoda erfahren und Baby Yoda ist ein perfektes Mittel dafür. Staffel 1 ist der Beginn und hatte trotzdem schon einige Elemente, welche man so noch nie gesehen hatte. So einfach scheint es ja nicht zu sein, dass man eine Geschichte erzählt, welche möglichst viele Fans abholt.

Solo ist ein anderes Thema. Da haben viele Sachen reingespielt. Zum einen das extrem hohe Budget, was daher kommt, dass der Film fast zweimal komplett gedreht wurde. Also die Produktion verlief überhaupt nicht optimal. Ich kann auch die damalig ENtscheidung von Lucasfilm verstehen, dass sie Miller und Lord feuerten, aber das hätte bei diesen massiven kreativen Differenzen schon früher passieren müssen. Das sind zwei Gründe (hohes Budget+schwierige Produktion). Dann kommen noch zwei weitere, welcher aber auch zusammenhängen. Zum einen wäre der Dezemberplatz optimal für den Film gewesen, weil es da nicht soviel Konkurrenz gibt und weil die vergangen drei Jahre davor im Dezember immer ein Star Wars-Film kam und zum anderen kam der Film zu früh nach Episode 8, welche ja sehr umstritten ist (Ich mag sie). Ein weiterer Punkt war das schlechte Marketing. Wenn man die Werbekampagne von Episode 7, Rogue One, usw. sieht und sie mit Solo vergleicht fragt man sich wie die Werbeabteilung von Disney so schlafen konnte. Ich liebe den Solo-Film. Außerdem hört man von den noch was. Viele Fans wünschen sich ein Solo 2 und ein Hashtag verbreitet sich auch im Internet...

Ich finde man macht es sich zu leicht ein "Planet/Monster-of-the-Week-Szenario" aus The Mandalorian zu machen... Denn die Serie setzt auch gut die Star Wars-Mythologie fort und erzählt eine eigenständige Geschichte und ja, die Hauptcharaktere reisen von Planet zu Planet, weil sie auch verfolgt werden. Das jeder Planet auch eigene Kreaturen hat, welche verbunden werden mit bekannten Spezien, ist auch kein Wunder. Man erfährt viel mehr von der mandalorischen Kultur, von der Nachkriegsära, von der Kopfgeldjägerkultur usw. Wir werden sicher noch mehr erfahren.

Ich freue mich wie gesagt auf jedes Star Wars-Projekt. Ich mag auch die Sequels und sage einfach nur, dass da mehr drin gewesen wäre, womit vielleicht die Mehrheit der Star Wars-Fans richtig zufrieden gewesen wäre.

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Lehtis : : Gejagter Jäger
12.11.2020 20:34 Uhr
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Dabei seit: 24.08.11 | Posts: 1.158 | Reviews: 2 | Hüte: 29

"dem wäre sie die Oberste Anführerin der Republik gewesen. Eine Republik, die es nicht leicht gehabt hätte.

Inspiration für die Gründung dieser Republik zog Lucas aus dem Irak-Krieg. "

Das klingt super. Einfach weil es was neues gewesen wäre. Aber JJ musste ja den einfachen Weg gehen und innerhalb von Minuten die komplette Republik kaputt machen damit er die Rebellen 1.1 einführen konnte.

MJ-Pat
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luhp92 : : BOTman Begins
12.11.2020 19:39 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 13.443 | Reviews: 150 | Hüte: 476

@Rotwang

Die Macht bleibt in der PT doch weiterhin mythologisch. Woraus sie besteht und woher sie kommt, bleibt weiterhin offen. Die Midichlorianer sind lediglich machtsensitive Kleinstlebewesen, die verstärkt von anderen machtsensitiven Lebewesen wie z.B. Menschen bzw. Humanoide angezogen werden.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
12.11.2020 19:23 Uhr
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Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 8.729 | Reviews: 35 | Hüte: 534

@filmfanfb
Mit Leia hast du womöglich Recht, ich wage aber zu bezweifeln, dass die gute Dame körperlich überhaupt im Stande war irgendwas anderes zu drehen als die Szenen die wir schlussendlich bekamen.
Mag man vielleicht nicht gerne hören, aber Carrie Fisher hat man ihr Alter doch schon angesehen.
Man hätte natürlich wie in der PT CGI-Flipper-Szenen drehen können, aber Würde und so...also ich bin froh, dass man da nichts erzwungen hat und ihr einen respektvollen Abgang gab.

