Rogue One - A Star Wars Story

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"Rogue One" nicht genug: Mads Mikkelsen will mehr Galen Erso

"Rogue One" nicht genug: Mads Mikkelsen will mehr Galen Erso
13 Kommentare - Do, 14.12.2017 von N. Sälzle
Mads Mikkelsen hat mit "Rogue One - A Star Wars Story" und Galen Erso noch lange nicht abgeschlossen. Selbst jetzt fesselt ihn der Charakter noch, und eine Rückkehr hält er persönlich für möglich.
"Rogue One" nicht genug: Mads Mikkelsen will mehr Galen Erso

Inmitten des Hypes um Star Wars - Die letzten Jedi mutet eine News zu Rogue One - A Star Wars Story fast ein wenig seltsam an, aber Mads Mikkelsen ist mit seiner Rolle noch nicht fertig. Er denkt, dass noch lange nicht alle Geschichten über Galen Erso, den Vater von Rogue One-Heldin Jyn (Felicity Jones) und widerwilligen Architekten des Todessterns, erzählt wurden.

Man sehe in Rogue One - A Star Wars Story nicht viel von ihm, und trotzdem bekomme man ein Gefühl für den Charakter, erklärt Mikkelsen und erläutert, dass man aus Galen Erso in einem eigenen Film sehr viel mehr machen könnte. Rogue One - A Star Wars Story drehe sich schließlich um seine Tochter, daher spiele Galen lediglich eine Nebenrolle in ihrem Leben. Wenn er seinen eigenen Film hätte, so Mikkelsen, wäre das anders.

Das Star Wars-Universum sei reich an Möglichkeiten, weshalb es unbegrenzte Optionen gebe, immer wieder zurückzukehren und Geschichten zu erzählen. Die Zuschauer hätten bestimmt Interesse daran, mehr über das Imperium zu erfahren. Das glaubt jedenfalls Mikkelsen, weshalb er vorschlägt, dass man zeigen könnte, wer die Leute hinter dem Imperium sind. Die Ersos seien ja ebenfalls Teil des Imperiums gewesen, ohne Monster zu sein. Es gibt dort also auch normale Leute. Warum tun sie, was sie tun, und woran glauben sie?

Galen Ersos Rolle beschreibt Mikkelsen damit, dass er sich als genialer Wissenschaftler in einer schwierigen Position befinde. Man habe dies in der Geschichte schon gesehen: Jemand hat eine Idee, die die Welt retten kann, doch bevor sie das tun kann, verkehrt sie sich genau ins Gegenteil - wie der Todesstern. Die von Galen untersuchten Kyberkristalle könnten als Energiequelle dienen und somit Probleme lösen, aber sie könnten ebenso gut Probleme erschaffen.

Faszinierend mache den Charakter aber vor allem die Liebe zu seiner Tochter. Galen gehe davon aus, dass das Imperium Jyn gefangen hält und er deswegen fürs Imperium arbeiten muss, um ihr Leben zu retten. Mikkelsen spricht hier von einem hypothetischen Dilemma. Würde man Millionen von Menschen opfern, um eine einzige Person zu retten, nur weil diese die eigene Tochter sei? Eine brutale Entscheidung, findet er.

Erschwerend komme in Rogue One - A Star Wars Story hinzu, dass sich Jyn eigentlich gar nicht in Gefangenschaft befindet und den Eindruck gewinnt, dass ihr Vater freiwillig für die Dunkle Seite arbeitet. Für jeden Vater sei es eine furchtbare Situation, wenn die eigene Tochter denkt, er arbeite aus den falschen Gründen für die Nazis statt für die Guten.

Tja, da hat Mikkelsen womöglich Recht. Auch jenseits von Rogue One - A Star Wars Story könnten noch viele Geschichten für Galen Erso und seine Familie existieren. Und zugleich stellt sich die Frage, ob das Kinopublikum davon nicht gelangweilt wäre. Oder würdet ihr gerne mehr über Galen erfahren?

Quelle: IGN
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13 Kommentare
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Darkwing : : Moviejones-Fan
15.12.2017 14:31 Uhr
0
Dabei seit: 14.03.10 | Posts: 120 | Reviews: 0 | Hüte: 4

Es werden wohl die wenigsten verstehen, aber ich habe Rogue One als den bisher besten SW-Film für mich ausgemacht. Die Charaktere und die Erzählweise haben mich fasziniert - Weit mehr, als alle anderen 7 Filme das bisher konnten. Wenn es also in ähnlicher Qualität mit den Ersos weitergehen sollte, kann ich das nur begrüßen!

