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Die fantastische Welt von Oz

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Rewatch: Sehenswertes Prequel

Die fantastische Welt von Oz Kritik

Die fantastische Welt von Oz Kritik
7 Kommentare - 14.11.2018 von luhp92
In dieser Userkritik verrät euch luhp92, wie gut "Die fantastische Welt von Oz" ist.
Die fantastische Welt von Oz

Bewertung: 3.5 / 5

Nach dem MGM-Klassiker von 1939 und der Disney-Fortsetzung von 1985 habe ich die Oz-Trilogie, falls man sie so nennen möchte, jetzt mit Sam Raimis "Oz the Great and Powerful" vollendet. Langjährige Moviejonesler werden eventuell noch wissen, dass ich damals zu Kinozeiten vom Film sehr enttäuscht war, jetzt im direkten Anschluss an das Original als Prequel zu den bekannten und geliebten Charakteren, Orten, Völkern und Wesen hatte ich aber doch meine Freude daran.

Trailer zu Die fantastische Welt von Oz

"Oz the Great and Powerful" lebt davon, dass der Film Oz und seine Begleiter wie Dorothys Gemeinschaft im Original auf eine Reise und Suche nach etwas schickt, das sie eigentlich schon besitzen oder auf dem Weg ihrer Reise erlangen. Vielleicht etwas zu kitschig dargestellt, aber der Film trägt das Herz definitiv am rechten Fleck, amüsanterweise erscheint Oz hier wie die gutmütige Version Gilderoy Lockharts aus "Harry Potter und die Kammer des Schreckens". James Franco spielt toll, Rachel Weisz noch besser und fies als böse, manipulative Hexe des Ostens. Die böse Hexe des Westens gefällt weniger wegen Mila Kunis - im Vergleich mit Margaret Hamilton im Original sieht sie ohnehin kein Land - sondern mehr wegen ihrer Charakterisierung als eine von Liebe und Eifersucht korrumpierte Frau, die sich Hexenklischees wie Hässlichkeit, Spitzhut und Besen bewusst zu eigen macht, weil dies Oz´ Hexenbild entspricht.

Der Kontrast zwischen Kansas und Oz (von Schwarz-Weiß & 4:3 zu Farbe & 2.35:1) ist mir weiterhin zu extrem, der Film wirkt dadurch nicht wie aus einem Guss sondern wie zwei verschiedene Werke. Meiner Meinung nach hätte Raimi für beide Handlungsabschnitte das gleiche Bildseitenverhältnis wählen sollen. Hinsichtlich der Oz-Naturlandschaften hat "Oz the Great and Powerful" Einiges an großartigen Schauwerten zu bieten, diese fallen für meinen Geschmack aber zu CGI-lastig aus bzw. nutzen sich zu sehr ab, man hat sich da schnell sattgesehen. Darüberhinaus leidet der Film darunter, dass er wie "Der Hobbit 2 & 3" zu sehr zwischen Kinder- und Jugend-/Erwachsenenfilm schwankt, zum Einen möchte er wie das Original ein Märchen und eine Kindergeschichte sein, zum Anderen wartet er mit härterer Action (siehe "Harry Potter" und "Der Hobbit") und einigen typischen Raimi-Horrorelementen auf.

Mich als erwachsener Fan des Originals störte Letzteres allerdings nicht, ich fand es dagegen als erfrischend, Oz, die Hexen und die fliegenden Affen mal etwas deutlicher und effektiver in Aktion zu sehen. Insgesamt handelt es sich hier auf jeden Fall um ein sehenswertes Prequel, welches trotz seiner diversen Schwächen den Geist des Originals atmet.

Die fantastische Welt von Oz Bewertung
Bewertung des Films
710
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7 Kommentare
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luhp92 : : BOTman Begins
29.11.2018 19:27 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.591 | Reviews: 146 | Hüte: 337

@Duck-Anch-Amun

Zu "Wicked": Das klingt soweit toll und interessant und würde mir in einem entsprechenden Prequel-Film wohl ebenfalls gefallen.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
27.11.2018 07:57 Uhr | Editiert am 27.11.2018 - 07:58 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 5.931 | Reviews: 28 | Hüte: 337

@luhp
Stimmt, muss mir den Film unbedingt mal wieder ansehen.
So gesehen hat das Verwirrspiel auch ziemlich gut funktioniert, die Motivation war letztendlich etwas was ich ziemlich "übertrieben" fand. Aber wie gesagt, müsste den Film nochmals schauen.