Zum Rest möchte ich eigentlich nicht viel schreiben, weil du im Kern ja Recht hast. Ich finde, man macht es sich aber zu leicht wenn man sagt, dass die ST einfach nur Kopien sind und Mandalorian etwas komplett Neues ist. Klar kann Mandalorian da deutlich freier mit seiner Handlung umgehen, da wir halt noch nie solche Geschichten abseits der Kriege und der Macht hatten.
Aber bisher strotzt Mando auch nicht von Kreativität und setzt doch mehr auf Fanservice als manche zugeben möchten.

Ich sah das Universum immer als Unendlich an und finde es erfrischend wenn neue Planeten und neue Spezies vorkommen. Ja, die PT war da kreativer, aber Mando spazierte bisher in der Regel ebenfalls nur auf Planeten-Kopien von Tatooine, Hoth oder Jakku rum.
Und ja, auch die Sache mit den Spezies hätte man besser lösen können, aber wie gesagt, ich finde es spannend wenn dann auch mal neue Sachen vorkommen. Klar hätte man bekannte Spezies einführen können, ich wage aber zu bezweifeln, dass dies ein Qualitätsmerkmal ist, besonders wenn man dann in Mando alles ins Positive dreht.

The Mandalorian bringt uns bekannte Spezien und Welten in Verbindung mit komplett neuen Charakteren und neuen Handlungen, welche auch so noch nie im Vordergrund standen. Jetzt in Staffel 2 werden zwar bekannte Figuren kommen, wenn man nach den Gerüchten geht, aber diese kommen eben mit komplett neuen Geschichten in der Star Wars-Welt.
Also die neuen Charaktere sind mir in Mando auch weiterhin völlig fremd, kann sich ja noch ändern. Das Vehikel der Handlung ist reiner Fanservice. Und die komplett neue Geschichte ist auch nur eine Vermutung und zudem einfach zu erreichen wie ich schon schrieb.
Solo hat auch all diese Merkmale, über den Film spricht aber bereits niemand mehr^^

Wie gesagt, ich finde manche machen es sich zu leicht. Davon abgesehen, dass man eine Serie nur schwer mit einem Film vergleichen kann. Mit dem "Planet/Monster-of-the-Week-Szenario was Mando bisher besitzt, ist es auch ein leichtes jede Woche ne Kombi aus allem zu machen.

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Rotwang : : Moviejones-Fan
12.11.2020 18:29 Uhr | Editiert am 12.11.2020 - 18:34 Uhr
0
Dabei seit: 11.06.20 | Posts: 125 | Reviews: 0 | Hüte: 3

@MB80
Es ging mir bei Highlander auch eher um den Teil der Demystifizierung, ähnlich wie auch bei der Macht, war es gut das man nicht genau wusste womit man es zu tun hatte.

Aber Highlander 2 ist sicher einer der Top-Anwärter für die mieseste Film-Fortsetzung.

@TiiN
Wenn es keiner umsonst machen wollte, hätte er jemanden dafür bazahlen sollen.

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TiiN : : Pirat
12.11.2020 18:03 Uhr | Editiert am 12.11.2020 - 18:03 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 6.027 | Reviews: 131 | Hüte: 329

@Rotwang / MB80
Die Prequels wären besser geworden, wenn er dort keine One-Man-Show draus gemacht hätte, auch die Drehbücher hätten sicher noch mal jemanden benötigt, der dort noch einmal drüberschaut.

Warum er sich bei den Prequels nicht reinreden ließ, obwohl er öffentlich sagt, dass er nicht gerne regie führt, wird für mich immer ein Buch mit 3 ? bleiben.