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GeneralGrievous : : Moviejones-Fan
15.12.2017 11:50 Uhr
0
Dabei seit: 18.02.14 | Posts: 1.221 | Reviews: 0 | Hüte: 38

Mir hat Rogue One sogar besser als Episode VII gefallen. Dennoch bin auch ich der Meinung, dass man dieses Kapitel damit ruhen lassen sollte.

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Jool : : Odins Sohn
15.12.2017 07:34 Uhr
0
Dabei seit: 20.02.13 | Posts: 644 | Reviews: 0 | Hüte: 35

@TiiN: Ah, verstehe. Ja, ein bisschen mehr Tiefe bei den Nebencharakteren hätte natürlich nicht geschadet. Vor allem Forest Whitaker war finde ich total verheizt, den hätte man sich auch sparen können. Felicity Jones hat mich aber überzeugt. Insgesamt war Rogue One für mich von den 3 neuen Filmen bisher der beste.

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TiiN : : Pirat
15.12.2017 07:14 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 3.340 | Reviews: 75 | Hüte: 110

@Jool
Rogue One hat dir auch nicht gefallen? Da haben sie meiner Meinung nach eigentlich fast alles richtig gemacht.

Rogue One war ansich ein ordentlicher Film, aber sämtliche Figuren blieben für mich seelenlos und man hat die kleine Kurskorrektur durch Nachdreharbeiten deutlich im Gesamtbild wahr genommen.

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Tarkin : : Moviejones-Fan
15.12.2017 03:31 Uhr | Editiert am 15.12.2017 - 03:32 Uhr
0
Dabei seit: 10.10.17 | Posts: 165 | Reviews: 0 | Hüte: 0

Naja..

Da gab es doch diese Liste mit Projekten des Imperiums in der auch "kleiner Stern" aufgeführt war, die der Droide vorgelesen hat.

Man (die Hutten) könnte einen gewissen Kopfgeldjäger auf ein Projekt dieser Liste ansetzen, der dann mit Galen Erso zusammenprallt. Oder so...

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theduke : : Moviejones-Fan
15.12.2017 00:38 Uhr
0
Dabei seit: 12.11.13 | Posts: 5.365 | Reviews: 11 | Hüte: 285

Wieder meine Worte. Kommt ein MCU Film, kommen immer die gleichen Schauspieler mit ihren Wünschen. Scarlett Widow Solo, Ruffalo Solo Hulk, bei DC wünscht sich jedes Mädel und Anti Schurke passend zum neuen Film auch einen eigenen Film. Delevingne hatte glaube ich nach Suicide auch mal sowas von ihrer Rolle behauptet. Wundert also nicht wenn nun jeder SW Schauspieler hier das auch als Wunsch äußert. Sind diese typischen Vertragsklauseln, wo Darsteller von jedem Studio dazu gewungen werden vor der Premiere des neuen Genre Films dies zu veröffentlichen.

Wer denkt im Internet kann man Punkte erlangen um der Größte zu sein, der ist im realem Leben oft der Kleinste.
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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
14.12.2017 16:10 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 4.529 | Reviews: 16 | Hüte: 253

Ok, dann will ich auch einne Film namens: Salacious Crumbs - A Star Wars Story

Nee, im Ernst einen Solofilm über Galen Erso braucht niemand. Interessant finde ich allerdings den Aspekt: mehr über das Imperium zu erfahren. Das glaubt jedenfalls Mikkelsen, weshalb er vorschlägt, dass man zeigen könnte, wer die Leute hinter dem Imperium sind. Die Ersos seien ja ebenfalls Teil des Imperiums gewesen, ohne Monster zu sein. Es gibt dort also auch normale Leute. Warum tun sie, was sie tun, und woran glauben sie?

Einen Film aus Sicht des Imperiums wäre meiner Meinung nach schon nett, denn eins ist sicher: es werden noch 1000 Spin-offs erscheinen. Da scheint mit eine Art Rogue One mit dem Imperium als Hauptcharakter durchaus interessant. Klar, dann könnte von mir aus Erso drin vorkommen. Darth Vader und seine angeteaste Stärke in Rogue One sollte allerdings im Vordergrund stehen. Und dann könnte man vorherige Themen aufgreifen, wer z.B am Bau des Todessterns (Wookies oder doch diese Insektenviecher) beteiligt waren. Denn auch dies ist sicher - Disney liebt Todessterne^^

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Sully : : Elvis Balboa
14.12.2017 15:56 Uhr
0
Dabei seit: 29.08.09 | Posts: 9.411 | Reviews: 30 | Hüte: 315

Und bald gibts dann wirklich zu jedem Pups ein Spin Off.