Spoiler zu Wicked!
Glinda und Elphaba gehen gemeinsam in die Schule - die eine superhübsch und von jederman geliebt, die andere von Geburt an Grün aufgrund ihres geheimnisvollen Vaters und Außenseiterin. Elphaba und Glinda verlieben sich beide in einen Typen, wobei dieser natürlich Glinda vom Äußeren her anschmachtet, aber Elphabas Einsatz für die Tiere in OZ (die dort sprechen können) vorbildlich findet (so taucht z.B. der feige Löwe als Baby auf).
Nach anfänglichen Problemen werden Glinda und Elphaba beste Freundinnen und werden aufgrund ihrer Zauberkünste in die grüne Smaragdstadt zum großen OZ eingeladen.
Dieser entpuppt sich jeder als Hochstapler, welcher die Tiere kontrollieren und beherrschen will und fliegende Affen als Sklaven hält.
Elphaba startet eine Revolution gegen den Zauberer, Glinda lehnt jedoch ihre Unterstützung ab. Aufrund der Propaganda des Zauberers wird Elphaba zur bösen Hexe des Westens vor denen sich die Menschen fürchten, während er Glinda und dessen Verlobten zu den Beschützern von OZ ernennt.
Dann gibt es noch eine Nebenhandlung mit Elphabas Schwester, die durch Elphis Schuld zur bösen Hexe des Ostens wurde.
Am Ende läuft die Handlung jedoch parallel zum "Zauberer von Oz" und es endet allerdings deutlich kitschiger als im Original. Aber auf Wikipedia kann man die gesamte Handlung nachlesen.

Man sieht, manches wurde auch für "Fantastische Welt" übernommen, wobei noch stärker die Figuren des Originals einbezogen werden und allesamt ne Origin bekommen. Das Musical soll übrigens als Film demnächst von Universal erscheinen.

Jap, kann ich verstehen. Für mich wirkt der Film mittlerweile einfach nur noch wie ne Theateraufführung mit talentierten Sängern und sehr viel Nostalgie. Immer wieder toll anzusehen und als Kind gruselte es mir vor der Hexe, mittlerweile sind meine Sehgewohnheiten aber komplett anders. Bei all den unnötigen Remakes von Filmen die erst vor kurzer Zeit erschienen, wäre dies nach fast 90 Jahren sogar mal verständlich, da es sich meiner Meinung auch nicht um einen Epos wie z.B. Ben Hur handelt.

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luhp92 : : BOTman Begins
26.11.2018 17:30 Uhr | Editiert am 26.11.2018 - 17:34 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.591 | Reviews: 146 | Hüte: 337

@MB80
Ursprünglich hatte ich "Alice im Wunderland" im Kino sehen wollen, habe das dann aber erst auf DVD getan. Mir hat er damals sehr gefallen, heutezutage ist die Begeisterung abgeflacht, okay (6/10) finde ich den Film aber immer noch. Die Fantasywelt, der Cast und Danny Elfmans Soundtrack geben da den Ausschlag. Habe ich aber schon länger nicht mehr gesehen.

@Duck-Anch-Amun
Neben der Vogelscheuche gibt es auch eine Anspielung auf den feigen Löwen. Oz und der Affen werden von einem Löwen (in Aslan-CGI-Gestalt wink) angegriffen, den Oz jedoch mit einem Zaubertrick in die Flucht schlagen kann.

Das mit den Hexen ist halt ein manipulatives Verwirrspiel und eine Intrige der bösen Ost-Hexe und hat mr als solches gut gefallen. Ebenso, wie die ursprünglich gute West-Hexe böse und zu der Antagonistin wird, als die wir sie aus dem Original kennen. Aber das habe ich in meinem Review oben ja schon erläutert. Wie werden die Hexen denn im Musical dargestellt?