Das ist kein Buch mit drei ?. Lucas hat mehrfach in Interviews gesagt, dass er seine Freunde wie Spielberg, Howard etc. darum gebeten hat, an seiner Prequel-Trilogie mitzuarbeiten. Sie haben ihm jedoch gesagt, dass Star Wars sein Baby ist und er dies alleine machen sollte.
Einerseits nett, andererseits aber auch fies, sie wussten sicher, was für eine Erwartung die Prequels begleitee. Also hat Lucas auf den Rat seiner Freunde gehört und alles selbst gemacht.
Unterstellungen, dass er auf niemanden hören wollte sind demzufolge falsch.

@News 1
Zusammenfassend an dieser Stelle nur ganz kurz: Midi-Cholorianer und die Whills hätten darin eine bedeutende Rolle gespielt. Vermutlich nicht ganz das, was den meisten Fans vorschwebte.

Vielleicht nicht das, was den OT Fans vorschwebte, aber eine Geschichte die einen Ursprung hätte und kein ausgedachtest Revival wäre.

@News 2
Wäre es nach Lucas gegangen, hätte sich Maul bis nach dem Ende des zweiten Todessterns ein eigenes Verbrechersyndikat aufgebaut. Mit dem Ende des Imperiums erhebt er sich.

Der Titel des Buches sagt es bereits, diese Informationen stammen bis 2005. Ich bezweifle, dass Lucas ernsthaft solch eine Idee zur konkreten Fortsetzung hatte, sondern dass es eher ein Gedankenfurz war. Dieser hat er dann ja ab der vierten Staffel von The Clone Wars auch populär umsetzen lassen.

MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
12.11.2020 15:36 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 1.700 | Reviews: 30 | Hüte: 143

@Rotwang:

"Die Prequels wären besser geworden, wenn er dort keine One-Man-Show draus gemacht hätte, auch die Drehbücher hätten sicher noch mal jemanden benötigt, der dort noch einmal drüberschaut."

Da rennst du bei mir offene Türen ein. An der original Trilogie konnte man ja schon klar sehen, dass Lucas ein top Produzent ist und auch gute Ideen hat, aber man es besser anderen überlässt, diese umzusetzen. Warum er sich bei den Prequels nicht reinreden ließ, obwohl er öffentlich sagt, dass er nicht gerne regie führt, wird für mich immer ein Buch mit 3 ? bleiben.

Wenn die Offenbarung mit den Außerirdischen das einzig schreckliche an "Highlander 2" gewesen wäre, hätte man den Film übrigens noch retten können -)

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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filmfanfb : : Moviejones-Fan
12.11.2020 15:33 Uhr
1
Dabei seit: 12.07.13 | Posts: 138 | Reviews: 1 | Hüte: 23

@Duck-Anch-Amun

Wie MJ schrieb dürfen wir nicht vergessen, dass die Pläne deutlich anders aussahen. Leia sollte in Episode 9 bekanntlich eine Hauptfigur sein! Da war der Tod von Fisher halt dazwischen gekommen, mit CGI hat man wohl das Maximum rausgeholt.

Ich meinte nicht nur in Episode 9. Ich hätte sie gerne als eine zentrale Figur gesehen. Sie als ältere Person zusammen mit den Jungen Cast. Ich hätte sie auch gerne schon in Episode 7 oder 8 richtig als Jedi gesehen. Ich verstehe es auch bis heute nicht... Leia sagt zu Han in Episode 7 sinngemäß: Gemeinsam können wir unseren Sohn wieder gut machen. Warum gehen sie dann nicht gemeinsam zu ihn? In Episode 9 erfahren wir, dass sie eine Jedi ist oder zumindest eine Grundausbildung bekam und sehr begabt mit den Lichtschwert war. Sie hätte als viel merh Chancen gegen Kylo, wenn er sich nicht begehren lässt. Der Tod von Han wäre auch viel dramatischer gewesen, wenn Leia ihn live gesehen hätte. Das sind eben verpasste Chancen. Sie hatte in der Sequeltrilogie kaum Action-Szenen, was ziemlich traurig ist. Nicht nur Episode 9 bräuchte mehr Leia, sondern die gesamte Trilogie. Die Leia-Szenen in Episode 9 sind so gut. Ich hatte teilweise richtige Gänsehaut und habe aber gedacht... Warum wurde das Potenzial von Leia nicht besser genutzt? Sie ist mit einer meiner Lieblingsfiguren und ich hätte einfach sehr gerne mehr Jedi-Leia gesehen. Deswegen wünsche ich mir ja auch eine Serie, wo vielleicht das mehr thematisiert wird.