Also ich schätze Mikkelsen sehr, denn er ist mit seinem minimalistischen Schauspiel und seinem Charisma, ein toller Darsteller. Hier gehen aber etwas die Pferde mit ihm durch. Ich hätte mir zwar seine Rolle grundlegend größer gewünscht, aber die Figur gibt im Nachhinein nicht viel Spannendes für mich her.

Wenn es nach Manchen ginge, würden wohl bald SW Soaps wie "Sternenstraße", "Die Vaders von nebenan", "Ein Darth für alle Fälle" oder "Walking Ben" hoch und runter laufen...

Es kommt im Leben nicht darauf an wie viel Du austeilst, sondern darauf wie viel Du einstecken kannst und trotzdem weiter machst!

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Kal-El : : Moviejones-Fan
14.12.2017 15:24 Uhr
0
Dabei seit: 13.03.17 | Posts: 463 | Reviews: 1 | Hüte: 9

Ich hätte da nen Vorschlag:

Rogue Two - The Empire Steels Back

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Pantalaimon77 : : Moviejones-Fan
14.12.2017 15:16 Uhr
0
Dabei seit: 08.02.10 | Posts: 76 | Reviews: 1 | Hüte: 2

Es muss vielleicht kein Galen Erso-Film werden, aber die Idee, sich den Menschen zu widmen, die für das Imperium aus unterschiedlichen Motiven tätig sind, ohne in allen nur wie bisher Bösewichte zu sehen, würde mir gefallen.
Für mich wäre eine derartige Vertiefung der Charaktere und Konflikte interessant, aber bei einem Milliardenfranchise wie Star Wars stellt sich eben auch immer die Frage, ob dies massentauglich wäre. Und das ist auch der Grund, weshalb Star Wars in seinen künstlerischen Möglichkeiten limitiert ist und über gewisse Stereotypen nicht hinauswachsen kann.

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sublim77 : : Moviejones-Fan
14.12.2017 11:48 Uhr | Editiert am 14.12.2017 - 11:49 Uhr
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Dabei seit: 18.12.15 | Posts: 2.554 | Reviews: 21 | Hüte: 162

Wie wäre es denn gleich mit einer Geschichte über den Frisör, gleich neben der Cantina-Bar? Das würde mich in etwa ähnlich stark interessieren.

Ganz ehrlich Mads, da kann ich mir wirklich interessantere Themen vorstellen.

Ich fand Rogue One wirklich gut, aber damit sollte das Thema Todesstern und dessen Geschichte, zumindest auf der großen Leinwand, erledigt sein. Noch wissen wir ja nicht von was und vor allem wann die Real-Serie spielen wird. Sollte es in die Zeit fallen, die die Lebensspanne der Ersos umfasst, könnte ich mir schon den ein oder anderen Cameo vorstellen. Warum nicht auch ein Erso. Aber ganz ehrlich, mehr aber auch nicht.

Bei der Macht von Greyskull! Isch han uff de Grub Geschloof!!!

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Jool : : Odins Sohn
14.12.2017 11:44 Uhr
0
Dabei seit: 20.02.13 | Posts: 644 | Reviews: 0 | Hüte: 35

Klingt für mich nach dem üblichen Gerede. Mittlerweile wird bei jedem Film von dem ein oder anderen Schauspieler darüber philosophiert wie sehr sich sein Charakter nicht für eine eigenständige Produktion eignen würde, egal wie unnötig das auch sein mag. Mehr über das Imperium erfahren, vielleicht auch mal einen Film von der Seite eines Imperialen zu machen ist eine Sache. Aber einen Solofilm von Erso brauch ich nun wirklich nicht.

@TiiN: Rogue One hat dir auch nicht gefallen? Da haben sie meiner Meinung nach eigentlich fast alles richtig gemacht.

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TiiN : : Pirat
14.12.2017 11:32 Uhr
0
Dabei seit: 01.12.13 | Posts: 3.340 | Reviews: 75 | Hüte: 110

In dem Stil wie Disney die Star Wars Filme zur Leinwand bringt sehe ich hier kein Potential.

Ich hoffe das letzte Spin-Off wird tatsächlich der Kenobi-Film im Stile von Logan. Das wäre meine letzte Hoffnung.

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