Da ich mir "Der Zauberer von Oz" erst vor zwei Wochen seit meiner Kindheit wieder angesehen habe und der Film für mich heutzutage mit seiner Ausstattung, seinen Kostümen und Masken immer noch einwandfrei funktioniert und mitunter gerade deshalb so viel Atmosphäre und Magie versprüht, spreche ich mich gegen ein Remake aus. Für mich abgesehen von einer verbesserten und aufgepeppten Action unnötig. Aber gerade einen solchen größeren Actionanteil, unter Anderem mit den fliegenden Affen, gibt es ja hier im Prequel. Mir persönlich reicht das dann aus.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

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Duck-Anch-Amun : : Moviejones-Fan
26.11.2018 11:54 Uhr
0
Dabei seit: 15.04.13 | Posts: 5.931 | Reviews: 28 | Hüte: 337

Ich fand den Film damals ebenfalls gelungen, auch wenn er einige Schwächen hatte. Ich kann mich erinnern, dass es mich störte, dass man damals eine Anspielung mit der Vogelscheuche machte, welche ich aber nicht für gelungen hielt. Und auch die Position der zwei bösen Hexe im Hinblick auf das Original bzw. Fortsetzung war etwas seltsam.

Da fand ich die Origin der Hexen in Wicked, dem Musical, etwas besser, auch wenn dort natürlich vieles kitschig romantisch war.

Btw gehört der Zauberer von Oz zu den wenigen Filmen, wo ich gerne ein Remake sehen würde. Nicht weil es unbedingt sein muss, aber weil der Film von damals doch schon sehr alt ist und man z.B. ganz klar die Papp-Hintergründe und Kostüme erkennen kann. Wenn ich da an ein Remake denke, mit dem feigen Löwen als Aslan-CGI-Löwe oder eine Armee von fliegenden Affen, dann hätt ich schon Bock drauf.

MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
25.11.2018 22:06 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 349 | Reviews: 11 | Hüte: 24

luhp92:

Ich müsste ihn mir echt nochmal ansehen, um die Schauspieler zu bewerten...

Tim Burtons Alice hat über eine Milliarde gemacht?! Ich musste gerade nochmal nachlesen, dass war mir gar nicht bewusst. Vor allem weil gefühlt absolut niemand den Film mochte laughing

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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luhp92 : : BOTman Begins
25.11.2018 21:35 Uhr | Editiert am 25.11.2018 - 21:36 Uhr
0
Dabei seit: 16.11.11 | Posts: 10.591 | Reviews: 146 | Hüte: 337

@MB80

Ich denke mal, der Film wurde auch deshalb so gedreht, weil Tim Burtons "Alice im Wunderland" damit sehr erfolgreich war und eine Milliarde US-Dollar einspielte.

Rachel Weisz fand ich wie gesagt genial als Böse Hexe des Ostens. Die Böse Hexe des Westens hätte ich jetzt aber nicht unbedingt mit Mila Kunis besetzt und Michelle Williams bleibt als Gute Hexe des Südens schwach und profillos. Ansonsten fand ich Zach Braff als James Francos Gehilfe in Kansas toll, in Oz hört man ihn dann aber leider nur im Original als Stimme des Affen.

Der Affe kann unter Umständen schon nerven, da gebe ich dir Recht. Abseits davon für mich auch der uninteressanteste Charakter im Film.

- "Sie sind ein Erpresser und ein Bandit, Mr. Shatterhand."
- "Willkommen in Amerika!"

MJ-Pat
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MB80 : : Cheddar Goblin
24.11.2018 13:20 Uhr
0
Dabei seit: 01.06.18 | Posts: 349 | Reviews: 11 | Hüte: 24

Ich erinnere mich noch das ich damals im Kino auch eher irritiert war. Hatte das Gefühl der Film hatte lediglich eine Existenzberechtigung weil damals 3D noch recht hip war. Alles quietschebund und boing boing Effekte ins Gesicht...

Kann mich eigentlich nur an drei Punkte wirklich erinnern: Außer Franco waren alle Schauspieler irgendwie falsch gesetzt oder einfach schlecht, ich hatte ernste Jar Jar Binks Flashbacks bei diesem kleinen Affen der irgendwann aufkreuzt, aber ich mochte das Ende, CGI Franco Spektakel und alles drum rum. Aber sonst blieb bei dem Film bei mir nicht viel übrig...

“Ich bin der große Verräter. Es darf keinen größeren geben!“

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