Aber ist dies nicht gleichzeitig ein Kritikpunkt der ST? Dass man zu sehr Fanservice betrieb, zu sehr in Nostalgie schwang? Dass man zu sehr wieder Wüstenplaneten, etc. einsetzte? ;)

Naja, es gibt zwei Arten von Fanservice. Das Problem bei der ST-Trilogie war, dass sie extrem viele Handlungen aus der OT übernommen haben. Episode 7 hatte extrem viele Elemente aus Episode 4 (manche sagen sogar Kopie, was ich nicht so sehe), Episode 8 hatte einige Elemente aus Episode 5 und 6 und Episode 9 einige Elemente aus Episode 6. Die Handlung wurde also übernommen. Das ist schlechter Fanservice und schlechte Nostalgie. Doch: Es gibt auch eine weitere Kritik an der ST. Das Worldbuilding ist viel schlechter als bei den anderen Trilogien und auch die unterschiedlichen Spezies werden nicht so gut dargestellt. Und man muss ja bedenken, dass alle Episoden 1-9 in einen Universum spielen und in Episode 7-9 sieht man kaum bekannte Spezien, außer eben die Menschen.

The Mandalorian macht es um einiges besser. Es setzt bekannte Spezies ein (Twilek, Zabrak, usw.), bekannte Welten. Man hat einfach das Gefühl: Das ist Star Wars und ergänzt sie mit neuen und erzählt neue Geschichten, welche es so noch nie in der Film- und Serienwelt von Star Wars gab. Das ist auch der Unterschied zu der ST. Die ST setzt auf Nostalgie durch bestimmte Handlungen und Charaktere und versucht das neue durch andere Designs, Welten und Spezien zu bekommen. The Mandalorian bringt uns bekannte Spezien und Welten in Verbindung mit komplett neuen Charakteren und neuen Handlungen, welche auch so noch nie im Vordergrund standen. Jetzt in Staffel 2 werden zwar bekannte Figuren kommen, wenn man nach den Gerüchten geht, aber diese kommen eben mit komplett neuen Geschichten in der Star Wars-Welt.

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Rotwang : : Moviejones-Fan
12.11.2020 10:13 Uhr
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Halte Lucas auch für einen Minderbegabten Regisseur, Stories waren gut, aber selbst bei der Original-Trilogie, egal wie man Sie bewertet, sind Episode V (mein Favorit) und VI doch besser in Szene gesetzt, sicher aber auch den finanziellen Mitteln geschuldet.

Die Prequels wären besser geworden, wenn er dort keine One-Man-Show draus gemacht hätte, auch die Drehbücher hätten sicher noch mal jemanden benötigt, der dort noch einmal drüberschaut.

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MisfitsFilms : : Marki Mork
12.11.2020 09:51 Uhr
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Hm, naja, okay.

Große Feinde zurückholen die eigentlich tot sind, nach 5 Filmen oder "30" filmuniversum basierten Jahren, ist in etwa so einfallslos wie ein 1zu1 Psycho Remake

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Rotwang : : Moviejones-Fan
12.11.2020 09:20 Uhr
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Midi-Chlorianer war für mich neben dem Moment als man in Highlander 2 erfahren musste dass die Unsterblichen eigentlich Außerirdische waren, einer DER Tiefpunkte der gesammten Filmgeschichte.

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